Donnerstag , 20. September 2018


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Fünf Dinge, die Häuslebauer im Vorfeld klären müssen

Hamburg – Haus und Garten, Drei-Zimmer-Wohnung im schicken Altbau oder doch lieber ein modernes Penthouse? Dieses Problem ist nicht das einzige, dem sich zukünftige Immobilienbesitzer stellen sollten, bevor sie eine Finanzierung abschließen. Denn aufgrund der zurzeit historisch niedrigen Bauzinsen entstehen nicht nur Chancen, sondern auch – bei einer nicht grundlegend überlegten und impulsiven Entscheidung – vor allem auch Risiken. Diese kommen häufig erst Jahre später zum Vorschein. „Daher raten wir allen Bau-Interessierten immer dazu, sich intensiv sowohl mit der eigenen finanziellen Lage der als auch der Marksituation auseinanderzusetzen, bevor sie einen Kredit aufnehmen“, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de. Dabei sind diese fünf Fragen essentiell:

  1. Ist genug Eigenkapital vorhanden?
    Grundsätzlich gilt: Je höher die Beleihung, desto teurer fällt das Darlehen aus. Hinzu kommt, dass viele Banken einer Finanzierung ohne Eigenkapital eher kritisch gegenüberstehen. Häuslebauer tun daher gut daran, nur den Betrag aufzunehmen, der tatsächlich erforderlich ist und so schnell wie möglich zu tilgen.
  2. Können höhere Raten verkraftet werden?
    Niedrige Zinsen gehören grundsätzlich zu einer idealen Ausgangslage für die Baufinanzierung. Allerdings garantieren sie allein nicht das beste Finanzierungskonzept. Mitentscheidend sind die Tilgungshöhe, die gesamt monatliche Belastung und die voraussichtliche Situation bei der Anschlussfinanzierung. Steigen die Zinsen in naher Zukunft, erhöhen sich auch damit die späteren Raten. „Bauherren sollten sich daher derzeit eine Zinsbindung von mindestens 15 Jahren sichern und Puffer im Budget einplanen“, weiß Scharfenorth.
  3. Gibt es Lücken in der Planung?
    Die Faustformel besagt: Immobilienwert plus zehn Prozent. Damit sind nicht nur die Kosten für Instandhaltung oder kleinere Reparaturen gemeint, sondern auch die unterschiedlichsten Gebühren wie beispielsweise für Notar, Gericht und Steuern. „Kalkulieren Häuslebauer die Finanzierung zu knapp, entstehen schon am Anfang Stolpersteine, die sich in Zukunft häufen werden“, ergänzt Scharfenorth.
  4. Ist die Immobilie es wirklich wert?
    Zwischen Traumhaus und dem finalen Einzug liegt nur noch eine Unterschrift auf dem Kreditvertrag. Doch Obacht: Viele Kreditnehmer setzen sich viel zu hohe Ziele und vergessen dabei, dass das Leben zwar zum Großteil in der Immobilie stattfindet, jedoch nicht nur. „Auch Urlaub und Hobbys kosten Geld und dürfen bei einem ausgewogenen Lebensstil nicht vernachlässigt werden“, warnt Scharfenorth. Wollen Häuslebauer den Gürtel nicht zu eng schnallen müssen, empfiehlt es sich, eine preisgünstigere Immobilie ins Auge zu fassen.
  5. Habe ich alle Möglichkeiten ausgeschöpft?
    Die Baufinanzierung stellt für die Meisten die größte Investition im Leben dar. Umso wichtiger ist es dann alle Fördergelder auszunutzen, um viel einzusparen. So unterstützt der Staat beispielweise bestimmte Einkommensgruppen mit Prämien und Zulagen. Auch die KfW-Bank überzeugt mit relevanten Zuschüssen und attraktiven Darlehenskonditionen.

Auch die unabhängige Beratung durch einen Experten bringt in vielen Fällen Licht ins Dunkel und zeigt bisher übersehene Chancen auf. Unter www.baufi24.de entdecken Interessierte eine Vielzahl an weiterführenden Texten sowie einen Baufinanzierungsrechner, der Nutzer bei der Ermittlung des besten persönlichen Finanzierungsangebots unterstützt.

Quelle: Baufi24 GmbH

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