Donnerstag , 17. Dezember 2020


Home / Finanzen / Makler können Nachfrage kaum bedienen

Makler können Nachfrage kaum bedienen

Nürnberg (ots) – Jeder zweite Makler verzeichnet deutlich gestiegene Nachfrage von Kapitalanlegern / Engpässe beim Immobilienangebot / Studie Marktmonitor Immobilien 2012 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen: Finanzkrise und niedrige Zinsen fördern Kaufinteresse

Mehr Interessenten als passende Objekte: Die Nachfrage nach Immobilien zur Kapitalanlage ist in Deutschland kaum zu bremsen. 55 Prozent der Makler haben in den letzten zwölf Monaten ein deutlich gestiegenes Kaufinteresse beobachtet. Das ergibt die repräsentative Studie Marktmonitor Immobilien 2012 von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, und Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Besonders hoch ist das Kaufinteresse im Süden: Dort berichten 69 Prozent der Makler von einem signifikanten Nachfragezuwachs.

Zu wenig Objekte im Angebot

Die große Kauflust macht interessante Objekte allerdings zur Mangelware. Die Makler blicken deshalb selbstkritisch und mit Sorge auf ihr eigenes Angebot: 42 Prozent beurteilen ihr Angebot als deutlich zu gering. Im Süden Deutschlands fällt auch dieses Urteil drastischer aus: 59 Prozent der Makler glauben, dass ihr Angebot an Immobilien deutlich unter der Nachfrage liegt.

Einflussfaktor Finanzkrise

Dass sich Kapitalanleger verstärkt dem Immobiliensektor zuwenden, wird von mehreren Faktoren begünstigt: Seitdem die Schulden- und Finanzkrise in Europa anhält und Anleger einen Mangel an stabilen und attraktiven Anlagemöglichkeiten wahrnehmen, haben Immobilien Hochkonjunktur. Unterstützt wird die Nachfrage vom aktuell niedrigen Leitzins und den zinsgünstig angebotenen Darlehen.

Über den Marktmonitor Immobilien 2012

Der Marktmonitor Immobilien 2012 ist eine repräsentative Studie von immowelt.de in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Stephan Kippes von der Hochschule Nürtingen-Geislingen. Die Daten für die Studie wurden innerhalb des Immobilien-Professional-Panels (IPP) der Immowelt AG erhoben, dem ersten deutschen Profi-Panel für Marktforschung in der Immobilienbranche. Am IPP nehmen ausschließlich Fachleute aus der Immobilienwirtschaft teil. Für den Marktmonitor Immobilien 2012 wurden 539 zufällig ausgewählte Makler aus ganz Deutschland befragt.

Weitere Ergebnisse der Studie:

Die Nachfrage nach Kaufimmobilien zur Kapitalanlage ist laut der befragten Makler in den letzten zwölf Monaten deutlich gestiegen:

– Gesamtdeutschland: 55 Prozent – Nord: 58 Prozent – Süd: 69 Prozent – West: 46 Prozent – Ost: 38 Prozent

Angesichts der hohen Nachfrage bewerten die Immobilienmakler ihr eigenes Angebote als deutlich zu gering:

– Gesamtdeutschland: 42 Prozent – Nord: 28 Prozent – Süd: 59 Prozent – West: 34 Prozent – Ost: 29 Prozent

Web-Links

Die gesamte Studie Marktmonitor Immobilien 2012 kann hier heruntergeladen werden: www.marktmonitor-immobilien.de

Ergebnisgrafiken stehen hier zum Download bereit: http://ots.de/H2qKV

Originalmeldung: http://ots.de/cBvAN

Über immowelt.de:

Das Immobilienportal www.immowelt.de ist mit monatlich bis zu 3,5 Millionen Besuchern (comScore Media Metrix, Stand: Januar 2012) und bis zu 1,2 Millionen Immobilienangeboten pro Monat einer der führenden Online-Marktplätze für Wohnungen, Häuser und Gewerbeimmobilien. Zusätzliche Verbreitung erreichen die Inserate über 50 Zeitungsportale, als crossmediale Annonce in zahlreichen Tages- und Wochenzeitungen sowie über Apps für iPhone, iPad, Android-Smartphones und Windows Phone.

Orginal-Meldung: http://www.presseportal.de/pm/24964/2258730/kapitalanleger-im-immobilienrausch-makler-koennen-nachfrage-kaum-bedienen/api

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich willige ein, dass meine Angaben aus diesem Kontaktformular gemäß Ihrer Datenschutzerklärung erfasst und verarbeitet werden. Bitte beachten: Die erteilte Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an [email protected] (Datenschutzbeauftragter) widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.