Mittwoch , 5. August 2020


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Lohnt sich eine Rechtsschutzversicherung für Angestellte?

Grundsätzlich ist es möglich, sich gegen alles zu versichern. Allerdings ist nicht jede Versicherung für alle gleichermaßen sinnvoll. Ob sich eine Rechtsschutzversicherung lohnt, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Insbesondere ist zu klären, welche Streitigkeiten die Versicherung abdeckt und bis zu welcher Versicherungssumme. Für Angestellte ist eine Rechtsschutzversicherung dann sinnvoll, wenn sie rechtliche Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber befürchten. Hier gibt es eine Vielzahl von Situationen, in denen eine solche Versicherung greift. Während einer gerichtlichen Auseinandersetzung ist eine professionelle Hilfe Gold wert. Wichtig ist es, die Versicherung individuell anzupassen, um nur den eigenen Bedarf abzudecken.

Diese Themen spielen im Arbeitsrecht eine große Rolle

Rechtsstreitigkeiten mit dem Arbeitgeber sind einer der Bereiche, in denen die Rechtsschutzversicherung greift. Es gibt eine Vielzahl an Situationen, in denen es nötig sein kann, Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber gerichtlich zu klären. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn ein schlechtes Arbeitszeugnis ausgestellt wird, ohne dass der Arbeitnehmer schlechte Arbeit geleistet hat. Mit einem solchen Zeugnis kann man sich nicht bewerben und die Aussichten auf eine neue Stelle sinken. Deswegen lohnt es sich, sich für ein objektives und korrektes Arbeitszeugnis starkzumachen.

Des Weiteren kommt es in der Arbeitswelt häufig vor, dass ein Arbeitgeber eine Abmahnung ausspricht oder mit einer Kündigung droht. Beides ist nicht notwendigerweise gerechtfertigt und kann von den Arbeitnehmern häufig angefochten werden. Das gilt sowohl für außerordentliche als auch für betriebsbedingte und personenbedingte Kündigungen. Mit einer Rechtsschutzversicherung ist es möglich, sich in Sachen Kündigungsschutz beraten zu lassen oder die geltenden Rechte in Bezug auf Abfindungen kennenzulernen.

Ein weiteres wichtiges Feld im Arbeitsrecht ist der Arbeitsvertrag. Dieser bildet die Grundlage für alle rechtlichen Entscheidungen und ist ein entscheidendes Kriterium dafür, ob Streitigkeiten außergerichtlich oder gerichtlich durchgesetzt werden sollen. Zudem kann eine Rechtsschutzversicherung im Kampf gegen Mobbing helfen und unterstützt dabei, die Rechte in Bezug auf Rente und Schwangerschaft durchzusetzen. Aufgrund dieser Vielzahl an Einsatzbereichen, ist es für Arbeitnehmer in vielen Fällen sinnvoll, eine Rechtsschutzversicherung zu besitzen.

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Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/arbeitsplatz-team-gesch%C3%A4ftstreffen-1245776/

Professionelle Hilfe ist im Streitfall kostbar

Das Arbeitsrecht ist ein weites und kompliziertes Feld. Wer nicht gerade vom Fach ist, hat häufig Schwierigkeiten, hier den Überblick zu behalten. Deswegen wenden sich viele Betroffene an eine Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht, die sich durch eine hohe Expertise und Erfahrung auszeichnet. Mit dieser an der Seite ist es leichter möglich, sich vor Gericht Gehör zu verschaffen und die eigenen Rechte durchzusetzen. Die Fachanwälte kennen sich in ihrem Metier aus und können ihren Klienten Vorteile verschaffen, die diese nicht eigenständig hätten durchsetzen können.

Neben diesen inhaltlichen Kompetenzen zeichnet sich eine professionelle Anwaltskanzlei durch handwerkliches Talent aus. Fachanwälte sind in der Lage, rechtsgültige Verträge aufzusetzen und die juristischen Texte exakt zu verstehen. Außerdem kümmern sie sich darum, dass Fristen eingehalten werden und es nicht aufgrund von Versäumnissen zu Problemen oder Einbußen kommt.

Eine Rechtsschutzversicherung individuell anpassen

Die Frage, ob eine Rechtsschutzversicherung für Angestellte sinnvoll ist, lässt sich nur individuell beantworten. Wer in seinem Leben schon Auseinandersetzung mit Arbeitgebern hatte und diese in Zukunft nicht allein bestreiten möchte, liegt mit einer solchen Versicherung vermutlich richtig. Auch wer häufig den Arbeitgeber wechselt, ist mit einer solchen Versicherung gut beraten. Niemand kann sich sicher sein, wie die neuen Arbeitgeber sein werden und ob man miteinander klarkommt. Wer hingegen ein Leben lang einem Arbeitgeber treu bleibt, kennt diesen in der Regel sehr gut, weswegen es seltener zu Rechtsstreitigkeiten kommt.

Es ist dringend angeraten, eine Rechtsschutzversicherung individuell anzupassen. So ist es nicht zwingend erforderlich, einen Rundumschutz zu wählen, sondern der Schutz kann an den individuellen Bedarf angepasst werden. So gibt es beispielsweise Pakete aus den Bereichen „Beruf“, „Eigentum und Miete“, „Verkehr“ und einige mehr. Abhängig davon, wo die Betroffen Rechtsstreitigkeiten befürchten, können entsprechende Pakete gebucht werden. Diese greifen allerdings meist erst nach einer Wartezeit von einigen Monaten. So soll ausgeschlossen werden, dass bei Vertragsbeginn bereits Rechtsstreitigkeiten bestanden oder abzusehen waren. Mit einem solchen individuellen Schutz für das Arbeitsrecht sind Arbeitnehmer gut abgesichert und können ihre monatlichen Beiträge individuell steuern.

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