Montag , 5. Oktober 2020


Home / Verschiedenes / Lohnt sich der Kauf von Bitcoin 2020 noch?

Lohnt sich der Kauf von Bitcoin 2020 noch?

Kryptowährungen sind in aller Munde. Neben den konservativen Anlageoptionen bietet insbesondere Bitcoin immer wieder einen Spielraum für Investitionen. So mancher wird sich dabei an die Zeit erinnert fühlen, in der die virtuelle Währung förmlich durch das Dach geschossen ist. Wer 2017 einige hundert Euro in Bitcoin investiert hat, könnte heute bereits Millionär sein. Doch ist der Handel mit Kryptowährungen überhaupt noch rentabel?

Klassische Wertpapiere sind bei vielen Anlegern so etwas wie das Geld unter dem Kopfkissen. Sicher, zuverlässig und vor allem: altbekannt. Im Fokus stehen dabei Aktien von Unternehmen, die bereits seit Jahren nachweisen, dass der Anleger auf sie zählen kann. Eines davon ist Microsoft. Der Tech-Riese aus den USA steht gerade mit der neuen Next-Gen-Konsole, der Xbox Series X sowie dem Gaming-Streaming des Ultimate Pass, vor einer Trendwelle. So stellt sich manch einer die Frage, ob er nicht Microsoft-Aktien kaufen sollte?

Foto: st_visualization / pixabay.com

Doch neben den Wertpapieren liebäugeln viele mit Bitcoin oder einer der anderen mehr als 2.500 Kryptowährungen, die derzeit am Markt sind. BTC sind jedoch die „ältesten“ und gehören zu den Sichersten. Schließlich ist die Blockchain-Technologie, auf der Bitcoin basiert, nicht einfach zu manipulieren. Einige Experten sind sich sicher, dass durch die vermehrte Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für Bitcoin das Wachstumspotenzial enorm hoch ist. Galaxy Digital Capital Management geht davon aus, das dieses höher ist als das von Gold.

Bisher kommt das Edelmetall gerne als verlässliches und bewährtes Mittel zum Einsatz, um finanzielle Unsicherheiten auszugleichen. Nun jedoch soll BTC, welche eine Marktkapitalisierung von über 200 Milliarden US-Dollar haben, bis auf das 60-Fache steigen. Letzteren Wert hatte unlängst die Asset Management Firma ausgegeben. Verwunderlich ist das nicht. Schließlich hat sich die 11 Jahre alte virtuelle Währung durch so manche Stürme geschifft und steht heute als anerkannter Vermögenswert zur Verfügung. Dabei ist Bitcoin sicher vor jedweder Einmischung durch Staaten, Politik oder Zensur.

Selbstverständlich ist die Kryptowährung nicht die einzige Geldanlage, die sich in diesem Jahr lohnt. Dennoch zeigte sich insbesondere zur Corona-Pandemie, dass die Nutzung von Bitcoin sprunghaft angestiegen ist. Der Hintergrund hierfür ist, dass immer mehr Institutionen sowie Investoren auf die virtuelle Währung als Inflationsabsicherung setzen. Zumindest kommen Galaxy Digital zu diesem Urteil. Klar ist in diesem Kontext jedoch ebenfalls, dass die Zukunft von Bitcoin kaum vorhersagbar ist. Denn die digitale Welt ist geprägt von einem stetigen Wandel, der zeitgleich als Voraussetzung ihre Bedingungen zur Weiterentwicklung schafft.

Somit gibt es keine Sicherheit, das Bitcoin 2020 als Investition, als Sieger aus der Vielzahl an Vermögenswerten hervorgehen werden. Dennoch bietet die Kryptowährung ein großes Potenzial, das nicht ungenutzt bleiben sollte. Neben der klassischen Aktie, bei der auf die Kurssteigerung spekuliert wird und die Rendite in Form von Dividenden abwirft, offeriert sich die virtuelle Währung als Ergänzung. Dabei sollte weniger auf den schnellen Wertgewinn gesetzt werden. Viel mehr sind BTC als langfristige Investition zu verstehen. Eine Phase, wie Bitcoin sie bereits 2017 hatte, wird es möglicherweise wieder geben.

Sicher ist im Bereich der Investitionen jedoch nur selten etwas. Das gilt für Aktien als auch für Kryptowährungen. Je höher die Gewinnaussichten, desto beträchtlicher ist jedoch das Risiko.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich willige ein, dass meine Angaben aus diesem Kontaktformular gemäß Ihrer Datenschutzerklärung erfasst und verarbeitet werden. Bitte beachten: Die erteilte Einwilligung kann jederzeit für die Zukunft per E-Mail an [email protected] (Datenschutzbeauftragter) widerrufen werden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.