Montag , 9. November 2020


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Asien – der Motor des Wachstums?

Die asiatischen Märkte haben sich in der Vergangenheit bereits durch ihr stückweises rasantes und vor allem volatiles Wachstum einen Namen machen können. Heutzutage sind die typischen asiatischen Finanzmärkte mit Sitz in China oder auch Japan kaum mehr wegzudenken im Portfolio eines risikofreudigeren Anlegers, der auf maximale Diversifikation setzt und sich dabei nicht scheut, auch ein Auge auf grenzüberschreitende Angelegenheiten zu werfen, anstatt sich beispielsweise vorrangig auf den heimischen europäischen Markt zu konzentrieren.

Als angenehm einfache Indikatoren der wirtschaftlichen Entwicklung großer asiatischer Unternehmensvertreter lassen sich unter anderem bekannte Aktienindizes wie der Hang Seng (Hongkong) oder auch der Shanghai Composite (China ohne Hongkong) heranziehen. Selbstverständlich lässt sich diese praxisnahe Sichtweise ebenfalls auf weitere asiatische Nationen ausweiten. Der allgemeine Trend ist hierbei jedoch in den allermeisten Fällen als positiv wachsend, wenn auch durchaus volatil, aufzunehmen. Im gleichen Wortlaut sollte sich der jeweilige Anleger somit auch mit den potenziellen Risiken auseinandersetzen. Speziell die mehrheitlich asiatischen Schwellenländer tun sich mitunter schwer damit, einen komplikationsfreien Anlage-Verlauf vorzuweisen. Die allermeisten Anleger sollten sich daher mit einer vorrangig langfristigen Anlagenidee beschäftigen, sollte nicht gerade der Willen sowie die Fachexpertise aufgebracht werden, sich adäquat täglich mit den jeweiligen Aktienwerten zu beschäftigen. Grundsätzlich gilt jedoch: Der Blick in Richtung allgemeine Wirtschaftsnews und -tipps stellt für jeden eine zu empfehlende Handlung dar.

Warum überhaupt investieren?

Nachdem mehr oder minder deutlich wird, dass es an den asiatischen Finanzmärkte zumindest zum jetzigen Zeitalter um einiges brenzliger zur Sache geht, als es der gewöhnliche Anleger mit seinem verzinsten Bankdepot und womöglich einigen Staatsanleihen gewohnt sein dürfte, stellt sich die Frage: Warum überhaupt investieren und warum dann gerade in solche Märkte, wenn es doch derart riskant ausfallen kann?

Klar ist, dass der Trend der aktuellen Generationen streng Richtung individuelle Altersvorsorge geht, wenn nicht ohnehin ein gewisses Interesse für Aktienmärkte & Co. vorhanden ist. Mehr und mehr neue Anleger betreten das Feld der Finanzmärkte, unabhängig davon, ob aktive Altersvorsorge betrieben werden soll, oder ob man schlichtweg Teil des Konstrukts werden möchte, bei dem man bereits mit der einen oder anderen externen Fachexpertise moderate Erfolge erzielen kann.

Sich nun ausgerechnet an den asiatischen Finanz- und Aktienmärkten zu beteiligen, stellt noch einmal eine fortgeschrittenere Stufe des Engagements innerhalb der Investitionsthematik dar. Während sich die einen vermehrt mit deutschen Aktien eindecken, die anderen doch lieber den US-amerikanischen Markt bevorzugen, existieren auch diese, die sich an internationaler Portfoliostreuung erfreuen, wozu ohne Wenn und Aber auch die aufsteigenden Emerging Markets sowie die restlichen asiatischen Wirtschaftsvertreter gehören. Erst diese ganz individuellen
Investitionsmöglichkeiten machen das Thema „Finanzmärkte“ zu dem, was es ist – jeder dürfte hier sein passendes Paar Schuhe finden.

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Bild: Bereits mit geringen Risiken lassen sich auf den Finanzmärkten durchschnittlich moderate Rendite-Erfolge erzielen.
Bildquelle: moritz320 via pixabay.com

Das Social Trading

Speziell für diejenigen, die entweder keine Lust oder auch keine Zeit dafür haben, sich jeden Tag vermehrt damit zu beschäftigen, in welche Aktienpapiere sie nun ihr verdientes Geld verteilen möchten, stellen sich externe Fachmeinungen als besonders wertvoll heraus. Sei es der vertraute Vermögensberater der eigenen Bank oder auch ein involvierter Freund aus dem Bekanntenkreis – fundierte Fachmeinungen einzuholen, hat sich noch in den wenigsten Fällen der Geschichte als Fehler herausgestellt.

Mit dem sogenannten Social Trading stellt beispielsweise das Fintech-Unternehmen „Naga“ ein Konzept vor, welches noch als relativ neuartig beschrieben werden kann. Die Idee dahinter stellt sich allerdings als enorm wertvoll heraus. Das Prinzip: Das Kopieren bestimmter Trader, welche sich im Vorfeld gegebenenfalls als Experten ihres Fachs ausweisen. Großer Vorteil im Vergleich zum gewöhnlichen Vermögensberater: Es ist potenziell praxisorientier, indem direkter und transparenter nachverfolgt werden kann, wie der nachzuahmende Trader agiert. Im Idealfall lassen sich gar Trader ausfindig machen, die aktiv kommentieren, was sie sich bei diesem und jenem Anlagengeschäft denken – praxisnäher und leichtverständlicher für den Laien geht es kaum.

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