Montag , 10. Dezember 2018


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Finanzielle Sicherheit mit barrierefreiem Bad

Eine Investition in die Zukunft: Bei der Sanierung oder dem Neubau des Hauses steigen viele Hausbesitzer auf ein barrierefreies Bad um.

Unterstützung bei der Finanzierung

Wer sich für ein barrierefreies Bad entscheidet, trägt die Kosten nicht allein. Die KfW Bank bietet zum Beispiel Renovierungskredite mit Zuschüssen. Sie bezuschussen bauliche Maßnahmen zur Barrierereduzierung mit bis zu 6.250 €. Wenn Haus- oder Wohnungsbesitzer ihr Badezimmer aufgrund akuter Krankheitsfälle umrüsten müssen, sind die anfallenden Kosten noch im gleichen Jahr von der Steuer absetzbar.

Niedriger Einstieg zum Badevergnügen

Foto: ErikaWittlieb/pixabay.com

Die größten baulichen Veränderungen im barrierefreien Bad finden an Dusche und Badewanne statt statt. Im Vergleich zu einer Standard-Duschtasse mit einer Höhe von 15 cm misst die bodengleiche Dusche 2,5 cm. Die beinahe schwellenlose Verarbeitung erleichtert den Zugang und ermöglicht sogar Rollstühlen das Hineinfahren. Der Einbau von transparenten Schiebetüren verhindert, dass das Wasser beim Hantieren mit der Brause nicht ins ganze Badezimmer spritzt. Das ist praktisch und verleiht dem Bad gleichzeitig einen schicken Charakter.

Auch auf ein wohltuendes Bad müssen Eigenheimbesitzer nicht verzichten. Im Alter stellt der Einstieg häufig ein gefährliches Hindernis dar. Eine Badewanne mit eingebauter Wannentür verschafft Abhilfe: Sie vermindert die Sturzgefahr und ermöglicht starren Gliedern etwas Entspannung. Alternativ dazu gibt es Badewannen mit niedrigem Wannenrand. Installateure lassen die Wanne in den Boden ein, sodass der Rand nur wenige Zentimeter hoch ist.

Unbeschwert im Alltag

Drei bis acht Mal täglich besuchen Menschen durchschnittlich das stille Örtchen. Wenn die Knie nachgeben, ist das Hinsetzen und Aufstehen beschwerlich. Ein erhöhtes WC verschafft Abhilfe. Eine Höhe von 46 oder 48 cm macht den Toilettengang sowohl für Senioren als auch für große Menschen komfortabler. Die erhöhten Toiletten sind als klassische Stand- WCs und moderne Hänge-WCs verfügbar.

Der unterfahrbare Waschtisch ist ein weiteres Badobjekt, das die Morgenroutine unterstützt. Mit dem Rollstuhl lässt sich das flache, meistens eckige Becken problemlos unterfahren. Auch ein Stuhl für müde Beine findet hier Platz. So ermöglicht das Waschbecken, dass sich Senioren und Menschen mit Behinderung in Ruhe die Hände und das Gesicht waschen oder die Zähne putzen. Das schenkt ihnen Selbstständigkeit und erspart unnötige Anstrengungen. Zusätzlich erhalten Eigentümer im Fachhandel oder online einen geeigneten Siphon.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Finanzratgeber 24 an. Sie schreibt als Journalistin über aktuelle Finanzprodukte und gibt Hilfen bei der Suche nach seriösen Geldanlagen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@finanzratgeber24.de

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