Dienstag , 8. Januar 2019


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Sparen mit LEDs & Co.

Die alten Glühbirnen haben bereits ausgedient. Das liegt vor allem auch am Verbot durch die Europäische Union. Doch welche Lampen sind der ideale Ersatz für die liebgewonnenen Glühbirnen? Vor allem sind viele Verbraucher misstrauisch, weil die neuen Lampen extrem teuer in der Anschaffung sind. Doch hier lohnt sich ein Blick in die Zukunft: Die neuen Leuchtmittel sind derart stromsparend und langlebig, sodass sie deutlich günstiger als klassische Glühbirnen sind.

Quelle: Burak Kebapci/pexels

Statt Watt gibt es Lumen

Natürlich stellt sich zuerst die Frage, ob die Lampe ein warmes oder eher kühles Licht abgibt. Diese Frage wird anhand der Kelvin-Abgaben beantwortet. Die Glühbirne hat immer denselben Wert von 2700 Kelvin (60 Watt). Energiesparlampen und LEDs haben unterschiedliche Kelvin-Werte. Möchte der Verbraucher sein altgewohntes Licht haben, sollte er ein Leuchtmittel mit 2700 Kelvin kaufen. Handelt es sich um die Beleuchtung des Arbeitsplatzes, so sollte eine Lampe mit mindestens 4000 Kelvin zum Einsatz kommen. Zudem gibt es keine Watt mehr – heute gibt es Lumen. 25 Watt entsprechen in etwa 200 Lumen – 75 Watt entsprechen 900 Lumen.

Halogenleuchten oder Energiesparlampen?

Die Besonderheit der neuen Birnen? Sie sind extrem sparsam. Will der Verbraucher also Geld sparen, sollte er die alten Glühbirnen entsorgen und auf Energiesparlampen oder LEDs zurückgreifen. Entscheidet sich der Verbraucher für eine Halogenleuchte, kann er rund 25 Prozent Energie einsparen. Halogenlampen sind günstig und zudem auch sofort hell. Zu beachten ist, dass sie aber schnell warm werden. So wird der Großteil des Stroms also nur in Wärme umgewandelt. Halogenlampen haben auch eine geringere Lebensdauer als Energiesparlampen oder LEDs. Jedoch brennen sie doppelt so lange wie die klassische Glühbirne. Eine Energiesparlampe benötigt rund 70 Prozent weniger Strom als eine Glühbirne. Zudem sind Energiesparlampen langlebigen – die maximale Lebenszeit beläuft sich auf 15.000 Stunden. Jedoch sind Energiesparlampen teurer als klassische Halogenleuchten und benötigen in etwa 60 Sekunden, bis sie die volle Helligkeit erreicht haben. Energiesparlampen eignen sich daher vorwiegend in Räumen, die lange beleuchtet werden sollen.

Mit LEDs Strom und Geld sparen

Energiekosten können auch mit LEDs gespart werden. Ersetzt der Verbraucher seine Glühbirnen durch LEDs, kann er in weiterer Folge 85 Prozent der Energiekosten einsparen. LEDs sind sofort hell und haben eine Lebensdauer von rund 25.000 Stunden. Auch wenn die klassischen LEDs – also LED Lampen oder LED Röhren – recht teuer sind (zwischen 5 und 15 Euro/Stück), sind sie dennoch die beste Alternative. Schlussendlich kann der Verbraucher, sofern er auf LEDs setzt, rund 100 Euro/Jahr sparen.

Quelle: Die_Sonja/pixabay.com

Was müssen die Verbraucher sonst noch beachten?

Verbraucher müssen jedoch berücksichtigen, dass die neuen Leuchtmittel nicht mit dem Hausmüll entsorgt werden dürfen. Während die Halogenlampen und Glühbirnen problemlos im Reststoffmüll landen dürfen, müssen LEDs und Energiesparlampen auf den Wertstoffhof gebracht werden. In den LEDs befindet sich nämlich eine komplexe Elektronik, die keinesfalls in den Hausmüll darf. Die Energiesparlampe enthält zudem auch noch Quecksilber, sodass sie ebenfalls auf den Sondermüll gehört. Geht die Energiesparlampe zudem kaputt, muss der Verbraucher vorsichtig sein. Die Scherben dürfen nie mit den bloßen Händen aufgesammelt werden; ist die Energiesparlampe zu Bruch gegangen, sollten die Fenster geöffnet und die Scherben mit Papier oder einem Karton aufgesammelt und in einer luftdichten Verpackung auf den Wertstoffhof gebracht werden.

Veröffentlicht von:

Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche
Alexandra Rüsche gehört seit 2009 der Redaktion Finanzratgeber 24 an. Sie schreibt als Journalistin über aktuelle Finanzprodukte und gibt Hilfen bei der Suche nach seriösen Geldanlagen. Alexandra ist Mitglied im DPV (Deutscher Presse Verband - Verband für Journalisten e.V.). Sie ist über die Mailadresse der Redaktion erreichbar: redaktion@finanzratgeber24.de