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	<title>Banken &amp; Geld</title>
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	<title>Banken &amp; Geld</title>
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		<title>Kreditvergabe durch KI – Sind Algorithmen fair oder diskriminierend?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jun 2025 09:25:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditvergabe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz (KI) hat die Finanzbranche in den letzten Jahren tiefgreifend verändert – besonders im Bereich der Kreditvergabe. Banken und FinTechs setzen zunehmend auf automatisierte Entscheidungsprozesse, um Kreditanträge schneller und kosteneffizienter zu bearbeiten. Doch wo Maschinen entscheiden, steht eine zentrale Frage im Raum: Sind KI-Systeme in der Kreditvergabe tatsächlich objektiv – oder programmieren wir unbewusst Diskriminierung mit ein?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/warum-ki-in-der-kreditvergabe-eingesetzt-wird/">Kreditvergabe durch KI – Sind Algorithmen fair oder diskriminierend?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, Oxygen, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, 'Helvetica Neue', 'Open Sans', Arial, sans-serif;">Künstliche Intelligenz (KI) hat die Finanzbranche in den letzten Jahren tiefgreifend verändert – besonders im Bereich der Kreditvergabe. Banken und FinTechs setzen zunehmend auf automatisierte Entscheidungsprozesse, um Kreditanträge schneller und kosteneffizienter zu bearbeiten. Doch wo Maschinen entscheiden, steht eine zentrale Frage im Raum: </span><strong style="font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, Oxygen, Oxygen-Sans, Ubuntu, Cantarell, 'Helvetica Neue', 'Open Sans', Arial, sans-serif;">Sind KI-Systeme in der Kreditvergabe tatsächlich objektiv – oder programmieren wir unbewusst Diskriminierung mit ein?</strong></p>
<article>
<h2 style="text-align: justify;">Warum KI in der Kreditvergabe eingesetzt wird</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Einsatz von KI bei der Kreditvergabe verspricht zahlreiche Vorteile: Entscheidungen können in Sekundenschnelle getroffen werden, ohne dass ein Sachbearbeiter jeden Einzelfall manuell prüft. Zudem analysieren KI-Algorithmen weit mehr Datenpunkte als klassische Bonitätsmodelle – etwa Onlineverhalten, Zahlungsverhalten, Geodaten, oder sogar Smartphone-Nutzung. Ziel ist es, <strong>Risikoeinschätzungen zu präzisieren</strong> und <strong>Ausfallquoten zu senken</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;">Für Banken bedeutet das Effizienzsteigerung, für <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/kundenbindung-im-digitalen-zeitalter/" target="_blank" rel="noopener">Kunden</a> möglicherweise eine fairere Behandlung – zumindest auf den ersten Blick.</p>
<h2 style="text-align: left;">Die Theorie: KI als objektiver Entscheider</h2>
<p style="text-align: justify;">Im Idealfall trifft eine KI-gestützte Kreditentscheidung <strong>völlig neutral</strong>, da sie nicht von Emotionen, Vorurteilen oder subjektiven Eindrücken beeinflusst wird. Wenn zwei Personen identische Bonitätsdaten aufweisen, sollten sie – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Alter – dieselbe Kreditentscheidung erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">So argumentieren viele Befürworter: KI sei nicht nur schneller, sondern auch <strong>fairer</strong> als der Mensch.</p>
<h2 style="text-align: left;">Die Realität: Wenn Algorithmen Vorurteile lernen</h2>
<p style="text-align: justify;">In der Praxis zeigt sich jedoch: <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/ki-in-der-finanzwelt-chancen-und-herausforderungen/" target="_blank" rel="noopener">KI</a> ist <strong>nur so gut wie die Daten</strong>, mit denen sie trainiert wird. Und genau hier liegt das Risiko. Historische Kreditentscheidungen sind nicht immer frei von Vorurteilen – etwa gegenüber bestimmten Postleitzahlen, Beschäftigungsformen oder sozioökonomischen Gruppen. Wenn diese Daten als Trainingsgrundlage dienen, <strong>reproduziert der Algorithmus alte Diskriminierungsmuster</strong>, ohne dass es auf den ersten Blick sichtbar wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Beispiel: Ein Algorithmus könnte statistisch lernen, dass Personen mit niedrigem Einkommen in bestimmten Stadtteilen häufiger Kredite nicht zurückzahlen – und künftig <strong>systematisch Anträge aus diesen Regionen ablehnen</strong>, ohne individuelle Prüfung.</p>
<h2 style="text-align: left;">Unbewusste Diskriminierung – ein strukturelles Problem</h2>
<p style="text-align: justify;">Dieses Phänomen nennt sich <strong>algorithmic bias</strong>. Es beschreibt die Verzerrung in automatisierten Entscheidungsprozessen durch unausgewogene oder verzerrte Datensätze. Besonders problematisch: Die Diskriminierung bleibt oft unentdeckt, da <strong>KI-Systeme eine „Black Box“ darstellen</strong>. Selbst Entwickler können im Nachhinein oft nicht nachvollziehen, warum ein bestimmtes Ergebnis zustande kam.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Folgen können gravierend sein – insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund, atypischen Erwerbsbiografien oder ohne klassische Kreditgeschichte.</p>
<h2 style="text-align: left;">Transparenz und Regulierung: Die Politik reagiert</h2>
<p style="text-align: justify;">Angesichts dieser Herausforderungen fordert die Politik mehr <strong>Transparenz und Kontrolle</strong>. Die EU arbeitet mit dem sogenannten <strong>AI Act</strong> an einem Regelwerk, das besonders sensible KI-Anwendungen – wie Kreditvergabe – <strong>strengen Anforderungen an Fairness und Nachvollziehbarkeit</strong> unterwirft.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch in Deutschland diskutieren Verbraucherschützer und Datenschützer über die Notwendigkeit, algorithmische Entscheidungen nachvollziehbar zu machen – z. B. durch ein „Recht auf Begründung“ bei Kreditabsagen.</p>
<h2 style="text-align: left;">Fairer durch neue Datenquellen? Chancen und Risiken</h2>
<p style="text-align: justify;">Einige Startups und FinTechs argumentieren, dass gerade durch den Einsatz alternativer Datenquellen (z. B. Mietzahlungen, Mobilfunkverträge, Social-Media-Verhalten) <strong>mehr Menschen Zugang zu Krediten erhalten könnten</strong>, die sonst durchs Raster fallen. Besonders Menschen ohne Schufa-Eintrag oder mit dünner Kreditakte könnten profitieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch auch hier stellt sich die Frage: <strong>Wer entscheidet, welche Daten wie gewichtet werden?</strong> Und wie schützen wir sensible Informationen vor Missbrauch?</p>
<h2 style="text-align: left;">Was jetzt gefragt ist: Ethik, Aufsicht und Mitgestaltung</h2>
<p style="text-align: justify;">Um die Kreditvergabe durch KI wirklich fairer zu machen, braucht es mehr als nur Technologie. <strong>Ethikrichtlinien</strong>, <strong>interdisziplinäre Teams</strong>, <strong>unabhängige Audits</strong> und eine <strong>verpflichtende Prüfung auf Diskriminierung</strong> sollten zum Standard werden. Zudem muss der Mensch im Entscheidungsprozess <strong>nicht vollständig ersetzt</strong>, sondern ergänzt werden – gerade in Grenzfällen oder bei abweichenden Konstellationen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur wenn wir die Chancen und Risiken der KI bewusst gestalten, kann aus automatisierter Kreditvergabe ein Werkzeug für <strong>mehr finanzielle Inklusion</strong> und <strong>gerechtere Entscheidungen</strong> werden.</p>
<h2 style="text-align: left;">KI kann fair sein – wenn wir es wollen</h2>
<p style="text-align: justify;">Die automatisierte Kreditvergabe durch KI ist kein Selbstläufer in Richtung Fairness. Ohne klare Regeln, ethische Standards und transparente Prozesse besteht die Gefahr, dass <strong>Diskriminierung digitalisiert und unsichtbar gemacht wird</strong>. Gleichzeitig bietet die Technologie enorme Chancen, um mehr Menschen Zugang zu Krediten zu ermöglichen – vorausgesetzt, sie wird verantwortungsvoll eingesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Zukunft der Kreditvergabe liegt nicht nur in Algorithmen, sondern auch in der Haltung, mit der wir sie gestalten.</strong></p>
<p><em>Quelle: ARKM Redaktion</em></p>
</article>
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		<item>
		<title>Kundenbindung im digitalen Zeitalter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 May 2025 07:27:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenbindung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die digitale Transformation hat die Art und Weise, wie wir mit Banken und Finanzinstituten interagieren, grundlegend verändert. Kunden erwarten heute schnelle, bequeme und personalisierte Dienstleistungen, die jederzeit und von überall zugänglich sind. Doch wie schaffen es Banken, in dieser neuen Ära der Digitalisierung ihre Kunden zu binden?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/kundenbindung-im-digitalen-zeitalter/">Kundenbindung im digitalen Zeitalter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die digitale Transformation hat die Art und Weise, wie wir mit Banken und Finanzinstituten interagieren, grundlegend verändert. Kunden erwarten heute schnelle, bequeme und personalisierte Dienstleistungen, die jederzeit und von überall zugänglich sind. Doch wie schaffen es Banken, in dieser neuen Ära der Digitalisierung ihre Kunden zu binden? Der Schlüssel liegt in einer kontinuierlichen Anpassung an die Bedürfnisse der Kunden, innovative Technologien und maßgeschneiderte Angebote. In diesem Beitrag werfen wir einen Blick darauf, wie Banken im digitalen Zeitalter ihre Kundenbindung erfolgreich gestalten können.</p>
<h2 style="text-align: left;">Digitalisierung als Schlüssel zur Kundenbindung</h2>
<p style="text-align: justify;">Die digitale Transformation hat die Erwartungen der Bankkunden stark verändert. Der klassische Besuch einer Filiale ist für viele längst nicht mehr notwendig. Stattdessen bevorzugen immer mehr Menschen Online-Banking, mobile Apps und digitale Finanzservices. Banken, die diese Trends frühzeitig erkannt haben, bieten ihren Kunden die Möglichkeit, ihre Bankgeschäfte rund um die Uhr zu erledigen – ohne Wartezeiten oder lange Anfahrtswege.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Einführung von benutzerfreundlichen Online-Plattformen und mobilen Apps ist daher eine der wichtigsten Maßnahmen zur Kundenbindung. Kunden können ihre Konten jederzeit einsehen, Überweisungen tätigen, Rechnungen bezahlen und sogar Finanzprodukte abschließen – alles per Klick auf ihrem Smartphone oder Computer.</p>
<h2 style="text-align: left;">Personalisierung durch Datenanalyse</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein entscheidender Vorteil der digitalen Transformation ist die Möglichkeit, enorme Datenmengen zu sammeln und auszuwerten. Banken können durch den Einsatz von Big Data und Künstlicher Intelligenz (KI) wertvolle Einblicke in das Verhalten und die Bedürfnisse ihrer Kunden gewinnen. Diese Daten ermöglichen eine hochgradige Personalisierung der Angebote und Dienstleistungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Personalisierte Produktempfehlungen, individuelle Finanzberatung und maßgeschneiderte Kreditangebote sind nur einige Beispiele für die Anwendung von Datenanalyse in der Kundenbindung. Banken, die es verstehen, ihre Kunden basierend auf deren Präferenzen und bisherigen Transaktionen zu verstehen, können ihnen nicht nur passende Produkte anbieten, sondern auch proaktive Lösungen für ihre finanziellen Bedürfnisse schaffen.</p>
<h2 style="text-align: left;">Erweiterung des Serviceangebots: FinTech und Open Banking</h2>
<p style="text-align: justify;">Im digitalen Zeitalter sind Banken nicht mehr die einzigen Anbieter von Finanzdienstleistungen. FinTech-<a href="https://www.finanzratgeber24.de/topthema/trading-chancen-und-strategien-fuer-unternehmer-im-finanzmarkt/" target="_blank" rel="noopener">Unternehmen</a> und Start-ups haben die Finanzbranche revolutioniert, indem sie innovative Lösungen zu attraktiven Konditionen anbieten. Um konkurrenzfähig zu bleiben und die Kundenbindung zu stärken, müssen Banken ihre Serviceangebote entsprechend erweitern.</p>
<p style="text-align: justify;">Open Banking ist ein weiteres Konzept, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. Es ermöglicht es Banken, ihre Dienstleistungen mit denen von Drittanbietern zu verknüpfen und dadurch ein noch breiteres Spektrum an Finanzprodukten anzubieten. Dies stärkt nicht nur die Kundenbindung, sondern fördert auch die Innovation und Flexibilität, da Kunden verschiedene Anbieter miteinander kombinieren können, um ihre individuellen Finanzbedürfnisse zu erfüllen.</p>
<h2 style="text-align: left;">Kundensupport im digitalen Zeitalter: Chatbots und Künstliche Intelligenz</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein exzellenter Kundensupport ist eine der wichtigsten Säulen der Kundenbindung. Im digitalen Zeitalter erwarten Kunden schnellen und unkomplizierten Support, vor allem außerhalb der regulären Geschäftszeiten. Chatbots und Künstliche Intelligenz (KI) bieten eine effiziente Lösung, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Moderne Chatbots können einfache Anfragen sofort beantworten, Transaktionen durchführen oder den Kunden bei der Navigation durch die Website oder App unterstützen. Bei komplexeren Anliegen werden die Kunden an einen menschlichen Mitarbeiter weitergeleitet. Diese Kombination aus Automatisierung und persönlichem Service sorgt dafür, dass Kunden rund um die Uhr Unterstützung erhalten – ohne lange Wartezeiten oder komplizierte Prozesse.</p>
<h2 style="text-align: left;">Sicherheit und Vertrauen: Ein zentrales Anliegen</h2>
<p style="text-align: justify;">In einer zunehmend digitalen Welt ist die Sicherheit der Bankgeschäfte ein zentrales Anliegen der Kunden. Banken müssen sicherstellen, dass ihre digitalen Plattformen sowohl benutzerfreundlich als auch absolut sicher sind. Der Schutz sensibler Kundendaten und die Vermeidung von Betrug sind entscheidend, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und langfristig zu halten.</p>
<p style="text-align: justify;">Fortschrittliche Sicherheitsmaßnahmen wie Zwei-Faktor-Authentifizierung, biometrische Verifizierung und die Verwendung von Verschlüsselungstechnologien sind mittlerweile Standard. Banken, die ihre Sicherheitsstandards kontinuierlich aktualisieren und transparenter in Bezug auf ihre Datenschutzpraktiken sind, fördern nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern bauen auch eine solide Grundlage für nachhaltige Kundenbindung auf.</p>
<h2 style="text-align: left;">Der Mensch im Mittelpunkt: Trotz Digitalisierung auf den persönlichen Service setzen</h2>
<p style="text-align: justify;">Obwohl die Digitalisierung viele Prozesse vereinfacht und beschleunigt hat, ist der menschliche Kontakt nach wie vor von großer Bedeutung. Besonders in beratungsintensiven Bereichen wie der Vermögensverwaltung oder der Kreditvergabe wünschen sich Kunden oft eine persönliche Beratung, die auf ihre individuellen Lebensumstände und Wünsche eingeht.</p>
<p style="text-align: justify;">Banken, die den digitalen Wandel erfolgreich gestalten, finden eine Balance zwischen automatisierten Prozessen und persönlichem Service. Dies kann beispielsweise durch die Einführung von Videoberatung, hybriden Service-Modellen oder durch den Zugang zu persönlichen Beratern über digitale Kanäle geschehen. So bleibt die Bank trotz der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/verschiedenes/investieren-in-digitale-geschaeftsmodelle-chancen-und-risiken/" target="_blank" rel="noopener">Digitalisierung</a> als vertrauensvoller Partner an der Seite ihrer Kunden.</p>
<h2 style="text-align: left;">Zukunft der Kundenbindung: Trends und Ausblick</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Zukunft der Kundenbindung im Bankensektor wird maßgeblich durch neue Technologien und sich verändernde Kundenerwartungen geprägt sein. Es ist zu erwarten, dass Banken zunehmend auf innovative Lösungen setzen werden, um den Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden. Dazu gehören unter anderem die Weiterentwicklung von KI-gesteuerten Finanzberatungen, die Integration von Blockchain-Technologien für mehr Sicherheit und Transparenz sowie die verstärkte Nutzung von Augmented Reality und Virtual Reality für interaktive Beratungsgespräche.</p>
<p style="text-align: justify;">Zudem wird die Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle spielen. Kunden möchten heute wissen, wie und wo ihr Geld investiert wird. Banken, die Nachhaltigkeit in ihre Geschäftspraktiken integrieren und umweltfreundliche Finanzprodukte anbieten, werden in Zukunft einen Wettbewerbsvorteil haben.</p>
<h2 style="text-align: left;">Anpassung an die digitale Welt als Schlüssel zur Kundenbindung</h2>
<p style="text-align: justify;">Im digitalen Zeitalter ist es für Banken unerlässlich, ihre Services kontinuierlich an die Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Digitalisierung, Personalisierung, innovative Serviceangebote und hohe Sicherheitsstandards sind die Grundpfeiler einer erfolgreichen Kundenbindung. Banken, die diese Elemente geschickt miteinander verbinden und den Kunden stets in den Mittelpunkt stellen, werden nicht nur die Kundenzufriedenheit steigern, sondern auch langfristige und loyale Kundenbeziehungen aufbauen. Die Zukunft der Banken liegt in einer harmonischen Integration von Technologie und persönlichem Service – und in der Fähigkeit, Vertrauen in einer zunehmend digitalen Welt zu schaffen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ARKM Redaktion</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Kartenwirrwarr &#8211;  Was ist der Unterschied zwischen Girocard, Debitkarte und Kreditkarte?</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/kartenwirrwarr-was-ist-der-unterschied-zwischen-girocard-debitkarte-und-kreditkarte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Annalena Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2023 10:51:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Bankkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Debitkarte]]></category>
		<category><![CDATA[EC-Karte]]></category>
		<category><![CDATA[Girokonto]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditkarte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was der Unterschied zwischen Girocard, Debitkarte und Kreditkarte ist? In diesem Artikel möchten wir Ihnen eine kompakte Erklärung geben und Licht ins Dunkel bringen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/kartenwirrwarr-was-ist-der-unterschied-zwischen-girocard-debitkarte-und-kreditkarte/">Kartenwirrwarr &#8211;  Was ist der Unterschied zwischen Girocard, Debitkarte und Kreditkarte?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, was der Unterschied zwischen Girocard, Debitkarte und Kreditkarte ist? In diesem Artikel möchten wir Ihnen eine kompakte Erklärung geben und Licht ins Dunkel bringen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Was ist eine Girocard?</h3>
<p style="text-align: justify;">Eine Girocard ist eine Bankkarte, die mit einem Girokonto verbunden ist und häufig als EC-Karte bezeichnet wird. Mit einer Girocard können Kunden an Geldautomaten Bargeld abheben und bargeldlos in Geschäften bezahlen. Im Gegensatz zur Kreditkarte wird der Betrag unmittelbar vom Girokonto des Kunden abgebucht, was bedeutet, dass keine Schulden aufgebaut werden können.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Was ist eine Debitkarte?</h3>
<p style="text-align: justify;">Eine Debitkarte ist ebenfalls eine Karte, die direkt mit Ihrem Girokonto verbunden ist. Im Gegensatz zur Girocard können Sie mit einer Debitkarte auch im Ausland und online bezahlen. Die Zahlungen werden sofort von Ihrem Konto abgebucht, sodass Sie immer den vollen Überblick über Ihre Finanzen haben. Eine Debitkarte wird oft auch als EC-Karte bezeichnet, obwohl dieser Begriff mittlerweile veraltet ist. Im Vergleich zur Kreditkarte gibt es bei der Debitkarte keine Möglichkeit, einen Kredit aufzunehmen oder Ratenzahlungen zu vereinbaren. Wenn Sie also nur das ausgeben möchten, was Sie auch wirklich haben, ist eine Debitkarte die richtige Wahl für Sie.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Was ist eine Kreditkarte?</h3>
<p style="text-align: justify;">Eine Kreditkarte ist eine Zahlungskarte, mit der man weltweit bargeldlos bezahlen oder auch Bargeld abheben kann. Im Gegensatz zur Girocard oder Debitkarte wird der Betrag nicht sofort vom eigenen Girokonto abgebucht, sondern es entsteht ein Kreditverhältnis zwischen Karteninhaber und Kreditkartenunternehmen. Dieses Verhältnis muss dann zu einem späteren Zeitpunkt beglichen werden. In der Regel wird hierfür ein monatlicher Abrechnungszeitraum vereinbart, in dem alle getätigten Umsätze gesammelt und am Ende des Monats in einer Rechnung zusammengefasst werden. Die Höhe des Kredits ist dabei abhängig von der Bonität des Karteninhabers sowie vom individuellen Verfügungsrahmen, den das Kreditkartenunternehmen festlegt. Eine Kreditkarte bietet somit größere finanzielle Flexibilität als eine Girocard oder Debitkarte, birgt jedoch auch das Risiko einer höheren <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/wie-man-eine-privatinsolvenz-bewaeltigt/">Verschuldung</a>, wenn die Rückzahlung nicht fristgerecht erfolgt.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Unterschiede zwischen Girocard, Debitkarte und Kreditkarte</h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn es um die Wahl einer geeigneten Karte geht, ist es wichtig, die Unterschiede zwischen Girocard, Debitkarte und Kreditkarte zu kennen. Die Girocard ist eine Bankkarte, die in Deutschland weit verbreitet ist und häufig für den täglichen Gebrauch genutzt wird. Sie ermöglicht das Abheben von Bargeld an Geldautomaten und das Bezahlen von Einkäufen im Geschäft oder online. Eine Debitkarte funktioniert ähnlich wie eine Girocard, jedoch kann sie auch international eingesetzt werden. Anders als bei der Girocard wird das Geld direkt vom Konto des Karteninhabers abgebucht. Eine Kreditkarte hingegen ermöglicht es dem Inhaber, auf Kredit zu kaufen und später zu bezahlen. Hierbei fallen jedoch Zinsen an, wenn der Betrag nicht innerhalb einer bestimmten Frist zurückgezahlt wird. Es ist wichtig zu bedenken, dass jede Kartenform ihre eigenen Vor- und Nachteile hat und dass die Wahl davon abhängt, welche Bedürfnisse der Inhaber hat.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Welche Optionen sind am besten für mich geeignet?</h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn es darum geht, die beste Kartenoption für Ihre Bedürfnisse zu finden, sollten Sie zuerst überlegen, wofür Sie die Karte verwenden möchten. Wenn Sie hauptsächlich in Geschäften und Restaurants einkaufen, ist eine Girocard oder Debitkarte wahrscheinlich die beste Option für Sie. Diese Karten sind mit Ihrem Bankkonto verbunden und ermöglichen es Ihnen, direkt von Ihrem Konto zu bezahlen. Wenn Sie jedoch häufig reisen oder online einkaufen, kann eine Kreditkarte sinnvoller sein. Kreditkarten bieten oft zusätzliche Vorteile wie Reiseversicherung und Cashback-Programme. Es ist auch wichtig, Ihre finanzielle Situation zu berücksichtigen. Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihre Ausgaben im Auge zu behalten oder Schulden haben, kann eine Kreditkarte möglicherweise mehr Schaden als Nutzen bringen. In diesem Fall können Debitkarten oder Girocards helfen, Ihre Ausgaben besser zu kontrollieren. Am Ende hängt die Wahl der besten Option von Ihren individuellen Bedürfnissen und Umständen ab. Es lohnt sich jedoch immer, die verschiedenen Optionen gründlich zu prüfen und sich Zeit zu nehmen, um die richtige Entscheidung zu treffen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/kartenwirrwarr-was-ist-der-unterschied-zwischen-girocard-debitkarte-und-kreditkarte/">Kartenwirrwarr &#8211;  Was ist der Unterschied zwischen Girocard, Debitkarte und Kreditkarte?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Immobilienbranche: „Geldwäscheprävention ist eine Frage der gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung“</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/immobilienbranche-geldwaeschepraevention-ist-eine-frage-der-gesellschaftlichen-und-sozialen-verantwortung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2023 11:44:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenkapital]]></category>
		<category><![CDATA[Geldwäsche]]></category>
		<category><![CDATA[Geldwäscheprävention]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien-Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienbranche]]></category>
		<category><![CDATA[Nachweispflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsenwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie Deutschland im Bereich der Geldwäscheprävention aktuell dasteht und was das neue Barzahlungsverbot genau bedeutet, haben die von Poll Immobilien Experten zusammengefasst</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/immobilienbranche-geldwaeschepraevention-ist-eine-frage-der-gesellschaftlichen-und-sozialen-verantwortung/">Immobilienbranche: „Geldwäscheprävention ist eine Frage der gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Geldwäsche kommt in einigen Branchen vor, so auch in der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/finanzielle-freiheit-mit-immobilien/" target="_blank" rel="noopener">Immobilienbranche</a>. Aufgrund der hohen Investitionssummen, die im Immobiliensektor in der Regel üblich sind, steht die Branche immer wieder im Fokus, wenn es um das Einschleusen illegaler Gelder geht. Das Ende 2022 in Kraft getretene Sanktionsdurchsetzungsgesetz II bringt diverse Änderungen für das Geldwäschegesetz mit sich. Eine wesentliche Neuerung betrifft das ab dem 1. April 2023 geltende Barzahlungsverbot bei Immobiliengeschäften. Damit wird ein Verbot von Barzahlungen, Kryptowährungen, Gold, Platin oder Edelsteinen bei Immobiliengeschäften eingeführt. Wie Deutschland im Bereich der Geldwäscheprävention aktuell dasteht und was das neue Barzahlungsverbot genau bedeutet, haben die von Poll Immobilien Experten zusammengefasst.</p>
<p style="text-align: justify;">„Deutschland steht unter starkem internationalen Druck, im Bereich der Geldwäscheprävention und -bekämpfung mehr zu tun. Die Financial Action Task Force, der internationale Standardsetzer für die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, hat im Rahmen ihrer Überprüfung Deutschlands  festgestellt, dass die Gesetzgebung, also die ‚technical compliance‘, gut aufgestellt ist. Die Umsetzung der gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Vorgaben, also die ‚effectiveness‘, ist jedoch unzureichend“, erklärt Tommas Kaplan, Chief Compliance Officer und Head of HR bei von Poll Immobilien. Und weiter: „Leider verbessert der Gesetzgeber bisher nicht die Umsetzung durch die Aufsichts-, Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden sowie Verpflichtete, sondern erweitert die Regelungen und gesetzlichen Vorgaben – also den Bereich, der bereits gut bewertet wird. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.“</p>
<h2 style="text-align: left;">Gesetzliche Grundlagen zur Geldwäscheprävention</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Barzahlungsverbot bei Immobiliengeschäften, das zum 1. April 2023 in Kraft getreten ist, hat zur Folge, dass Immobilientransaktionen ab einem Wert von 10.000 Euro ausschließlich per Banküberweisung oder über ein Notaranderkonto abgewickelt werden dürfen. Die Regelung erstreckt sich auch auf den Erwerb von Gesellschaftsanteilen, wenn Immobilien zum Gesellschaftsvermögen gehören. „Die Kaufvertragsparteien haben gegenüber dem Notar nachzuweisen, dass der Kaufpreis in voller Höhe bargeldlos geleistet wurde. Als Nachweis kommen Zahlungsbestätigungen der an der Transaktion beteiligten Kreditinstitute des Verkäufers und Käufers in Betracht, also Kontoauszüge oder Zahlungseingangsbestätigungen der kontoführenden Bank des Verkäufers“, führt Tommas Kaplan weiter aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Notar muss die von den Kaufvertragsparteien vorgelegten Unterlagen prüfen. Erst nach positiver Schlüssigkeitsprüfung erfolgt die Eintragung ins Grundbuch. Liegt dem Notar innerhalb einer angemessenen Frist kein schlüssiger Nachweis vor und hat der Notar erfolglos zur Vorlage des Nachweises aufgefordert, muss er eine Verdachtsmeldung abgeben und die Transaktion für fünf Tage stoppen, bis die Financial Intelligence Unit (FIU) über das weitere Vorgehen entscheidet. Wenn die FIU die Eigentumsumschreibung nicht verhindert, muss der Notar die Eigentumsumschreibung vornehmen. Daher belehrt der Notar die Kaufvertragsparteien über das Barzahlungsverbot, die zivilrechtlichen Folgen und die sich daraus ergebenden Nachweispflichten.</p>
<h2 style="text-align: left;">Klärung der Vermögensherkunft durch Immobilienmakler</h2>
<p style="text-align: justify;">Aus geldwäscherechtlicher Sicht stellt ein höheres Eigenkapital eine besondere Herausforderung dar. Da Vollfinanzierungen aufgrund der aktuellen Zinsenwicklung und der niedrigeren Beleihungswerte der Banken seltener werden, rückt die Frage nach ausreichend <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/eigenkapital-baufinanzierungen/" target="_blank" rel="noopener">Eigenkapital</a> immer mehr in den Vordergrund. Daher sollte rechtzeitig geklärt werden, wie die Immobilie finanziert werden soll. Wenn beispielsweise ersichtlich ist, dass ein größerer Teil des Eigenkapitals durch eine Erbschaft nachgewiesen werden kann, so steht dem Weiterführen der Geschäftsbeziehung nichts im Wege. Es gibt jedoch auch Situationen, in denen Immobilienmakler hellhörig werden sollten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel: Ein 30-jähriger Kaufinteressent will ein Einfamilienhaus für 890.000 Euro kaufen. Er gibt an, keine Fremdfinanzierung zu benötigen, da er über 400.000 Euro auf seinem Konto und über 18 Bitcoins im Wert von über 800.000 Euro verfüge. Zu diesem Zweck legt er einen Kontoauszug eines deutschen Bankinstituts sowie einen Auszug aus seiner Krypto-Wallet vor. Eine Nachfrage beim Kunden, wie er zu diesem Vermögen gekommen sei und vor allem aus welcher Geschäftstätigkeit die 18 Bitcoins stammten, bleibt unbeantwortet. Auch ein Nachfassen bleibt unbeantwortet, so dass davon auszugehen ist, dass der Kunde keine Aufklärung wünscht. In solchen Fällen ist die Geschäftsbeziehung seitens des Immobilienmaklers umgehend zu beenden und eine Verdachtsmeldung an die FIU zu erstatten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum besonderen Engagement von von Poll Immobilien im Bereich der Geldwäscheprävention und Compliance lässt Kaplan zudem wissen: „Wir verfolgen mehrere Ziele. Zum einen sind Geldwäscheprävention und Compliance wichtige Säulen der gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung. Zum anderen ist es aufgrund der ständig wachsenden gesetzlichen Anforderungen wichtig, als Experte in den jeweiligen Gesetzgebungsverfahren zur Verfügung zu stehen. Aus diesem Grund ist VON POLL IMMOBILIEN dem Bundesverband der Geldwäschebeauftragten beigetreten. Denn nur in enger Zusammenarbeit können sinnvolle und praxistaugliche Empfehlungen wirkungsvoll an die Politik und den Gesetzgeber adressiert werden.“</p>
<h2 style="text-align: left;">Ausblick</h2>
<p style="text-align: justify;">Auf europäischer Ebene ist eine Geldwäscheverordnung geplant, die nach ihrem Inkrafttreten für alle EU-Mitgliedstaaten einheitlich gilt. Konkret heißt das, dass mit der Verordnung die geldwäscherechtlichen Pflichten für die Verpflichteten verschärft, komplexer und vor allem umfangreicher werden. Darüber hinaus ist vorgesehen, neue Verpflichtete wie Bauträger, Finanzierungsvermittler und Crowdfunding-Dienstleister zu bestimmen. Letztere bieten über Online-Plattformen sogenanntes Immobilien-Crowdfunding für größere Immobilienprojekte an. Hinzu kommt, dass die Schwellenwerte für Mietmakler von 10.000 Euro auf 5.000 Euro Kaltmiete gesenkt werden und ein unionsweites Bargeldverbot ab 7.000 Euro gelten soll. Die Verpflichteten haben allerdings drei Jahre nach Inkrafttreten der Verordnung Zeit, alle Anforderungen zu erfüllen. Da die Verordnung noch im Jahr 2023 in Kraft treten soll, endet die Umsetzungsfrist 2026.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch arbeitet das Bundesministerium der Finanzen bereits parallel an einem Gesetzentwurf zur Errichtung einer Bundesoberbehörde zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (BBF). In der BBF sollen drei weitere Behörden zusammengefasst werden: das Bundesfinanzkriminalamt, die FIU und eine Zentralstelle für Geldwäscheaufsicht im Nichtfinanzsektor. Ziel der Zentralstelle ist es, eine einheitliche Aufsicht im Nichtfinanzsektor zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Unterm Strich machen beide genannten Vorhaben deutlich, dass sowohl die EU als auch Deutschland die Maßnahmen zur Geldwäscheprävention weiter verschärfen. Eine Herausforderung, die sich jeder Immobilienmakler stellen muss“, resümiert Tommas Kaplan von von Poll Immobilien.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: von Poll Immobilien GmbH</em></p>
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		<title>Wenig Bewegung bei den Bauzinsen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2023 08:15:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Zentralbank]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienpreise]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzins]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinserhöhung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Kreditvermittlers Dr. Klein, erläutert, wie sich der Zinsentscheid auf die Bauzinsen auswirkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/wenig-bewegung-bei-den-bauzinsen/">Wenig Bewegung bei den Bauzinsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Europäische Zentralbank (EZB) drosselt ihr Tempo bei der Anhebung der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/nach-erneuter-leitzins-erhoehung-bauzinsen-bleiben-stabil/" target="_blank" rel="noopener">Leitzinsen</a>: Erstmals seit Juli letzten Jahres geht sie mit plus 0,25 Prozentpunkten einen kleineren Schritt als bisher. Gleichzeitig betont Notenbank-Chefin Lagarde, dass die Zinsen noch weiter angehoben werden müssen, um die Inflation zu senken. Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Kreditvermittlers Dr. Klein, erläutert, wie sich der Zinsentscheid auf die Bauzinsen auswirkt.</p>
<h2 style="text-align: left;">Leitzinserhöhung bereits eingepreist</h2>
<p style="text-align: justify;">„Die Anhebung des Leitzinses um 0,25 Prozentpunkte ist erwartet worden und bereits an den Finanzmärkten eingepreist“, so Michael Neumann. „Die Zinsen für <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/baufinanzierung-mit-kuerzerer-zinsbindung-gegen-hohe-monatsraten/" target="_blank" rel="noopener">Baufinanzierungen</a> zeigen keine größeren Reaktionen auf die Entscheidung der EZB und verlaufen derzeit relativ ruhig seitwärts.“ Der repräsentative Bestzins des bundesweit tätigen Vermittlers für eine 10-jährige Baufinanzierung beträgt aktuell 3,41 Prozent (Stand: 09.05.2023). Vor der geldpolitischen Sitzung der Notenbanker war auch ein doppelt so hoher Zinsschritt für möglich gehalten worden. Dass die EZB nun das Tempo reduziert, mit dem sie die Inflation bekämpft, wertet der Spezialist als notwendige Vorsicht: „In der Gemengelage zwischen hoher Staatsverschuldung einzelner Euro-Länder, drohender Rezession und fragiler Stabilität einiger Banken ist der Handlungsspielraum der EZB derzeit eingeschränkt. Um keine zusätzlichen Unsicherheiten zu provozieren, kann sie die Zinsen nicht weiterhin so schnell wie bislang erhöhen, sondern muss behutsam vorgehen.“</p>
<h2 style="text-align: left;">Bauzinsen haben Aufwärtspotenzial</h2>
<p style="text-align: justify;">Während in den USA mit den Zinserhöhungen bald Schluss sein könnte, gibt Lagarde unmissverständlich zu verstehen: Europa stehen weitere Zinsschritte bevor, um die Inflation nachhaltig und deutlich zu reduzieren. Allerdings ist die allgemeine Markterwartung, dass es auch hier eine Pause gibt – vermutlich nach zwei weiteren Zinsanhebungen im Juni und Juli. „Für die weitere Entwicklung der Baufinanzierungszinsen ist die entscheidende Frage: Was signalisiert die EZB im Sommer?“, meint Michael Neumann. „Wenn die EZB nach den erwarteten Zinsanhebungen nicht zu einem neutralen Ausblick übergeht, sondern an dem restriktiven Kurs festhalten will, könnte das die Bauzinsen im zweiten Halbjahr noch einmal unter Druck setzen. Denn dieses Szenario findet sich noch nicht im aktuellen Zinsniveau wieder.“ Voraussetzung wäre, dass die Inflation – und vor allem die Kerninflation – nicht deutlich zurückgeht, weiterhin Lohnabschlüsse auf jetzigem Niveau stattfinden und sich die Wirtschaft robust zeigt. „Ich halte es für wahrscheinlich, dass die EZB mehr gegen die Inflation unternehmen muss als momentan erwartet. Deshalb rechne ich längerfristig noch mit einem leicht steigenden Zinsniveau für Baufinanzierungen. Je nach Entwicklung könnte das auch deutlich über der 4-Prozent-Grenze liegen“, so Neumann.</p>
<h2 style="text-align: left;">Stärkeres politisches Engagement nötig</h2>
<p style="text-align: justify;">Vielerorts sinken die <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/immobilienpreise-sinken-2022-inflationsbereinigt-leicht/" target="_blank" rel="noopener">Immobilienpreise</a> und Angebote werden nach unten verhandelt. Aber das bringt keine grundlegende Erleichterung für Immobilieninteressenten: Für viele bleiben die Gesamtkosten zu hoch. Den Grund sieht Michael Neumann weniger im Zinsniveau – das sei in den letzten Jahren künstlich niedrig gehalten worden und jetzt wieder auf dem Weg zur Normalität –, sondern bei den nach wie vor hohen Preisen für die Immobilie selbst sowie den Kaufnebenkosten. „Das Angebot ist zu gering, Anreize fehlen, die Bürokratie ist nach wie vor ein Hemmschuh – und die Förderungen für privaten Immobilienerwerb kann man nur mit gutem Willen als halbherzig bezeichnen“, so Neumann. Er fordert konkrete Maßnahmen für die Wiederbelebung des Neubaus und ein glaubwürdiges Engagement für privates Wohneigentum. „Weder die aktuelle Neubauförderung noch das geplante Programm für Familien lasse ich als ernsthaften Versuch gelten, Menschen beim Kauf einer eigenen Immobilie zu unterstützen. Die Bundesregierung sollte endlich in Sachen Neubau aktiv werden, neuen Wohnraum zum Beispiel durch Umwidmung von Büro- oder Gewerbeflächen schaffen und entschieden die Eigentumsbildung durch Kauf bestehender Immobilien unterstützen: Planungs- und Genehmigungsverfahren verschlanken, Investitionsanreize schaffen und kluge Konzepte für alle Erstkäufer einer selbst genutzten Immobilie vorlegen – beispielsweise in Form eines Freibetrags bei der Grunderwerbsteuer“, fordert Dr.-Klein-Vorstand Neumann.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Dr. Klein Privatkunden AG</em></p>
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		<title>Fallstricke beim Teilverkauf von Immobilien: Warum die Finanzaufsicht warnt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2023 10:54:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Fallstricke]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzaufsicht]]></category>
		<category><![CDATA[Teilverkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Teilverkauf von Immobilien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der aktuellen Marktlage kann ein Teilverkauf-Modell für Immobilieneigentümer attraktiv erscheinen. Allerdings eröffnen sich erhebliche Risiken für Eigentümer, so dass jüngst auch die deutsche Finanzaufsicht Bafin vor Teilverkauf-Modellen von Immobilien gewarnt hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/fallstricke-beim-teilverkauf-von-immobilien/">Fallstricke beim Teilverkauf von Immobilien: Warum die Finanzaufsicht warnt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der aktuellen Marktlage kann ein Teilverkauf-Modell für Immobilieneigentümer attraktiv erscheinen. Allerdings eröffnen sich erhebliche Risiken für Eigentümer, so dass jüngst auch die deutsche Finanzaufsicht <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/verscharftes-bafin-enforcement-7-von-10-unternehmen-sind-unvorbereitet/" target="_blank" rel="noopener">Bafin</a> vor Teilverkauf-Modellen von Immobilien gewarnt hat. Die von Poll Immobilien Experten haben zusammengefasst, was unter Teilverkauf-Modellen zu verstehen ist und welche Risiken für Eigentümer bestehen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Es gibt viele Aspekte beim Teilverkauf, die auch aus der Perspektive eines Immobilienmaklers kaum vorhersehbar sind und die zudem ein erhebliches Haftungsrisiko darstellen können – insbesondere, wenn Zahlungsausfälle drohen und der Eigentümer im Falle einer Zwangsversteigerung gezwungen ist, seine Immobilie zu verlassen“, erklärt Tim Wistokat, LL.M., Rechtsanwalt und Head of Legal Department bei von Poll Immobilien. Und weiter: „Schnelle Auszahlung, finanzielle Freiheit und lebenslang wohnen bleiben – was einfach und gut klingt, kann gerade langfristig viele Nachteile haben – vor allem, wenn die Immobilie schließlich an einen Dritten weiterverkauft wird. Deshalb hat jüngst auch die Finanzaufsicht Bafin dazu Stellung bezogen und Teilverkauf-Modelle als riskant und unkalkulierbar eingestuft.“</p>
<h2 style="text-align: left;">Teilverkauf – was steckt dahinter?</h2>
<p style="text-align: justify;">Bei einem Teilverkauf veräußern Eigentümer bis zu 50 Prozent ihrer Immobilie an ein Unternehmen. Der Eigentümer erhält dafür den Kaufpreis, der zumeist am Verkehrswert bemessen und von einem Sachverständigen festgelegt wird. Das Teilkauf-Unternehmen ist zudem bevollmächtigt, die Immobilie zu verkaufen – spätestens nach dem Tod des Eigentümers. Stimmt der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/eigentuemerversammlung-was-muessen-wohnungseigentuemer-beachten/" target="_blank" rel="noopener">Eigentümer</a> einem Verkauf zu Lebzeiten zu oder kommt er seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht nach, kann die Immobilie auch zu Lebzeiten des Eigentümers verkauft werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Eigentümer kann in der Regel in der Immobilie wohnen bleiben oder sie vermieten. Das Nutzungsrecht wird grundbuchrechtlich abgesichert, in der Regel als Nießbrauch. Im Gegenzug ist der Eigentümer zur Zahlung eines monatlichen Nutzungsentgelts verpflichtet, das im Vertrag festgehalten wird. Auch die Bedingungen für den späteren Gesamtverkauf, für einen möglichen Teilrückkauf sowie weitere Rechte und Pflichten werden bereits beim Teilverkauf vertraglich geregelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur Nutzungsgebühr kommen die Kosten für die Grundsteuer und für die Instandhaltung der vollständigen Immobilie, auch wenn sie nur noch zur Hälfte dem Eigentümer gehört. Zudem fallen Kosten an, wenn der Eigentümer den verkauften Teil zurückkaufen oder die gesamte Immobilie verkaufen möchte.</p>
<h2 style="text-align: left;">Risiken für Eigentümer</h2>
<p style="text-align: justify;">„Besonderes Augenmerk sollten Eigentümer zunächst auf den Sachverständigen und dessen Verkehrswertgutachten legen. Daran bemisst sich in aller Regel der Teilkaufpreis, das spätere Nutzungsentgelt und der Preis für einen möglichen Rückerwerb. Das Gutachten hat also erhebliche, wirtschaftliche Bedeutung für den Eigentümer“, lässt Wistokat wissen. Und weiter: „Zudem besteht die Gefahr, die Immobilie und das Wohnrecht zu verlieren, wenn das monatliche Nutzungsentgelt nicht mehr gezahlt wird. Gleiches gilt, wenn das Nutzungsentgelt nach Ablauf der festen Laufzeit, meist zehn Jahre, steigt und der Eigentümer nicht mehr in der Lage ist, das erhöhte Nutzungsentgelt zu zahlen. Je nach Zinssatz übersteigt das Nutzungsentgelt schnell den zuvor erlangten Kaufpreis.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso ist ein Rückkauf des Eigentümers mit Risiken belastet. Der Betrag für den Rückerwerb des Immobilienteils liegt in der Regel deutlich höher als der ursprünglich eingenommene Kaufpreis. Hier sollten die Kosten für die <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/mietimmobilien-oder-kapitalmarktanlage/" target="_blank" rel="noopener">Wertsteigerung</a> der Immobilie nicht vernachlässigt werden – üblicherweise als Wertsteigerungsklausel vertraglich festgehalten. Auch wenn die Immobilie nicht im Wert gestiegen ist, muss der Eigentümer den damaligen Kaufpreis und den vereinbarten Betrag für die Wertsteigerung zahlen. Besondere Vorsicht ist auch geboten, wenn das Teilkauf-Unternehmen, mit dem der Eigentümer den Vertrag geschlossen hat, insolvent geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit: „Auf den ersten Blick mag es verlockend erscheinen, die Immobilie zum Teil zu verkaufen und in ihr wohnen zu bleiben. Ob ein Teilverkauf jedoch sinnvoll ist, hängt immer von der individuellen Situation des Eigentümers und der Immobilie ab. In den meisten Fällen ist der klassische Immobilienverkauf die beste Option. Gerade für ältere Eigentümer ist der komplette Verkauf des großen Hauses und der Umzug in eine kleinere, barrierefreie und im Idealfall günstigere Wohnung meist die richtige Entscheidung sein. Mit dem Überschuss aus dem Immobilienverkauf können sie ihren Lebensabend entspannt genießen, ohne sich um versteckte Kosten, Instandhaltungen und komplizierte Verträge kümmern zu müssen“, resümiert Rechtsanwalt Tim Wistokat.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: von Poll Immobilien GmbH</em></p>
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		<title>Endfälligkeitsdarlehen: Die Risiken und Chancen im Check</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/endfaelligkeitsdarlehen-die-risiken-und-chancen-im-check/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2023 09:19:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Darlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Endfälligkeitsdarflehen]]></category>
		<category><![CDATA[Fälligkeitsdarlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Terminfälligkeitsdarlehen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endfälligkeitsdarlehen, auch als Termin- oder Fälligkeitsdarlehen bezeichnet, sind eine besondere Form von Krediten, die meist für den Kauf größerer Anschaffungen wie Autos oder Immobilien verwendet werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/endfaelligkeitsdarlehen-die-risiken-und-chancen-im-check/">Endfälligkeitsdarlehen: Die Risiken und Chancen im Check</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Endfälligkeitsdarlehen, auch als Termin- oder Fälligkeitsdarlehen bezeichnet, sind eine besondere Form von Krediten, die meist für den Kauf größerer Anschaffungen wie Autos oder Immobilien verwendet werden. Ein Endfälligkeitsdarlehen ist ein <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/was-ist-ein-annuitaetendarlehen-und-wann-ist-es-sinnvoll/" target="_blank" rel="noopener">Kredit</a>, der nach einer bestimmten Laufzeit vollständig zurückgezahlt werden muss. Das bedeutet, dass der Kreditnehmer die gesamte Kreditsumme und alle anfallenden Zinsen innerhalb eines bestimmten Zeitraums zurückzahlen muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei einem Endfälligkeitsdarlehen handelt es sich also um ein Kreditprodukt mit festgelegter Laufzeit und Rückzahlungsmodalitäten. Die meisten dieser Kredite werden als variable Zinssatzkredite angeboten, was bedeutet, dass der Zinssatz sich je nach Marktlage ändern kann. Dies ist insbesondere dann nützlich, wenn die Zinsen steigen oder fallen und somit die Zahlungsfähigkeit des Kreditnehmers beeinträchtigt wird. Es gibt auch Endfälligkeitsdarlehen mit festem Zinssatz und einer feststehenden Rückzahlungssumme.</p>
<p style="text-align: justify;">Endfälligkeitsdarlehen haben sowohl Vorteile als auch Nachteile. Zu den Vorteilen gehören niedrigere monatliche Zahlungen, keine <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/verbrauchertipp-zum-jahresbeginn-alte-kredite-abloesen-und-durch-umschuldung-bares-geld-sparen/" target="_blank" rel="noopener">Umschuldung</a> notwendig und keine Gebühren für Umschuldungen. Auf der anderen Seite sind die Nachteile höhere Zinsen, lange Laufzeit und eine höhere Schuldensumme bei Fälligkeit des Darlehens. Daher ist es ratsam, vor Abschluss eines Endfälligkeitsdarlehens alle Vor- und Nachteile zu prüfen und abzuwägen, ob es für die persönliche Situation geeignet ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Eines ist jedoch sicher: Ein Endfälligkeitsdarlehen kann helfen, größere Anschaffungen zu finanzieren und so den Weg in die finanzielle Freiheit zu ermöglichen. Um aber jegliche Risiken zu minimieren, sollten Interessenten immer mehrere Angebote vergleichen und genau überprüfen, welche Art von Darlehen am besten zu ihnen passt. Mit etwas Recherche lassen sich so optimale Bedingungen finden – und am Ende profitiert man vom passendem Endfälligkeitsdarlehen!</p>
<h2 style="text-align: left;">Risiken und Chancen im Vergleich</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Endfälligkeitsdarlehen bietet sowohl Chancen als auch Risiken – und es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass jeder Mensch anders auf die gleichen Bedingungen reagieren kann. Bevor Sie ein solches Darlehen abschließen, sollten Sie daher unbedingt einen Vergleich der Risiken und Chancen anstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine der größten Chancen bei einem Endfälligkeitsdarlehen ist, dass Sie Ihre Ratenzahlungen planen und sich somit leichter an Ihr Budget halten können. Da die Rate für die gesamte Laufzeit feststeht, können Sie die Kosten besser einschätzen und Ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen. Zudem erhalten Sie ein regelmäßiges Einkommen, da die Ratenzahlung jeden Monat gleich bleibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings birgt auch die Planbarkeit Risiken: Wenn Ihre Einnahmen nicht mehr ausreichen, um den Kredit zu bedienen, kann dies zu <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/wie-man-eine-privatinsolvenz-bewaeltigt/" target="_blank" rel="noopener">finanziellen Schwierigkeiten</a> führen. Weiterhin besteht auch das Risiko, dass Sie am Ende des Darlehens mehr zurückzahlen müssen als ursprünglich vereinbart; je nach Kreditanbieter kann es in solchen Fällen zu Zinserhöhung oder Gebühren kommen. Es ist deshalb sehr wichtig, den Kreditvertrag vor Unterschrift genau zu lesen und alle Klauseln zu verstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die bestmögliche Entscheidung treffen zu können, sollten Sie sorgfältig prüfen, welche Chancen und Risiken mit dem Endfälligkeitsdarlehen verbunden sind. Stellen Sie sicher, dass Sie den Kreditvertrag vollständig verstehen und alle relevante Information einholen. So können Sie sichergehen, dass Ihnen das optimale Ergebnis garantiert wird – sowohl was die Zinsbelastung als auch was den Schutz vor finanzieller Belastung betrifft.</p>
<h2 style="text-align: left;">Wann lohnt sich ein Endfälligkeitsdarlehen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Endfälligkeitsdarlehen ist eine sehr attraktive Finanzierungsmöglichkeit mit vielen Vorteilen, kann aber auch seine Risiken bergen. Bevor Sie sich für diese Art der Finanzierung entscheiden, sollten Sie die Chancen und Risiken genau abwägen. Wann lohnt sich also ein Endfälligkeitsdarlehen?</p>
<p style="text-align: justify;">In erster Linie sollte man sich fragen, ob man die monatliche Rate pünktlich begleichen kann. Aufgrund des hohen Zinssatzes für das Darlehen und der relativ kurzen Laufzeit ist es wichtig, dass Sie Ihre Ratenzahlungen regelmäßig leisten können. Wenn Sie zuverlässig über ein regelmäßiges Einkommen verfügen, kann ein Endfälligkeitsdarlehen eine gute Option sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist jedoch auch ratsam, Ihre finanzielle Lage zu überprüfen und zu überlegen, ob es möglich wäre, den Kredit in kürzerer Zeit als geplant abzubezahlen. Dadurch können Sie nicht nur Geld sparen, sondern auch den Zinseszinseffekt nutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem sollten Sie bedenken, dass es beim Abschluss eines Endfälligkeitsdarlehens auch Gebühren gibt: Neben dem Zinssatz gibt es oft Bearbeitungsgebühren oder andere Gebühren, die vom Kreditgeber erhoben werden. Diese Gebühren sollten im Voraus bekannt sein und in Ihrer Kalkulation berücksichtigt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn alle Faktoren berücksichtigt wurden und die Kosteneinsparung durch den Endfälligkeitskredit höher ist als Ihr potenzieller Verlust bei den Gebühren, handelt es sich um eine gute Wahl. Allerdings sollten Sie auch weiterhin Ihr Budget im Blick behalten und vermeiden, über Ihre Verhältnisse zu leben &#8211; besonders wenn die Rate des Endfälligkeitskredits am Ende des Monats knapp wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Fazit: Ein Endfälligkeitsdarlehen kann eine großartige Möglichkeit sein, um Kosten zu senken und gleichzeitig für mehr Flexibilität zu sorgen. Stellen Sie jedoch sicher, dass Sie die damit verbunden Risiken und Kosten gründlich abwägen. Wenn alle Faktoren berücksichtigt wurden und der Ertrag höher ist als der Verlust durch Gebühren oder höhere Zinsbelastung, lohnt sich ein Endfälligkeitsdarlehen in vieler Hinsicht!</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Endfälligkeitsdarlehen kann eine lohnende Investition sein, wenn man die Risiken und Chancen sorgfältig abwägt. Es ist wichtig zu beachten, dass das Darlehen nur bei einer vorher festgelegten Laufzeit endet. Wenn Sie also nicht sicher sind, ob Sie in der Lage sein werden, den Kreditbetrag rechtzeitig zurückzuzahlen, ist ein solches Darlehen vielleicht nicht die beste Option für Sie.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus können die Zinsen auf Endfälligkeitsdarlehen höher als auf andere Darlehensformen sein. Stellen Sie also sicher, dass Sie diese Zinsen mit Ihren Finanzen in Einklang bringen können und einen Plan haben, um Ihre monatliche Rückzahlung zu leisten.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der anderen Seite gibt es aber auch viele Vorteile bei der Aufnahme eines Endfälligkeitsdarlehens. Zum Beispiel können Sie möglicherweise Ihre monatliche Belastung durch die kürzere Laufzeit des Darlehens reduzieren und so Geld sparen. Außerdem ist es möglich, dass sich der Wert Ihres Vermögens im Laufe der Zeit erhöht und somit auch die Gewinne steigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Endfälligkeitsdarlehen kann für Sie vorteilhaft sein, wenn Sie die Risiken und Chancen gründlich abwägen. Es ist wichtig zu bedenken, dass Sie in der Lage sein müssen, den Kreditbetrag rechtzeitig zurückzuzahlen und alle anfallenden Zinsgebühren zu tragen haben. Diese Abwägung ist von Person zu Person unterschiedlich und sollte daher gut überlegt sein, bevor man sich für oder gegen ein Endfälligkeitsdarlehen entscheidet.</p>
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		<title>Was ist ein Annuitätendarlehen und wann ist es sinnvoll?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2023 10:16:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Annuitätendarlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Darlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Ratenkredit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Annuitätendarlehen ist eine spezielle Art des Ratenkredits. Es ist auch als Ratendarlehen, Tilgungsdarlehen oder Amortisationsdarlehen bekannt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein Annuitätendarlehen ist eine spezielle Art des Ratenkredits. Es ist auch als Ratendarlehen, Tilgungsdarlehen oder Amortisationsdarlehen bekannt. Bei dieser Kreditart wird eine feste Summe an Geld zu einem festgelegten Zinssatz für einen bestimmten Zeitraum geliehen. Im Gegensatz zu anderen Kreditformen bleiben die monatlichen Raten über die gesamte Laufzeit gleich. Dadurch können Sie besser planen, wie viel Geld Sie monatlich zurückzahlen müssen und Ihre Finanzen leichter im Auge behalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Annuitätendarlehen eignen sich besonders für größere Anschaffungen, da sie Ihnen die Möglichkeit geben, den Betrag in längeren Ratenzahlungsabschnitten zurückzuzahlen. Der Kreditnehmer kann bei dieser Kreditform den Zahlungsplan anpassen und entscheiden, wieviel er jeden Monat zurückzahlt. So kann man flexibel sein und seine Finanzen im Blick behalten.</p>
<h2 style="text-align: left;">Wie funktioniert ein Annuitätendarlehen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Annuitätendarlehen ist eine spezielle Form des Darlehens, bei der die Tilgungsraten über die gesamte Laufzeit gleich bleiben. Dabei setzt sich jede Rate aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Während zu Beginn der Laufzeit der Zinsanteil höher ist als der Tilgungsanteil, verhält es sich am Ende genau umgekehrt.</p>
<figure id="attachment_66267" aria-describedby="caption-attachment-66267" style="width: 1571px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2023/03/2023-03-31-Schaubild-Annuitaetendarlehen.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-66267 size-full" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2023/03/2023-03-31-Schaubild-Annuitaetendarlehen.jpg" alt="2023-03-31-Schaubild-Annuitaetendarlehen" width="1571" height="710" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2023/03/2023-03-31-Schaubild-Annuitaetendarlehen.jpg 1571w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2023/03/2023-03-31-Schaubild-Annuitaetendarlehen-300x136.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2023/03/2023-03-31-Schaubild-Annuitaetendarlehen-660x298.jpg 660w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2023/03/2023-03-31-Schaubild-Annuitaetendarlehen-150x68.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2023/03/2023-03-31-Schaubild-Annuitaetendarlehen-768x347.jpg 768w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2023/03/2023-03-31-Schaubild-Annuitaetendarlehen-1536x694.jpg 1536w" sizes="(max-width: 1571px) 100vw, 1571px" /></a><figcaption id="caption-attachment-66267" class="wp-caption-text">Übersicht: Wie funktioniert ein Annuitätendarlehen? Grafik: ARKM</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: left;">Welche Vorteile bietet es?</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Annuitätendarlehen bietet einige Vorteile im Vergleich zu anderen Arten von Krediten. Zunächst einmal können Sie mit einem Annuitätendarlehen den Geldbetrag auf eine bequeme Art und Weise zurückzahlen. Da Ihre monatliche Rate für die gesamte Laufzeit des Darlehens konstant bleibt, können Sie Ihren finanziellen Verpflichtungen leichter nachkommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie durch ein Annuitätendarlehen Zinserleichterungen erhalten können. Wenn Sie in dem Zeitraum, in dem das Darlehen läuft, mehr als die vereinbarte minimale Rate zurückzahlen möchten, können Sie dies tun und so den Gesamtzinsbetrag senken. Dies bedeutet, dass Sie am Ende weniger zurückzahlen müssen und somit Ihre gesamten Kosten senken.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus können Annuitätendarlehen auch flexibel gestaltet werden. Viele Anbieter bieten verschiedene Optionen an, sodass Sie die Konditionen des Darlehens an Ihre persönliche Situation anpassen können. So können Sie beispielsweise die Laufzeit des Kredits verlängern oder verkürzen oder vorzeitig Tilgungsratenzahlung leisten.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist daher sinnvoll, ein Annuitätendarlehen in Betracht zu ziehen, insbesondere wenn Sie über stabile Einkommensquellen verfügen und sicherstellen möchten, dass Sie nicht mehr als notwendig für den Kredit zahlen müssen. Mit der Flexibilität der Ratenzahlungsmöglichkeit und der Möglichkeit der Zinserleichterung bietet ein solches Darlehen sowohl Sicherheit als auch Flexibilität bei der Rückzahlung &#8211; was es ideal für viele Kreditsuchende macht.</p>
<h2 style="text-align: left;">Welche Nachteile gibt es?</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie bei jeder Finanzierungsmöglichkeit gibt es auch beim Annuitätendarlehen einige Nachteile zu beachten. Einer der größten Nachteile ist die lange Laufzeit des Darlehens, die oft bis zu 30 Jahre betragen kann. Während dieser Zeit muss der Kreditnehmer jeden Monat eine feste Rate zahlen, was sich auf seine finanzielle Flexibilität auswirken kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Nachteil ist die Tatsache, dass der Kreditnehmer während der gesamten Laufzeit des Darlehens Zinsen zahlen muss. Je nach Höhe des Zinssatzes können diese Kosten erheblich sein und das Gesamtbild des Darlehens verändern.</p>
<p style="text-align: justify;">Zudem ist es wichtig zu beachten, dass ein Annuitätendarlehen in der Regel nicht flexibel ist. Das bedeutet, dass der Kreditnehmer während der Laufzeit des Darlehens nicht ohne Weiteres Änderungen an den Raten oder dem Tilgungsplan vornehmen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Tatsache, dass ein Annuitätendarlehen in der Regel mit einem höheren Zinssatz verbunden ist als andere Finanzierungsmöglichkeiten wie beispielsweise ein Ratenkredit. Dies liegt daran, dass das Risiko für den Kreditgeber höher ist und er sich daher absichern möchte.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz dieser Nachteile bleibt das Annuitätendarlehen jedoch eine beliebte und sinnvolle Finanzierungsmöglichkeit für viele Menschen. Durch eine sorgfältige Planung und Beratung kann das Darlehen so gestaltet werden, dass es den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten des Kreditnehmers entspricht.</p>
<h2 style="text-align: left;">Wann ist es sinnvoll, ein Annuitätendarlehen aufzunehmen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Annuitätendarlehen kann eine gute Option sein, wenn Sie eine größere Investition tätigen möchten und über ein regelmäßiges Einkommen verfügen, das es Ihnen ermöglicht, die monatliche Ratenzahlung aufzubringen. Da die Raten gleich bleiben, können Sie sicher sein, dass Ihr Budget nicht unerwartet belastet wird. Es ist auch einfacher zu planen und zu verwalten als andere Arten von Darlehen, da Sie jeden Monat den gleichen Betrag bezahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus ist das Annuitätendarlehen in der Regel eine günstige Option, da die Zinsen über den Darlehenszeitraum festgelegt werden. So wissen Sie im Voraus genau, was Sie für das Darlehen bezahlen und können leichter die Kosten kalkulieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass der Zinssatz auf dem Annuitätendarlehen höher als bei anderen Arten von Darlehen sein kann &#8211; insbesondere bei Kreditlinien oder Kreditkartenkrediten. Wenn Sie also mit mehreren verschiedenen Arten von Krediten arbeiten möchten, sollten Sie sich vor dem Abschluss des Annuitätendarlehens über die Zinsbedingungen informieren und prüfen, ob diese für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein Annuitätendarlehen eine gute Option sein kann, wenn Sie größere Investition tätigen müssen und über ein regelmäßiges Einkommen verfügen, um die Ratenzahlung zu gestalten. Diese Art des Kredits bietet vor allem den Vorteil der Flexibilität, da die Ratenzahlung jeden Monat gleich bleibt. Allerdings sollte man beachten, dass die Zinsbedingungen höher sein können als bei anderen Arten von Kreditverträgen. Es liegt somit an Ihnen zu prüfen, ob diese Art des Kredits für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist.</p>
<h2 style="text-align: left;">Sind Risiken mit dem Annuitätendarlehen verbunden?</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie bei jeder Kreditform gibt es auch beim Annuitätendarlehen gewisse Risiken, die man im Auge behalten sollte. Das größte Risiko ist hierbei natürlich die Zinsentwicklung. Da die monatliche Rate aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil besteht, kann eine Veränderung des Zinssatzes erhebliche Auswirkungen auf die Höhe der Rate haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Steigen die Zinsen während der Laufzeit des Darlehens, erhöht sich entsprechend auch die monatliche Rate. Dies kann für den Kreditnehmer zu einer finanziellen Belastung werden, wenn er nicht genügend Spielraum im Budget hat. Auch eine vorzeitige Rückzahlung des Darlehens kann mitunter teuer werden, da hier oft Vorfälligkeitsentschädigungen anfallen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Risiko besteht darin, dass Sie während der Laufzeit des Darlehens unvorhergesehene Ausgaben haben können. Wenn Sie beispielsweise Ihren Job verlieren oder eine teure Reparatur am Haus ansteht, kann es schwierig werden, die monatlichen Raten weiterhin zu bezahlen.</p>
<h2 style="text-align: left;">Wie kann man das Risiko bei einem Annuitätendarlehen minimieren?</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Annuitätendarlehen kann eine gute Wahl sein, wenn Sie eine Immobilie kaufen möchten und nicht über ausreichend Eigenkapital verfügen. Allerdings sollten Sie sich bewusst sein, dass ein solches Darlehen auch Risiken mit sich bringt. Um diese zu minimieren, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst einmal sollten Sie sicherstellen, dass die monatliche Rate des Darlehens in Ihr Budget passt. Eine zu hohe Belastung kann schnell zu finanziellen Schwierigkeiten führen. Es ist daher ratsam, im Vorfeld eine realistische Kalkulation Ihrer Einnahmen und Ausgaben durchzuführen.</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren sollten Sie darauf achten, dass die Zinsbindung des Darlehens lang genug ist. Eine kurze Zinsbindung kann dazu führen, dass Sie nach Ablauf der Frist mit deutlich höheren Zinsen konfrontiert werden und somit höhere monatliche Raten zahlen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Höhe des Tilgungssatzes spielt eine wichtige Rolle. Je höher dieser ist, desto schneller tilgen Sie das Darlehen und desto geringer ist das Risiko einer Überschuldung. Allerdings sollten Sie hierbei auch darauf achten, dass der Tilgungssatz nicht zu hoch gewählt wird und somit Ihre Liquidität einschränkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusätzlich können Sie durch den Abschluss einer Restschuldversicherung das Risiko eines Zahlungsausfalls minimieren. Diese Versicherung springt im Falle von Arbeitslosigkeit oder Krankheit ein und übernimmt die Zahlungen für einen bestimmten Zeitraum.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt gilt: Ein Annuitätendarlehen kann eine gute Wahl sein, wenn Sie eine Immobilie finanzieren möchten. Allerdings sollten Sie sich bewusst sein, dass es auch Risiken mit sich bringt. Durch eine realistische Kalkulation Ihrer Finanzen und die Beachtung der genannten Punkte können Sie jedoch das Risiko minimieren und sicherstellen, dass das Darlehen für Sie langfristig tragbar ist.</p>
<h2 style="text-align: left;">Worauf sollte man beim Abschluss eines Annuitätendarlehens achten?</h2>
<p style="text-align: justify;">Bevor Sie sich für ein Annuitätendarlehen entscheiden, sollten Sie einige wichtige Faktoren berücksichtigen. Zunächst einmal sollten Sie sich über Ihre finanzielle Situation im Klaren sein und eine realistische Vorstellung davon haben, wie viel Geld Sie monatlich für die Tilgung des Darlehens aufbringen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist auch wichtig, die verschiedenen Angebote der Banken zu vergleichen und sich nicht nur auf den Zinssatz zu konzentrieren. Achten Sie auch auf eventuelle Gebühren oder Vorfälligkeitsentschädigungen, falls Sie das Darlehen vorzeitig zurückzahlen möchten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Laufzeit des Darlehens. Je länger die Laufzeit, desto niedriger sind zwar die monatlichen Raten, aber desto höher sind auch die insgesamt zu zahlenden Zinsen. Überlegen Sie daher gut, welche Laufzeit für Ihre finanzielle Situation am besten geeignet ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusätzlich sollten Sie auch darauf achten, dass das Annuitätendarlehen flexibel genug ist, um sich an Veränderungen Ihrer finanziellen Situation anzupassen. Eine Möglichkeit hierfür ist beispielsweise eine Sondertilgungsoption oder eine Möglichkeit zur Aussetzung der Tilgung bei finanziellen Engpässen.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt kann ein Annuitätendarlehen eine gute Wahl sein, wenn Sie langfristig planen und eine stabile Finanzsituation haben. Durch eine sorgfältige Planung und Berücksichtigung der oben genannten Faktoren können Sie sicherstellen, dass das Darlehen für Sie sinnvoll ist und Ihnen langfristig finanzielle Stabilität bietet.</p>
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		<title>Wie funktioniert eine Bonitätsprüfung?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2023 08:24:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bonität]]></category>
		<category><![CDATA[Bonitätsnote]]></category>
		<category><![CDATA[Bonitätsprüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditwürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Score-Wert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Bonitätsprüfung ist ein Verfahren, das von Kreditgebern und anderen Unternehmen durchgeführt wird, um die Kreditwürdigkeit eines potenziellen Kunden zu bewerten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/wie-funktioniert-eine-bonitaetspruefung/">Wie funktioniert eine Bonitätsprüfung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine Bonitätsprüfung ist ein Verfahren, das von Kreditgebern und anderen Unternehmen durchgeführt wird, um die <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/schufa-wie-transparent-ist-sie-wirklich/" target="_blank" rel="noopener">Kreditwürdigkeit</a> eines potenziellen Kunden zu bewerten. Diese Prüfung basiert auf verschiedenen Faktoren wie der Kreditgeschichte, dem Einkommen und anderen finanziellen Verpflichtungen des Kunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bonitätsprüfung hilft den Unternehmen dabei, das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit des Kunden abzuschätzen und somit ihre eigenen Finanzen zu schützen. Eine positive Bonitätsprüfung kann dazu führen, dass der Kunde bessere Zinssätze oder höhere Kreditlimits erhält, während eine negative Bewertung zu Ablehnung oder schlechteren Bedingungen führen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist wichtig zu beachten, dass eine Bonitätsprüfung nicht nur von Banken und Kreditgebern durchgeführt wird. Auch Mobilfunkanbieter, Vermieter und andere Unternehmen können eine Bonitätsprüfung durchführen, um das Risiko von Zahlungsausfällen zu minimieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt ist die Bonitätsprüfung ein wichtiger Bestandteil des Finanzsystems und hilft sowohl Unternehmen als auch Verbrauchern bei der Entscheidungsfindung.</p>
<h2 style="text-align: left;">Wie funktioniert eine Bonitätsprüfung?</h2>
<p style="text-align: justify;">Im Allgemeinen beginnt eine Bonitätsprüfung mit der Überprüfung der persönlichen Daten des Antragstellers, einschließlich seines Namens, seiner Adresse und seiner Sozialversicherungsnummer. Anschließend werden Informationen über seine finanzielle Situation gesammelt, wie zum Beispiel sein Einkommen, seine Ausgaben und seine Schulden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein wichtiger Faktor bei der Bonitätsprüfung ist die Kreditgeschichte des Antragstellers. Hierbei wird überprüft, ob er in der Vergangenheit pünktlich seine Rechnungen bezahlt hat und ob er bereits Kredite aufgenommen hat. Eine schlechte Kreditgeschichte kann dazu führen, dass der Antragsteller als risikoreich eingestuft wird und somit Schwierigkeiten hat, einen <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/anstieg-der-kredite-fuer-haushaltsausgaben-aufgrund-der-inflation/" target="_blank" rel="noopener">Kredit</a> zu erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben der Überprüfung von Finanz- und Kreditdaten können auch andere Faktoren berücksichtigt werden, wie zum Beispiel das Alter des Antragstellers oder dessen Beschäftigungssituation. Diese Faktoren können ebenfalls dazu beitragen, das Risiko für den Kreditgeber zu bewerten.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt gibt es viele verschiedene Faktoren, die bei einer Bonitätsprüfung berücksichtigt werden müssen. Die Ergebnisse dieser Prüfung können dann dazu verwendet werden, um zu entscheiden, ob ein Kredit gewährt wird oder nicht.</p>
<h2 style="text-align: left;">Welche Ergebnisse kann man aus der Prüfung erhalten?</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine Bonitätsprüfung liefert verschiedene Ergebnisse, die Aufschluss über die Kreditwürdigkeit eines potenziellen Kreditnehmers geben. Dazu zählen beispielsweise die Bonitätsnote und der Score-Wert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bonitätsnote gibt Auskunft darüber, wie hoch das Ausfallrisiko eines Kredits ist. Hierbei wird eine Einschätzung auf einer Skala von A bis E vorgenommen, wobei A für eine sehr gute Bonität steht und E für eine schlechte Bonität.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Score-Wert hingegen ist ein numerischer Wert, der anhand verschiedener Faktoren berechnet wird. Hierzu zählen unter anderem das Alter des Antragstellers, seine Wohnsituation sowie seine finanzielle Situation. Je höher der Score-Wert ist, desto geringer ist das Risiko eines Kreditausfalls.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben diesen beiden Ergebnissen können auch weitere Informationen aus einer Bonitätsprüfung gewonnen werden. Dazu zählen beispielsweise Angaben zur Zahlungsmoral des Antragstellers sowie zu bereits bestehenden Kreditverpflichtungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt liefert eine Bonitätsprüfung somit wichtige Informationen für Banken und andere Kreditgeber, um das Risiko eines Kreditausfalls zu minimieren und somit ihre eigenen Interessen zu schützen.</p>
<h2 style="text-align: left;">Wie kann man seine Bonität verbessern?</h2>
<p style="text-align: justify;">Um seine Bonität zu verbessern, gibt es einige Maßnahmen, die man ergreifen kann. Eine Möglichkeit ist es, offene <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/schulden-vor-allem-deutsche/" target="_blank" rel="noopener">Schulden</a> schnellstmöglich zu begleichen und regelmäßig Zahlungen pünktlich zu leisten. Auch eine Reduzierung der Kreditkartennutzung sowie eine Erhöhung des eigenen Einkommens können sich positiv auf die Bonität auswirken.</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren empfiehlt es sich, regelmäßig eine Selbstauskunft bei der Schufa einzuholen und diese auf mögliche Fehler oder veraltete Einträge zu überprüfen. Sollten hierbei Unstimmigkeiten auftreten, können diese durch einen Antrag auf Berichtigung korrigiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zudem kann auch eine Bürgschaft oder ein zweiter Kreditnehmer dazu beitragen, die eigene Bonität zu stärken. Hierbei sollte jedoch bedacht werden, dass diese Maßnahmen mit gewissen Risiken verbunden sind und im Falle eines Zahlungsausfalls auch negative Auswirkungen auf den Bürgen haben können.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt gilt: Eine gute Bonität ist keine statische Größe, sondern kann durch eigenes Handeln aktiv beeinflusst werden. Durch eine bewusste Finanzplanung und regelmäßige Überprüfung der eigenen Schufa-Auskunft kann jeder dazu beitragen, seine Bonität langfristig zu verbessern.</p>
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		<title>Corporate Venturing: Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle in der Schweizer Finanzindustrie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2023 09:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Venturing]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Venturing Monitor]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Banken und Versicherungen in der Schweiz haben zur Entwicklung von Innovationen im Bereich der Finanzdienstleistungen zuletzt stark auf das Instrument des Corporate Venturing gesetzt: das heißt Direkt-Investitionen in Start-Ups oder der Aufbau eigener Innovationseinheiten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/corporate-venturing-weiterentwicklung-der-geschaeftsmodelle-in-der-schweizer-finanzindustrie/">Corporate Venturing: Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle in der Schweizer Finanzindustrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Banken und Versicherungen in der Schweiz haben zur Entwicklung von Innovationen im Bereich der Finanzdienstleistungen zuletzt stark auf das Instrument des Corporate Venturing gesetzt: das heißt Direkt-Investitionen in Start-Ups oder der Aufbau eigener Innovationseinheiten. 65 Prozent der Banken nutzen Corporate Venturing, 67 Prozent der Schweizer Versicherungskonzerne. Die Zufriedenheit ist uneinheitlich: Es finden sich Erfolge in allen Bereichen, aber insbesondere bei neuen Produkten, Effizienz-Verbesserung und Wachstum konnten die Erwartungen bisher nicht voll erfüllt werden. Das ist das Ergebnis des Corporate Venture Monitor der Unternehmensberatung TTE Strategy.</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">14 Finanzdienstleister haben eigene Innovationseinheiten gegründet, 20 haben Kapital für externe Ventures bereit gestellt</li>
<li style="text-align: justify;">Zufriedenheit bei Entwicklung von Fehler- und Lernkultur, messbare finanzielle Ergebnisse lassen auf sich warten</li>
<li style="text-align: justify;">Branche wird in den Folgejahren ihre Aktivitäten im Bereich Corporate Venturing neu ausrichten</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Alle Universalbanken, zwei Drittel (67 Prozent) der Kantonalbanken und deutlich mehr als die Hälfte der Privatbanken (57 Prozent) haben zuletzt auf Corporate Venturing gesetzt. Ein ähnliches Bild zeigen die Schweizer <a href="https://www.finanzratgeber24.de/verschiedenes/lohnt-sich-eine-rechtsschutzversicherung-fuer-angestellte/" target="_blank" rel="noopener">Versicherungen</a>: 78 Prozent der Life-/Non-Life-Versicherungen nutzen Corporate Venturing und jeweils die Hälfte (50 Prozent) der Rückversicherer sowie der jeweils auf Lebens- und Nicht-Lebens-Versicherungen spezialisierten Unternehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur externen Förderung von Innovation haben die Schweizer Finanzdienstleister seit 2012 Venture-Kapital für 292 Start-Ups zur Verfügung gestellt. Thematische Schwerpunkte: Mobilität, Health Care, Finanzplattformen, Künstliche Intelligenz und Finanzplattformen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Studie betrachtet jeweils 20 Banken und 15 Versicherer im Detail: 13 Banken sind im Corporate Venturing aktiv, in 8 Fällen haben sie eigene Innovationseinheiten gegründet. 10 betrachteten Versicherer haben Aktivitäten gezeigt, 6 Mal haben sie selbst Innovationsteams gegründet. 20 Finanzdienstleister haben Kapital für externe Ventures wie Start-Ups zur Verfügung gestellt. In elf Fällen haben die Unternehmen sowohl interne Einheiten aufgebaut als auch extern finanziert.</p>
<p style="text-align: justify;">„FinTechs aus allen Ländern der Welt haben in den letzten zehn Jahren die etablierten Konzerne in der Finanzindustrie offensiv angegriffen“, sagt Niklaus Wildberger, Managing Director des Schweizer Büros von TTE Strategy. „Sie befinden sich in Zugzwang. Zum einen haben sie versucht, sich durch externe Beteiligungen an Start-Ups Innovation zu kaufen. Zum anderen hat eine signifikant hohe Zahl versucht, Innovation in der eigenen Organisation zu fördern – indem man neue, anders als die Hauptorganisation geführte Innovationseinheiten gegründet hat. Wir nennen das Corporate Venture Building, den Aufbau von internen Ventures.“</p>
<h2 style="text-align: justify;">Diese Innovations-Einheiten haben Finanzdienstleister aufgebaut</h2>
<p style="text-align: justify;">Drei Formen interner Organisationseinheiten haben sich dabei herauskristallisiert: (1) ‚Innovation Labs‘ sind interne Einheiten, die auf Basis aktueller Methoden zur Innovationsförderung an neuen Produkten und Prozessverbesserungen arbeiten. Das Ziel: Diese Innovationen ins eigene Unternehmen tragen. (2) ‚Open Innovation Teams‘ sind kleine Teams, die mit externen Start-Ups, führenden Wissenschaftlern und anderen Drittorganisationen zusammenarbeiten, um mit diesen gemeinsam Innovationen zu entwickeln. Ein (3) ‚Inkubator‘ ist ein Team, das aus Experten für agile Methoden wie ‚Design Thinking‘ und ‚Agile Development‘ besteht und auf Basis dieser Methoden an ganz spezifischen Innovations-Fragestellungen tüftelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Zehn der Finanzdienstleister haben alle diese Einheiten aufgebaut und sind damit eine höhere interne <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/wohnungswirtschaft-preissteigerungen-truben-investitionsklima/" target="_blank" rel="noopener">Investition</a> in Innovation eingegangen. Fünf haben sich auf Open Innovation Teams und Inkubatoren beschränkt, ohne ein eigenes ‚Labor‘ zu betreiben.</p>
<p style="text-align: justify;">Michael Boppel, Berater bei TTE Strategy und einer der Autoren der Studie, sagt: „Das Management der Schweizer Finanzdienstleister hat erkannt, dass schnelle Innovation im Rahmen der eigenen, über Jahrzehnte gewachsenen, über Tradition verbundenen Organisationen nicht funktionieren wird. Und dass es an der Zeit fehlt, erst die eigene Organisation innovationsfähig zu machen, bevor die eigentliche Arbeit beginnt. Sie haben darum genau beobachtet, wie andere Industrien weltweit mit Corporate Venturing umgegangen sind und haben die dort bewährten Methoden übernommen. Dieses Vorgehen hat spürbare Effekte auf die Branche der Financial Services in der Schweiz.“</p>
<h2 style="text-align: justify;">Lernkultur aufgebaut, aber Erwartungen an Effizienz- und Ergebnisverbesserungen bisher nicht klar erfüllt</h2>
<p style="text-align: justify;">Um diese Effekte genauer zu verstehen, haben Berater mit den untersuchten Unternehmen direkt gesprochen. „Unternehmen haben uns von einer Verbesserung der Lernbereitschaft und -fähigkeit sowie einer größeren Offenheit für Innovationen als Ergebnisse ihrer Aktivitäten berichtet“, sagt Michael Boppel. Ebenso hat Corporate Venturing dazu beigetragen, die Arbeitgeberattraktivität zu erhöhen, insbesondere für Zielgruppen mit hoher Affinität zu Technologie und Digital. „Aber auch für langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dadurch neue Perspektiven erkannt haben, war Corporate Venturing ein Attraktivitätsgewinn“, sagt Michael Boppel.</p>
<p style="text-align: justify;">Geht es um harte Ergebnisse, war die Zufriedenheit weniger stark ausgeprägt. Michael Boppel sagt: „Die Erwartungen hinsichtlich gestiegener Effizienz, neuer Produkte und einem gestiegenen Profit haben sich bei vielen, mit denen wir gesprochen haben, bisher nicht erfüllt. Niemand war der Meinung, dass die unternommenen Schritte falsch waren. Aber der mögliche Output ist in den meisten Fällen anders eingeschätzt worden. Hier hatte man sich mehr versprochen.“</p>
<h2 style="text-align: justify;">Erfolgs- und Fehlermuster sind erkennbar, Unternehmen richten ihre Aktivitäten 2023 neu aus</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Studienautoren haben sich nicht nur die aus Corporate Venture Building entstandenen Ergebnisse der 20 untersuchten Unternehmen genau angesehen, sondern auch jeweils den Weg dorthin. Niklaus Wildberger sagt: „In unseren Interviews konnten wir feststellen, dass eine Unzufriedenheit mit den Ergebnissen häufig mit den gleichen Problemen im Design von Struktur und Prozessen der internen Innovationseinheiten korreliert hat.“ Probleme, auf welche die Berater am häufigsten gestoßen sind: teils zu breite, teils zu eingeengte Zielsetzung, unrealistische Einschätzungen von möglichen Ergebnissen in Relation zu eingesetztem Kapital und Zeit, falsche Operating Models, das Fehlen notwendiger Fachkompetenzen, nicht ausreichender persönlicher Einsatz der Beteiligten und kulturelle Inkompatibilität.</p>
<p style="text-align: justify;">Niklaus Wildberger: „Grundsätzlich gilt sicherlich: Besser ‚machen‘ als ‚nicht machen‘. Aber im Laufe des Machens gilt es immer wieder zu überprüfen: Haben wir ein klares, erreichbares Ziel? Sind wir auf dem richtigen Weg dorthin? Ziehen alle relevanten internen und externen Stakeholder an einem Strang? Schaffen wir echten Mehrwert oder drohen wir die eigene Organisation zu überfordern? Es ist das Merkmal agiler Einheiten, sich ständig neu auszurichten. Einige der Schweizer Unternehmen haben unterschätzt, wie grundsätzlich diese Neuausrichtungen im Kontext von Innovationsförderung manchmal sein können.“</p>
<p style="text-align: justify;">Niklaus Wildberger und sein Team haben beobachtet, dass bereits vor der Corona-Pandemie erste Unternehmen ihre Innovation Labs wieder geschlossen haben. „Den Peak von Corporate Venturing an schierer Anzahl haben wir vermutlich zwischen 2015 und 2019 gesehen“, sagt Niklaus Wildberger. „Zuletzt haben Unternehmen ihren Fokus im Corporate Venturing verändert. In den Folgejahren wird es jetzt darum gehen, die eingegangenen internen wie externen Investitionen erneut zu bewerten und neu auszurichten. Gerade diejenigen, die sich ihre Fehler der Vergangenheit eingestanden haben, sind bestens dafür gewappnet, die nächste Runde des Corporate Venturing in der Schweizer Finanzindustrie erfolgreich einzuleiten.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Über die Untersuchung:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Corporate Venturing Monitor untersucht die Aktivitäten der Schweizer Banken und Versicherungsunternehmen im Corporate Venturing, sowohl beim Aufbau eigener Innovationseinheiten als auch hinsichtlich externer Investitionen.</p>
<p style="text-align: justify;">Basis ist die Untersuchung von 20 Banken und 15 Versicherern sowie die fokussierte Betrachtung von jeweils zehn dieser Unternehmen pro Branche. Der Corporate Venturing Monitor nutzt dabei sowohl die quantitative Analyse von vorhandenen Datensätzen als auch die qualitative Untersuchung auf Basis von persönlichen Interviews mit den Verantwortlichen der jeweiligen Unternehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: TTE Strategy GmbH</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/corporate-venturing-weiterentwicklung-der-geschaeftsmodelle-in-der-schweizer-finanzindustrie/">Corporate Venturing: Weiterentwicklung der Geschäftsmodelle in der Schweizer Finanzindustrie</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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		<title>Embedded Finance: Banken suchen nach Alternativen zu klassischen BNPL-Produkten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 09:06:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Charge-Card]]></category>
		<category><![CDATA[Debitkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Embedded Finance]]></category>
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		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditkarten]]></category>
		<category><![CDATA[Pay-Later]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den Banken gewinnen der Zahlungsverkehr und Embedded Finance-Lösungen stark an Bedeutung. Um von diesem Trend zu profitieren und nicht von disruptiven FinTechs abgehängt zu werden, müssen die Institute jetzt schnell handeln, zeigt eine Studie von Credi2.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/embedded-finance-banken-suchen-nach-alternativen-zu-klassischen-bnpl-produkten/">Embedded Finance: Banken suchen nach Alternativen zu klassischen BNPL-Produkten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In den Banken gewinnen der Zahlungsverkehr und Embedded Finance-Lösungen stark an Bedeutung. Um von diesem Trend zu profitieren und nicht von disruptiven FinTechs abgehängt zu werden, müssen die Institute jetzt schnell handeln, zeigt eine Studie von Credi2. Neun von zehn Umfrageteilnehmern messen einer schnellen Implementierung eine hohe Bedeutung zu. Dabei sollten auch kreative Kreditprodukte jenseits der klassischen BNPL-Angebote ihren Weg auf den Markt finden. An der Branchenumfrage nahmen 120 Entscheidungsträger aus Banken teil.</p>
<p style="text-align: justify;">Embedded Finance bleibt eines der spannendsten Themen für Banken, um den Kontakt zum Kunden zu halten und von einem milliardenschweren Markt zu profitieren. Auch in diesem Jahr ist dabei der Trend, &#8222;Kaufe jetzt und zahle später&#8220; ungebrochen. „<a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/bundeskabinett-bringt-inflationsausgleichspramie-auf-den-weg/" target="_blank" rel="noopener">Inflation</a> und hohe Energiepreise sind die Treiber, weshalb viele Kunden, insbesondere die der Generationen Y und Z, nach flexiblen Zahlungsmöglichkeiten suchen“, sagt Christian C. Waldheim, Co-CEO bei Credi2. Obwohl Finanzhäuser von der anstehenden Regulierung der klassischen „Buy now, pay later“-Produkte profitieren werden, suchen sie dennoch nach Alternativen. &#8222;Das könnten klassische Ratenkredite sein, für die es ja in den Instituten längst etablierte Scoring- und Risk-Prozesse gibt. Sie müssten aber auf anderen Wegen als bisher an den Kunden herangetragen und über Embedded Finance-Lösungen angeboten werden&#8220;, so Waldheim.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Kreditkarten: Kaufsumme nachträglich zum Ratenkredit umwandeln</h2>
<p style="text-align: justify;">Vor allem Kreditkarteninstitute werden von Pay-Later-Lösungen profitieren, die eine verantwortungsvolle Kreditvergabe mit der Flexibilität eines Pay-Later-Produkts verbinden, ist sich Christian C. Waldheim sicher. Dafür empfiehlt sich beispielsweise die sogenannte Charge Card mit Vollzahlung am Monatsende oder aber die Debitkarte. Einige Issuer stellen auch in Deutschland seit kurzem ein Pay-Later-Produkt zur Verfügung, mit dem Kreditkartenzahlungen nachträglich in <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/autokauf-ratenkredite-als-alternative-zur-haendlerfinanzierung/" target="_blank" rel="noopener">Ratenkredite</a> umgewandelt werden können. „Dabei spielt es keine Rolle, ob der Endkunde an der Ladenkasse per Kreditkarte zahlt oder im Online-Shop“, so Waldheim. In Form einer White-Label-Lösung können Banken in der DACH-Region und den Niederlanden dieses Produkt künftig für ihre Kunden nutzen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Finanzhäuser profitieren mehrfach von Pay-Later</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Produkt, das es Bankkunden ermöglicht, die Kaufsumme nachträglich in der Banking-App oder per Browser in einen Ratenzahlungskredit umzuwandeln, bietet Banken neben dem Erhalt der Kundenschnittstelle zwei weitere Vorteile. So finden laut Studie 79 Prozent der Banken-Entscheider Pay-Later-Produkte vor allem dann interessant, wenn die Neukunden-Akquise im Vergleich zu Kreditportalen deutlich günstiger ist. Und 9 von 10 Instituten halten automatisierte Prozesse für notwendig, damit sich ein Pay-Later-Produkt lohnt. Christian C. Waldheim: „Indem Issuer oder Banken ihren Kunden die Möglichkeit bieten, Kaufsummen nachträglich und ohne Umweg über einen Drittanbieter bei ihrem vertrauten Finanzpartner aufzusplitten, profitieren sie als kartenausgebende Institute von all diesen Vorteilen.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Credi2 GmbH / corpNEWS media</em></p>
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		<title>Bauzinsen: Korridor zwischen 3 und 4 Prozent bestätigt sich</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/bauzinsen-korridor-zwischen-3-und-4-prozent-bestaetigt-sich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2023 10:12:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Baupreise]]></category>
		<category><![CDATA[Bauzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Die EZB hält an ihrem Kurs fest und führt die Geldpolitik konsequent aus der Welt der Niedrigzinsen. Für angehende Immobilienkäufer bedeutet das eine Welt von stark gestiegenen Bauzinsen – gleichzeitig aber auch einen Immobilienmarkt, der eine neue Balance findet und somit neue Chancen bietet“, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG, im Februar-Zinsbericht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/bauzinsen-korridor-zwischen-3-und-4-prozent-bestaetigt-sich/">Bauzinsen: Korridor zwischen 3 und 4 Prozent bestätigt sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Immobilienkaufende müssen sich im Februar weiter auf schwankende Zinsen für Darlehen einstellen. Nach Meinung der von Interhyp befragten Expertinnen und Experten könnten diese im Jahresverlauf sogar weiter steigen. Zu dieser Einschätzung gelangt die Interhyp AG im neusten Zinsbericht unmittelbar nach den jüngsten Zinsschritten der amerikanischen und europäischen Zentralbanken am 1. und am 2. Februar. Kurzfristig erwartet die Mehrheit des monatlich befragten Experten-Panels steigende Konditionen, auf Jahressicht immerhin noch die Hälfte, während die andere Hälfte ein gleichbleibendes Zinsniveau für wahrscheinlich hält. Anfang Februar liegen die Zinsen für zehnjährige Darlehen im Schnitt bei 3,6 Prozent. Mit einer Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich damit ein Kredit über rund 214.000 Euro aufnehmen. „Die EZB hält an ihrem Kurs fest und führt die Geldpolitik konsequent aus der Welt der Niedrigzinsen. Für angehende Immobilienkäufer bedeutet das eine Welt von stark gestiegenen Bauzinsen – gleichzeitig aber auch einen <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/immobilienmarkt-im-norden-und-osten-runter-in-dresden-rauf-in-berlin/" target="_blank" rel="noopener">Immobilienmarkt</a>, der eine neue Balance findet und somit neue Chancen bietet“, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG, im Februar-Zinsbericht.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie erwartet hat die amerikanische Notenbank Fed am 1. Februar den Leitzins einen kleinen Schritt um 0,25 Prozentpunkte auf 4,5 bis 4,75 Prozent erhöht. Die Europäische Zentralbank EZB hob die Leitzinsen erwartungsgemäß um weitere 0,5 Prozentpunkte an auf nunmehr 3 Prozent. Zudem bekräftigten insbesondere die europäischen Währungshüter, ihren restriktiven Kurs im laufenden Jahr nach aktuellen Erkenntnissen beizubehalten. Auch weitere Zinserhöhungen im März und im Sommer werden erwartet.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Inflation hat Zenit überschritten – Zinskorridor zwischen 3 bis 4 Prozent bestätigt sich bei Bauzinsen</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Tempo bei den Zinsschritten und die deutliche Straffung der Geldpolitik hatten im vergangenen Jahr zu einem beispiellosen Zinsanstieg bei Immobiliendarlehen von rund einem Prozent im Januar 2022 auf über vier Prozent im Jahresverlauf geführt. Im Januar 2023 haben die Konditionen von rund 3,9 Prozent auf aktuell 3,6 Prozent etwas nachgegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">„Optimistische Anleger könnten angesichts deutlich gestiegener Aktienkurse seit Jahresbeginn und weltweit nachlassender Inflationszahlen hoffen, dass die Zinsen bald wieder sinken“, sagt Mirjam Mohr. „Doch selbst wenn die Inflation ihren Höhepunkt überschritten haben mag: Es wird dauern, bis sich die Preise nach <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/vor-ezb-entscheid-bauzinsen-steigen-weiter/" target="_blank" rel="noopener">EZB</a>-Vorstellungen wieder stabilisiert haben. Wir sehen unsere Prognose vom Zinskorridor zwischen 3 und 4 Prozent für Bauzinsen aktuell bestätigt.“ So ist die nachlassende Teuerung zuletzt vor allem auf die gesunkenen Energiepreise zurückzuführen. Gleichzeitig sorgen ökologische Nachhaltigkeitsvorgaben und eine zunehmend angestrebte Unabhängigkeit bei Lieferketten zu teureren Produktionsverlagerungen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wirtschaft landet sanfter als gedacht</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Konjunktur verkraftet die gestraffte Geldpolitik trotz geopolitischer Herausforderungen und der Energiekrise bisher besser als erwartet. So hat sich das Wirtschaftsklima zuletzt zwar eingetrübt, eine harte Landung jedoch ist bisher ausgeblieben. Den neusten Daten nach können die Eurozone und Deutschland eine Rezession abwenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Arbeitslosigkeit verharrt auf einem Rekordtief. Die Wirtschaft profitierte in den vergangenen Wochen sowohl vom bisher milden Winter als auch vom staatlich verordneten Ende des Corona-Lockdowns in China, das positive Impulse für die globale Wirtschaft sendete. Mirjam Mohr: „Nachdem die Notenbanken in der jüngsten Vergangenheit mehrfach betont hatten, dass die Preisstabilität stärker wiegt als die Konjunktur, sollten die neusten Wirtschaftsdaten diesen Kurs vorerst bekräftigen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Für Immobilienkaufende hat die Medaille zwei Seiten. Einerseits haben die höheren Zinsen die monatlichen Raten und damit die Finanzierungskosten verteuert. Andererseits können Verkäuferinnen und Verkäufer vielerorts die in den vergangenen Jahren immer ambitionierteren Kaufpreiserwartungen nicht mehr durchsetzen, weil Kaufende genauer auf den Kaufpreis und neuerdings zusätzlich auf den energetischen Zustand der Objekte blicken. Das gilt sowohl für Eigennutzer als auch für <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/werden-investoren-von-immobilien-immer-junger/" target="_blank" rel="noopener">Kapitalanleger</a>. Da aus Sicht eines Kapitalanlegers vielerorts keine exorbitanten Mieterhöhungen durchsetzbar sind und Eigennutzer weniger Fremdkapital erhalten, müssen Verkäufer die Kaufpreise nach unten anpassen. Mirjam Mohr rät Kaufwilligen, die neue Situation für ihre Kaufpreisverhandlungen zu nutzen. Zudem sollten sich Interessenten informieren, welche Kreditsumme sie aktuell stemmen können, welche Unterlagen benötigt werden und welche Kreditgeber ihr Finanzierungsvorhaben am besten begleiten können.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Interhyp AG</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/bauzinsen-korridor-zwischen-3-und-4-prozent-bestaetigt-sich/">Bauzinsen: Korridor zwischen 3 und 4 Prozent bestätigt sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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		<title>Aktive oder passive Anlagestrategie –(k)eine Frage der Überzeugung</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/aktive-oder-passive-anlagestrategie-keine-frage-der-ueberzeugung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2022 13:58:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Aktive Anlagestrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagestrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Passive Anlagestrategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist seit vielen Jahren eine bisweilen heftig geführte Debatte in der Finanzbranche: Die Frage, ob eine Anlagestrategie aktiv oder lieber passiv abgebildet werden soll, spaltet die Investoren weltweit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/aktive-oder-passive-anlagestrategie-keine-frage-der-ueberzeugung/">Aktive oder passive Anlagestrategie –(k)eine Frage der Überzeugung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Es ist seit vielen Jahren eine bisweilen heftig geführte Debatte in der Finanzbranche: Die Frage, ob eine Anlagestrategie aktiv oder lieber passiv abgebildet werden soll, spaltet die <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/wohnungswirtschaft-preissteigerungen-truben-investitionsklima/" target="_blank" rel="noopener">Investoren</a> weltweit. Während die einen darauf verweisen, dass nur aktive Manager durch Stockpicking, Timing und aufwändiges Research einen Mehrwert erzielen können, geben die anderen zu bedenken, dass dies im Schnitt nur den wenigsten Anlageprofis auf Dauer gelingt. Besser sei es Spekulationen zu vermeiden und das Geld der Anleger prognosefrei anzulegen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Diskussion ob aktiv oder passiv trifft in meinen Augen aber nicht ganz den Kern“, sagt Christian Dagg, geschäftsführender Gesellschafter der Brilliant Vermögensverwaltung für den Mittelstand GmbH aus Düsseldorf und erläutert: „Es geht vielmehr um die Frage, will ich meine gewählte Anlagestrategie teuer oder kostengünstig umsetzen. Der Honorarberater verweist auf zahlreiche Untersuchungen, wonach Produkte mit höheren Gebühren eine niedrigere Rendite als Fonds mit geringeren Gebühren erwirtschaften. „Die Kostenquote eines Produkts ist somit ein starker Indikator für die zukünftige Performance“, sagt Dagg.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Schwierige bis unmögliche Vorhersage</h3>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommt: Gerade in Krisenzeiten wie aktuell der Fall erleben Investoren immer wieder Enttäuschungen, wenn der von ihnen gewählte aktiv gemanagte Fonds sich ebenso schlecht entwickelt wie der Markt – oder möglicherweise sogar noch schlechter. Den Geschäftsführer überrascht dies nicht: „Aktive Fondsmanager gehen davon aus, dass es ihnen gelingt, die kurzfristige Kursentwicklung von Wertpapieren vorherzusagen und so optimale Zeitpunkte für Kauf oder Verkauf ermitteln zu können.“</p>
<p style="text-align: justify;">Doch unzählige wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die große Mehrheit es nicht schafft, langfristig besser zu sein als der Marktdurchschnitt. „Das liegt einerseits an zu hohen Kosten und andererseits an nicht eintreffenden Prognosen“, erläutert Dagg. Die Erkenntnis, dass passiv langfristig aktiv schlägt, setzt sich somit langsam aber sicher durch. Entsprechend favorisieren immer mehr Anleger passive Produkte als sich auf einen aktiven und teuren Fondsmanager zu verlassen. Die starken Absatzzahlen der ETF-Branche in den vergangenen Jahren mit ständig neuen Rekordwerten veranschaulichen diesen Trend eindrucksvoll.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mehrwert durch 2. Meinung</h3>
<p style="text-align: justify;">Wer unsicher ist, ob die von ihm beziehungsweise von einem Berater gewählte Anlagestrategie noch die richtige ist, sollte sich eine 2. Meinung einholen. Ein unabhängiger Spezialist analysiert beispielsweise, wie sinnvoll eine gewählte Anlagestrategie ist, welche Risiken damit verbunden sind und ob es versteckte <a href="https://www.finanzratgeber24.de/verschiedenes/anlageprodukte-im-internet/" target="_blank" rel="noopener">Provisionen</a> gibt. „Der Blick von außen kann deshalb helfen, Schwachstellen klarer zu erkennen. Vier Augen sehen nun einmal mehr als zwei“, betont Dagg. „Außerdem erhalten Anleger bei der 2. Meinung die Gewissheit, dass sie mit ihren finanziellen Entscheidungen die gewünschten Ziele auch tatsächlich erreichen können.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: iris albrecht finanzkommunikation GmbH / Brilliant Vermögensverwaltung für den Mittelstand GmbH</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/aktive-oder-passive-anlagestrategie-keine-frage-der-ueberzeugung/">Aktive oder passive Anlagestrategie –(k)eine Frage der Überzeugung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Themenfonds: Sinnvolle Geldanlage oder Marketinginstrument?</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/themenfonds-sinnvolle-geldanlage-oder-marketinginstrument/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Sep 2022 09:13:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Fonds]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[thematische ETFs]]></category>
		<category><![CDATA[Themenfonds]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den vergangenen Jahren ist ein wahrer Hype um sogenannte Themenfonds und -ETFs entstanden. Weltweit hat sich das von diesen Fonds verwaltete Vermögen nach Angaben des Analysehauses Morningstar zwischen 2018 und Ende 2021 von 255 Milliarden auf 806 Milliarden US-Dollar fast verdreifacht. Und das Ende der Fahnenstange dürfte noch lange nicht erreicht sein. Laut Morningstar wurden allein 2021 weltweit 589 themenbasierte Produkte neu aufgelegt. Selbst im aktuell schwierigen Umfeld scheint das Interesse kaum nachzulassen. So meldete die Researchfirma ETFGI, dass die Nettomittelzuflüsse in thematische ETFs im Juli 1,5 Milliarden US-Dollar erreichten. Die gesamten Zuflüsse im bisherigen Jahresverlauf erhöhten sich damit auf 22,7 Milliarden US-Dollar – und das trotz eines sehr turbulenten Marktumfeldes.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/themenfonds-sinnvolle-geldanlage-oder-marketinginstrument/">Themenfonds: Sinnvolle Geldanlage oder Marketinginstrument?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In den vergangenen Jahren ist ein wahrer Hype um sogenannte Themenfonds und -ETFs entstanden. Weltweit hat sich das von diesen Fonds verwaltete Vermögen nach Angaben des Analysehauses Morningstar zwischen 2018 und Ende 2021 von 255 Milliarden auf 806 Milliarden US-Dollar fast verdreifacht. Und das Ende der Fahnenstange dürfte noch lange nicht erreicht sein. Laut Morningstar wurden allein 2021 weltweit 589 themenbasierte Produkte neu aufgelegt. Selbst im aktuell schwierigen Umfeld scheint das Interesse kaum nachzulassen. So meldete die Researchfirma ETFGI, dass die Nettomittelzuflüsse in thematische ETFs im Juli 1,5 Milliarden US-Dollar erreichten. Die gesamten Zuflüsse im bisherigen Jahresverlauf erhöhten sich damit auf 22,7 Milliarden US-Dollar – und das trotz eines sehr turbulenten Marktumfeldes.</p>
<p style="text-align: justify;">Möglicherweise liegt das auch an der Idee, die hinter Themenfonds und -ETFs steckt. Die ist nämlich auf den ersten Blick recht überzeugend, wie ein Beispiel verdeutlicht: Den Anlagevehikeln liegt zum Beispiel das Thema <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/so-geht-energiewende-solargerate-fur-mietwohnungen/" target="_blank" rel="noopener">Energiewende</a> zugrunde. Hier treibt die Politik derzeit den Ausbau erneuerbarer Energien verstärkt voran. „Das wiederum ist mit zusätzlichen Investitionen verbunden und dürfte bei den Unternehmen aus diesem Bereich zu einem überdurchschnittlichen Wachstum führen“, erklärt Christian Dagg, geschäftsführender Gesellschafter der Brilliant Vermögensverwaltung aus Düsseldorf. „Indem Themenfonds auf diese Unternehmen setzen, haben sie die Chance und das Potenzial, schneller zu wachsen als andere Bereiche und die Wirtschaft insgesamt. Das ist ein sehr überzeugender Gedanke, der sich gut erklären und verkaufen lässt.“</p>
<h3 style="text-align: justify;">Themenfonds als Phänomen des Bullenmarktes</h3>
<p style="text-align: justify;">„Grundsätzlich muss diese Idee auch nicht verkehrt sein“, so der erfahrene Anlageprofi weiter. Dennoch sollte man sich vor einem Investment ein paar grundlegende Dinge vor Augen führen. „Zum Beispiel kommen Themenfonds üblicherweise dann auf den Markt, wenn ein Großteil des Wachstumspotenzials in diesem Bereich bereits vorbei ist“, warnt er. „Außerdem gibt es keine Garantie dafür, dass der Treiber der Entwicklung, bei den sauberen Energien ist das die Politik, diese Entwicklung dauerhaft fortsetzen wird oder die Unterstützung nicht eines Tages einstellt.“</p>
<p style="text-align: justify;">Zudem hat Morningstar festgestellt, dass die Auflage von Themenfonds meist in Zyklen verläuft. Demnach werden gerade in Bullenmärkten viele thematisch orientierte <a href="https://www.finanzratgeber24.de/verschiedenes/anlageprodukte-im-internet/" target="_blank" rel="noopener">Produkte</a> auf den Markt gebracht. So wurden zur Jahrtausendwende während der Dotcom-Bubble besonders viele Vehikel dieser Art aufgelegt. „Doch werden laut den Analysten auch die meisten im Laufe der Zeit wegen Erfolglosigkeit wieder vom Markt genommen“, sagt Dagg. „Die Chancen, einen langfristig erfolgreichen Fonds dieser Art zu wählen, hat deshalb eher etwas mit Glück und Zufall zu tun.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Problem kann dabei auch das Fondsvolumen sein. „Je geringer es ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass der entsprechende Fonds wieder vom Markt genommen wird“, so der Experte. Wer also trotzdem investieren möchte, sollte nur Fonds mit einem Volumen jenseits der 50 Millionen Euro wählen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Keine eierlegende Wollmilchsau</h3>
<p style="text-align: justify;">Dazu kommt, dass nicht alle Themenfonds gleich sind. „Es gibt auch Produkte, denen ein kurzfristiges Modethema und kein struktureller Wandel zugrunde liegt, oder die ein sehr enges Anlageuniversum haben, womit häufig extrem hohe Kursschwankungen einhergehen“, so Dagg und folgert: „So spannend und überzeugend solche Themen und Trends auch klingen mögen und auch wenn sie sich kurzfristig recht gut entwickeln, sie sind keine eierlegende Wollmilchsau. Und sie eignen sich, da sie eben nur einen kleinen Wirtschaftsbereich abbilden, auch nicht für den langfristigen Vermögensaufbau.“</p>
<p style="text-align: justify;">Seiner Ansicht nach zählen thematisch ausgerichtete Produkte deshalb auch eher zu den spekulativen Investments. „Wer langfristig Vermögensaufbau betreiben will, der sollte möglichst breit diversifiziert in den globalen Aktienmarkt investieren“, erklärt der Honorarberater. „Langfristig, und das wird auch wissenschaftlich immer wieder nachgewiesen, ist eine breite Streuung sowie die zum Anleger passende Aufteilung zwischen den Anlageklassen entscheidend für eine erfolgreiche Geldanlage und nicht die Auswahl von Einzeltiteln oder von bestimmten Themen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu kommt noch ein wichtiger Punkt: Die führenden Unternehmen in strukturellen Wachstumsmärkten sind in der Regel meist ohnehin in den großen, breit gestreuten Indizes enthalten. „Das heißt, man profitiert sowieso davon“, sagt Dagg. „Man geht mit einem zusätzlichen Themeninvestment nur die Gefahr ein, sich ein Klumpenrisiko ins Portfolio zu holen, weil man in die ohnehin stark allokierten Firmen noch mal zusätzlich investiert.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Brilliant Vermögensverwaltung für den Mittelstand GmbH </em></p>
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		<title>Kosten sparen: Wohneigentümer kooperieren mit Nachbarn</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2022 14:06:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Energieeffizienz]]></category>
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		<category><![CDATA[Kosten sparen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Krisen machen erfinderisch! 72 Prozent der Menschen mit Wohneigentum gefällt die Idee, Handwerkerinnen und Handwerker gemeinsam mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn zu beauftragen. Viele erwarten Vorteile bei den Kosten etwa bei Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Das zeigt eine Umfrage der BHW Bausparkasse unter 1.023 Immobilienbesitzenden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Krisen machen erfinderisch! 72 Prozent der Menschen mit <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/die-neue-grundsteuer-was-die-reform-fur-eigentumer-bedeutet/" target="_blank" rel="noopener">Wohneigentum</a> gefällt die Idee, Handwerkerinnen und Handwerker gemeinsam mit ihren Nachbarinnen und Nachbarn zu beauftragen. Viele erwarten Vorteile bei den Kosten etwa bei Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz. Das zeigt eine Umfrage der BHW Bausparkasse unter 1.023 Immobilienbesitzenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Handwerksbetriebe sind überlastet, Baumaterialien knapp und teuer – aber Sanierungsarbeiten dringend notwendig. Daher sind neue Lösungen gefragt. Eine Option, um Kosten zu sparen, ist der Zusammenschluss zu einer Modernisierungsgemeinschaft. So lassen sich Handwerkeraufträge zu größeren Projekten bündeln. Diese Idee favorisieren 77 Prozent der Eigentümerinnen und Eigentümer in Städten. Im ländlichen Raum, wo viele Einfamilienhäuser stehen, sind es 71 Prozent.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Kosten runter</h3>
<p style="text-align: justify;">Was motiviert Immobilienbesitzende, gemeinsame Sache zu machen? 54 Prozent versprechen sich <a href="https://www.finanzratgeber24.de/verschiedenes/trading-apps-welche-vorteile-bieten-sich-durch-sie/" target="_blank" rel="noopener">Vorteile</a> bei den Kosten bei den Handwerksleistungen. 46 Prozent erwarten einen Mengenrabatt für Baumaterialien, 45 Prozent eine beschleunigte Abwicklung ihrer Aufträge. „Mit einem größeren Auftragsvolumen erhöhen sich auch die Chancen auf eine zügige Ausführung“, bestätigt Hennig Göbel, Vorstandsvorsitzender der BHW Bausparkasse. Er ist überzeugt, dass gemeinschaftliches Handeln eine gute Antwort ist, um den Umbau des Gebäudestands voranzubringen. „Serielle Modernisierungen in Nachbarschaften können etwa für Bestandsbauten gleicher Baujahre immense Kostenvorteile bringen, weil sie auf Basis von Standards funktionieren.“</p>
<h3 style="text-align: justify;">Energieeffizienz rauf</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Steigerung der Energieeffizienz ist für viele das oberste Ziel einer gemeinschaftlichen Auftragsvergabe. 43 Prozent der Befragten in dieser Gruppe würden eine Solaranlage installieren, 36 Prozent innovative Heiztechnik wie Wärmepumpen oder Pelletheizungen. Indes glauben 26 Prozent derjenigen, die Projekte mit Nachbarinnen und Nachbarn ablehnen, nicht daran, dass ein Zusammenschluss bei Sanierungen Vorteile bei den Kosten bringt. 33 Prozent der Skeptikerinnen und Skeptiker befürchten vor allem Streitigkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: BHW Mediendienst</em></p>
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		<title>Zinsniveau: Konditionen für Baukredite im August wieder unter 3 Prozent</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Aug 2022 12:14:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Baukredit]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zinsrutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Zinswende]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immobilienkäufer mit Finanzierungsbedarf können etwas aufatmen. Nach dem Rekordanstieg der zehnjährigen Konditionen im ersten Halbjahr auf rund 3,4 Prozent in der Spitze hat das Zinsniveau im Verlauf des Julis mit mehr als einem halben Prozentpunkt merklich nachgegeben – trotz der historischen Leitzinsanhebung der Europäischen Zentralbank (EZB) am 21. Juli. Grund dafür sind die Rezessionsbefürchtungen. „Die Leitzinserhöhungen waren bereits weitgehend eingepreist. Zuletzt haben die Konjunktursorgen die Inflationsbefürchtungen überflügelt. Das hat den aktuellen Zinsrutsch bewirkt“, sagt Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft bei der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen. Man geht von Zwischentief aus und erwartet in den kommenden Wochen ein eher gleichbleibendes Zinsniveau. „Im weiteren Jahresverlauf erwarten wir aufgrund der Inflation und der Erwartungen an die weitere straffere Geldpolitik wieder leichte Steigerungen“, so Mohr. Auch die meisten monatlich im Bauzins-Trendbarometer befragten Experten halten die Gegenbewegung bei den Zinsen für ein kurzfristiges Phänomen. Bis Jahresende prognostizieren die meisten ein Zinsniveau von 3,5 Prozent, einige wenige halten auch 4 Prozent für möglich.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Immobilienkäufer mit Finanzierungsbedarf können etwas aufatmen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Nach dem Rekordanstieg der zehnjährigen Konditionen im ersten Halbjahr auf rund 3,4 Prozent in der Spitze hat das Zinsniveau im Verlauf des Julis mit mehr als einem halben Prozentpunkt merklich nachgegeben – trotz der historischen Leitzinsanhebung der Europäischen Zentralbank (EZB) am 21. Juli. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Grund dafür sind die Rezessionsbefürchtungen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">„Die Leitzinserhöhungen waren bereits weitgehend eingepreist. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Zuletzt haben die Konjunktursorgen die Inflationsbefürchtungen überflügelt. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Das hat den aktuellen Zinsrutsch bewirkt“, sagt Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft bei der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen.</span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Man geht von Zwischentief aus und erwartet in den kommenden Wochen ein eher gleichbleibendes Zinsniveau. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">„Im weiteren Jahresverlauf erwarten wir aufgrund der Inflation und der Erwartungen an die weitere straffere Geldpolitik wieder leichte Steigerungen“, so Mohr. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Auch die meisten monatlichen im Bauzins-Trendbarometer befragten Experten halten die Gegenbewegung bei den Zinsen für ein kurzfristiges Phänomen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Bis Jahresende prognostizieren die meisten ein Zinsniveau von 3,5 Prozent, einige wenige halten auch 4 Prozent für möglich.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Deutliche Schwankungen sind aber weiterhin möglich. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">„Ob an den Börsen oder den Anleihemärkten: Die sichtbaren Schwankungen bei den Kursen und </span></span><a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/renditegrab-einzelaktien-fondsanleger-erzielen-hohere-gewinne/" target="_blank" rel="noopener"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Renditen</span></span></a><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"> in den vergangenen Wochen zeigen die Nervosität der Markteilnehmer eindrucksvoll“, sagt Mirjam Mohr. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Es WIRD Käuferinnen und Käufern und allen empfohlen, die bauen Wollen, das Zinsniveau weiter zu verfolgen, und, wenn möglich, das momentan günstige Zinsniveau für sich zu nutzen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Die grundsätzliche Entscheidung für eine Immobilie sollte aber nicht vom Zinsniveau abhängig gemacht werden. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Finanzierung und Immobilie müssen zu der eigenen Lebensplanung passen.</span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Das gelte auch für den Kaufpreis und die möglichen Möglichkeiten, die mit Blick auf Rekordinflation und steigende Energiepreise zusätzlich strapaziert werden.</span></span></span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Notenbanken halten trotz Rezessionsängsten und Zinsniveau an Straffung fest</span></span></span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Obwohl die Volkswirtschaften vieler Länder angesichts des Ukraine-Kriegs, der Corona-Pandemie und weltweiter Lieferschwierigkeiten am Rande einer Rezession stehen, haben die Notenbanken mit Blick auf die Rekordinflation zuletzt bestätigt, dass sie die Normalisierung der Geldpolitik fortführen wollen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Die von den Notenbanken im Zuge der Inflationsbekämpfung eingeleitete weitere Zinswende wird im Jahresverlauf das Marktgeschehen treiben. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Am 21. Juli hatte die EZB einen historischen Zinsschritt unternommen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Erstmals seit elf Jahren wurden die Zinsen im Euroraum erhöht. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Der Leitzins wurde unerwartet kräftig von Null auf 0,50 Prozent angehoben, der Negativzins für geparkte Gelder gestrichen.</span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Darüber hinaus bekräftigten die Währungshüter, den Prozess der Normalisierung der Geldpolitik entschlossen und nachhaltig fortzusetzen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Für die Sitzung am 8. September wird ein weiterer Zinsschritt erwartet. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Die amerikanische Notenbank Fed hat indes die längst eingeleitete Straffung der Geldpolitik fortgeführt. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Bei der letzten Sitzung Ende Juli erhöhte sie die Leitzinsen wie erwartet um 0,75 Prozent auf 2,25 bis 2,50 Prozent.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Mirjam Mohr rät angesichts der günstigen Zinsprognosen: „Wer einen Kredit benötigt, sollte mehr denn je die Konditionen vergleichen, um Zinsdellen bestmöglich zu nutzen“. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Das Gebot der Stunde lautet angesichts turbulenter Zinszeiten „Beobachten, Vorausschauen, Absichern“. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">„Wir raten, die Zinsentwicklung genau zu beobachten und die Konditionen zu vergleichen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Institute geben Zinsanpassungen nach oben und unten unterschiedlich schnell weiter. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Baugeldvermittler, die täglichen Angebote von vielen Banken, Sparkassen und Versicherungen scannen, helfen dabei, das passende zu finden“, erläutert Mirjam Mohr. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Ebenso wichtig sei eine vorausschauende Planung.</span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Bauspar- oder Forwarddarlehen können im steigenden Zinsumfeld eine sinnvolle Ergänzung für die Immobilienfinanzierung sein und niedrigere Zinsen für die </span></span><a href="https://www.finanzratgeber24.de/verschiedenes/die-zukunft-der-lohnabrechnung/" target="_blank" rel="noopener"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Zukunft</span></span></a><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"> sichern. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Zudem muss der Wohneigentumserwerb finanziell gut abgesichert sein. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">„Durch eine erworbene und flexible Tilgungshöhe lassen sich Laufzeiten und Restschuldrisiken steuern. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Möglichst lange Zinsbindung schützt vor verfrühten Anschlusskreditrisiken“, erklärt Mohr.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Quelle: Interhyp AG</span></span></span></span></em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ausblick für den Markt im August: Wirtschaft und Geldanlage</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/ausblick-fur-den-markt-im-august-wirtschaft-und-geldanlage/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2022 13:06:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Anleger]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Indizes]]></category>
		<category><![CDATA[Markt]]></category>
		<category><![CDATA[Markterholung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die großen Indizes in den USA, der DAX in Deutschland und auch Bitcoin – viele Märkte haben den Juli mit steigenden Notierungen abgeschlossen. Wie robust diese Erholung ist, welchen Weg der Markt im August einschlagen könnte, warum Aktionäre vor den Notenbanken keine Angst haben müssen und wie es um Tech-Werte steht, erläutert Börsen-Erklärer Ulrich Müller in seinen monatlichen Marktgedanken.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Die großen Indizes in den USA, der DAX in Deutschland und auch </span></span><a href="https://www.finanzratgeber24.de/verschiedenes/das-revolutionaere-digitale-gold-bitcoin/" target="_blank" rel="noopener"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Bitcoin</span></span></a><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"> – viele Märkte haben den Juli mit steigenden Notierungen abgeschlossen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Wie robust diese Erholung ist, welchen Weg der Markt im August einschlagen könnte, warum Aktionäre vor den Notenbanken keine Angst haben müssen und wie es um Tech-Werte steht, erläutert Börsen-Erklärer Ulrich Müller in seinen monatlichen Marktgedanken.</span></span></span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">1. Sommerloch: Warum Anleger hellwach sein sollten</span></span></span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Der Juli war an der Börse positiv. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Die großen Indizes sind gestiegen und der Preisdruck bei Öl hat nachgegeben. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Trotzdem besteht kein Grund für Anleger, sich jetzt ins Sommerloch zu verabschieden, meint Börsen-Coach Ulrich Müller: „Der Anstieg der vergangenen Wochen fand unter umgesetzten Umsätzen statt. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Auch sind die Märkte noch immer volatil. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Anleger sollten nicht den Fehler machen und den Markt wie in anderen Jahren im August den Rücken kehren. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Die Gemengelage aus Inflation, Rezessionsangst, Krieg in der Ukraine und das damit verbundene Potenzial zur Entspannung kann bei Aktien zu deutlichen Kursbewegungen führen, die Anleger weiter aktiv begleiten sollten“, findet Müller.</span></span></span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">2. Steigende Zinsen und höhere Kurse im Markt sind kein Widerspruch</span></span></span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Die US-Notenbank Fed hat nun schon zum zweiten Mal die Zinsen um 75 Basispunkte angehoben, auch die Europäische Zentralbank überraschte mit einem klareren Zinsschritt als erwartet im Umfang von 50 Basispunkten. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Anleger muss das nach Ansicht von Börsen-Kenner Ulrich Müller nicht verunsichern: „ </span></span><a href="https://www.finanzratgeber24.de/verschiedenes/einstieg-in-den-aktienhandel-aber-welche-aktien/" target="_blank" rel="noopener"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Aktienkurse</span></span></a><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"> können auch trotz steigender Zinsen zulegen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Aktuell hat es den Anschein, als honoriere der Markt ein entschiedenes Vorgehen gegen die Inflation.“ Hinzu kommt, dass der Markt bereits weiterdenkt: „Ein höheres Zinsniveau gibt länger größere Spielräume für Stimuli der Notenbanken. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Erste Marktteilnehmer rechnen bereits damit, dass es im Falle einer Rezession schon im kommenden Jahr wieder zu Zinssenkungen kommen könnte“, so Müller.</span></span></span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">3. Quartalszahlen machen Tech-Werte Hoffnung</span></span></span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">In den USA haben kürzlich Alphabet und Microsoft interessante Zahlen im Markt präsentiert. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Zwar belasten Zinswende und Rezessions-Angst auch Tech-Werte, doch haben vor allem die großen Unternehmen noch immer solide Geschäftsmodelle und generieren hohe Gewinne. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">„Bei Alphabet ist der Quartalsgewinn von 18,5 Mrd. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">auf 16,0 Mrd. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">US-Dollar zurückgekommen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Grund war unter anderem der starke US-Dollar im Vergleich zu anderen Währungen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Zugleich stieg der Umsatz weiter an. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Solche Zahlen drücken alles aus, nur keine ernstzunehmende Krise“, so Ulrich Müller. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">„Große Tech-Werte mit soliden Bilanzen und klaren Geschäftsmodellen bleiben attraktiv.“</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Quelle: Ulrich Müller Wealth Academy GmbH</span></span></span></span></em></p>
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		<title>Renditegrab Einzelaktien: Fondsanleger erzielen höhere Gewinne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2022 10:29:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Anleger]]></category>
		<category><![CDATA[Einzelaktien]]></category>
		<category><![CDATA[einzelne Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Fondsmanager]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Auswahl von Einzelaktien benötigt Zeit und erfordert im besten Fall Expertise – wer glaubt, dass die Mühen mit höheren Gewinnen belohnt werden, der irrt. Vielmehr zeigen aktuelle Daten, dass Depots mit einem hohen Anteil von Einzeltiteln unterdurchschnittlich performen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Desto höher der Anteil an Einzelaktien am Depot, desto höher die Minder-Rendite</span></span></span></span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Auch Fondsmanager gelingt es in der Mehrheit nicht, den Gesamtmarkt zu schlagen</span></span></span></span></li>
<li style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Stock-Picking könnte im Angesicht aktueller Entwicklungen dennoch wieder wichtiger werden</span></span></span></span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Die Auswahl von Einzelaktien benötigt Zeit und erfordert im besten Fall Expertise – wer glaubt, dass die Mühen mit höheren Gewinnen belohnt werden, der irrt. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">zeigt beispielsweise aktuelle Daten, dass Depots mit einem hohen Anteil von Einzeltiteln unterdurchschnittlich performen.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Depots mit Einzelaktien-Anteil zwischen 75 und 100 Prozent weisen gegenüber Benchmark-Depots mit ETFs eine Minder-Rendite von 5,4 Prozent auf. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Bei einem Anteil von Einzelaktien zwischen 0 und 25 Prozent vom Gesamtportfolio steht bei genanntem Performance-Vergleich immer noch ein Minus von 2,8 Prozent. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Der Wunsch, den Gesamtmarkt mit einer vermeintlich klugen Auswahl von Einzeltiteln zu schlagen, bleibt in der Regel vor allem eines: ein Wunsch.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Dabei zeigt anderes Datenmaterial, dass die Minder-Rendite nicht nur ein Ergebnis von Vertrauenswürdiger Fachkenntnis der Anleger ist. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Auch Profi-Fondsmanager gelingt es mehrheitlich nicht, besser als der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/immobilienmarkt-im-norden-und-osten-runter-in-dresden-rauf-in-berlin/" target="_blank" rel="noopener">Marktdurchschnitt</a> abzuschneiden. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Konkret haben es zwischen 2016 und 2020 75,27 Prozent der Fondsmanager nicht geschafft, den S&amp;P 500 zu schlagen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Ob sich diese Entwicklung in den nächsten Jahren fortsetzt, ist allerdings umstritten. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Im Angesicht der massiven Verwerfungen, man denke an den Ukraine-Krieg und die aktuelle Inflation, sind zunehmende Marktbeobachter der Auffassung, dass es nun doch wieder Gebot der Stunde werden, selektives Stock-Picking zu betreiben, ergo eine individuelle Aktienauswahl zu treffen.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Das Gros der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/wenige-anleger-werden-erfolgreiche-investoren/" target="_blank" rel="noopener">Anleger</a> in Deutschland setzt unterdessen ausschließlich auf aktienbasierte Fonds, jene scheinen hiermit ein glückliches Händchen zu beweisen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">6,9 Millionen Anleger in Deutschland setzen auf diese Strategie. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">3,1 Millionen investieren dagegen lediglich in Einzelaktien, wohingegen sich 2 Millionen für eine Kombination aus Einzelaktien und Fonds entschieden haben.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Insgesamt jedoch ist die Geldanlage auf dem Börsenparkett lukrativ, und das nicht zu knapp. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Im Vorjahr erzielten die Bundesbürger Finanzerträge in Höhe von 308 Milliarden Euro – ein absolutes Rekordergebnis.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Quelle: Block Builders GmbH</span></span></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/renditegrab-einzelaktien-fondsanleger-erzielen-hohere-gewinne/">Renditegrab Einzelaktien: Fondsanleger erzielen höhere Gewinne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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		<title>So geht erfolgreiches Sachwert-Investment</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jul 2022 10:43:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Investment]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Sachwert]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kapitalanlagen gehören im Jahre 2022 zum Alltag und große Teile der Bevölkerung besitzen Aktien, Sachwerte oder auch ETF-Sparpläne. Viele sehen beim Investment die Chance, ihr Geld schnell zu vermehren und somit für das Alter vorzusorgen. Gleichzeitig bieten nachhaltige Geldanlagen wie beispielsweise die Direktinvestition in Photovoltaik-Anlagen die Möglichkeit, auch in eine grünere Zukunft zu investieren und einen Beitrag im Kampf gegen die anhaltende Klimakrise zu leisten. Gerade Privatleute haben jedoch oft nur begrenzte Kenntnisse vom Finanzsektor und Angst davor, ihr Kapital in die falschen Anlagen zu stecken. Thomas Schoy, Mitinhaber und Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Privates Institut; erklärt: „Nicht die Höhe der Rendite, sondern die Wahrscheinlichkeit für eine Vermögensvermehrung erweist sich in der Regel als entscheidend. Diese hängt vor allem von vier Faktoren ab.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/so-geht-erfolgreiches-sachwert-investment/">So geht erfolgreiches Sachwert-Investment</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kapitalanlagen gehören im Jahre 2022 zum Alltag und große Teile der Bevölkerung besitzen Aktien, Sachwerte oder auch ETF-Sparpläne. Viele sehen beim Investment die Chance, ihr <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/haus-grund-hessen-mit-einfachem-mietspiegel-steuergelder-sparen/" target="_blank" rel="noopener">Geld</a> schnell zu vermehren und somit für das Alter vorzusorgen. Gleichzeitig bieten nachhaltige Geldanlagen wie beispielsweise die Direktinvestition in Photovoltaik-Anlagen die Möglichkeit, auch in eine grünere Zukunft zu investieren und einen Beitrag im Kampf gegen die anhaltende Klimakrise zu leisten. Gerade Privatleute haben jedoch oft nur begrenzte Kenntnisse vom Finanzsektor und Angst davor, ihr Kapital in die falschen Anlagen zu stecken. Thomas Schoy, Mitinhaber und Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Privates Institut; erklärt: „Nicht die Höhe der Rendite, sondern die Wahrscheinlichkeit für eine Vermögensvermehrung erweist sich in der Regel als entscheidend. Diese hängt vor allem von vier Faktoren ab.“</p>
<h3 style="text-align: justify;">Zukunftsaussichten gegen rationale Zahlen</h3>
<p style="text-align: justify;">Albert Einstein soll einmal gesagt haben: „Planung ersetzt Zufall durch Irrtum.“ Ersetzt das Wort „Prognose“ hier das Wort „Planung“ beschreibt diese Aussage die Lebenswirklichkeit von vielen Bürgerinnen und Bürgern“, weiß Schoy. Große Teile der Bevölkerung setzen bei ihren Investment-Entscheidungen auf Vorhersagen. Dabei erweist sich dies nicht immer als ein Segen und führt manchmal auch zu Verlusten. Grund dafür ist nicht selten, dass entscheidende Kennzahlen wie Rendite, Rentabilität, Verzinsung oder Ausschüttung durcheinandergeraten und es so zu schwerwiegenden Verwechslungen kommt. Beispielsweise beschreibt die Rentabilität nur den Fortschritt in einer begrenzten Geschäftsperiode, während sich die Rendite auf den gesamten Erfolg des getätigten Investments bezieht. Hier bietet sich ein kleines Beispiel zur Verdeutlichung an: Ein Anlagenverkäufer verspricht seinem Kunden, dass schon ab dem ersten Jahr der Investition zehn Prozent des investierten Geldes an ihn zurückfließen sollen. Dies entspräche einer Rentabilität von zehn Prozent. Gleichzeitig entsteht eine Rendite in dieser Höhe jedoch nur, wenn es neben der jährlichen Auszahlung auch eine Rückgabe des eingesetzten Kapitals gibt. Schoy verrät: „Zudem erweisen sich Zukunftsvorhersagen über solche Angaben als genauso werthaltig wie die Wetterprognose über einen Zeitraum von mehr als drei Tagen.“</p>
<h3 style="text-align: justify;">Erfahrung des Anbietenden bei Investment wichtig</h3>
<p style="text-align: justify;">Für ein gelungenes Investment braucht es eine gute Vorbereitung und im besten Fall professionelle Unterstützung. Zudem steht die Erfahrung des Anbieters im Mittelpunkt des Erfolgs. „Hat beispielsweise der Anbieter eines Photovoltaikinvestments selbst Erfahrung in der Entwicklung, dem Bau und vor allem dem Betrieb eines solchen Projekts, kann dies, gegenüber einem einfachen Verkaufenden einer <a href="https://www.finanzratgeber24.de/verschiedenes/informationen-fuer-anlagemoeglichkeiten-suchen/" target="_blank" rel="noopener">Anlage</a>, einen entscheidenden Vorteil für den Investierenden darstellen“, hält der Experte fest. Daher empfiehlt es sich für Interessierte nach einer solchen Expertise für ihre Anlage zu suchen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Überprüfung des Umfelds</h3>
<p style="text-align: justify;">Großen Einfluss auf den Erfolg des Investments hat daneben auch das aktuell bestehende Marktumfeld. In der momentanen Lage mit dem andauernden <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/wie-anleger-angesichts-des-kriegs-in-der-ukraine-richtig-agieren/" target="_blank" rel="noopener">Ukraine-Konflikt</a> und der daraus entstandenen Energiekrise scheinen viele Anlegerinnen und Anlage sehr verunsichert. Dazu sorgt die Inflation in Deutschland und vielen europäischen Nachbarländern für eine angespannte Stimmung auf dem Finanzmarkt. Schoy präzisiert: „Hier müssten viele Deutsche ihre Anlagestrategie an die Begebenheiten anpassen, um erfolgreich anzulegen. Während der Deutsche Aktienindex zurzeit immer weiter an Punkten verliert und Aktiengewinne schwinden, bieten beispielsweise Sachwerte im Bereich der erneuerbaren Energien im Vergleich eine sichere und nachhaltigere Anlagestrategie.“</p>
<h3 style="text-align: justify;">Gewissheit beim Erlös</h3>
<p style="text-align: justify;">Selbstverständlich braucht es für ein erfolgreiches Investment eine hohe Einnahmesicherheit. Während sich das bei einer vermieteten Immobilie auf die Fähigkeit des Mieters bezieht seine Zahlungsverpflichtungen vollständig und fristgerecht zu erfüllen, geht es bei festverzinslichen Wertpapieren darum, dass der Schuldner die Zinsen termingerecht tilgen kann. Im Fall eines Photovoltaikinvestment funktioniert dieses Verfahren durch eine hohe Anzahl an Sonnenstunden und einen möglichst reibungslosen Betrieb der Anlage. „Investierende sollten Schuldnerinnen beziehungsweise Schuldner, das bedeutet die Organisationen oder Unternehmen, die sie mit ihrem Geld unterstützen, vor dem Beginn einer Geldanlage auf diese Voraussetzung überprüfen“, verdeutlicht der Experte. „Solch eine Absicherung gehört in dieser Branche immer dazu.“</p>
<h3 style="text-align: justify;">Nicht allein, sondern in Gemeinschaft Investment betreiben</h3>
<p style="text-align: justify;">Oft investieren Anlegerinnen und Anleger nicht als einzige Person in einen bestimmten Sachwert, wie eine Gewerbeimmobilie, sondern teilen sich diese Ausgabe, beispielsweise über eine Fondskonstruktion, mit anderen. Schoy erläutert: „Daher hängt der Erfolg des eigenen Investments selbstverständlich auch von dem der Mitinvestorinnen und -investoren ab und es gilt das bekannte Sprichwort ‚Mitgefangen, mitgehangen‘.“ Zudem herrscht auch ein Abhängigkeitsverhältnis zu den Managerinnen und Managern der Geldanlage, da sich gute oder schlechte Entscheidungen ihrerseits auf den Gesamterfolg der Anlage auswirken. Daher empfiehlt es sich, hier auf kompetente Fachleute mit viel Erfahrung oder ein Direktinvestment zu setzen. So steht einem erfolgreichen Investment in nachhaltige Sachwerte nichts mehr im Weg.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Borgmeier Media Gruppe GmbH</em></p>
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		<title>Wenige Anleger werden erfolgreiche Investoren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jul 2022 11:25:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagestrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Anleger]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Investoren]]></category>
		<category><![CDATA[Rendite]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Aktienmärkte bieten langfristig erhebliches Renditepotenzial – Doch nur die wenigsten Anleger schaffen es, wirklich davon zu profitieren – Der Düsseldorfer Vermögensverwalter Christian Dagg nennt die größten Anlegerfehler und wie man sie beheben kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/wenige-anleger-werden-erfolgreiche-investoren/">Wenige Anleger werden erfolgreiche Investoren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aktienmärkte bieten langfristig erhebliches Renditepotenzial – Doch nur die wenigsten Anleger schaffen es, wirklich davon zu profitieren – Der Düsseldorfer Vermögensverwalter Christian Dagg nennt die größten Anlegerfehler und wie man sie beheben kann.</p>
<p>8,2 Prozent – das ist Rendite, die ein Anleger mit einem <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/bleiben-immobilien-auch-in-krisen-eine-lohnende-investition/" target="_blank" rel="noopener">Investment</a> in den Deutschen Aktienindex Dax im Zeitraum von 1972 bis Ende 2021 erzielt hat. Pro Jahr wohlgemerkt. Wer beispielsweise Ende 2002 Dax-Aktien gekauft und bis Ende 2021 gehalten hat, dessen Aktiendepot wuchs jährlich im Schnitt sogar um 9,4 Prozent. Das Rendite-Dreieck des Deutschen Aktieninstituts zeigt eindrucksvoll, wie sich langfristiges Sparen in Aktien auszahlt, und das nur für den deutschen Raum. Eine Anlage in einen globalen Aktienkorb wäre ähnlich erfolgreich, ist aber aus Risikogesichtspunkten noch empfehlenswerter.</p>
<p>Doch wohl nur die allerwenigsten Investoren schaffen es tatsächlich, so stark wie beschrieben von der Kursentwicklung und den Dividenden der Aktienmärkte zu profitieren. Dabei gibt es im Grunde nur einige wenige Regeln, die es für ein erfolgreiches Investieren zu beachten gilt. „Breit streuen, Produkte mit geringen Kosten aussuchen, wenig handeln und am besten nicht hinschauen“, sagt Christian Dagg, geschäftsführender Gesellschafter der Brilliant Vermögensverwaltung aus Düsseldorf. Wer nur diese Regeln befolgt hat und lange genug investiert geblieben ist, konnte in der Vergangenheit solide Renditen erwirtschaften.</p>
<p>„Doch die meisten Deutschen haben wenig glorreiche Investmenterfahrungen gemacht“, so Dagg weiter. Er weiß aus den Beratungsgesprächen mit seinen Kunden nur zu gut, wo die Fehler liegen. „Der größte Feind des Anlegers ist häufig der Anleger selbst“, erläutert der erfahrene Vermögensverwalter. Viele kaufen die falschen und zu teure Produkte, verkaufen, wenn es an den Märkten unruhig wird, und steigen viel zu spät wieder ein.</p>
<h3>Durch Halten Geld machen</h3>
<p>„Wichtige Faktoren, welche die Rendite eines Investments ausmachen, sind neben dem Produkt, auch wann man kauft und wann man verkauft, aber ganz wichtig auch wie oft man Transaktionen ausführt“, sagt Dagg. Und genau das sei einer der Hauptgründe, warum private Investoren so schlechte Renditen erzielen. „Sie denken, dass sie mit ihren Transaktionen Geld machen. Erfahrene Investoren wissen aber, dass sie durch das Halten Geld machen.“</p>
<p>Die gute Nachricht lautet: Die Fehler lassen sich abstellen. Durch eine professionelle und vor allem unabhängige Beratung. „Ein unabhängiger Berater bringt den größten Nutzen, wenn er sich zwischen den Anleger und dessen schlimmste Fehlentscheidung stellen kann“, sagt der Vermögensexperte. „Er positioniert seine Mandanten nicht nur am richtigen Ort mit den richtigen Investments, er sorgt auch dafür, dass man sich die Rendite nicht selbst wieder ruiniert.“</p>
<h3>Anleger sollten an der gewählten Strategie festhalten</h3>
<p>Dass das nicht immer gelingt, räumt Dagg ein und berichtet von der Zeit am Anfang der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/steuerliche-erleichterungen-zur-bekaempfung-der-corona-pandemie/" target="_blank" rel="noopener">Corona-Pandemie</a>: „Als die Märkte kurzfristig einbrachen, predigten wir unseren Mandanten Ruhe zu bewahren und sich an die Strategie zu halten. Die meisten folgten unserem Rat und beendeten das Jahr leicht im Plus. Aber genau diese Freiheit zu entscheiden, wurde einigen unserer Mandanten auch zum Verhängnis. Denn sie haben entgegen unseren Ratschlägen, große Teile ihres Aktienvermögens in Cash umgewandelt.“ An der darauffolgenden kräftigen Erholung konnten sie somit nicht partizipieren.</p>
<p>Der Düsseldorfer Vermögensverwalter appelliert darum, Emotionen auszuschalten und an der festgelegten individuellen Anlagestrategie festzuhalten, auch wenn es mitunter schwerfällt. Schon eine einzelne falsche Handlung beziehungsweise Entscheidung könne jahrelange Rendite kosten. Daggs Tipp lautet: „Machen Sie sich einen Plan und halten Sie sich daran. Es gab noch keine Krise, die unsere globale Marktwirtschaft noch nicht überlebt hat. Warum sollte sich das jetzt ändern?“</p>
<p><em>Quelle: Brilliant Vermögensverwaltung für den Mittelstand GmbH</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/wenige-anleger-werden-erfolgreiche-investoren/">Wenige Anleger werden erfolgreiche Investoren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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