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	<title>Inflation</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
	<lastBuildDate>Wed, 02 Jul 2025 12:03:01 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Inflation</title>
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		<title>Inflation, Krieg, Börsencrash: Wie du dein Portfolio schützt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Jul 2025 12:03:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Boersencrash]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Welt, die sich immer schneller verändert, werden private Anleger zunehmend mit wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten konfrontiert. Inflation, politische Krisen, Kriege und abrupte Börseneinbrüche gehören mittlerweile fast zur neuen Normalität. Wer sein Vermögen langfristig sichern und erfolgreich investieren will, muss nicht nur wirtschaftliches Grundverständnis mitbringen, sondern vor allem Strategien, um mit Unsicherheit umzugehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/inflation-krieg-boersencrash-wie-du-dein-portfolio-schuetzt/">Inflation, Krieg, Börsencrash: Wie du dein Portfolio schützt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In einer Welt, die sich immer schneller verändert, werden private Anleger zunehmend mit wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten konfrontiert. Inflation, politische Krisen, Kriege und abrupte Börseneinbrüche gehören mittlerweile fast zur neuen Normalität. Wer sein Vermögen langfristig sichern und erfolgreich investieren will, muss nicht nur wirtschaftliches Grundverständnis mitbringen, sondern vor allem Strategien, um mit Unsicherheit umzugehen.</p>
<h2 style="text-align: left;">Die neue Realität: Ständige Krisen als Dauerzustand</h2>
<p style="text-align: justify;">Noch vor wenigen Jahrzehnten galten globale Krisen als Ausnahme. Heute reiht sich eine Unsicherheit an die nächste: Die <a href="https://www.finanzratgeber24.de/verschiedenes/die-corona-krise-und-der-kauf-von-immobilien/" target="_blank" rel="noopener">COVID-19-Pandemie</a>, der Krieg in der Ukraine, geopolitische Spannungen in Asien, hohe Inflationsraten, steigende Zinsen und abrupte Korrekturen an den Kapitalmärkten – all das zeigt, wie verletzlich die weltweite Wirtschaft ist. Anleger stehen damit vor der Herausforderung, ein Portfolio zu strukturieren, das nicht nur in guten Zeiten wächst, sondern auch in schlechten Zeiten stabil bleibt.</p>
<h2 style="text-align: left;">Inflation: Der schleichende Wertverlust</h2>
<p style="text-align: justify;">Inflation bedeutet, dass dein Geld mit der Zeit an Kaufkraft verliert. Ein Brötchen, das heute 30 Cent kostet, kann in zehn Jahren 60 Cent kosten – obwohl dein Geld auf dem Konto nicht mehr geworden ist. Besonders problematisch ist, dass Nominalwerte, wie das klassische Sparbuch oder Tagesgeld, keinen realen Vermögenszuwachs bieten – im Gegenteil: sie verlieren effektiv an Wert.</p>
<h3 style="text-align: left;">Was tun gegen Inflation?</h3>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Sachwerte bevorzugen:</strong> Immobilien, Aktien und Rohstoffe (z. B. Gold) sind langfristig inflationsresistenter als Bargeld oder Anleihen mit niedrigen <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/aktuelle-bauzinsen-im-blick-lohnt-sich-ein-neubau/" target="_blank" rel="noopener">Zinsen</a>.</li>
<li><strong>Inflationsgeschützte Anleihen</strong> prüfen, z. B. „Inflation-Linked Bonds“.</li>
<li><strong>Streuung auf verschiedene Währungsräume</strong>, um sich gegen inflationsbedingte Abwertungen einzelner Währungen zu schützen.</li>
</ul>
<h2 style="text-align: left;">Krieg und geopolitische Krisen: Der Markt reagiert emotional</h2>
<p style="text-align: justify;">Kriege und politische Unruhen wirken oft wie Schocks auf die Finanzmärkte. Anleger flüchten in „sichere Häfen“ wie Gold, den US-Dollar oder Staatsanleihen. Gleichzeitig verlieren Aktienkurse kurzfristig stark an Wert – besonders in betroffenen Regionen oder Branchen.</p>
<h3 style="text-align: left;">Wie schützt man sich gegen geopolitische Risiken?</h3>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Globale Diversifikation:</strong> Investiere weltweit – über ETFs oder Fonds in Europa, USA, Asien und Schwellenländer.</li>
<li><strong>Branchen-Diversifikation:</strong> Technologie, Gesundheit, Konsum, Energie – je breiter aufgestellt, desto stabiler.</li>
<li><strong>Gold und Edelmetalle</strong> als Krisenwährung: Historisch oft stabile Werte in unsicheren Zeiten.</li>
</ul>
<h2 style="text-align: left;">Börsencrash: Der Sturm, den viele fürchten</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Börsencrash ist ein plötzlicher, starker Einbruch der Aktienmärkte – häufig ausgelöst durch Panik, überbewertete Märkte oder externe Schocks. Für viele Anleger ist der erste Reflex: Verkaufen. Doch genau das ist meist die falsche Reaktion.</p>
<h3 style="text-align: left;">Was tun im Crash?</h3>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Ruhig bleiben</strong> und nicht panisch verkaufen – wer in der Krise verkauft, realisiert Verluste.</li>
<li><strong>Liquidität einplanen:</strong> Eine Cash-Reserve hilft, in Krisenzeiten handlungsfähig zu bleiben.</li>
<li><strong>Automatisiertes Investieren mit Sparplänen</strong> (Cost-Averaging): So kaufst du bei fallenden Kursen automatisch günstiger ein.</li>
</ul>
<h2 style="text-align: left;">Das Schutzschild: Ein robustes Portfolio aufbauen</h2>
<p style="text-align: justify;">Die wichtigste Regel: Es gibt keine risikofreie Geldanlage, aber es gibt risikobewusstes Investieren. Ein solides Portfolio berücksichtigt verschiedene Anlageklassen, Regionen und Risikostufen – abgestimmt auf deine Ziele und deine Risikobereitschaft.</p>
<h3 style="text-align: left;">Bestandteile eines robusten Portfolios</h3>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Anlageklasse</th>
<th>Funktion im Portfolio</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Aktien</td>
<td>Renditetreiber, langfristiges Wachstum</td>
</tr>
<tr>
<td>Anleihen</td>
<td>Stabilität, regelmäßige Erträge</td>
</tr>
<tr>
<td>Immobilien (direkt/REITs)</td>
<td>Inflationsschutz, Sachwert</td>
</tr>
<tr>
<td>Rohstoffe (z. B. Gold)</td>
<td>Krisenabsicherung, Wertstabilität</td>
</tr>
<tr>
<td>Liquidität (Cash)</td>
<td>Handlungsfähigkeit in Krisen</td>
</tr>
<tr>
<td>Alternative Anlagen (z. B. Krypto, Private Equity)</td>
<td>Potenzial, aber auch hohes Risiko</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2 style="text-align: left;">In der Unsicherheit liegt die Chance</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Märkte werden auch in Zukunft volatil bleiben. Doch wer langfristig denkt, breit diversifiziert und emotionale Entscheidungen vermeidet, kann auch in turbulenten Zeiten Vermögen aufbauen oder bewahren. Der Schlüssel liegt in <strong>Wissen, Strategie und Disziplin</strong> – nicht in der Vorhersage des nächsten Crashs.</p>
<p style="text-align: justify;">Denn eines ist sicher: <strong>Die nächste Krise kommt bestimmt.</strong> Die Frage ist nicht, ob sie kommt, sondern <strong>wie gut du darauf vorbereitet bist</strong>.</p>
<p><em>Quelle: ARKM Redaktion</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Immobilienpreise sinken 2022 inflationsbereinigt leicht</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/immobilienpreise-sinken-2022-inflationsbereinigt-leicht/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2023 12:00:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienpreise]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Inflationsrate]]></category>
		<category><![CDATA[Nachholeffekte]]></category>
		<category><![CDATA[Postbank Wohnatlas]]></category>
		<category><![CDATA[Postbank Wohnatlas 2023]]></category>
		<category><![CDATA[Wohneigentum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach mehreren Jahren des Anstiegs sind 2022 die Immobilienpreise in Deutschland erstmals in der Mehrheit der deutschen Landkreise und kreisfreien Städte leicht gefallen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/immobilienpreise-sinken-2022-inflationsbereinigt-leicht/">Immobilienpreise sinken 2022 inflationsbereinigt leicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach mehreren Jahren des Anstiegs sind 2022 die Immobilienpreise in Deutschland erstmals in der Mehrheit der deutschen Landkreise und kreisfreien Städte leicht gefallen – zumindest real, also unter Berücksichtigung der Inflationsrate von 6,9 Prozent in 2022. In rund 63 Prozent der Regionen konnten <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/eigentumswohnungen/" target="_blank" rel="noopener">Eigentumswohnungen</a> im Bestand 2022 real günstiger erworben werden als im Vorjahr. Das betrifft die sieben größten Metropolen stärker als die Mittelstädte. In etwa 37 Prozent verteuerten sich die Preise real, etwa in den Ferienregionen an der Nordsee, die sich weiter großer Beliebtheit erfreuen. Im Durchschnitt über alle Regionen hinweg lag der Preisabfall gegenüber 2021 inflationsbereinigt bei minus 0,7 Prozent. 2021 hatte das reale Plus noch 14,2 Prozent betragen, im Jahr davor 9,6 Prozent. In nominaler Rechnung, ohne Berücksichtigung der Inflation, welche sich individuell sehr unterschiedlich auswirken kann, stiegen die Preise für Eigentumswohnungen im Durchschnitt über alle Kreise und kreisfreien Städte dennoch um 6,2 Prozent gegenüber 2021. Dies sind Ergebnisse der Studie „Postbank Wohnatlas 2023“.</p>
<p style="text-align: justify;">Gestiegene Zinsen, eine stark steigende <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/anstieg-der-kredite-fuer-haushaltsausgaben-aufgrund-der-inflation/" target="_blank" rel="noopener">Inflationsrate</a> und eine auf hohem Niveau stagnierende Nachfrage bestimmten 2022 den Immobilienmarkt in Deutschland. Nominal steigen die Preise für Eigentumswohnungen in Deutschland weiterhin leicht – real sinken sie zurzeit vielerorts.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Phase, in der Preise für Eigentumswohnungen in ungeahnte Höhen kletterten, ist vorerst vorbei. Aktuell stagnieren beziehungsweise sinken die Preise angesichts einer leicht nachlassenden Nachfrage in Folge steigender Zinsen und erhöhter Lebenshaltungskosten“, sagt Achim Kuhn, Leiter Kunden- und Produktmanagement und damit auch für das Immobiliengeschäft der Postbank verantwortlich. „Aktuell befinden wir uns in einer Preisdelle, nach der wir wieder höhere Preise bei Wohnimmobilien erwarten. Unter der Annahme, dass die Inflation für einen absehbaren Zeitraum weiterhin höher ausfällt als die zugrunde liegenden vertraglichen Nominalzinsen, entstehen jedoch negative Realzinsen, so dass die Finanzierung einer Immobilie weiterhin sinnvoll sein kann.“</p>
<h2 style="text-align: left;">Immobilienpreise in den Metropolen fallen stärker als in Landkreisen und mittelgroßen Städten</h2>
<p style="text-align: justify;">Großstädte wie die „Big 7“ waren im Durchschnitt von dem realen Preisrückgang stärker betroffen als Mittelstädte und Landkreise. Das zeigt auch der Preisatlas, den Experten des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) für die Postbank berechnet haben. So sanken die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Durchschnitt über die größten sieben Metropolen real um -4,3 Prozent, im Durchschnitt über alle Mittelstädte um -1,5 Prozent und über alle Landkreise um -0,1 Prozent. „Metropolregionen waren mit deutlichen Preisanstiegen im Verlauf der vergangenen Dekade stets unter den Top-Gebieten. Entsprechend kam es hier spätestens seit 2019 zu einer Überhitzung bei den lokalen Immobilienpreisen. Daher fallen hier die Korrekturen für den Moment am höchsten aus“, erklärt Kuhn.</p>
<p style="text-align: justify;">Das bedeutet aber nicht, dass nur Großstädte von den Preisanpassungen betroffen sind. Ein Blick ins Detail offenbart, dass auch in ländlichen Regionen selbst innerhalb der Bundesländer große Unterschiede bestehen. Besonders hohe Preisschwankungen gegenüber dem Vorjahr treten dabei häufig in Regionen mit einem nur geringen Immobilienangebot auf, darum wurden in die Top 10 der größten Veränderungen nur die 357 Regionen mit mindestens 100 Angeboten aufgenommen. Am stärksten von diesen Gebieten fielen laut Preisatlas die Kaufpreise real im Vergleich zum Vorjahr im bayerischen Landkreis Amberg-Sulzbach (-23,2 Prozent), im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen (-20,5 Prozent) und im Saalekreis in Sachsen-Anhalt (-18,4 Prozent). Der größte Preisanstieg wurde 2022 mit 22,8 Prozent real im Landkreis Bayreuth verzeichnet, der wie der Kreis mit dem größten Preisverlust in Bayern liegt. Hier lag der Kaufpreis 2022 bei 2.945 Euro pro Quadratmeter. Auch im Thüringer Ilm-Kreis lag der reale Preisanstieg bei mehr als 20 Prozent. Hier war der gezahlte Preis für Eigentumswohnungen jedoch mit 1.898,26 Euro noch relativ moderat.</p>
<p style="text-align: justify;">Für Kaufinteressierte lohnt auch der Blick in die so genannten Mittelstädte mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern. Die Preise in der kreisfreien Stadt Zweibrücken in Rheinland-Pfalz stiegen inflationsbereinigt 2022 um 13,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr an. Der Quadratmeterpreis liegt noch recht moderat bei 2.168 Euro. In einigen bayrischen Städten, in denen die Immobilienpreise im Vorjahr noch stark gestiegen waren, sinken sie nun sowohl real als auch nominal – zum Beispiel in Amberg (-13,1 Prozent real), Hof (-11,4 Prozent real) und Straubing (-9,4 Prozent real). Vor allem Hof und Amberg hatten 2021 noch einen extrem hohen Preisanstieg verzeichnet.</p>
<h2 style="text-align: left;">München bleibt teuer, Hamburg auf Platz zwei der Metropolen mit den höchsten Immobilienpreisen</h2>
<p style="text-align: justify;">Die bayerische Landeshauptstadt ist und bleibt ein teures Pflaster. Bundesweit gibt es keinen Ort, an dem Kaufinteressierte für den Quadratmeter mehr bezahlen müssen. Allerdings fiel der Preis für Eigentumswohnungen im Bestand real um -6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr und lag 2022 bei durchschnittlich 9.734 Euro pro Quadratmeter. Zweitteuerste Stadt in den Big Seven, den sieben größten deutschen Metropolen, ist <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/hamburger-zahlen-drei-mal-mehr-als-saarlaender-so-viel-kostet-das-eigenheim-in-den-bundeslaendern/" target="_blank" rel="noopener">Hamburg</a>. Hier wurden im Schnitt 6.685 Euro pro Quadratmeter fällig – inflationsbereinigt ein Abfall um -3,9 Prozent. Die Hansestadt überholte Frankfurt am Main, die Mainmetropole rangiert im Ranking der Big Seven mit 6.654 Euro pro Quadratmeter auf Platz drei vor Berlin mit 5.904 Euro.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Hauptstadt fiel der reale Kaufpreisrückgang mit -0,1 Prozent gering aus im Vergleich der Big Seven. „In Berlin ist die Nachfrage nach Wohnraum weiter hoch, etwa weil die Einwohnerzahl kontinuierlich steigt. Gleichzeitig hinkte die Hauptstadt in Sachen Preisniveau lange Zeit hinter anderen Metropolen hinterher und hat somit noch Nachholpotenzial“, so Kuhn.</p>
<p style="text-align: justify;">Den höchsten realen Preisabfall unter den größten sieben deutschen Städten verzeichnete München. Er lag, wie bereits erwähnt, bei -6,9 Prozent, 2021 hatten die realen Preise dort noch um 15,3 Prozent zugelegt. Auf Rang zwei rangierte Frankfurt am Main mit einem Minus von -5,9 Prozent. Auch in Düsseldorf und Stuttgart sanken die Immobilienpreise real um mehr als 5 Prozent.</p>
<h2 style="text-align: left;">Nordsee-Immobilien werden weiterhin teurer</h2>
<p style="text-align: justify;">Keine Entspannung auf dem Immobilienmarkt an der Nordsee: Besonders kostspielig sind Eigentumswohnungen weiterhin im Landkreis Nordfriesland, zu dem die beliebten Inseln Sylt, Föhr und Amrum sowie Ferienorte wie St. Peter Ording gehören. Hier kostete der Quadratmeter im Bestand 2022 im Schnitt 9.185 Euro. Das entspricht einem erneuten Anstieg um reale 8,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr &#8211; zwar weniger als 2021 (14,3 Prozent), aber mehr als 2020 (4,8 Prozent). Am stärksten innerhalb der Top 10 legten jedoch die Preise im Landkreis Aurich zu: In dem niedersächsischen Feriengebiet, zu dem die Inseln Juist, Norderney und Baltrum sowie die Badeorte Norddeich und Greetsiel gehören, stiegen die Immobilienpreise für Eigentumswohnungen 2022 real um 17,7 Prozent. Damit zieht der Landkreis neu in die Top 10 ein.</p>
<p style="text-align: justify;">Unter den zehn teuersten Landkreisen finden sich neben den Nordsee-Regionen ausschließlich Landkreise aus dem Speckgürtel Münchens und aus den Feriengebieten des Alpenvorlandes wie etwa Miesbach. Allerdings fielen hier die Immobilienpreise im Vergleich zu 2021 real zumeist – die Ausnahme bilden der Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit einem Kaufpreisanstieg von real 3,4 Prozent und Miesbach (0,4 Prozent). Der Landkreis München fällt von Platz 3 im Vorjahr auf den 4. Rang. Bad Tölz-Wolfratshausen wird aus den teuersten zehn Landkreisen verdrängt.</p>
<p style="text-align: justify;">Niedrige Kaufpreise herrschen in den meisten Regionen Mitteldeutschlands sowie einzelnen westlichen und östlichen Grenzregionen, besonders gering fallen sie in vielen ländlichen Gebieten in Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen aus. So zahlten Käufer 2022 im Landkreis Mansfeld-Südharz in Sachsen-Anhalt, im Vogtlandkreis in Sachsen sowie im Landkreis Greiz in Thüringen weniger als 1.000 Euro pro Quadratmeter. In München jedoch fast 10.000 Euro und in Frankfurt am Main rund 6.700 Euro.</p>
<h2 style="text-align: left;">Nachholeffekte der Immobilienpreise in vielen Großstädten vorbei</h2>
<p style="text-align: justify;">In nahezu allen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohnern stagnieren oder sinken die Immobilienpreise für Eigentumswohnungen – zumindest inflationsbereinigt. Zu den Gewinnern gehören vor allem Städte aus Nordrhein-Westfalen wie Herne, Duisburg, Remscheid, Leverkusen, Wuppertal und Oberhausen. Allerdings beträgt der größte Preisanstieg knapp über 5 Prozent real, ein Jahr zuvor erreichten die Großstädte in der Spitze noch Teuerungsraten von fast 30 Prozent. Doch die Top 10 sah vor einem Jahr noch anders aus. Einzig Wuppertal in Nordrhein-Westfalen und Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt befinden sich weiterhin unter den Großstädten mit den höchsten realen Teuerungsraten. Die größte Stadt des Bundeslandes liegt in Nachbarschaft zu Leipzig und gilt als wichtiges Wissenschafts- und Wirtschaftszentrum. Während der reale Kaufpreisanstieg 2021 in Halle jedoch noch 18,7 Prozent betrug, lag er 2022 nur noch bei 0,4 Prozent. Erfurt hatte im Vorjahr noch mit einem Plus von 29,5 Prozent den ersten Platz der Großstädte eingenommen, 2022 fiel der Preis für Eigentumswohnungen hier jedoch real um -8,3 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Nachholeffekte in den relativ erschwinglichen Großstädten Ost- und Mitteldeutschlands sind größtenteils vorbei, die Preise stagnieren oder gehen zurück“, sagt Achim Kuhn. „Doch gute Anbindungen an die teuren Metropolen Düsseldorf und Köln haben die Nachfrage etwa in Duisburg, Leverkusen und der Pendlerstadt Herne getrieben. Langanhaltendes Homeoffice macht den Umzug weiterhin attraktiv.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hintergrundinformationen<br />
</strong><em>Der Postbank Wohnatlas ist eine jährlich erscheinende, mehrteilige Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt unter verschiedenen Aspekten regional bis auf Kreisebene beleuchtet. Für die vorliegende Preisanalyse, die den ersten Studienteil des diesjährigen Wohnatlas darstellt, wurde unter der Leitung von Diplom-Volkswirtin Dörte Nitt-Drießelmann, Senior Researcherin beim Hamburger WeltWirtschaftsInstitut (HWWI), die Immobilienpreisentwicklung in den 400 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten untersucht.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Postbank</em></p>
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			</item>
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		<title>Anstieg der Kredite für Haushaltsausgaben aufgrund der Inflation</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/anstieg-der-kredite-fuer-haushaltsausgaben-aufgrund-der-inflation/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2023 08:27:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Ferratum Insights]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsausgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumverhalten]]></category>
		<category><![CDATA[Kredite]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die aktuelle Ferratum Insights Studie zeigt, wie sich die Inflation auf die Verbraucher in dreizehn europäischen Ländern auswirkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/anstieg-der-kredite-fuer-haushaltsausgaben-aufgrund-der-inflation/">Anstieg der Kredite für Haushaltsausgaben aufgrund der Inflation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die aktuelle Ferratum Insights Studie zeigt, wie sich die Inflation auf die Verbraucher in dreizehn europäischen Ländern auswirkt. Der Umfrage zufolge haben 35 Prozent der deutschen Haushalte in den vergangenen sechs Monaten eine <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/zusatzleistungen-sinnvolle-alternative-zur-klassischen-gehaltserhoehung/" target="_blank" rel="noopener">Gehaltserhöhung</a> erhalten, doch angesichts der hohen Inflationsrate müssen viele Haushalte bei Lebensmitteln, Unterhaltung und Reisen Abstriche machen. So geben 56 Prozent der Befragten in Deutschland an (europaweit 49 Prozent), Rechnungen nicht rechtzeitig bezahlen zu können. Die Studie führte der Finanzdienstleister Ferratum durch, eine unabhängige Geschäftseinheit der Multitude-Gruppe, die an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Inflationsrate in der Europäischen Union lag zwischen 2000 und 2022 im Durchschnitt bei 2,22 % und erreichte im Oktober 2022 ein Allzeithoch von 11,50 %, als diese Studie durchgeführt wurde, um Informationen über Verbraucher in ihren europäischen Märkten zu erhalten. Die rund 7800 Befragten sind zwischen 18 und 60 Jahre alt und gehören zu den unteren, mittleren und höheren Einkommensschichten. Sie beantworteten Fragen zum zukünftigen Konsumverhalten und zu Wirtschaftsthemen im Jahr 2023, wie beispielsweise finanzielle Sorgen, Sparpläne und mögliches Interesse an Immobilieninvestitionen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Ferratum Insights Studie hilft uns, den Bedarf unserer Kunden an Finanzdienstleistungen und -unterstützung zu verstehen. Wir leben in turbulenten Zeiten, in denen Haushalte in ganz Europa von der Inflation und ihren Auswirkungen hart getroffen werden. Mit der Studie wollen wir deutlich machen, dass es sich hierbei um ein globales/paneuropäisches Phänomen handelt. Unsere digitalen Plattformen sind so konzipiert, dass sie den Verbrauchern die Möglichkeiten geben, ihre Haushaltsfinanzen selbst in die Hand zu nehmen, indem wir ihnen unsere Finanzdienstleistungen zur Verfügung stellen, wann und wo sie diese im Alltag benötigen“, sagt Kristjan Kajakas, CEO von Ferratum.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Deutschen sind in der Studie pessimistischer als der durchschnittliche Europäer, denn 43 Prozent glauben, dass sich ihre finanzielle Ausgabensituation im Jahr 2023 noch weiter verschlechtern wird. Die Verbraucher glauben, dass sie möglicherweise <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/ueberziehungskredit-dispo-besser-sparsam-einsetzen/" target="_blank" rel="noopener">Kredite</a> aufnehmen werden müssen, um Strom- und Gasrechnungen zu bezahlen. Die Mehrheit ist besorgt über die steigenden Lebensmittelpreise. 28 Prozent der befragten Deutschen geben an, dass sie im Jahr 2021 weniger als 1 Prozent ihres Einkommens sparen konnten. 2022 stieg die Zahl auf 60 Prozent der Befragten &#8211; eine erhebliche Steigerung. Zum Vergleich: Europaweit sind es 57 Prozent. Wenn die Deutschen ihre Ausgaben kürzen müssen, sparen sie an erster Stelle beim Reisen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: relatio PR / Ferratum</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/anstieg-der-kredite-fuer-haushaltsausgaben-aufgrund-der-inflation/">Anstieg der Kredite für Haushaltsausgaben aufgrund der Inflation</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nach erneuter Leitzins Erhöhung: Bauzinsen bleiben stabil</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/nach-erneuter-leitzins-erhoehung-bauzinsen-bleiben-stabil/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 09:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauzinsen]]></category>
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		<category><![CDATA[Leitzinserhöhung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum fünften Mal in Folge hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen erhöht: Mit +0,5 Prozentpunkten liegt der Leitzins damit aktuell bei 3 Prozent.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/nach-erneuter-leitzins-erhoehung-bauzinsen-bleiben-stabil/">Nach erneuter Leitzins Erhöhung: Bauzinsen bleiben stabil</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zum fünften Mal in Folge hat die <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/vor-ezb-entscheid-bauzinsen-steigen-weiter/" target="_blank" rel="noopener">Europäische Zentralbank (EZB)</a> die Leitzinsen erhöht: Mit +0,5 Prozentpunkten liegt der Leitzins damit aktuell bei 3 Prozent. Im Zuge der EZB-Sitzung Anfang Februar gab es zwei Besonderheiten: eine Ankündigung zur geplanten Erhöhung im März und die Reaktionen der Finanzmärkte auf diese deutlichen Signale zur weiterhin straffen Geldpolitik. Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Kreditvermittlers Dr. Klein, kommentiert die Auswirkungen auf die Zinsen für Baufinanzierungen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Leitzins Erhöhung auch im März</h2>
<p style="text-align: justify;">Dass EZB-Chefin Christine Lagarde den Leitzins wieder nach oben anpassen würde, wurde im Vorfeld bereits erwartet und auch der Umfang war wenig überraschend. Wohl aber, dass sie zugleich ankündigte, dies im März wiederholen zu wollen – eine derart konkrete Absichtsbekundung ist durchaus unüblich. „Die EZB will mit ihrer Entscheidung und der Kommunikation über zukünftige Pläne alle Zweifel ausräumen, dass sie es mit dem Kampf der Inflation ernst meint“, kommentiert Michael Neumann von Dr. Klein. Die Verpflichtung zu einer weiterhin straffen Geldpolitik soll die Inflationserwartungen und die Lohnentwicklung abbremsen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Leitzins hoch, Anleiherenditen runter</h2>
<p style="text-align: justify;">Nur: die Vehemenz, die suggeriert werden sollte, kam nicht bei den Märkten an. Die Rendite der Bundesanleihe, an dem sich die Zinsen für Baufinanzierungen tendenziell orientieren, gab im Anschluss der EZB-Sitzung nach. „Die Märkte glauben nicht, dass Christine Lagarde ihren Kurs auch nach März noch durchhält“, so Michael Neumann. Zumal die USA bereits ihre Zinsschritte verkleinert haben und US-Notenbank-Chef Powell in Bezug auf die Inflationseinschätzung zuletzt relativ entspannt wirkte. „An den Kapitalmärkten scheint die Erwartung vorzuherrschen, dass sich die Notenbanken in absehbarer Zeit von ihrer restriktiven Geldpolitik verabschieden könnten“, schätzt Neumann. Dass die Baufinanzierungszinsen den aktuellen Renditerückgang nachvollziehen werden, glaubt er allerdings nicht. Es handele sich um einen temporären Ausschlag, und Bauzinsen folgten einem etwas längeren Trend, aber keinen kurzfristigen Bewegungen innerhalb eines einzelnen Tages. Der repräsentative Bestzins bei Dr. Klein für ein 10-jähriges Darlehen bleibt stabil und beträgt aktuell 3,19 Prozent (Stand: 07.02.2023).</p>
<h2 style="text-align: justify;">Entspannung auf breiter Front – auch bei den Bauzinsen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Die allgemeine Stimmung scheint vorsichtig optimistisch: Die Furcht vor einer <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/bauzinsen-korridor-zwischen-3-und-4-prozent-bestaetigt-sich/" target="_blank" rel="noopener">Energiekrise</a> hat sich verflüchtigt, die Inflation scheint auf dem Rückzug, die Börse verzeichnet Gewinne und die Gefahr einer Rezession ist abgeschwächt. Neumann glaubt allerdings nicht, dass es das schon gewesen sein muss mit den deutlichen Leitzinserhöhungen. „Die rückläufigen Inflationsraten täuschen nicht darüber hinweg, dass der Druck hoch bleibt. Wesentliche beständige Inflationsfaktoren, die nicht über die Jahreszeiten schwanken, sind rekordhoch. Ich rechne daher mit einem tendenziell steigenden Zinsniveau für Baufinanzierungen.“ Neumann zufolge mache sich jetzt der so genannte Zweitrundeneffekt bemerkbar: Kosten, die durch höhere Löhne, Rohstoff- oder Energiekosten entstehen, kommen weiterhin beim Verbraucher an – ungeachtet der aktuell etwas gesunkenen Energiepreise. Und dagegen müsse die EZB weiterhin entschieden ankämpfen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wann erholt sich der Immobilienmarkt?</h2>
<p style="text-align: justify;">Nach dem „Zinsschock“ – dem beispiellos schnellen Anstieg der Bauzinsen im letzten Jahr – ist die Nachfrage nach Immobilien und damit auch nach Baufinanzierungen schlagartig eingebrochen. Laut Michael Neumann hat sich der Markt noch nicht wieder deutlich belebt: „Fakt ist: In der aktuellen Zinssituation bleiben die Bau- und Kaufpreise für viele zu hoch“, so der Dr.-Klein-Vorstand. „Wo Interessenten früher fast bedenkenlos gekauft haben, gehen sie jetzt sehr viel zurückhaltender vor. Gerade bei jungen Leuten ist auch schlicht die finanzielle Grenze erreicht: Die hohen Erwerbsnebenkosten zusammen mit den hohen Anforderungen an Eigenkapital sind für viele nicht realisierbar.“ Ihm zufolge komme aber Bewegung in das Preisgefüge. Auch wenn die Angebotspreise vielerorts noch nicht signifikant runtergingen – bei den tatsächlich gezahlten Preisen seien bereits leichte Rückgänge zu beobachten. Kaufinteressenten sollten genau hinhören: Wie wichtig ist dem Noch-Besitzer ein zügiger Verkauf? „Weil sich abzeichnet, dass die Preise vielerorts tendenziell eher sinken, könnten Preisverhandlungen hier erfolgreich sein“, so Neumann. Er rechnet damit, dass der Immobilienmarkt noch dieses Jahr wieder an Dynamik gewinnt und sich Schritt für Schritt normalisiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Dr. Klein Privatkunden AG</em></p>
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		<title>Embedded Finance: Banken suchen nach Alternativen zu klassischen BNPL-Produkten</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/embedded-finance-banken-suchen-nach-alternativen-zu-klassischen-bnpl-produkten/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2023 09:06:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Charge-Card]]></category>
		<category><![CDATA[Debitkarte]]></category>
		<category><![CDATA[Embedded Finance]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepreise]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditkarten]]></category>
		<category><![CDATA[Pay-Later]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den Banken gewinnen der Zahlungsverkehr und Embedded Finance-Lösungen stark an Bedeutung. Um von diesem Trend zu profitieren und nicht von disruptiven FinTechs abgehängt zu werden, müssen die Institute jetzt schnell handeln, zeigt eine Studie von Credi2.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In den Banken gewinnen der Zahlungsverkehr und Embedded Finance-Lösungen stark an Bedeutung. Um von diesem Trend zu profitieren und nicht von disruptiven FinTechs abgehängt zu werden, müssen die Institute jetzt schnell handeln, zeigt eine Studie von Credi2. Neun von zehn Umfrageteilnehmern messen einer schnellen Implementierung eine hohe Bedeutung zu. Dabei sollten auch kreative Kreditprodukte jenseits der klassischen BNPL-Angebote ihren Weg auf den Markt finden. An der Branchenumfrage nahmen 120 Entscheidungsträger aus Banken teil.</p>
<p style="text-align: justify;">Embedded Finance bleibt eines der spannendsten Themen für Banken, um den Kontakt zum Kunden zu halten und von einem milliardenschweren Markt zu profitieren. Auch in diesem Jahr ist dabei der Trend, &#8222;Kaufe jetzt und zahle später&#8220; ungebrochen. „<a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/bundeskabinett-bringt-inflationsausgleichspramie-auf-den-weg/" target="_blank" rel="noopener">Inflation</a> und hohe Energiepreise sind die Treiber, weshalb viele Kunden, insbesondere die der Generationen Y und Z, nach flexiblen Zahlungsmöglichkeiten suchen“, sagt Christian C. Waldheim, Co-CEO bei Credi2. Obwohl Finanzhäuser von der anstehenden Regulierung der klassischen „Buy now, pay later“-Produkte profitieren werden, suchen sie dennoch nach Alternativen. &#8222;Das könnten klassische Ratenkredite sein, für die es ja in den Instituten längst etablierte Scoring- und Risk-Prozesse gibt. Sie müssten aber auf anderen Wegen als bisher an den Kunden herangetragen und über Embedded Finance-Lösungen angeboten werden&#8220;, so Waldheim.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Kreditkarten: Kaufsumme nachträglich zum Ratenkredit umwandeln</h2>
<p style="text-align: justify;">Vor allem Kreditkarteninstitute werden von Pay-Later-Lösungen profitieren, die eine verantwortungsvolle Kreditvergabe mit der Flexibilität eines Pay-Later-Produkts verbinden, ist sich Christian C. Waldheim sicher. Dafür empfiehlt sich beispielsweise die sogenannte Charge Card mit Vollzahlung am Monatsende oder aber die Debitkarte. Einige Issuer stellen auch in Deutschland seit kurzem ein Pay-Later-Produkt zur Verfügung, mit dem Kreditkartenzahlungen nachträglich in <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/autokauf-ratenkredite-als-alternative-zur-haendlerfinanzierung/" target="_blank" rel="noopener">Ratenkredite</a> umgewandelt werden können. „Dabei spielt es keine Rolle, ob der Endkunde an der Ladenkasse per Kreditkarte zahlt oder im Online-Shop“, so Waldheim. In Form einer White-Label-Lösung können Banken in der DACH-Region und den Niederlanden dieses Produkt künftig für ihre Kunden nutzen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Finanzhäuser profitieren mehrfach von Pay-Later</h2>
<p style="text-align: justify;">Ein Produkt, das es Bankkunden ermöglicht, die Kaufsumme nachträglich in der Banking-App oder per Browser in einen Ratenzahlungskredit umzuwandeln, bietet Banken neben dem Erhalt der Kundenschnittstelle zwei weitere Vorteile. So finden laut Studie 79 Prozent der Banken-Entscheider Pay-Later-Produkte vor allem dann interessant, wenn die Neukunden-Akquise im Vergleich zu Kreditportalen deutlich günstiger ist. Und 9 von 10 Instituten halten automatisierte Prozesse für notwendig, damit sich ein Pay-Later-Produkt lohnt. Christian C. Waldheim: „Indem Issuer oder Banken ihren Kunden die Möglichkeit bieten, Kaufsummen nachträglich und ohne Umweg über einen Drittanbieter bei ihrem vertrauten Finanzpartner aufzusplitten, profitieren sie als kartenausgebende Institute von all diesen Vorteilen.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Credi2 GmbH / corpNEWS media</em></p>
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		<title>Steigende Baupreise bremsen Neubau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2022 09:11:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Baukostensenkung]]></category>
		<category><![CDATA[Baupreise]]></category>
		<category><![CDATA[Doppel-Wumms]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Neubau]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im August sind auch die Preise für einen Neubau von Wohngebäuden weiter gestiegen: Das Statistische Bundesamt meldete eine Zunahme von 16,5 Prozent im Vergleich zum August 2021, im Vergleich zum Mai 2022 erhöhten sich die Baupreise im August 2022 um 2,6 Prozent.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im August sind auch die Preise für einen Neubau von Wohngebäuden weiter gestiegen: Das Statistische Bundesamt meldete eine Zunahme von 16,5 Prozent im Vergleich zum August 2021, im Vergleich zum Mai 2022 erhöhten sich die Baupreise im August 2022 um 2,6 Prozent. „Die seit Monaten stark gestiegenen Baumaterial- und somit Baupreise haben schon viele gewerbliche und private Hausbauer veranlasst, von ihren Projekten zurückzutreten. Entweder die Projekte rechnen sich nicht mehr, oder die gestiegenen <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/zinserhohung-auch-baufinanzierungen-wieder-teurer/" target="_blank" rel="noopener">Baupreise</a> und Zinsen sprengen das Haushaltsbudget, das ohnehin schon durch die explodierenden Energiekosten enorm belastet ist“, kommentierte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim Oliver Müller, die vom Statistischen Bundesamt heute veröffentlichten Baupreisindizes. „Die immer stärker werdende Zurückhaltung zeigt sich bereits in den rückläufigen Ordereingängen und im Anstieg der Stornierungen.“ Während der Auftragseingang im Wohnungsbau im ersten Quartal noch um real 2,6 Prozent zugelegt hätte, sei er von April bis Juli um real 17 Prozent eingebrochen. „Ein Ende der Abschwächung scheint vorerst nicht in Sicht zu sein.“ Schließlich hätten Mitte September 17 Prozent der im Rahmen des ifo Konjunkturtests befragten Wohnungsbauunternehmen beklagt, von Stornierungen betroffen zu sein, das sei der höchste Anteil seit Einführung der Frage 2012.</p>
<p style="text-align: justify;">Müller: „Es muss mit allen Mitteln verhindert werden, dass der Wohnungsbau zum Erliegen kommt. Nicht nur, weil die Baubranche eine tragende Säule unserer Volkswirtschaft und unseres Wohlstandes ist, sondern da wir den dringenden Bedarf an <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/stein-fur-stein-zur-barrierefreiheit/" target="_blank" rel="noopener">Wohnraum</a>, gerade im sozialen Bereich, decken müssen. Keine Wohnung zu haben ist keine Option! Damit aber bezahlbare Mieten, wirtschaftliche Bauprojekte und Klimaschutz in Einklang gebracht werden können, braucht es jetzt eine massive Förderung beim Neubau und bei der Sanierung sowie steuerliche Investitionsanreize durch eine Sonder-Afa. Wie auch Bundesbauministerin Klara Geywitz am Dienstag im Rahmen der Expo Real betont hat, geht parallel kein Weg an einer Baukostensenkung durch den Einsatz industrieller Fertigungsmethoden und an einer Vereinheitlichung der Landesbauordnungen vorbei. Wir erwarten, dass diese Themen im Mittelpunkt des Wohn-Bündnis-Tages mit Bundeskanzler Olaf Scholz und der Ministerin in der kommenden Woche stehen und auch der Wohnungsbau einen Doppel-Wumms erfährt.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.</em></p>
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		<item>
		<title>Bundeskabinett bringt Inflationsausgleichsprämie auf den Weg</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/bundeskabinett-bringt-inflationsausgleichspramie-auf-den-weg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 11:50:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[BMF]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesfinanzminister Christian Lindner]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Inflationsausgleichsprämie]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerlicher Freibetrag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bundeskabinett hat heute eine Formulierungshilfe an die Koalitionsfraktionen verabschiedet, mit der die vom Koalitionsausschuss vereinbarte Inflationsausgleichsprämie ("Leistungen zur Abmilderung der Inflation") umgesetzt werden kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/bundeskabinett-bringt-inflationsausgleichspramie-auf-den-weg/">Bundeskabinett bringt Inflationsausgleichsprämie auf den Weg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das Bundeskabinett hat heute (28.09.2022) eine Formulierungshilfe an die Koalitionsfraktionen verabschiedet, mit der die vom Koalitionsausschuss vereinbarte Inflationsausgleichsprämie (&#8222;Leistungen zur Abmilderung der Inflation&#8220;) umgesetzt werden kann. Arbeitgeber sollen eine solche <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/umzugspraemie-fuer-senioren-von-jung-und-alt-fuer-gut-befunden/" target="_blank" rel="noopener">Prämie</a> bis zu einem Betrag von 3.000 Euro steuerfrei an ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gewähren können. Es handelt sich dabei um einen steuerlichen Freibetrag. Voraussetzung für die Steuerfreiheit ist, dass die Leistung zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu Bundesfinanzminister Christian Lindner: „Die steigenden Preise belasten Menschen und Betriebe. Als Bundesregierung müssen wir hier schnell handeln. Mit der steuerfreien Inflationsausgleichsprämie geben wir Arbeitgebern und Arbeitnehmern eine unbürokratische Option an die Hand. Die Prämie soll bis 31. Dezember 2024 steuerfrei gewährt werden können. Die deutsche Wirtschaft braucht Flexibilität zur Krisenbewältigung. Was im Steuerrecht geht, muss woanders ebenfalls möglich werden.“</p>
<p style="text-align: justify;">An den Zusammenhang zwischen Leistung und Preissteigerung werden keine besonderen Anforderungen gestellt. Es genügt, wenn der Arbeitgeber bei Gewährung der Leistung in beliebiger Form (zum Beispiel durch entsprechenden Hinweis auf dem Überweisungsträger im Rahmen der Lohnabrechnung) deutlich macht, dass diese im Zusammenhang mit der Preissteigerung steht.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einer Ergänzung der Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung wird sichergestellt, dass diese Inflationsausgleichsprämie bei Beziehern von Leistungen nach dem SGB II nicht als <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/deutsche-planen-weniger-einkommen-fur-die-kaltmiete-ein/" target="_blank" rel="noopener">Einkommen</a> berücksichtigt wird, um die steuerliche Privilegierung auch im SGB II nachzuvollziehen.</p>
<p><em>Quelle: Bundesministerium für Finanzen</em></p>
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		<item>
		<title>Zinserhöhung – auch Baufinanzierungen wieder teurer</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/zinserhohung-auch-baufinanzierungen-wieder-teurer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2022 14:13:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsanhebung]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Zinserhöhung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit der Zinserhöhung um 0,75 Prozentpunkte macht die Europäische Zentralbank (EZB) Schluss mit dem Zögern und Zaudern der vergangenen Monate. Der große Zinsschritt soll die weiterhin galoppierende Inflation abbremsen: Im August hat sie mit 9,1 Prozent im Euroraum wieder einmal die Erwartungen übertroffen und einen neuen Rekordwert erreicht. Weil der Höhepunkt erst noch bevorstehen dürfte, sind weitere Zinsanhebungen wahrscheinlich. Und das verteuert auch die Zinsen für Baufinanzierungen und wirkt sich auf die Erschwinglichkeit von Wohnimmobilien aus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/zinserhohung-auch-baufinanzierungen-wieder-teurer/">Zinserhöhung – auch Baufinanzierungen wieder teurer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Mit der Zinserhöhung um 0,75 Prozentpunkte macht die Europäische Zentralbank (EZB) Schluss mit dem Zögern und Zaudern der vergangenen Monate. </span><span style="vertical-align: inherit;">Der große Zinsschritt soll die weiterhin galoppierende Inflation abbremsen: Im August hat sie mit 9,1 Prozent im Euroraum wieder einmal die Erwartungen übertroffen und einen neuen Rekordwert erreicht. </span><span style="vertical-align: inherit;">Weil der Höhepunkt erst noch bevorstehen dürfte, sind weitere Zinsanhebungen wahrscheinlich. </span><span style="vertical-align: inherit;">Und das verteuert auch die Zinsen für Baufinanzierungen und wirkt sich auf die Erschwinglichkeit von Wohnimmobilien aus.</span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">EZB greift bei Zinserhöhung durch</span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Die Inflationsrate in Europa steigt auf ein erneutes Hoch und ein Ende ist nicht in Sicht – für die kommenden Monate sind sogar zweistellige Inflationsraten ein realistisches Szenario. </span><span style="vertical-align: inherit;">So lange die EZB eine Zinserhöhung vor sich hergeschoben hat, so rigide geht sie jetzt vor: Mit plus 0,75 Prozentpunkten vollzieht sie den größten Zinsschritt ihrer Geschichte. </span><span style="vertical-align: inherit;">Um die </span></span><a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/mietkaution-wird-durch-inflation-nahezu-halbiert/" target="_blank" rel="noopener"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Inflation</span></span></a><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"> in den Griff zu bekommen, nimmt EZB-Chefin Christine Lagarde damit in Kauf, die Wirtschaft zu schwächen und das Risiko einer Rezession zu erhöhen.</span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Bauzins steigt</span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Der anhaltende Preisdruck – in Deutschland durch wegfallende Subventionen und die anstehende Gasumlage noch einmal verstärkt – zieht laut Baufinanzierungsvermittler Dr. Klein auch die Zinsen für Immobilienkredite wieder nach oben. </span><span style="vertical-align: inherit;">Der Bestzins für ein repräsentatives 10-jähriges Darlehen beträgt aktuell knapp unter 3 Prozent (2,97 Prozent, Stand 07.09.2022), nachdem er Mitte August auf 2,4 Prozent gesunken war. </span><span style="vertical-align: inherit;">Eine Entwicklung, die sich könnte fortsetzen: „Auch in den nächsten Monaten muss die EZB alles in den Ring werfen, um Entschlossenheit zu demonstrieren und die Inflation zumindest einzudämmen – und das kann die Zinsen für Baufinanzierungen weiter unter Druck setzen“, sagt Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender von Dr. Klein. </span><span style="vertical-align: inherit;">„Ich rechne damit, </span><span style="vertical-align: inherit;">dass die Bauzinsen bis zum Ende des Jahres tendenziell weiter steigen und merklich über der 3-Prozent-Marke liegen werden.“ Erst wenn sich ein signifikanter Rückgang der Inflation zeigt, kann Christine Lagarde das Tempo drosseln. </span><span style="vertical-align: inherit;">Bis dahin sind laut Michael Neumann weiterhin starke Schwankungen in der Zinskurve für Baufinanzierungen zu erwarten.</span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Abschlüsse bei Baufinanzierungen rückgängig – Interesse stabil</span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Lebensmittel- und Energiepreise steigen weiter und die Heizsaison naht – um das tägliche Leben zu bestreiten, reduziert einer Verbraucherumfrage des Bankenverbandes BdB voraussichtlich ihre Konsumausgaben. </span><span style="vertical-align: inherit;">Die Zurückhaltung ist auch in der Immobilienbranche angekommen: Der Finanzierungsvermittler Dr. Klein stellt in den letzten Wochen einen Rückgang des Abschlussvolumens im Markt fest. </span><span style="vertical-align: inherit;">Neben den gestiegenen Gesamtkosten sieht Michael Neumann von Dr. Klein noch einen weiteren Grund. </span><span style="vertical-align: inherit;">„Gerade bei Neubauten gibt es derzeit eine Nachfragedelle, weil die Baupreise aus dem Ruder gelaufen sind, Kapazitätsengpässe die Planbarkeit erschweren und Bauträger </span></span><a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/kosten-sparen-wohneigentumer-kooperieren-mit-nachbarn/" target="_blank" rel="noopener"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Kosten</span></span></a><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">nicht voraussichtlich kalkulieren können. </span><span style="vertical-align: inherit;">Bauherren sind zurzeit mehrfach gekniffen.“ Ein allgemein abflauendes Interesse stellt man derzeit nicht fest: Der Wunsch nach den eigenen vier Wänden bestehe nach wie vor und viele Kunden ließen sich ihren persönlichen finanziellen Spielraum ausrechnen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Aber: „Für Normalverdiener ohne nennenswerten Vermögenshintergrund ist die Finanzierung der eigenen Immobilie immer schwerer machbar, das muss man ganz klar feststellen“, so Michael Neumann.</span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Tendenz: Zinserhöhung</span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Kurzfristig: schwankend aufwärts, mittelfristig: volatil, leicht steigend</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Quelle: Dr. Klein Privatkunden AG</span></span></em></p>
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		<title>Wohnungswirtschaft: Preissteigerungen trüben Investitionsklima</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2022 14:05:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Investitionen]]></category>
		<category><![CDATA[Lieferengpässe]]></category>
		<category><![CDATA[Preissteigerungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungswirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die aktuelle Inflation und Lieferengpässe in der Baubranche erschweren die Rahmenbedingungen für Investitionen in der Wohnungswirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der NRW.BANK und des Verbands der Immobilien- und Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen e.V. (VdW Rheinland Westfalen). Die Fluchtbewegungen infolge des Ukraine-Kriegs machen sich indes auch in der Wohnungsnachfrage bemerkbar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/wohnungswirtschaft-preissteigerungen-truben-investitionsklima/">Wohnungswirtschaft: Preissteigerungen trüben Investitionsklima</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die aktuelle Inflation und Lieferengpässe in der Baubranche erschweren die Rahmenbedingungen für Investitionen in der Wohnungswirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der NRW.BANK und des Verbands der Immobilien- und Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen e.V. (VdW Rheinland Westfalen). Die Fluchtbewegungen infolge des <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/wie-anleger-angesichts-des-kriegs-in-der-ukraine-richtig-agieren/" target="_blank" rel="noopener">Ukraine-Kriegs</a> machen sich indes auch in der Wohnungsnachfrage bemerkbar.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau sind äußerst herausfordernd. Gleichzeitig benötigen wir deutlich mehr bezahlbaren Wohnraum“, sagt Claudia Hillenherms, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Umso wichtiger ist es, dass man mit Mitteln der Wohnraumförderung des Landes dazu beiträgt, dass mehr Wohnungen mit bezahlbaren Mieten errichtet oder modernisiert werden können.“</p>
<p style="text-align: justify;">Alexander Rychter, Verbandsdirektor des VdW Rheinland Westfalen ergänzt: „Über den sozial orientierten Wohnungsunternehmen und -genossenschaften schweben Klima- und Energiepreiskrise. Auch die Baupreiskrise spitzt sich weiter zu. Der Neubau von bezahlbaren und zukunftsfähigen Wohnungen ist ebenso wie die energetische Modernisierung teuer und herausfordernd geworden. Die gemeinsame Befragung zeigt: Die Rahmenbedingungen sind alarmierend. Die immensen Preissteigerungen und Lieferprobleme bei Baustoffen, die Verfügbarkeit von Bauunternehmen und nicht zuletzt die Teuerungen bei den Energieträgern – all das ist Unsicherheitsfaktor und Hemmnis zugleich und setzt die Wohnungswirtschaft unter Druck.“</p>
<h3 style="text-align: justify;">Wohnungswirtschaft: Verzögerungen bei Bauprojekten nehmen zu</h3>
<p style="text-align: justify;">Sorgen bereiten den Wohnungsunternehmen laut aktueller Umfrage Preissteigerungen und Schwierigkeiten in den Lieferketten beim Bau. 87 Prozent der befragten Unternehmen geben an, Bauvorhaben nicht im zeitlichen Plan abschließen zu können. Im Vorjahr waren es noch 69 Prozent. Preissteigerungen sind gegenüber der ursprünglichen Kalkulation laufender Projekte bereits bei einem Großteil der Unternehmen eingetreten oder werden unmittelbar erwartet. Um dem zu begegnen, sind in der öffentlichen Wohnraumförderung inzwischen Ergänzungsdarlehen eingeführt worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Unter den Folgen leidet auch die Investitionstätigkeit der Unternehmen. Das Investitionsklima sinkt im Vorjahresvergleich von „eher gut“ auf „eher schlecht“. Vor allem im frei finanzierten Segment, aber auch im öffentlichen Wohnungsbau verringert sich die Investitionsbereitschaft der Wohnungsbauer. Hinzu kommt: 65 Prozent der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/verschiedenes/finanzierungsarten-fur-unternehmen-im-check/" target="_blank" rel="noopener">Unternehmen</a> geben an, aufgrund steigender Energiepreise bei der Abrechnung von Strom und Gas seitens der Mieter mit Ausfällen und Stundungen zu rechnen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Unternehmen spüren Nachfrage von Geflüchteten aus der Ukraine</h3>
<p style="text-align: justify;">Die hohe Zahl nach Deutschland Geflüchteter infolge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine macht sich auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar. 82 Prozent der Unternehmen geben an, die Nachfrage durch Geflüchtete zu spüren. Ein Drittel spricht sogar von einer „starken“ Nachfrage. Das gilt insbesondere für Unternehmen mit Beständen in Großstädten. Die öffentliche Wohnraumförderung hat darauf mit einem neuen Förderangebot für Wohnraum für Geflüchtete reagiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Folgen der Corona-Pandemie belasten die Wohnungswirtschaft indes immer weniger. Der Anteil der von coronabedingten Mietausfällen oder Stundungen betroffenen Wohnungsunternehmen sank auf 38 Prozent. Im ersten Jahr der Pandemie waren es noch 77 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: NRW.BANK</em></p>
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		<title>Mietkaution wird durch Inflation nahezu halbiert</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/mietkaution-wird-durch-inflation-nahezu-halbiert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 14:18:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Kaufkraftverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Mieter]]></category>
		<category><![CDATA[Mietkaution]]></category>
		<category><![CDATA[Vermieter]]></category>
		<category><![CDATA[Wertverlust]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mieter, die ihre Mietkaution auf Sparbüchern und Kautionskonten hinterlegt haben, erleiden massive Wertverluste. Auch aus Sicht der Vermieter kann in Anbetracht dieser Situation kaum noch von „Mietsicherheit“ gesprochen werden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mieter, die ihre Mietkaution auf Sparbüchern und Kautionskonten hinterlegt haben, erleiden massive Wertverluste. Auch aus Sicht der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/zahlungsunfahigkeit-fur-privatvermieter-droht/" target="_blank" rel="noopener">Vermieter</a> kann in Anbetracht dieser Situation kaum noch von „Mietsicherheit“ gesprochen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Deutsche Kautionskasse AG hat eine Musterrechnung auf Basis aktueller Marktdaten sowie der Daten aus dem eigenen Vertragsbestand durchgeführt, um insbesondere die inflationsbedingten Auswirkungen auf die Mietsicherheiten zu berechnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Derzeit beträgt die durchschnittliche Kautionssumme 2.100 EUR. Dies entspricht einer Nettokaltmiete in Höhe von drei Monatsmieten á 700 EUR. Wird nun ein Mietkautionskonto z.B. bei der Hamburger Sparkasse eröffnet, fallen zuerst einmalig Gebühren in Höhe von 75 EUR an. Der Kautionsbetrag wird mit 0,01% jährlich verzinst. Die durchschnittliche Mietdauer beträgt bundesweit ca. 8 Jahre. Nach dieser Zeit ist demnach ein Zinsgewinn von 1,68 EUR entstanden. Nimmt man den Mittelwert der Inflationsraten der Monate Januar 2022 bis Juli 2022, ergibt dies eine Inflationsrate von 6,81%. Die einst in bar hinterlegte Mietkaution in Höhe von 2.100 EUR hat beim <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/explodierende-materialpreise-verteuern-wohnungsbau/" target="_blank" rel="noopener">Wohnungswechsel</a> nach 8 Jahren durch Kaufkraftverlust nur noch einen Wert von 1.150 EUR.</p>
<p style="text-align: justify;">Christian Sili, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Kautionskasse: &#8222;Aktuell sind in Deutschland Mietkautionen von mehr als 30 Milliarden Euro größtenteils auf Sparbüchern und Kautionskonten hinterlegt. Der Kaufkraftverlust belastet sowohl die Liquidität der Mieter*innen als auch die Sicherheit der Vermieter*innen. Die Frage muss gestellt werden, ob sich in bar hinterlegte Mietsicherheiten angesichts dieser Umstände überhaupt noch lohnen. Ausserdem ist die Mietkaution so während der gesamten Mietdauer blockiert.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Die Deutsche Kautionskasse empfiehlt daher allen Mietern und Vermietern zu prüfen, ob es zur Hinterlegung der Mietkaution auf Sparbüchern und Kautionskonten nicht geeignetere Alternativen, wie z.B. die Mietkautionsbürgschaft, gibt. Diese sorgt dafür, dass der Mietkautionsbetrag Mietern zur Verfügung steht und das bei gleicher Sicherheit für Vermieter wie bei Sparbüchern und Kautionskonten.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Deutsche Kautionskasse AG</em></p>
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		<title>Preise für gebrauchte Wohnimmobilien stabilisiert</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/preise-fur-gebrauchte-wohnimmobilien-stabilisiert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 11:21:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Stabilisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnimmobilien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Preise für gebrauchte Wohnimmobilien haben sich in Nordrhein-Westfalen weiter stabilisiert. Über alle Objektarten hinweg sind die Angebotspreise im vergangenen Quartal zwar um 5 Prozent gestiegen. Der Wert liegt jedoch unter der Inflationsrate und entspricht exakt dem Anstieg des Vorjahreszeitraums. „Damit ist eine Beruhigung der teilweise turbulenten Preisentwicklung der vergangenen Jahre erkennbar“, stellt LBS-Immobilienexperte Roland Hustert fest.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Preise für gebrauchte Wohnimmobilien haben sich in Nordrhein-Westfalen weiter stabilisiert. Über alle Objektarten hinweg sind die Angebotspreise im vergangenen Quartal zwar um 5 Prozent gestiegen. Der Wert liegt jedoch unter der Inflationsrate und entspricht exakt dem Anstieg des Vorjahreszeitraums. „Damit ist eine Beruhigung der teilweise turbulenten Preisentwicklung der vergangenen Jahre erkennbar“, stellt LBS-Immobilienexperte Roland Hustert fest.</p>
<p style="text-align: justify;">Ursachen für die Normalisierung sieht man unter anderem in den gestiegenen <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierungen-zinsbindung-und-tilgung-sinken/" target="_blank" rel="noopener">Bauzinsen</a> sowie im generell sehr hohen Preisniveau der Wohnimmobilien. Einen drohenden Preisverfall erwartet Hustert wegen der anhaltenden Nachfrage dennoch nicht: „Wenn wir bisher 40 Anfragen für eine Immobilie hatten, sind es aktuell vielleicht 20 – dann müssen immer noch 19 Interessenten weitersuchen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Laut Empirica-Preisdatenbank, die sämtliche Online- und Printangebote erfasst, kosteten Eigentumswohnungen in NRW durchschnittlich 2.746 Euro pro Quadratmeter, 5 Prozent mehr als im ersten Quartal 2022. Eine 80 Quadratmeter-Wohnung wurde somit für 219.700 Euro angeboten. Für gebrauchte Reihen- und Doppelhaushälften wurden 398.000 Euro und damit 4 Prozent mehr verlangt. Freistehende Eigenheime sind besonders begehrt, sie wurden landesweit für durchschnittlich 449.000 Euro angeboten, 5 Prozent mehr als im ersten Quartal.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen weiteren möglichen Effekt von Inflation und Zinsen sieht die LBS: Bisher musste meist davon ausgegangen werden, dass der tatsächlich erzielte Verkaufspreis höher als das ursprüngliche Angebot lag. Jetzt haben <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/immobilie-aus-dem-bestand-oder-neu-gebaut-preisaufschlage-fur-kaufer/" target="_blank" rel="noopener">Käufer</a> oft wieder mehr Spielraum für Verhandlungen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: LBS Westdeutsche Landesbausparkasse</em></p>
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		<item>
		<title>Junge Menschen haben Schwierigkeiten bei Altersvorsorge</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/junge-menschen-haben-schwierigkeiten-bei-altersvorsorge/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2022 13:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Preissteigerungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestiegene Energiekosten sowie höhere Ausgaben für Lebensmittel und andere Gebrauchsgegenstände – die Inflation wirkt sich besonders stark auf die Menschen aus, denen bisher sowieso nicht viel Geld zur Verfügung steht. Auch viele junge Menschen, die sich in einer Ausbildung befinden oder sich über einen Nebenjob ihr Studium finanzieren, leiden unter den gestiegenen Preisen. „Da aufgrund unseres maroden Rentensystems nicht feststeht, ob die junge Generation später überhaupt noch von ihrer Rente leben kann, müsste sie ihre Altersvorsorge eigentlich so früh wie möglich selbst in die Hand nehmen. Allerdings besteht der Nachwuchs inzwischen fast vollständig aus Finanz-Analphabeten, die von niemandem gelernt haben, wie sie ihr Geld erfolgreich für die Zukunft anlegen. Die wenigsten besitzen beispielsweise Aktiensparpläne, sondern lediglich ein Sparbuch, auf das sie kaum noch Zinsen erhalten“, warnt Norman Argubi, Vorstand der finanzcenter AG.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/junge-menschen-haben-schwierigkeiten-bei-altersvorsorge/">Junge Menschen haben Schwierigkeiten bei Altersvorsorge</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Gestiegene Energiekosten sowie höhere Ausgaben für Lebensmittel und andere Gebrauchsgegenstände – die <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/immobilienfinanzierung-in-einer-inflation-prognose-fuer-eine-moegliche-zinserhoehung-2022/" target="_blank" rel="noopener">Inflation</a> wirkt sich besonders stark auf die Menschen aus, denen bisher sowieso nicht viel Geld zur Verfügung steht. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Auch viele junge Menschen, die sich in einer Ausbildung befinden oder sich über einen Nebenjob ihr Studium finanzieren, leiden unter den gestiegenen Preisen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">„Da aufgrund unseres maroden Rentensystems nicht feststeht, ob die junge Generation später überhaupt noch von ihrer Rente leben kann, müsste sie ihre Altersvorsorge eigentlich so früh wie möglich selbst in die Hand nehmen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Allerdings besteht der Nachwuchs inzwischen fast vollständig aus Finanz-Analphabeten, die von niemandem gelernt haben, wie sie ihr Geld erfolgreich für die Zukunft anlegen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Die wenigsten besitzen beispielsweise Aktiensparpläne, sondern lediglich ein Sparbuch, auf das sie kaum noch Zinsen erhalten“, warnt Norman Argubi, Vorstand der finanzcenter AG.</span></span></span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Unvorbereitet in die Zukunft</span></span></span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Noch immer kommt praktisches Finanzwissen in der Schule viel zu kurz. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">„Theoretisch über die Inflation zu sprechen, reicht nicht aus. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Junge Menschen müssen auch lernen, was der Wertverlust des Geldes für ihr Erspartes bedeutet und mit welchen Methoden sie sich absichern können. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Wie kauft man Aktien? </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Wie funktioniert ein ETF? </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Und wie erkenne ich seriöse Finanzprodukte? </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Diese Fragen sollten in der Schule geklärt werden“, fordert Norman Argubi. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Doch nicht nur das Schulsystem lässt die junge Generation im Thema Finanzen und Altersvorsorge hängen – auch die Eltern sind in vielen Fällen keine große Hilfe. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">„Die Finanzwelt ist in den letzten Jahrhunderten viel komplexer geworden.</span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Mit Lebensversicherungen und Bundesschatzbriefen hat die Elterngeneration oft noch eine steuerfreie Rendite von 7 oder 8 Prozent gemacht. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Das funktioniert heute allerdings nicht mehr.</span></span></span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Der frühe Vogel spart viel Geld für die Altersvorsorge</span></span></span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Wenn sie ihn denn erkennen würden, hätten junge Menschen bei der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/ausblick-fur-den-markt-im-august-wirtschaft-und-geldanlage/" target="_blank" rel="noopener">Geldanlage</a> einen entscheidenden Vorteil: Die Zeit arbeitet für sie. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">„Insbesondere der Zinseszinseffekt wirkt sich über längere Zeiträume enorm aus. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Schon wenige Jahre können hier einen entscheidenden Unterschied machen. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Wer beispielsweise zwischen dem 20. und 67. Lebensjahr monatlich 200 Euro spart und eine Rendite von 7 Prozent erzielt, erhält am Ende 815.179 Euro, welche kostbaren für die Altersvorsorge sind. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Wer allerdings erst ein Jahr später mit der Geldanlage beginnt, erzielt ganze 55.644 Euro weniger, obwohl er effektiv nur 2.400 Euro weniger eingezahlt hat“, erklärt Norman Argubi. </span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">„Früh anfangen“ lautet deshalb die Devise, auch wenn nur 100 Euro pro Monat zurückgelegt werden können.</span></span></span><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Dafür eignen sich zu Beginn beispielsweise ETF-Sparpläne.</span></span></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Quelle: Borgmeier Media Gruppe GmbH</span></span></span></span></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/junge-menschen-haben-schwierigkeiten-bei-altersvorsorge/">Junge Menschen haben Schwierigkeiten bei Altersvorsorge</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bleiben Immobilien auch in Krisen eine lohnende Investition?</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/bleiben-immobilien-auch-in-krisen-eine-lohnende-investition/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2022 08:47:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Anlageimmobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Betongold]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Niedrigzins]]></category>
		<category><![CDATA[Rezession]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Möchten Anlegerinnen und Anleger ihre Investition so krisenfest wie möglich wissen, sollten sie bei der Auswahl ihrer Immobilie sorgfältig vorgehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/bleiben-immobilien-auch-in-krisen-eine-lohnende-investition/">Bleiben Immobilien auch in Krisen eine lohnende Investition?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Liegt Geld auf dem Konto, gibt es verschiedene Möglichkeiten, dieses für sich arbeiten zu lassen, denn es einfach auf der Bank zu parken, führt langfristig durch Inflation und Niedrigzins zur Entwertung des Angesparten. Gerne investieren viele deshalb in Edelmetalle, Aktienfonds und Immobilien. Gerade Letztere gelten als besonders krisenfest, da sie sich in vergangenen <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktienmaerkte-trotzen-politischer-nervositaet/" target="_blank" rel="noopener">Rezessionen</a> als robust bewährt haben. Doch ist die oft als Betongold bezeichnete Anlage tatsächlich so sicher wie der Ruf, der ihr vorauseilt? „Generell lässt sich diese Frage mit ‚Ja‘ beantworten“, weiß Sebastian Reccius, Vorstandsmitglied der DI DEUTSCHLAND.Immobilien AG. „Jedoch können sich spezielle Umstände sowohl auf den Wert des Objektes als auch auf den Mietzins auswirken.“ Wie so häufig kommt es also auf die Details an.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Aus der Vergangenheit lernen</h3>
<p style="text-align: justify;">Gerade die deutsche Geschichte kennt diverse strapazierende Rezessionen, wie beispielsweise die der Nachkriegszeit oder auch wie in der Finanzkrise von 2008. „In diesen Zeiten schwankte auch der Immobilienmarkt und es herrschte ein weitreichender Verlust an Vermögenswerten, was als Folge die finanziellen Mittel von Mietern limitierte“, erklärt Reccius. Daran lässt sich eine gewisse Korrelation zwischen der Finanzkraft der Bürger und dem Wert von Häusern und Wohnungen ablesen. „Dennoch haben diese Ereignisse uns auch gezeigt, dass Immobilien Krisensituationen im Regelfall recht gut überstehen“, so Reccius. „Nach den Rezessionen normalisierte sich der Markt wieder und auch die <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/rendite-oder-sicherheit-acht-goldene-regeln-fuer-die-geldanlage/" target="_blank" rel="noopener">Rendite</a> stieg kontinuierlich an – im Gegensatz zu diversen Aktien, die nicht mehr auf die Beine kamen:“</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mehr Wert durch Mehrwert</h3>
<p style="text-align: justify;">Was sind nun aber die Vorzüge von Immobilien gegenüber alternativen Investitionsmöglichkeiten? „Ganz klar: ihr Nutzwert. Denn sie sind nicht nur Anlagevehikel, sondern besitzen darüberhinausgehende Funktionen“, erläutert Reccius. So lassen sich Immobilien als Wohnraum oder Büros vermieten. Zudem besteht für die Eigentümerinnen und Eigentümer immer die Möglichkeit, ihre Häuser oder Wohnungen für sich selbst zu beanspruchen. „Es ist der Sachzweck, der das Betongold als Anlage relativ resistent gegenüber Krisen macht“, weiß Reccius.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Sicherheit mit Sorgfalt erhöhen</h3>
<p style="text-align: justify;">Möchten Anlegerinnen und Anleger ihre <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/rekordinvestitionen-im-deutschen-immobilienmarkt/" target="_blank" rel="noopener">Investition</a> so krisenfest wie möglich wissen, sollten sie bei der Auswahl ihrer Immobilie sorgfältig vorgehen. „Ob eine Investition über eine Krise hinweg besteht, hängt von verschiedenen Parametern ab“, so der Anlage-Profi. „Lage und Art des Objektes spielen eine wichtige Rolle. Es bietet sich weiterhin an, ein breites Portfolio an verschiedenen Immobilien aufzubauen.“ Wenn in einer Rezession ein bestimmter Typus keine Mieterinnen und Mieter findet, können die übrigen Arten den Ausfall so gegebenenfalls kompensieren. Reccius rät deshalb: „Zusätzlich lohnt es sich immer, die Expertise einer Beraterin oder eines Beraters in Anspruch zu nehmen, um sicherzustellen, dass die Anlage so viele renditeerhöhende Merkmale aufweist wie möglich.“ Somit steigt die Chance eines Wertzuwachses der Investition – unabhängig davon, ob es kriselt oder nicht.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Borgmeier Public Relations</em></p>
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		<title>Anlegerstudie: 60 Prozent kritisieren Niedrigzinspolitik</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/anlegerstudie-60-prozent-kritisieren-niedrigzinspolitik/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2022 11:05:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Zentralbank]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Niedrigzinspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Köln – Die Kritik an der Niedrigzinspolitik der EZB wird immer deutlicher: Mittlerweile sind 60 Prozent der Deutschen der Ansicht, dass dies der falsche Weg sei.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/anlegerstudie-60-prozent-kritisieren-niedrigzinspolitik/">Anlegerstudie: 60 Prozent kritisieren Niedrigzinspolitik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Köln – </strong>Die Kritik an der Niedrigzinspolitik der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/ezb-fluestert-trump-schreit-frankreich-redet-tacheles-bauzinsen-auf-niedrigem-niveau/" target="_blank" rel="noopener">EZB</a> wird immer deutlicher: Mittlerweile sind 60 Prozent der Deutschen der Ansicht, dass dies der falsche Weg sei. 2021 waren es nur 41 Prozent. Die Angst vor einer Inflation und einem sinkenden Lebensstandard nimmt ebenfalls stark zu. Noch immer ist Sicherheit das wichtigste Anliegen der Menschen bei der Geldanlage (52 Prozent), jedoch steigt gleichzeitig die Risikobereitschaft (2022: 44 Prozent, 2021: 34 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Ergebnisse lieferte eine repräsentative Studie zum Anlageverhalten der Deutschen, die die Gothaer Asset Management AG (GoAM) vom Meinungsforschungsinstitut forsa im Januar 2022 bereits zum dreizehnten Mal durchführen ließ.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Angst vor Inflation</h2>
<p style="text-align: justify;">Steigende Alltagskosten und die damit einhergehende Entwertung der Geldanlagen – eine Sorge, die immer mehr Deutsche umtreibt. Mittlerweile fürchten 68 Prozent der Bürgerinnen und Bürger die Folgen der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/immobilienfinanzierung-in-einer-inflation-prognose-fuer-eine-moegliche-zinserhoehung-2022/" target="_blank" rel="noopener">Inflation</a>, im Jahr zuvor waren es acht Prozentpunkte weniger (2021: 60 Prozent). Auch die Angst, den eigenen Lebensstandard nicht halten zu können, nimmt stark zu. Während sich 2021 weniger als die Hälfte der Befragten darum sorgten (41 Prozent), sind es in diesem Jahr schon 48 Prozent. „Diese Sorge ist sehr begründet“, erklärt Christof Kessler, Vorstandssprecher der Gothaer Asset Management AG. „Die Inflation ist in Deutschland aktuell so hoch, wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Menschen um ihre Geldanlagen bangen. Aus diesem Grund verliert auch die Niedrigzinspolitik der EZB immer stärker an Rückhalt in der Bevölkerung.“</p>
<h2 style="text-align: justify;">Kritik an Niedrigzinspolitik nimmt enorm zu</h2>
<p style="text-align: justify;">60 Prozent der Befragten hält die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) für falsch. Das sind fast 20 Prozent mehr als im Jahr zuvor (2021: 41 Prozent). Nicht einmal ein Drittel der Deutschen befürwortet diese Politik (26 Prozent) noch. Besonders groß ist die Ablehnung bei der Altersgruppe der über 60-Jährigen. Hier liegt der Anteil an Kritikerinnen und Kritikern bei 70 Prozent, also 10 Prozent über dem Durchschnitt.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Sicherheitsbedürfnis vs. Risikobereitschaft</h2>
<p style="text-align: justify;">Auf die Frage, was bei der Geldanlage am wichtigsten sei, nannten 52 Prozent der Deutschen Sicherheit. Das zeigt sich auch bei den bevorzugten Anlageformen. So liegt das Sparbuch, als vermeintlich sichere Geldanlage, unverändert auf Platz eins der Beliebtheitsskala (46 Prozent). Auf Platz zwei stehen Immobilien (2022: 38 Prozent; 2021: 32 Prozent), den dritten Platz teilen sich Bausparverträge und Fonds (2022: 30 Prozent; 2021: 26 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify;">Die steigende Nachfrage nach Fonds geht mit einer wachsenden Risikobereitschaft der Deutschen einher. 44 Prozent sind mittlerweile bereit, bei der Geldanlage ein höheres Risiko einzugehen. Im Vorjahr waren es nur 34 Prozent. Jüngere Menschen sind hierbei risikobereiter als ältere. 30- bis 44-Jährige liegen 19 Prozentpunkte über dem Durchschnitt (63 Prozent). Eine hohe Rendite ist ihnen ebenfalls wichtiger als dem Durchschnitt der Bevölkerung (11 Prozent) – 19 Prozent dieser Altersgruppe halten eine hohe Rendite für den wichtigsten Aspekt bei der Geldanlage.</p>
<p style="text-align: justify;">Nicht nur Fonds, sondern auch Aktien steigen in der Gunst der Anlegerinnen und Anleger (2022: 25 Prozent; 2021: 22 Prozent). Besonders beliebt sind beide Anlageformen bei den 30- bis 44-Jährigen (Fonds: 34 Prozent; Aktien: 29 Prozent) und bei den 45- bis 59-Jährigen (Fonds: 35 Prozent; Aktien: 28 Prozent). „Aktien haben in unsere Befragungsreihe seit 2014 konstant an Zuspruch gewonnen“, hebt der Experte hervor. „Es ist also ein klarer Trend erkennbar: Die Deutschen setzen wieder zunehmend auf ertragreichere Anlageformen. Denn wer heutzutage langfristig Geld vermehren und Null- und Negativzinsen aus den Weg gehen möchte, kommt an Sachwerten wie Aktien nicht vorbei. Die Anlage in Aktien erfordert allerdings das entsprechende Know-how. Wem Zeit oder Expertise fehlen, sich das anzueignen, für den können gemanagte Fonds eine gute Alternative sein. Denn hier kümmern sich Experten um die Auswahl der richtigen Investments und das oft mit attraktiven Renditen. So hat beispielsweise der Gothaer Comfort Dynamik im letzten Jahr eine Performance von 20,4 Prozent erzielt.“</p>
<h2 style="text-align: justify;">Fonds werden immer beliebter</h2>
<p style="text-align: justify;">Insbesondere Mischfonds erfreuen sich mit 49 Prozent als meistgewählte Fondsart unverändert großer Beliebtheit, aber auch die Nachfrage nach Aktienfonds steigt (2022: 48 Prozent; 2021: 44 Prozent). Ebenso haben Indexfonds mit 32 Prozent in der Gunst der Anlegerinnen und Anleger gewonnen (2021: 26 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zur Studie:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Gothaer Studie zum Anlageverhalten der Deutschen wurde im Auftrag der Gothaer Asset Management AG vom Meinungsforschungsinstitut forsa vom 3. bis 5. Januar 2022 mithilfe computergestützter Telefoninterviews durchgeführt. Dabei wurden 1.002 Bundesbürger ab 18 Jahren nach einem systematischen Zufallsverfahren repräsentativ ausgewählt und befragt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Gothaer Konzern</em></p>
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		<title>Rückkehr der Inflation birgt neue Gefahren für den Geldbeutel</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/rueckkehr-der-inflation-birgt-neue-gefahren-fuer-den-geldbeutel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2017 09:21:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Immobilienbesitzer]]></category>
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		<category><![CDATA[Leitzins]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Münster - Die Inflation kehrt zurück: Was sich anhört wie der Titel aus einem zweitklassigen Horrorfilm, kann Immobilienbesitzern und denen, die es noch werden wollen, tatsächlich richtig wehtun im Geldbeutel. Laut Statistischem Bundesamt lag die Geldentwertung im Februar bei 2,2 Prozent - nach 1,9 Prozent im Januar.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Münster</strong> &#8211; Die Inflation kehrt zurück: Was sich anhört wie der Titel aus einem zweitklassigen Horrorfilm, kann Immobilienbesitzern und denen, die es noch werden wollen, tatsächlich richtig wehtun im Geldbeutel. Laut Statistischem Bundesamt lag die Geldentwertung im Februar bei 2,2 Prozent &#8211; nach 1,9 Prozent im Januar. Zuletzt war die Inflation im August 2012 so hoch. Zurückzuführen ist dieser Anstieg zu einem großen Teil auf die anziehenden Energiekosten. Für Hauseigentümer und Immobilieninteressenten gilt es nun zwei Dinge zu beachten.</p>
<figure id="attachment_23839" aria-describedby="caption-attachment-23839" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23839" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/inflation.jpg" alt="" width="620" height="413" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/inflation.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/inflation-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/inflation-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23839" class="wp-caption-text">Quelle: &#8222;obs/LBS West&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wird Energie teurer, sollten Wohneigentümer den Verbrauch ihrer Immobilie prüfen: &#8222;Steigende Energiekosten sind eine schlechte Nachrichten für alle Eigentümer unzureichend gedämmter Wohnimmobilien. Sie müssen sich wieder auf deutlich höhere Mehrkosten für Heizung und Warmwasser einstellen&#8220;, sagt LBS-Sprecher Thorsten Berg. Jetzt, wo Kredite für Modernisierungen noch günstig sind, kann sich eine Optimierung der Energiebilanz des Hauses lohnen. &#8222;Wer ins eigene Zuhause investiert, senkt die Energiekosten nachhaltig und steigert das Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden&#8220;, sagt Berg.</p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich haben von den rund 3,8 Mio. Wohnimmobilien in Nordrhein-Westfalen nach Berechnungen der LBS West gut 2,2 Mio. keinen ausreichenden Wärmeschutz. Das sind knapp 58 Prozent des gesamten Wohngebäudebestands. Vor allem Gebäude, die vor der Wärmeschutzverordnung von 1995 gebaut wurden, benötigen laut Deutscher Energieagentur mindestens dreimal so viel Energie wie ihre Nachfolger.</p>
<p style="text-align: justify;">Steigt die Inflation, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Notenbank die Leitzinsen erhöht. Ein solcher Zinsanstieg schlägt mit geringem zeitlichen Verzug auch auf die Bauzinsen durch. Damit könnte die Zeit des billigen Geldes ihrem Ende zugehen. Für Immobilieninteressenten sollte dies Grund genug sein, sich über eine Zinssicherung, zum Beispiel per Bausparvertrag oder Forward-Darlehen, Gedanken zu machen, empfiehlt die LBS. &#8222;Auch wenn sich Zinsen von 3 oder 4 Prozent für die Jüngeren unter uns wie Science-Fiction anhören mögen, wenn die Zinswende kommt, wird es schnell ernst&#8220;, weiß Thorsten Berg.</p>
<p style="text-align: justify;">Um sich das heutige, extrem niedrige Zinsniveau dauerhaft zu sichern, stehen Finanzierern alle Möglichkeiten frei. Wird ein Bausparvertrag in die Finanzierung eingebunden, lässt sich Zinssicherheit für 30 Jahre und mehr darstellen. Mit den Sofortdarlehen der LBS braucht man dafür nicht einmal vorsparen. Thorsten Berg: &#8222;Dann gibt es aus dem Traum vom eigenen Haus auch kein Erwachen mit Schrecken &#8211; ganz gleich welchen Horrorfilm die Inflation dreht.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<item>
		<title>Expansive EZB – Die Inflation spricht dafür, das Wahljahr dagegen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/expansive-ezb-die-inflation-spricht-dafuer-das-wahljahr-dagegen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2017 08:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Zürcher Kantonalbank Österreich AG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Europäische Zentralbank (EZB) bleibt ihrer expansiven Politik auch 2017 treu. Die in diesem Quartal erhöhte Teuerung stellt aus Sicht der Notenbank keinen Grund zur Sorge dar, da es sich um keine stabile, sich selbst tragende Aufwärtsbewegung in der gesamten Eurozone handelt und auch die Konvergenz zum Inflationsziel von knapp zwei Prozent nicht erkennbar ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/expansive-ezb-die-inflation-spricht-dafuer-das-wahljahr-dagegen/">Expansive EZB – Die Inflation spricht dafür, das Wahljahr dagegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>München/Salzburg</strong> &#8211; Wie von der Zürcher Kantonalbank Österreich AG erwartet, zog die Inflation in der Eurozone im Dezember deutlich an. Die Privatbank geht davon aus, dass die Teuerung auch im laufenden Quartal erhöht bleibt, danach jedoch wieder sinkt. Der konjunkturelle Rückenwind hat in den vergangenen Wochen noch einmal leicht zugenommen. „Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, könnte unsere Wachstumsprognose von 1,5 Prozent für den Euroraum zu konservativ sein“, schätzt Christan Nemeth, Vorstandsmitglied und Chief Investment Officer der Zürcher Kantonalbank Österreich AG, das aktuelle Umfeld ein.</p>
<figure id="attachment_23788" aria-describedby="caption-attachment-23788" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-23788" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/Christian-Nemeth-c-Zuercher-Kantonalbank-Oesterreich-AG.jpg" alt="" width="620" height="465" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/Christian-Nemeth-c-Zuercher-Kantonalbank-Oesterreich-AG.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/Christian-Nemeth-c-Zuercher-Kantonalbank-Oesterreich-AG-150x113.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/Christian-Nemeth-c-Zuercher-Kantonalbank-Oesterreich-AG-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23788" class="wp-caption-text">Quelle: Yield Public Relations Deutschland GmbH</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Europa: Nationale Teuerung wird bei Wahlen zum Thema</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Entwickeln sich Wachstum und Inflation nach oben, wären das prinzipiell Argumente für einen Kurswechsel der EZB. Allerdings sieht diese weder einen wirklich stabilen Aufwärtstrend, noch sei die Konvergenz zum Inflationsziel von knapp 2 Prozent erkennbar. „Diese Einschätzung lässt sich zwar nicht von der Hand weisen, sie birgt allerdings auch Risiken“, glaubt Nemeth. Denn mit Deutschland, Frankreich und den Niederlanden stehen dieses Jahr gleich in drei wichtigen EU-Ländern Wahlen auf dem Programm. Dabei denken die Wähler nicht an europäische Durchschnittswerte, sie interessieren sich für die nationale Teuerung, die sie im täglichen Leben spüren.</p>
<p style="text-align: justify;">„Gerade Deutsche reagieren traditionell besonders sensibel auf steigende Inflationsraten. Es ist davon auszugehen, dass EU-kritische Parteien dies im Vorfeld der Bundestagswahlen thematisieren werden“, sagt Nemeth. Die EZB werde die weiteren Inflationserwartungen sicher mit Argusaugen beobachten, spätestens Mitte des Jahres erwartet die Zürcher Kantonalbank Österreich AG neue Spekulationen über eine Reduktion der expansiven Politik im Jahr 2018.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>US-Wachstumsprognose nochmals angehoben</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In den USA sind die Wahlen bekanntlich bereits geschlagen. Sollte sich die Stimmungsaufhellung bei Konsumenten und Unternehmen fortsetzen, ist auch von einer Erholung der Investitionen auszugehen. „Angesichts dessen haben wir unsere Wachstumsprognose für 2017 nochmals auf 3,1 Prozent angehoben. Die ersten 100 Tage der Trump-Administration werden wohl für den weiteren Verlauf entscheidend sein“, erklärt Nemeth. Auch für die Schweiz erwartet die Zürcher Kantonalbank Österreich AG zufriedenstellendes, nämlich leicht höheres Wachstum als im vergangenen Jahr. Darauf deuten die aktuell sehr soliden Vorlaufindikatoren sowie die sich bessernde Stimmung in der Industrie hin. Zum Jahresende 2016 näherte sich die Inflationsrate in der Schweiz der Nulllinie. „Die SNB dürfte vorerst kaum Druck verspüren, restriktiver zu werden, ohne politischen Stress in Europa sind aber auch keine weiteren Leitzinssenkungen zu befürchten. Das Mittel der Wahl bleibt die Devisenmarktintervention“, kommentiert Nemeth.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Aktien: Gute Aussichten für Gewinnwachstum</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mit den globalen Aktienmärkten ging es seit der Kurskorrektur Anfang letzten Jahres überwiegend bergauf. Der Kursanstieg ist dabei, anders als in den Jahren zuvor, nicht mit einem höheren Kurs-Gewinn-Verhältnis verbunden, dieses bewegt sich seitwärts. Die Wachstumsrate steigt und ist seit August letzten Jahres wieder im positiven</p>
<p style="text-align: justify;">Bereich. „Unser aktueller Konjunkturausblick spricht dafür, dass sich dieser Trend noch einige Monate fortsetzen wird. Insofern sind die Voraussetzungen für weiter steigende Aktienmärkte intakt. Das größte Risiko bleibt kurzfristig die politische Agenda in Europa“, analysiert der Private Banking Profi Nemeth. Vor diesem Hintergrund hält die Zürcher Kantonalbank Österreich AG die Übergewichtung bei Aktien aufrecht.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Yield Public Relations Deutschland GmbH</em></p>
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		<item>
		<title>2017 setzen Volatilität und Inflation die Versicherer-Portfolios unter Druck</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/versicherungen-vorsorge/2017-setzen-volatilitaet-und-inflation-die-versicherer-portfolios-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 09:22:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz politischer Risiken können Versicherer für 2017 erstem Anschein nach optimistisch sein. Zwar müssen Volatilität und die Auswirkungen der Inflation auf die Bilanzen abgesichert werden. Doch auch unter Solvency II dürften Versicherern ausreichend Spielräume verbleiben. Mathilde Sauvé, Head of Institutional Solutions bei AXA Investment Managers, gibt einen Ausblick auf die Herausforderungen:</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Trotz politischer Risiken können Versicherer für 2017 erstem Anschein nach optimistisch sein. Zwar müssen Volatilität und die Auswirkungen der Inflation auf die Bilanzen abgesichert werden. Doch auch unter Solvency II dürften Versicherern ausreichend Spielräume verbleiben. Mathilde Sauvé, Head of Institutional Solutions bei AXA Investment Managers, gibt einen Ausblick auf die Herausforderungen und Chancen, mit denen sich Versicherer 2017 an den Anleihemärkten auseinandersetzen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einem turbulenten Jahr 2016 dürfte die politische Unsicherheit die Märkte auch 2017 in Atem halten. Zugleich stehen Versicherer durch das sich abzeichnende Ende des Niedrigzinsumfeldes, die Rückkehr der Inflation und wachsende regulatorische Anforderungen ohnehin unter Druck. Jedoch finden sich jenseits traditioneller liquider Anleihepositionen Möglichkeiten, den steigenden Bedarf an Renditetreibern zu befriedigen. „Integrierte Strategien, die die Herausforderungen und Chancen der Makro-Ebene auf die spezifische Situation von Versicherern übersetzen, werden in diesem Jahr wichtiger denn je sein“, erklärt Mathilde Sauvé, Head of Institutional Solutions bei AXA Investment Managers (AXA IM).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Volatilität und ein gemischtes Zinsumfeld</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch 2017 dürfte die Zinsentwicklung in den wichtigsten Volkswirtschaften entkoppelt bleiben. Während das Wachstum im Euroraum und in Japan niedrig bleiben dürfte, rechnen die Ökonomen von AXA IM für die USA und das Vereinigte Königreich zwischen 2016 und 2026 mit einem jährlichen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,6 Prozent bzw. 1,5 Prozent. Dementsprechend erscheinen in den USA und dem Vereinigten Königreich langfristige Zinssätze von 3,5 bzw. 3,2 Prozent möglich – in Deutschland und Japan dagegen nur 2,3 bzw. ein Prozent. Zugleich erwarten die Experten steigende Inflationsraten, die durch das Infrastrukturprogramm von Präsident Donald Trump sowie die Abwertung des Pfunds und steigende Staatsausgaben im Zeichen des Brexit angetrieben werden. Auch in Europa hält es Mathilde Sauvé für möglich, dass die Zeit der quantitativen Lockerungsmaßnahmen 2017 zu einem Ende kommt, auch wenn die Schwäche des Bankensektors vorerst noch für deflationären Druck sorgt. „Wir könnten 2017 insgesamt an einen Wendepunkt bei der Zinsentwicklung gelangen, insbesondere wenn das Wachstum sich weiterhin besser entwickelt als erwartet“, schätzt sie.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Langfristige Chancen, kurzfristige Risiken</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine mittelfristige Rückkehr zu größerer Stabilität und stabilen Zinsen sei zwar eine willkommene Entwicklung, der Übergang stelle Versicherer mit ihrer besonderen regulatorischen Situation jedoch vor große Herausforderungen. Einerseits dürfte sich durch steigende Risikoprämien eine Reihe von Investmentgelegenheiten ergeben, insbesondere am kurzen Ende der Zinskurve, wo die Expertin mit einer Rückkehr zu den langfristigen Mittelwerten innerhalb der nächsten fünf Jahre rechnet. Andererseits seien die Risikomargen unter Solvency II sehr sensibel gegenüber den Zinssätzen. „Die Bilanzen von Lebensversicherern werden vermutlich einiger Volatilität ausgesetzt sein. Dadurch dürfte zugleich der Anreiz steigen, Langlebigkeitsrisiken zu transferieren oder abzusichern“, erläutert Mathilde Sauvé.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Versicherer müssen aller regulatorischen Möglichkeiten ausschöpfen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach wie vor seien die Aktienmärkte auch für Versicherer attraktiv, so Mathilde Sauvé. Trotz teilweise hoher Bewertungen und marginalem Gewinnwachstum erwartet sie, dass die Aktienmarktprämie auch in den nächsten Jahren auf hohem Niveau bleibt. Mit gegen Kapitalverluste abgesicherten Aktienstrategien oder Wandelanleihen stünden auch unter Solvency II Strategien mit überschaubaren regulatorischen Kosten offen. Für beide Instrumente gilt, dass sie nicht vollständig gegen Kapitalverluste abgesichert sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere mögliche Renditequelle im aktuellen Umfeld könnten illiquide Fixed-Income-Positionen sein, etwa in Privat-, Infrastruktur- und Wohnimmobiliendarlehen, so die Expertin. Diese verfügten nicht nur über ein höheres Renditepotential, sondern seien in der Regel auch weniger volatil als liquide Anlagen. „Durch ihre meist variablen Kupons sind diese alternativen Kreditinstrumente in einem Umfeld steigender Zinsen interessant. Und nicht zuletzt könnte sich das Angebot, insbesondere bei Infrastrukturkrediten, durch die Ausgabenprogramme in den USA und im Vereinigten Königreich in nächster Zeit deutlich ausweiten“, erwartet Sauvé. Wie klassische Anleihen auch, bergen illiquide Fixed-Income-Instrumente Kreditrisiken. Im Unterschied zu börsengehandelten Wertpapieren können die alternativen Kreditinstrumente jedoch nicht ständig in einem geregelten Markt ge- und verkauft werden. Zum Ausgleich dürfen Investoren in der Regel mit einer so genannten Illiquiditätsprämie rechnen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: AXA Investment Managers</em></p>
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		<title>In unsicheren Zeiten ist Gold gefragt &#8211; beim Kauf sollte man einiges beachten</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/in-unsicheren-zeiten-ist-gold-gefragt-beim-kauf-sollte-man-einiges-beachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2016 09:12:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mini-Zinsen, drohende Verwahrgebühren bei den Banken, weltweite politische Krisen und dazu die Unsicherheit nach der US-Präsidentenwahl: Angesichts der globalen Gemengelage investieren die Deutschen wieder vermehrt in Gold. Goldhändler und Banken vermelden bereits seit Anfang 2016 eine deutlich steigende Nachfrage, die Bundesbürger besitzen mittlerweile 2,5-mal so viel Gold wie die Bundesbank.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mini-Zinsen, drohende Verwahrgebühren bei den Banken, weltweite politische Krisen und dazu die Unsicherheit nach der US-Präsidentenwahl: Angesichts der globalen Gemengelage investieren die Deutschen wieder vermehrt in Gold. Goldhändler und Banken vermelden bereits seit Anfang 2016 eine deutlich steigende Nachfrage, die Bundesbürger besitzen mittlerweile 2,5-mal so viel Gold wie die Bundesbank. &#8222;Gold ist eine wertbeständige Krisenwährung und zum Schutz vor Inflation und anderen Marktturbulenzen bestens geeignet&#8220;, sagt Daniel Marburger, Director beim europaweit tätigen Online-Goldhändler Coininvest.com. Zudem sei das Edelmetall quasi weltweit als Zahlungsmittel akzeptiert und könne in jede beliebige Währung getauscht werden. &#8222;Vor allem aber ist Gold unabhängig von den Entwicklungen an den Aktienmärkten&#8220;, so Marburger.</p>
<figure id="attachment_23591" aria-describedby="caption-attachment-23591" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-23591" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/csm_106305.rgb_604998d8ba.jpg" alt="" width="620" height="414" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/csm_106305.rgb_604998d8ba.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/csm_106305.rgb_604998d8ba-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/csm_106305.rgb_604998d8ba-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23591" class="wp-caption-text">Quelle: djd/Coininvest</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Inflation könnte wieder zum Thema werden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Thema Gold rückt derzeit angesichts der sich abzeichnenden Überbewertungen auf den Aktien- und Immobilienmärkten als alternatives Investment wieder in den Fokus, in den letzten Monaten haben die Goldnotierungen deutlich zugelegt. Auch das Thema Inflation könnte in Deutschland mittelfristig wieder eine größere Rolle spielen. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel rechnet damit, dass die Inflationsrate sich 2019 wieder der Marke von drei Prozent nähern könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Generell gilt bei der Geldanlage: Niemals alles auf eine Karte setzen, sondern das Risiko streuen&#8220;, so Daniel Marburger. Deshalb sollte Gold Bestandteil eines jeden ausgewogenen Portfolios sein. Anlageexperten empfehlen allgemein, rund zehn Prozent des Anlagevermögens in Gold zu halten &#8211; und dies möglichst mittel- bis langfristig. Von kurzfristigen Spekulationen hingegen ist allein wegen anfallender Aufgelder sowie der Differenz zwischen den An- und Verkaufspreisen abzuraten. Informationen zum Investment in Gold gibt es beispielsweise unter www.coininvest.com.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Preise und Kosten gut vergleichen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei physischen Goldinvestments sind Gewinne nach einer zwölfmonatigen Haltefrist &#8211; im Gegensatz zu Zertifikaten und Goldminenaktien &#8211; steuerfrei. Mehrwertsteuer wird beim An- und Verkauf ebenfalls nicht fällig. Wer ein solches physisches Goldinvestment in Betracht zieht, sollte sich an die spezialisierten Händler im Internet halten, sie bieten im Regelfall bessere Preise an als die Banken. &#8222;Käufer sollten die Preise und weitere Kosten, etwa für die Lieferung, genau vergleichen&#8220;, rät Daniel Marburger. Ein Preisunterschied von bis zu drei Prozent könne schlimmstenfalls mehr als einen kompletten Jahresgewinn auffressen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: djd</em></p>
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		<title>Tagesgeldindex im März 2016: Verschärfter Zinskurs</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/tagesgeldindex-im-maerz-2016-verschaerfter-zinskurs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2016 09:53:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Durchschnittszinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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		<category><![CDATA[Spareinlagen]]></category>
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		<category><![CDATA[Tagesgeldvergleich]]></category>
		<category><![CDATA[Zinskurs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tagesgeldzinsen gehen weiter abwärts. Zum Stichtag 1. März 2016 lag die durchschnittliche Verzinsung bei 0,36 %, was einem Minus von 5,26 % im Vergleich zum Vormonat entspricht. Wie die monatliche Erhebung ergab, sanken auch die Durchschnittszinsen der Top-5- Anbieter auf 1,22 % (Stand Februar: 1,27 %).</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Tagesgeldzinsen gehen weiter abwärts. Zum Stichtag 1. März 2016 lag die durchschnittliche Verzinsung bei 0,36 %, was einem Minus von 5,26 % im Vergleich zum Vormonat entspricht. Wie die monatliche Erhebung ergab, sanken auch die Durchschnittszinsen der Top-5- Anbieter auf 1,22 % (Stand Februar: 1,27 %). Insgesamt erhebt das Fachportal Tagesgeldvergleich.net für den Tagesgeldindex die Neukundenzinsen von 125 Angeboten – jeweils für Einlagen von 5.000 und 50.000 Euro.</p>
<figure id="attachment_21193" aria-describedby="caption-attachment-21193" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-21193" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/03/Bildschirmfoto-2016-03-07-um-13.55.08.png" alt="Quelle: Franke-Media.net" width="620" height="446" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/03/Bildschirmfoto-2016-03-07-um-13.55.08.png 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/03/Bildschirmfoto-2016-03-07-um-13.55.08-150x108.png 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/03/Bildschirmfoto-2016-03-07-um-13.55.08-300x216.png 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-21193" class="wp-caption-text">Quelle: Franke-Media.net</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dilemma der niedrigen Inflation</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Inflationsrate in Deutschland stand im Februar 2016 bei 0,00 %. Damit reicht selbst der Sparzins von 0,36 %, um sich eine positive Realrendite zu sichern. Allerdings erweist sich die niedrige Inflationsrate anderweitig als Teil des Dilemmas. Die Inflationsrate in der Eurozone fiel zuletzt auf minus 0,20 %, was die Europäische Zentralbank unter Zugzwang setzt. Analysten gehen u. a. von einem weiteren Absenken des EZB-Einlagenzinses (aktuell: -0,30 %) aus. Für Banken wird es teurer, Geld kurzfristig bei der Zentralbank zu parken. Ebenfalls denkbar: Die EZB verschärft ihre monatlichen Anleihenkäufe, was den Markt mit zusätzlichem „billigem“ Geld flutet. „Unterm Strich wird das Zinstief zementiert und die zinstechnische Normalität auf unbestimmte Zeit verschoben“, erläutert Daniel Franke von Tagesgeldvergleich.net. „Betrachten wir zusätzlich die Kerninflation in der EU, sind die genannten Verschärfungen im Prinzip gar nicht notwendig.“ Die nächste EZB-Ratssitzung ist für Donnerstag, 10. März angesetzt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Spareinlagen klettern auf 1,1 Billionen Euro</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Selbst wenn die Zinsen sinken, die Spareinlagen wachsen stetig weiter. Zuletzt stieg der Wert auf 1.117,679 Milliarden Euro – ein Plus von 0,60 % zum Vormonat.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zins-Tipp für März 2016:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Stabil an der Spitze des Tagesgeldvergleichs liegen derzeit die Tagesgeldkonten der Volkswagen Bank bzw. der Audi Bank. Jene bieten für Neukunden jeweils einen Zinssatz von 1,25 %, garantiert für 4 Monate und bis zu einer Einlage von 100.000 Euro.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Franke-Media.net</em></p>
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		<title>Welcher Anlagetyp bin ich?</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/welcher-anlagetyp-bin-ich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2015 08:50:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Presse-Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[Anlagetyp]]></category>
		<category><![CDATA[Ertrag erwirtschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Ertragsorientierte Anleger]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitsorientierte Anleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sein Geld unter sein Kopfkissen legt könne es nicht verlieren? Weit gefehlt. Die Inflation bewirkt tagtäglich, dass Sie sich von Ihrem Geld immer weniger kaufen können. Geld kurz- oder auch langfristig anzulegen ist daher notwendig, um den Wert stabil zu halten oder zu vergrößern. Welche Anlage Sie wählen kommt dabei auf Ihre persönlichen Bedürfnisse an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/welcher-anlagetyp-bin-ich/">Welcher Anlagetyp bin ich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wer sein Geld unter sein Kopfkissen legt könne es nicht verlieren? Weit gefehlt. Die Inflation bewirkt tagtäglich, dass Sie sich von Ihrem Geld immer weniger kaufen können. Geld kurz- oder auch langfristig anzulegen ist daher notwendig, um den Wert stabil zu halten oder zu vergrößern. Welche Anlage Sie wählen kommt dabei auf Ihre persönlichen Bedürfnisse an.</p>
<figure id="attachment_13356" aria-describedby="caption-attachment-13356" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13356" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/Gina-Sanders-Fotolia.com_.jpg" alt="Gold in Münzen und Barren mit Schmuck auf rotem Samt. Symbolfoto für Reichtum, Luxus, Reichensteuer. Quelle: Gina Sanders - Fotolia.com" width="620" height="413" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/Gina-Sanders-Fotolia.com_.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/Gina-Sanders-Fotolia.com_-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/Gina-Sanders-Fotolia.com_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-13356" class="wp-caption-text">Gold in Münzen und Barren mit Schmuck auf rotem Samt. Symbolfoto für Reichtum, Luxus, Reichensteuer. Quelle: Gina Sanders &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zwischen sicher und riskant</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich gibt es zwei Eigenschaften, die eine Anlage definieren: Die Sicherheit und den möglichen Ertrag. Dabei gilt, dass eine Anlage, die sicher ist einen niedrigeren möglichen Ertrag generieren kann als eine unsichere Anlage. Dafür liegt die Wahrscheinlichkeit, dass man keinen Ertrag erreicht oder sogar Geld verliert teilweise deutlich niedriger. Bei riskanten Geldanlagen gibt es zwar die Möglichkeit, mehr Geld zu verdienen, doch liegt hier auch die Gefahr höher dass man keinen Ertrag erwirtschaftet oder sogar Geld verliert.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Es gibt dementsprechend grundsätzlich zwei Typen von Anlegern:</strong></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li style="text-align: justify;">Sicherheitsorientierte Anleger</li>
<li style="text-align: justify;">Ertragsorientierte Anleger</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Sicherheitsorientierte Anleger versuchen Verluste bei Anlagen zu vermeiden. Sie sparen meistens auf ein kurz- oder mittelfristig zu erreichendes Ziel wie ein neues Auto oder eine Urlaubsreise hin und wollen diese Ziele in der vorgegebenen Zeit erreichen. Andere legen ihr Geld auch langfristig an, um im Alter ein finanzielles Polster zu haben. Ein niedriger Ertrag oder Verluste könnten das Ziel gefährden. Wenn Sie zu diesem Typ gehören sind festverzinsliche Anlagen für Sie eine Möglichkeit, Ihr Ziel zu erreichen. Dazu gehören Sparkonten, Tages- und Festgeldkonten sowie festverzinsliche Anleihen. Diese bieten die meiste Sicherheit, häufig aber auch nur Erträge die nur unter der Inflation liegen. Sie verlieren damit also ebenfalls Geld &#8211; nur eben nicht so viel. Wer Gewinn erzielen möchte setzt auf einen Anlagenmix, wo zusätzlich in kleinerem Umfang noch in Aktien-, Immobilien- und Rohstofffonds investiert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Ertragsorientierte Anleger sind an einem hohen Ertrag interessiert, auch wenn diese eine größere Gefahr eines Verlust es mit sich bringen. Sie sparen dabei meistens nicht auf ein bestimmtes kurz- oder mittelfristiges Ziel hin, da sich ein Erfolg über kürzere Zeiträume nie genau vorher sagen lassen. Langfristige Vorsorge für das Alter ist hingegen auch für ertragsorientierte Anleger möglich, die in einen ausgewogenen Anlagenmix investieren. Wenn Sie zu diesem Anlagetypen gehören nehmen für Sie risikobehaftete Anlagen wie Aktien- und Rohstofffonds einen deutlich größeren Bestandteil ein, während festverzinsliche Anlagen nur noch in kleinem Umfang oder gar nicht mehr interessant sind.</p>
<figure id="attachment_13359" aria-describedby="caption-attachment-13359" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13359" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/sverker-Fotolia.com_.jpg" alt="Quelle: sverker-Fotolia.com" width="620" height="465" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/sverker-Fotolia.com_.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/sverker-Fotolia.com_-150x113.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/sverker-Fotolia.com_-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-13359" class="wp-caption-text">Quelle: sverker-Fotolia.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Eine Alternative: Edelmetalle als Anlage</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine hervorragende Möglichkeit ist die Anlage in Edelmetalle. Geld kann von der Notenbank theoretisch unendlich oft gedruckt und ausgegeben werden &#8211; und verliert damit an Wert. Dagegen gibt es nur eine bestimmte Menge von Edelmetallen, zu denen folgende gehören:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Gold</li>
<li style="text-align: justify;">Silber</li>
<li style="text-align: justify;">Platin</li>
<li style="text-align: justify;">Palladium</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Sind diese alle abgebaut lässt sich die Menge der verwertbaren Edelmetalle nicht mehr vermehren. Der Wert von Edelmetallen ist dabei auch von Schwankungen der Währung am unabhängigsten. Gold ist in den Zeiten einer schwächelnden Wirtschaft besonders interessant. Denn die Entwicklung verhält sich bei dem gelben Edelmetall meistens umgekehrt. Er gilt daher als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Anders verhält es sich bei den drei anderen Edelmetallen, die in großen Menge in der Industrie eingesetzt werden. Diese sind vor allem in Zeiten interessant, wo die Industrie boomt und viel Silber, Platin und Palladium gebraucht wird. Dadurch steigt deren Wert.</p>
<p style="text-align: justify;">Am sichersten ist die Lagerung bei einem Fachhändler wie <strong><a href="http://feingoldhandel.de/" target="_blank">feingoldhandel</a></strong>, bei dem sie auch weiter handeln können. Wollen Sie das Gold als mögliches alternatives Zahlungsmittel nutzen wollen, sollten die Einheiten besonders klein sein &#8211; also beispielsweise Unzen oder kleine Barren. Durch die kleinere Menge kosten diese kleineren Einheiten allerdings auch teilweise deutlich mehr ohne einen größeren Wert zu besitzen. Wenn Sie Gold nur als reine Wertanlagen nutzen sollten Sie in größere Barren investieren.</p>
<figure id="attachment_13362" aria-describedby="caption-attachment-13362" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13362" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/Tran-Photography-Fotolia.com_.jpg" alt="Quelle: Tran-Photography - Fotolia.com" width="620" height="413" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/Tran-Photography-Fotolia.com_.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/Tran-Photography-Fotolia.com_-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/Tran-Photography-Fotolia.com_-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-13362" class="wp-caption-text">Quelle: Tran-Photography &#8211; Fotolia.com</figcaption></figure>
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