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	<title>Risiko</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Risiko</title>
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		<title>Vermögenswirksame Leistungen: Unterschiede zwischen Sparen und Investieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2023 12:49:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vermögenswirksame Leistungen (VL) sind ein Thema, das viele Menschen beschäftigt. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob es sinnvoller ist zu sparen oder zu investieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/vermoegenswirksame-leistungen-sparen-oder-investieren/">Vermögenswirksame Leistungen: Unterschiede zwischen Sparen und Investieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vermögenswirksame Leistungen (VL) sind ein Thema, das viele Menschen beschäftigt. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob es sinnvoller ist zu sparen oder zu investieren. Beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile und es kann schwierig sein, eine Entscheidung zu treffen.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Artikel werden wir uns genauer mit den Unterschieden zwischen Sparen und <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/wohnungswirtschaft-preissteigerungen-truben-investitionsklima/" target="_blank" rel="noopener">Investieren</a> auseinandersetzen und dabei speziell auf Vermögenswirksame Leistungen eingehen. Wir werden erläutern, was Vermögenswirksame Leistungen sind, welche Vorteile sie bieten und wie sie sich von anderen Spar- und Investitionsformen unterscheiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ziel dieses Artikels ist es, Ihnen eine fundierte Entscheidungsgrundlage zu geben, damit Sie selbst entscheiden können, ob Vermögenswirksame Leistungen für Sie die richtige Wahl sind.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Vermögenswirksame Leistungen &#8211; Definition und Ziele</h2>
<p style="text-align: justify;">Vermögenswirksame Leistungen sind eine staatlich geförderte Sparform, bei der Arbeitnehmer von ihrem Arbeitgeber unterstützt werden. Dabei wird ein Teil des Bruttogehalts in einen VL-Vertrag eingezahlt und vom Staat gefördert. Das Ziel dieser Sparform ist es, Vermögen aufzubauen und gleichzeitig die Altersvorsorge zu stärken.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt verschiedene Arten von VL, wie beispielsweise Bausparen, Aktienfonds oder <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/riester-rente-in-der-kritik-auslaufmodell-oder-wichtiger-baustein-fuer-die-altersvorsorge/" target="_blank" rel="noopener">Riester-Rente</a>. Jede Variante hat ihre Vor- und Nachteile und sollte individuell auf die Bedürfnisse des Sparers abgestimmt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Vorteil von VL ist, dass sie auch für Auszubildende und geringverdienende Arbeitnehmer geeignet sind. Durch die staatliche Förderung können auch Menschen mit niedrigem Einkommen Vermögen aufbauen und für ihre Zukunft vorsorgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt bieten Vermögenswirksame Leistungen eine attraktive Möglichkeit zum Sparen und Investieren. Sie gelten als sicher, flexibel und bieten eine staatliche Förderung. Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte sich daher mit VL auseinandersetzen und eine passende Variante wählen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Unterschiede zwischen Sparen und Investieren</h2>
<p style="text-align: justify;">Sowohl Sparen als auch Investieren können eine wichtige Rolle beim Aufbau und der Erhaltung Ihres Vermögens spielen. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass die Grundlagen von Sparen und Investieren unterschiedlich sind und dementsprechend unterschiedliche Anlagestrategien erfordern.</p>
<p style="text-align: justify;">Eines der wesentlichen Unterscheidungsmerkmale zwischen Sparen und Investieren ist das Risiko. Beim Sparen besteht ein geringes Risiko, da Sie zwar Ihr Geld möglicherweise nicht in vollem Umfang erhalten, es allerdings ist nicht üblich, dass Sie Geld verlieren. Beim Investieren besteht jedoch ein höheres Risiko, da Sie Gewinne erzielen oder Verluste erleiden können. Dies liegt an der Volatilität und Unvorhersehbarkeit des Marktes.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein letzter bedeutender Unterschied zwischen Sparen und Investieren besteht in den Renditechancen. Wenn Sie mit VL sparen, gibt es keine Garantie für eine hohe <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/renditegrab-einzelaktien-fondsanleger-erzielen-hohere-gewinne/" target="_blank" rel="noopener">Rendite</a>, aber es gibt ein gewisses Maß an Sicherheit bei der Einsparung von Geldern und Ihr Geld wird meist inflationär angepasst. Beim Investieren ist jedoch eine viel höhere Rendite möglich &#8211; allerdings mit dem Risiko des Verlusts von Kapital &#8211; je nachdem welches Anlageprodukt Sie wählen.</p>
<p style="text-align: justify;">In den meisten Fällen sollte man sowohl sparen als auch investieren, um sein finanzielles Wohlergehen zu verbessern. Wenn Sie mit VBL sparen, haben Sie die Möglichkeit, Ihr Geld auf lange Sicht zu schützen. Wenn Sie investieren möchten, bietet sich die Chance auf höhere Renditechancen und den potenziell größeren Gewinn &#8211; allerdings auch mit dem Risiko des Verlusts von Kapital.</p>
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		<title>Versicherungen für Bauherren</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/versicherungen-fuer-bauherren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2017 12:06:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg - Nach der Entscheidung für den Bau einer eigenen Immobilie, sollte die Planung für die Absicherung folgen. Sowohl für Schäden an der Baustelle, den Schutz des Gebäudes und auch für Risiken der neuen Eigentümer, gilt es eine angemessene Vorsorge zu treffen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/versicherungen-fuer-bauherren/">Versicherungen für Bauherren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg </strong>&#8211;<strong> </strong>Nach der Entscheidung für den Bau einer eigenen Immobilie, sollte die Planung für die Absicherung folgen. Sowohl für Schäden an der Baustelle, den Schutz des Gebäudes und auch für Risiken der neuen Eigentümer, gilt es eine angemessene Vorsorge zu treffen. „Bauherren können auf eine Vielzahl an Versicherungen zurückgreifen und sollten die Gefahr hoher finanzieller Forderungen im Schadensfalle minimieren&#8220;, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de.</p>
<p style="text-align: justify;">Bauherren tragen die volle Verantwortung für die Baustelle und haften persönlich, auch wenn sie Verkehrssicherungspflichten meist an den Bauleiter delegieren. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung deckt Personenschäden ab, die trotz ordnungsgemäßer Absicherung der Baustelle auftreten können. Mit Kosten von rund einem Tausendstel der Baukosten bleibt der Aufwand überschaubar. Während der gesamten Bauphase schützt die Bauleistungsversicherung den Neubau vor unvorhersehbaren Schäden. Hierzu zählen Beeinträchtigungen durch höhere Gewalt, wie etwa Hochwasser oder Sturm. Aber auch Fälle wie unerwartete Eigenschaften des Baugrundes, Konstruktions- und Materialfehler und Fahrlässigkeit sind abgedeckt. Die Kosten für die Bauleistungsversicherung betragen ebenfalls circa ein Promille der Baukosten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Fertigstellung des Baus löst die Wohngebäudeversicherung die Bauleistungsversicherung ab. Sie versichert die Immobilie bei Schäden durch Brand, Rohrbruch, Sturm oder Frost. Weitere Schäden, wie beispielsweise Hochwasser, können individuell mitversichert werden. Die Kosten unterscheiden sich je nach Risiko in der jeweiligen Region und beginnen bei etwa 200 Euro pro Jahr. „Bauhaftpflicht-, Gebäude- und Bauleistungsversicherung sind derzeit per Gesetz keine Pflichtversicherung. Jeder Bauherr sollte allerdings eine dieser drei Versicherungen haben&#8220;, rät Scharfenorth.</p>
<p style="text-align: justify;">Ergänzend können Bauherren zukunftsweisend eine Lebensversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen: „Insbesondere Immobilienbesitzer sollten dieses Risiko absichern, um nicht unverhofft in Zwangslagen zu geraten&#8220;, sagt Scharfenorth.</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren ist auch eine Absicherung des aufgenommenen Baufinanzierungsdarlehens möglich: So können Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und Darlehen auch im Fall der Fälle weiterhin bedient werden. Oft vergessen aber gesetzlich vorgeschrieben: Beschäftigen Bauherren selbst jemanden am Bau oder lassen sich helfen, müssen diese Personen bei der zuständigen Bau-Berufsgenossenschaft angemeldet werden. Es besteht dann Versicherungsschutz für die Folgen von Unfällen am Bau. Wie monatliche Raten aus Zins, Tilgung und Sondertilgung bei unterschiedlichen Finanzierungsbeträgen und Beleihungssätzen ausfallen, ermitteln Interessierte schnell und einfach mit dem Baufinanzierungsrechner von Baufi24.de.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Baufi24 GmbH</em></p>
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			</item>
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		<title>Das neue Finanzjahr steht ganz im Zeichen des alten</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/das-neue-finanzjahr-steht-ganz-im-zeichen-des-alten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jan 2017 08:21:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>München/Salzburg - Vor allem der Konjunkturstärke der USA ist es zu verdanken, dass für 2017 mit einem globalen Wachstum von rund drei Prozent gerechnet werden darf. Weltweit sind die Blicke auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump gerichtet. Es wird mit Spannung erwartet, ob er seine Wahlversprechen einlöst und wie sein Kabinett realpolitisch agiert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>München/Salzburg</strong> &#8211; Vor allem der Konjunkturstärke der USA ist es zu verdanken, dass für 2017 mit einem globalen Wachstum von rund drei Prozent gerechnet werden darf. Weltweit sind die Blicke auf den neuen US-Präsidenten Donald Trump gerichtet. Es wird mit Spannung erwartet, ob er seine Wahlversprechen einlöst und wie sein Kabinett realpolitisch agiert.</p>
<figure id="attachment_23699" aria-describedby="caption-attachment-23699" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23699" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/Pressefoto-Muenchen-c-Zuercher-Kantonalbank-Oesterreich-AG.jpg" alt="" width="620" height="414" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/Pressefoto-Muenchen-c-Zuercher-Kantonalbank-Oesterreich-AG.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/Pressefoto-Muenchen-c-Zuercher-Kantonalbank-Oesterreich-AG-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/Pressefoto-Muenchen-c-Zuercher-Kantonalbank-Oesterreich-AG-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23699" class="wp-caption-text">Quelle: Yield Public Relations Deutschland GmbH</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zinswende in den USA und globaler Favoritenwechsel</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bereits vor der Wahl Trumps wurde die Zinswende in den USA eingeläutet, nach der Wahl gehen die Markterwartungen nun von einer noch steileren Zinskurve aus. „Wir rechnen damit, dass die US-Notenbank Fed dieses Jahr zwei bis drei Leitzinserhöhungen vornehmen wird“, sagt Christian Nemeth, Chief Investment Officer der Zürcher Kantonalbank Österreich AG. Vieles spricht angesichts dieser Entwicklung für Aktien und generell für risikobehaftete Anlagen. Die Wahl Trumps beschleunigte den Favoritenwechsel, der sich im zweiten Halbjahr 2016 global an den Börsen abzeichnete. Während defensive Branchen zu den Verlierern der zweiten Jahreshälfte gehörten, feierten zyklische Branchen wie Banken, Finanzdienstleister oder auch die Baubranche ein Comeback. Die Experten der Privatbank gehen davon aus, dass sich dieser Trend in diesem Jahr fortsetzt. Generell, so Nemeth, führt auch 2017 kein Weg an Aktien vorbei. „Ein Renditenvergleich von Dividenden und Staatsanleihen zeigt ganz deutlich, dass sich in sämtlichen Regionen mit Aktien höhere Erträge erwirtschaften lassen“, informiert Nemeth. Lediglich in den USA schlägt die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen die Dividendenrendite des MSCI Index. Während die Vorzeichen in den USA mit guten Wirtschaftsdaten und einem starken US-Dollar positiv sind, ist das Umfeld für Schwellenländer alles andere als leicht. Einerseits leidet die Performance konsumgüterorientierter Märkte, andererseits reagieren Investoren angesichts Trumps protektionistischer Tendenzen opportunistisch und es kommt zu Investitionsabflüssen in Richtung USA.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Brexit und seine Folgen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Keine Aussichten auf eine Zinsnormalisierung sieht die Zürcher Kantonalbank Österreich AG in Europa, selbst 2018 dürfte die Europäische Zentralbank expansiv bleiben. Immerhin machten sich die Folgen des Brexit-Referendums in der Eurozone zumindest bisher nur äußerst moderat bemerkbar und auch Italiens Bankenkrise hat Europa noch nicht angesteckt. Gerade für die britische Wirtschaft dürfte der Brexit jedoch noch gehörige Folgen haben. Bereits im vergangenen Jahr kam es zu einer massiven Abwertung des Pfunds, für die nächsten Jahre sind Wachstumseinbußen zu befürchten. „Der britische Finanzminister geht davon aus, dass die Wirtschaft 2017 um ein Prozent und bis 2020 um 2,5 Prozent weniger wächst. Die Bertelsmann Stiftung und das ifo Institut (Institut für Wirtschaftsforschung) sagen, dass das reale BIP im Jahr 2030 um 14 Prozent niedriger sein wird als bei einem Verbleib in der Europäischen Union“, so Nemeth. Zudem droht London seine Rolle als wichtiger Finanzstandort in Europa zu verlieren. „Fast ein Fünftel der globalen Bankaktivität findet im Vereinigten Königreich statt“, unterstreicht das Vorstandsmitglied der Privatbank, was auf dem Spiel steht. Vor diesem Hintergrund bringen sich alternative europäische Standorte wie Paris, die London hier gerne den Rang ablaufen würden, in Stellung.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie Anleger 2017 Populismus und politische Risiken umschiffen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Sowohl der Brexit als auch die Wahl Trumps haben gezeigt, dass es derzeit einen gewissen Trend zu Populismus und hin zu Anti-Establishment-Voten gibt. Davon werden auch die Wahlen in Deutschland und Frankreich, die in diesem Jahr anstehen, nicht ausgenommen sein. Sie bergen daher gewisse Risiken für die Finanzmärkte. Gerade in einem herausfordernden Umfeld lohnt es sich also, Profis mit der Veranlagung des eigenen Vermögens zu betrauen. Die Zürcher Kantonalbank Österreich AG hat sich voll und ganz der individuellen Betreuung und Beratung vermögender Privatkunden und Unternehmer verschrieben. „Für Anleger gilt es mehr denn je, ihr Portfolio zu diversifizieren und auf sich abzeichnende Trends zu reagieren. 2016 haben wir eine sehr ausgewogene Strategie verfolgt. Unsere Philosophie ist langfristig ausgerichtet und wir raten von Kurzschlussreaktionen und Panikkäufen oder -verkäufen stets ab. Gerade politische Ereignisse sind an den Börsen meist nur von kurzer Dauer. Natürlich ist es aber unumgänglich, Veränderungen wie den Anstieg des Ölpreises im Frühjahr 2016 im Portfolio abzubilden“, erläutert Nemeth. Angesichts des anspruchsvollen Umfelds werden die Bäume dieses Jahr wohl nicht in den Himmel wachsen. „Mit der richtigen Strategie und einer guten Mischung sollten sich aber ordentliche Renditen erwirtschaften lassen“, ist Nemeth zuversichtlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Zürcher Kantonalbank Österreich AG</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Zürcher Kantonalbank Österreich AG ist ein auf Private Banking – insbesondere die professionelle Betreuung von vermögenden Privatpersonen und Familien, Stiftungen sowie Unternehmern – in Österreich und Süddeutschland spezialisiertes Institut. An den beiden Standorten Salzburg und Wien sind mehr als 80 Mitarbeiter beschäftigt. Aktuell verwaltet die Bank ein Kundenvolumen von rund 1,3 Milliarden Euro und verzeichnet ein jährliches Wachstum von 15 bis 20 Prozent. Beim österreichischen Dachfonds Award 2016 des GELD-Magazins wurden Portfolios des Hauses mit den Plätzen eins und drei ausgezeichnet. Die Zürcher Kantonalbank Österreich AG ist eine 100-prozentige Tochter der Zürcher Kantonalbank, Zürich. Das Schweizer Traditionshaus blickt auf eine mehr als 140-jährige Geschichte zurück und gilt als sicherste Universalbank der Welt. Als einziges Universalbank-Institut weltweit besitzt die Zürcher Kantonalbank, Zürich, ein Triple-A-Rating aller drei großen internationalen Ratingagenturen (Moody’s, S&amp;P und Fitch).</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Yield Public Relations Deutschland GmbH</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/das-neue-finanzjahr-steht-ganz-im-zeichen-des-alten/">Das neue Finanzjahr steht ganz im Zeichen des alten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schwache Weltwirtschaft und technologischer Wandel gefährden ein Viertel der globalen Bankgewinne</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/schwache-weltwirtschaft-und-technologischer-wandel-gefaehrden-ein-viertel-der-globalen-bankgewinne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2016 08:48:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Düsseldorf - In den kommenden Jahren müssen sich die Banken weltweit auf einen Einbruch ihrer Gewinne einstellen, wenn es ihnen nicht gelingt, dem zunehmenden Druck aus geringem Wirtschaftswachstum und zunehmender Digitalisierung zu begegnen. Den Instituten in den entwickelten Märkten droht bis 2020 ein Rückgang der Gesamtgewinne um 90 Milliarden Dollar, das entspricht 25 Prozent. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/schwache-weltwirtschaft-und-technologischer-wandel-gefaehrden-ein-viertel-der-globalen-bankgewinne/">Schwache Weltwirtschaft und technologischer Wandel gefährden ein Viertel der globalen Bankgewinne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Düsseldorf</strong> &#8211; In den kommenden Jahren müssen sich die Banken weltweit auf einen Einbruch ihrer Gewinne einstellen, wenn es ihnen nicht gelingt, dem zunehmenden Druck aus geringem Wirtschaftswachstum und zunehmender Digitalisierung zu begegnen. Den Instituten in den entwickelten Märkten droht bis 2020 ein Rückgang der Gesamtgewinne um 90 Milliarden Dollar, das entspricht 25 Prozent.Den größten Anpassungsbedarf haben die Banken in Westeuropa einschließlich Großbritannien: Allein hier stehen 35 Milliarden Dollar im Risiko, das sind 31 Prozent der bisherigen Gewinne. Sollte die Digitalisierung die Branche noch schneller umwälzen, als bisher absehbar, dürften die Gewinne auf dem Kontinent bis 2020 sogar um 60 Milliarden Dollar zurückgehen. Dies entspräche einer Halbierung der Eigenkapitalrendite (ROE) auf nur noch ein bis zwei Prozent. Haupttreiber der Entwicklung ist das Zusammentreffen von schwächelnder Weltwirtschaft, intensiverem Wettbewerbs- und Kostendruck durch Digitalisierung sowie der zunehmenden staatlichen Regulierung. Dies sind die Kernergebnisse der 2016er McKinsey-Jahresanalyse der Banken unter dem Titel &#8222;A brave New World for Global Banking.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Thomas Poppensieker, McKinsey-Seniorpartner und einer der Autoren der Studie: &#8222;Die Banken stehen weiterhin vor enormen Herausforderungen. Um in Zukunft die Marktchancen zu ergreifen, ist ein fundamentaler Umbau der Geschäftsmodelle unvermeidbar. In Europa stellt sich zudem die Frage nach einer weiteren Konsolidierung des Marktes.&#8220; Einige Banken in Europa hätten sich bereits sehr erfolgreich auf die veränderte Landschaft eingestellt, vor allem in Benelux und Skandinavien.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>US-Banken besser, Kreditrisiken in den Emerging Markets</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im internationalen Vergleich stehen die US-Banken besser da als ihre Wettbewerber in Europa. In den Staaten ist bis 2020 mit einem Rückgang der Profitabilität um nur einen Prozentpunkt auf acht Prozent zu rechnen. Die Banken in aufstrebenden Volkswirtschaften (Emerging Markets) stehen vor anders gelagerten Herausforderungen. Sie sind meist profitabler, dafür aber anfälliger für Kreditrisiken. Dies gilt für Institute in Brasilien, Russland und China. Eine Eintrübung der Konjunktur könnte in diesen Märkten nach McKinsey-Berechnungen ein Anstieg der Kreditverluste auf bis zu 250 Milliarden US-Dollar bewirken, die allerdings angesichts der aktuellen Ertragslage in den Märkten verkraftbar sein sollten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Finanzkrise 2008 wurden zahlreiche Regularien für Banken verschärft. &#8222;Derzeit scheint ein weiteres Drehen an der Schraube zu erwarten&#8220;, sagt Experte Poppensieker, &#8222;das schließt nochmals strengere Kapitalanforderungen, zusätzliche Stresstests und neue Regeln für das Risikomanagement ein.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Um sich auf das künftige Umfeld vorzubereiten, empfehlen die McKinsey-Experten den Banken eine Transformation, die sich auf drei Aspekte konzentriert:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Resilienz: Die Bilanzen weiter zu gesunden, die Kostenbasis zu senken und die Erlöse abzusichern gehört zu den vordringlichen Aufgaben. Die Digitalisierung ist gleichzeitig Auslöser eines verschärften Kostendrucks und erste Antwort darauf.</li>
<li>Neuorientierung: &#8222;Neben Absicherungsthemen sollten Banken die Überprüfung ihrer Geschäftsmodelle angehen&#8220;, sagt Thomas Poppensieker. Den veränderten Bedürfnissen der Kunden Rechnung tragen, intensiv mit FinTechs und neuen Anbietern zusammenarbeiten und die Möglichkeiten ausloten, mit anderen Banken in Gemeinschaftsplattformen Kosten zu senken &#8211; das sind einige der Themen einer neuen Ausrichtung.</li>
<li>Erneuerung: &#8222;Ein weitgehender Umbau des Geschäftsmodells erfordert neue Technologien und Fähigkeiten&#8220;, so Poppensieker. &#8222;Die Struktur, die Fähigkeiten und die gemeinsame Zielvision der Bankorganisationen gehören auf die Agenda.&#8220;</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">
<p><em>Quelle: ots</em></p>
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		<item>
		<title>Buchtipp: Versicherungsökonomik</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/buchtipp-versicherungsoekonomik/</link>
		
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2014 11:50:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Karlsruhe. Der bewährte Leitfaden gewährt einen umfassenden Überblick über die Themen, Methoden und Aussagen der Versicherungswirtschaftslehre.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/buchtipp-versicherungsoekonomik/">Buchtipp: Versicherungsökonomik</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Karlsruhe. Der bewährte Leitfaden gewährt einen umfassenden Überblick über die Themen, Methoden und Aussagen der Versicherungswirtschaftslehre.</p>
<p style="text-align: justify">Gesetze, Rahmenbedingungen und statistisches Datenmaterial sind auf aktuellem Stand. Die Abschnitte &#8222;Risikomanagement in der Versicherungswirtschaft&#8220; und &#8222;Aufsichtsrechtliches Solvabilitätssystem für Versicherungsunternehmen&#8220; wurden grundlegend neu bearbeitet und erweitert.</p>
<figure id="attachment_7772" aria-describedby="caption-attachment-7772" style="width: 106px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/12/1882_umschlag_schulenburg_versicherungsoekonomik_130830_rgb.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-7772 size-thumbnail" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/12/1882_umschlag_schulenburg_versicherungsoekonomik_130830_rgb-106x150.jpg" alt="Bildbeschreibung: Buchtitel." width="106" height="150" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/12/1882_umschlag_schulenburg_versicherungsoekonomik_130830_rgb-106x150.jpg 106w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/12/1882_umschlag_schulenburg_versicherungsoekonomik_130830_rgb-300x423.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/12/1882_umschlag_schulenburg_versicherungsoekonomik_130830_rgb.jpg 620w" sizes="(max-width: 106px) 100vw, 106px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7772" class="wp-caption-text">Bildbeschreibung: Buchtitel.</figcaption></figure>
<p>Inhalte:</p>
<p style="text-align: justify">&#8211; Grundlagen der Versicherungswirtschaftslehre (Versicherung, Risiko, Versicherungsprodukte und -märkte)</p>
<p style="text-align: justify">&#8211; Grundzüge der Versicherungstechnik ausgewählter Branchen (Schaden- und Unfallversicherung, Lebensversicherung, private Krankenversicherung sowie Rückversicherung)</p>
<p style="text-align: justify">&#8211; Grundlagen der Versicherungstheorie (Entscheidungen bei Sicherheit, Risiko und Ungewissheit)</p>
<p style="text-align: justify">&#8211; Analyse der Versicherungsnachfrage und des Versicherungsangebots mit Hilfe der Entscheidungstheorie unter Unsicherheit (u. a. Moral Hazard und Adverse Selection).</p>
<p style="text-align: justify">&#8211; Staatsversicherungstheorie und Sozialversicherung (Begründungen für Staatseingriffe, Alterssicherung, Solvabilitätssystem).<br />
&#8211; Die einzelnen Sozialversicherungszweige (gesetzliche Krankenversicherung, gesetzliche Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung, gesetzliche Unfallversicherung, soziale Pflegeversicherung)<br />
&#8211; Ausblick auf zukünftige Herausforderungen für Versicherungsunternehmen</p>
<p style="text-align: justify">Die 2. Auflage führt Studenten in die wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen der Versicherungswirtschaft ein und frischt das Wissen von erfahrenen Praktikern auf.</p>
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		<item>
		<title>Haus aus Zwangsversteigerung: Schnäppchen mit Risiko?</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/haus-aus-zwangsversteigerung-schnaeppchen-mit-risiko/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2014 08:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
		<category><![CDATA[Schnäppchen]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangssteigerung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angesichts einer zunehmenden Anzahl von Versteigerungen und dem generellen Interesse am Immobilienerwerb scheint der Kauf eines Hauses im Rahmen einer Zwangsversteigerung aus finanzieller Sicht sehr interessant zu sein. Die Zinsen für Darlehen sind aktuell niedriger wie je zuvor. Das bedeutet allerdings, dass gleichzeitig das Interesse kaufwilliger Personen steigt. Das Resultat sind steigende Preise auf dem &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts einer zunehmenden Anzahl von Versteigerungen und dem generellen Interesse am Immobilienerwerb scheint der Kauf eines Hauses im Rahmen einer Zwangsversteigerung aus finanzieller Sicht sehr interessant zu sein.</p>
<p>Die Zinsen für Darlehen sind aktuell niedriger wie je zuvor. Das bedeutet allerdings, dass gleichzeitig das Interesse kaufwilliger Personen steigt. Das Resultat sind steigende Preise auf dem Immobilienmarkt. Viele, die sich ein Eigenheim unter diesen Bedingungen nicht leisten können, schauen sich nach Alternativen um.</p>
<p>Es ist fast schon ironisch, wie das Pech anderer das eigene Glück sein kann: Nicht selten führt Arbeitslosigkeit, Privatinsolvenz oder Scheidung dazu, dass die Raten für das Darlehen nicht mehr bezahlbar sind. Dann beantragt die Bank meistens das Verfahren zur Zwangsvollstreckung. Haussuchende können bei einer solchen Versteigerung mit etwas Glück ein Schnäppchen machen. Hier lauern allerdings gewisse Risiken, sollte man sich für ein Haus aus einer Zwangsversteigerung interessieren:</p>
<figure id="attachment_5151" aria-describedby="caption-attachment-5151" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-5151" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/10/Haus_aus_einer_Zwangsversteigerung_70bafccef0-640x427.jpg" alt="Quelle: djd/Schüco" width="640" height="427" /><figcaption id="caption-attachment-5151" class="wp-caption-text">Quelle: djd/Schüco</figcaption></figure>
<p><strong>Haus aus Zwangsversteigerung: In 5 Schritten zum Eigenheim</strong></p>
<p><strong>1. Vorbereitung</strong></p>
<p>Wer ein gewünschtes Objekt gefunden hat, sollte sich vor dem besagten Versteigerungstermin ordentlich vorbereiten. Gerade diejenigen, die noch nie an einer solchen Versteigerung teilgenommen haben, sollten sich mit dem Ablauf vertraut machen. Dazu kann man gegebenenfalls im Vorfeld an einigen Zwangsversteigerungen teilnehmen.</p>
<p>Bevor die Versteigerung beginnt, sollten Interessenten alle zur Verfügung stehenden Informationen über das gewünschte Objekt sammeln. Beim zuständigen Amtsgericht liegt die Akte der Immobilie vor. Darin enthalten ist ein Grundbuchauszug, welche Informationen über die Größe, Lage und Nutzungsart der Immobilie enthält. Diese wirken sich natürlich direkt auf den Wert des Objekts aus: Besitzen die Eltern des Besitzers etwa ein lebenslanges Wohnrecht, mindert das den Wert des Gebäudes. Ebenfalls in der Akte enthalten ist ein Gutachten eines Sachverständigen. Dieses informiert über eventuelle Mängel, notwendige Reparaturen sowie den allgemeinen baulichen Zustand.</p>
<p><strong>2. Besichtigung</strong></p>
<p>Nach der Informationssammlung steht eine Besichtigung an. Diese ist aus dem Grund so wichtig, weil es bei einer Zwangsversteigerung kein Recht auf Rücktritt oder jegliche Garantie gibt, wie es bei Maklerkäufen üblich ist. Bei der Außenbesichtigung sollten sich Interessierte einen Überblick über die Fassade, das Dach sowie den Zustand des Grundstücks machen. Natürlich ist der äußerliche Aspekt keine Garantie dafür, dass das Innenleben genauso gut ist. Deshalb ist es ratsam, bei der Besichtigung einen Bausachverständigen zurate zu ziehen. Er kann den Zustand besser einschätzen und verborgene Mängel aufdecken. Eine Besichtigung im Inneren ist in den seltensten Fällen möglich, da die Besitzer einer Besichtigung oftmals widersprechen.</p>
<p><strong>3. Beginn der Zwangsversteigerung eines Hauses</strong></p>
<p>Zu Beginn der Versteigerung gibt der Rechtspfleger zunächst den Inhalt des Grundbuchs wieder, nennt die Gläubiger und ihre Ansprüche sowie den Verkehrswert der Immobilie. Er weist auch auf eventuelle Besonderheiten wie Denkmalschutz oder Baulasten hin. Nachdem die wichtigen Einzelheiten geklärt sind, wird ein Mindestgebot festgelegt, welches natürlich nicht unterschritten werden kann.</p>
<p><strong>4. Bieterstunde</strong></p>
<p>Nach der Bekanntgabe aller Informationen können die Anwesenden ihre Gebote abgeben. Diese müssen einen aktuellen Personalausweis mit sich führen. Häufig wird bereits zu diesem Zeitpunkt die Sicherheitsleistung gefordert. Diese beträgt meist zehn Prozent und muss beim Gericht als Scheck oder Bankbürgerschaft hinterlegt werden, Bargeld wird seit 2007 nicht mehr akzeptiert. Die Bieterstunde ist auf 30 Minuten festgesetzt. Hebt der Rechtspfleger den Hammer, wird zwar das Ende der Bieterzeit angezeigt, ein Gebot ist aber weiterhin möglich. Die Immobilie geht zu dem Zeitpunkt über, zudem der neue Eigentümer verkündet wurde. Nun gehen automatisch alle Pflichten und Rechte der Immobilie an den neuen Eigentümer über.</p>
<p><strong>5. Finanzierung des Hauses</strong></p>
<p>Käufer einer zwangsversteigerten Immobilie haben sechs Wochen Zeit, die Finanzierung der Immobilie zu sichern. Dann ist der Kaufpreis inklusive vier Prozent Zinsen an das Gericht zu überweisen. Im Anschluss erfolgt der Eintrag ins Grundbuch.</p>
<p>Wichtig: Bei der Finanzierung von zwangsversteigerten Objekten ist eine Vollfinanzierung in der Regel nicht möglich. Deshalb ist es oft schwierig, im Vorfeld eine Finanzierung abzuschließen, da der Kaufpreis noch nicht feststeht. Interessenten sollten ihr Budget nicht überschätzen, damit das Baudarlehen nicht plötzlich zur Schuldenfalle wird.</p>
<p><strong>Das Risiko einer Zwangsversteigerung</strong></p>
<p>Wie aus der Überschrift ersichtlich wird, gibt es bei zwangsversteigerten Immobilien ein nicht zu vernachlässigendes Risiko:</p>
<ul>
<li>Ein Gutachten durch einen Sachverständigen kann erfolgen, wenn es Interessierte wünschen, jedoch gibt es hier keine Gewährleistung bei Falschangaben oder Mängeln. Man kauft somit buchstäblich die „Katze im Sack“. Bietinteressenten können allerdings Folgendes tun:</li>
<li>mit einem Verwalter oder Nachbarn sprechen und Informationen erfragen</li>
<li>beim Bauamt nach ausstehenden Erschließungskosten fragen</li>
<li>einen Termin mit den Gläubigern vereinbaren</li>
</ul>
<p>Dennoch gibt es eine gute Nachricht: Der Erwerber zahlt nämlich nur die anfallenden Gerichtskosten zur Umschreibung der Immobilie sowie die obligatorische Grunderwerbsteuer.</p>
<p>Es fallen dagegen keine Notar- oder Maklerkosten an. Problematisch ist es allerdings, wenn die ehemaligen Besitzer noch im Haus wohnen. Möchten diese nicht freiwillig ausziehen, benötigt man im schlimmsten Fall einen Gerichtsbeschluss zur Räumung. Das kann durchaus eine fünfstellige Summe kosten und ist immer eine menschliche Tragödie.</p>
<p>Wohnten in der Immobilie dagegen Mieter, müssen die neuen Besitzer warten, bis deren Mietvertrag abläuft. Eine Zwangsräumung ist bis dahin nicht möglich.</p>
<p>Quelle: djd</p>
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