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	<title>Bauzinsen</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Bauzinsen</title>
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		<title>Aktuelle Bauzinsen im Blick: Lohnt sich ein Neubau trotz steigender Kosten?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Jan 2025 13:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Immobilienmarkt ist ständigen Veränderungen unterworfen, und die Bauzinsen spielen dabei eine entscheidende Rolle. In diesem Artikel erfahren Sie, wie hoch die Bauzinsen aktuell sind und ob es sinnvoll ist, ein neues Bauprojekt zu starten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/aktuelle-bauzinsen-im-blick-lohnt-sich-ein-neubau/">Aktuelle Bauzinsen im Blick: Lohnt sich ein Neubau trotz steigender Kosten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Immobilienmarkt ist ständigen Veränderungen unterworfen, und die Bauzinsen spielen dabei eine entscheidende Rolle. In diesem Artikel erfahren Sie, wie hoch die Bauzinsen aktuell sind und ob es sinnvoll ist, ein neues Bauprojekt zu starten.</p>
<h2 style="text-align: left;">Aktuelle Bauzinsen im Überblick</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Bauzinsen sind in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Aktuell liegen die durchschnittlichen Zinssätze für Baufinanzierungen zwischen 3,5 % und 4,5 %, abhängig von mehreren Faktoren wie der Laufzeit, der Bonität des Kreditnehmers und der Art des Darlehens. Verglichen mit den historischen Tiefstständen von 0,5 % vor einigen Jahren, ist dies ein signifikanter Anstieg.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Blick auf die Zinsentwicklung zeigt, dass die Bauzinsen in den letzten Monaten stabil geblieben sind, aber Experten warnen vor möglichen weiteren Erhöhungen. Es ist wichtig, regelmäßig aktuelle Zinssätze zu prüfen, da diese die Gesamtkosten Ihrer Baufinanzierung erheblich beeinflussen können.</p>
<h2 style="text-align: left;">Einflussfaktoren auf die Bauzinsen</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Höhe der Bauzinsen wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong>Leitzinsen:</strong> Die Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hat direkten Einfluss auf die Bauzinsen. Steigende Leitzinsen führen tendenziell zu höheren Bauzinsen.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Inflation:</strong> Eine steigende Inflation kann die Bauzinsen ebenfalls erhöhen, da Banken höhere Zinsen verlangen, um das Risiko eines Geldwertverlustes auszugleichen.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Marktnachfrage:</strong> Ein hoher Bedarf an Baufinanzierungen kann zu höheren Zinsen führen, da Banken in der Lage sind, höhere Zinssätze durchzusetzen.</li>
</ul>
<h2 style="text-align: left;">Kann es sinnvoll sein, jetzt neu zu bauen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Ob es Sinn macht, ein neues Bauprojekt zu starten, hängt von verschiedenen individuellen Faktoren ab. Hier sind einige Überlegungen, die Ihnen helfen können, eine Entscheidung zu treffen:</p>
<h3 style="text-align: left;">1. Lage und Marktanalyse</h3>
<p style="text-align: justify;">Das <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/mit-der-richtigen-strategie-zur-optimalen-immobilienfinanzierung/" target="_blank" rel="noopener">Immobilienumfeld</a> ist entscheidend. In gefragten Lagen kann auch bei höheren Bauzinsen ein Neubau profitabel sein, da die Wertsteigerung der Immobilie potenziell höher bleibt. Eine gründliche Marktanalyse hilft, die zukünftigen Entwicklungen besser einzuschätzen.</p>
<h3 style="text-align: left;">2. Finanzierungsoptionen</h3>
<p style="text-align: justify;">Untersuchen Sie verschiedene Finanzierungsmodelle. Festzinsangebote sind bei steigenden Zinsen von Vorteil, da sie Ihnen Planungssicherheit geben. Prüfen Sie auch staatliche Förderungen, die Ihre Finanzierungskosten senken können.</p>
<h3 style="text-align: left;">3. Persönliche Lebenssituation</h3>
<p style="text-align: justify;">Berücksichtigen Sie Ihre persönliche Lebenssituation und Ihre langfristigen Pläne. Wenn Sie planen, die Immobilie langfristig zu nutzen, kann ein Neubau auch bei höheren Zinsen sinnvoll sein. Flexibilität und eine sichere finanzielle Grundlage sind hierbei unerlässlich.</p>
<h2 style="text-align: left;">Chancen und Herausforderungen</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Entscheidung, neu zu bauen, sollte wohlüberlegt sein. Die aktuellen Bauzinsen sind höher als in den letzten Jahren, was die Gesamtkosten der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/die-psychologie-des-geldes-wie-denken-wir-ueber-finanzen/" target="_blank" rel="noopener">Finanzierung</a> beeinflusst. Dennoch bieten sich Chancen, insbesondere in attraktiven Lagen und bei kluger Finanzierungsplanung.</p>
<p style="text-align: justify;">Nutzen Sie die Zeit, um sich umfassend über Ihre Optionen zu informieren. Besprechen Sie Ihre Pläne mit einem Finanzexperten, um die besten Angebote zu finden, und behalten Sie immer Ihre langfristigen Ziele im Blick. Mit einer fundierten Planung können Sie in einem herausfordernden Markt erfolgreich sein.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ARKM Redaktion</em></p>
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		<title>Wenig Bewegung bei den Bauzinsen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 May 2023 08:15:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Zentralbank]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienpreise]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzins]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinserhöhung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Kreditvermittlers Dr. Klein, erläutert, wie sich der Zinsentscheid auf die Bauzinsen auswirkt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/wenig-bewegung-bei-den-bauzinsen/">Wenig Bewegung bei den Bauzinsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Europäische Zentralbank (EZB) drosselt ihr Tempo bei der Anhebung der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/nach-erneuter-leitzins-erhoehung-bauzinsen-bleiben-stabil/" target="_blank" rel="noopener">Leitzinsen</a>: Erstmals seit Juli letzten Jahres geht sie mit plus 0,25 Prozentpunkten einen kleineren Schritt als bisher. Gleichzeitig betont Notenbank-Chefin Lagarde, dass die Zinsen noch weiter angehoben werden müssen, um die Inflation zu senken. Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Kreditvermittlers Dr. Klein, erläutert, wie sich der Zinsentscheid auf die Bauzinsen auswirkt.</p>
<h2 style="text-align: left;">Leitzinserhöhung bereits eingepreist</h2>
<p style="text-align: justify;">„Die Anhebung des Leitzinses um 0,25 Prozentpunkte ist erwartet worden und bereits an den Finanzmärkten eingepreist“, so Michael Neumann. „Die Zinsen für <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/baufinanzierung-mit-kuerzerer-zinsbindung-gegen-hohe-monatsraten/" target="_blank" rel="noopener">Baufinanzierungen</a> zeigen keine größeren Reaktionen auf die Entscheidung der EZB und verlaufen derzeit relativ ruhig seitwärts.“ Der repräsentative Bestzins des bundesweit tätigen Vermittlers für eine 10-jährige Baufinanzierung beträgt aktuell 3,41 Prozent (Stand: 09.05.2023). Vor der geldpolitischen Sitzung der Notenbanker war auch ein doppelt so hoher Zinsschritt für möglich gehalten worden. Dass die EZB nun das Tempo reduziert, mit dem sie die Inflation bekämpft, wertet der Spezialist als notwendige Vorsicht: „In der Gemengelage zwischen hoher Staatsverschuldung einzelner Euro-Länder, drohender Rezession und fragiler Stabilität einiger Banken ist der Handlungsspielraum der EZB derzeit eingeschränkt. Um keine zusätzlichen Unsicherheiten zu provozieren, kann sie die Zinsen nicht weiterhin so schnell wie bislang erhöhen, sondern muss behutsam vorgehen.“</p>
<h2 style="text-align: left;">Bauzinsen haben Aufwärtspotenzial</h2>
<p style="text-align: justify;">Während in den USA mit den Zinserhöhungen bald Schluss sein könnte, gibt Lagarde unmissverständlich zu verstehen: Europa stehen weitere Zinsschritte bevor, um die Inflation nachhaltig und deutlich zu reduzieren. Allerdings ist die allgemeine Markterwartung, dass es auch hier eine Pause gibt – vermutlich nach zwei weiteren Zinsanhebungen im Juni und Juli. „Für die weitere Entwicklung der Baufinanzierungszinsen ist die entscheidende Frage: Was signalisiert die EZB im Sommer?“, meint Michael Neumann. „Wenn die EZB nach den erwarteten Zinsanhebungen nicht zu einem neutralen Ausblick übergeht, sondern an dem restriktiven Kurs festhalten will, könnte das die Bauzinsen im zweiten Halbjahr noch einmal unter Druck setzen. Denn dieses Szenario findet sich noch nicht im aktuellen Zinsniveau wieder.“ Voraussetzung wäre, dass die Inflation – und vor allem die Kerninflation – nicht deutlich zurückgeht, weiterhin Lohnabschlüsse auf jetzigem Niveau stattfinden und sich die Wirtschaft robust zeigt. „Ich halte es für wahrscheinlich, dass die EZB mehr gegen die Inflation unternehmen muss als momentan erwartet. Deshalb rechne ich längerfristig noch mit einem leicht steigenden Zinsniveau für Baufinanzierungen. Je nach Entwicklung könnte das auch deutlich über der 4-Prozent-Grenze liegen“, so Neumann.</p>
<h2 style="text-align: left;">Stärkeres politisches Engagement nötig</h2>
<p style="text-align: justify;">Vielerorts sinken die <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/immobilienpreise-sinken-2022-inflationsbereinigt-leicht/" target="_blank" rel="noopener">Immobilienpreise</a> und Angebote werden nach unten verhandelt. Aber das bringt keine grundlegende Erleichterung für Immobilieninteressenten: Für viele bleiben die Gesamtkosten zu hoch. Den Grund sieht Michael Neumann weniger im Zinsniveau – das sei in den letzten Jahren künstlich niedrig gehalten worden und jetzt wieder auf dem Weg zur Normalität –, sondern bei den nach wie vor hohen Preisen für die Immobilie selbst sowie den Kaufnebenkosten. „Das Angebot ist zu gering, Anreize fehlen, die Bürokratie ist nach wie vor ein Hemmschuh – und die Förderungen für privaten Immobilienerwerb kann man nur mit gutem Willen als halbherzig bezeichnen“, so Neumann. Er fordert konkrete Maßnahmen für die Wiederbelebung des Neubaus und ein glaubwürdiges Engagement für privates Wohneigentum. „Weder die aktuelle Neubauförderung noch das geplante Programm für Familien lasse ich als ernsthaften Versuch gelten, Menschen beim Kauf einer eigenen Immobilie zu unterstützen. Die Bundesregierung sollte endlich in Sachen Neubau aktiv werden, neuen Wohnraum zum Beispiel durch Umwidmung von Büro- oder Gewerbeflächen schaffen und entschieden die Eigentumsbildung durch Kauf bestehender Immobilien unterstützen: Planungs- und Genehmigungsverfahren verschlanken, Investitionsanreize schaffen und kluge Konzepte für alle Erstkäufer einer selbst genutzten Immobilie vorlegen – beispielsweise in Form eines Freibetrags bei der Grunderwerbsteuer“, fordert Dr.-Klein-Vorstand Neumann.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Dr. Klein Privatkunden AG</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/wenig-bewegung-bei-den-bauzinsen/">Wenig Bewegung bei den Bauzinsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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		<title>Bauzinsen nähern sich nach Zwischentief wieder 4-Prozent-Marke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2023 10:18:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem Zwischentief im Februar nähern sich die Bauzinsen für zehnjährige Darlehen Ende des Monats wieder der Marke von 4 Prozent und liegen aktuell bei rund 3,85 Prozent.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/bauzinsen-naehern-sich-nach-zwischentief-wieder-4-prozent-marke/">Bauzinsen nähern sich nach Zwischentief wieder 4-Prozent-Marke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach einem Zwischentief im Februar nähern sich die Bauzinsen für zehnjährige <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/zinsdelle-lasst-darlehenssummen-fur-baufinanzierungen-steigen/" target="_blank" rel="noopener">Darlehen</a> Ende des Monats wieder der Marke von 4 Prozent und liegen aktuell bei rund 3,85 Prozent. Das bedeutet: Mit einer Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich ein Kredit über rund 207.000 Euro bedienen. Im März und im weiteren Jahresverlauf müssen sich Kreditwillige laut Interhyp-Einschätzung auf schwankende Zinsen in einem Korridor zwischen 3 und 4 Prozent einstellen. Auch die befragten Experten rechnen mit Bauzinsen zwischen 3,5 und 4 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">„Seit Monaten beobachten wir stark schwankende Zinsen. Das wird unserer Einschätzung nach auch in den kommenden Monaten so bleiben“, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG. Die nach wie vor hohe Inflation zwingt die Notenbanken weiterhin zu einer restriktiven Geldpolitik. Das wiederum treibt die Renditen für Staatsanleihen und damit die Zinsen für Baufinanzierungen in die Höhe. „Die Hoffnungen auf ein baldiges Ende der straffen Zinspolitik der amerikanischen Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank EZB könnten sich als verfrüht erweisen“, sagt Mohr. „Genau deshalb ist ein Zinsvergleich für Darlehensnehmerinnen und Darlehensnehmer in diesen Tagen so wichtig, da Konditionsveränderungen von den Banken unterschiedlich schnell weitergegeben und eingepreist werden“.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Entschlossene Notenbanken treiben Bauzinsen</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Fed hatte ihr Zins-Tempo zuletzt gedrosselt und den Leitzins im Februar lediglich um 0,25 Prozentpunkte angehoben. Ein Ende der Erhöhungen ist nicht in Sicht. Die Europäische Zentralbank EZB, die bei der Straffung der Geldpolitik ohnehin hinterherhinkt, könnte die Zinsen Mitte März derweil abermals um weitere 0,5 Prozentpunkte auf dann 3,5 Prozent nach oben schrauben. „Die Rhetorik der Notenbanker lässt angesichts der Inflationsdaten keine Zweifel an der Entschlossenheit aufkommen. Die Inflation lässt sich nicht so schnell vertreiben wie erwartet und wird Immobilienkaufende im Jahr 2023 weiter beschäftigen“, sagt Mirjam Mohr.</p>
<p style="text-align: justify;">Die nach wie vor angespannte Stimmung schlägt auf den Markt durch. Ende Februar stieg die Rendite für zehnjährige Bundesanleihen, die neben den <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/nach-erneuter-leitzins-erhoehung-bauzinsen-bleiben-stabil/" target="_blank" rel="noopener">Leitzinsen</a> als wichtiger Richtungsweiser fürs Baugeld gelten, mit 2,58 Prozent auf den höchsten Stand seit 2011.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Expertenrat: Das sollte man jetzt beachten</h2>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich gilt: Immobilieninteressentinnen und Immobilieninteressenten sollten ihre Entscheidung für oder gegen Wohneigentum nicht allein vom Zinsumfeld abhängig machen – sondern langfristig agieren. „Wichtiger als die Nachkommastelle beim Darlehen ist eine Gesamtfinanzierung, die zum Leben passt, sowie die Objektqualität“, erklärt Zinsexpertin Mohr. „Daher sind ein Kassensturz und ein frühzeitiges Beratungsgespräch essentiell“.</p>
<p style="text-align: justify;">Gleichzeitig hat sich der Markt in den vergangenen Monaten von einem Verkäufer- hin zu einem Käufermarkt gewandelt. Immobilieninteressentinnen und -interessenten haben heute häufig mehr Angebot als in der Vergangenheit und auch mehr Zeit, sich verschiedene Objekte in Ruhe anzusehen. Das bietet neue Spielräume: „Wir empfehlen unseren Kundinnen und Kunden unbedingt, den Preis zu verhandeln. Ein Argument gegenüber den Verkäuferinnen oder Verkäufern kann zum Beispiel das gestiegene Zinsniveau sein, was eine deutlich höhere monatliche Rate bedeutet. Auch anstehende Sanierungen können als Argument für einen Preisnachlass herangezogen werden“, sagt Mirjam Mohr.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer seine finanziellen Möglichkeiten im Detail kennt und ein konkretes Objekt im Auge hat, sollte das aktuelle Zinsumfeld genau im Auge behalten: „Durch die starke Volatilität ergeben sich immer wieder Chancen, Zinsdellen effektiv zu nutzen“, rät Mohr. „Deshalb empfehlen wir unseren Kundinnen und Kunden immer, in einem engen Austausch mit uns zu bleiben, um den perfekt passenden Zins zu finden.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Interhyp Gruppe</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/bauzinsen-naehern-sich-nach-zwischentief-wieder-4-prozent-marke/">Bauzinsen nähern sich nach Zwischentief wieder 4-Prozent-Marke</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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		<title>Nach erneuter Leitzins Erhöhung: Bauzinsen bleiben stabil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2023 09:59:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum fünften Mal in Folge hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen erhöht: Mit +0,5 Prozentpunkten liegt der Leitzins damit aktuell bei 3 Prozent.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/nach-erneuter-leitzins-erhoehung-bauzinsen-bleiben-stabil/">Nach erneuter Leitzins Erhöhung: Bauzinsen bleiben stabil</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Zum fünften Mal in Folge hat die <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/vor-ezb-entscheid-bauzinsen-steigen-weiter/" target="_blank" rel="noopener">Europäische Zentralbank (EZB)</a> die Leitzinsen erhöht: Mit +0,5 Prozentpunkten liegt der Leitzins damit aktuell bei 3 Prozent. Im Zuge der EZB-Sitzung Anfang Februar gab es zwei Besonderheiten: eine Ankündigung zur geplanten Erhöhung im März und die Reaktionen der Finanzmärkte auf diese deutlichen Signale zur weiterhin straffen Geldpolitik. Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Kreditvermittlers Dr. Klein, kommentiert die Auswirkungen auf die Zinsen für Baufinanzierungen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Leitzins Erhöhung auch im März</h2>
<p style="text-align: justify;">Dass EZB-Chefin Christine Lagarde den Leitzins wieder nach oben anpassen würde, wurde im Vorfeld bereits erwartet und auch der Umfang war wenig überraschend. Wohl aber, dass sie zugleich ankündigte, dies im März wiederholen zu wollen – eine derart konkrete Absichtsbekundung ist durchaus unüblich. „Die EZB will mit ihrer Entscheidung und der Kommunikation über zukünftige Pläne alle Zweifel ausräumen, dass sie es mit dem Kampf der Inflation ernst meint“, kommentiert Michael Neumann von Dr. Klein. Die Verpflichtung zu einer weiterhin straffen Geldpolitik soll die Inflationserwartungen und die Lohnentwicklung abbremsen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Leitzins hoch, Anleiherenditen runter</h2>
<p style="text-align: justify;">Nur: die Vehemenz, die suggeriert werden sollte, kam nicht bei den Märkten an. Die Rendite der Bundesanleihe, an dem sich die Zinsen für Baufinanzierungen tendenziell orientieren, gab im Anschluss der EZB-Sitzung nach. „Die Märkte glauben nicht, dass Christine Lagarde ihren Kurs auch nach März noch durchhält“, so Michael Neumann. Zumal die USA bereits ihre Zinsschritte verkleinert haben und US-Notenbank-Chef Powell in Bezug auf die Inflationseinschätzung zuletzt relativ entspannt wirkte. „An den Kapitalmärkten scheint die Erwartung vorzuherrschen, dass sich die Notenbanken in absehbarer Zeit von ihrer restriktiven Geldpolitik verabschieden könnten“, schätzt Neumann. Dass die Baufinanzierungszinsen den aktuellen Renditerückgang nachvollziehen werden, glaubt er allerdings nicht. Es handele sich um einen temporären Ausschlag, und Bauzinsen folgten einem etwas längeren Trend, aber keinen kurzfristigen Bewegungen innerhalb eines einzelnen Tages. Der repräsentative Bestzins bei Dr. Klein für ein 10-jähriges Darlehen bleibt stabil und beträgt aktuell 3,19 Prozent (Stand: 07.02.2023).</p>
<h2 style="text-align: justify;">Entspannung auf breiter Front – auch bei den Bauzinsen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Die allgemeine Stimmung scheint vorsichtig optimistisch: Die Furcht vor einer <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/bauzinsen-korridor-zwischen-3-und-4-prozent-bestaetigt-sich/" target="_blank" rel="noopener">Energiekrise</a> hat sich verflüchtigt, die Inflation scheint auf dem Rückzug, die Börse verzeichnet Gewinne und die Gefahr einer Rezession ist abgeschwächt. Neumann glaubt allerdings nicht, dass es das schon gewesen sein muss mit den deutlichen Leitzinserhöhungen. „Die rückläufigen Inflationsraten täuschen nicht darüber hinweg, dass der Druck hoch bleibt. Wesentliche beständige Inflationsfaktoren, die nicht über die Jahreszeiten schwanken, sind rekordhoch. Ich rechne daher mit einem tendenziell steigenden Zinsniveau für Baufinanzierungen.“ Neumann zufolge mache sich jetzt der so genannte Zweitrundeneffekt bemerkbar: Kosten, die durch höhere Löhne, Rohstoff- oder Energiekosten entstehen, kommen weiterhin beim Verbraucher an – ungeachtet der aktuell etwas gesunkenen Energiepreise. Und dagegen müsse die EZB weiterhin entschieden ankämpfen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wann erholt sich der Immobilienmarkt?</h2>
<p style="text-align: justify;">Nach dem „Zinsschock“ – dem beispiellos schnellen Anstieg der Bauzinsen im letzten Jahr – ist die Nachfrage nach Immobilien und damit auch nach Baufinanzierungen schlagartig eingebrochen. Laut Michael Neumann hat sich der Markt noch nicht wieder deutlich belebt: „Fakt ist: In der aktuellen Zinssituation bleiben die Bau- und Kaufpreise für viele zu hoch“, so der Dr.-Klein-Vorstand. „Wo Interessenten früher fast bedenkenlos gekauft haben, gehen sie jetzt sehr viel zurückhaltender vor. Gerade bei jungen Leuten ist auch schlicht die finanzielle Grenze erreicht: Die hohen Erwerbsnebenkosten zusammen mit den hohen Anforderungen an Eigenkapital sind für viele nicht realisierbar.“ Ihm zufolge komme aber Bewegung in das Preisgefüge. Auch wenn die Angebotspreise vielerorts noch nicht signifikant runtergingen – bei den tatsächlich gezahlten Preisen seien bereits leichte Rückgänge zu beobachten. Kaufinteressenten sollten genau hinhören: Wie wichtig ist dem Noch-Besitzer ein zügiger Verkauf? „Weil sich abzeichnet, dass die Preise vielerorts tendenziell eher sinken, könnten Preisverhandlungen hier erfolgreich sein“, so Neumann. Er rechnet damit, dass der Immobilienmarkt noch dieses Jahr wieder an Dynamik gewinnt und sich Schritt für Schritt normalisiert.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Dr. Klein Privatkunden AG</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/nach-erneuter-leitzins-erhoehung-bauzinsen-bleiben-stabil/">Nach erneuter Leitzins Erhöhung: Bauzinsen bleiben stabil</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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		<title>Bauzinsen: Korridor zwischen 3 und 4 Prozent bestätigt sich</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/bauzinsen-korridor-zwischen-3-und-4-prozent-bestaetigt-sich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2023 10:12:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Baupreise]]></category>
		<category><![CDATA[Bauzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienmarkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Die EZB hält an ihrem Kurs fest und führt die Geldpolitik konsequent aus der Welt der Niedrigzinsen. Für angehende Immobilienkäufer bedeutet das eine Welt von stark gestiegenen Bauzinsen – gleichzeitig aber auch einen Immobilienmarkt, der eine neue Balance findet und somit neue Chancen bietet“, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG, im Februar-Zinsbericht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/bauzinsen-korridor-zwischen-3-und-4-prozent-bestaetigt-sich/">Bauzinsen: Korridor zwischen 3 und 4 Prozent bestätigt sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Immobilienkaufende müssen sich im Februar weiter auf schwankende Zinsen für Darlehen einstellen. Nach Meinung der von Interhyp befragten Expertinnen und Experten könnten diese im Jahresverlauf sogar weiter steigen. Zu dieser Einschätzung gelangt die Interhyp AG im neusten Zinsbericht unmittelbar nach den jüngsten Zinsschritten der amerikanischen und europäischen Zentralbanken am 1. und am 2. Februar. Kurzfristig erwartet die Mehrheit des monatlich befragten Experten-Panels steigende Konditionen, auf Jahressicht immerhin noch die Hälfte, während die andere Hälfte ein gleichbleibendes Zinsniveau für wahrscheinlich hält. Anfang Februar liegen die Zinsen für zehnjährige Darlehen im Schnitt bei 3,6 Prozent. Mit einer Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich damit ein Kredit über rund 214.000 Euro aufnehmen. „Die EZB hält an ihrem Kurs fest und führt die Geldpolitik konsequent aus der Welt der Niedrigzinsen. Für angehende Immobilienkäufer bedeutet das eine Welt von stark gestiegenen Bauzinsen – gleichzeitig aber auch einen <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/immobilienmarkt-im-norden-und-osten-runter-in-dresden-rauf-in-berlin/" target="_blank" rel="noopener">Immobilienmarkt</a>, der eine neue Balance findet und somit neue Chancen bietet“, erklärt Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG, im Februar-Zinsbericht.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie erwartet hat die amerikanische Notenbank Fed am 1. Februar den Leitzins einen kleinen Schritt um 0,25 Prozentpunkte auf 4,5 bis 4,75 Prozent erhöht. Die Europäische Zentralbank EZB hob die Leitzinsen erwartungsgemäß um weitere 0,5 Prozentpunkte an auf nunmehr 3 Prozent. Zudem bekräftigten insbesondere die europäischen Währungshüter, ihren restriktiven Kurs im laufenden Jahr nach aktuellen Erkenntnissen beizubehalten. Auch weitere Zinserhöhungen im März und im Sommer werden erwartet.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Inflation hat Zenit überschritten – Zinskorridor zwischen 3 bis 4 Prozent bestätigt sich bei Bauzinsen</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Tempo bei den Zinsschritten und die deutliche Straffung der Geldpolitik hatten im vergangenen Jahr zu einem beispiellosen Zinsanstieg bei Immobiliendarlehen von rund einem Prozent im Januar 2022 auf über vier Prozent im Jahresverlauf geführt. Im Januar 2023 haben die Konditionen von rund 3,9 Prozent auf aktuell 3,6 Prozent etwas nachgegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">„Optimistische Anleger könnten angesichts deutlich gestiegener Aktienkurse seit Jahresbeginn und weltweit nachlassender Inflationszahlen hoffen, dass die Zinsen bald wieder sinken“, sagt Mirjam Mohr. „Doch selbst wenn die Inflation ihren Höhepunkt überschritten haben mag: Es wird dauern, bis sich die Preise nach <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/vor-ezb-entscheid-bauzinsen-steigen-weiter/" target="_blank" rel="noopener">EZB</a>-Vorstellungen wieder stabilisiert haben. Wir sehen unsere Prognose vom Zinskorridor zwischen 3 und 4 Prozent für Bauzinsen aktuell bestätigt.“ So ist die nachlassende Teuerung zuletzt vor allem auf die gesunkenen Energiepreise zurückzuführen. Gleichzeitig sorgen ökologische Nachhaltigkeitsvorgaben und eine zunehmend angestrebte Unabhängigkeit bei Lieferketten zu teureren Produktionsverlagerungen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wirtschaft landet sanfter als gedacht</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Konjunktur verkraftet die gestraffte Geldpolitik trotz geopolitischer Herausforderungen und der Energiekrise bisher besser als erwartet. So hat sich das Wirtschaftsklima zuletzt zwar eingetrübt, eine harte Landung jedoch ist bisher ausgeblieben. Den neusten Daten nach können die Eurozone und Deutschland eine Rezession abwenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Arbeitslosigkeit verharrt auf einem Rekordtief. Die Wirtschaft profitierte in den vergangenen Wochen sowohl vom bisher milden Winter als auch vom staatlich verordneten Ende des Corona-Lockdowns in China, das positive Impulse für die globale Wirtschaft sendete. Mirjam Mohr: „Nachdem die Notenbanken in der jüngsten Vergangenheit mehrfach betont hatten, dass die Preisstabilität stärker wiegt als die Konjunktur, sollten die neusten Wirtschaftsdaten diesen Kurs vorerst bekräftigen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Für Immobilienkaufende hat die Medaille zwei Seiten. Einerseits haben die höheren Zinsen die monatlichen Raten und damit die Finanzierungskosten verteuert. Andererseits können Verkäuferinnen und Verkäufer vielerorts die in den vergangenen Jahren immer ambitionierteren Kaufpreiserwartungen nicht mehr durchsetzen, weil Kaufende genauer auf den Kaufpreis und neuerdings zusätzlich auf den energetischen Zustand der Objekte blicken. Das gilt sowohl für Eigennutzer als auch für <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/werden-investoren-von-immobilien-immer-junger/" target="_blank" rel="noopener">Kapitalanleger</a>. Da aus Sicht eines Kapitalanlegers vielerorts keine exorbitanten Mieterhöhungen durchsetzbar sind und Eigennutzer weniger Fremdkapital erhalten, müssen Verkäufer die Kaufpreise nach unten anpassen. Mirjam Mohr rät Kaufwilligen, die neue Situation für ihre Kaufpreisverhandlungen zu nutzen. Zudem sollten sich Interessenten informieren, welche Kreditsumme sie aktuell stemmen können, welche Unterlagen benötigt werden und welche Kreditgeber ihr Finanzierungsvorhaben am besten begleiten können.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Interhyp AG</em></p>
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		<title>Keine Erholung in Sicht: Bauzinsen weiter unter Druck</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/keine-erholung-in-sicht-baufinanzierungszinsen-weiter-unter-druck/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sandra Dolas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2023 13:03:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierungszinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Bauzinsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lübeck, 18. Januar 2023. Die Inflation ist im Dezember sowohl im Euro-Raum als auch in Deutschland stärker gesunken als erwartet und die Wirtschaft zeigt sich überraschend robust. Dennoch geht Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Kreditvermittlers Dr. Klein, nicht davon aus, dass die Zinsen für Baufinanzierungen demnächst nachgeben. Im Gegenteil: Er hält einen Anstieg auf bis zu 5 Prozent im Verlauf des Jahres für möglich.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Zinskommentar der Dr. Klein Privatkunden AG</strong></em></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lübeck, 18. Januar 2023</strong>. Die Inflation ist im Dezember sowohl im Euro-Raum als auch in <a href="https://www.finanzratgeber24.de/versicherungen-vorsorge/krankenkassen-ein-vergleich-zwischen-deutschland-und-der-schweiz/" target="_blank" rel="noopener">Deutschland</a> stärker gesunken als erwartet und die Wirtschaft zeigt sich überraschend robust. Dennoch geht Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender des Kreditvermittlers Dr. Klein, nicht davon aus, dass die Zinsen für Baufinanzierungen demnächst nachgeben. Im Gegenteil: Er hält einen Anstieg auf bis zu 5 Prozent im Verlauf des Jahres für möglich.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Zinsanstieg zum Jahresbeginn</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Jahr begann mit einem Anstieg der Baufinanzierungszinsen – zuletzt hat sich die Zinskurve wieder leicht abgesenkt. Laut Dr. Klein beträgt der aktuelle repräsentative Bestzins 3,44 Prozent (Stand: 16.01.2023). Wesentlicher Auslöser für die Aufwärtsbewegung ist für Michael Neumann die aktuelle Inflationserwartung seitens der Europäischen Zentralbank (EZB): „Christine Lagarde hat die mittelfristigen Prognosen nach oben korrigiert und angekündigt, die Leitzinsen nachzuziehen. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass sie die hohe Inflation weiterhin entschlossen bekämpft“, so Neumann. Nachdem die EZB den Anstieg der Inflation völlig unterschätzt habe, wolle sie nun nicht den Fehler begehen und das Abflauen überschätzen. „Darauf hat der Markt reagiert und weitere Zinsschritte eingepreist – zumindest für das Frühjahr. Als Folge sind auch die Baufinanzierungszinsen hochgegangen“, erläutert Michael Neumann die jüngste Zinsbewegung.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Weiteres Aufwärtspotenzial für Bauzinsen</h2>
<p style="text-align: justify;">Zuletzt gab es positive Daten aus der Wirtschaft: Die Inflation in der Euro-Zone sinkt im Dezember zum zweiten Mal in Folge, und zwar stärker als vorhergesagt. Und die deutsche Wirtschaftsleistung wächst – den Krisen zum Trotz – im Gesamtjahr 2022 um starke 1,9 Prozent. Aber: Selbst wenn die Inflation ihren Höhepunkt bereits hinter sich haben sollte, bleibt sie auf einem hohen Niveau und fernab der Zielmarke von zwei Prozent. Der leichte Rückgang ist zum Teil auf staatliche Maßnahmen zurückzuführen, die Verbraucher und Industrie von den hohen Energiekosten entlasten. Zudem ufert die Kerninflation – bereinigt um schwankungsanfällige Güter wie Energie und Nahrungsmittel – im Dezember aus auf eine Rekordhöhe von 5,2 Prozent. Auch für die nächsten Monate ist Michael Neumann von Dr. Klein daher wenig optimistisch, was sinkende Konditionen für Baufinanzierungen angeht: „Ich rechne mit weiteren Zinsanstiegen im ersten Halbjahr und mit einem Zinsniveau von über 4 Prozent. Schwankungen können dabei immer wieder in Richtung 3 Prozent gehen, aber auch eine zeitweise 5 vor dem Komma will ich nicht ausschließen.“</p>
<h2 style="text-align: justify;">Preisdruck auf Immobilien nimmt zu</h2>
<figure id="attachment_66018" aria-describedby="caption-attachment-66018" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-66018" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2023/01/2023-01-18-Baufinanzierungszinsen-300x196.jpg" alt="2023-01-18-Baufinanzierungszinsen" width="300" height="196" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2023/01/2023-01-18-Baufinanzierungszinsen-300x196.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2023/01/2023-01-18-Baufinanzierungszinsen-660x430.jpg 660w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2023/01/2023-01-18-Baufinanzierungszinsen-150x98.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2023/01/2023-01-18-Baufinanzierungszinsen.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-66018" class="wp-caption-text">Quelle: moerschy / pixabay.com<br />https://pixabay.com/de/photos/hausbau-haus-geld-teuer-1005491/</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Für Kaufinteressenten ist Neumann zufolge bis auf Weiteres keine deutliche Entspannung in Sicht: Bei einem vermutlich weiterhin leicht steigenden Zinsniveau träfen sie in den meisten Regionen auf immer noch hohe Quadratmeterpreise. „Der Preisdruck nimmt weiter zu – aber ich erwarte keinen Einbruch in der Fläche“, so die Einschätzung des Experten. In einigen Fällen gebe es aber bereits signifikante Rückgänge bei den tatsächlich gezahlten Immobilienpreisen: „Wir sehen Rücksetzer vor allem in strukturschwachen Regionen und bei Objekten, die viel zu viel Energie verbrauchen. Auch bei ehemals überbewerteten Immobilien in begehrten Metropolvierteln gibt es zum Teil deutliche Preisabschläge“, beobachtet Michael Neumann von Dr. Klein. Weil Verkäufer über kurz oder lang deutlichere Kompromisse machen müssten, ist sein Rat: gut vorbereitet und mutig in die Preisverhandlung gehen. Denn oftmals sei Noch-Eigentümern mittlerweile daran gelegen, einen zügigen Abschluss zu erzielen und das Risiko weiterer Preisrückgänge zu minimieren.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Können: ja – Wollen: nicht unbedingt</h2>
<p style="text-align: justify;">An der Zurückhaltung auf der Käuferseite gibt es derzeit nichts zu rütteln – die Nachfrage liegt deutlich unter dem Niveau von Anfang 2022. Das Zinsniveau hat so schnell angezogen, dass der Immobilienmarkt nicht Schritt halten konnte. „Noch besteht eine deutliche Kluft zwischen den Preisvorstellungen der Anbieter und den Möglichkeiten der Kaufinteressenten“, kommentiert Neumann. Wobei er relativiert: Nicht immer übersteige der Immobilienkauf die finanzielle Machbarkeit. „Wir haben viele Kunden, die sich ihre Wunschimmobilie rein rechnerisch leisten könnten. Die Frage ist, ob sie sich das auch leisten wollen – und viele sind da im Moment zögerlich.“ Ein Grund ist, dass man bis vor kurzem bei vergleichbaren Immobilien die Monatsrate ungefähr mit der aktuellen Mietzahlung gleichsetzen konnte. Das ist jetzt nicht mehr der Fall: Für die Finanzierung des Eigenheims ist in den meisten Fällen ein höherer monatlicher Betrag notwendig. „Aktuell ist die Situation wieder ähnlich wie früher: Die Finanzierung einer Immobilie läuft nicht mehr nebenbei, sondern es muss in die Tilgung gespart werden. Das erfordert Disziplin – und ist gleichzeitig eine der besten und sichersten Arten der Altersvorsorge“, meint Michael Neumann.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Dr. Klein Privatkunden AG</em></p>
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		<title>Bauzinsen schwanken stark und sinken leicht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2022 15:06:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Darlehen]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Leitzinsanhebung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unruhige Zeiten, nervöse Märkte: Die Bauzinsen sind extrem volatil und schwanken unter dem diesjährigen Höchstniveau von rund 4 Prozent für 10-jährige Darlehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/bauzinsen-schwanken-stark-und-sinken-leicht/">Bauzinsen schwanken stark und sinken leicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Unruhige Zeiten, nervöse Märkte: Die Bauzinsen sind extrem volatil und schwanken unter dem diesjährigen Höchstniveau von rund 4 Prozent für 10-jährige Darlehen. Für die kommenden Monate erwartet Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender von Dr. Klein, weiterhin stärkere Auf- und Abwärtsbewegungen und hält tendenziell einen weiteren Anstieg für möglich.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Bauzinsen instabil</h3>
<p style="text-align: justify;">Hoch, runter, hoch, runter: In den letzten Wochen bewegten sich die Zinsen für Baufinanzierungen im Zickzack-Kurs. Grund für die Schwankungen ist laut Michael Neumann von Dr. Klein die extreme Unsicherheit an den Märkten: „Jede Meldung zur Entwicklung der Inflation, zu Wirtschaftsdaten und zur Strategie der Zentralbanken kann deutliche Zinsbewegungen auslösen.“ So sind in Erwartung der deutlichen Leitzinsanhebung der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/vor-ezb-entscheid-bauzinsen-steigen-weiter/" target="_blank" rel="noopener">Europäischen Zentralbank (EZB)</a> im Oktober die Baufinanzierungszinsen zuvor stark nach oben gegangen: Innerhalb von zwei Wochen stiegen sie um rund 0,6 Prozentpunkte. Anschließend machte sich die Erwartung Platz, dass es das erst einmal gewesen sein könnte mit den Mammut-Zinsschritten und als Folge gaben die Zinsen nach. Allerdings nur kurz. Die Ankündigung von EZB-Chefin Christine Lagarde, dass auch zukünftig konsequent gegen die Inflation vorgegangen werden müsse, drehte die Zinskurve wieder nach oben. Zinsdämpfend dagegen wirkt sich die Annahme aus, dass die Inflation in den USA ihren Höhepunkt erreicht haben könnte, sowie rückläufige Preise für Strom und Gas. Aktuell beträgt der repräsentative Bestzins von Dr. Klein 3,52 Prozent (Stand: 21.11.2022). Damit liegt er rund 0,3 Prozentpunkte unter dem Niveau vom Oktober.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Es bleibt noch Luft nach oben</h3>
<p style="text-align: justify;">Für die letzten Wochen des Jahres rechnet Michael Neumann nicht mit signifikanten oder nachhaltigen Veränderungen. Aber: „Dass die Bauzinsen im ersten Halbjahr 2023 weiter ansteigen, ist wahrscheinlich“, so seine Prognose. Ihm zufolge wird sich die Inflation in den kommenden Monaten auf hohem Niveau verfestigen und der EZB keinen Anlass geben, Entspannungssignale zu senden. Eher im Gegenteil: „Wenn die EZB mit ihrer Kommunikation den Boden bereitet für deutlichere Zinsschritte als sie heute erwartet werden, dürfte das die Zinsen wieder unter Druck setzen.“ Neumann zufolge nimmt aber das Tempo der Zinserhöhungen vermutlich ab und sehr große Zinsschritte werden seltener.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Unsicherheiten auf Käuferseite</h3>
<p style="text-align: justify;">Die derzeitige Zinssituation führt nach Einschätzung von Dr. Klein zu einem erhöhten Beratungsbedarf bei Baufinanzierungen. „Vor allem die erschwerte Leistbarkeit von<a href="https://www.finanzratgeber24.de/verschiedenes/die-immobilienpreise-in-sachsen-steigen-weiter/" target="_blank" rel="noopener"> Immobilien</a> durch das hohe Preisgefüge lässt Kaufwillige ihre Pläne neu berechnen“, berichtet Michael Neumann. „Die Frage ist nicht nur, ob man sich die immer noch teuren Immobilien derzeit leisten kann, sondern ob man das auch möchte.“ Denn auch bei den zu erwartenden Nebenkosten herrsche Unsicherheit. Wohin entwickeln sich die Energiepreise und welche Modernisierungen können in die Finanzierung aufgenommen werden?</p>
<h3 style="text-align: justify;">Sicherheitsstrategien</h3>
<p style="text-align: justify;">Neben diesen Fragen beschäftigt Darlehensnehmer auch die richtige Strategie für größtmögliche Sicherheit in den aktuell unsicheren Zeiten. Für einen langfristig planbaren Zins empfiehlt der Dr.-Klein-Chef längere Zinsbindungen, die aktuell nur geringfügig teurer seien. Mit einem Sonderkündigungsrecht nach 10 Jahren bleibt zugleich die nötige Flexibilität gewährleistet. Eine derzeit attraktive Möglichkeit zur Zinssicherung für die zukünftige Anschlussfinanzierung sieht Neumann neben Forward-Darlehen vor allem im Bausparen: „Aktuell bieten einige Bausparkassen noch sehr günstige Konditionen für ein Bauspardarlehen, weil noch nicht alle Anbieter den Zinsanstieg eingepreist haben. Und mit diesem zinsgünstigen Kredit lässt sich ein Teil oder das gesamte bestehende Annuitätendarlehen ablösen.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Dr. Klein Privatkunden AG</em></p>
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		<title>Vor EZB-Entscheid: Bauzinsen steigen weiter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2022 12:34:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierungszinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Bauzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Zentralbank]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsbindung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Angesichts der extrem hohen Inflation bleibt die Europäische Zentralbank (EZB) unter starkem Druck, die Geldpolitik weiter zu straffen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/vor-ezb-entscheid-bauzinsen-steigen-weiter/">Vor EZB-Entscheid: Bauzinsen steigen weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Angesichts der extrem hohen Inflation bleibt die Europäische Zentralbank (EZB) unter starkem Druck, die Geldpolitik weiter zu straffen. Der kommende Zinsentscheid wirkt sich schon im Vorfeld auf die Baufinanzierungszinsen aus: Sie sind in den letzten Wochen deutlich weiter angestiegen – und mittlerweile mehr als viermal so hoch als Anfang des Jahres.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Große Zinsschritte erwartet</h3>
<p style="text-align: justify;">Während die Inflation von Monat zu Monat neue Rekordhöhen erreicht – im September waren es knapp 10 Prozent im Euroraum –, wächst der Druck auf die EZB, die <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/zinsen-fur-immobiliendarlehen-steigen-wieder-auf-drei-prozent/" target="_blank" rel="noopener">Zinsen</a> weiter anzuheben. Und zwar massiv: War der Anstieg um 0,75 Prozentpunkte im September noch ein außergewöhnlich großer Schritt, wird diese Geschwindigkeit mittlerweile fast selbstverständlich vorausgesetzt. Bis Ende des Jahres erwarten Ökonomen einen Leitzins von mindestens 2,5 Prozent, momentan sind es noch 1,25 Prozent. Infolgedessen hat sich das Niveau der Baufinanzierungszinsen ebenfalls weiter nach oben verschoben: Der repräsentative 10-jährige Bestzins bei Dr. Klein beträgt aktuell 3,79 Prozent (Stand: 24.10.2022). „Seit Anfang des Jahres hat sich der Zins mehr als vervierfacht“, sagt Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender der Dr. Klein Privatkunden AG. „Eine so extreme Zinsentwicklung hat es noch nie gegeben. Niemand hat dies vor einem dreiviertel Jahr vorhersehen können, das Tempo hat alle Marktteilnehmer überrascht.“</p>
<h3 style="text-align: justify;">Wann endet der Zinsanstieg?</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Notenbänker bewegen sich auf einem schmalen Grat. Einerseits müssen sie den Teuerungen und den Inflationserwartungen entgegenwirken und dafür ihre Geldpolitik deutlich straffen. Andererseits droht bereits jetzt eine europaweite Rezession und ein Anstieg der Zinsen bremst die Wirtschaft zusätzlich. So schwierig Prognosen für Baufinanzierungszinsen zurzeit sind: Ein Ende des Zinsanstiegs sei erst einmal nicht wahrscheinlich, meint Michael Neumann. „Der Peak bei der Inflation steht noch aus, und das EZB-Ziel einer Rate von 2 Prozent droht, in immer weitere Ferne zu rücken“, so die Einschätzung des Experten. „Die EZB muss voraussichtlich auch im nächsten Jahr noch beherzt an der Zinsschraube drehen, und da ist noch nicht alles am Finanzierungsmarkt eingepreist. Das bedeutet: weiter steigende Bauzinsen.“</p>
<h3 style="text-align: justify;">Zinsen festschreiben: kurz oder lang?</h3>
<p style="text-align: justify;">Bei den extrem niedrigen Zinsen bis Ende letzten Jahres war der Ratschlag bei Immobilienfinanzierungen einfach: Die <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierungen-zinsbindung-und-tilgung-sinken/" target="_blank" rel="noopener">Zinsbindung</a> so lange wie möglich festschreiben und damit lange davon profitieren. Jetzt ist der Zins höher und die Situation komplexer. Ist eine kurze Vertragsbindung sinnvoll, um beispielsweise in fünf Jahren einen dann eventuell gesunkenen Zins nutzen zu können? Diese Variante ist für Michael Neumann riskant: „In einem kurzen Zeitraum ist in der Regel nur wenig getilgt und das Anschlussdarlehen entsprechend hoch. Wer die Wette gegen die Zinsentwicklung verliert, weil der Zins dann höher ist, braucht einen größeren Vermögenshintergrund, um das aufzufangen.“ Er empfiehlt auch jetzt lange Zinsfestschreibungen, selbst wenn die tendenziell etwas teurer sind. „Im Moment sind die Aufschläge für sehr lange Zinsbindungen von 30 Jahren oder mehr relativ gering. Dafür erhält man einen langen Planungshorizont und größere Sicherheit.“ Er empfiehlt, sich verschiedene Varianten ausrechnen zu lassen und auch Volltilgerdarlehen in Betracht zu ziehen. Damit sichert man den jetzigen Zins für die Gesamtlaufzeit des Kredits und schließt jegliches Zinsänderungsrisiko aus.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Immobilienpreise vermehrt verhandelbar</h3>
<p style="text-align: justify;">Für Immobilieninteressenten war in den letzten Jahren vor allem das erforderliche Eigenkapital die größte Herausforderung bei der Finanzierung. Jetzt kommen noch die deutlich höheren Monatsraten hinzu. Statt einer Monatsrate von 800 Euro oder 1.000 Euro zahlen Kreditnehmer mittlerweile doppelt so viel. „Durch den niedrigen Zins war Wohneigentum für viele leistbar. Aber diese Phase ist jetzt vorbei“, sagt Vorstand Neumann. Denn die EZB habe den Zins künstlich auf das extrem niedrige Niveau gedrückt – und das wird in dieser Form nicht wiederkommen. Folglich müssten Kaufwillige bei ihren Vorhaben Abstriche machen und sich neu orientieren. Dr. Klein zufolge übt die Zinsentwicklung bereits einen ersten Druck auf die Immobilienpreise aus: „Verkäufer sind vermehrt verhandlungsbereit. Vor allem bei sanierungsbedürftigen Gebäuden mit einer schlechten Energieeffizienz müssen sie Interessenten mittlerweile preislich deutlich entgegenkommen“, so Michael Neumann.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Dr. Klein Privatkunden AG</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/vor-ezb-entscheid-bauzinsen-steigen-weiter/">Vor EZB-Entscheid: Bauzinsen steigen weiter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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		<title>Zinsen für Immobiliendarlehen steigen wieder auf drei Prozent</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2022 11:20:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bauzinsen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zinsniveau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Entspannung beim Baugeld und bei den Zinsen ist nach den jüngsten Ankündigungen der amerikanischen Notenbank und im Lichte der Notenbanksitzungen im September unwahrscheinlicher geworden. „Die Inflationsbekämpfung dürfte das Zinsniveau auch in den nächsten Wochen und Monaten oben halten“, sagt Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater Baufinanzierungen. Zehnjährige Baudarlehen kosten Anfang September drei Prozent.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine Entspannung beim Baugeld und bei den Zinsen ist nach den jüngsten Ankündigungen der amerikanischen Notenbank und im Lichte der Notenbanksitzungen im September unwahrscheinlicher geworden. „Die Inflationsbekämpfung dürfte das Zinsniveau auch in den nächsten Wochen und Monaten oben halten“, sagt Mirjam Mohr, Vorständin Privatkundengeschäft der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler privater <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/sicher-finanzieren-5-schritte-zur-gelungenen-baufinanzierung/" target="_blank" rel="noopener">Baufinanzierungen</a>. Zehnjährige Baudarlehen kosten Anfang September drei Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">„Nachdem die Zinsen im Juli und der ersten Augusthälfte um rund 0,7 Prozentpunkte nachgegeben haben, sind Baudarlehen zuletzt wieder etwas teurer geworden“, erklärt Mirjam Mohr. Anfang September müssen Immobilienkäufer und -käuferinnen für einen Kredit mit zehnjähriger Zinsbindung wieder rund drei Prozent zahlen. „Angesichts des volatilen Umfelds und der Tatsache, dass Anbieter Zinsanpassungen unterschiedlich schnell einpreisen, lohnt ein Zinsvergleich“, rät die Expertin.</p>
<p style="text-align: justify;">Das jüngste Treffen weltweiter Notenbanker im amerikanischen Jackson Hole deutet darauf hin, dass das Zinsniveau im Jahresverlauf vor allem wegen der anhaltenden Rekordinflation mit großer Wahrscheinlichkeit weiter leicht zulegt. „Die Rhetorik der Notenbanken deutet darauf hin, dass die Straffung der Zinspolitik ungeachtet möglicher wirtschaftlicher Schäden fortgeführt wird“, erläutert Mirjam Mohr im aktuellen Zinsbericht mit Blick auf zunehmend schlechte Konjunkturdaten und die für den Winter von der Bundesbank prognostizierte <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/anleger-sollten-wegen-der-rezession-investieren/" target="_blank" rel="noopener">Rezession</a>. Ein Großteil der monatlich im Interhyp-Bauzins-Trendbarometer befragten Expertinnen und Experten teilt diese Ansicht. Bis Jahresende halten sie trotz des möglichen Konjunkturabschwungs einen weiteren Anstieg der Zinsen von bis zu 3,5 Prozent für möglich.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir empfehlen angesichts des aktuellen Zinsumfelds, die eigene Finanzierung bestmöglich an die neue Situation anzupassen. Oberste Maßgabe bleiben finanzielle Tragfähigkeit und Sicherheit“, rät Mirjam Mohr. Sinnvoll seien eine gute Beratung und Vorbereitung eines Immobilienprojekts sowie ein gründliches Marktscreening. Finanzierungsberaterinnen und -berater sowie zur weiteren Unterstützung kostenlose Online-Rechner und -Tools helfen nach ihren Worten, verschiedene Szenarien durchzuspielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Interhyp Gruppe</em></p>
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		<title>Achterbahnfahrt bei den Bauzinsen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2022 08:10:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Bauzinsen verharren unter 3 Prozent. Dieser Ruhe ist allerdings nur bedingt zu trauen: In einem sowieso schon nervösen Umfeld nimmt die EZB den Märkten durch die Abschaffung der „Forward Guidance“ zudem noch ein Planungsinstrument. Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender der Dr. Klein Privatkunden AG, rechnet daher mit deutlichen Kursausschlägen und einem Aufwärtspotenzial für die Bauzinsen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Die Bauzinsen verharren unter 3 Prozent. </span><span style="vertical-align: inherit;">Dieser Ruhezustand ist allerdings nur bedingt zu trauen: In einem sowieso schon nervösen Umfeld nimmt die EZB den Verkehr durch die Abschaffung der „Forward Guidance“ außerdem noch ein Planungsinstrument. </span><span style="vertical-align: inherit;">Michael Neumann, Vorstandsvorsitzender der Dr. Klein Privatkunden AG, rechnet daher mit deutlichen Kursausschlägen und einem Aufwärtspotenzial für die Bauzinsen.</span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Bauzinsen (noch) auf Entspannungskurs</span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Nachdem die Zinsen für </span></span><a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/sicher-finanzieren-5-schritte-zur-gelungenen-baufinanzierung/" target="_blank" rel="noopener"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Baufinanzierungen </span></span></a><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">im Juli deutlich um rund 0,5 Prozentpunkte gefallen sind, steigen sie im August wieder an. </span><span style="vertical-align: inherit;">Der repräsentative Bestzins bei Dr. Klein liegt aktuell bei 2,61 Prozent (Stand: 23.08.2022). </span><span style="vertical-align: inherit;">Für Dr. Klein Vorstand Michael Neumann ein Zeichen, dass die Märkte verunsichert sind und eine eindeutige Tendenz derzeit fehlt: „Die Bauzinsen sind aktuell wieder relativ weit von der 3-Prozent-Marke entfernt und bewegen sich zuletzt stark schwankend.“ Grund für diese Entwicklung ist, dass die 10-jährige Bundesanleihe, an deren Kurve sich die Bauzinsen orientieren, immer wieder Phasen mit starker Nachfrage aufweist. </span><span style="vertical-align: inherit;">Wenn die Anleiherendite sinkt, sinkt auch das Zinsniveau – wie vor allem im Juli geschehen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Dieser Trend könnte allerdings nur von kurzer Dauer gewesen sein,</span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Planbarkeit? </span><span style="vertical-align: inherit;">Fehlanzeige &#8211; hohe Volatilität als Folge</span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Auch Michael Neumann mahnt daher: „Die Renditekurve der 10-jährigen Bundesanleihe zeigt stärkere Schwankungen und wird auch die Bauzinsen wieder mitziehen.“ Außerdem spricht noch ein anderer Faktor für die Wahrscheinlichkeit zunehmender Volatilität: Nach fast einem Jahrzehnt wendet sich die Europäische Zentralbank von ihrem Konzept an der „Forward Guidance“ ab, sterben den </span></span><a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/ausblick-fur-den-markt-im-august-wirtschaft-und-geldanlage/" target="_blank" rel="noopener"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Städtischen</span></span></a><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">eine langfristige Planbarkeit ermöglicht. </span><span style="vertical-align: inherit;">Mit diesem Instrument hat die Notenbank bisher geldpolitische Absichten transparent kommuniziert und die Zinserwartungen beeinflusst. </span><span style="vertical-align: inherit;">Diese Langfristigkeit ist nicht mehr zeitgemäß, die Entscheidungen müssen unbedingt nach aktueller Lage getroffen werden – und Abkehr dieser Kommunikationspraxis verschafft sich Christine Lagarde eine größere Flexibilität im Kampf gegen die Inflation und für den Erhalt der Währungsunion.</span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Wieder mehr Luft nach oben?</span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Eine Flexibilität, die sie bereits im Juli genutzt hat, als sie entgegen der angekündigten 0,25 Prozentpunkte den Leitzins um 0,5 Prozentpunkte angehoben hat – trotz hoher Verschuldungsquoten einiger Eurostaaten. </span><span style="vertical-align: inherit;">Damit sich daraus keine Euro-Krise entwickelt, hat die EZB mit TPI (Transmission Protection Instrument) ein Instrument geschaffen, mit dem sie gezielt Risikoländer wie Italien durch den Kauf von Staatsanleihen unterstützen kann. </span><span style="vertical-align: inherit;">„Der Erfolg dieser Maßnahme ist die Grundlage für einen größeren Spielraum für die EZB, doch kräftiger an der Zinsschraube zu drehen“, so Michael Neumann. </span><span style="vertical-align: inherit;">Ihm geht der Markt derzeit davon aus, dass der Leitzins bis zum Jahresende eine 1 vor dem Komma aufweisen WIRD. </span><span style="vertical-align: inherit;">Er rechnet mit einer Aufwärtsbewegung bis Ende des Jahres. </span><span style="vertical-align: inherit;">„Der Druck auf die Baufinanzierungszinsen kann sich in den kommenden Monaten wieder erhöhen“, so der Experte. </span><span style="vertical-align: inherit;">„Wegen der vielen wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten weltweit erwarte ich aber weiterhin starke Schwankungen.“</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Quelle: Dr. Klein Privatkunden AG</span></span></em></p>
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		<title>Fünf Dinge, die Häuslebauer im Vorfeld klären müssen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Apr 2018 07:35:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Häuslebauer]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienbesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Marksituation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg - Haus und Garten, Drei-Zimmer-Wohnung im schicken Altbau oder doch lieber ein modernes Penthouse? Dieses Problem ist nicht das einzige, dem sich zukünftige Immobilienbesitzer stellen sollten, bevor sie eine Finanzierung abschließen. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg</strong> &#8211; Haus und Garten, Drei-Zimmer-Wohnung im schicken Altbau oder doch lieber ein modernes Penthouse? Dieses Problem ist nicht das einzige, dem sich zukünftige Immobilienbesitzer stellen sollten, bevor sie eine Finanzierung abschließen. Denn aufgrund der zurzeit historisch niedrigen Bauzinsen entstehen nicht nur Chancen, sondern auch – bei einer nicht grundlegend überlegten und impulsiven Entscheidung – vor allem auch Risiken. Diese kommen häufig erst Jahre später zum Vorschein. „Daher raten wir allen Bau-Interessierten immer dazu, sich intensiv sowohl mit der eigenen finanziellen Lage der als auch der Marksituation auseinanderzusetzen, bevor sie einen Kredit aufnehmen&#8220;, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de. Dabei sind diese fünf Fragen essentiell:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;"><strong>Ist genug Eigenkapital vorhanden?<br />
</strong>Grundsätzlich gilt: Je höher die Beleihung, desto teurer fällt das Darlehen aus. Hinzu kommt, dass viele Banken einer Finanzierung ohne Eigenkapital eher kritisch gegenüberstehen. Häuslebauer tun daher gut daran, nur den Betrag aufzunehmen, der tatsächlich erforderlich ist und so schnell wie möglich zu tilgen.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Können höhere Raten verkraftet werden?<br />
</strong>Niedrige Zinsen gehören grundsätzlich zu einer idealen Ausgangslage für die Baufinanzierung. Allerdings garantieren sie allein nicht das beste Finanzierungskonzept. Mitentscheidend sind die Tilgungshöhe, die gesamt monatliche Belastung und die voraussichtliche Situation bei der Anschlussfinanzierung. Steigen die Zinsen in naher Zukunft, erhöhen sich auch damit die späteren Raten. „Bauherren sollten sich daher derzeit eine Zinsbindung von mindestens 15 Jahren sichern und Puffer im Budget einplanen&#8220;, weiß Scharfenorth.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Gibt es Lücken in der Planung?<br />
</strong>Die Faustformel besagt: Immobilienwert plus zehn Prozent. Damit sind nicht nur die Kosten für Instandhaltung oder kleinere Reparaturen gemeint, sondern auch die unterschiedlichsten Gebühren wie beispielsweise für Notar, Gericht und Steuern. „Kalkulieren Häuslebauer die Finanzierung zu knapp, entstehen schon am Anfang Stolpersteine, die sich in Zukunft häufen werden&#8220;, ergänzt Scharfenorth.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Ist die Immobilie es wirklich wert?<br />
</strong>Zwischen Traumhaus und dem finalen Einzug liegt nur noch eine Unterschrift auf dem Kreditvertrag. Doch Obacht: Viele Kreditnehmer setzen sich viel zu hohe Ziele und vergessen dabei, dass das Leben zwar zum Großteil in der Immobilie stattfindet, jedoch nicht nur. „Auch Urlaub und Hobbys kosten Geld und dürfen bei einem ausgewogenen Lebensstil nicht vernachlässigt werden&#8220;, warnt Scharfenorth. Wollen Häuslebauer den Gürtel nicht zu eng schnallen müssen, empfiehlt es sich, eine preisgünstigere Immobilie ins Auge zu fassen.</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Habe ich alle Möglichkeiten ausgeschöpft?<br />
</strong>Die Baufinanzierung stellt für die Meisten die größte Investition im Leben dar. Umso wichtiger ist es dann alle Fördergelder auszunutzen, um viel einzusparen. So unterstützt der Staat beispielweise bestimmte Einkommensgruppen mit Prämien und Zulagen. Auch die KfW-Bank überzeugt mit relevanten Zuschüssen und attraktiven Darlehenskonditionen.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Auch die unabhängige Beratung durch einen Experten bringt in vielen Fällen Licht ins Dunkel und zeigt bisher übersehene Chancen auf. Unter www.baufi24.de entdecken Interessierte eine Vielzahl an weiterführenden Texten sowie einen Baufinanzierungsrechner, der Nutzer bei der Ermittlung des besten persönlichen Finanzierungsangebots unterstützt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Baufi24 GmbH</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Immobilienmarkt 2018: eine Prognose zu Bauzinsen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/der-immobilienmarkt-2018-bauzinsen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Oct 2017 10:55:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierungskonditionen]]></category>
		<category><![CDATA[Bauzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Preisstabilität]]></category>
		<category><![CDATA[Prognosen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohneigentum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lübeck - Bleiben die Baufinanzierungskonditionen günstig? Steigen die Preise für Wohneigentum weiter? Kommt die Zinswende und wenn ja, welche Auswirkungen hat sie? Diese und weitere Fragen bewegen Ende 2017 Ökonomen, Politiker und Verbraucher gleichermaßen. Dr. Klein fasst zusammen, was wir im kommenden Jahr erwarten können.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Lübeck</strong> &#8211; Bleiben die Baufinanzierungskonditionen günstig? Steigen die Preise für Wohneigentum weiter? Kommt die Zinswende und wenn ja, welche Auswirkungen hat sie? Diese und weitere Fragen bewegen Ende 2017 Ökonomen, Politiker und Verbraucher gleichermaßen. Dr. Klein fasst zusammen, was wir im kommenden Jahr erwarten können.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Wie entwickelt sich die EZB-Politik im Jahr 2018?</h2>
<p style="text-align: justify;">Obwohl vor allem deutsche Ökonomen die Niedrigzinspolitik Mario Draghis zunehmend kritisch beäugen, spricht vieles dafür, dass auch 2018 keine abrupte Zinswende erfolgt. Immerhin: Bereits seit einigen Monaten deutet Draghi behutsam an, dass er mit der wirtschaftlichen Entwicklung in der Eurozone weitestgehend zufrieden ist. Eine Reduzierung der Anleihekäufe Anfang 2018 ist daher wahrscheinlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit der Anhebung des Leitzinses dürfte die EZB hingegen noch länger warten. Denn: Eine Preisstabilität mit flächendeckender Kerninflation von zwei Prozent hat die Eurozone noch nicht erreicht. Eine niedrige Inflation scheint auf den ersten Blick zwar positiv, für die gesamte Wirtschaft ist sie jedoch brandgefährlich. Verharren die Preise auf niedrigem Niveau oder kommt es gar zu einer Deflation, verführt das Unternehmen und Verbraucher dazu, Anschaffungen und Investition aufzuschieben. Die Folge: Unternehmen machen weniger Umsatz, das Wirtschaftswachstum gerät ins Stocken und die Preise sinken weiter – der Beginn einer Abwärtsspirale.</p>
<p style="text-align: justify;">In Deutschland pendelt die Kerninflation in diesem Jahr zwischen 1,12 und 1,97 Prozent. Betrachtet man den gesamten Euroraum, liegt sie 2017 erstmals wieder konstant über einem Prozent, nachdem sie sich von 2014 bis 2016 lange unter der Ein-Prozent-Marke bewegte. Bei der Ermittlung der Kerninflation werden bestimmte Güter wie Lebensmittel oder Energie ausgeschlossen, um eine Verfälschung der Inflationsrate durch kurzfristige und saisonale Schwankungen zu vermeiden. „Der langsame Anstieg der Kerninflation ist ein gutes Zeichen, aber die EZB ist bekannt für ihr behutsames Vorgehen“, erklärt Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG. „Mit einer Anhebung des Leitzinses rechne ich in der ersten Jahreshälfte 2018 trotz der positiven Entwicklung nicht.“</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was bedeutet das für Baufinanzierungen?</h2>
<p style="text-align: justify;">Seit mehr als zweieinhalb Jahren kauft die EZB in großem Stil Unternehmens- und Staatsanleihen, um die Kreditaufnahme in der Eurozone zu erleichtern und Investitionen anzuregen. Tritt die EZB nicht länger als Käuferin von Staatsanleihen auf, wäre der Markt zum ersten Mal seit Jahren wieder auf sich allein gestellt. Die wahrscheinliche Folge: Die derzeit künstlich hochgehaltenen Kurse der Staatsanleihen fallen und ihre Renditen steigen wieder.</p>
<p style="text-align: justify;">Warum steigt eigentlich die Rendite bei fallenden Kursen? Der Zinssatz wird bei Staatsanleihen immer von einem festen Nennwert (Kurs von 100 %) berechnet – und das unabhängig davon, zu welchem Kurs ein Anleger die Staatsanleihe erwirbt. Kauft er sie zu einem niedrigen Kurs von zum Beispiel 95 %, zahlt er zwar weniger, erhält die Zinsen aber dennoch auf den festen Nennwert mit einem Kurs von 100 %. Die Rendite ist also höher. An den Renditen der Staatsanleihen orientieren sich auch die Konditionen der Pfandbriefe, mit denen Banken langfristige Darlehen wie Immobilienkredite refinanzieren. Steigen die Renditen der Staatsanleihen, können Emittenten, die sich mit Pfandbriefen refinanzieren, höhere Zinsen für sie verlangen. Diese Entwicklung hat einen direkten Einfluss auf die deutschen Baukreditnehmer. Denn: Die Kreditinstitute geben höhere Kosten durch steigende Pfandbriefzinsen in Form steigender Baufinanzierungszinsen an ihre Kunden weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">„Gerade aufgrund des schrittweisen und behutsamen Ausstieges der EZB aus den Anleihekäufen sind keine abrupten Zinssprünge zu erwarten. Entsprechend werden sich auch die Bauzinsen nur langsam nach oben bewegen. Die Konditionen bleiben 2018 günstig“, meint Michael Neumann. „Wer ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung erwerben möchte, sollte daher nach wie vor nichts übers Knie brechen und sich ausreichend Zeit bei der Entscheidung für die richtige Immobilie lassen.“</p>
<h2 style="text-align: justify;">Steigerung, Stagnation oder Absturz – was machen die Immobilienpreise?</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise zeigte im 2. Quartal 2017 enorme Preissteigerungen in den deutschen Metropolregionen: 20 Prozent in Frankfurt und München, 18 Prozent in Berlin und 17 Prozent in Düsseldorf sind nur einige Beispiele für die Teuerungsraten im Vergleich zum Vorjahresquartal. Auf der einen Seite spiegeln diese Preise die enorme Lücke zwischen Angebot und Bedarf an Wohnraum wider. Immerhin fehlen in Deutschland rund eine Million Wohneinheiten. Auf der anderen Seite wird die Preissteigerung durch die niedrigen Zinsen und den Mangel an attraktiven Geldanlagen angeheizt.</p>
<p style="text-align: justify;">Angehende Eigenheimbesitzer können den langsamen Anstieg der Bauzinsen mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten. Wenn die Baufinanzierungszinsen im Verlauf des kommenden Jahres langsam steigen, erhöhen sich daher zwar die Zinskosten für Darlehensnehmer, die Teuerungsrate der Immobilien könnte diese Entwicklung hingegen leicht abbremsen. Neue Rekorde der prozentualen Immobilienpreissteigerung sind 2018 also nicht mehr zu erwarten, ein Absturz der Preise allerdings auch nicht. „Die Steigerungsrate der Immobilienpreise hat ihren Scheitelpunkt erreicht“, so Neumann. „Die Teuerung wird sich im Jahr 2018 auf einem niedrigeren Niveau einpendeln.“</p>
<p><em>Quelle: Dr. Klein Privatkunden AG</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>EZB flüstert, Trump schreit, Frankreich redet Tacheles – Bauzinsen auf niedrigem Niveau</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/ezb-fluestert-trump-schreit-frankreich-redet-tacheles-bauzinsen-auf-niedrigem-niveau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 May 2017 09:57:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bauzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Trump]]></category>
		<category><![CDATA[Zinskommentar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lübeck - EZB setzt Anleihekaufprogramm fort und belässt Leitzins bei 0,0 Prozent +++ Trump ist gegen weitere Zinserhöhungen +++ Wahlausgang in Frankreich hat kurzfristig Auswirkung auf Märkte +++ kleine Bewegung bei Bestzinsen für zehnjährige Hypothekendarlehen (Stand 25. April 2017: 1,01 Prozent)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/ezb-fluestert-trump-schreit-frankreich-redet-tacheles-bauzinsen-auf-niedrigem-niveau/">EZB flüstert, Trump schreit, Frankreich redet Tacheles – Bauzinsen auf niedrigem Niveau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: justify;">Zinskommentar der Dr. Klein Privatkunden AG</h2>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lübeck</strong> &#8211; EZB setzt Anleihekaufprogramm fort und belässt Leitzins bei 0,0 Prozent +++ Trump ist gegen weitere Zinserhöhungen +++ Wahlausgang in Frankreich hat kurzfristig Auswirkung auf Märkte +++ kleine Bewegung bei Bestzinsen für zehnjährige Hypothekendarlehen (Stand 25. April 2017: 1,01 Prozent)</p>
<h2 style="text-align: justify;">EZB-Sitzung: Alles beim Alten</h2>
<p style="text-align: justify;">Draghi bleibt seiner Linie treu und verkündet nach der heutigen Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) keinen Strategiewechsel. Wie erwartet verändern sich der Umfang und Zeitraum des Anleihekaufprogramms nicht, auch der Leitzins wird nicht erhöht. Zuletzt waren sehr uneinheitliche Stimmen der EZB-Ratsmitglieder zu vernehmen. Immer mehr fordern immer lauter das sogenannte Tapering, den Ausstieg aus der lockeren Zinspolitik. Bis das passieren kann, ist es üblich, den Markt auf diese Neuausrichtung mittels Kommunikation vorzubereiten. Die Notenbanken tun dies in der Regel sehr vorsichtig und langfristig. Konkret bedeutet das, dass sie in ihren Erklärungen immer wieder Andeutungen eines möglichen Anstiegs platzieren. Janet Yellen, Chefin der Federal Reserve (Fed), tat dies sehr lange, bevor sie den Leitzins dann tatsächlich erhöhte. Kritiker weisen immer wieder darauf hin, die EZB verschlafe den rechtzeitigen Rückzug aus der lockeren Geldpolitik und zeigen gen Westen – zu den USA.</p>
<figure id="attachment_24030" aria-describedby="caption-attachment-24030" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/05/Dr-Klein.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-24030" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/05/Dr-Klein-300x332.jpg" alt="" width="300" height="332" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/05/Dr-Klein-300x332.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/05/Dr-Klein-136x150.jpg 136w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/05/Dr-Klein.jpg 620w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-24030" class="wp-caption-text">Quelle: Dr. Klein Privatkunden AG</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die Fed erhöhte bereits drei Mal ihren Leitzins, zuletzt im März. Allerdings reagierte die amerikanische Notenbank viel schneller und rigoroser auf die Finanzkrise 2008/2009. Binnen weniger Monate senkte sie den Leitzins auf null Prozent und begann mit dem massiven Ankauf von Staatsanleihen. Bei diesem Kurs blieb sie bis 2015 – abgesehen von einem kurzen Abweichen 2013. Das führte in der Konsequenz zu einem nachhaltigen Wachstum der amerikanischen Wirtschaft. Die EZB hingegen benötigte damals deutlich länger, um auf die Bankenkrise mittels Zinssenkung zu reagieren und wagte sich auch schneller wieder an eine Erhöhung, um dann 2012 den Leitzins wieder zu senken. Erst 2015 – also mehr als fünf Jahre später als die Fed – kaufte sie Staatsanleihen. Nun gesundet die europäische Wirtschaft, aber in den verschiedenen Ländern unterschiedlich schnell. Vielleicht war der EZB das Ausmaß der Krise damals nicht bewusst und sie versuchte ihr deshalb zunächst mit homöopathischen Mittel zu begegnen, bis es zum Rückschlag kam. Danach verfolgte sie die Strategie, sie mit härteren Mitteln zu bekämpfen. Es bleibt abzuwarten, wie lange Draghi brauchen wird, um der Eurozone wieder volle Energie zuzuschreiben.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Aktuelle Entwicklungen in Frankreich und den USA</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Ausgang des ersten Wahlgangs der französischen Präsidentschaftswahl am vergangenen Sonntag war für die Märkte nicht überraschend. Die Angst vor der Konstellation zweier radikaler Europa-Gegner – Marine Le Pen (Front National) und Jean-Luc Mélenchon (Kandidat der Linken) – hätte zu viel Unsicherheit geführt. Der Sieg des parteilosen proeuropäischen Emmanuel Macron sorgte für Euphorie. Die Märkte reagierten mit einer leichten Zinserhöhung von knapp über 0,1 Prozent, nachdem sie zuvor in einer Art Schockstarre verharrt hatten. Doch nun bleibt abzuwarten, wie sich die Franzosen am 7. Mai entscheiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Donald Trump richtet sich in jüngster Zeit immer wieder offen an die Fed und mahnt, von künftigen Zinserhöhungen abzusehen. Das schade der amerikanischen Wirtschaft, weil der Dollar stärker würde. Damit werden Exporte teurer, importierte Waren günstiger. Er warf einigen Ländern vor, ihre Währung systematisch niedrig zu halten, um die eigene Wirtschaft anzukurbeln. Welche er genau meinte, ließ Trump im Unklaren – einzig China schloss er von den Anschuldigungen aus. Im Gegensatz zu seinen Wahlkampfaussagen sei er ein Anhänger einer Niedrigzinspolitik, ließ er die Fed wissen. Damit bringt sich Trump in Position für den Fall einer erneuten Erhöhung des amerikanischen Leitzinses im Mai.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Baufinanzierungszinsen bleiben auf niedrigem Niveau</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie vermutet, fällt die Inflationsrate im März unter die Zwei-Prozent-Marke und liegt damit wieder unter dem Zielwert der EZB. „Mit der Nachfrage nach Energie geht auch die Teuerung zurück“, so Michael Neumann, Vorstand der Dr. Klein Privatkunden AG. „Ich rechne in diesem Jahr mit keiner Erhöhung des Leitzinses und auch 2018 wird die EBZ keine signifikanten Schritte in diese Richtung unternehmen. Trotzdem erwarten wir tendenziell langsam steigende Baufinanzierungszinsen. Entscheidend für die Baufinanzierungszinsen ist die Markterwartung. Und die Teilnehmer gehen auf lange Sicht von moderat steigenden Zinsen aus. Das liegt an der wachsenden Wirtschaftsleistung Europas und an den stabilen Arbeitsmarktzahlen. Zudem lassen sich die Zinsen in Europa nicht in Gänze von denen in der USA entkoppeln und dort stehen 2017 weitere Zinsschritte an“, so Neumann weiter. Im vergangenen Monat bewegte sich der Bestzins für Immobiliendarlehen mit zehnjähriger Sollzinsbindung um den Ein-Prozent-Wert.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Tendenz</h2>
<p style="text-align: justify;">Kurzfristig: schwankend seitwärts<br />
Langfristig: steigend</p>
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		<title>Stolpersteine der Baufinanzierung</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/stolpersteine-der-baufinanzierung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2016 09:19:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg - Die Bauzinsen sind so niedrig wie noch nie und angesichts dieser günstigen Baukredite zieht es immer mehr Deutsche in die eigenen vier Wände. Dabei schätzen Kunden häufig immer wieder dieselben Punkte falsch ein. „Planungs- und kalkulatorische Fehler können für Bauherren sehr teuer werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/stolpersteine-der-baufinanzierung/">Stolpersteine der Baufinanzierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg</strong> &#8211; Die Bauzinsen sind so niedrig wie noch nie und angesichts dieser günstigen Baukredite zieht es immer mehr Deutsche in die eigenen vier Wände. Dabei schätzen Kunden häufig immer wieder dieselben Punkte falsch ein. „Planungs- und kalkulatorische Fehler können für Bauherren sehr teuer werden. Gerade zur jetzigen Zeit des Zinstiefs muss besonders gut geplant werden&#8220;, weiß Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de (https://www.baufi24.de/). Die häufigsten Fehleinschätzungen treten bei folgenden Themen auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Kapital</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bereits vor der Suche nach einer passenden Immobilie sollte festgelegt werden wie groß der finanzielle Spielraum tatsächlich ist. Welches Einkommen steht dauerhaft zur Verfügung und welche Fixausgaben müssen in die Berechnung mit einfließen? Dabei empfiehlt es sich für Häuslebauer gerade bei den Ausgaben großzügig zu rechnen, da Punkte wie eine Autoreparatur, Instandhaltungskosten oder der Urlaub mit einkalkuliert werden müssen. Als guter Anhaltspunkt für eine Kalkulation dient dabei die aktuelle Kaltmiete. Wer sich diesen Betrag problemlos auch bei steigenden Zinsen leisten kann, wird eine vergleichbare Darlehensrate bedienen können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Richtige Kombination aus Zins und Tilgung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine hohe Tilgung verkürzt die Rückzahlungsdauer und eine lange Zinsbindung schafft Planungssicherheit. „In Niedrigzinszeiten sollten Bauherren eine möglichst hohe Tilgung sowie lange Zinsbindung anstreben. Dann rückt die schuldenfreie Zeit meist deutlich näher&#8220;, rät Scharfenorth. In Zeiten hoher Bauzinsen wäre es dagegen günstiger eine kurze Zinsbindung zu vereinbaren. Dann könnten Bauherren zur Anschlussfinanzierung von einem gesunkenen Zinssatz profitieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Beratung und Vergleich</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Umso mehr Finanzierungsmöglichkeiten Bauherren vergleichen, desto unabhängiger kann die Entscheidung ausfallen. Idealerweise arbeiten Berater dabei provisionsfrei und sind nicht an bestimmte Banken gebunden. „Nur wer mit denselben Daten exakt vergleicht, kann auch das passendste Angebot identifizieren&#8220;, erklärt Scharfenorth. Der Vergleich kann sowohl über unabhängige Finanzierungsberater als auch über Webportale wie Baufi24.de erfolgen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vergessene Kosten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine realistische Kalkulation ist die unabdingbare Voraussetzung, damit der Traum vom Eigenheim nicht platzt. Neben der Bausumme kommen noch Gebühren, Steuern, Einrichtungskosten, Doppelbelastung durch Miete/Zinsen oder weitere Leistungen wie etwa für den Gartenbau hinzu. Diese vergessen Bauherren häufig oder kalkulieren sie zu niedrig. Auch fortlaufende Instandhaltungskosten werden oft nicht berücksichtigt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Reserve</strong></p>
<p style="text-align: justify;">„Wer keinen Spielraum hat, den kann Außerplanmäßiges schnell aus der Bahn werfen. Für unvorhersehbare Ereignisse sollte immer eine ausreichend große finanzielle Reserve eingeplant werden&#8220;, empfiehlt Scharfenorth. Ob erste Reparaturen oder längere Mietzahlungen durch Bauverzögerungen, ohne Rücklage kann die Kalkulation schnell durcheinander geraten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Muskelhypothek</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei geplanten Eigenleistungen kommt es häufig zur Überschätzung. Zeitaufwand, mangelnde Fachkenntnis oder eine gesundheitliche Einschränkung können die Planung torpedieren. Eine Nachfinanzierung kann dann sehr teuer werden. Wie monatliche Raten aus Zins, Tilgung und Sondertilgung bei unterschiedlichen Finanzierungsbeträgen und Beleihungssätzen ausfallen, ermitteln Interessierte schnell und einfach mit dem Baufinanzierungsrechner (https://www.baufi24.de/baufinanzierung-rechner/) von Baufi24.de.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Baufi24 GmbH</em></p>
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