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	<title>Weltwirtschaft</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Weltwirtschaft</title>
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		<title>In unsicheren Zeiten ist Gold gefragt &#8211; beim Kauf sollte man einiges beachten</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/in-unsicheren-zeiten-ist-gold-gefragt-beim-kauf-sollte-man-einiges-beachten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2016 09:12:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mini-Zinsen, drohende Verwahrgebühren bei den Banken, weltweite politische Krisen und dazu die Unsicherheit nach der US-Präsidentenwahl: Angesichts der globalen Gemengelage investieren die Deutschen wieder vermehrt in Gold. Goldhändler und Banken vermelden bereits seit Anfang 2016 eine deutlich steigende Nachfrage, die Bundesbürger besitzen mittlerweile 2,5-mal so viel Gold wie die Bundesbank.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mini-Zinsen, drohende Verwahrgebühren bei den Banken, weltweite politische Krisen und dazu die Unsicherheit nach der US-Präsidentenwahl: Angesichts der globalen Gemengelage investieren die Deutschen wieder vermehrt in Gold. Goldhändler und Banken vermelden bereits seit Anfang 2016 eine deutlich steigende Nachfrage, die Bundesbürger besitzen mittlerweile 2,5-mal so viel Gold wie die Bundesbank. &#8222;Gold ist eine wertbeständige Krisenwährung und zum Schutz vor Inflation und anderen Marktturbulenzen bestens geeignet&#8220;, sagt Daniel Marburger, Director beim europaweit tätigen Online-Goldhändler Coininvest.com. Zudem sei das Edelmetall quasi weltweit als Zahlungsmittel akzeptiert und könne in jede beliebige Währung getauscht werden. &#8222;Vor allem aber ist Gold unabhängig von den Entwicklungen an den Aktienmärkten&#8220;, so Marburger.</p>
<figure id="attachment_23591" aria-describedby="caption-attachment-23591" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23591" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/csm_106305.rgb_604998d8ba.jpg" alt="" width="620" height="414" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/csm_106305.rgb_604998d8ba.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/csm_106305.rgb_604998d8ba-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/12/csm_106305.rgb_604998d8ba-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23591" class="wp-caption-text">Quelle: djd/Coininvest</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Inflation könnte wieder zum Thema werden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Thema Gold rückt derzeit angesichts der sich abzeichnenden Überbewertungen auf den Aktien- und Immobilienmärkten als alternatives Investment wieder in den Fokus, in den letzten Monaten haben die Goldnotierungen deutlich zugelegt. Auch das Thema Inflation könnte in Deutschland mittelfristig wieder eine größere Rolle spielen. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel rechnet damit, dass die Inflationsrate sich 2019 wieder der Marke von drei Prozent nähern könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Generell gilt bei der Geldanlage: Niemals alles auf eine Karte setzen, sondern das Risiko streuen&#8220;, so Daniel Marburger. Deshalb sollte Gold Bestandteil eines jeden ausgewogenen Portfolios sein. Anlageexperten empfehlen allgemein, rund zehn Prozent des Anlagevermögens in Gold zu halten &#8211; und dies möglichst mittel- bis langfristig. Von kurzfristigen Spekulationen hingegen ist allein wegen anfallender Aufgelder sowie der Differenz zwischen den An- und Verkaufspreisen abzuraten. Informationen zum Investment in Gold gibt es beispielsweise unter www.coininvest.com.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Preise und Kosten gut vergleichen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Bei physischen Goldinvestments sind Gewinne nach einer zwölfmonatigen Haltefrist &#8211; im Gegensatz zu Zertifikaten und Goldminenaktien &#8211; steuerfrei. Mehrwertsteuer wird beim An- und Verkauf ebenfalls nicht fällig. Wer ein solches physisches Goldinvestment in Betracht zieht, sollte sich an die spezialisierten Händler im Internet halten, sie bieten im Regelfall bessere Preise an als die Banken. &#8222;Käufer sollten die Preise und weitere Kosten, etwa für die Lieferung, genau vergleichen&#8220;, rät Daniel Marburger. Ein Preisunterschied von bis zu drei Prozent könne schlimmstenfalls mehr als einen kompletten Jahresgewinn auffressen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: djd</em></p>
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		<item>
		<title>Schwache Weltwirtschaft und technologischer Wandel gefährden ein Viertel der globalen Bankgewinne</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/schwache-weltwirtschaft-und-technologischer-wandel-gefaehrden-ein-viertel-der-globalen-bankgewinne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2016 08:48:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Düsseldorf - In den kommenden Jahren müssen sich die Banken weltweit auf einen Einbruch ihrer Gewinne einstellen, wenn es ihnen nicht gelingt, dem zunehmenden Druck aus geringem Wirtschaftswachstum und zunehmender Digitalisierung zu begegnen. Den Instituten in den entwickelten Märkten droht bis 2020 ein Rückgang der Gesamtgewinne um 90 Milliarden Dollar, das entspricht 25 Prozent. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Düsseldorf</strong> &#8211; In den kommenden Jahren müssen sich die Banken weltweit auf einen Einbruch ihrer Gewinne einstellen, wenn es ihnen nicht gelingt, dem zunehmenden Druck aus geringem Wirtschaftswachstum und zunehmender Digitalisierung zu begegnen. Den Instituten in den entwickelten Märkten droht bis 2020 ein Rückgang der Gesamtgewinne um 90 Milliarden Dollar, das entspricht 25 Prozent.Den größten Anpassungsbedarf haben die Banken in Westeuropa einschließlich Großbritannien: Allein hier stehen 35 Milliarden Dollar im Risiko, das sind 31 Prozent der bisherigen Gewinne. Sollte die Digitalisierung die Branche noch schneller umwälzen, als bisher absehbar, dürften die Gewinne auf dem Kontinent bis 2020 sogar um 60 Milliarden Dollar zurückgehen. Dies entspräche einer Halbierung der Eigenkapitalrendite (ROE) auf nur noch ein bis zwei Prozent. Haupttreiber der Entwicklung ist das Zusammentreffen von schwächelnder Weltwirtschaft, intensiverem Wettbewerbs- und Kostendruck durch Digitalisierung sowie der zunehmenden staatlichen Regulierung. Dies sind die Kernergebnisse der 2016er McKinsey-Jahresanalyse der Banken unter dem Titel &#8222;A brave New World for Global Banking.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Thomas Poppensieker, McKinsey-Seniorpartner und einer der Autoren der Studie: &#8222;Die Banken stehen weiterhin vor enormen Herausforderungen. Um in Zukunft die Marktchancen zu ergreifen, ist ein fundamentaler Umbau der Geschäftsmodelle unvermeidbar. In Europa stellt sich zudem die Frage nach einer weiteren Konsolidierung des Marktes.&#8220; Einige Banken in Europa hätten sich bereits sehr erfolgreich auf die veränderte Landschaft eingestellt, vor allem in Benelux und Skandinavien.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>US-Banken besser, Kreditrisiken in den Emerging Markets</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im internationalen Vergleich stehen die US-Banken besser da als ihre Wettbewerber in Europa. In den Staaten ist bis 2020 mit einem Rückgang der Profitabilität um nur einen Prozentpunkt auf acht Prozent zu rechnen. Die Banken in aufstrebenden Volkswirtschaften (Emerging Markets) stehen vor anders gelagerten Herausforderungen. Sie sind meist profitabler, dafür aber anfälliger für Kreditrisiken. Dies gilt für Institute in Brasilien, Russland und China. Eine Eintrübung der Konjunktur könnte in diesen Märkten nach McKinsey-Berechnungen ein Anstieg der Kreditverluste auf bis zu 250 Milliarden US-Dollar bewirken, die allerdings angesichts der aktuellen Ertragslage in den Märkten verkraftbar sein sollten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Finanzkrise 2008 wurden zahlreiche Regularien für Banken verschärft. &#8222;Derzeit scheint ein weiteres Drehen an der Schraube zu erwarten&#8220;, sagt Experte Poppensieker, &#8222;das schließt nochmals strengere Kapitalanforderungen, zusätzliche Stresstests und neue Regeln für das Risikomanagement ein.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Um sich auf das künftige Umfeld vorzubereiten, empfehlen die McKinsey-Experten den Banken eine Transformation, die sich auf drei Aspekte konzentriert:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Resilienz: Die Bilanzen weiter zu gesunden, die Kostenbasis zu senken und die Erlöse abzusichern gehört zu den vordringlichen Aufgaben. Die Digitalisierung ist gleichzeitig Auslöser eines verschärften Kostendrucks und erste Antwort darauf.</li>
<li>Neuorientierung: &#8222;Neben Absicherungsthemen sollten Banken die Überprüfung ihrer Geschäftsmodelle angehen&#8220;, sagt Thomas Poppensieker. Den veränderten Bedürfnissen der Kunden Rechnung tragen, intensiv mit FinTechs und neuen Anbietern zusammenarbeiten und die Möglichkeiten ausloten, mit anderen Banken in Gemeinschaftsplattformen Kosten zu senken &#8211; das sind einige der Themen einer neuen Ausrichtung.</li>
<li>Erneuerung: &#8222;Ein weitgehender Umbau des Geschäftsmodells erfordert neue Technologien und Fähigkeiten&#8220;, so Poppensieker. &#8222;Die Struktur, die Fähigkeiten und die gemeinsame Zielvision der Bankorganisationen gehören auf die Agenda.&#8220;</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">
<p><em>Quelle: ots</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weltwirtschaft auf dem Bremspedal</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/weltwirtschaft-auf-dem-bremspedal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2015 06:16:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltwirtschaft auf dem Bremspedal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin - Aktuell warnt die makroökonomische Krisenampel von quirin bank und FutureValue Group für die Euro-Zone im 4. Quartal 2015 vor 6 von insgesamt 12 volkswirtschaftlichen Krisentypen. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin</strong> &#8211; Aktuell warnt die makroökonomische Krisenampel von quirin bank und FutureValue Group für die Euro-Zone im 4. Quartal 2015 vor 6 von insgesamt 12 volkswirtschaftlichen Krisentypen. Nach wie vor dominiert damit eine Gemengelage aus Staatsschulden- und Bankenkrise gepaart mit niedrigen Inflationsraten und teils deutlichen Überbewertungen an einigen Kapitalmärkten das Anlageumfeld.</p>
<p style="text-align: justify;">Konjunkturell hingegen stellt sich die Lage derzeit für Deutschland, zunehmend aber auch für die Euro-Zone insgesamt eher freundlich dar. Hier wirken niedrige Inflationsraten zusammen mit eher positiven Ertragsaussichten (beide Krisentypen stehen in der Ampel auf &#8222;Grün&#8220;) tendenziell noch stimulierend. Getrübt wird dieser Aufwärtstrend derzeit verstärkt von den wieder schwächeren gesamtwirtschaftlichen Aussichten für die Weltwirtschaft.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier führen insbesondere die Sorgen um die kurzfristigen Wachstumsperspektiven der Schwellenländer zu weiteren Abwärtskorrekturen der entsprechenden volkswirtschaftlichen Kenngrößen. Vor allem die konjunkturelle Entwicklung Chinas bereitet weiter Sorgen &#8211; ein Umstand, der schon im Rahmen der Krisenampel zum 3. Quartal zu berücksichtigen war.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Blick auf die Euro-Zone selbst bleiben dagegen auch weiter die Fragezeichen im Bereich von Staatsschulden- und Bankenkrise im Zentrum der Betrachtungen der Krisenampel (beide Krisentypen bleiben auf &#8222;Gelb&#8220;). Mit der wesentlichen Ausnahme Deutschlands gelingt es bis dato keiner anderen maßgeblichen europäischen Volkswirtschaft, den Staatshaushalt wieder auf einen nachhaltigen Konsolidierungskurs zu steuern.</p>
<p style="text-align: justify;">Unter den (ehemaligen) Krisenländern zeigen dagegen Irland und inzwischen vor allem auch Portugal, dass die europäische Rettungspolitik bei gleichzeitig beherzten wirtschaftspolitischen Reformen durchaus geeignet ist, strauchelnde Volkswirtschaften wieder zu stabilisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Das krasse Gegenteil bleibt weiter Griechenland, wo nun nach der Neuwahl die detaillierten Modalitäten des nächsten Rettungspakets zu verhandeln sind. Hier drohen ob der Rolle des IWF zudem neue Auseinandersetzungen mit der deutschen Regierung. In dieser Gemengelage bleiben dann auch die (griechischen) Banken in ihrer Kapitalausstattung teils weiter fragil.</p>
<p style="text-align: justify;">Die temporäre konjunkturelle Stützungswirkung niedriger Rohstoffpreise und damit auch niedriger Inflationsraten im Euro-Raum wird nach wie vor begleitet von eher mittelfristigen Befürchtungen einer ökonomischen Destabilisierung durch deflatorische Entwicklungen. Ein permanent sinkendes allgemeines Preisniveau (Deflation) bedeutet auf mittlere Sicht auch eine Reduktion in den gesamtwirtschaftlichen Wachstumsaussichten. Die neuerliche Verschärfung dieser Entwicklung ist daher unter diesen Gesichtspunkten durchaus auch kritisch zu sehen &#8211; die entsprechende Schaltung der Krisenampel bleibt &#8222;gelb&#8220;.</p>
<figure id="attachment_17134" aria-describedby="caption-attachment-17134" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/krisenampel_201510_details-e1445580831898.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-17134" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/krisenampel_201510_details-660x467.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/quirin bank AG&quot;" width="618" height="437" /></a><figcaption id="caption-attachment-17134" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/quirin bank AG&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die weltweiten Finanzmärkte werden derzeit dagegen weniger von möglichen zukünftigen Deflationsgefahren geprägt, sondern vielmehr von den bereits jetzt spürbaren Eintrübungen beim weltweiten Wirtschaftswachstum. Vor allem die relative Schwäche der Schwellenländer &#8211; die sich in den letzten Wochen und Monaten nun schon zum mehrfach wiederholten Male überdeutlich zeigt &#8211; führte hier zu teils deutlichen Kursabschlägen, auch an den Börsen der entwickelten Volkswirtschaften. Hierdurch wurden aber weniger neue Tiefs erreicht als vielmehr zuvor teils bestehende tendenzielle Überbewertungen in einzelnen Märkten oder Marktsegmenten korrigiert.</p>
<p style="text-align: justify;">So haben es Anleger inzwischen an kaum einem Aktienmarkt mehr mit sehr deutlich überbewerteten Indexständen zu tun. Vielmehr bewegen sich die Bewertungsniveaus inzwischen trotz teils noch erhöhter Stände eher wieder in Richtung der mittelfristigen Durchschnitte. Die Krisenampel für den Typ Vermögenspreisblase (Asset Price Bubble) bleibt aber trotzdem auch weiter auf &#8222;Gelb&#8220; geschaltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Grund hierfür bleiben in erster Linie die Staatsanleihen bester Bonität, die in den Vorquartalen zwar kleine Teile ihrer Überbewertung abbauen konnten, inzwischen aber fast wieder auf Kurshöchststände geklettert sind. Hinzu kommen nach wie vor Teile des deutschen Immobilienmarkts, an denen sich die Hinweise auf Überbewertungen mehren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die von quirin bank und FutureValue Group entwickelte Krisenampel ist ein Frühwarnsystem, um negative makroökonomische Auswirkungen auf die Kapitalanlage frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig vermögenssichernde Maßnahmen für Anleger zu ergreifen. Neu ist dabei die Nutzung der wirtschaftshistorischen Erkenntnis, dass die in den letzten Jahrhunderten zu beobachtenden schweren Krisen auf eine überschaubare Anzahl von &#8222;Standardkrisentypen&#8220; zurückgeführt werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Diffuse Drohkulissen lassen sich so in klar abzugrenzende Einzelkrisen systematisieren. Um eine Einschätzung über das Drohpotenzial der einzelnen Krisen für die Gesamtwirtschaft zu erhalten und die Wechselwirkung der Krisentypen für die Anlageentscheidung handhabbar zu machen, wird jedem Krisentyp im jeweiligen Betrachtungszeitpunkt eine Ampelfarbe zugeordnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei signalisiert &#8222;Rot&#8220; eine akute Krise, wogegen &#8222;Grün&#8220; für eine aktuell ungefährliche, krisenfreie Situation steht. &#8222;Gelb&#8220; signalisiert eine mögliche drohende Krise und sollte in der Steuerung der Vermögensanlage als Signal für erhöhte Alarmbereitschaft und Vorbereitung auf eine bevorstehende Krise verstanden werden. Anlegern kann die Krisenampel dabei helfen, die Risiken besser zu erkennen und gemeinsam mit ihrem Honorarberater geeignete Strategien zur Bekämpfung möglicher Anlageverluste zu entwickeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Die quirin bank veröffentlicht die Krisenampel vierteljährlich auf ihrer Website.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots </em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutsche Bank Kapitalmarktausblick 2015</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/deutsche-bank-kapitalmarktausblick-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2014 12:51:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Chef-Volkswirt der Deutschen Bank für Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ie Deutsche Bank rechnet mit einer allmählichen Erholung der Weltwirtschaft. Für das Jahr 2015 sehen die Experten das Weltwirtschaftswachstum bei 3,6 Prozent, wie die Bank in ihrem Kapitalmarktausblick 2015 heute in Frankfurt bekannt gab.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/deutsche-bank-kapitalmarktausblick-2015/">Deutsche Bank Kapitalmarktausblick 2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Die Deutsche Bank rechnet mit einer allmählichen Erholung der Weltwirtschaft. Für das Jahr 2015 sehen die Experten das Weltwirtschaftswachstum bei 3,6 Prozent, wie die Bank in ihrem Kapitalmarktausblick 2015 heute in Frankfurt bekannt gab. Nach Ansicht von Stefan Schneider, Chef-Volkswirt der Deutschen Bank für Deutschland, ist dies vor allem der rasch wachsenden Wirtschaft in den USA zu verdanken. Europa sieht Schneider dagegen zurückfallen: &#8222;Der Reformstau in einigen Ländern und fehlende Investitionen erlauben in Europa im kommenden Jahr nur ein Wachstum von 0,8 Prozent, trotz einer Ausweitung der expansiven Geldpolitik durch die EZB. Im Bereich der Fiskal- und Reformpolitik dürften die Spannungen wieder zunehmen, wenn keine nachhaltigen strukturellen Fortschritte gemacht werden.&#8220; Auch für Deutschland geht die Deutsche Bank von 0,8 Prozent Wachstum im kommenden Jahr aus.</p>
<figure id="attachment_7182" aria-describedby="caption-attachment-7182" style="width: 150px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/11/deutschebankkapitalmarktausblick2015_prognosenimueberblick.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-7182 size-thumbnail" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/11/deutschebankkapitalmarktausblick2015_prognosenimueberblick-150x105.jpg" alt="Quelle: &quot;obs/Deutsche Bank AG&quot;." width="150" height="105" /></a><figcaption id="caption-attachment-7182" class="wp-caption-text">Quelle: &#8222;obs/Deutsche Bank AG&#8220;.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Von der erwarteten weltwirtschaftlichen Erholung und stabilen Unternehmensgewinnen werden nach Ansicht der Bank amerikanische Aktien sowie Werte aus asiatischen Schwellenländern profitieren. Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für die 28 Millionen Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, ist überzeugt davon, dass auch die Börsenwerte von DAX-Unternehmen 2015 steigen. Stephan: &#8222;Ende 2015 sehen wir den DAX bei 11.500 Punkten. Grund dafür ist neben dem Wachstum der Weltwirtschaft der weiter sinkende Kurs des Euro gegenüber dem Dollar.&#8220; Vereinzelt bieten nach Ansicht der Bank deshalb auch Aktien aus Europa noch Potenzial. Im Laufe der kommenden Jahre erwartet die Bank eine weitere Aufwertung des Dollars Richtung Parität zum Euro.</p>
<p style="text-align: justify">Im Umfeld weiter niedriger Zinsen sind nach Meinung der Deutschen Bank Aktien für eine erfolgreiche und langfristige Geldanlage interessant. Ohne Risiko ist nach Meinung der Experten auf absehbare Zeit kaum positive Rendite zu erzielen. Die Bank rät zu einer nach Anlageklassen, Regionen und Währungsräumen verteilten Strategie. Dazu gehören auch erstklassige Büro- und Einzelhandelsimmobilien, die global weiter vom positiven weltwirtschaftlichen Umfeld profitieren sollten. Gold ist dagegen nach Ansicht der Bank als Anlage 2015 wenig interessant.<br />
Volkswirtschaft:</p>
<p style="text-align: justify">Aus Sicht der Deutschen Bank entwickeln sich im Jahr 2015 die Wachstumsdynamik, Geldpolitik und Aktienmärkte der USA, Europas und Asiens zunächst weiter auseinander. Dennoch hält die Bank die globale Konjunkturerholung für intakt, auch wenn die wichtigsten Regionen der Weltwirtschaft seit Monaten gemischte Daten lieferten. Die Experten rechnen damit, dass die EZB im Frühjahr auch Staatsanleihen in ihr Wertpapierankaufprogramm aufnehmen wird. In der Folge sollte sich die wirtschaftspolitische Debatte in Europa auf die Fiskal- und Reformpolitik verlagern und für zunehmende Volatilität an den Märkten sorgen. Dank der sehr robusten Entwicklung der US-Wirtschaft wird die Weltwirtschaft nach Meinung der Bank im kommenden Jahr aber stärker wachsen als in der Vorperiode, allerdings bleibt das Wachstumstempo noch hinter dem langfristigen Durchschnitt zurück. &#8222;Ich rechne für 2015 mit einem Weltwirtschaftswachstum von 3,6 Prozent&#8220;, sagte Stefan Schneider, Chef-Volkswirt der Deutschen Bank für Deutschland, bei der Vorstellung des Kapitalmarktausblicks 2015 in Frankfurt.</p>
<p style="text-align: justify">US-Wirtschaft auf Kurs</p>
<p style="text-align: justify">Nach Ansicht von Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für die 28 Millionen Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, sind die Wirtschaftsdaten aus den USA sehr ermutigend. Stephan: &#8222;Der US-Aufschwung trägt sich selbst. Das ist ein gutes Zeichen für die Weltkonjunktur.&#8220; Stephan erwartet für das kommende Jahr ein Wachstum in den USA von 3,5 Prozent. Ein Grund dafür ist die Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt. Bis Ende 2015 sollte die Arbeitslosenquote Richtung 5 Prozent sinken. Weiteren Schmierstoff für die US-Wirtschaft bietet das günstige heimische Schieferöl. Darüber hinaus haben die Firmen ihre Hausaufgaben gemacht: &#8222;Die Gewinne der Konzerne sind kräftig gestiegen und wachsen robust&#8220;, so Stephan. Nach Meinung der Deutschen Bank ist das entscheidend für weiteres Kurspotenzial an den Börsen. &#8222;Ich setze weiter auf die USA&#8220;, bekräftigt Stephan.</p>
<p style="text-align: justify">China: &#8222;Erwachsener Drache&#8220;</p>
<p style="text-align: justify">China verändert sich von einer Investitions- und exportorientierten Nation in eine Konsum- und Binnenwirtschaft. Die strukturellen Reformen greifen und das neue China öffnet sich. Nach Meinung der Deutschen Bank tut mehr Liberalisierung dem Land gut. Voraussichtlich wird sich das Wachstum Chinas 2015 etwas verlangsamen, allerdings auf hohem Niveau. &#8222;Ich erwarte ein stabiles, gesundes Wachstum von 7 Prozent&#8220;, sagt Stephan. Hauptgrund für die Wachstumsverlangsamung ist nach Ansicht von Stephan eine Wirtschaftspolitik, die nicht mehr ausschließlich auf Expansion zielt, sondern zunehmend auf Nachhaltigkeit.</p>
<p style="text-align: justify">Europa hinkt auch 2015 hinterher</p>
<p style="text-align: justify">Ein anderes Bild zeichnet die Deutsche Bank für Europa. Hier stocken dringend nötige Reformen, Investitionen bleiben hinter den Ankündigungen zurück und das Wachstum ist viel zu schwach. &#8222;Europa droht im Wettbewerb weiter Boden zu verlieren &#8211; nicht nur gegenüber den USA, sondern auch gegenüber Asien&#8220;, sagt Chef-Volkswirt Schneider. Es wird immer noch zu sehr auf die Fiskal- und Geldpolitik zur Überwindung der Probleme gesetzt. Der langfristige Wachstumstrend kann nach Meinung von Schneider aber nur durch weitreichende strukturelle Reformen verbessert werden. Erwartungen, dass die EZB die Konjunktur in Europa anschieben kann, dürften enttäuscht werden: &#8222;Falls Reformen besonders in Frankreich und Italien weiterhin im Schneckentempo erfolgen, erwarte ich für 2015 lediglich ein Wachstum von 0,8 Prozent&#8220;, so Schneider. Mehr als 0,8 Prozent dürfte auch die deutsche Wirtschaft im Jahr 2015 nicht zulegen. Nach Ansicht von Schneider belasten neben den geopolitischen Krisen auch die Auswirkungen von Mindestlohn und Rentenpaket im Jahresverlauf das Wirtschaftswachstum.</p>
<p style="text-align: justify">Kapitalmärkte:</p>
<p style="text-align: justify">Im Kreuzfeuer der Notenbanken</p>
<p style="text-align: justify">Für die Strategen der Deutschen Bank wird 2015 geldpolitisch das Jahr der zwei Wege: Während US-Notenbank und Bank of England bereits im Sommer ihre Leitzinsen anheben dürften, könnten in Japan und der Eurozone die unkonventionellen Maßnahmen der Geldpolitik ausgeweitet werden. &#8222;Ich rechne damit, dass die US-Notenbank sehr behutsam vorgehen und die Leitzinsen nur dann anheben wird, wenn sie keine nachhaltige Schwächung der Wirtschaft fürchten muss&#8220;, sagt Anlagestratege Stephan.</p>
<p style="text-align: justify">Bereits seit Mitte 2014 wertet der US-Dollar deutlich gegenüber den wichtigen Währungen weltweit auf. &#8222;2014 war nur der Anfang. Die Aufwertung des Dollars sollte sich weiter fortsetzen&#8220;, sagt Stephan. Ein Grund ist der zunehmende Kapitalfluss in US-Renten und -Aktien aus den Niedrigzinsregionen Europa und Japan. Ende 2015 könnte der Greenback bei 1,15 US-Dollar je Euro stehen. Mittelfristig hält die Deutsche Bank sogar eine Parität zwischen Euro und US-Dollar für möglich.</p>
<p style="text-align: justify">Zwar sind nach Ansicht von Stephan Aktien aus den USA keine Schnäppchen mehr, aber sie gehören weiter ins Portfolio, vor allem wegen ihrer vergleichsweise schwankungsarmen Entwicklung, die aus sehr soliden Wachstumsaussichten und den stabilen Firmengewinnen resultiert. Auch die asiatischen Schwellenländer werden 2015 wieder zu den wachstumsstarken Regionen zählen. Darüber hinaus sieht die Deutsche Bank auch DAX-Werte vom sinkenden Eurokurs und steigenden Weltwirtschaftswachstum profitieren.</p>
<p style="text-align: justify">Anlageklassen:</p>
<p style="text-align: justify">Renten: Derzeit wenige Chancen vor der Haustür</p>
<p style="text-align: justify">Im Jahr 2014 haben Anleihen positiv überrascht. Stephan rechnet nicht mit einer Wiederholung im kommenden Jahr. Auch wenn die Renditen der 10-jährigen Bunds leicht ansteigen, blieben sie insgesamt niedrig. Auf der Suche nach höher verzinslichen Renditen am Anleihemarkt sollten Anleger daher ihren Horizont erweitern: &#8222;Chancen am Rentenmarkt sollte man nicht vor der eigenen Haustür suchen&#8220;, erklärt Stephan. Einen Ausweg aus dem Niedrigzinsdilemma liegt etwa in Unternehmensanleihen guter Bonität aus den USA. Für risikofreudigere Anleger sind jedoch Schwellenländeranleihen in lokaler Währung mit rund 6,5 Prozent Zins deutlich interessanter.</p>
<p style="text-align: justify">Aktien: Unverzichtbar aber schwankungsanfällig</p>
<p style="text-align: justify">&#8222;Für eine erfolgreiche Geldanlage sind Aktien unverzichtbar&#8220;, betont Stephan. Anleger sollten sich von der aktuellen Berg- und Talfahrt an den Börsen nicht verunsichern lassen, auch wenn die Schwankungsbreite im Jahr 2015 wahrscheinlich noch zunehmen werde. Trotz aller Widrigkeiten laufe es bei vielen Unternehmen sehr ordentlich. Während die Gewinne amerikanischer und deutscher Unternehmen Rekordwerte erreichen, liegen vor allem europäische Aktien im Vergleich noch unter Gewinntrend. Stephan: &#8222;Europa besitzt 2015 durchaus Überraschungspotenzial &#8211; allerdings nach oben und nach unten. Daher bleiben US-Aktien für mich erste Wahl.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify">Europa: Aussichtsreiche Zykliker</p>
<p style="text-align: justify">In Europa sollten sich konjunktursensible Aktien besser entwickeln als defensive Titel, glaubt die Deutsche Bank. Solche zyklischen Aktientitel gewinnen durch das anziehende Wachstum der Weltwirtschaft, einem schwächeren Euro sowie positiven Gewinnerwartungen. Zudem besteht im historischen Vergleich noch Gewinnpotenzial. Die Experten empfehlen europäische Aktien aus den Branchen Auto, Bau, Chemie, Medien und Finanzwerte. Dagegen raten sie von Versorgern und Pharmaunternehmen ab. Auch der DAX sollte aufgrund seiner konjunktursensiblen Ausrichtung von einer anziehenden Weltwirtschaft profitieren. Stephan rechnet mit einem hohen einstelligen Gewinnwachstum der deutschen Unternehmen und sieht den deutschen Leitindex zum Jahresende 2015 bei rund 11.500 Punkten. Regional ist auch der spanische IBEX 35 interessant. Hier haben Anleger Teil an den positiven Effekten der voranschreitenden Strukturreformen und dem Erstarken der exportorientierten Wirtschaft Spaniens.</p>
<p style="text-align: justify">USA: Stabil, mit Überraschungspotenzial</p>
<p style="text-align: justify">Amerika durchläuft derzeit die stärkste Wachstumsphase seit dem Jahr 2003. Mit neuen Kursrekorden untermauerte auch der US-Aktienmarkt in den vergangenen Wochen seine führende Position als Weltbörse. Nach Ansicht der Experten der Deutschen Bank ist der US-Markt zwar im Zyklus schon weiter fortgeschritten als Europa, jedoch bleibt er ein Kerninvestment für die Vermögensanlage. Insgesamt sollten sich amerikanische Aktien dank steigenden Konsums und starker Konjunktur stabil entwickeln &#8211; und können für positive Überraschungen sorgen. Die Anlageprofis prognostizieren für den S&amp;P 500 einen Indexstand von 2.150 Punkten. Eine Chance auf zusätzliche Performance birgt die von der Deutschen Bank erwartete Aufwertung des US-Dollars. Chancenorientierte Anleger sollten ihren Fokus auf IT-Unternehmen, Pharma- und Finanzwerte legen.</p>
<p style="text-align: justify">Asset Allocation: Vielfalt ist Trumpf</p>
<p style="text-align: justify">Bei der Vermögensanlage gilt auch 2015: Nur wer bereit ist, ins Risiko zu gehen, könnte im andauernden Niedrigzinsumfeld positive Realrenditen erzielen. Angesichts der diversen geopolitischen Einflüsse ist es wichtig, Anlagen breit zu streuen und die Märkte im Jahr 2015 sehr genau im Blick zu behalten. So können Anleger flexibel und schnell auf Marktverschiebungen reagieren. &#8222;Es wird schwieriger, die wenigen Perlen zu finden&#8220;, erklärt Stephan. Daher empfiehlt er eine über Anlageklassen, Regionen und Währungsräume diversifizierte Anlagestrategie, die als Grundlage für ein nachhaltig erfolgsversprechendes Portfolio dient. Zum Jahresanfang hält Chef-Anlagestratege Stephan in einem ausgewogenen Wertpapierdepot einen Aktienanteil von mindestens 50 Prozent für sinnvoll. Die Allokation sollte zu jeweils einem Drittel aus USA, Europa sowie Asien bestehen, wobei die Deutsche Bank neben Japan die Schwellenländer China, Indien und Indonesien bevorzugt. Dazu empfiehlt Stephan auch die Beimischung von Anleihen. Dabei sei es wichtig, auf ein flexibles Rentenmanagement zu achten. Anleger sollten zudem auf Immobilien setzen und etwas Liquidität vorhalten.</p>
<p style="text-align: justify">Rohstoffe: Gold kein Krisengewinner</p>
<p style="text-align: justify">2014 war kein gutes Jahr an den Rohstoffmärkten. Nach Einschätzung der Deutschen Bank bleibt das Renditepotenzial von Rohstoffen auch im kommenden Jahr sehr begrenzt. &#8222;Wir rechnen 2015 mit Gegenwind über alle Rohstoffklassen hinweg&#8220;, sagt Stephan. &#8222;Die Preise werden wahrscheinlich noch weiter fallen.&#8220; Vor allem der starke US-Dollar wirkt sich nachteilig auf alle Rohstoffsegmente aus. So fiel etwa der Goldpreis im November auf ein Vierjahrestief &#8211; der Preisverfall droht sich fortzusetzen. Für 2015 sieht Stephan daher kaum Potenzial und prognostiziert ein Preisniveau von 1.150 US-Dollar: &#8222;Gold dürfte weiter an Attraktivität verlieren.&#8220; In der empfohlenen Asset Allokation der Deutschen Bank finden Rohstoffe aufgrund der insgesamt eher verhaltenen Aussichten derzeit keine Berücksichtigung.</p>
<p style="text-align: justify">Immobilien: Regional mit Potenzial</p>
<p style="text-align: justify">Vor dem Hintergrund regional unterschiedlicher Konjunkturaussichten für 2015 rechnet die Deutsche Bank auch mit uneinheitlichen Entwicklungen an den Immobilienmärkten. Eine interessante Anlagemöglichkeit stellen erstklassige Büroimmobilien und Einzelhandelsimmobilien dar, die weltweit weiter vom positiven weltwirtschaftlichen Umfeld profitieren sollten: &#8222;Über die nächsten fünf Jahre erwarte ich für Büroimmobilien in den großen Metropolen eine Gesamtrendite von 4,5 bis 6,5 Prozent&#8220;, so Stephan. Im Anlagefokus stehen dabei Objekte mit stabilen Erträgen aus langfristiger Vermietung in den USA, aber auch an ausgewählten Standorten in Europa und Asien. Für den Anlagestrategen lohnt sich in Deutschland ein Blick auf die zweite Reihe, den sogenannten B-Städten: &#8222;Ich rechne damit, dass sich in Deutschland der Renditeunterschied zwischen Top-Standorten und wachstumsstarken B-Städten weiter verringern wird&#8220;, sagt Stephan.</p>
<p style="text-align: justify">Quelle: ots</p>
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