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	<title>Volkswirtschaft</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Volkswirtschaft</title>
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		<title>Anleger sollten wegen der Rezession investieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2022 06:43:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Ende Juli 2022 besteht Gewissheit: Die USA befinden sich in einer Rezession. Zwei Quartale in Folge war die US-Volkswirtschaft geschrumpft – die klassische Definition einer Rezession. Überrascht hat dies jedoch kaum jemanden mehr. Das Gros der Ökonomen war bereits vor Monaten davon ausgegangen, dass die Vereinigten Staaten 2022, spätestens aber Anfang 2023, in die Rezession schlittern werden. Der US-Volkswirt Edward Yardeni nannte sie daher schon im Juni die „meist erwartete Rezession aller Zeiten“. Laut der Investmentbank J.P. Morgan erwarteten die Anleger gar ein „ökonomisches Desaster“. Nun ist die Rezession da, doch kam es auch zum befürchteten Desaster?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/anleger-sollten-wegen-der-rezession-investieren/">Anleger sollten wegen der Rezession investieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit Ende Juli 2022 besteht Gewissheit: Die USA befinden sich in einer Rezession. Zwei Quartale in Folge war die US-Volkswirtschaft geschrumpft – die klassische Definition einer Rezession. Überrascht hat dies jedoch kaum jemanden mehr. Das Gros der Ökonomen war bereits vor Monaten davon ausgegangen, dass die Vereinigten Staaten 2022, spätestens aber Anfang 2023, in die Rezession schlittern werden. Der US-Volkswirt Edward Yardeni nannte sie daher schon im Juni die „meist erwartete Rezession aller Zeiten“. Laut der Investmentbank J.P. Morgan erwarteten die Anleger gar ein „ökonomisches Desaster“. Nun ist die Rezession da, doch kam es auch zum befürchteten Desaster?</p>
<h3 style="text-align: justify;">Robuste Konjunkturdaten – trotz Rezession</h3>
<p style="text-align: justify;">Fakt ist: Der Arbeitsmarkt – seit jeher ein verlässlicher Indikator für die Gesundheit einer Volkswirtschaft – präsentiert sich trotz der herausfordernden Gemengelage in prächtiger Verfassung. Sowohl in den USA als auch in der vom <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/wie-anleger-angesichts-des-kriegs-in-der-ukraine-richtig-agieren/" target="_blank" rel="noopener">Ukrainekrieg</a> und seinen Folgen stark gebeutelten Eurozone befindet sich die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Ständen seit über zehn Jahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Blick auf die monatlich neu geschaffenen Arbeitsplätze in den USA zeigt zudem, dass nicht nur Kündigungen ausbleiben, sondern stattdessen weiter kräftig eingestellt wird. Konkret bedeutet dies: Seit dem Beginn der US-Rezession im April 2022 wurden knapp 1,5 Millionen Arbeitsplätze geschaffen. In vergangenen Rezessionen war im Median die Anzahl neu geschaffener Arbeitsplätze ab dem Rezessionsstart hingegen für mindestens zwölf Monate negativ, es wurden also Stellen abgebaut.</p>
<p style="text-align: justify;">Mut machen auch die historisch niedrigen Ausfall- und Verzugsraten bei Konsumentenkrediten. Diese verharren nicht nur deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt von 3,1 Prozent, sondern sogar auf historischen Tiefständen. Gerade im Vergleich zur Zeit der Finanzkrise 2008 oder der Dotcom-Blase liegen die gegenwärtigen Verzugsrate nicht auf einem für eine Rezession typischen Niveau.</p>
<p style="text-align: justify;">Während der Finanzkrise 2008 begannen die Zahlungsverzüge bereits im dritten Quartal 2007 deutlich zu steigen. Dies war mehrere Monate vor dem offiziellen Start der Rezession im Dezember desselben Jahres. Trotz der Rezession ist 2022 von einer solchen Dynamik noch nichts zu sehen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Die Märkte sind der Wirtschaft voraus</h3>
<p style="text-align: justify;">Die US-Rezession hat also offenbar noch längst nicht in allen Bereichen der <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/ausblick-fur-den-markt-im-august-wirtschaft-und-geldanlage/" target="_blank" rel="noopener">Wirtschaft</a> negative Spuren hinterlassen. An der Börse läuft es hingegen im bisherigen Jahresverlauf alles andere als rosig. So büßte etwa der S&amp;P 500 seit Jahresbeginn rund 12 Prozent an Wert ein, der EuroStoxx 50 verbilligte sich um etwa 15 Prozent und der DAX weist gar ein Minus von circa 17 Prozent auf. Dass die Kurse dabei vor allem zu Jahresbeginn – also in einer Zeit, in der die USA noch nicht in der Rezession waren – kräftig Federn lassen musste, überrascht nicht wirklich. Schließlich wird an den Aktienmärkten bekanntlich die Zukunft und nicht die Gegenwart gehandelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Sich diese ohnehin schon häufig vernachlässigte Tatsache immer wieder vor Augen zu führen, ist besonders im Rezessions-Kontext relevant. Viele Privatinvestoren neigen dazu, wirtschaftliche Hiobsbotschaften – wie den Start einer Rezession – zum Anlass für Verkäufe zu nehmen. Doch wie auch in diesem Jahr ist die volkswirtschaftliche Entwicklung meist Monate im Voraus in die Kurse eingepreist.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch was heißt das konkret? Ginmon hat daher untersucht, wie viele Tage vor dem offiziellen Ende einer Rezession die Kurse wieder drehen. Dafür haben wir uns acht Rezessionen in verschiedenen Ländern angeschaut. Als Grundlage diente der jeweilige lokale Aktienindex. Bei der Corona-Krise betrachteten wir den MSCI World.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Rezession bietet günstige Einstiegsmöglichkeit</h3>
<p style="text-align: justify;">Unsere Analyse zeigt, dass die Märkte im Schnitt rund 200 Tage oder etwa 7 Monate vor dem Ende der Rezession ihren Tiefpunkt erreichen. Bis Rezessionsende konnten die Aktienmärkte dabei schon wieder im Schnitt um rund 47 Prozent steigen – und dies, obwohl sich die Wirtschaft noch nicht wieder voll erholt hatte. Diese Analyse zeigt einmal mehr, wie wichtig ein regelbasierter, antizyklischer Investmentansatz ist – eine Weitsicht, die nur sehr wenige Anleger zeigen. Dem Aktienmarkt inmitten einer Rezession den Rücken zu kehren, erscheint also nicht die beste Strategie zu sein, im Gegenteil. Eine Rezession – das macht die Analyse unmissverständlich klar – war in der Vergangenheit oftmals ein hervorragender Einstiegszeitpunkt.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: GINMON </em></p>
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		<title>2017 setzen Volatilität und Inflation die Versicherer-Portfolios unter Druck</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/versicherungen-vorsorge/2017-setzen-volatilitaet-und-inflation-die-versicherer-portfolios-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 09:22:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trotz politischer Risiken können Versicherer für 2017 erstem Anschein nach optimistisch sein. Zwar müssen Volatilität und die Auswirkungen der Inflation auf die Bilanzen abgesichert werden. Doch auch unter Solvency II dürften Versicherern ausreichend Spielräume verbleiben. Mathilde Sauvé, Head of Institutional Solutions bei AXA Investment Managers, gibt einen Ausblick auf die Herausforderungen:</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Trotz politischer Risiken können Versicherer für 2017 erstem Anschein nach optimistisch sein. Zwar müssen Volatilität und die Auswirkungen der Inflation auf die Bilanzen abgesichert werden. Doch auch unter Solvency II dürften Versicherern ausreichend Spielräume verbleiben. Mathilde Sauvé, Head of Institutional Solutions bei AXA Investment Managers, gibt einen Ausblick auf die Herausforderungen und Chancen, mit denen sich Versicherer 2017 an den Anleihemärkten auseinandersetzen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach einem turbulenten Jahr 2016 dürfte die politische Unsicherheit die Märkte auch 2017 in Atem halten. Zugleich stehen Versicherer durch das sich abzeichnende Ende des Niedrigzinsumfeldes, die Rückkehr der Inflation und wachsende regulatorische Anforderungen ohnehin unter Druck. Jedoch finden sich jenseits traditioneller liquider Anleihepositionen Möglichkeiten, den steigenden Bedarf an Renditetreibern zu befriedigen. „Integrierte Strategien, die die Herausforderungen und Chancen der Makro-Ebene auf die spezifische Situation von Versicherern übersetzen, werden in diesem Jahr wichtiger denn je sein“, erklärt Mathilde Sauvé, Head of Institutional Solutions bei AXA Investment Managers (AXA IM).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Volatilität und ein gemischtes Zinsumfeld</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch 2017 dürfte die Zinsentwicklung in den wichtigsten Volkswirtschaften entkoppelt bleiben. Während das Wachstum im Euroraum und in Japan niedrig bleiben dürfte, rechnen die Ökonomen von AXA IM für die USA und das Vereinigte Königreich zwischen 2016 und 2026 mit einem jährlichen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,6 Prozent bzw. 1,5 Prozent. Dementsprechend erscheinen in den USA und dem Vereinigten Königreich langfristige Zinssätze von 3,5 bzw. 3,2 Prozent möglich – in Deutschland und Japan dagegen nur 2,3 bzw. ein Prozent. Zugleich erwarten die Experten steigende Inflationsraten, die durch das Infrastrukturprogramm von Präsident Donald Trump sowie die Abwertung des Pfunds und steigende Staatsausgaben im Zeichen des Brexit angetrieben werden. Auch in Europa hält es Mathilde Sauvé für möglich, dass die Zeit der quantitativen Lockerungsmaßnahmen 2017 zu einem Ende kommt, auch wenn die Schwäche des Bankensektors vorerst noch für deflationären Druck sorgt. „Wir könnten 2017 insgesamt an einen Wendepunkt bei der Zinsentwicklung gelangen, insbesondere wenn das Wachstum sich weiterhin besser entwickelt als erwartet“, schätzt sie.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Langfristige Chancen, kurzfristige Risiken</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine mittelfristige Rückkehr zu größerer Stabilität und stabilen Zinsen sei zwar eine willkommene Entwicklung, der Übergang stelle Versicherer mit ihrer besonderen regulatorischen Situation jedoch vor große Herausforderungen. Einerseits dürfte sich durch steigende Risikoprämien eine Reihe von Investmentgelegenheiten ergeben, insbesondere am kurzen Ende der Zinskurve, wo die Expertin mit einer Rückkehr zu den langfristigen Mittelwerten innerhalb der nächsten fünf Jahre rechnet. Andererseits seien die Risikomargen unter Solvency II sehr sensibel gegenüber den Zinssätzen. „Die Bilanzen von Lebensversicherern werden vermutlich einiger Volatilität ausgesetzt sein. Dadurch dürfte zugleich der Anreiz steigen, Langlebigkeitsrisiken zu transferieren oder abzusichern“, erläutert Mathilde Sauvé.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Versicherer müssen aller regulatorischen Möglichkeiten ausschöpfen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach wie vor seien die Aktienmärkte auch für Versicherer attraktiv, so Mathilde Sauvé. Trotz teilweise hoher Bewertungen und marginalem Gewinnwachstum erwartet sie, dass die Aktienmarktprämie auch in den nächsten Jahren auf hohem Niveau bleibt. Mit gegen Kapitalverluste abgesicherten Aktienstrategien oder Wandelanleihen stünden auch unter Solvency II Strategien mit überschaubaren regulatorischen Kosten offen. Für beide Instrumente gilt, dass sie nicht vollständig gegen Kapitalverluste abgesichert sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine weitere mögliche Renditequelle im aktuellen Umfeld könnten illiquide Fixed-Income-Positionen sein, etwa in Privat-, Infrastruktur- und Wohnimmobiliendarlehen, so die Expertin. Diese verfügten nicht nur über ein höheres Renditepotential, sondern seien in der Regel auch weniger volatil als liquide Anlagen. „Durch ihre meist variablen Kupons sind diese alternativen Kreditinstrumente in einem Umfeld steigender Zinsen interessant. Und nicht zuletzt könnte sich das Angebot, insbesondere bei Infrastrukturkrediten, durch die Ausgabenprogramme in den USA und im Vereinigten Königreich in nächster Zeit deutlich ausweiten“, erwartet Sauvé. Wie klassische Anleihen auch, bergen illiquide Fixed-Income-Instrumente Kreditrisiken. Im Unterschied zu börsengehandelten Wertpapieren können die alternativen Kreditinstrumente jedoch nicht ständig in einem geregelten Markt ge- und verkauft werden. Zum Ausgleich dürfen Investoren in der Regel mit einer so genannten Illiquiditätsprämie rechnen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: AXA Investment Managers</em></p>
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		<title>Schwache Weltwirtschaft und technologischer Wandel gefährden ein Viertel der globalen Bankgewinne</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/schwache-weltwirtschaft-und-technologischer-wandel-gefaehrden-ein-viertel-der-globalen-bankgewinne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2016 08:48:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Düsseldorf - In den kommenden Jahren müssen sich die Banken weltweit auf einen Einbruch ihrer Gewinne einstellen, wenn es ihnen nicht gelingt, dem zunehmenden Druck aus geringem Wirtschaftswachstum und zunehmender Digitalisierung zu begegnen. Den Instituten in den entwickelten Märkten droht bis 2020 ein Rückgang der Gesamtgewinne um 90 Milliarden Dollar, das entspricht 25 Prozent. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/schwache-weltwirtschaft-und-technologischer-wandel-gefaehrden-ein-viertel-der-globalen-bankgewinne/">Schwache Weltwirtschaft und technologischer Wandel gefährden ein Viertel der globalen Bankgewinne</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Düsseldorf</strong> &#8211; In den kommenden Jahren müssen sich die Banken weltweit auf einen Einbruch ihrer Gewinne einstellen, wenn es ihnen nicht gelingt, dem zunehmenden Druck aus geringem Wirtschaftswachstum und zunehmender Digitalisierung zu begegnen. Den Instituten in den entwickelten Märkten droht bis 2020 ein Rückgang der Gesamtgewinne um 90 Milliarden Dollar, das entspricht 25 Prozent.Den größten Anpassungsbedarf haben die Banken in Westeuropa einschließlich Großbritannien: Allein hier stehen 35 Milliarden Dollar im Risiko, das sind 31 Prozent der bisherigen Gewinne. Sollte die Digitalisierung die Branche noch schneller umwälzen, als bisher absehbar, dürften die Gewinne auf dem Kontinent bis 2020 sogar um 60 Milliarden Dollar zurückgehen. Dies entspräche einer Halbierung der Eigenkapitalrendite (ROE) auf nur noch ein bis zwei Prozent. Haupttreiber der Entwicklung ist das Zusammentreffen von schwächelnder Weltwirtschaft, intensiverem Wettbewerbs- und Kostendruck durch Digitalisierung sowie der zunehmenden staatlichen Regulierung. Dies sind die Kernergebnisse der 2016er McKinsey-Jahresanalyse der Banken unter dem Titel &#8222;A brave New World for Global Banking.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Thomas Poppensieker, McKinsey-Seniorpartner und einer der Autoren der Studie: &#8222;Die Banken stehen weiterhin vor enormen Herausforderungen. Um in Zukunft die Marktchancen zu ergreifen, ist ein fundamentaler Umbau der Geschäftsmodelle unvermeidbar. In Europa stellt sich zudem die Frage nach einer weiteren Konsolidierung des Marktes.&#8220; Einige Banken in Europa hätten sich bereits sehr erfolgreich auf die veränderte Landschaft eingestellt, vor allem in Benelux und Skandinavien.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>US-Banken besser, Kreditrisiken in den Emerging Markets</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im internationalen Vergleich stehen die US-Banken besser da als ihre Wettbewerber in Europa. In den Staaten ist bis 2020 mit einem Rückgang der Profitabilität um nur einen Prozentpunkt auf acht Prozent zu rechnen. Die Banken in aufstrebenden Volkswirtschaften (Emerging Markets) stehen vor anders gelagerten Herausforderungen. Sie sind meist profitabler, dafür aber anfälliger für Kreditrisiken. Dies gilt für Institute in Brasilien, Russland und China. Eine Eintrübung der Konjunktur könnte in diesen Märkten nach McKinsey-Berechnungen ein Anstieg der Kreditverluste auf bis zu 250 Milliarden US-Dollar bewirken, die allerdings angesichts der aktuellen Ertragslage in den Märkten verkraftbar sein sollten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Finanzkrise 2008 wurden zahlreiche Regularien für Banken verschärft. &#8222;Derzeit scheint ein weiteres Drehen an der Schraube zu erwarten&#8220;, sagt Experte Poppensieker, &#8222;das schließt nochmals strengere Kapitalanforderungen, zusätzliche Stresstests und neue Regeln für das Risikomanagement ein.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Um sich auf das künftige Umfeld vorzubereiten, empfehlen die McKinsey-Experten den Banken eine Transformation, die sich auf drei Aspekte konzentriert:</p>
<ul style="text-align: justify;">
<li>Resilienz: Die Bilanzen weiter zu gesunden, die Kostenbasis zu senken und die Erlöse abzusichern gehört zu den vordringlichen Aufgaben. Die Digitalisierung ist gleichzeitig Auslöser eines verschärften Kostendrucks und erste Antwort darauf.</li>
<li>Neuorientierung: &#8222;Neben Absicherungsthemen sollten Banken die Überprüfung ihrer Geschäftsmodelle angehen&#8220;, sagt Thomas Poppensieker. Den veränderten Bedürfnissen der Kunden Rechnung tragen, intensiv mit FinTechs und neuen Anbietern zusammenarbeiten und die Möglichkeiten ausloten, mit anderen Banken in Gemeinschaftsplattformen Kosten zu senken &#8211; das sind einige der Themen einer neuen Ausrichtung.</li>
<li>Erneuerung: &#8222;Ein weitgehender Umbau des Geschäftsmodells erfordert neue Technologien und Fähigkeiten&#8220;, so Poppensieker. &#8222;Die Struktur, die Fähigkeiten und die gemeinsame Zielvision der Bankorganisationen gehören auf die Agenda.&#8220;</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">
<p><em>Quelle: ots</em></p>
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