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	<title>Schuldenbarometer 2014</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Schuldenbarometer 2014</title>
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		<title>Immer mehr ältere Bundesbürger melden Privatinsolvenz an</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2015 09:18:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg. Im Zusammenhang mit der anhaltenden Diskussion um eine drohende Altersarmut in Deutschland hat die Wirtschaftsauskunftei Bürgel die Privatinsolvenzen von Bundesbürgern in der Altersgruppe „61 Jahre und älter“ detailliert ausgewertet. Ein zentrales Ergebnis aus dem vor kurzem veröffentlichten „Schuldenbarometer 2014“ war, dass die Zahl der Privatinsolvenzen in der betrachteten Altersgruppe um 13,9 Prozent auf 10.683 Fälle gestiegen ist. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/immer-mehr-aeltere-bundesbuerger-melden-privatinsolvenz-an/">Immer mehr ältere Bundesbürger melden Privatinsolvenz an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Hamburg. Im Zusammenhang mit der anhaltenden Diskussion um eine drohende Altersarmut in Deutschland hat die Wirtschaftsauskunftei Bürgel die Privatinsolvenzen von Bundesbürgern in der Altersgruppe „61 Jahre und älter“ detailliert ausgewertet. Ein zentrales Ergebnis aus dem vor kurzem veröffentlichten „Schuldenbarometer 2014“ war, dass die Zahl der Privatinsolvenzen in der betrachteten Altersgruppe um 13,9 Prozent auf 10.683 Fälle gestiegen ist. Der Anstieg in diesem Segment vollzieht sich 2014 zum zweiten Mal in Folge: Im Jahresvergleich 2013/2012 kletterte der Wert bei den Senioren bereits um 8,4 Prozent. In allen anderen Altersgruppen sanken die Privatinsolvenzen – bundesweit um 5,3 Prozent.</p>
<figure id="attachment_10313" aria-describedby="caption-attachment-10313" style="width: 128px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/03/11-privatinsolvenzen-61jahre-pro-bundesland-100000-einwohner-karte.jpg"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-10313" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/03/11-privatinsolvenzen-61jahre-pro-bundesland-100000-einwohner-karte-128x150.jpg" alt="Quelle: PresseBox." width="128" height="150" /></a><figcaption id="caption-attachment-10313" class="wp-caption-text">Quelle: PresseBox.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Im regionalen Vergleich nimmt Hamburg eine besondere Rolle ein. Auf der einen Seite sinken in der Hansestadt die Privatinsolvenzen in der Altersgruppe „61 Jahre und älter“ am stärksten (minus 12,9 Prozent). Auf der anderen Seite mussten im relativen Vergleich die meisten Privatpersonen in Hamburg eine Insolvenz anmelden (86 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner in der Altersgruppe „61 Jahre und älter“).</p>
<p style="text-align: justify">Niedersachsen verzeichnet mit einem Plus von 23,4 Prozent den stärksten Anstieg. Es folgen Mecklenburg-Vorpommern (plus 21,2 Prozent) und das Saarland (plus 20,8 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify">Im relativen Vergleich gab es nach Hamburg die meisten Privatinsolvenzen in Schleswig-Holstein (74 Insolvenzen je 100.000 Einwohner in der Altersgruppe „61 Jahre und älter&#8220;) und Bremen (70). Unter dem Bundesdurchschnitt (49) rangieren Baden-Württemberg (35), Thüringen (36) und Bayern (38).</p>
<p style="text-align: justify">Beim Blick auf die Geschlechter zeigt sich, dass auch bei den älteren Bundesbürgern mehr Männer eine Privatinsolvenz anmelden müssen. 6.299 Insolvenzen in dem Alterssegment wurden von Männern angemeldet (Frauen 4.384).</p>
<p style="text-align: justify">Die Hauptursachen für eine Überschuldung im Alter, die in eine Privatinsolvenz mündet, sind Krankheiten und die damit verbundenen Kosten sowie eine gescheiterte Selbstständigkeit. Die Gründe liegen auch im sinkenden Rentenniveau. Steigende Steuern und Sozialabgaben bei weiter sinkenden Renten werden das Problem verstärken. Zudem trägt der wachsende Niedriglohnsektor dazu bei, dass immer mehr Menschen von Altersarmut bedroht sind.</p>
<p style="text-align: justify">Aufgrund der demografischen Entwicklung wird künftig eine immer größer werdende Bevölkerungsgruppe vor finanziellen Problemen im Alter stehen.</p>
<p style="text-align: justify">Quelle: PresseBox.</p>
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		<title>5,3 Prozent weniger Privatinsolvenzen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/53-prozent-weniger-privatinsolvenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2015 12:46:23 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Dr. Norbert Selli]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg. Die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland geht weiter zurück. Im Jahr 2014 mussten 115.269 Bundesbürger - Privatpersonen und ehemalige Selbstständige - eine private Insolvenz anmelden. Dieser Wert entspricht einem Rückgang um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/53-prozent-weniger-privatinsolvenzen/">5,3 Prozent weniger Privatinsolvenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Hamburg. Die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland geht weiter zurück. Im Jahr 2014 mussten 115.269 Bundesbürger &#8211; Privatpersonen und ehemalige Selbstständige &#8211; eine private Insolvenz anmelden. Dieser Wert entspricht einem Rückgang um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.</p>
<p style="text-align: justify">Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie &#8222;Schuldenbarometer 2014&#8220; der Wirtschaftsauskunftei Bürgel. &#8222;Wir beobachten zum vierten Mal in Folge einen Rückgang bei den Privatinsolvenzen und den niedrigsten Stand seit 2005&#8220;, kommentiert Dr. Norbert Sellin die Zahlen. Der Bürgel Geschäftsführer begründet den erneuten Rückgang mit der positiven Konjunktur und der weiterhin niedrigen Arbeitslosenquote.</p>
<p style="text-align: justify">Den bundesweiten Rückgang der Privatinsolvenzen beurteilt Bürgel positiv &#8211; auch wenn eine negative Entwicklung erkennbar ist: Für die Altersgruppe &#8222;61 Jahre und älter&#8220; sind die Aussichten getrübt. Hier kletterte die Zahl der Privatinsolvenzen im vergangenen Jahr gegenüber 2013 um 13,9 Prozent auf 10.683 Fälle. Mit anderen Worten: 9,3 Prozent aller Privatpleiten gehen mittlerweile auf das Konto dieser Altersgruppe. Der Anstieg in diesem Segment vollzieht sich 2014 zum zweiten Mal in Folge: Im Jahresvergleich 2013/2012 kletterte der Wert bei den Senioren bereits um 8,4 Prozent.</p>
<figure id="attachment_9524" aria-describedby="caption-attachment-9524" style="width: 129px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/02/privatinsolvenzenbuergel.jpg"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-9524" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/02/privatinsolvenzenbuergel-129x150.jpg" alt="Quelle: &quot;obs/Bürgel Wirtschaftsinformationen&quot;." width="129" height="150" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/02/privatinsolvenzenbuergel-129x150.jpg 129w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/02/privatinsolvenzenbuergel-300x348.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/02/privatinsolvenzenbuergel.jpg 620w" sizes="(max-width: 129px) 100vw, 129px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9524" class="wp-caption-text">Quelle: &#8222;obs/Bürgel Wirtschaftsinformationen&#8220;.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Am meisten Privatinsolvenzen pro Bundesland nach den absoluten Zahlen ereigneten sich im bevölkerungsreichsten Flächenland Nordrhein-Westfalen. Hier wurden im vergangenen Jahr 28.390 Privatpersonen zahlungsunfähig. Fünfstellige Werte melden aber auch Niedersachsen (14.589 Fälle), Bayern (13.000) und Baden-Württemberg (10.641).</p>
<p style="text-align: justify">Bei der differenzierteren Betrachtung nach Privatinsolvenzen, bezogen auf die Einwohnerdichte, zeichnet sich indes ein starkes Nord-Süd-Gefälle ab. Demnach verbuchen insbesondere die nördlichen Bundesländer eine hohe Zahl an Privatpleiten &#8211; allen voran Bremen mit 244 Fällen je 100.000 Einwohner. Es folgen Hamburg mit 195 Privatinsolvenzen pro 100.000 Einwohner, Schleswig-Holstein (189) und Niedersachsen (187). Am wenigsten Insolvenzen ereigneten sich 2014 in Baden-Württemberg mit 100 Insolvenzen je 100.000 Einwohner und Bayern (103). Auch in Thüringen (117 Fälle je Einwohner), Hessen (127) und Sachsen (133) lagen die Werte unter dem Bundesdurchschnitt von 143 Insolvenzen je 100.000 Einwohner.</p>
<p style="text-align: justify">Der Trend sinkender Fallzahlen bei den Privatschuldnern zieht sich auch 2014 &#8211; mit einer Ausnahme &#8211; durch alle Bundesländer. Einzig in Mecklenburg-Vorpommern legt die Quote im Jahr 2014 um 1,9 Prozent zu. Am stärksten, um 16,9 Prozent, sanken indes die Fallzahlen in Sachsen-Anhalt. Wie in den letzten Jahren, meldeten auch 2014 wieder mehr Männer als Frauen Privatinsolvenz an. Diese Aussage trifft sowohl bei den absoluten als auch bei den relativen Zahlen zu. Auf das Konto von Männern gingen 2014 insgesamt 68.392 Privatinsolvenzen bzw. 173 Insolvenzen je 100.000 männliche Einwohner. Dem gegenüber stehen 46.877 Frauen (114 je 100.000 weibliche Einwohner), die eine private Insolvenz anmelden mussten.</p>
<p style="text-align: justify">Bei den Altersgruppen sind die Zahlen in fast allen Segmenten rückläufig &#8211; mit minus 18 Prozent am deutlichsten bei den 21- bis 30-Jährigen. Einzig in der Gruppe &#8222;61 Jahre und älter&#8220; schnellt die Insolvenzstatistik gegenüber 2013 um 13,9 Prozent nach oben.</p>
<p style="text-align: justify">Dass laut der aktuellen Bürgel Statistik insbesondere Menschen im Rentenalter zu den Personen zählen, die Privatinsolvenz anmelden müssen, rührt daher, dass deren Einkommen bzw. Renten in vielen Fällen nicht ausreichen. Folglich gerät diese Altersgruppe zunehmend in finanzielle Notlagen. Viele dieser Bürger sind auf eine Grundsicherung angewiesen. Um finanziellen Engpässen und Schulden zu begegnen, haben in den letzten Jahren Senioren vermehrt Minijobs angenommen. Helfen diese Maßnahmen nicht und wird die finanzielle Notlage zu groß, dann mündet die Situation oftmals in eine Privatinsolvenz. Die Ursachen für Altersarmut und Privatinsolvenzen der Gruppe &#8222;61 Jahre und älter&#8220; liegen auch im sinkenden Rentenniveau begründet. Steigende Steuern und Sozialabgaben bei weiter sinkenden Renten werden das Problem verstärken. Der wachsende Niedriglohnsektor, aber auch Krankheiten und die damit verbundenen Kosten tragen dazu bei, dass immer mehr Menschen von Altersarmut bedroht sind.</p>
<p style="text-align: justify">Aufgrund der demografischen Entwicklung wird künftig eine immer größer werdende Bevölkerungsgruppe vor finanziellen Problemen im Alter stehen.</p>
<p style="text-align: justify">Im laufenden Jahr 2015 geht Bürgel von 110.000 bis 115.000 Privatinsolvenzen in Deutschland aus. &#8222;Möglicherweise führt insbesondere die im Juli 2014 in Kraft getretene Verkürzung der Dauer bis zur Restschuldbefreiung zu mehr Insolvenzverfahren im laufenden Jahr&#8220;, sagt Bürgel Geschäftsführer Sellin. Hintergrund der Neuerung: Privatpersonen können bereits nach drei Jahren die sogenannte Restschuldbefreiung erlangen, anstatt eine Frist von sechs Jahren abwarten zu müssen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Befreiung von Schulden also schneller als bislang möglich. Allerdings müssen die Betroffenen dann 35 Prozent ihrer Schulden innerhalb von drei Jahren tilgen und zusätzlich die Verfahrenskosten übernehmen.</p>
<p style="text-align: justify">Die wesentlichen Ursachen von Privatinsolvenz hängen immer an der Einkommenssituation. Vorrangig tragen Arbeitslosigkeit, Wachstum des Niedriglohnsektors, reduzierte Arbeitszeiten, aber auch Veränderungen in der familiären Situation, etwa Scheidung oder Trennung, zur Verschärfung der Privatverschuldung bei. Weitere Faktoren sind gescheiterte Selbstständigkeit, Arbeitsunfähigkeit bzw. Krankheit und ein zum Einkommen unpassendes Konsumverhalten. Das Gros der Privatpersonen steht vor allem bei Kreditinstituten, Versandhändlern, Versicherungen, Behörden, Vermietern, Energieversorgern und Telefongesellschaften in der Kreide.</p>
<p style="text-align: justify">Quelle: ots.</p>
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