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	<title>Privatinsolvenzen</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Privatinsolvenzen</title>
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		<title>Rückgang bei den Privatinsolvenzen um 8,9 Prozent</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2015 07:43:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg - In den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 mussten 52.771 Bundesbürger eine Privatinsolvenz anmelden. Dieser Wert entspricht einem Rückgang um 8,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2014: 57.954). Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2015" der Wirtschaftsauskunftei Bürgel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/rueckgang-bei-den-privatinsolvenzen-um-89-prozent/">Rückgang bei den Privatinsolvenzen um 8,9 Prozent</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_15931" aria-describedby="caption-attachment-15931" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/02_privatinsolvenzen_pro_bundesland_1halbjahr2015_100000_einwohner_karte_300dpi.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-15931 size-medium" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/02_privatinsolvenzen_pro_bundesland_1halbjahr2015_100000_einwohner_karte_300dpi-300x348.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Bürgel Wirtschaftsinformationen&quot;" width="300" height="348" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/02_privatinsolvenzen_pro_bundesland_1halbjahr2015_100000_einwohner_karte_300dpi-300x348.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/02_privatinsolvenzen_pro_bundesland_1halbjahr2015_100000_einwohner_karte_300dpi-129x150.jpg 129w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/02_privatinsolvenzen_pro_bundesland_1halbjahr2015_100000_einwohner_karte_300dpi.jpg 620w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-15931" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Bürgel Wirtschaftsinformationen&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg</strong> &#8211; In den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 mussten 52.771 Bundesbürger eine Privatinsolvenz anmelden. Dieser Wert entspricht einem Rückgang um 8,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (1. Halbjahr 2014: 57.954). Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie &#8222;Schuldenbarometer 1. Halbjahr 2015&#8220; der Wirtschaftsauskunftei Bürgel. &#8222;Die Privatinsolvenzen werden 2015 das fünfte Mal in Folge sinken. Wir erwarten für das laufende Jahr bis zu 110.000 private Insolvenzen. Dies wäre der niedrigste Stand der letzten zehn Jahre&#8220;, kommentiert Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin die aktuellen Zahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Die gute Grundverfassung auf dem Arbeitsmarkt ist weiterhin die Basis für diese positive Entwicklung. Auch wenn sich der Beschäftigungsaufbau seit Jahresbeginn verlangsamt hat und die Arbeitslosigkeit weniger stark zurückgegangen ist&#8220;, erläutert Dr. Sellin. Hintergrund: Die Arbeitslosigkeit gilt als Ursache Nummer eins für Privatinsolvenzen; wenn die Beschäftigtenzahlen steigen, sinkt die Quote der Privatinsolvenzen. Über alle Altersgruppen hinweg ist Arbeitslosigkeit in 30 Prozent der Fälle Auslöser für die Privatinsolvenz. Zudem profitieren die Verbraucher von steigenden Reallöhnen bei gleichzeitig niedrigen Zinsen. Diese Gesamtsituation erlaubt es den Bundes-bürgern, ihre Konsumausgaben auch zu finanzieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz der positiven Entwicklung ist zu beachten, dass durch private Insolvenzen den Gläubigern Schäden in Milliardenhöhe entstehen. Im ersten Halbjahr 2015 übersprangen die Forderungsausfälle bereits die Grenze von zwei Milliarden.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus zeigt sich im 1. Halbjahr 2015 ein Trend, den es zuletzt 2012 gab. Die Privatinsolvenzen der Bundesbürger zwischen 21 und 30 Jahren steigen um vier Prozent auf 8.837 Fälle. Es ist die einzige Zunahme innerhalb der Auswertung der Altersgruppen auf Halbjahressicht.</p>
<p style="text-align: justify;">In der jüngeren Altersgruppe bis 30 Jahre führen vor allem Arbeitslosigkeit, ein den Lebensumständen nicht passendes Kon-sumverhalten und Einkommensarmut besonders häufig in die finanzielle Krise. Zudem verfügt die junge Altersgruppe über keine oder zu wenige Rücklagen im Krisenfall. &#8222;Betroffene &#8211; gerade junge Erwachsene &#8211; sind beim Anmelden der Pri-vatinsolvenz nicht immer hoch verschuldet. In vielen Fällen liegen die Schulden unter der Marke von 15.000 Euro&#8220;, sagt Dr. Sellin zu der Entwicklung der steigenden Fallzahlen bei den 21 bis 30-Jährigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Am meisten Privatinsolvenzen pro Bundesland nach den absoluten Zahlen wurden im bevölkerungsreichsten Flächenland Nordrhein-Westfalen angemeldet. In den ersten sechs Monaten wurden 12.529 Privatpersonen zahlungsunfähig. Gemessen an den absoluten Privatinsolvenzen folgen die Bundesländer Niedersachsen (6.813), Bayern (5.983) und Baden-Württemberg (5.013). Eine andere Reihenfolge ergibt sich bei der Betrachtung der Privatinsolvenzen bezogen auf die Einwohnerdichte in den Bundesländern. So setzt sich das Nord-Süd-Gefälle der vergangenen Jahre auch 2015 fort. Demnach verbuchen insbesondere die nördlichen Bundesländer eine hohe Zahl an Privatpleiten &#8211; allen voran Bremen mit 113 Fällen je 100.000 Einwohner und Hamburg (90 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner).</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Saarland als erstes nicht-nördliches Bundesland (89) folgen Niedersachsen (87) und Schleswig-Holstein (84). Positiver ist die Situation im Süden Deutschlands, der weniger von Privatinsolvenzen betroffen ist. Hier schneiden Baden-Württemberg und Bayern (47) am besten ab. Auch in Thüringen (48 Fälle je 100.000 Einwohner) liegt der Wert deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 65 Privatpleiten je 100.000 Einwohner. Der Trend sinkender Privatinsolvenzen vollzieht sich mit einer Ausnahme durch alle Bundesländer. Einzig im Saarland steigen die Zahlen leicht um 0,7 Prozent an. Am stärksten sanken die Privatinsolvenzen in Sachsen-Anhalt (minus 12,9 Prozent), Nordrhein-Westfahlen (minus 12,8 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (minus 12,4 Prozent) und Rheinland-Pfalz (minus 12,3 Prozent). In Hamburg (minus 9,8 Prozent) und Berlin (minus 9,1 Prozent) ist der Rückgang ebenfalls stärker als im Bundesdurchschnitt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie in den letzten Jahren, meldeten auch im 1. Halbjahr 2015 wieder mehr Männer als Frauen Privatinsolvenz an. Diese Aussage trifft sowohl bei den absoluten als auch bei den relativen Zahlen zu. Während der relative Wert aller Bürger im Bundesdurchschnitt 65 Fälle je 100.000 Einwohner ausmacht, verantworteten männliche Bundesbürger im vergangenen Jahr sogar 79 Privatpleiten je 100.000 Einwohner (absolut: 30.769 Fälle). Dem gegenüber stehen 22.002 Frauen, die eine private Insolvenz anmelden mussten. Anders ausgedrückt wurden im vergangenen Jahr &#8211; weit unter dem Bundesdurchschnitt &#8211; 54 Frauen unter 100.000 Bürgern zahlungsunfähig. In vielen Familien gilt der Mann trotz der veränderten Lebensformen und Rollenbilder weiterhin als Hauptverdiener und Haushaltsverantwortlicher, der im Falle einer Überschuldung innerhalb der Familie für die Verbindlichkeiten aufkommen und die Privatinsolvenz anmelden muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei den Betroffenen sind die Zahlungsrückstände so gravierend, dass als letzter Ausweg nur die Privatinsolvenz bleibt. Die wesentlichen Ursachen sind eng verbunden mit der Einkommenssituation der betroffenen Personen. Vorrangig tragen Arbeitslosigkeit, Wachstum der prekären Beschäftigungsverhältnisse, reduzierte Arbeitszeiten, aber auch Veränderungen in der familiären Situation, etwa Scheidung oder Trennung, zur Verschärfung der Privatverschuldung bei.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Faktoren sind gescheiterte Selbstständigkeit, Arbeitsunfähigkeit bzw. Krankheit und ein zum Einkommen unpassendes Konsumverhalten. Der überwiegende Teil der Privatpersonen in einer Insolvenz steht vor allem bei Kreditinstituten, Versandhänd-lern, Versicherungen, Behörden, Vermietern, Energieversorgern und Telefongesellschaften in der Kreide.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/rueckgang-bei-den-privatinsolvenzen-um-89-prozent/">Rückgang bei den Privatinsolvenzen um 8,9 Prozent</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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		<title>5,3 Prozent weniger Privatinsolvenzen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/53-prozent-weniger-privatinsolvenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2015 12:46:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Dr. Norbert Selli]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftsauskunftei Bürgel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg. Die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland geht weiter zurück. Im Jahr 2014 mussten 115.269 Bundesbürger - Privatpersonen und ehemalige Selbstständige - eine private Insolvenz anmelden. Dieser Wert entspricht einem Rückgang um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/53-prozent-weniger-privatinsolvenzen/">5,3 Prozent weniger Privatinsolvenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Hamburg. Die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland geht weiter zurück. Im Jahr 2014 mussten 115.269 Bundesbürger &#8211; Privatpersonen und ehemalige Selbstständige &#8211; eine private Insolvenz anmelden. Dieser Wert entspricht einem Rückgang um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.</p>
<p style="text-align: justify">Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie &#8222;Schuldenbarometer 2014&#8220; der Wirtschaftsauskunftei Bürgel. &#8222;Wir beobachten zum vierten Mal in Folge einen Rückgang bei den Privatinsolvenzen und den niedrigsten Stand seit 2005&#8220;, kommentiert Dr. Norbert Sellin die Zahlen. Der Bürgel Geschäftsführer begründet den erneuten Rückgang mit der positiven Konjunktur und der weiterhin niedrigen Arbeitslosenquote.</p>
<p style="text-align: justify">Den bundesweiten Rückgang der Privatinsolvenzen beurteilt Bürgel positiv &#8211; auch wenn eine negative Entwicklung erkennbar ist: Für die Altersgruppe &#8222;61 Jahre und älter&#8220; sind die Aussichten getrübt. Hier kletterte die Zahl der Privatinsolvenzen im vergangenen Jahr gegenüber 2013 um 13,9 Prozent auf 10.683 Fälle. Mit anderen Worten: 9,3 Prozent aller Privatpleiten gehen mittlerweile auf das Konto dieser Altersgruppe. Der Anstieg in diesem Segment vollzieht sich 2014 zum zweiten Mal in Folge: Im Jahresvergleich 2013/2012 kletterte der Wert bei den Senioren bereits um 8,4 Prozent.</p>
<figure id="attachment_9524" aria-describedby="caption-attachment-9524" style="width: 129px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/02/privatinsolvenzenbuergel.jpg"><img decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-9524" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/02/privatinsolvenzenbuergel-129x150.jpg" alt="Quelle: &quot;obs/Bürgel Wirtschaftsinformationen&quot;." width="129" height="150" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/02/privatinsolvenzenbuergel-129x150.jpg 129w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/02/privatinsolvenzenbuergel-300x348.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/02/privatinsolvenzenbuergel.jpg 620w" sizes="(max-width: 129px) 100vw, 129px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9524" class="wp-caption-text">Quelle: &#8222;obs/Bürgel Wirtschaftsinformationen&#8220;.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Am meisten Privatinsolvenzen pro Bundesland nach den absoluten Zahlen ereigneten sich im bevölkerungsreichsten Flächenland Nordrhein-Westfalen. Hier wurden im vergangenen Jahr 28.390 Privatpersonen zahlungsunfähig. Fünfstellige Werte melden aber auch Niedersachsen (14.589 Fälle), Bayern (13.000) und Baden-Württemberg (10.641).</p>
<p style="text-align: justify">Bei der differenzierteren Betrachtung nach Privatinsolvenzen, bezogen auf die Einwohnerdichte, zeichnet sich indes ein starkes Nord-Süd-Gefälle ab. Demnach verbuchen insbesondere die nördlichen Bundesländer eine hohe Zahl an Privatpleiten &#8211; allen voran Bremen mit 244 Fällen je 100.000 Einwohner. Es folgen Hamburg mit 195 Privatinsolvenzen pro 100.000 Einwohner, Schleswig-Holstein (189) und Niedersachsen (187). Am wenigsten Insolvenzen ereigneten sich 2014 in Baden-Württemberg mit 100 Insolvenzen je 100.000 Einwohner und Bayern (103). Auch in Thüringen (117 Fälle je Einwohner), Hessen (127) und Sachsen (133) lagen die Werte unter dem Bundesdurchschnitt von 143 Insolvenzen je 100.000 Einwohner.</p>
<p style="text-align: justify">Der Trend sinkender Fallzahlen bei den Privatschuldnern zieht sich auch 2014 &#8211; mit einer Ausnahme &#8211; durch alle Bundesländer. Einzig in Mecklenburg-Vorpommern legt die Quote im Jahr 2014 um 1,9 Prozent zu. Am stärksten, um 16,9 Prozent, sanken indes die Fallzahlen in Sachsen-Anhalt. Wie in den letzten Jahren, meldeten auch 2014 wieder mehr Männer als Frauen Privatinsolvenz an. Diese Aussage trifft sowohl bei den absoluten als auch bei den relativen Zahlen zu. Auf das Konto von Männern gingen 2014 insgesamt 68.392 Privatinsolvenzen bzw. 173 Insolvenzen je 100.000 männliche Einwohner. Dem gegenüber stehen 46.877 Frauen (114 je 100.000 weibliche Einwohner), die eine private Insolvenz anmelden mussten.</p>
<p style="text-align: justify">Bei den Altersgruppen sind die Zahlen in fast allen Segmenten rückläufig &#8211; mit minus 18 Prozent am deutlichsten bei den 21- bis 30-Jährigen. Einzig in der Gruppe &#8222;61 Jahre und älter&#8220; schnellt die Insolvenzstatistik gegenüber 2013 um 13,9 Prozent nach oben.</p>
<p style="text-align: justify">Dass laut der aktuellen Bürgel Statistik insbesondere Menschen im Rentenalter zu den Personen zählen, die Privatinsolvenz anmelden müssen, rührt daher, dass deren Einkommen bzw. Renten in vielen Fällen nicht ausreichen. Folglich gerät diese Altersgruppe zunehmend in finanzielle Notlagen. Viele dieser Bürger sind auf eine Grundsicherung angewiesen. Um finanziellen Engpässen und Schulden zu begegnen, haben in den letzten Jahren Senioren vermehrt Minijobs angenommen. Helfen diese Maßnahmen nicht und wird die finanzielle Notlage zu groß, dann mündet die Situation oftmals in eine Privatinsolvenz. Die Ursachen für Altersarmut und Privatinsolvenzen der Gruppe &#8222;61 Jahre und älter&#8220; liegen auch im sinkenden Rentenniveau begründet. Steigende Steuern und Sozialabgaben bei weiter sinkenden Renten werden das Problem verstärken. Der wachsende Niedriglohnsektor, aber auch Krankheiten und die damit verbundenen Kosten tragen dazu bei, dass immer mehr Menschen von Altersarmut bedroht sind.</p>
<p style="text-align: justify">Aufgrund der demografischen Entwicklung wird künftig eine immer größer werdende Bevölkerungsgruppe vor finanziellen Problemen im Alter stehen.</p>
<p style="text-align: justify">Im laufenden Jahr 2015 geht Bürgel von 110.000 bis 115.000 Privatinsolvenzen in Deutschland aus. &#8222;Möglicherweise führt insbesondere die im Juli 2014 in Kraft getretene Verkürzung der Dauer bis zur Restschuldbefreiung zu mehr Insolvenzverfahren im laufenden Jahr&#8220;, sagt Bürgel Geschäftsführer Sellin. Hintergrund der Neuerung: Privatpersonen können bereits nach drei Jahren die sogenannte Restschuldbefreiung erlangen, anstatt eine Frist von sechs Jahren abwarten zu müssen. Unter bestimmten Voraussetzungen ist die Befreiung von Schulden also schneller als bislang möglich. Allerdings müssen die Betroffenen dann 35 Prozent ihrer Schulden innerhalb von drei Jahren tilgen und zusätzlich die Verfahrenskosten übernehmen.</p>
<p style="text-align: justify">Die wesentlichen Ursachen von Privatinsolvenz hängen immer an der Einkommenssituation. Vorrangig tragen Arbeitslosigkeit, Wachstum des Niedriglohnsektors, reduzierte Arbeitszeiten, aber auch Veränderungen in der familiären Situation, etwa Scheidung oder Trennung, zur Verschärfung der Privatverschuldung bei. Weitere Faktoren sind gescheiterte Selbstständigkeit, Arbeitsunfähigkeit bzw. Krankheit und ein zum Einkommen unpassendes Konsumverhalten. Das Gros der Privatpersonen steht vor allem bei Kreditinstituten, Versandhändlern, Versicherungen, Behörden, Vermietern, Energieversorgern und Telefongesellschaften in der Kreide.</p>
<p style="text-align: justify">Quelle: ots.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/53-prozent-weniger-privatinsolvenzen/">5,3 Prozent weniger Privatinsolvenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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