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	<title>Insolvenz</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Insolvenz</title>
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	<item>
		<title>Abnehmendes Einkommen, steigende Schulden: Wie man eine Privatinsolvenz bewältigt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Mar 2023 07:58:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenzberatung]]></category>
		<category><![CDATA[Privatinsolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Schulden]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenfalle]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenspirale]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine finanzielle Notlage ist eine schwierige Herausforderung, vor der Sie möglicherweise stehen. Sie können möglicherweise nicht mehr Ihre laufenden Rechnungen bezahlen, während das Einkommen immer weiter zurückgeht und die Schulden zunehmen. In solchen Situationen kann es sinnvoll sein, sich über eine Privatinsolvenz Gedanken zu machen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/wie-man-eine-privatinsolvenz-bewaeltigt/">Abnehmendes Einkommen, steigende Schulden: Wie man eine Privatinsolvenz bewältigt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Eine finanzielle Notlage ist eine schwierige Herausforderung, vor der Sie möglicherweise stehen. Sie können möglicherweise nicht mehr Ihre laufenden Rechnungen bezahlen, während das Einkommen immer weiter zurückgeht und die Schulden zunehmen. In solchen Situationen kann es sinnvoll sein, sich über eine Privatinsolvenz Gedanken zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Privatinsolvenz ist ein gesetzlich anerkanntes Verfahren, mit dem Sie Ihre Schulden abbezahlen können, ohne dass Sie dafür in <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/anleger-sollten-wegen-der-rezession-investieren/" target="_blank" rel="noopener">Zahlungsverzug</a> geraten. Dieser Prozess erfordert jedoch viel Planung und Disziplin und es ist wichtig zu verstehen, was bei der Bewältigung einer Privatinsolvenz alles auf dem Spiel steht.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Artikel werfen wir einen Blick darauf, wie man eine Privatinsolvenz bewältigen kann, indem wir uns anschauen, was in einem Insolvenzverfahren getan wird und welche Konsequenzen es für Sie hat. Wir erläutern, welche Arten von Schulden Sie in einer Insolvenz abbezahlen können und welche nicht und geben Ihnen schließlich Tipps für die Erholung nach der Abwicklung der Insolvenz.</p>
<h2 style="text-align: left;">Definition von Privatinsolvenz</h2>
<p style="text-align: justify;">Unter Privatinsolvenz versteht man einen Prozess, in dem ein Schuldner alle seine Vermögenswerte gegenüber Gläubigern verwaltet. Der Schuldner muss einen Insolvenzplan vorlegen, der den Gläubigern darlegt, wie sein Einkommen und seine Vermögenswerte zur Abdeckung der Schulden eingesetzt werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Art von Insolvenz ist für Personen gedacht, die nicht mehr in der Lage sind, ihre Schulden aus eigener Kraft zu bezahlen. Dazu müssen sie mindestens drei Monate lang keine Zahlungen an ihre Gläubiger leisten und nachweisen können, dass sie die Schulden nicht innerhalb von fünf Jahren bezahlen können.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Insolvenzplan muss beschreiben, wie das Einkommen des Schuldners genutzt wird, um die Schulden zu begleichen. Es muss auch spezifiziert werden, welche Gegenstände oder Vermögenswerte des Schuldners verkauft oder verpfändet werden könnten, um Geld zur Abdeckung der Schuld zu erhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem der Insolvenzplan genehmigt worden ist, muss der Schuldner dem Gericht regelmäßig Berichte über seine finanziellen Verhältnisse vorlegen. Wenn er diese Berichte nicht rechtzeitig abgibt oder versucht, seine Vermögenswerte vor dem Gericht zu verbergen, kann er wegen Betrug angeklagt werden und ins Gefängnis gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt verschiedene Möglichkeiten für jemanden mit abnehmendem Einkommen und steigendem Schuldenberg, die Privatinsolvenz bewältigen zu können. Zunächst sollten alle Optionen in Betracht gezogen werden, um Ihre Situation ohne Insolvenz zu lösen. Dazu gehört es auch, sich mit Ihren Gläubigern in Verbindung zu setzen und nach Lösungsmöglichkeiten für Ihre finanziell schwierige Situation zu fragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollten diese Bemühungsversuche scheitern und Sie keine andere Möglichkeit mehr haben als die Privatinsolvenz anzuwenden, empfehlen Experten dringend einen spezialisierten Rechtsanwalt oder Steuerberater hinzuzuziehen, um den bestmöglichen Weg in die finanziell freiere Zukunft zu finden. Solch speziell auf die jeweilige Situation abgestimmtes Vorgehen ist unvermeidlich, da jeder Fall anders ist und somit ein individueller Umgang erforderlich ist.</p>
<h2 style="text-align: left;">Verfahren der Privatinsolvenz</h2>
<p style="text-align: justify;">Das Verfahren der Privatinsolvenz ist ein komplexer Prozess, der eine gründliche Vorbereitung erfordert. Zunächst muss ein Antrag bei Gericht gestellt werden, der alle relevanten Informationen zu den Schulden und Einkommensverhältnissen des Schuldners enthält. Wenn der Antrag genehmigt wird, wird ein Insolvenzverwalter ernannt, der die finanziellen Angelegenheiten des Schuldners überwacht und verwaltet.</p>
<p style="text-align: justify;">Während des Verfahrens muss der Schuldner regelmäßig Zahlungen an den Insolvenzverwalter leisten, um seine Schulden abzuzahlen. In der Regel dauert das Verfahren drei bis sechs Jahre, je nachdem wie schnell die Schulden beglichen werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist wichtig zu beachten, dass eine Privatinsolvenz schwerwiegende Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit des Schuldners haben kann. Es kann schwieriger sein, in Zukunft Kredite oder <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/zinsdelle-lasst-darlehenssummen-fur-baufinanzierungen-steigen/" target="_blank" rel="noopener">Darlehen</a> zu erhalten und einige Berufe könnten für den Schuldner nicht mehr zugänglich sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch kann eine Privatinsolvenz auch eine Chance sein, einen Neuanfang zu machen und sich von Schulden zu befreien. Es ist jedoch ratsam, sich vorher gut zu informieren und gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.</p>
<h2 style="text-align: left;">Kosten und Dauer der Privatinsolvenz</h2>
<p style="text-align: justify;">Eine Privatinsolvenz ist mit Kosten verbunden, die von den Betroffenen getragen werden müssen. Diese umfassen unter anderem die Gerichtskosten, die Kosten für den Insolvenzverwalter sowie eventuelle Anwaltskosten. Die Höhe der Kosten hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise dem Umfang der Schulden und der Komplexität des Falls.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Dauer einer Privatinsolvenz beträgt meist sechs Jahre. In dieser Zeit müssen die Betroffenen regelmäßig ihre Einkommens- und Vermögensverhältnisse offenlegen und einen Teil ihres Einkommens an den Insolvenzverwalter abtreten. Nach Ablauf der sechs Jahre wird in der Regel ein Restschuldbefreiungsverfahren eingeleitet, bei dem die verbleibenden Schulden erlassen werden können.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass eine Privatinsolvenz auch Auswirkungen auf die Bonität hat und somit negative Folgen für zukünftige Kredite oder Finanzierungen haben kann. Daher sollte eine Privatinsolvenz immer nur als letzter Ausweg in Betracht gezogen werden und vorher alle anderen Möglichkeiten zur Schuldenregulierung ausgeschöpft werden.</p>
<h2 style="text-align: left;">Rechte und Pflichten während des Verfahrens</h2>
<p style="text-align: justify;">Während des Privatinsolvenzverfahrens gibt es sowohl für den Schuldner als auch für die Gläubiger bestimmte Rechte und Pflichten zu beachten. Hier eine erste Übersicht, nach bestem Wissen und Gewissen; Bei Fragen oder für eine rechtssichere Auskunft sollten Sie jedoch einen Fachmann wie etwa einen in diesem Fachbereich spezialisierten Anwalt aufsuchen:</p>
<p style="text-align: justify;">Rechte des Schuldners:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Der Schuldner hat das Recht auf eine angemessene Lebensführung, auch während des Verfahrens.</li>
<li style="text-align: justify;">Er kann einen Teil seines Einkommens behalten, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.</li>
<li style="text-align: justify;">Er kann bestimmte Vermögensgegenstände behalten, die zur Deckung seines Grundbedarfs notwendig sind (z.B. Hausrat, Kleidung).</li>
<li style="text-align: justify;">Er hat das Recht auf Beratung und Unterstützung durch einen Insolvenzberater.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Pflichten des Schuldners:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Der Schuldner muss alle seine Gläubiger vollständig und wahrheitsgemäß über seine finanzielle Situation informieren.</li>
<li style="text-align: justify;">Er muss sich bemühen, eine außergerichtliche Einigung mit seinen Gläubigern zu erzielen.</li>
<li style="text-align: justify;">Er darf keine neuen Schulden machen oder Vermögensgegenstände verschweigen.</li>
<li style="text-align: justify;">Er muss regelmäßig Auskunft über seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse geben.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Rechte der Gläubiger:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Die Gläubiger haben das Recht auf Gleichbehandlung im Insolvenzverfahren.</li>
<li style="text-align: justify;">Sie können ihre Forderungen beim Insolvenzgericht anmelden und erhalten dann eine Quote aus der Insolvenzmasse.</li>
<li style="text-align: justify;">Sie können den Schuldner zur Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung auffordern, um Informationen über dessen Vermögensverhältnisse zu erhalten.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Pflichten der Gläubiger:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Die Gläubiger müssen ihre Forderungen rechtzeitig beim Insolvenzgericht anmelden.</li>
<li style="text-align: justify;">Sie dürfen während des Verfahrens keine Vollstreckungsmaßnahmen gegen den Schuldner ergreifen.</li>
<li style="text-align: justify;">Sie müssen bei einem außergerichtlichen Vergleichsvorschlag des Schuldners mitwirken.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Es ist wichtig, dass sowohl der Schuldner als auch die Gläubiger ihre Rechte und Pflichten im Insolvenzverfahren kennen und einhalten, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.</p>
<h2 style="text-align: left;">Umgang mit Gläubigern während des Verfahrens</h2>
<p style="text-align: justify;">Während des Privatinsolvenzverfahrens kann es schwierig sein, mit den Gläubigern umzugehen. Es ist jedoch wichtig, dass Sie versuchen, eine positive Beziehung aufrechtzuerhalten und sich kooperativ zu verhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zunächst sollten Sie alle Korrespondenz von Gläubigern sorgfältig prüfen und auf Anfragen oder Forderungen reagieren. Ignorieren Sie keine Briefe oder Anrufe, da dies zu rechtlichen Konsequenzen führen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist auch ratsam, einen Zahlungsplan mit Ihren Gläubigern zu vereinbaren, wenn möglich. Dies zeigt Ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit und kann dazu beitragen, dass die Gläubiger Ihnen entgegenkommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ein Gläubiger jedoch unangemessen oder aggressiv ist, sollten Sie sich an Ihren Insolvenzverwalter wenden. Ihr Insolvenzverwalter kann Ihnen helfen, angemessene Lösungen zu finden und unfaire Praktiken zu vermeiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Letztendlich ist es wichtig, während des gesamten Verfahrens transparent und ehrlich zu bleiben. Versuchen Sie nicht, Vermögenswerte oder Einkommen vor Ihrem Insolvenzverwalter oder den Gläubigern zu verbergen. Eine offene Kommunikation kann dazu beitragen, das Vertrauen wiederherzustellen und das Verfahren reibungsloser zu gestalten.</p>
<h2 style="text-align: left;">Hilfe bei der Bewältigung der Folgen einer Privatinsolvenz</h2>
<p style="text-align: justify;">Die Folgen einer Privatinsolvenz können sehr schwerwiegend sein, aber es gibt viele Möglichkeiten, wie man die Situation meistern und einen Weg aus der Privatinsolvenz finden kann. Ein wichtiger erster Schritt ist es, sich an Experten zu wenden, die die finanziellen Belastungen und Risiken einer Privatinsolvenz verstehen. Diese Experten können Ihnen bei der Erstellung eines Finanzplans zur Bewältigung Ihrer Schulden helfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist auch wichtig zu verstehen, dass es verschiedene Arten von Insolvenz gibt, je nachdem, ob Sie in der Lage sind, Ihre Schulden zu begleichen oder nicht. Zum Beispiel können Sie durch eine &#8222;Freigabe&#8220; alle Ihre Schulden abbezahlen, ohne dass Ihr Einkommen oder Anlagevermögen betroffen sind. Wenn Sie jedoch nicht in der Lage sind, Ihre Schulden auf diese Weise abzuarbeiten, sollten Sie in Betracht ziehen, eine „Gesamtschuldenerlass“-Insolvenz zu beantragen. Bei dieser Art von Insolvenz müssen Sie zwar noch immer für bestimmte Schulden aufkommen und müssen Insolvenzmanagement-Gebühren entrichten; aber im Gegenzug werden die restlichen Schuldbeträge erlassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch hier ist es wieder wichtig, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Dies hilft Ihnen dabei, alle relevanten Details zu verstehen sowie die bestmögliche Lösung für Ihre Situation herauszufinden. Bei der Ermittlung des bestmöglichen Plans sollte man auch den Rat von Fachleuten suchen &#8211; etwa von Steuerberatern oder Insolvenzanwälten &#8211; da diese über spezifisches Wissen über Regeln und Vorschriften verfügen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist auch möglich, dass man trotz Privatinsolvenz weiterhin finanziell unabhängig bleibt und Geld sparen kann. Um dies zu tun empfiehlt es sich unter anderem folgende Schritte in Betracht zu ziehen:  Ermitteln Sie Ihr gesamtes Nettoeinkommens sowie alle Ausgabenposten und versuchen Sie herausfinde welche Kostenfaktoren man reduzieren oder eliminieren kann; versuchen Sie Verhandlungsspielraum bei laufendem Kreditvertrag auszuarbeiten; und sparen Sie an den langfristigen Ausgabebereichen – insbesondere an Versicherungsbeiträgen und Immobilieninvestition – wo immer möglich. Mit Hilfe solcher Maßnahmen kann man eine Finanzbremse bilden, um so langsam aus dem Sumpf der Privatinsolvenz herauszufinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Letztlich ist es sehr wichtig frühzeitig professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um mit dem Problem der Abnahme des Einkommens und dem steigendem Schuldenberg fertigzuwerden.</p>
<h2 style="text-align: left;">Tipps zur Vermeidung einer Insolvenz</h2>
<p style="text-align: justify;">Die richtige Vorbereitung kann dabei helfen, eine finanzielle Krise zu vermeiden. Wenn Sie überlegen, wie Sie Ihr Einkommen und Ihre Schulden im Gleichgewicht halten können, ist es wichtig, einen detaillierten Blick auf Ihre Finanzen zu werfen. Hier sind ein paar Tipps:</p>
<ul>
<li style="text-align: justify;">Erstellen Sie einen monatlichen Haushaltsplan. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihr Einkommen und Ihre Ausgaben besser zu verfolgen. Teilen Sie Ihren Plan in Fix- und Variable Kosten auf und versuchen Sie, gespartes Geld in Notfällen beiseite zu legen.</li>
<li style="text-align: justify;">Verringern Sie nicht notwendige Ausgaben. Dazu gehören Dinge wie Kaffee to go oder teure Abendessen. Versuchen Sie, so viel Geld wie möglich zu sparen, indem Sie Rabatte nutzen.</li>
<li style="text-align: justify;">Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Kreditkartenabrechnung und schließen Sie unnötige Karten ab. Es ist wichtig zu überprüfen, ob die Zinsen auf Ihren Kreditkarten noch angemessen sind und ob es andere Möglichkeiten gibt, um die Schuldenzahlung zu vereinfachen.</li>
<li style="text-align: justify;">Beurteilen Sie jedes Anlageprodukt sorgfältig und machen Sie keine unüberlegten Entscheidungen in Bezug auf Anlagen oder Investitionen. Stellen Sie sicher, dass die Investition für Ihr Portfolio geeignet ist und setzen Sie niemals mehr Geld als nötig aufs Spiel.</li>
<li style="text-align: justify;">Bitten Sie um Unterstützung von Freunden oder Familienmitgliedern, falls möglich. Wenn es schwer ist, alleine mit den finanziellen Problemen fertig zu werden, kann die Unterstützung von Freunden oder Familienmitgliedern ein Segen sein &#8211; seien es Rat oder finanzielle Hilfe &#8211; um die Situation zu überwinden und einer Insolvenz vorzubeugen.</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Indem man diese Tipps befolgt und rechtzeitig handelt, kann man hoffentlich schlimmere Folgen des abnehmendes Einkommens und steigendem Schuldenbergs vermeiden und eine Privatinsolvenz abwendet werden. Allerdings sollte man immer beachten: Sollte staatliche Hilfe benötigt werden, um finanziell über Wasser zu bleiben, besteht kein Grund sich hier zu schämen &#8211; im Gegenteil: Je früher man sich an Experten wendet desto größer die Chancen auf Finanzierungslösung ohne Insolvenz!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Insolvenz des Bauträgers – Was nun?</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/insolvenz-des-bautraegers-was-nun/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Aug 2017 07:12:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Abschlagszahlungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baubeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Bauleistung]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[RechtlicherSchutz]]></category>
		<category><![CDATA[Zahlungskonditionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin - Grundstückserwerb und Bauleistung mit garantiertem Fertigstellungstermin – Bauträger nehmen dem Bauherrn viel Arbeit ab. Verläuft alles reibungslos, kann diese Entscheidung goldrichtig gewesen sein. Ist das allerdings nicht der Fall, können die rechtlichen und finanziellen Folgen gravierend sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/insolvenz-des-bautraegers-was-nun/">Insolvenz des Bauträgers – Was nun?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin</strong> &#8211; Grundstückserwerb und Bauleistung mit garantiertem Fertigstellungstermin – Bauträger nehmen dem Bauherrn viel Arbeit ab. Verläuft alles reibungslos, kann diese Entscheidung goldrichtig gewesen sein. Ist das allerdings nicht der Fall, können die rechtlichen und finanziellen Folgen gravierend sein. Was Häuslebauer tun können, um im Falle einer Insolvenz ihres Bauträgers abgesichert zu sein, erklärt Rechtsanwältin Petra Symosek von der Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht).</p>
<p style="text-align: justify;">„Bauherren sollten auf erfahrene Bauträger mit zufriedenen Kunden und guter Bonität setzen“ so Symosek. Außerdem sollte nichts unterschrieben werden, was man nicht bis ins Detail versteht. „Ziehen Sie vor Vertragsabschluss einen spezialisierten Anwalt zu Rate und legen diesem den Bauträgervertrag zur Prüfung vor. Die Kosten sind geringfügig,“ sagt Symosek. „Insbesondere im Verhältnis zur Bausumme, die auf dem Spiel steht.“</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Baubeginn sollten Bauherrn den Fortschritt genau beobachten und wachsam sein. „Es gibt verschiedenen Anzeichen, die auf eine Krise hindeuten können. Typisch seien Baustillstand, Störungen des Bauablaufs, schlechte Erreichbarkeit oder Terminverschiebungen unter Ausflüchten,“ warnt Symosek. „Auch bei Wechsel oder Insolvenz des Haupt- oder Generalunternehmers, Sitzverlegung, Geschäftsführerwechsel und Änderungen des Firmennamens ist Vorsicht geboten. Spätestens beim Versuch vereinbarte Zahlungskonditionen zu ändern (Ratenzahlung zu ihren Lasten oder Abschlagszahlungen auf ein anderes Konto) sollten die Alarmglocken läuten“ mahnt Rechtsanwältin Symosek.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Rechtlicher Schutz ergänzt wachsame Baubeobachtung</h2>
<p style="text-align: justify;">„Bei Erwerb eines Grundstückes bieten der Notarvertrag und die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) für den Insolvenzfall Schutz. Der Notar achtet darauf, dass die Vorschriften der MaBV eingehalten werden und die MaBV enthalten Schutzvorschriften für Bauträgerkunden. Im Insolvenzfall ist damit entweder das Grundstückseigentum (inkl. Baustelle) abgesichert oder, wenn der Vertrag rückabgewickelt wird, die Rückzahlung des bereits gezahlten Geldes.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Problem erkannt, Experten einschalten</h2>
<p style="text-align: justify;">Stehen die Zeichen schlecht und Sie möchten sich informieren, ob Ihr Bauträger einen Insolvenzverwalter beauftragt hat oder nicht, können Sie dies auf der Homepage www.insolvenzbekanntmachung.de. Sollte Ihr Bauträger dort gelistet sein, rät Symosek sofort einen Anwalt einzuschalten: „Als Kunde kämpfen sie immer an zwei Fronten: Gegen den Insolvenzverwalter und die Bank des Bauträgers. Damit Ihre Interessen professionell vertreten werden, keine Formfehler passieren und auf Augenhöhe verhandelt wird, sollten Sie sofort einen Anwalt einschalten.“ Im nächsten Schritt, so Symosek, „sollten sie unbedingt einen Sachverständigen den Baustand prüfen lassen.“</p>
<h2 style="text-align: justify;">Selbst weiterbauen oder rückabwickeln?</h2>
<p style="text-align: justify;">Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens kann Ihr Anwalt handeln. „Er fordert den Insolvenzverwalter auf, zu erklären, ob die Bauträgerverträge erfüllt werden oder nicht. Ist der Bauträger pleite und beide Vertragspartner (also Bauträger und Erwerber) haben noch Leistungen zu erbringen, entscheidet der Insolvenzverwalter, ob die laufenden Verträge aus den Mitteln der Insolvenzmasse erfüllt werden oder nicht.“ Wird der Vertrag nicht rückabgewickelt, erhalten Sie das Grundstück mit Baustelle – die restlichen Bauleistungen entfallen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Um den Schaden in Grenzen zu halten, sollten Sie sich mit Ihrem Anwalt ein klares Ziel unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen setzen. „Um dieses Ziel zu erreichen, ist Ihr Anwalt berechtigt mit allen beteiligten Akteuren zu verhandeln“ erklärt Symosek. Damit der Ernstfall aber gar nicht erst eintritt, beachten Sie die genannten Maßnahmen von der Fachanwältin: Umfassend über Bauträger informieren, Vertrag gut prüfen (lassen), wachsame Baubeobachtung und – wenn es sein muss – Unterstützung durch Experten!</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Deutscher Anwaltverein/ARGE Baurecht</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mit außergerichtlichen Einigungen gegen private Überschuldung</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/mit-aussergerichtlichen-einigungen-gegen-private-ueberschuldung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2017 08:49:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[BDIU]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Stephan Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin – Trotz guter Konjunktur gab es letztes Jahr wieder fast 80.000 Verbraucherinsolvenzverfahren. Die Stephan-Kommission engagiert sich dafür, diese Zahl zu reduzieren. Ihre Lösungsvorschläge präsentiert sie ab sofort auf einer neuen Webseite. In der Stephan-Kommission sitzen Vertreter von Schuldnerberatungen und Gläubigern:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/mit-aussergerichtlichen-einigungen-gegen-private-ueberschuldung/">Mit außergerichtlichen Einigungen gegen private Überschuldung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin</strong> – Trotz guter Konjunktur gab es letztes Jahr wieder fast 80.000 Verbraucherinsolvenzverfahren. Die Stephan-Kommission engagiert sich dafür, diese Zahl zu reduzieren. Ihre Lösungsvorschläge präsentiert sie ab sofort auf einer neuen Webseite.</p>
<figure id="attachment_23866" aria-describedby="caption-attachment-23866" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23866" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/stephan_kommission.jpg" alt="" width="620" height="315" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/stephan_kommission.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/stephan_kommission-150x76.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/stephan_kommission-300x152.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23866" class="wp-caption-text">Quelle: Stephan Kommission</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">In der Stephan-Kommission sitzen Vertreter von Schuldnerberatungen und Gläubigern – sowohl aus der Privatwirtschaft als auch von der öffentlichen Hand – gemeinsam an einem Tisch. Normalerweise verfolgen sie unterschiedliche Interessen. Doch in der Kommission sind sie sich einig: Der beste Weg, um das Problem der zu vielen Verbraucherinsolvenzen zu lösen, liegt in der Stärkung außergerichtlicher Schuldenregulierungen. Im gemeinsamen Dialog erarbeiten sie dazu konkrete Vorschläge.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) gehört zu den Gründungsmitgliedern der Kommission.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Überzeugung aller Kommissionsmitglieder liegen außergerichtliche Schuldenbereinigungen im Interesse beider Seiten. Bürokratische Kosten, die bei einem gerichtlichen Insolvenzverfahren unweigerlich entstehen, lassen sich so einsparen. Die dadurch freiwerdenden Gelder können dann zum Beispiel für Vergleichslösungen eingesetzt werden. Ohnehin befürchten viele Schuldner, durch ein gerichtliches Insolvenzverfahren stigmatisiert zu werden und in einer Situation der wirtschaftlichen Starre verharren zu müssen. Daher versuchen viele Betroffene, ein gerichtliches Verfahren unbedingt zu vermeiden.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Regel sind außergerichtliche Lösungen auch erheblich schneller umgesetzt und beendet als ein gerichtliches Verfahren, wie Guido Stephan, ehemaliger Insolvenzrichter, aus Erfahrung weiß. „Eine außergerichtliche Einigung entlastet schließlich auch die Gerichte. Wir sprechen also von einer klassischen Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, sagt Stephan, der Mitglied und Namensgeber der Kommission ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt hat die Kommission ihre Vorschläge auf einer Webseite der Öffentlichkeit bekannt gemacht. Dort findet sich unter anderem eine Darstellung von Fachartikeln sowie viele Hintergrundinformationen über die Beweggründe für ihre Vorschläge.</p>
<p style="text-align: justify;">Aktuell arbeitet die Kommission zudem an einer Gesetzesinitiative zur Stärkung des Schuldenbereinigungsplanverfahrens, der ersten (Vor-)Stufe des gerichtlichen Insolvenzverfahrens.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: BDIU</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/mit-aussergerichtlichen-einigungen-gegen-private-ueberschuldung/">Mit außergerichtlichen Einigungen gegen private Überschuldung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Männer führen Firmen doppelt so oft in eine Insolvenz wie Frauen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/maenner-fuehren-firmen-doppelt-so-oft-in-eine-insolvenz-wie-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2016 09:47:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Norbert Sellin]]></category>
		<category><![CDATA[Firmeninsolvenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Firmenpleite]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenzordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Zehn-Jahresvergleich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg - Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland ist 2015 weiter gesunken. Insgesamt mussten im letzten Jahr 23.222 Unternehmen eine Insolvenz anmelden. Dies entspricht einem Rückgang um 5,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2014 (24.549)</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg</strong> &#8211; Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland ist 2015 weiter gesunken. Insgesamt mussten im letzten Jahr 23.222 Unternehmen eine Insolvenz anmelden. Dies entspricht einem Rückgang um 5,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2014 (24.549). &#8222;Es ist der sechste Rückgang bei den Firmeninsolvenzen in Folge und der niedrigste Stand seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999&#8220;, kommentiert Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin die aktuellen Zahlen. Im Zehn-Jahresvergleich ist die Zahl der Firmeninsolvenzen um 36,9 Prozent zurückgegangen. 2005 gab es in Deutschland noch 36.843 Firmenpleiten.</p>
<figure id="attachment_19604" aria-describedby="caption-attachment-19604" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/buergelfirmeninsolvenzen.jpg" rel="attachment wp-att-19604"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-19604" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/buergelfirmeninsolvenzen-300x348.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Bürgel Wirtschaftsinformationen&quot;" width="300" height="348" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/buergelfirmeninsolvenzen-300x348.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/buergelfirmeninsolvenzen-129x150.jpg 129w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/buergelfirmeninsolvenzen.jpg 620w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-19604" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Bürgel Wirtschaftsinformationen&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Die Unternehmen in Deutschland profitieren von den für sie günstigen Rahmenbedingungen&#8220;, so Dr. Sellin. Die Gründe für die rückläufigen Insolvenzzahlen sind weiterhin die stabile Binnenkonjunktur und günstige Finanzierungsbedingungen. Der private Konsum treibt die Konjunktur aufgrund eines hohen Beschäftigungsniveaus an. Da ein enger Zusammenhang zwischen der konjunkturellen Entwicklung und der Insolvenzhäufigkeit von Unternehmen besteht, ist der Hauptgrund für den erneuten Rückgang der Firmeninsolvenzen daher in dem guten konjunkturellen Umfeld zu sehen. &#8222;Für das Jahr 2016 gehen wir von einem Rückgang um 2 Prozent aus und rechnen mit 22.700 Firmeninsolvenzen&#8220;, prognostiziert Dr. Sellin.</p>
<p style="text-align: justify;">Erstmals hat die Wirtschaftsauskunftei Bürgel daher untersucht, ob mehr Männer oder Frauen an der Spitze von insolventen Unternehmen stehen. Das Ergebnis ist eindeutig: In mehr als doppelt so vielen Fällen stehen ein oder mehrere Männer an der Spitze eines insolventen Unternehmens. Laut Analyse melden 85 je 10.000 (0,85 Prozent) Unternehmen mit einem oder mehr männlichen Entscheidern (z.B. Geschäftsführer oder Inhaber) eine Insolvenz an &#8211; im Vergleich dazu sind es nur 42 je 10.000 Firmen (0,42 Prozent) mit einer oder mehreren Frauen in der Führungsetage. Auch gemischt geführte Unternehmen sind weniger von einer Zahlungsunfähigkeit betroffen (50 je 10.000 Unternehmen; 0,5 Prozent). Absolut gesehen gab es bei 18.676 (80,5 Prozent) der insolventen Unternehmen nur einen Entscheider an der Firmenspitze.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz des sechsten Rückganges in Folge gab es 2015 auch negative Entwicklungen. Firmeninsolvenzen führen weiterhin zu Schäden in Milliardenhöhe und haben daher eine hohe volkswirtschaftliche Relevanz. In der Summe beliefen sich die durch Insolvenzen verursachten Schäden 2015 auf circa 19,7 Milliarden Euro (2014: 26 Milliarden Euro). Ursache für den Rückgang sind die vergleichsweise geringen Großinsolvenzen im Jahr 2015. Zudem waren erneut über 220.000 Arbeitnehmer von der Insolvenz eines Unternehmens betroffen. Die größte Einzelinsolvenz im Jahr 2015 meldete mit knapp 3.500 Mitarbeitern Imtech an.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Blick auf die einzelnen Bundesländer zeigen sich 2015 große regionale Unterschiede. Die meisten Firmenpleiten gab es &#8211; wie bereits im letzten Jahr &#8211; in Nordrhein-Westfalen. Bei den absoluten und relativen Zahlen ist das flächengrößte Bundesland führend in der Insolvenzstatistik. 7.326 bzw. 109 je 10.000 Unternehmen mussten 2015 in Nordrhein-Westfalen eine Insolvenz anmelden. In der relativen Betrachtung (Firmeninsolvenzen je 10.000 Unternehmen) ändert sich die Reihenfolge. Nach Nordrhein-Westfalen (109) hat Bremen mit 105 Pleiten je 10.000 Unternehmen die höchste Insolvenzdichte. Es folgen mit Berlin (95), Hamburg (93), Schleswig-Holstein (90), Saarland (89) und Sachsen-Anhalt (85) Bundesländer, die alle über dem Bundesdurchschnitt von 72 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen liegen. Die wenigsten Firmeninsolvenzen gab es 2015 in Baden-Württemberg (42 je 10.000 Firmen), gefolgt von Bayern (50), Thüringen und Brandenburg (je 52).</p>
<p style="text-align: justify;">In vier Bundesländern steigen die Fallzahlen entgegen dem Bundestrend an. Den deutlichsten Zuwachs verzeichnet Bayern mit vier Prozent mehr Insolvenzen. Aber auch in Berlin (plus 3,7 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (plus 2,7 Prozent) und in Baden-Württemberg (plus 1,5 Prozent) gab 2015 mehr Firmeninsolvenzen als im vergangenen Jahr. Den deutlichsten Rückgang meldete Brandenburg mit 15,9 Prozent weniger Insolvenzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) hat ihren negativen Trend fortgesetzt und den Anteil am Insolvenzgeschehen weiter erhöht. Die Insolvenzen stiegen um 4,6 Prozent auf 2.144 Fälle. Im relativen Vergleich führt die UG mittlerweile die Insolvenzstatistik an. Die Quote liegt bei 225 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinsichtlich der Insolvenzdichte in den Hauptbranchen zeigt sich, dass Logistikunternehmen stark von Insolvenzen betroffen sind. Hier liegt die Quote im Jahr 2015 bei 138 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen. Es folgen das Baugewerbe (97) und der Handel (78). Geringe Werte liefern die Energiebranche (16) und das verarbeitende Gewerbe (45).</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Blick auf die Unternehmensgröße zeigt, dass im Jahr 2015 vor allem kleine Unternehmen eine Insolvenz anmelden mussten. Der Anteil der Firmen mit maximal 5 Mitarbeitern betrug 80,1 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<title>Männer aus Bremen zwischen 31 und 40 Jahren statistisch am häufigsten von der Insolvenz betroffen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/maenner-aus-bremen-zwischen-31-und-40-jahren-statistisch-am-haeufigsten-von-der-insolvenz-betroffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2015 10:53:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesbürger]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Männer aus Bremen]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenbarometer]]></category>
		<category><![CDATA[statistisch am häufigsten von der Insolvenz betroffen]]></category>
		<category><![CDATA[Vorjahreszeitraum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg - Die Zahl der Privatinsolvenzen (Verbraucher und ehemals Selbstständige) wird auch im Jahr 2015 weiter sinken. In den ersten neun Monaten meldeten 80.744 Bundesbürger eine private Insolvenz an. Dies entspricht einem Rückgang um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/maenner-aus-bremen-zwischen-31-und-40-jahren-statistisch-am-haeufigsten-von-der-insolvenz-betroffen/">Männer aus Bremen zwischen 31 und 40 Jahren statistisch am häufigsten von der Insolvenz betroffen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg</strong> &#8211; Die Zahl der Privatinsolvenzen (Verbraucher und ehemals Selbstständige) wird auch im Jahr 2015 weiter sinken. In den ersten neun Monaten meldeten 80.744 Bundesbürger eine private Insolvenz an. Dies entspricht einem Rückgang um 7,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.</p>
<p style="text-align: justify;">Das sind die Ergebnisse aus dem &#8222;Schuldenbarometer 1.-3. Quartal 2015&#8220; der Wirtschaftsauskunftei Bürgel. &#8222;2015 werden die Privatinsolvenzen das fünfte Mal in Folge sinken. Wir gehen für dieses Jahr von bis zu 105.000 Fällen aus. Dies wäre der niedrigste Stand seit dem Jahr 2005. Allerdings liegen die Fallzahlen in 10 Bundesländern über dem Durchschnitt von 99 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner&#8220;, fasst Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin die Ergebnisse zusammen.</p>
<figure id="attachment_19052" aria-describedby="caption-attachment-19052" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/12/01_privatinsolvenzen_pro_bundesland_1_3_quartal_2015_100000_einwohner_karte_300dpi.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-19052 size-medium" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/12/01_privatinsolvenzen_pro_bundesland_1_3_quartal_2015_100000_einwohner_karte_300dpi-300x348.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/BÜRGEL Wirtschaftsinformationen GmbH &amp; Co. KG&quot;" width="300" height="348" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/12/01_privatinsolvenzen_pro_bundesland_1_3_quartal_2015_100000_einwohner_karte_300dpi-300x348.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/12/01_privatinsolvenzen_pro_bundesland_1_3_quartal_2015_100000_einwohner_karte_300dpi-129x150.jpg 129w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/12/01_privatinsolvenzen_pro_bundesland_1_3_quartal_2015_100000_einwohner_karte_300dpi.jpg 620w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-19052" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/BÜRGEL Wirtschaftsinformationen GmbH &amp; Co. KG&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Der Bürgel Geschäftsführer begründet den Rückgang mit der positiven Konjunktur und der weiterhin niedrigen Arbeitslosenquote. Hintergrund: Die Arbeitslosigkeit gilt als Hauptursache für Privatinsolvenzen. &#8222;Die Formel ist einfach. Wenn die Beschäftigtenzahlen steigen, sinkt die Zahl der Privatinsolvenzen.&#8220; Welchen Einfluss die Arbeitslosigkeit auf die Zahl der Privatinsolvenzen hat, lässt sich gut an den Ländern Bayern und Bremen belegen.</p>
<p style="text-align: justify;">In Bayern liegen sowohl die Arbeitslosenquote (3,3 Prozent) und die Privatinsolvenzen (72 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner) auf dem niedrigsten Niveau bundesweit. Anders sieht die Situation in Bremen aus. Nicht nur bei den Privatinsolvenzen (165 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner) führt das Bundesland die Statistik an &#8211; mit 10,5 Prozent hat Bremen auch die höchste Arbeitslosenquote.</p>
<p style="text-align: justify;">In den ersten neun Monaten des Jahres setzt sich ein Trend der vergangenen Jahre fort. Bei den Privatinsolvenzen in Deutschland zeigt sich ein ausgeprägtes Nord-Süd-Gefälle. Am meisten Privatinsolvenzen gab es demnach mit 165 Insolvenzen je 100.000 Einwohner in Bremen. Es folgen Niedersachsen und das Saarland mit 134 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner. Auch Hamburg (132) und Schleswig-Holstein (130) liegen deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 99 Privatinsolvenzen je 100.000 Einwohner. Positiver ist die Situation im Süden Deutschlands, der weniger von Privatinsolvenzen betroffen ist. Hier schneiden Baden-Württemberg und Bayern (je 74) und mit etwas Abstand Thüringen (78) am besten ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Trend sinkender Privatinsolvenzen vollzieht sich mit einer Ausnahme durch alle Bundesländer. Einzig in Niedersachsen steigen die Zahlen leicht um 0,4 Prozent an. Das Saarland befindet sich mit 1.321 Privatinsolvenzen exakt auf dem Niveau des Vorjahres. Die stärksten Rückgänge gab es in den ersten neun Monaten in Thüringen (minus 15,9 Prozent), Nordrhein-Westfalen (minus 14,7 Prozent), Hamburg (minus 12,5 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (minus 10,9 Prozent). In diesen Ländern sanken die Fallzahlen zweistellig.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Blick auf die Altersklassen zeigt, dass Bürger im Alter zwischen 31 und 40 Jahren am stärksten von einer Privatinsolvenz betroffen sind. In dieser Altersgruppe entfallen auf 100.000 Einwohner 170 Insolvenzen. Über dem Durchschnitt liegen auch die Altersklassen der 51 bis 60-Jährigen (110) sowie die jüngeren Bundesbürger im Alter zwischen 21 und 30 Jahren (106).</p>
<p style="text-align: justify;">Wie in den letzten Jahren, meldeten von Januar bis September wieder mehr Männer als Frauen Privatinsolvenz an. Diese Aussage trifft sowohl bei den absoluten als auch bei den relativen Zahlen zu. Während der relative Wert aller Bürger im Bundesdurchschnitt 99 Fälle je 100.000 Einwohner ausmacht, verantworteten männliche Bundesbürger im vergangenen Jahr sogar 119 Privatpleiten je 100.000 Einwohner (absolut: 47. 521 Fälle).</p>
<p style="text-align: justify;">Der Grund dafür, dass vermehrt Männer eine private Insolvenz anmelden, liegt darin, dass in vielen Familien der Mann trotz der veränderten Lebensformen und Rollenbilder weiterhin als Hauptverdiener und Haushaltsverantwortlicher gilt, der im Falle einer Überschuldung innerhalb der Familie für die Verbindlichkeiten aufkommen und die Privatinsolvenz anmelden muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Die wesentlichen Ursachen von Privatinsolvenzen sind eng verbunden mit der Einkommenssituation der Personen. Vorrangig tragen Arbeitslosigkeit und reduzierte Arbeitszeiten, aber auch Veränderungen in der familiären Situation, etwa Scheidung oder Trennung, zur Verschärfung der Privatverschuldung bei.</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere Faktoren sind gescheiterte Selbstständigkeit, Arbeitsunfähigkeit bzw. Krankheit und ein zum Einkommen unpassendes Konsumverhalten. Der überwiegende Teil der Privatpersonen in einer Insolvenz steht vor allem bei Kreditinstituten, Versandhändlern, Versicherungen, Behörden, Vermietern, Energieversorgern und Telefongesellschaften in der Kreide.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<title>Firmeninsolvenzen sinken um 4,4 Prozent</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/firmeninsolvenzen-sinken-um-44-prozent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 12:48:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelle Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Firmeninsolvenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Firmenpleiten]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsauskunftei Bürgel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg - In den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 hat sich die Situation bei den Firmeninsolvenzen in Deutschland weiter entspannt. Die Firmenpleiten gingen von Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent zurück. Insgesamt mussten 11.729 Unternehmen eine Insolvenz anmelden. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/firmeninsolvenzen-sinken-um-44-prozent/">Firmeninsolvenzen sinken um 4,4 Prozent</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg</strong> &#8211; In den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 hat sich die Situation bei den Firmeninsolvenzen in Deutschland weiter entspannt. Die Firmenpleiten gingen von Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,4 Prozent zurück. Insgesamt mussten 11.729 Unternehmen eine Insolvenz anmelden. So lauten die zentralen Ergebnisse der aktuellen Studie &#8222;Firmeninsolvenzen 1. Halbjahr 2015&#8220; der Wirtschaftsauskunftei Bürgel.</p>
<figure id="attachment_16552" aria-describedby="caption-attachment-16552" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/Firmeninsolvenzen.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-16552" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/Firmeninsolvenzen-300x349.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Bürgel Wirtschaftsinformationen&quot;" width="300" height="349" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/Firmeninsolvenzen-300x349.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/Firmeninsolvenzen-129x150.jpg 129w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/Firmeninsolvenzen.jpg 480w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-16552" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Bürgel Wirtschaftsinformationen&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Einen Anstieg der Firmeninsolvenzen auf Jahressicht können wir dennoch nicht mehr komplett ausschließen. Ende des 1. Quartals gingen wir von bis zu 23.000 Firmeninsolvenzen aus. Diese Prognose können wir nicht mehr halten. Aktuell rechnen wir mit bis zu 23.700 Insolvenzen&#8220;, so Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin. Vor allem im 2. Quartal trübte sich das Insolvenzgeschehen in Deutschland ein. &#8222;Die Zahlen von April bis Juni näherten sich denen des Vorjahres&#8220;, sagt Dr. Sellin. Waren es in den ersten drei Monates des Jahres 2015 noch 5.706 (1. Quartal 2014: 6.190) Firmen, die eine Insolvenz anmelden mussten, erhöhte sich die Zahl im 2. Quartal auf 6.023 (2. Quartal 2014: 6.078). &#8222;Alleine im Juni 2015 gab es knapp 11 Prozent mehr Firmeninsolvenzen&#8220;, erläutert Dr. Sellin.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gründe für die dennoch rückläufigen Insolvenzen bei den Unternehmen sind weiterhin die stabil gute Binnenkonjunktur und günstige Finanzierungsbedingungen. Der kräftige private Konsum profitiert vom anhaltenden Beschäftigungsaufbau und treibt die Konjunktur an. Die größten Risiken für einen Konjunkturdämpfer in Deutschland bleiben die angespannte Lage im Euroraum und die Sorgen vor den Folgen einer sich möglicherweise abkühlenden Dynamik in den Schwellenländern, allen voran in China.</p>
<p style="text-align: justify;">Im 1. Halbjahr des Jahres 2015 gab es trotz sinkender Firmeninsolvenzzahlen auch negative Entwicklungen. &#8222;Jede Firmeninsolvenz hat eine hohe volkswirtschaftliche Relevanz&#8220;, sagt Dr. Sellin. Insgesamt beliefen sich die durch Insolvenzen verursachten Schäden in den ersten sechs Monaten auf knapp acht Milliarden Euro. Im Durchschnitt entstehen somit Forderungsausfälle von knapp 761.000 Euro pro Insolvenz. Zudem waren über 60.000 Arbeitnehmer von Unternehmensinsolvenzen betroffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwei weitere Trends der letzten Jahre setzten sich auch 2015 fort. So müssen weiterhin viele Jungunternehmen eine Insolvenz anmelden. Die Firmen, die nur bis zu zwei Jahre am Markt aktiv sind, haben mit 26,9 Prozent (3.160 Insolvenzen) den größten Anteil am Insolvenzgeschehen in Deutschland. Darüber hinaus stiegen die Fallzahlen in dieser Gruppe um zwei Prozent. Es ist der einzige Anstieg bei der Betrachtung des Firmenalters. Gründe für das Scheitern der Gründer sind vorrangig in deren Geschäftsidee zu sehen. Ist diese nicht marktfähig oder werden die Produkte nicht effizient hergestellt, hat das Unternehmen keine Überlebenschance. Eine weitere Ursache liegt in den häufig schwierigen Finanzierungsmöglichkeiten der Jungunternehmen. Zudem machen den Gründern vor allem Marktveränderungen, strategische Fehlentscheidungen und mangelnde fachliche Kompetenz zu schaffen. Eine weitere negative Tendenz setzt sich bei der Analyse der Rechtsformen fort. Die sogenannte Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) bleibt eine risikobehaftete Rechtsform. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Fallzahlen in diesem Segment um 4,9 Prozent auf 1.097 Fälle. Damit macht die UG mittlerweile 9,4 Prozent am Insolvenzgeschehen in Deutschland aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Blick auf die einzelnen Bundesländer zeigen sich in Deutschland im 1. Halbjahr 2015 große regionale Unterschiede. Die meisten Firmenpleiten gab es in Nordrhein-Westfalen. Sowohl bei den absoluten Zahlen als auch bei den relativen Insolvenzquoten (Firmeninsolvenzen je 10.000 Unternehmen) belegt das flächenmäßig größte Bundesland die Spitzenposition. 3.798 bzw. 56 Firmen je 10.000 Unternehmen haben in Nordrhein-Westfalen im 1. Halbjahr 2015 eine Insolvenz angemeldet. Damit stammt statistisch knapp jede dritte Insolvenz in Deutschland aus Nordrhein-Westfalen. Hohe Werte bei den absoluten Insolvenzzahlen weisen auch die Bundesländer Bayern (1.453), Baden-Württemberg (959), Niedersachsen (951) und Hessen (814) auf. In Bremen (122), im Saarland (147) und in Mecklenburg-Vorpommern (160) gab es in absoluter Betrachtungsweise die wenigsten Firmeninsolvenzen. Diese Reihenfolge ändert sich, wenn man die Insolvenzquote (Insolvenzen je 10.000 Unternehmen) in den Bundesländern analysiert. Nach Nordrhein-Westfalen (56 Firmeninsolvenzen je 10.000 Unternehmen) sind vor allem die nördlichen Bundesländer von Insolvenzen betroffen. Es folgen Bremen (52), Hamburg und Berlin (je 49) sowie Schleswig-Holstein (46). Am wenigsten Firmenpleiten gab es in den ersten sechs Monaten in Baden-Württemberg (21), Bayern (24) und Thüringen sowie Mecklenburg-Vorpommern (je 26). Im Bundesdurchschnitt mussten 36 von 10.000 Unternehmen eine Insolvenz anmelden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der bundesweite Trend sinkender Firmeninsolvenzen zeigt sich nicht in allen Bundesländern. So steigen die Zahlen in Mecklenburg-Vorpommern (plus 8,1 Prozent), Hessen (plus 6,3 Prozent), Berlin (plus 5,7 Prozent), Bayern (plus 5,2 Prozent) und Baden-Württemberg (plus 1,9 Prozent). Der deutlichste Rückgang wurde mit einem Minus von 18,7 Prozent in Niedersachsen registriert. Zweistellig sinken die Werte auch in Brandenburg (minus 18,0 Prozent), Thüringen (minus 15,5 Prozent), Sachsen (minus 15,2 Prozent), Rheinland-Pfalz (minus 14,2 Prozent) und Bremen (minus 10,3 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify;">Die drei Rechtsformen, die den Großteil des Insolvenzgeschehens in Deutschland ausmachen sind GmbHs, Gewerbebetriebe bzw. Einzelunternehmen und die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt).</p>
<p style="text-align: justify;">Bürgel Wirtschaftsinformationen GmbH &amp; Co. KG ist in Deutschland eines der führenden Unternehmen für Wirtschafts- und Bonitätsinformationen sowie Inkassodienstleistungen. Bürgel ist ein Tochterunternehmen der Euler Hermes Aktiengesellschaft (Allianz Group) und der EOS Holding GmbH.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/firmeninsolvenzen-sinken-um-44-prozent/">Firmeninsolvenzen sinken um 4,4 Prozent</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Krankenhausreform: Manager in Kliniken benötigt</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/krankenhausreform-manager-in-kliniken-benoetigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2015 09:15:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wismar - In Deutschland ist jedes sechste Krankenhaus von der Insolvenz bedroht, jedes dritte schreibt rote Zahlen und fast jedes zweite Krankenhaus kann nicht ausreichend investieren. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle Krankenhaus Rating Report 2015 des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Wismar</strong> &#8211; In Deutschland ist jedes sechste Krankenhaus von der Insolvenz bedroht, jedes dritte schreibt rote Zahlen und fast jedes zweite Krankenhaus kann nicht ausreichend investieren. Zu diesen Ergebnissen kommt der aktuelle Krankenhaus Rating Report 2015 des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).</p>
<p style="text-align: justify;">Die Bundesregierung reagiert auf diesen Negativtrend mit einem neuen Gesetzentwurf &#8211; dem sogenannten &#8222;Krankenhausstrukturgesetz&#8220;, welches am 1. Januar 2016 in Kraft treten soll. Hauptziel ist es, die Kosten im Kliniksystem zu senken und eine verbesserte medizinische Versorgungsqualität zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Die deutsche Krankenhauslandschaft ist ineffizient, da es in vielen Regionen zu viele nicht spezialisierte Krankenhäuser mit zu geringen Patientenkapazitäten gibt&#8220;, sagt Professor Thomas Wilke. Er ist Studiengangsleiter des berufsbegleitenden Online-Studienganges &#8222;Bachelor Management von Gesundheitseinrichtungen&#8220; bei WINGS, dem Fernstudienzentrum der Hochschule Wismar. &#8222;Die Politik macht mit der Reform einen Schritt in die richtige Richtung, allerdings sehe ich jetzt insbesondere die Klinikleitungen in der Pflicht, die Krankenhäuser effizienter zu managen.&#8220;</p>
<figure id="attachment_15409" aria-describedby="caption-attachment-15409" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15409" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/08/wings_bild_management_von_gesundheitseinrichtungen.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/WINGS - Wismar International Graduation Services GmbH/Corbis&quot;" width="620" height="465" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/08/wings_bild_management_von_gesundheitseinrichtungen.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/08/wings_bild_management_von_gesundheitseinrichtungen-150x113.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/08/wings_bild_management_von_gesundheitseinrichtungen-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-15409" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/WINGS &#8211; Wismar International Graduation Services GmbH/Corbis&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kritik am neuen Krankenhausstrukturgesetz</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ältere Patienten, längere Behandlungszeiten und speziellere Therapien sind Folgen des demographischen Wandels. Das deutsche Krankenhaussystem ist darauf noch nicht genügend vorbereitet, und die steigenden Kosten machen eine Krankenhausreform unumgänglich &#8211; da sind sich alle Experten einig. Nur über die genauen Maßnahmen wird aktuell heftig gestritten. In vielen Kliniken gab es bereits Protest gegen das neue Gesetz. Das Krankenhauspersonal befürchtet, dass viele Krankenhäuser geschlossen und Personal entlassen wird. &#8222;Die zu hohe Krankenhausdichte in Deutschland ist eine Herausforderung, Klinikschließungen oder Zusammenlegungen werden leider langfristig nicht vermeidbar sein&#8220;, so Professor Wilke.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zukünftige Herausforderungen für Gesundheitsmanager in Kliniken</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Reform beeinflusst die Versorgungsstruktur, den Wettbewerb und die Finanzierungsmöglichkeiten der Krankenhäuser. &#8222;Die größte Herausforderung wird sein, die Kosten im Medizinbereich zu senken, ohne die Qualität und Patientensicherheit zu gefährden&#8220;, sagt Professor Wilke. &#8222;Diese Aufgabe sehe ich nicht nur bei der Politik, sondern auch bei den speziell ausgebildeten Experten im Klinikmanagement, die einerseits die Besonderheiten des Gesundheitssystems kennen, andererseits betriebswirtschaftliches Fachwissen haben.&#8220; WINGS bildet diese Experten im berufsbegleitenden Onlinestudium &#8222;Management von Gesundheitseinrichtungen (B.A.)&#8220; aus.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Online-Studiengang &#8222;Bachelor Management von Gesundheitseinrichtungen&#8220;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Studierenden eignen sich innerhalb von sechs bis acht Semestern betriebswirtschaftliches, gesundheitsökonomisches und juristisches Fachwissen an. Die Dozenten vermitteln alle Lehrinhalte zu 100 Prozent online. Es gibt beispielsweise interaktive Online-Vorlesungen und Live-Videokonferenzen. Über die Studienplattform belegen die Fernstudierenden auch ihre Module, erhalten ihre Unterlagen und informieren sich über Prüfungstermine und Zeitpläne.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Einschreibefrist zum Wintersemester wurde bis zum 30. September 2015 verlängert. Für allen Interessierten führt WINGS am 09. September um 18:30 Uhr eine Online-Infoveranstaltung durch.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots </em></p>
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		<title>Haften Ehepartner für Schulden des anderen?</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/haften-ehepartner-fuer-schulden-des-anderen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2015 09:39:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hirschaid. In die Finanzkrise ist man schnell gerutscht. Eine Frage, die mir als Finanzcoach oft gestellt wird, wie haftet mein Ehe-/Lebenspartner, wenn wir in einer gemeinsamen Wohnung leben?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Hirschaid. In die Finanzkrise ist man schnell gerutscht. Eine Frage, die mir als Finanzcoach oft gestellt wird, wie haftet mein Ehe-/Lebenspartner, wenn wir in einer gemeinsamen Wohnung leben?</p>
<p style="text-align: justify">Eheleute und Lebenspartner haften nicht automatisch mit für die Schulden des anderen. Die Mithaftung muss ausdrücklich erklärt worden sein, z.B. wenn man beim Mietvertrag mit unterschrieben hat, oder als zweiter Kreditnehmer bei der Bank. Auch eine Bürgschaftserklärung bringt einen in die Mithaftung.</p>
<figure id="attachment_10712" aria-describedby="caption-attachment-10712" style="width: 150px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/03/91857_120.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-10712 size-thumbnail" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/03/91857_120-150x112.jpg" alt="Bildquelle: QUICKACADEMY UG." width="150" height="112" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/03/91857_120-150x112.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/03/91857_120-300x224.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/03/91857_120.jpg 620w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10712" class="wp-caption-text">Bildquelle: QUICKACADEMY UG.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Sie haften auch dann noch, wenn Sie sich von Ihrem Partner schon lange getrennt haben. Also vorsichtig sein, denn der Gläübiger kann die Forderung auch beim Mithaftenden vollstrecken, wenn beim Haupthaftenden nichts zu holen ist.</p>
<p style="text-align: justify">Wenn Sie als Bürge fungieren unterschreiben Sie eine selbstschuldnerische Bürgschaft, d.h. Sie haften mit Ihrem ganzen Vermögen und dem pfändbaren Teil Ihres Einkommens. Die Bürgschaft ist in der Regel nicht kündbar. Nur der Bürgschaftsnehmer kann Sie aus der Haftung entlassen, wird er aber nicht tun, warum auch.</p>
<p style="text-align: justify">Also auch bei Ehepaaren, die Kredite besser immer auf nur einen Namen machen, damit bei einer Insolvenz zumindest der andere Teil handlungsfähig bleibt. Wenn die Bank einen Kredit ansonsten nicht gibt, dann ist man auch nicht kreditwürdig und sollte es lassen.</p>
<p style="text-align: justify">Quelle: PresseBox.</p>
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		<title>Zahlungsmoral der Unternehmen in Deutschland sinkt</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/zahlungsmoral-der-unternehmen-in-deutschland-sinkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2014 10:30:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg. 17,5 Prozent der Unternehmen in Deutschland beglichen ihre Rechnungen im August 2014 verspätet oder gar nicht. Die August-Quote, die gegenüber dem Monat September 2013 um 5,7 Prozent stieg, steht für den schlechtesten Wert innerhalb der vergangenen zwölf Monate. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Hamburg. 17,5 Prozent der Unternehmen in Deutschland beglichen ihre Rechnungen im August 2014 verspätet oder gar nicht. Die August-Quote, die gegenüber dem Monat September 2013 um 5,7 Prozent stieg, steht für den schlechtesten Wert innerhalb der vergangenen zwölf Monate. Zu diesen Ergebnissen kommt die Gemeinschaftsstudie “Zahlungsmoral deutscher Unternehmen” von EOS Deutschland B2B, Spezialist für das Management von Zahlungsrisiken, und der Wirtschaftsauskunftei Bürgel. Die Studie analysiert mittlerweile zum dritten Mal das Zahlungsverhalten von knapp 470.000 Unternehmen in Deutschland innerhalb der vergangenen zwölf Monate.</p>
<figure id="attachment_6825" aria-describedby="caption-attachment-6825" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6825" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/11/firmenmitueberfaelligenforderungenjebundeslandbuergeleos-250x290.jpg" alt="Quelle: &quot;obs/Bürgel Wirtschaftsinformationen&quot;" width="250" height="290" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/11/firmenmitueberfaelligenforderungenjebundeslandbuergeleos-250x290.jpg 250w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/11/firmenmitueberfaelligenforderungenjebundeslandbuergeleos-250x290-129x150.jpg 129w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption id="caption-attachment-6825" class="wp-caption-text">Quelle: &#8222;obs/Bürgel Wirtschaftsinformationen&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Zahlungsmoral in Deutschland sinkt</p>
<p style="text-align: justify">Die Studienautoren heben bei ihrer Untersuchung insbesondere zwei zentrale Ergebnisse hervor: Einerseits erreichte die Spät- bzw. Nichtzahlerquote mit 17,5 Prozent den schlechtesten Wert innerhalb der letzten zwölf Monate. Anderseits sank der Durchschnittswert der Überfälligkeitstage der Rechnungen. So lag die statistische Zahlungsverspätung im Deutschlandschnitt laut EOS und Bürgel bei 22 Tagen im August 2014. Im September 2013 zahlten Firmen die Rechnungen noch 24 Tage zu spät. “Mehr Unternehmen zahlen ihre Rechnungen aktuell verspätet. Wir beobachten vermehrt ein liquiditätsschonendes Verhalten seitens der Unternehmen zulasten der Lieferanten”, kommentiert EOS Deutschland B2B Geschäftsführer Stephan Spieckermann die aktuellen Zahlen. “Ein Großteil der Unternehmen hat keine Zahlungsprobleme – sie können zahlen, tun dies aber bewusst verspätet mit dem Ziel, das Geld solange wie möglich zu halten. Es sinkt die Zahlungswilligkeit der Unternehmen – nicht die Zahlungsfähigkeit”, ergänzt Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin.</p>
<p style="text-align: justify">Deutschlands Unternehmen gewähren ihren Gläubigern im Durchschnitt ein Zahlungsziel von 26 Tagen, das überwiegend auch eingehalten wird. Bei Nicht- oder Spätzahlern müssen Unternehmen jedoch im Schnitt 48 Tage auf ihr Geld warten. “Für die Unternehmen bedeutet das Verhalten, dass sie ungefähr doppelt so lange auf ihr Geld warten müssen als ursprünglich einkalkuliert. Damit werden sie unfreiwillig zur Bank ihrer Kunden”, so Dr. Sellin. Dieses Verhalten gehe oft zu Lasten der mittelständischen und kleingewerblichen Betriebe, denn Liquiditätsmangel, z.B. ausgelöst durch verspätet oder nicht bezahlten Rechnungen, gilt als eine der häufigsten Insolvenzursachen. Zudem bedeutet eine durch den Kunden oder Auftraggeber nicht oder zu spät gezahlte Rechnung höheren Verwaltungsaufwand und zusätzliche Kosten. Im schlimmsten Fall entwickelt sich ein Teufelskreis, da Unternehmen durch verspätet gezahlte Rechnungen länger als geplant auf Geld verzichten müssen. Kleine Unternehmen können bei zögerlichem Zahlungsverhalten ihrer Kunden dadurch selbst in die wirtschaftliche Schieflage geraten.</p>
<p style="text-align: justify">Deutschland mit bester Zahlungsmoral in Europa</p>
<p style="text-align: justify">Die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen in Europa sind aktuell sehr unterschiedlich. Die Herbst-Konjunkturprognose erwartet nur noch 0,8 Prozent Wachstum für die Euro-Zone statt der im Frühjahr vorhergesagten 1,2 Prozent. Laut neuesten Zahlen der EU-Kommission wird die deutsche Wirtschaftsleistung auch im dritten Quartal stagnieren, nachdem sie im zweiten Quartal um 0,2 Prozent gesunken ist – damit sehen die Ökonomen Europas größte Volkswirtschaft am Rande der Rezession. Beim internationalen Vergleich der Zahlungsmoral nehmen deutsche Unternehmen aber eine Vorreiterrolle ein und verzeichnen die beste Zahlungstreue in Europa. Weitaus schlechter fällt dieser Wert etwa in Griechenland (29 Prozent Spät- oder Nichtzahlerquote), Großbritannien (29 Prozent), Belgien und Polen (27 Prozent), Russland (26 Prozent), Spanien (25 Prozent) und Frankreich (24 Prozent) aus . Dies belegt eine weitere EOS Studie, die regelmäßig das Zahlungsverhalten in Europa untersucht.</p>
<p style="text-align: justify">Bundesländervergleich: Ostdeutsche Firmen mit besserer Zahlungsmoral</p>
<p style="text-align: justify">Innerhalb Deutschlands schwankt die Zahlungsmoral von Firmen je nach Bundesland. Am besten schneiden Unternehmen in Sachsen ab. Im August 2014 zahlten lediglich 13,1 Prozent der dortigen Firmen ihre Rechnungen nicht oder verspätet. Aber auch in Thüringen (13,2 Prozent), Sachsen-Anhalt (14,9 Prozent), Schleswig-Holstein (15,7 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (16,2 Prozent) rangiert die Quote der Nicht- und Spätzahler im August 2014 unterhalb des bundesweiten Durchschnittswerts. Am schlechtesten schneiden Firmen im Saarland im August 2014 mit einer Nicht- bzw. Spätzahlerquote von 22,3 Prozent ab – dicht gefolgt von Unternehmen in Berlin (21,4 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (20,4 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify">Prozentuale Veränderung: Situation in Berlin und Brandenburg verschlechtert</p>
<p style="text-align: justify">Laut Studie hat sich der Anteil der im Bundesgebiet tätigen Firmen, die ihre Rechnungen nicht innerhalb des Zahlungsziels begleichen, im Berichtszeitraum um 5,7 Prozent erhöht. Deutliche Anstiege melden vor allem Berlin (plus 14,8 Prozent) und Brandenburg (plus 11,6 Prozent). Nur in drei Bundesländern ist der Trend rückläufig: Während der Anteil der schlecht bzw. zu spät zahlenden Firmen in Hamburg um 3,5 Prozent zurückging, sank die Quote in Bremen um 1,6 Prozent und im Saarland um 0,5 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify">Durchschnittliche Überfälligkeitstage: Schlusslicht Saarland bessert nach</p>
<p style="text-align: justify">Die statistische Zahlungsverspätung im Deutschlandschnitt liegt laut EOS und Bürgel bei 22 Tagen im August 2014. Am stärksten überziehen Unternehmen im Saarland die Zahlungsziele – im Schnitt um 28 Tage. In Bayern liegt der Überziehungszeitraum der Unternehmen bei lediglich 19 Tagen – und damit drei Tage unter dem Bundesdurchschnitt.</p>
<p style="text-align: justify">Rechtsform: AGs sind notorische Spätzahler</p>
<p style="text-align: justify">Beim Blick auf die Rechtsformen zeigt sich, dass Aktiengesellschaften zu 35 Prozent die Rechnungen nicht fristgerecht zahlen. “Gerade größere Unternehmen nutzen ihre Marktmacht aus und begleichen ihre Rechnungen bewusst verspätet”, kommentiert Spieckermann. Fast genauso hoch ist bei den Zahlungsverzögerungen der Anteil unter den GmbHs (29 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify">Es folgt die Rechtsform UG (haftungsbeschränkt): Im August 2014 umging mehr als jede fünfte Firma dieser Rechtsform eine pünktliche Zahlung (22,3 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify">Es gibt jedoch einen großen Unterschied zwischen den UGs und den AGs bzw. GmbHs. Während die beiden letztgenannten Rechtsformen zu großen Teilen Rechnungen bewusst verspätet begleichen, gilt die UG als Problemrechtsform. In vielen Fällen kann die Rechnung nicht bezahlt werden.</p>
<p style="text-align: justify">Branchen: Wasserversorger verzögern Zahlungen</p>
<p style="text-align: justify">Das Zahlungsverhalten nach Wirtschaftszweig gestaltet sich heterogen. Die größten Ausreißer im negativen Sinne verursachen die Wasserver- und -entsorger. Hier zahlten im August 2014 nur zwei von drei Unternehmen pünktlich (29,6 Prozent Spätzahler). Ähnlich hohe Werte haben EOS und Bürgel bei Bergbaufirmen (24,9 Prozent Spätzahler) und Logistikunternehmen (24,5 Prozent) identifiziert. Hingegen beglich bei der öffentlichen Verwaltung nur jede 15. Behörde (6,7 Prozent) Zahlungen nicht oder zu spät.</p>
<p style="text-align: justify">Ursachen schlechter Zahlungsmoral</p>
<p style="text-align: justify">Die Gründe für Zahlungsverzögerungen sind vielfältig. Seitens der Unternehmen, die ihre Rechnungen verspätet bezahlen, werden am häufigsten die folgenden Ursachen genannt:</p>
<p style="text-align: justify">Momentaner Liquiditätsengpass<br />
Zahlungsausfälle bei eigenen Kunden<br />
Mangelnde Professionalisierung bei der Rechnungsbearbeitung<br />
Vorsätzliches Nichtbezahlen<br />
Aktuelle Konjunktur<br />
Ausnutzen von Lieferantenkrediten<br />
Insolvenz<br />
Technische Gründe (z.B. neue IT-Systeme)</p>
<p style="text-align: justify"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<title>Tagesgeld- und Festgeld-Anbieter: Ausländische Angebote immer beliebter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jan 2013 10:43:17 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Zinsjäger suchen immer nach den besten Angeboten am Tagesgeldmarkt. Im Rampenlicht stehen die Banken aus den Niederlanden. Weniger beliebt sind Direktbanken aus der Türkei.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zinsjäger suchen immer nach den besten Angeboten am Tagesgeldmarkt. Im Rampenlicht stehen die Banken aus den Niederlanden. Weniger beliebt sind Direktbanken aus der Türkei.</p>
<h3>Niederländische Angebote beliebt</h3>
<p>Seit Monaten befinden sich die Konditionen für Tages- und Festgeld im Fall. Kein Wunder, dass Zinsjäger immer genauer auf das Angebot hinsehen &#8211; und zwar immer häufiger außerhalb der deutschen Landesgrenzen. Besonders beliebt sind die Angebote der niederländischen Banken, darunter unter anderem von ABN AMRO, in Deutschland als <a href="http://www.moneyou.de/default.aspx" target="_blank">MoneYou</a> bekannt. Die Niederländer führen seit Monaten die Top-Listen der Tages- und Festgeldvergleiche an. Neben attraktiven Zinsen bieten sie zusätzlich lohnenswerte Konditionen, darunter tägliche Verfügbarkeit des Guthabens, eine kostenlose Kontoführung und garantiert keine versteckten Gebühren.</p>
<h3>MoneYou senkt Zinsen für Festgeld</h3>
<p>Während das Tagesgeld-Angebot nach wie vor seine hohen Zinsen behält, senkt das niederländische Unternehmen MoneYou zum 20. Dezember die Zinssätze für das Festgeld. Bestandskunden können bis zum 19. Dezember Festgelder zu den alten Konditionen abschließen. Neukunden dagegen müssen sich mit den neuen Angeboten zufriedengeben. Sie können nicht von den alten Konditionen profitieren. Demnach gibt es ab dem 20. Dezember für das sechsmonatige Festgeld 1,95 Prozent Zinsen p.a. Für 12 Monate zahlt die Direktbank immerhin 2,05 Zinsen pro Jahr. Bestandskunden, die jetzt wechseln, können ein Festgeld-Konto zu den aktuellen Konditionen erhalten: Sie erhalten 2,20 Prozent für Konten mit sechsmonatiger Laufzeit beziehungsweise 2,35 Prozent p.a. für eine Laufzeit von zwölf Monaten.</p>
<h3>Türkische Unternehmen holen auf</h3>
<p>Abgesehen von den niederländischen Unternehmen holen die Banken aus dem Osten, besonders aus der Türkei, auf. Mittlerweile ist jede dritte Bank unter den Top–20-Anbietern aus dem europäisch-asiatischen Land. Viele Geldhäuser bieten ihren Kunden 1,5 Prozent pro Jahr und mehr an. Der Zinssatz liegt somit klar über dem durchschnittlichen Tagesgeldsatz von 0,87 Prozent (Biallo-Index). Der Grund für das große Angebot aus dem Osten ist nicht nur der aufgrund seiner Größe interessante deutsche Markt. Etwa drei Millionen Menschen in der Bundesrepublik haben türkische Wurzeln. Warum können die Direktbanken aus der Türkei Tagesgeldzinsen anbieten, die über dem EZB-Satz liegen? Es gibt verschiedene Gründe: Eine Erklärung ist, dass die Anbieter in den Einlagen von deutschen Privatkunden eine vergleichsweise stabile Refinanzierungsquelle sehen. Banken, die nicht darauf angewiesen sind, deutsche Banken beispielsweise, bieten dementsprechend niedrigere Zinsen an.</p>
<h3>Tagesgeld im Ausland riskant?</h3>
<p>Für viele Anleger sind die hohen Zinsen türkischer und niederländischer Anbieter sehr attraktiv. Sie stellen sich dennoch die Frage, ob die Anlage riskant ist und ob sie ihr Geld im Ernstfall nicht wiedersehen. Innerhalb der EU sind die Anlagen unproblematisch. Eine EU-weite Regelung sieht vor, dass Summen im Insolvenzfall bis 100.000 Euro pro Anleger (gültig seit 31.12.2010) versichert sind. Besonders die Einlagensicherungssysteme der Niederlande, Frankreichs, Großbritanniens und Österreichs sind <a href="http://www.test.de/Einlagensicherung-So-funktioniert-die-Sicherung-4342441-0/" target="_blank">laut der Stiftung Warentest</a> sicher. Deutsche Banken versichern häufig über die gesetzliche Mindestabsicherung hinaus.</p>
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