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	<title>Finanzkrise</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Finanzkrise</title>
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		<title>Lebensversicherung: Bei knapper Kasse hilft nur die Kündigung?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Mar 2018 07:02:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Köln - Dass man knapp bei Kasse ist und dringend die regelmäßigen Ausgaben reduzieren muss, kann jedem passieren. Kunden von Lebens- oder Rentenversicherungen denken dann oft, bei der Police bliebe nur die Kündigung. Es gibt jedoch Alternativen, die viel sinnvoller sein können.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Köln</strong> &#8211; Dass man knapp bei Kasse ist und dringend die regelmäßigen Ausgaben reduzieren muss, kann jedem passieren. Kunden von Lebens- oder Rentenversicherungen denken dann oft, bei der Police bliebe nur die Kündigung. Es gibt jedoch Alternativen, die viel sinnvoller sein können.</p>
<p style="text-align: justify;">Über 90 Millionen Lebens- und Rentenversicherungen haben die Bundesbürger abgeschlossen. Statistisch hat also jeder mindestens eine Police. Da ist es nahe liegend, dass die Ausgaben für Lebens- und Rentenversicherungen auf den Prüfstand kommen, wenn Geld eingespart werden muss. &#8222;Es bleibt doch nur die Kündigung&#8220;, heißt es oft. Doch gerade wenn die persönliche Finanzkrise nur vorübergehend ist, die Police also möglicherweise bald wie bisher fortgeführt werden könnte, sind die Nachteile bei einer Kündigung erheblich.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer zum Beispiel vor 2005 den Vertrag abgeschlossen und unverändert fortgeführt hat, genießt noch die volle Steuerfreiheit der Kapitalerträge bei Ablauf der Renten – oder Kapitallebensversicherung. Dieser Vorteil ginge bei einer Kündigung unwiederbringlich verloren. Ältere Verträge haben zudem noch einen so genannten &#8222;Rechnungszins&#8220; von bis zu vier Prozent. Wird ein Vertrag neu abgeschlossen, sind es nur noch 0,9 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn der reguläre Ablauf in wenigen Jahren bevorsteht, sollte die Kündigung ebenfalls möglichst vermieden werden: Mit regulärem Ablauf erhalten die Kunden den so genannten &#8222;Schlussanteil&#8220;, der die Auszahlung wesentlich erhöht. Bei einer Kündigung kurz vor Vertragsablauf entfällt der Anspruch darauf.</p>
<p style="text-align: justify;">Was sind also die Alternativen zur Kündigung?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Beitragsfreistellung: Der Kunde muss keine Prämien mehr zahlen, behält aber seinen Versicherungsschutz in reduziertem Umfang. Dafür wird der bei einer Kündigung auszuzahlende Betrag in eine neue, beitragsfreie Versicherung mit gleicher Restlaufzeit umgewandelt. Voraussetzung ist, dass bestimmte Mindestversicherungssummen erreicht werden, die von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden sind. Der bisherige Rechnungszins sowie eine eventuelle Steuerfreiheit bleiben erhalten. Innerhalb von zumeist zwei Jahren (Unterschiede zwischen den Gesellschaften möglich) kann eine beitragsfreie Police in den früheren Stand zurückversetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Policendarlehen: Es ist eine gute Alternative zur Kündigung, wenn der Kunde zwar die laufenden Prämien zahlen kann, aber einmalig einen größeren Geldbetrag benötigt. Maximaler Darlehensbetrag sind in der Regel 90 Prozent des Rückkaufswertes ohne Überschussbeteiligung. Der Vertrag läuft ansonsten wie bisher weiter &#8211; und der Kunde behält den vollen Versicherungsschutz. Der Zins ist in der Regel deutlich geringer als bei einem Dispokredit. Tilgen kann der Kunde grundsätzlich jederzeit. Wird nichts zurückgezahlt, verrechnet der Lebensversicherer den Darlehensbetrag bei Ablauf der Police mit der fälligen Auszahlung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Prämienstundung: Für sechs bis zwölf Monate sind Lebensversicherer zumeist bereit, die Prämien zu stunden. In dieser Zeit zahlt der Kunde bei einer Kapital-Lebensversicherung nur den geringen Risikoanteil der Prämie, damit der Versicherungsschutz bestehen bleibt. Nach Ablauf des Stundungszeitraums sind die ausstehenden Prämien nachzuzahlen. Kann der Kunde das nicht, wird die Versicherungssumme reduziert oder die weiteren Prämien werden erhöht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Prämienreduzierung: Renten- oder Einmalzahlungen können reduziert werden, wodurch sich entsprechend die Prämie verringert. Das lässt sich wie eine Teil-Kündigung sehen, wobei aber je nach Vereinbarung später der alte Vertrag wieder aufleben kann (möglicherweise wird eine neue Gesundheitsprüfung gefordert).</p>
<p style="text-align: justify;">Weitere &#8222;Entlastungsmöglichkeiten&#8220;: Werden Zusatzleistungen gekündigt, etwa eine Unfalltod-Zusatzversicherung, sinkt die Prämie ebenfalls. Allerdings ist dieser Versicherungsschutz davon verloren. Bei einigen Policen kann der Todesfallschutz reduziert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Steuerfreiheit älterer Verträge nicht gefährdet wird. Darüber hinaus kann man eine &#8222;Dynamik&#8220; aussetzen, mit er sich Prämien regelmäßig z.B. um 5 Prozent erhöhen, um Leistungen dem in der Regel wachsenden Lebensstandard anzupassen. Wer eine solche &#8222;Dynamik&#8220; vereinbart hat, kann sie in einem Jahr bei knapper Kasse aussetzen, im nächsten Jahr dann wieder mitnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Gothaer Finanzholding AG</em></p>
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		<title>Globalisierung, Transparenzanforderungen und technische Innovationen setzen Institute unter Druck</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/globalisierung-transparenzanforderungen-und-technische-innovationen-setzen-institute-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 09:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor der Finanzkrise agierten Zentralbanken hinter den Kulissen als hoch effektive und mächtige unabhängige Institutionen. Sie sorgten für Preisstabilität und waren das Rückgrat eines nationalen Finanzsystems. Doch als Folge der weltweiten Finanzkrise und der internationalen Staatsschuldenkrise sehen sich Zentralbanken heute weltweit einem wachsenden öffentlichen Interesse ausgesetzt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor der Finanzkrise agierten Zentralbanken hinter den Kulissen als hoch effektive und mächtige unabhängige Institutionen. Sie sorgten für Preisstabilität und waren das Rückgrat eines nationalen Finanzsystems. Doch als Folge der weltweiten Finanzkrise und der internationalen Staatsschuldenkrise sehen sich Zentralbanken heute weltweit einem wachsenden öffentlichen Interesse ausgesetzt. Hinzu kommen neue Herausforderungen: strengere Regulierung der Finanzmärkte und Institutionen, wachsende Globalisierung und komplexere Organisationen, digitale Innovationen und zunehmender Kampf um Talente. Diese Entwicklungen analysieren die Finanzexperten von Roland Berger in ihrer neuen Studienserie &#8222;New realities in central banking&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Zentralbanken stehen vor einer großen Transformation&#8220;, sagt Adrian Weber, Partner von Roland Berger. &#8222;Dabei ist eine umfassende organisatorische Professionalisierung der Zentralbanken in den hochentwickelten Volkswirtschaften unabdingbar. Denn vor allem der Sparzwang der öffentlichen Hand, die hohen Anforderungen an Transparenz und die anhaltende Niedrigzinspolitik setzen Zentralbanken immer stärker unter Druck.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vier Säulen für eine erfolgreiche Transformation</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Damit Zentralbanken für das Finanzsystem der Zukunft und die Einführung einer digitalen Währung gerüstet sind, sollten sie deshalb ihre Organisation weiterentwickeln. &#8222;Da jede Zentralbank historisch anders aufgestellt ist, gibt es allerdings keine Universallösung&#8220;, warnt Roland Berger-Partner Markus Strietzel. &#8222;Allerdings basiert eine erfolgreiche Transformation grundsätzlich auf vier Säulen: Reorganisation, effektive Führung, operative Effizienz und eine zukunftsorientierte Personalpolitik.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig ist insbesondere, schlanke und effiziente Strukturen zu schaffen. Eine optimierte Führungsstruktur ermöglicht effiziente Entscheidungsprozesse; Support-Funktionen sollten so weit wie möglich zentralisiert bzw. ausgelagert werden. Die Kostenbasis aktiv zu steuern ermöglicht außerdem weitere Einsparungen; dadurch können Zentralbanken mehr Kapital in neue strategische Prioritäten reinvestieren.</p>
<p style="text-align: justify;">In Zeiten des Kampfs um die besten Talente stehen Zentralbanken zudem im Wettbewerb mit weiteren Finanzinstituten. &#8222;Die Mitarbeiterführung und -entwicklung spielen daher bei der Umgestaltung der Organisation eine sehr wichtige Rolle&#8220;, sagt Adrian Weber. &#8222;Dabei werden auch Mitarbeiterprofile, die bislang nicht im Fokus standen, etwa in der IT, an Bedeutung gewinnen. Nur so können wichtige Innovationen in der hierarchisch strukturierten Organisation einer Zentralbank besser evaluiert, vorangetrieben und implementiert werden.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Digitale Währungen bringen neue Hürden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu den Innovationen, die auch für Zentralbanken besonders relevant sind, gehört auch die Einführung einer digitalen Währung als Pendant zum Bargeld. Solche Währungen werden analog zu Banknoten und Münzen in einer digitalen Brieftasche gespeichert. &#8222;Gedruckt&#8220; oder herausgegeben wird auch diese Währung von einer Zentralbank.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Aktuell ist es aber noch zu früh, auf eine bestimmte Technologie zu setzen, da sich gerade verschiedene Ansätze gleichzeitig entwickeln&#8220;, sagt Markus Strietzel. Während manche Anbieter auf die dezentralisierte Blockchain-Technologie setzen, haben sich andere für die Einbindung von digitalen Intermediären entschieden. &#8222;Zentralbanken müssen im Einzelfall die Stärken und Schwächen der jeweiligen Technologien prüfen und die richtige Entscheidung treffen&#8220;, so Strietzel. &#8222;Allerdings fehlt vielen Instituten noch das nötige Know-how und die Agilität, um mit dem rasanten Tempo der technologischen Entwicklungen umzugehen.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Digitale Währungen bringen große Vorteile mit sich: Sie können die Kosten für Banknotendruck, Münzprägung, Bargeldaufbewahrung und -transport sowie Geldwäschebekämpfung deutlich reduzieren. Zudem beschleunigen sie die finanzielle Integration aufstrebender Märkte. &#8222;Wir sind davon überzeugt, dass digitale Währungen in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden&#8220;, sagt Adrian Weber. &#8222;Es gibt bereits erste vielversprechende Pilotprojekte und die weitere Einführung wird komplementär zum bestehenden Bargeld vorangetrieben.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Daraus ergibt sich allerdings ein großer Handlungsbedarf für Zentralbanken: &#8222;Um diese Entwicklung des Finanzmarkts aktiv mitgestalten zu können, benötigen sie effektive<br />
Organisationsstrukturen, technische Fähigkeiten und eine große Flexibilität&#8220;, betont Weber.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Roland Berger</em></p>
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		<item>
		<title>A.T. Kearney: Kein Ende des Umbaus bei deutschen Privatkundenbanken in Sicht</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/a-t-kearney-kein-ende-des-umbaus-bei-deutschen-privatkundenbanken-in-sicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2016 15:53:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Düsseldorf  - Aktuelles Ranking unter Europas Privatbankkunden zeigt einen leichten Aufschwung nach der Finanzkrise. Sorgen bereitet immer noch die Kostensituation: vor allem in Deutschland und Österreich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/a-t-kearney-kein-ende-des-umbaus-bei-deutschen-privatkundenbanken-in-sicht/">A.T. Kearney: Kein Ende des Umbaus bei deutschen Privatkundenbanken in Sicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Düsseldorf</strong>  &#8211; Aktuelles Ranking unter Europas Privatbankkunden zeigt einen leichten Aufschwung nach der Finanzkrise. Sorgen bereitet immer noch die Kostensituation: vor allem in Deutschland und Österreich.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Die Situation der europäischen Banken für Privatkunden entspannt sich langsam, wenngleich die meisten Institute, besonders die deutschen, ihre Ausgaben nicht in den Griff bekommen haben&#8220; fasst Andreas Pratz, Leiter des A.T. Kearney Beratungsbereiches Financial Services in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Ergebnisse des aktuellen &#8222;Retail Banking Radar&#8220; zusammen: Mit einem leichten Ertragswachstum, kombiniert mit rückläufiger Risikovorsorge, konnten europäische Institute insgesamt ihre Gewinne steigern, hätten es aber nicht geschafft, ihre Kosten zu reduzieren. Besonders dramatisch, so Pratz: Deutschlands Banken hätten vor Österreich die zweitschlechteste Cost-Income Ratio &#8211; diese Kennziffer bemisst das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag und gibt Auskunft über die Effizienz eines Instituts.</p>
<p style="text-align: justify;">Der seit 2007 jährlich erscheinende Retail Banking Radar der Mangementberatung untersucht die Performance europäischer Retailbanken und erlaubt damit einen umfassenden und einzigartigen Einblick in die Stärken und Schwächen der Privatkundenbanken und zeigt, wo sich deutsche Institute im europäischen Wettbewerb befinden. Für die aktuelle Studie wurden die Daten von fast 100 Privatkundenbanken und Bankengruppen in 22 europäischen Ländern hinsichtlich der Kriterien Ertrag pro Kunde und Mitarbeiter, Gewinn pro Kunde, Cost-Income-Ratio und Kreditrisikovorsorgequote untersucht. Zum ersten Mal wurden in der Studie auch Champions unter den europäischen Privatkundenbanken identifiziert: jene Institute, die sich besonders deutlich bei Kosten, Ertrag und Digitalisierung vom Wettbewerb absetzen.</p>
<figure id="attachment_22966" aria-describedby="caption-attachment-22966" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/andreaspratz.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-22966" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/andreaspratz-300x451.jpg" alt=" Quellenangabe: &quot;obs/A.T. Kearney&quot;" width="300" height="451" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/andreaspratz-300x451.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/andreaspratz-100x150.jpg 100w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/andreaspratz.jpg 620w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-22966" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/A.T. Kearney&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das Privatkundensegment ist seit der Finanzkrise, so die diesjährigen Ergebnisse, weiterhin stark unter Druck, befindet sich nun aber nachweisbar auf dem Weg der Erholung. Zwar stagniert wegen der historisch niedrigen Zinsen der durchschnittliche jährliche Ertrag pro Kunde (666 Euro) &#8211; doch konnte dies durch weitere Senkungen der Risikovorsorge (um 32 Prozent) ausgeglichen werden, so dass ein deutliches Gewinnwachstum je Kunde zu verzeichnen ist (18 Prozent). Keine Verbesserung dagegen ist bei der Kostensituation zu vermerken, die sich sogar leicht verschlechtert (61 Prozent Cost-Income-Ratio).</p>
<p style="text-align: justify;">Die Studie zeigt starke Unterschiede zwischen den Regionen: Die skandinavischen Länder und die Schweiz verteidigen ihre Spitzenposition beim Ertrag pro Kunde &#8211; nicht nur dank ihrer stabilen Wirtschaft, sondern auch, weil sie die ausgeprägte digitale Affinität ihrer Kunden für sich zu nutzen wissen. Die südeuropäischen Banken haben kraft drastischer Kostenkürzungen, Abbau von Filialen und Digitalisierung von Geschäftsprozessen den Sprung zurück in die Gewinnzone geschafft. Die osteuropäischen Privatkundenbanken kämpfen dagegen weiterhin mit Risikovorsorge-Ausgaben auf hohem Niveau. In Westeuropa hat z. B. ein kleines Land wie die Niederlande, Deutschland und Frankreich überholt. Grund dafür ist die positive Ertragsentwicklung, deutlich gestiegener Ertrag je Mitarbeiter und verbesserter Cost-Income-Ratio. Österreich und Deutschland schneiden bei der Effizienz-Kennziffer Cost-Income-Ratio wiederum am schlechtesten ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ergebnis der deutschen Retailbanken ist durchaus gemischt: Während die Ertragsentwicklung leicht positiv ist und die Risiken im europäischen Vergleich am stärksten minimiert haben, konnten sie beim Thema Effizienz keinen Fortschritt erzielen &#8211; mit der Konsequenz sinkender Gewinne (-3 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify;">Gleichzeitig sind zwei deutsche Direktbanken unter den Ertrags-Champions vertreten: Die ING-DiBa und die Deutsche Kreditbank konnten, wie auch die polnische mBank und die britische Nationwide, durchgängig im zweistelligen Bereich von 2010 bis 2015 wachsen. Diese Spitzenreiter haben sich in ihren Angeboten und Prozessen konsequent auf den Kundenbedarf konzentriert und sind Pioniere beim sogenannten &#8222;frictionless Banking&#8220;: Sie bieten nicht nur neue Services, sondern auch eklatant vereinfachte Abläufe z. B. für Kontoeröffnung oder Kreditantrag. Die ING in den Niederlanden oder die Commerzbank-Tochter mBank beweisen überdurchschnittliche Leistung bei der Digitalisierung. Keine deutsche Filialbank kann den Status Kosten-Champion für sich beanspruchen. Die italienische Intesa Sanpaolo, die schwedische Nordea und die spanische Bankia zeigen sich vorbildlich mit Kostenreduktion zwischen 11 und 43 Prozent gegenüber 2010, die durch Filialbereinigung und Vereinfachung der gesamten Organisation erreicht wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Die deutschen Banken drohen im europäischen Wettbewerb zurückzufallen&#8220;, kommentiert Pratz, Co-Autor und Initiator der Studienreihe, das Abschneiden heimischer Institute: Der Abstand bei Effizienz vergrößere sich weiter, während Champions bei Wachstum, Kosten und digitaler Transformation die Geschwindigkeit erhöhten. &#8222;Wenn die Deutschen den europäischen Anschluss nicht verpassen wollen, müssen sie ihre Cost-Income-Ratio um 10 Prozentpunkte verbessern &#8211; das entspricht pro Kunde ca. 50 Euro mehr Ertrag oder weniger Kosten.&#8220; Pratz schätzt, dass sich die Optimierung der Effizienz gleichermaßen aus Kostenreduktion wie auch aus Umsatzsteigerung schöpfen muss: &#8222;Neben Abbau der Filialen, Digitalisierung des Vertriebs und des Betriebs und Ausbau von frictionless banking werden die deutschen Institute auch ihre Preispolitik überdenken müssen: Gratiskonten sind ein Auslaufmodell.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie lange hält der Immobilienboom noch an?</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/wie-lange-haelt-der-immobilienboom-noch-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2015 10:18:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch nie waren Immobilien so beliebt wie in den letzten Jahren. Immer mehr Investoren auch aus dem Ausland lockt es in die Großstädte Deutschlands, denn die Kreditzinsen sind auf einem Rekordtief und die Immobilienpreise steigen trotzdem stetig.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/wie-lange-haelt-der-immobilienboom-noch-an/">Wie lange hält der Immobilienboom noch an?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Noch nie waren Immobilien so beliebt wie in den letzten Jahren. <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/immobilien-auslaendische-investoren-kaufen-deutsche-wohnungen-auf-a-1012613.html" target="_blank">Immer mehr Investoren auch aus dem Ausland lockt es in die Großstädte Deutschlands</a>, denn die Kreditzinsen sind auf einem Rekordtief und die Immobilienpreise steigen trotzdem stetig. Der Wachstumstrend währt nun seit 2010 und ein baldiges Ende ist für Experten nicht in Sicht. Die Angst nach einer Immobilienblase wächst dabei aber auch.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Niedrige Zinsen locken Investoren</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenig attraktive Anlagemöglichkeiten und niedrige Zinsen machen Immobilien zu begehrten <a href="https://www.finanzratgeber24.de/baufinanzierung-sonnige-aussichten-haus-und-wohnungskaeufer-profitieren-von-guenstigen-finanzierungsbedingungen-14919.html" target="_blank">Anlageobjekten</a>. Investoren konzentrieren sich dabei vorwiegend auf Ballungsgebiete und sogenannte Schwarmstädte, die vor allem junge Leute anziehen. Wohneigentum oder Gewerbeimmobilien, wie sie beispielsweise <a href="http://gewerbeimmobilien.jll.de/" target="_blank">vom globalen Unternehmen JLL</a> angeboten werden, waren selten so erschwinglich wie heutzutage. Und selbst wenn die Preise immer weiter steigen, können das die sehr niedrigen Kreditzinsen und ein gestiegenes Einkommen kompensieren. Vor allem in der Hauptstadt ist <a href="https://www.finanzratgeber24.de/wohneigentuemer-bauen-sechsmal-so-viel-vermoegen-auf-wie-mieter-15622.html" target="_blank">Wohneigentum</a> für den Durchschnittsverdiener erschwinglich. Rund 18 % des Einkommens wird hier für die Finanzierung aufgebraucht, ein doch sehr niedriger Wert. Hingegen in München müssen dafür 43 % aufgewendet werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Das Problem der Immobilienblasen</strong></p>
<figure id="attachment_15766" aria-describedby="caption-attachment-15766" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-15766" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-07-Mietvertrag-300x225.jpg" alt="Foto: ARKM" width="300" height="225" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-07-Mietvertrag-300x225.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-07-Mietvertrag-150x113.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/09/2015-09-07-Mietvertrag.jpg 640w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-15766" class="wp-caption-text">Foto: ARKM</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Eine hohe Nachfrage verteuert die Immobilienpreise. Doch dabei gibt es eine große Wachstumskluft zwischen Kauf- und Mietpreisen. Letztes Jahr stiegen beispielsweise in Berlin die Kaufpreise um 5,2 %, die Mieten verteuerten sich hingegen nur um 2,4 %. Der relativ niedrige Anstieg des Mietpreisspiegels gelang Berlin vor allem durch den Abbau von Leerstand und vielen Neubauten, sodass die Nachfrage zum Teil gestillt werden konnte. In anderen Städten ist die Kluft zwischen Miet- und Kaufpreis allerdings wesentlich höher, vor allem in Trier und München steigen die Preise für Eigentumswohnungen wesentlich rasanter als für die Mietpreise.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Boom bald vorbei?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Allein letztes Jahr investierten private Anleger wie Institutionen über 50 Milliarden EUR in den Immobiliensektor, seit Beginn der Finanzkrise wurde nicht mehr so viel investiert. Dies geht aus dem Frühjahrsgutachten der <a href="http://www.zia-deutschland.de/" target="_blank">Zentrale Immobilien Ausschuss</a> (ZIA) hervor. In Berlin könnte der Immobilienboom allerdings bald vorbei sein. Experten erwarten zwar auch für 2015 steigende Miet- und Kaufpreise, allerdings längst nicht mehr so stark wie in 2014. Etwa 1% Wachstum wird noch prognostiziert. Dieser Trend lässt sich auch deutschlandweit beobachten, die Preise steigen weniger stark an als in den letzten Jahren. Der ZIA beurteilt die Lage als entspannt, die Entwicklung einer Immobilienblase in Deutschland sei aktuell nicht zu befürchten. Zwar stiegen die Mietpreise letztes Jahr im Westen um 2,7 und im Osten um 1,9 %, doch fällt dieses Wachstum längst nicht mehr so hoch aus wie in den Jahren zuvor. Dies, so schätzen die Experten, läge auch daran, dass es in einigen Regionen Deutschlands bereits einen Wohnungsüberschuss gibt. Dieser Trend dürfte allerdings nicht mehr lange anhalten. Die Zinsen für Immobilienkredite sind so niedrig, dass Banken kaum noch ein Spielraum bleibt. Zeitgleich werden jedoch die Miet- und Kaufpreise weiterhin moderat steigen.</p>
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		<title>IWF warnt vor Finanzkrise durch Lebensversicherungen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/iwf-warnt-vor-finanzkrise-durch-lebensversicherungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2015 09:18:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Internationale Währungsfonds]]></category>
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		<category><![CDATA[Lebensversicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Reißleine]]></category>
		<category><![CDATA[Zug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Zug - Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt aktuell vor einer neuen Finanzkrise, die durch die Schieflage europäischer Lebensversicherer versursacht werden könnte. Vor allem betroffen: Mittelgroße deutsche Unternehmen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Sollten Kunden jetzt Reißleine ziehen und Geld retten?</strong></p>
<p><strong>Zug</strong> &#8211; Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt aktuell vor einer neuen Finanzkrise, die durch die Schieflage europäischer Lebensversicherer versursacht werden könnte. Vor allem betroffen: Mittelgroße deutsche Unternehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mini-Zinsen der Euro-Zone setzen Versicherer unter Druck und könnten katastrophalen Dominoeffekt auslösen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Weil die garantierten Zinsen, die vor allem bei den Altverträgen deutlich über 3 % liegen, auch weiterhin erfüllt werden müssen, geraten immer mehr Versicherungshäuser unter Druck. Der Grund: Lebensversicherer investieren hauptsächlich in Staatsanleihen, weil diese eine hohe Bonität aufweisen und als besonders sicher gelten. Dafür werfen diese aber derzeit kaum Renditen ab. Die Gesellschaften befinden sich also in der Zwickmühle, besonders sicher zu investieren, um Ausfälle zu vermeiden, aber dennoch hohe Renditen zur Erfüllung der Zinsgarantien zu erwirtschaften. Bereits jetzt scheinen einige mittelgroße Anbieter an dieser Aufgabe zu scheitern. Die Welt schreibt hierzu, dass schon jedes zweite Unternehmen Geld aus anderen Bereichen zubuttern muss, um die eigenen Garantieversprechen erfüllen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Weil Lebensversicherungen und Banken in Europa eng vernetzt sind, könnte es nach Meinung des IWF fatale, ansteckende Folgen haben, wenn die wirtschaftliche Lage einige Versicherer zu einem Verkauf oder der Umschichtung von Beständen zwingt.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Jetzt Schäfchen ins Trockene bringen und Lebensversicherung kündigen?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Wer um sein Kapital fürchtet und ohnehin unzufrieden mit dem bestehenden Lebensversicherungsvertrag ist, sollte die Option einer vorzeitigen Kündigung prüfen, solange der eigene Vertrag überhaupt noch Gewinnbeteiligungen abwirft.&#8220;, meint der Sprecher des Verbraucherschutzprojektes LV-Doktor, Jens Heidenreich und führt weiter aus: &#8222;Kommt es tatsächlich zu einer neuen Krise und werden Gesellschaften zahlungsunfähig, greift nämlich § 89 VVG. Dieser regelt, dass in wirtschaftlichen Notsituationen ein Zahlungsstopp verhängt werden kann. Fällt dieser mit dem Erreichen des Laufzeitendes oder dem Zeitpunkt einer späteren Kündigung zusammen, kann die Ablaufleistung oder der Rückkaufswert im schlimmsten Fall gänzlich futsch sein.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Dank aktueller Urteile zur Rückkaufswertberechnung und zur generellen Rückabwicklung von Lebens- und Rentenversicherungen, haben Kunden derzeit mehr als gute Aussichten auf umfängliche Rückzahlungen bis hin zur kompletten Rückerstattung sämtlicher Beiträge zuzüglich Zinsen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dafür sollten Verbraucher aber unbedingt die Unterstützung eines Fachmannes in Anspruch nehmen, weil nur ein Experte im Bereich der Kündigung und Rückabwicklung von Lebensversicherungen die Verträge optimal verwerten und sämtliche bestehenden Ansprüche erfolgreich durchsetzen kann.</p>
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		<title>Job Wachstum in der US-Wirtschaft</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/job-wachstum-in-der-us-wirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Mar 2015 14:44:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Rezession]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zinserhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Zinssteigerung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der US Wirtschaft wurden im Februar 295.000 zusätzliche Jobs frei und nach den Zahlen des Arbeitsministeriums sank die Arbeitslosenrate von 5,7 % auf 5,5%.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/job-wachstum-in-der-us-wirtschaft/">Job Wachstum in der US-Wirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der US Wirtschaft wurden im Februar 295.000 zusätzliche Jobs frei und nach den Zahlen des Arbeitsministeriums sank die Arbeitslosenrate von 5,7 % auf 5,5%.</p>
<p style="text-align: justify;">Es war das 12. Monat im Folge, wo die Wirtschaft mehr als 200.000 zusätzliche Arbeitsplätze schuf, was seit den 90er Jahren nicht mehr der Fall war.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Tatsache, dass die Arbeitsmarktlage besser war als erwartet, führte zu einer <a href="http://www.fxpro.de/" target="_blank">Wertsteigerung des Dollars</a>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Märkte erwarten nun, dass die US-Notenbank im Juni dieses Jahres die Zinsen erhöhen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">An den Zahlen des Arbeitsministeriums kann man ersehen, dass die meisten Jobs unter anderem in den Bereichen Bau, Gesundheitswesen und Transport geschaffen wurden. Als einziger Industriezweig, der einen Rückgang der Beschäftigungszahlen hinnehmen musste, wird der Bergbau genannt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Anzahl der im Jänner geschaffenen Arbeitsplätze wurde von 257.00 0 auf 239.000 revidiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die durchschnittlichen Stundenlöhne für die Beschäftigten im privaten Sektor außerhalb der Landwirtschaft stieg um 3 % auf 24.78 Dollar, im Jahresdurchschnitt stiegen die Löhne um 2%.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Erwerbsquote sank um 0,1%, da mehr Menschen auf den Arbeitsmarkt drängten.</p>
<p style="text-align: justify;">Startet der Amerikanische Arbeitsmarkt also durch und lässt das Erbe der <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article138242252/Amerika-wiederholt-fatale-Fehler-der-Finanzkrise.html" target="_blank">Finanzkrise</a> hinter sich?</p>
<p style="text-align: justify;">Sicherlich zeigen diese Zahlen einen positiven Trend, zum Beispiel dass seit 12 aufeinanderfolgenden Monaten mehr als 200.000 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Außerdem ist festzustellen, dass sich die schlechten Zahlen von den Zeiten der großen Rezession verbessert haben. Während in Spitzenzeiten der Krise 10% der Menschen arbeitslos waren, hält man nun bei 5.5%.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Indikator ist, dass siech die Zahl der Personen, die weniger arbeiten als sie eigentlich möchten, von 17% auf 11% verringert hat. Vor der Finanzkrise waren es allerdings nur 8%. Ein weiterer wichtiger Vergleich kann aus dem Prozentsatz der Erwachsenen, die im Arbeitsleben stehen, gezogen werden. Dieser Wert ist immer noch bedeutend niedriger als in den 20 Jahren vor 2008.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Sehr konstruktiv</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die positiven Zahlen betreffend der Entwicklung des Arbeitsmarkts lassen darauf schließen, dass sich die US-Notenbank eher früher als später mit der Zinserhöhung beschäftigen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Bruce McCain, Chefinvestmentstratege an der Key Private Bank in Cleveland, sagte: „Jedes Zeichen von übermäßiger Stärke wird das Spektrum der Zinsen schneller als erwartet steigen lassen, dabei haben wir eine Zinssteigerung bereits für dieses Jahr prognostiziert.“</p>
<p style="text-align: justify;">Inzwischen sagte Tom Porcelli, US-Chefökonom bei RBS Capital Markets in New York: „Während der letzten Monate sah die Lage sehr vielversprechend aus, wahrscheinlich gibt die entspannte Situation manchen die Möglichkeit, die Erwartungen an das BIP für das nächste Jahr nicht weiter hinunterzuschrauben.“</p>
<p style="text-align: justify;">„Während der letzten Monate haben wir bereits eine Million Arbeitsplätze geschaffen, die Wirtschaft schafft derzeit mehr Arbeitsplätze als wir für möglich halten. Obwohl die Zahlen im Sommer sehr stabil waren, müssen wir an einem gewissen Punkt wieder mit einem Rückgang rechnen.“</p>
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		<title>Haften Ehepartner für Schulden des anderen?</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/haften-ehepartner-fuer-schulden-des-anderen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2015 09:39:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hirschaid. In die Finanzkrise ist man schnell gerutscht. Eine Frage, die mir als Finanzcoach oft gestellt wird, wie haftet mein Ehe-/Lebenspartner, wenn wir in einer gemeinsamen Wohnung leben?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Hirschaid. In die Finanzkrise ist man schnell gerutscht. Eine Frage, die mir als Finanzcoach oft gestellt wird, wie haftet mein Ehe-/Lebenspartner, wenn wir in einer gemeinsamen Wohnung leben?</p>
<p style="text-align: justify">Eheleute und Lebenspartner haften nicht automatisch mit für die Schulden des anderen. Die Mithaftung muss ausdrücklich erklärt worden sein, z.B. wenn man beim Mietvertrag mit unterschrieben hat, oder als zweiter Kreditnehmer bei der Bank. Auch eine Bürgschaftserklärung bringt einen in die Mithaftung.</p>
<figure id="attachment_10712" aria-describedby="caption-attachment-10712" style="width: 150px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/03/91857_120.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-10712 size-thumbnail" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/03/91857_120-150x112.jpg" alt="Bildquelle: QUICKACADEMY UG." width="150" height="112" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/03/91857_120-150x112.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/03/91857_120-300x224.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/03/91857_120.jpg 620w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10712" class="wp-caption-text">Bildquelle: QUICKACADEMY UG.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Sie haften auch dann noch, wenn Sie sich von Ihrem Partner schon lange getrennt haben. Also vorsichtig sein, denn der Gläübiger kann die Forderung auch beim Mithaftenden vollstrecken, wenn beim Haupthaftenden nichts zu holen ist.</p>
<p style="text-align: justify">Wenn Sie als Bürge fungieren unterschreiben Sie eine selbstschuldnerische Bürgschaft, d.h. Sie haften mit Ihrem ganzen Vermögen und dem pfändbaren Teil Ihres Einkommens. Die Bürgschaft ist in der Regel nicht kündbar. Nur der Bürgschaftsnehmer kann Sie aus der Haftung entlassen, wird er aber nicht tun, warum auch.</p>
<p style="text-align: justify">Also auch bei Ehepaaren, die Kredite besser immer auf nur einen Namen machen, damit bei einer Insolvenz zumindest der andere Teil handlungsfähig bleibt. Wenn die Bank einen Kredit ansonsten nicht gibt, dann ist man auch nicht kreditwürdig und sollte es lassen.</p>
<p style="text-align: justify">Quelle: PresseBox.</p>
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		<title>Service der Finanzbranche von 2010 bis heute</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/service-der-finanzbranche-von-2010-bis-heute/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2015 09:00:11 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Prof. Dr. Thomas Liebetruth]]></category>
		<category><![CDATA[Service der Finanzbranche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg. "Unseriöse Beratungen!" "Nicht der Kunde, sondern der Profit ist König!" Gerade in der heißen Phase der Finanzkrise war die mediale, öffentliche Kritik an der Finanzbranche groß. Doch abgesehen vom faktischen Fehlverhalten einiger Unternehmen - wie gerechtfertigt sind diese Vorwürfe? Wie war es um die Beratungsqualität der Finanzdienstleister in den letzten Jahren bestellt</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Hamburg. &#8222;Unseriöse Beratungen!&#8220; &#8222;Nicht der Kunde, sondern der Profit ist König!&#8220; Gerade in der heißen Phase der Finanzkrise war die mediale, öffentliche Kritik an der Finanzbranche groß. Doch abgesehen vom faktischen Fehlverhalten einiger Unternehmen &#8211; wie gerechtfertigt sind diese Vorwürfe? Wie war es um die Beratungsqualität der Finanzdienstleister in den letzten Jahren bestellt, und wie sieht es heute aus? Wie unterscheiden sich Banken und Versicherer? Und in welchen Servicebereichen gibt es Auffälligkeiten? Prof. Dr. Thomas Liebetruth (OTH Regensburg) stellt nun die Ergebnisse einer erstmaligen Metaanalyse vor, die diese Fragen fundiert beantwortet.</p>
<p style="text-align: justify">Die Untersuchung basiert auf Marktforschungsstudien des Deutschen Instituts für Service-Qualität und reflektiert die Entwicklung der Servicequalität der Finanzdienstleistungsbranche. Einige spannende Ergebnisse:</p>
<p style="text-align: justify">&#8211; Die durchschnittliche Servicequalität der gesamten Branche pendelte im Verlauf der letzten Jahre zwischen einem guten und einem befriedigenden Niveau.</p>
<p style="text-align: justify">&#8211; In den akuten Jahren der Finanzkrise (2011/2012) fielen die Beratungen vor Ort deutlich besser aus. Danach nahm die Qualität des Services in diesem Bereich wieder ab.</p>
<p style="text-align: justify">&#8211; Die Finanzbranche war in den Servicebereichen Telefon, Internet und Beratung vor Ort konstant deutlich besser aufgestellt als im Servicebereich E-Mail.</p>
<p style="text-align: justify">&#8211; Die Service-Schwachstelle E-Mail-Bearbeitung manifestiert sich zum Beispiel auch in der Wartezeit. Laut aktueller Studien des Jahres 2014 mussten Kunden im Schnitt noch über 24 Stunden auf die Beantwortung ihrer E-Mail-Anfrage warten.</p>
<p style="text-align: justify">&#8211; Vergleich Banken versus Versicherer: Der Service der Banken war insgesamt besser als der von Versicherungsunternehmen.</p>
<p style="text-align: justify">&#8211; Detailergebnis Banken: Der telefonische Service der Direktbanken war kontinuierlich besser als jener der klassischen Finanzinstitute.</p>
<p style="text-align: justify">&#8211; Detailergebnis Versicherer: Direktversicherer sind in puncto E-Mail-Bearbeitung und Qualität der Internetauftritte deutlich besser aufgestellt als klassische Versicherer. Der telefonische Service verläuft auf einem vergleichbaren Niveau.</p>
<p style="text-align: justify">&#8222;Die These von der Servicewüste Deutschland ist, zumindest in der Finanzbranche, so nicht haltbar&#8220;, so Autor Prof. Dr. Thomas Liebetruth. &#8222;Die Entwicklung der Servicequalität in den letzten Jahren hat vor allem zweierlei gezeigt: Zum einen sind Pauschalurteile angesichts sehr positiver Ergebnisse von Unternehmen unangebracht, und zum zweiten bewegt sich die Servicequalität selbst im Branchendurchschnitt zwischen den Qualitätsurteilen gut und befriedigend.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify">Grundlage der wissenschaftlichen Analyse waren 81 Studien, die das Deutsche Institut für Service-Qualität im Zeitraum 2010 bis August 2014 im Bereich der Finanzdienstleistungsbranche (Banken und Versicherer) durchgeführt hat. Anhand von Mystery-Tests wurden dabei rund 300 Unternehmen unter die Lupe genommen. Untersucht wurde die Servicekanäle Telefon, Internet, E-Mail &#8211; sowie bei Unternehmen mit Filialgeschäft &#8211; die Beratung vor Ort. In die Auswertung flossen insgesamt 42.225 Servicekontakte.</p>
<p style="text-align: justify">Quelle: Deutsches Institut für Service-Qualität.</p>
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		<item>
		<title>Immobilien als Kapitalanlage</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/immobilien-als-kapitalanlage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Dec 2014 14:31:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nürnberg. Trotz Preissteigerungen der letzten Jahre sind Immobilien in etlichen Städten weiterhin attraktive Kapitalanlage / Das zeigt eine aktuelle Auswertung von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/immobilien-als-kapitalanlage/">Immobilien als Kapitalanlage</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Nürnberg. Trotz Preissteigerungen der letzten Jahre sind Immobilien in etlichen Städten weiterhin attraktive Kapitalanlage / Das zeigt eine aktuelle Auswertung von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / In der Hälfte der 14 größten deutschen Städte sanken oder stagnierten die Wohnungspreise in den letzten 10 Jahren / Nur in 4 der untersuchten Städte stiegen die Mieten stärker als die Inflation</p>
<p style="text-align: justify">Der Erwerb einer Immobilie zur Kapitalanlage lohnt sich in vielen deutschen Großstädten noch immer. Zwar stiegen in einigen der Städte mit mehr als 500.000 Einwohnern die Kaufpreise schneller als die Mieten. Anleger müssen sich davon aber nicht unbedingt abschrecken lassen: Denn dank der aktuell sehr niedrigen Zinsen kann sich eine Immobilie zur Kapitalanlage oft auch noch in den teureren Städten lohnen. Die Marktentwicklung in den 14 größten deutschen Städten zeigt ein aktueller 10-Jahresvergleich von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale. Untersucht wurden die Miet- und Kaufpreise von Wohnungen im 1. Quartal 2004, im 1. Quartal 2009 und im 1. Quartal.</p>
<p style="text-align: justify">Entscheidend für die Bewertung, ob sich ein Erwerb lohnt, ist neben dem Zinsniveau auch der Mietmultiplikator. Er sagt aus, das Wievielfache der Jahresmiete man für eine Immobilie investieren muss. Dabei gilt: Je höher der Multiplikator, desto teurer die Immobilie (eine Tabelle mit den Mieten, Kaufpreisen und Mietmultiplikatoren finden Sie unten). Die Unterschiede zwischen den einzelnen Städten sind dabei frappierend: In München beläuft sich beispielsweise die mittlere Miete aktuell auf 14,30 Euro pro Quadratmeter. Bei einem Kaufpreis von 5.192 Euro zahlt der Käufer damit gut die 30-fache Jahresmiete (2009: 21 Jahresmieten). Ebenfalls sehr teuer ist Hamburg: Dort beläuft sich dieser so genannte Mietpreismultiplikator auf 26,7 (2009: 19). In Berlin und Frankfurt am Main liegt er bei 24,5 (2009: 21,6) sowie 23 (2009: 19,7).</p>
<p style="text-align: justify">In einigen Städten, in denen die Kaufpreise in den letzten Jahren nur moderat angestiegen sind, liegen die Multiplikatoren derzeit bei rund 20, so zum Beispiel in Nürnberg und Stuttgart. Noch günstiger ist dieses Verhältnis in Städten, die im 10-Jahresvergleich mit Preisrückgängen zu kämpfen hatten, so zum Beispiel in Essen (13,4) oder Bremen (14,8). Grund für diese günstigeren Bewertungen sind vermutlich die von potenziellen Käufern erwarteten schlechteren Zukunftsaussichten dieser Städte, die heute von strukturellen Veränderungen und hoher Arbeitslosigkeit und teilweise sogar von Bevölkerungsrückgängen betroffen sind.</p>
<p style="text-align: justify">Kapitalanlage kann sich dank niedriger Zinsen noch lohnen</p>
<p style="text-align: justify">Dramatische Preis- und Mietsteigerungen bei Wohnungen gab es in den vergangenen 10 Jahren nur in wenigen deutschen Großstädten. Carsten Schlabritz, CEO der Immowelt AG, ist deshalb überzeugt: &#8222;Von einer Immobilienblase in Deutschland kann gar keine Rede sein.&#8220; Eine solche läge vor, wenn Preise oder Mieten in der Breite in kurzer Zeit dramatisch gestiegen wären, was nicht der Fall ist.</p>
<p style="text-align: justify">Mietpreismultiplikatoren von deutlich über 20 sind zwar erste Anzeichen dafür, dass die Märkte heiß laufen können. Angesichts der derzeit historisch günstigen Zinsen von rund 2 Prozent relativiert sich dies aber wieder. Solide Finanzierungen sind bei solchen Zinsen oft darstellbar: Besonders wichtig ist allerdings eine möglichst lange Zinsfestschreibung und eine möglichst hohe Tilgung. So ist schon ein guter Teil des Darlehens abbezahlt, wenn in 10 oder 15 Jahren eine Anschlussfinanzierung fällig wird. Der dann zu finanzierende Restbetrag ist deutlich geringer als das Ursprungsdarlehen, somit würden die möglicherweise in der Zukunft höheren Zinsen weniger ins Gewicht fallen.</p>
<p style="text-align: justify">Moderate Entwicklung in vielen Städten</p>
<p style="text-align: justify">Im Zeitverlauf stellen sich die Entwicklungen der Miet- und Kaufpreise in den 14 untersuchten Städten sehr unterschiedlich dar. In 7 der 14 Großstädte stagnierten oder sanken die Kaufpreise im Zeitraum 2004 bis 2014 zwischen plus 1 Prozent (Köln) und minus 26 Prozent (Essen). In Düsseldorf (plus 19 Prozent) stiegen sie weniger stark als die Inflation in Höhe von rund 20 Prozent im Vergleichszeitraum. Zwei weitere Städte zeichnen sich durch eine inflationsbereinigt weitgehend stabile Entwicklung aus: Stuttgart (plus 22 Prozent) sowie Nürnberg (plus 24 Prozent). Nur in vier der untersuchten Städte müssen Käufer demnach heute deutlich mehr investieren als vor 10 Jahren.</p>
<p style="text-align: justify">Spitzenreiter ist hier die bayerische Landeshauptstadt München. Mit einem Anstieg von 53 Prozent zahlen Käufer heute im Mittel 5.129 Euro pro Quadratmeter, 2004 waren es noch 3.388 Euro. Starke Preisanstiege gab es außerdem in Frankfurt am Main (plus 34 Prozent auf 3.444 Euro), Berlin (plus 43 Prozent auf 2.650 Euro) und Hamburg (plus 47 Prozent auf 3.335 Euro). In den anderen 10 Städten fielen die Preissteigerungen deutlich geringer aus. Die Quadratmeterpreise liegen hier aktuell zwischen günstigen 1.000 Euro in Essen und noch moderaten 2.553 Euro in Stuttgart.</p>
<p style="text-align: justify">Preisanstieg nur in den letzten Jahren</p>
<p style="text-align: justify">Interessant wird der Vergleich, wenn man den 10-Jahreszeitraum in zwei Hälften teilt und die Entwicklung der Kaufpreise vor der Zäsur der weltweiten Finanzkrise mit ihrem Höhepunkt im Jahr 2009 und danach betrachtet. Hier zeigt sich: In ausnahmslos allen untersuchten Städten sanken die Preise zwischen 2004 und 2009 (auch in München mit minus 12 Prozent). Danach ging es in 13 der 14 Städte wieder &#8211; teils steil (München: 74 Prozent!) &#8211; nach oben. Einzige Ausnahme ist Essen mit einem Minus von 10 Prozent.</p>
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		<title>Ist das Sparbuch als Geldanlage noch zeitgemäß?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Oct 2014 08:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Festgeldkonto]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Konto]]></category>
		<category><![CDATA[Sparbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesgeldkonto]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist eine der ältesten Methoden sein Geld anzulegen – das Sparbuch. Doch ist es angesichts der Finanzkrise und zunehmender Inflation noch eine angemessene Variante sein Geld sicher anzulegen? Ist ein Sparbuch sinnvoll? Viele Menschen legen ihr Geld auf die Seite, um sich für finanzielle Engpässe, Neuanschaffungen oder die Vorsorge im Alter ein gewisses Polster &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine der ältesten Methoden sein Geld anzulegen – das Sparbuch. Doch ist es angesichts der Finanzkrise und zunehmender Inflation noch eine angemessene Variante sein Geld sicher anzulegen?</p>
<p><strong>Ist ein Sparbuch sinnvoll?</strong></p>
<p>Viele Menschen legen ihr Geld auf die Seite, um sich für finanzielle Engpässe, Neuanschaffungen oder die Vorsorge im Alter ein gewisses Polster anzulegen. Die Wahl der richtigen Geldanlage fällt hier nicht immer leicht. Denn angesichts unvorhersehbarer Finanzmärkte und nur vage kalkulierbarer Risiken, ist es schwieriger geworden die passende Geldanlage zu finden, die auch auf längere Sicht einen finanziellen Gewinn und zumindest ein gewisses Maß an Sicherheit bieten kann.</p>
<p>Im Mai sind die Verbraucherpreise um 2,3% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.</p>
<p>Wer sein Kapital auf Dauer auf einem Sparbuch anlegt, muss mit einem Wertverlust rechnen.</p>
<p>Denn nimmt man beispielsweise den Topzinssatz eines aktuellen Anbieters von 1,5% und rechnet diese gegen die 2,3%, erreicht man innerhalb von 10 Jahren einen nicht unerheblichen Wertverlust seines sauer Ersparten.</p>
<p>Um sein Erspartes auch kurzfristig verfügbar zu machen, sollte man auch Festgeldkonten und Tagesgeldkonten in Betracht ziehen. Vor- und Nachteile gibt es natürlich auch bei diesen beiden Modellen.</p>
<figure id="attachment_5160" aria-describedby="caption-attachment-5160" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5160 size-full" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/10/Sparbuch_Anlage_Geld_Vosorge_Ratgeber_TippsFotolia_2867025_XS_1__33cb840f8a.jpg" alt="Quelle: RGZ" width="250" height="166" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/10/Sparbuch_Anlage_Geld_Vosorge_Ratgeber_TippsFotolia_2867025_XS_1__33cb840f8a.jpg 250w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/10/Sparbuch_Anlage_Geld_Vosorge_Ratgeber_TippsFotolia_2867025_XS_1__33cb840f8a-150x100.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption id="caption-attachment-5160" class="wp-caption-text">Quelle: RGZ</figcaption></figure>
<p><strong>Tagesgeldkonto &#8211; besser als Sparbuch?</strong></p>
<p>Das Tagesgeldkonto hat den Vorteil, dass es flexibel und renditestark ist und das darauf abgelegte Sparguthaben – dank höherer Zinssätze- vermehrt. Auch ist es vorteilhaft, dass man als Inhaber eines solchen Tagesgeldkontos täglich über sein Geld verfügen kann. Bei der Wahl des Anbieters sollte man jedoch darauf achten, dass es sich um Angebote handelt, bei denen die deutsche Einlagensicherheit dahinter steht.</p>
<p><strong>Festgeldkonto</strong></p>
<p>Ein Festgeldkonto lohnt sich für denjenigen, der sein Geld nicht kurzfristig anrühren möchte. Das heißt wer keine flexible Lösung zum Sparen sucht, für den könnte ein Festgeldkonto durchaus attraktiv sein.</p>
<p>Häufig wird für die Eröffnung eines solchen Kontos jedoch ein Mindestbeitrag erforderlich, das sind meist um die 5000€. Für diesen Sparbetrag wird dann mit der Bank ein gewisser Sparzeitraum mit einem entsprechenden Zinssatz vereinbart. Dieser Zeitraum erstreckt sich meist über drei, sechs oder zwölf Monate, bis hin zu drei oder fünf Jahren. Hier gilt die Devise, umso länger der Sparzeitraum umso höher der Zinssatz, den man auf sein Sparguthaben erhält. Und auch hier sollte man, trotz attraktiver Lockangebote, vorzugsweise auf Anbieter zurückgreifen, welche den deutschen Sicherungsfonds angehören.</p>
<p>Sparen ist also auch eine Frage der Flexibilität. Man sollte vor seiner Wahl genau abwägen, was möchte man genau. Eine flexible Lösung oder etwas Längerfristiges mit höheren Zinssätzen? Eine intensive Beratung und das Vergleichen der Angebote sind in jedem Fall ratsam.</p>
<p>Quelle: RGZ</p>
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		<title>Bauen als Kapitalanlage in Zeiten der Finanzkrise &#8211; Die sicherste Anlage bleibt das eigene Haus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 08:55:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Baufritz]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Hausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Hausfinanzierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt kaum jemanden, der sich nicht überlegt, wie er sein Kapital langfristig sinnvoll anlegen kann, ohne große Verluste zu riskieren. In Zeiten der Finanzkrise vertrauen immer mehr Verbraucher der Investition in ein eigenes Heim als Kapitalanlage. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es gibt kaum jemanden, der sich nicht überlegt, wie er sein Kapital langfristig sinnvoll anlegen kann, ohne große Verluste zu riskieren. In Zeiten der Finanzkrise vertrauen immer mehr Verbraucher der Investition in ein eigenes Heim als Kapitalanlage. </strong></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-188" title="ev-0909-006_0909_baufritz_01" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/ev-0909-006_0909_baufritz_01.jpg" alt="ev-0909-006_0909_baufritz_01" width="500" height="387" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/ev-0909-006_0909_baufritz_01.jpg 500w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/ev-0909-006_0909_baufritz_01-150x116.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/ev-0909-006_0909_baufritz_01-300x232.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><br />
</strong></p>
<p>Aber man sollte vorher genau prüfen, für welches Hausangebot man sich entscheidet. Denn nicht jedes Haus wird in 20 oder 30 Jahren zwangsläufig auch mehr wert sein! Hausbauinteressenten sollten sich ein genaues Bild von den Wertsteigerungsqualitäten des zukünftigen Hauses machen. Der Allgäuer Holzhausspezialist Baufritz, bekannt für seine ökologische und perfekte Bauweise, bietet mit seinen Qualitätsnachweisen langfristige Mehr-Wert-Perspektiven für eine positive Wertentwicklung und somit die notwendige Sicherheit. „Mit drei Zertifikaten zu den Bereichen Gesundheitsklima, niedrige Energieverbrauchswerte und nachhaltige Bauqualität mit CO2-Ausweis, können sich Hausbaukunden schon heute auf eine Wertsteigerung der eigenen Immobilie freuen“, so Marketingleiter Dietmar Spitz, „Mit diesen Qualitätsbelegen hat man später nicht nur vielfache Verkaufsargumente; insbesondere gegenüber einem ‚herkömmlichen’ Einfamilienhaus, genießt man auch spürbares Wohlfühlklima“. Beispielsweise reduziert die speziell entwickelte Elektrosmog-Schutzebene „Xund-E“ von außen wirkende Mobilfunkstrahlen nachweislich auf ein Minimum. Außerdem sorgt der standardmäßige Gesundheitsschutz mit abgeschirmten Leitungen, Netzfreischaltern, streng schadstoffgeprüften Materialien und einer eigens entwickelten Biodämmung für ein einzigartiges Gesundheitsklima im Haus. Perfekt ausgeklügelte Heiz- und Lüftungssysteme sparen zudem teure Energiekosten. Auch mit vorbildlichen CO2-Werten für nachhaltiges Bauen können die aus nachwachsenden Rohstoffen gebauten VOLL-WERTE-HÄUSER glänzen. Mehr als 40 Tonnen CO2 werden mit jedem Haus langfristig gespeichert. Das ist aktiver Klimaschutz!</p>
<p>Weitere Informationen unter www.baufritz-epr.de.</p>
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		<title>Zweitmarktfonds sind Gewinner in der Krise</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/zweitmarktfonds-sind-gewinner-in-der-krise/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 21:15:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Zweitmarkfonds]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kapitalanleger, die jetzt in geschlossene Zweitmarktfonds investieren, sind die großen Nutznießer der gegenwärtigen Krise auf den Anlagemärkten. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/zweitmarktfonds-sind-gewinner-in-der-krise/">Zweitmarktfonds sind Gewinner in der Krise</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kapitalanleger, die jetzt in geschlossene Zweitmarktfonds investieren, sind die großen Nutznießer der gegenwärtigen Krise auf den Anlagemärkten. </strong></p>
<p>Weil jetzt auch institutionelle Anleger ihre Beteiligungen an geschlossenen Fonds verstärkt auf dem Zweitmarkt zum Kauf anbieten, werden Fondsbeteiligungen nach Beobachtungen der Beneke Zweitmarkt AG durchschnittlich mit Abschlägen von 50 Prozent gehandelt.</p>
<p>Um nach den Abwertungen bei Aktien vorgegebene Quoten innerhalb bestimmter Assets einhalten zu können, stehen Banken, Versicherungen und Pensionsfonds derzeit unter hohem Verkaufsdruck anderer Bestandteile ihrer Portfolios. Dazu zählen auch Fondsbeteiligungen. Zweitmarktfonds sehen sich daher ihrerseits in der Lage, weit unter Wert die Portfolios zu füllen. Nach Berechnungen der Beneke AG übersteigt das Angebot die Nachfrage um etwa 300 Prozent. Vorstand Wilfried Beneke: „Die günstigen Einstiegspreise dürften den Anlegern in Zweitmarktfonds hohe Renditen bescheren.“</p>
<p>Zweitmarktfonds investieren in über 100 verschiedene Einzelfonds, die alle einen mehrjährigen, nachprüfbaren Verlauf haben. Damit ist das Risiko breit gestreut und die Zweitmarktfonds weisen eine höhere Sicherheit aus. Beneke sieht diese Konstellation – hohe Rendite durch günstige Einstiegskurse und hohe Sicherheit durch breite Streuung – als einen entscheidenden Vorteil gegenüber Einzel-Fonds und als seltene Chance für Anleger an. Für die Vermögensstrukturierung seien Zweitmarktfonds daher als ein stabilisierendes Instrument anzusehen.</p>
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		<title>Verbraucherzentrale NRW warnt vor Lockzinsen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/verbraucherzentrale-nrw-warnt-vor-lockzinsen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 05:51:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[DAB-Direktbank]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
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		<category><![CDATA[Fondsparen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wertpapiere]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Finanzkrise nehmen viele Geldinstitute die Privatkunden wieder ins Visier, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen. Vor allem Werbeaktionen für die Gewinnung von Neukunden finden dabei die Kritik der Verbraucherzentrale NRW. Die Aktionen nämlich sind oftmals mit Haken und Ösen versehen. So bietet die DAB-Direktbank scheinbar sensationelle acht Prozent fürs Tagesgeld an. &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/verbraucherzentrale-nrw-warnt-vor-lockzinsen/">Verbraucherzentrale NRW warnt vor Lockzinsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Finanzkrise nehmen viele Geldinstitute die Privatkunden wieder ins Visier, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen. Vor allem Werbeaktionen für die Gewinnung von Neukunden finden dabei die Kritik der Verbraucherzentrale NRW. Die Aktionen nämlich sind oftmals mit Haken und Ösen versehen.</p>
<p>So bietet die DAB-Direktbank scheinbar sensationelle acht Prozent fürs Tagesgeld an. Doch die Liste der Bedingungen ist lang. So gilt der Sonderzins nicht nur allein für Neukunden, sondern ist überdies noch an die Eröffnung eines Wertpapier-Depots bis Ende Januar gebunden.</p>
<p>Wer bis zum 15. März keine Wertpapiere oder Fondsanteile von einer anderen Bank auf das DAB-Depot überträgt, bekommt nur 5,5 Prozent. Erst wenn Aktien und Fonds im Depot liegen, steigt der Sonderzins schrittweise an, bis schließlich bei einem Depotübertrag von 100.000 Euro der Höchstzins von acht Prozent erreicht wird. Der wird jedoch nur bis Ende Juni und maximal auf ein Tagesgeld-Guthaben von 30.000 Euro gezahlt. Danach gibt`s nur noch den Standardzins, der liegt derzeit bei drei Prozent.</p>
<p>Eine ähnlich Masche strickt CortalConsors. Die Online-Wertpapierbank hat ihren Sonderzins beim Tagesgeld für Kunden auf sechs Prozent hochgeschraubt. Genauso beeindruckend ist allerdings auch die Sternchenliste: Der Zins gilt nur für Guthaben bis 25.000 Euro, ist auf sechs Monate befristet und an eine Wertpapierübertragung von mindestens 6.000 Euro gebunden.</p>
<p>Im Vergleich zur DAB-Bank lauert bei CortalConsors eine zusätzliche Falle: Wenn nicht wenigstens eine Wertpapiertransaktion pro Quartal durchgeführt wird oder auf Tages- bzw. Festgeldkonten mindestens 2500 Euro liegen, ist die Führung des Wertpapierdepots nicht mehr gratis, sondern kostet 1,95 Euro pro Monat.</p>
<p>Ohne Wertpapierzwang, aber immer noch mit Einschränkungen versieht die Netbank ihren Extrazins von 4,5 Prozent. Dieser gilt nur sechs Monate lang für Neukunden, wenn ein Girokonto eröffnet wird.Der Extrazins ist auf einen Höchstbetrag von 50.000 Euro beschränkt und sinkt danach wieder auf 3,3 Prozent.</p>
<p>Eine böse Falle für Wohlhabende: Wird nur ein Cent mehr als 50.000 Euro angelegt, kracht der Zins für den gesamten Betrag auf das Standardniveau. Auch das Fünf-Prozent-Angebot der Volkswagen-Bank gilt nur für Neukunden und ist auf 30.000 Euro pro Anleger und zeitlich bis Ende Mai begrenzt.</p>
<p>Auf &#8222;neues Geld” ist auch die ING-DiBa aus. Jedoch ist es der Direktbank gleich, ob es von Alt- oder Neukunden stammt. Die Bedingung hier: Auf dem Tagesgeldkonto gibt es vom 1. Februar bis Ende April vier statt drei Prozent Zins – vorausgesetzt, die Einzahlung ist nach dem 1. Januar erfolgt. Ab Mai sinkt der Ertrag wieder auf den Standardzins. Neukunden winkt zudem bei einer Starteinlage ab 5000 Euro ein Tankgutschein im Wert von 25 Euro.</p>
<p>Thomas Bieler hält von Lockangeboten mit Einschränkungen wenig: ”Wer mit Lockofferten langfristig überdurchschnittliche Zinsen einfahren will, muss nach dem Auslaufen des Sonderzinses stets eine neue Bank mit Kundenaktion suchen”, warnt der Finanzexperte der Verbraucherzentrale NRW. &#8220; Denn eins ist klar: In der zweiten Runde wird der Neukunde zum Altkunden und dann sind nur noch die Standardkonditionen angesagt.”</p>
<p>Vor allem, wenn der Extrazins an den Abschluss weiterer Finanzprodukte gekoppelt ist, kann zudem schnell der Überblick verloren gehen. Zusätzlichen Aufwand verursacht das Umschichten der Freistellungsaufträge, damit die Zinseinnahmen nicht um die Abgeltungssteuer gekürzt werden. ”Sinnvoller ist es, eine Bank zu suchen, deren Standardkonditionen schon über Jahre hinweg in der Spitzengruppe vertreten sind”, empfiehlt Bieler.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/verbraucherzentrale-nrw-warnt-vor-lockzinsen/">Verbraucherzentrale NRW warnt vor Lockzinsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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