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	<title>Zentralbank</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Zentralbank</title>
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		<title>Aktienmärkte trotzen politischer Nervosität</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktienmaerkte-trotzen-politischer-nervositaet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Mar 2017 12:59:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>München/Salzburg - Waren die steigenden Kurse an den globalen Aktienmärkten seit Ende der letzten großen Rezession im Jahr 2009 in erster Linie der expansiven Geldpolitik wichtiger Zentralbanken geschuldet, sind mittlerweile steigende Konjunktur- und Inflationserwartungen dafür verantwortlich.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>München/Salzburg</strong> &#8211; Waren die steigenden Kurse an den globalen Aktienmärkten seit Ende der letzten großen Rezession im Jahr 2009 in erster Linie der expansiven Geldpolitik wichtiger Zentralbanken geschuldet, sind mittlerweile steigende Konjunktur- und Inflationserwartungen dafür verantwortlich. „Beide zusammen bestimmen das nominale Wirtschaftswachstum, das wiederum der wichtigste Faktor für die Gewinnentwicklung der Unternehmen ist. Man kann also sagen, dass die Kurse jetzt nicht mehr aufgrund der Geldpolitik der Notenbanken, sondern aus den richtigen Gründen steigen“, kommentiert Christian Nemeth, Vorstandsmitglied und Chief Investment Officer der Zürcher Kantonalbank Österreich AG, diese Entwicklung. Zuletzt legten die globalen Aktienmärkte erneut kräftig zu, wobei die Entwicklung in den Regionen der Welt relativ einheitlich ausfiel. Sektoral gab es sehr wohl Unterschiede, Informationstechnologie und Gesundheit zählten zu den Spitzenreitern.</p>
<figure id="attachment_23875" aria-describedby="caption-attachment-23875" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23875" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/Christian-Nemeth_ZKB-Oesterreich-1.jpg" alt="" width="620" height="465" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/Christian-Nemeth_ZKB-Oesterreich-1.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/Christian-Nemeth_ZKB-Oesterreich-1-150x113.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/03/Christian-Nemeth_ZKB-Oesterreich-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23875" class="wp-caption-text">Quelle: Zürcher Kantonalbank Österreich AG</figcaption></figure>
<h2>Anleihen- und Rohstoffmärkte mit Licht und Schatten</h2>
<p style="text-align: justify;">Anders als bei Dividendenpapieren geht die Entwicklung an den Anleihenmärkten zumindest teilweise auch nach unten. So sanken in den vergangenen Wochen die Renditen der als sicher geltenden Staatsanleihen, etwa jene der Schweiz oder Deutschlands. Im Gegensatz dazu stiegen die Renditen von Bonds jener Länder, in denen die politische Ausrichtung zur Disposition steht. „Wir halten bei den Anleihen die Duration weiterhin kurz und empfehlen Beimischungen aus den Bereichen Emerging Markets und High Yield“, erklärt Nemeth. Ähnlich durchwachsen wie Anleihen entwickelten sich zuletzt die Rohstoffe. Während die Edelmetallpreise stark zulegen konnten, tritt Erdöl auf der Stelle und die Agrarrohstoffe sind mehrheitlich im Minus.</p>
<h2>Zinserhöhungen in den USA, solides Wachstum in der Eurozone</h2>
<p style="text-align: justify;">Aus Sicht der Zürcher Kantonalbank Österreich AG sollten das positive konjunkturelle Momentum und die anziehende Inflation der US-Notenbank Fed genügend Spielraum für den weiteren Normalisierungsprozess bei den Leitzinsen geben. Die Privatbank rechnet daher weiterhin mit drei Zinsschritten im Jahr 2017. Die Europäische Zentralbank EZB bleibt 2017 indessen expansiv, das Wachstum in der Eurozone entwickelte sich zuletzt solide. Im vierten Quartal 2016 wuchs die Wirtschaft um 0,4 %. Deutschland lag genau im Durchschnitt der Eurozone, Österreich durfte sich über einen Zuwachs von 0,6 % freuen und lag damit ex aequo mit Portugal auf Platz drei. Nur die Slowakei mit einem Plus von 0,8 % und Spanien mit 0,7 % verzeichneten ein größeres Wachstum. Weit weg von einer wirtschaftlichen Normalisierung sind die Griechen mit -0,4 %. Noch schlechter erging es nur der finnischen Wirtschaft. In Summe nahm das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone im vergangenen Jahr übrigens um 1,7 % zu.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Aktien: Mehrere Regionen haben ihren Reiz</h2>
<p style="text-align: justify;">Für die Assetklasse Aktien spricht nach wie vor einiges. Die Gewinnaussichten der Unternehmen bleiben erhellt, lediglich politische Ereignisse könnten das erfreuliche Aktienumfeld beeinflussen. Bei ihrer Anlagepolitik lässt die auf Private Banking in Österreich und Deutschland spezialisierte Zürcher Kantonalbank Österreich AG die regionalen Aktienquoten unverändert. Gute Argumente gibt es für Titel aus verschiedenen Regionen. „Für die USA sprechen das konjunkturelle Momentum sowie der starke US-Dollar. Europa ist dafür aus Bewertungssicht deutlich tiefer und sollte über den Export profitieren. Die günstigste Bewertung weisen die Emerging Markets auf und solange es hier zu keinen massiven Verwerfungen bei den Kapitalströmen kommt, sollten auch die Schwellenländer von den rosigen Wirtschaftsaussichten profitieren“, erläutert Nemeth.</p>
<p><em>Quelle: Zürcher Kantonalbank Österreich AG</em></p>
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		<title>Globalisierung, Transparenzanforderungen und technische Innovationen setzen Institute unter Druck</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/globalisierung-transparenzanforderungen-und-technische-innovationen-setzen-institute-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 09:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor der Finanzkrise agierten Zentralbanken hinter den Kulissen als hoch effektive und mächtige unabhängige Institutionen. Sie sorgten für Preisstabilität und waren das Rückgrat eines nationalen Finanzsystems. Doch als Folge der weltweiten Finanzkrise und der internationalen Staatsschuldenkrise sehen sich Zentralbanken heute weltweit einem wachsenden öffentlichen Interesse ausgesetzt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor der Finanzkrise agierten Zentralbanken hinter den Kulissen als hoch effektive und mächtige unabhängige Institutionen. Sie sorgten für Preisstabilität und waren das Rückgrat eines nationalen Finanzsystems. Doch als Folge der weltweiten Finanzkrise und der internationalen Staatsschuldenkrise sehen sich Zentralbanken heute weltweit einem wachsenden öffentlichen Interesse ausgesetzt. Hinzu kommen neue Herausforderungen: strengere Regulierung der Finanzmärkte und Institutionen, wachsende Globalisierung und komplexere Organisationen, digitale Innovationen und zunehmender Kampf um Talente. Diese Entwicklungen analysieren die Finanzexperten von Roland Berger in ihrer neuen Studienserie &#8222;New realities in central banking&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Zentralbanken stehen vor einer großen Transformation&#8220;, sagt Adrian Weber, Partner von Roland Berger. &#8222;Dabei ist eine umfassende organisatorische Professionalisierung der Zentralbanken in den hochentwickelten Volkswirtschaften unabdingbar. Denn vor allem der Sparzwang der öffentlichen Hand, die hohen Anforderungen an Transparenz und die anhaltende Niedrigzinspolitik setzen Zentralbanken immer stärker unter Druck.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Vier Säulen für eine erfolgreiche Transformation</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Damit Zentralbanken für das Finanzsystem der Zukunft und die Einführung einer digitalen Währung gerüstet sind, sollten sie deshalb ihre Organisation weiterentwickeln. &#8222;Da jede Zentralbank historisch anders aufgestellt ist, gibt es allerdings keine Universallösung&#8220;, warnt Roland Berger-Partner Markus Strietzel. &#8222;Allerdings basiert eine erfolgreiche Transformation grundsätzlich auf vier Säulen: Reorganisation, effektive Führung, operative Effizienz und eine zukunftsorientierte Personalpolitik.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig ist insbesondere, schlanke und effiziente Strukturen zu schaffen. Eine optimierte Führungsstruktur ermöglicht effiziente Entscheidungsprozesse; Support-Funktionen sollten so weit wie möglich zentralisiert bzw. ausgelagert werden. Die Kostenbasis aktiv zu steuern ermöglicht außerdem weitere Einsparungen; dadurch können Zentralbanken mehr Kapital in neue strategische Prioritäten reinvestieren.</p>
<p style="text-align: justify;">In Zeiten des Kampfs um die besten Talente stehen Zentralbanken zudem im Wettbewerb mit weiteren Finanzinstituten. &#8222;Die Mitarbeiterführung und -entwicklung spielen daher bei der Umgestaltung der Organisation eine sehr wichtige Rolle&#8220;, sagt Adrian Weber. &#8222;Dabei werden auch Mitarbeiterprofile, die bislang nicht im Fokus standen, etwa in der IT, an Bedeutung gewinnen. Nur so können wichtige Innovationen in der hierarchisch strukturierten Organisation einer Zentralbank besser evaluiert, vorangetrieben und implementiert werden.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Digitale Währungen bringen neue Hürden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu den Innovationen, die auch für Zentralbanken besonders relevant sind, gehört auch die Einführung einer digitalen Währung als Pendant zum Bargeld. Solche Währungen werden analog zu Banknoten und Münzen in einer digitalen Brieftasche gespeichert. &#8222;Gedruckt&#8220; oder herausgegeben wird auch diese Währung von einer Zentralbank.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Aktuell ist es aber noch zu früh, auf eine bestimmte Technologie zu setzen, da sich gerade verschiedene Ansätze gleichzeitig entwickeln&#8220;, sagt Markus Strietzel. Während manche Anbieter auf die dezentralisierte Blockchain-Technologie setzen, haben sich andere für die Einbindung von digitalen Intermediären entschieden. &#8222;Zentralbanken müssen im Einzelfall die Stärken und Schwächen der jeweiligen Technologien prüfen und die richtige Entscheidung treffen&#8220;, so Strietzel. &#8222;Allerdings fehlt vielen Instituten noch das nötige Know-how und die Agilität, um mit dem rasanten Tempo der technologischen Entwicklungen umzugehen.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Digitale Währungen bringen große Vorteile mit sich: Sie können die Kosten für Banknotendruck, Münzprägung, Bargeldaufbewahrung und -transport sowie Geldwäschebekämpfung deutlich reduzieren. Zudem beschleunigen sie die finanzielle Integration aufstrebender Märkte. &#8222;Wir sind davon überzeugt, dass digitale Währungen in Zukunft eine wichtige Rolle spielen werden&#8220;, sagt Adrian Weber. &#8222;Es gibt bereits erste vielversprechende Pilotprojekte und die weitere Einführung wird komplementär zum bestehenden Bargeld vorangetrieben.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Daraus ergibt sich allerdings ein großer Handlungsbedarf für Zentralbanken: &#8222;Um diese Entwicklung des Finanzmarkts aktiv mitgestalten zu können, benötigen sie effektive<br />
Organisationsstrukturen, technische Fähigkeiten und eine große Flexibilität&#8220;, betont Weber.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Roland Berger</em></p>
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		<item>
		<title>Zinsgeschäft der Banken läuft besser als behauptet</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zinsgeschaeft-der-banken-laeuft-besser-als-behauptet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2016 10:27:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Leipzig – Trotz Nullzinspolitik: Die Zinsmargen und Zinsüberschüsse entwickeln sich vorteilhaft für viele Finanzinstitute. Das ergab eine aktuelle Analyse des Fachportals Kreditvergleich.net. Die Leipziger gingen der Frage nach, wie sehr die Geschäftsbanken wirklich unter den derzeitigen Marktbedingungen leiden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Leipzig</strong> – Trotz Nullzinspolitik: Die Zinsmargen und Zinsüberschüsse entwickeln sich vorteilhaft für viele Finanzinstitute. Das ergab eine aktuelle Analyse des Fachportals Kreditvergleich.net. Die Leipziger gingen der Frage nach, wie sehr die Geschäftsbanken wirklich unter den derzeitigen Marktbedingungen leiden.</p>
<figure id="attachment_153988" aria-describedby="caption-attachment-153988" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-153988" src="https://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2016/04/zinsentwicklung-im-einlagengeschaeft-private-haushalte-618x482.jpg" alt="Quelle: Franke-Media.net/Kreditvergleich.net" width="618" height="482" /><figcaption id="caption-attachment-153988" class="wp-caption-text">Quelle: Franke-Media.net/Kreditvergleich.net</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die schlechte Zinsertragslage muss über höhere Gebühren abgefedert werden oder Die Null-Zins- Politik der Europäischen Zentralbank ist schuld an immer kleineren Zinsmargen – das Wehklagen deutscher Banken klingt bekannt. Aber ist es berechtigt? Das Fachportal Kreditvergleich.net hat anhand von Daten und Statistiken der Deutschen Bundesbank die Haltbarkeit entsprechender Aussagen und Thesen analysiert. »Wir haben das Kredit- und Einlagengeschäft über den Zeitraum von 2008 bis 2015 betrachtet. Ein bemerkenswertes Ergebnis besteht darin, dass Banken und Sparkassen trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase ihre Kreditkonditionen nicht im selben Maße nach unten korrigieren, wie sie es im Einlagenbereich tun«, erklärt Marc Opitz, Finanzexperte von Kreditvergleich.net. »So profitieren Banken derzeit von sehr hohen Zinsmargen und steigende Zinsüberschüssen.« Kurzum: Das Zinsdilemma ist nicht unbedingt eines – zumindest aus interner Bankensicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zahlen belegen: Den Bankinstituten ist es gelungen, die Zinsmargen seit 2008 in beiden Richtungen, sowohl im Bereich der Kredit- als auch im Bereich der Einlagenzinsen zu ihren Gunsten zu nutzen. Die Aussage, die Null-Zins-Politik der EZB sei für die schwindenden Zinsmargen verantwortlich, kann hinsichtlich der Branchenentwicklung nicht gestützt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Indes zeigen sich andere Baustellen abseits des Zinsgeschäfts, unter denen Finanzinstitute tatsächlich leiden. Diese sind jedoch weit weniger leicht behebbar, wie z. B. der gewaltige Ergebnisdruck der Institute.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Franke-Media.net/Kreditvergleich.net</em></p>
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		<title>Zinskommentar der Dr. Klein &#038; Co. AG: Zinspolitik &#8211; Ergreifen die Notenbanken vor dem Jahresende neue Maßnahmen?</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/zinskommentar-der-dr-klein-co-ag-zinspolitik-ergreifen-die-notenbanken-vor-dem-jahresende-neue-massnahmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2015 11:38:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zinspolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lübeck - Die Baufinanzierungszinsen tendierten in den vergangenen Wochen erneut seitwärts und verharrten in Wartestellung auf neue geldpolitische Impulse, die noch vor dem Jahresende erfolgen könnten. Für weitere Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) spricht zum Beispiel eine zuletzt niedrige Inflationsrate der Eurozone von -0,1 Prozent. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/zinskommentar-der-dr-klein-co-ag-zinspolitik-ergreifen-die-notenbanken-vor-dem-jahresende-neue-massnahmen/">Zinskommentar der Dr. Klein &#038; Co. AG: Zinspolitik &#8211; Ergreifen die Notenbanken vor dem Jahresende neue Maßnahmen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Lübeck</strong> &#8211; Die Baufinanzierungszinsen tendierten in den vergangenen Wochen erneut seitwärts und verharrten in Wartestellung auf neue geldpolitische Impulse, die noch vor dem Jahresende erfolgen könnten. Für weitere Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) spricht zum Beispiel eine zuletzt niedrige Inflationsrate der Eurozone von -0,1 Prozent. Die negative Inflationsentwicklung im September verdeutlicht ein weiteres Mal, dass das laufende Anleihekaufprogramm der EZB bisher kaum Früchte getragen hat. Entsprechend stellte der Vorsitzende der Zentralbank, Mario Draghi, im Anschluss an die letzte Zinssitzung explizit weitere inflationsstärkende Maßnahmen in Aussicht.</p>
<figure id="attachment_17756" aria-describedby="caption-attachment-17756" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-17756" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/ziko_drk_november_high-300x332.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Dr. Klein &amp; Co. Aktiengesellschaft/Dr. Klein &amp; Co. AG&quot;" width="300" height="332" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/ziko_drk_november_high-300x332.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/ziko_drk_november_high-136x150.jpg 136w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/ziko_drk_november_high.jpg 620w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-17756" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Dr. Klein &amp; Co. Aktiengesellschaft/Dr. Klein &amp; Co. AG&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Im Rahmen der jüngsten geldpolitischen Sitzung beließ die EZB den Leitzins (Hauptrefinanzierungssatz) wie in den Vormonaten auf dem Rekordtief von 0,05 Prozent. Das Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank umfasst weiterhin ein monatliches Ankaufvolumen von knapp 60 Milliarden Euro und soll bis mindestens September 2016 laufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Besagtes Anleihekaufprogramm konnte die Inflationsrate im Euroraum bisher nicht nachhaltig stärken, auch wenn sich bereits anderweitig positive Auswirkungen des Kaufprogramms zeigen. So veröffentlichte die Europäische Zentralbank einen Bericht, der eine verbesserte Kreditvergabe der Banken seit Beginn der Anleihenkäufe belegt. Nichtsdestotrotz will die EZB auf der Zinssitzung Anfang Dezember genau prüfen, ob die bisherige Geldpolitik das Wirtschaftswachstum ausreichend unterstützt und hat bereits hohe Erwartungen auf eine Modifikation des Anleihekaufprogramms geschürt. Mario Draghi kündigte erneut explizit an, dass der Wille und die Fähigkeit zu reagieren bestehe.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein ähnliches Bild bot sich nach der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed: Auch sie veränderte den Leitzins zuletzt nicht, stellte aber in ihrem Kommentar zum Zinsentscheid fest, dass man höhere Zinsen rechtfertigen könne. So besteht nach wie vor die Möglichkeit, dass der US-Leitzins auf der letzten Fed-Zinssitzung des Jahres Mitte Dezember angehoben wird. Die Chancen auf eine − zumindest geringe − Anhebung des Leitzinses sind zuletzt wieder gestiegen, da die Federal Reserve Ende Oktober die Lage der Weltwirtschaft und insbesondere der Schwellenländer weniger kritisch als in den vorherigen Monaten bewertete. Gleichzeitig konstatierte die Fed ein moderates Wachstum der US-Wirtschaft ohne weitere einschränkende Bemerkungen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Auswirkungen möglicher geldpolitischer Maßnahmen auf die Baufinanzierungszinsen:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Baufinanzierungszinsen hielten in den vergangenen Wochen an ihrem Seitwärtstrend fest &#8211; unter dem Strich stand ein minimaler Rückgang der Bestzinsen für 10-jährige Hypothekendarlehen um fünf Basispunkte.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Sowohl eine Ausweitung des EZB-Anleihekaufprogramms als auch eine Anhebung der US-Leitzinsen könnte den Seitwärtstrend der hiesigen Bauzinsen unterbrechen&#8220;, erläutert Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein &amp; Co. AG. &#8222;Während erstere Maßnahme zinssenkenden Einfluss haben könnte, würde eine Zinsanhebung in den USA vermutlich die Zinsen in der Eurozone steigen lassen. Kleinere Zinssprünge bei den Baufinanzierungszinsen sind demnach für die letzten Wochen vor dem Jahresende nicht auszuschließen.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beratungsgespräch mit einem Dr. Klein Spezialisten für Baufinanzierung verschafft sowohl potenziellen Häuslebauern als auch bestehenden Finanzierungskunden ein gutes Gefühl dafür, wie sie mit einer auf ihre Bedürfnisse angepassten Baufinanzierung bzw. Anschlussfinanzierung das &#8211; auch nach einem Zinssprung sehr niedrige &#8211; Zinsniveau für sich nutzen können.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/zinskommentar-der-dr-klein-co-ag-zinspolitik-ergreifen-die-notenbanken-vor-dem-jahresende-neue-massnahmen/">Zinskommentar der Dr. Klein &#038; Co. AG: Zinspolitik &#8211; Ergreifen die Notenbanken vor dem Jahresende neue Maßnahmen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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