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	<title>Vermögensverwaltung</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Vermögensverwaltung</title>
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		<title>Mietimmobilien oder Kapitalmarktanlage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2022 07:30:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wir stellen schon immer wieder fest, dass Investments in Mietimmobilien hierzulande romantisiert werden“, sagt Christian Dagg, geschäftsführender Gesellschafter der Brilliant Vermögensverwaltung aus Düsseldorf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/mietimmobilien-oder-kapitalmarktanlage/">Mietimmobilien oder Kapitalmarktanlage</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Wir stellen schon immer wieder fest, dass Investments in Mietimmobilien hierzulande romantisiert werden“, sagt Christian Dagg, geschäftsführender Gesellschafter der Brilliant Vermögensverwaltung aus Düsseldorf. „Den Menschen wird häufig suggeriert, dass eine Geldanlage in eine vermietete Immobilie sicher und rentabel sei.“ Der erfahrene Honorarberater hat zusammen mit seinen Kollegen deshalb frei von Emotionen und mit professioneller Distanz genau analysiert, ob das so stimmt und ob Mietimmobilien wirklich attraktiver sind als Kapitalmarktanlagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und da lohnt sich ein erster Blick auf das Risiko. Tatsächlich gibt es hier einen ganz wesentlichen Unterschied zwischen Immobilien und börsennotierten Anlagen: Während Letztere an jedem Handelstag zum Teil erhebliche <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/themenfonds-sinnvolle-geldanlage-oder-marketinginstrument/" target="_blank" rel="noopener">Kursschwankungen</a> aufweisen, ist das bei Immobilien nicht der Fall. Sie werden nur alle paar Jahre bewertet. „Aber deshalb davon auszugehen, dass deren Preise stabil sind, ist falsch“, so Dagg. Vielmehr ändert sich auch hier der Preis täglich – nur für den Eigentümer ist das nicht sichtbar.</p>
<p style="text-align: justify;">„Diese Intransparenz gibt dem Eigentümer zwar die Illusion der Sicherheit, aber wenn Sie nur alle paar Jahre in ihr Investmentdepot schauen, dann müssten Sie schon sehr viel Pech haben, um dort einen Verlust zu sehen“, erklärt der Experte. Dabei gibt es auch bei Immobilien keine Garantie für laufende Wertsteigerungen. So stagnierten die Preise in der Vergangenheit immer wieder, zeitweise waren sie inflationsbereinigt sogar über längere Zeiträume rückläufig.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mangelnde Diversifikationsmöglichkeiten</h3>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Punkt ist die Frage, ob eine sinnvolle Diversifikation, die das A und O einer langfristig erfolgreichen Geldanlage ist, mit Immobilien überhaupt funktioniert. „Solange man sich nicht direkt dutzende Mietimmobilien an unterschiedlichen Orten zulegen kann, ist das nicht möglich“, erklärt Dagg. Dazu kommt, dass gerade der Ort, an dem ein Objekt steht, für das langfristige Risiko entscheidend ist. „Befindet sich ein Haus oder eine Wohnung in einer Top-Lage wie München oder Hamburg, dann ist das damit verbundene Risiko deutlich geringer als an B- oder C-Standorten.“</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu kommen die Kosten. Zehn Prozent des Kaufpreises, so eine Faustregel, muss man durchschnittlich für <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/bausparvertrag/" target="_blank" rel="noopener">Grunderwerbssteuer</a>, Makler und Notar ausgeben. „Und diese Kosten muss man mit seinem Investment erstmal wieder reinholen“, so der erfahrene Honorarberater und Finanzexperte weiter. Dazu kommen laufende jährliche Gebühren und Instandhaltungskosten, die sich nicht auf den Mieter abwälzen lassen und die der Eigentümer zurücklegen muss. Solche Kosten fallen bei Investments am Kapitalmarkt nicht an.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch die Flexibilität ist zu berücksichtigen. „Jederzeit kann ein sehr dringender Kapitalbedarf auftreten und da ist es beruhigend, wenn zur Not eine Kapitalanlage zur Verfügung steht, die sich rasch liquidieren lässt“, so Dagg. Das geht bei einer Immobilie nicht. Eine gewisse Flexibilität gibt einem Investor deshalb Schutz vor den unvorhergesehenen Risiken des Lebens.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mietimmobilien benötigen massiven Zeitaufwand</h3>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer Aspekt, der oft ignoriert wird, ist der zeitliche Aufwand. „Die Suche nach dem richtigen Objekt, der Kauf, die Mietersuche bis hin zum Ärger mit den Mietern, das alles nimmt viel Zeit in Anspruch, der von der Freizeit wegfällt“, warnt Dagg. „Auch das ist nicht jedermanns Sache.“ Dazu gilt es politische Risiken wie strengere Umweltstandards und Auflagen für Eigenheimbesitzer zu berücksichtigen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Und schließlich muss das eingegangene Risiko mit einer passenden Rendite abgegolten werden, da ein Investment sonst nicht effizient ist“, erklärt der Anlageexperte. Zwar erwirtschaften Immobilien insgesamt langfristig schon akzeptable Erträge, da es aber bei jedem einzelnen Objekt individuell anders ist, lässt sich diese Frage nicht allgemein beantworten. Klar ist jedoch, dass die Mietrenditen aufgrund der starken Preisanstiege der vergangenen Jahre stark zurückgegangen sind. Gleichzeitig sind die Bauzinsen seit Jahresbeginn von einem auf rund 3 Prozent gestiegen und wir sehen massive Preissteigerungen bei den Baukosten selbst. Dazu könnte sich die drohende Rezession negativ auf die Nachfrage nach Immobilien auswirken.</p>
<p style="text-align: justify;">„Investoren sollten sich der Risiken von Mietimmobilien deshalb unbedingt bewusst sein“, so Daggs Fazit. „Es spricht zwar nichts gegen die selbst genutzte Immobilie, die zu einem gesunden Anlagemix gehört und mit der man ohnehin ausreichend in dieser Assetklasse investiert ist. Eine weitere Immobilie in dem gleichen Stadtteil hat aber wenig mit Streuung oder Diversifikation zu tun. Hier sind Kapitalmarktanlagen klar im Vorteil.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: iris albrecht finanzkommunikation GmbH / Brilliant Vermögensverwaltung für den Mittelstand GmbH</em></p>
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		<title>LIQID ist Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter e. V. (VuV)</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/liqid-ist-mitglied-im-verband-unabhaengiger-vermoegensverwalter-e-v-vuv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2017 08:19:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Vermögensverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[VuV-Ehrenkodex]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin - LIQID ist ab sofort neues Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e. V. (VuV) und untermauert damit seinen Anspruch, ausschließlich die Interessen seiner Kunden zu vertreten – so, wie es im VuV-Ehrenkodex festgelegt ist.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin</strong> &#8211; LIQID ist ab sofort neues Mitglied im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e. V. (VuV) und untermauert damit seinen Anspruch, ausschließlich die Interessen seiner Kunden zu vertreten – so, wie es im VuV-Ehrenkodex festgelegt ist. Der digitale Vermögensverwalter mit Sitz in Berlin ermöglicht Privatkunden die Anlage in global diversifizierte Anlagestrategien, die gemeinsam mit HQ Trust, dem Multi Family Office der Familie Harald Quandt, entwickelt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Christian Schneider-Sickert, CEO und Mitgründer von LIQID: „Vermögensanlage ist Vertrauenssache, und entsprechend eindeutig und klar ist der Ehrenkodex des VuV gehalten, nach dem wir uns auch bisher schon gerichtet haben. Durch unsere Mitgliedschaft im Verband wollen wir unterstreichen, dass wir für unsere Kunden ausschließlich nachvollziehbare Anlagen einsetzen – und dies bei angemessenen und transparenten Honoraren. Wir legen auf langfristige Kundenbeziehungen Wert und gewährleisten, dass für Kunden jederzeit qualifizierte Mitarbeiter erreichbar sind. Wir übernehmen sämtliche Aufgaben der klassischen Vermögensverwaltung und unterscheiden uns damit von anderen sogenannten Robo-Advisorn, die lediglich als Vermittler oder Internetplattform fungieren.“</p>
<p style="text-align: justify;">Voraussetzung für LIQIDs Mitgliedschaft im VuV ist eine Zulassung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Tätigkeit der Finanzportfolioverwaltung nach §32 Kreditwesengesetz, die das Unternehmen im September letzten Jahres erhielt.<br />
Seit 1997 sind im Verband unabhängiger Vermögensverwalter Deutschland e. V. (VuV) Finanzportfolioverwalter aus Deutschland organisiert. Heute ist er der größte bankenunabhängige Berufsverband der Branche. Rund die Hälfte aller zugelassenen Vermögensverwalter sind hier vertreten. Der Verband versteht sich als Interessenvertretung bankenunabhängiger Finanzportfolioverwalter.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Liquid</em></p>
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		<item>
		<title>Künstliche Intelligenz wird zur Schlüsseltechnologie für Banken</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/kuenstliche-intelligenz-wird-zur-schluesseltechnologie-fuer-banken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 08:33:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzdienstleister]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Machine Learning wird sich in drei bis fünf Jahren als eine Schlüsseltechnolgie bei Finanzdienstleistern etabliert haben. Künstliche Intelligenz wird eigenständig zentrale Aufgaben von Finanzdienstleistern übernehmen und dabei wiederkehrende Prozesse automatisieren, Handlungsempfehlungen liefern und komplexe Analysen erstellen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Frankfurt</strong> &#8211; Machine Learning wird sich in drei bis fünf Jahren als eine Schlüsseltechnolgie bei Finanzdienstleistern etabliert haben. Künstliche Intelligenz wird eigenständig zentrale Aufgaben von Finanzdienstleistern übernehmen und dabei wiederkehrende Prozesse automatisieren, Handlungsempfehlungen liefern und komplexe Analysen erstellen. Sie lernt aus Datenbergen, ohne explizit darauf programmiert worden zu sein. Rückblickend betrachtet, wird das maschinelle Lernen die Branche massiv verändern. Das zeigen aktuelle Marktanalysen der auf Finanzdienstleister spezialisierten Unternehmensberatung Cofinpro.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Machine Learning entwickelt sich zu einer Schlüsseltechnologie, die den Menschen künftig nicht ersetzen, aber sehr stark unterstützen wird. In drei bis fünf Jahren werden Unternehmen aller Branchen damit arbeiten, ob sie nun ihre Kunden besser beraten oder aber ihre Prozesse effizienter gestalten wollen&#8220;, sagt Dirk Ungemach-Strähle, Experte für das Thema Machine Learning bei Cofinpro. &#8222;Das maschinelle Lernen ist bereits heute längst nicht mehr die exklusive Domäne von Forschern in Sachen künstliche Intelligenz oder digitalen Unternehmen wie Amazon, Google und Microsoft.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Finanzdienstleister könnten Machine Learning beispielsweise im Zusammenhang mit Robo Advisory einsetzen &#8211; also mit Systemen zur digitalen Vermögensverwaltung. Anwendungsmöglichkeiten wären hier die Wertpapierberatung für Privatkunden, das Portfoliomanagement oder der Eigenhandel mit Aktien, Anleihen und anderen Papieren. Im nächsten Schritt ließe sich maschinelles Lernen im Sinne einer ganzheitlichen, auf künstlicher Intelligzenz basierender Finanzplanung nutzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer denkbarer Bereich sind Chatbots &#8211; hierbei handelt es sich um text- oder sprachbasierte Dialogsysteme zwischen Bankkunden und Bots, die unter anderem Auskünfte zu Kontotransaktionen erteilen, einfache Serviceanfragen beantworten oder Zahlungsaufträge entgegennehmen. Konkrete Anwendungsfälle finden sich zudem bereits bei der Erkennung von Betrugsmustern in Zahlungsverkehrsströmen oder bei der Kreditkartenzahlung.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings gibt es auch regulatorische Hürden seitens der Finanzaufsicht zu beachten. So ist unter anderem der vollautomatische Einsatz im Handel mit Wertpapieren nach geltender Regulierung untersagt, denn auf maschinellem Lernen basierende Handelsentscheidungen sind nicht eindeutig nachvollziehbar. &#8222;Außerdem hat der Kunde das Recht, dass eine Ablehnung seines Kreditantrages nicht nur auf einer automatisierten Beurteilung seiner persönlichen Daten beruht. Das wiederum schränkt die Kreditvergabe per künstlicher Intelligenz ein&#8220;, erläutert Cofinpro-Seniorberater Ungemach-Strähle. Bei vielen Prozessen könnten Maschine-Learning-Systeme daher Entscheidungen vorbereiten, die Menschen letztlich treffen werden. Die Auswahl geeigneter Anwendungsfälle ist daher der Schlüsselfaktor für den erfolgreichen Einsatz von Machine Learning.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<title>Produkte sind zu kompliziert und zu teuer</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/produkte-sind-zu-kompliziert-und-zu-teuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2016 07:17:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorgeproblems]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Riester Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögensverwaltung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin - Die staatlich geförderte private Altersvorsorge ist gescheitert. Dies zeigt sich beispielhaft an der Riester-Rente. Sie ist zu kompliziert, zu teuer und die Gelder werden falsch angelegt. Die Beitragszahlungen sind zu gering und die vereinnahmten Renditen bleiben weit hinter dem zurück, was die internationalen Finanzmärkte Anlegern zu bieten haben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/produkte-sind-zu-kompliziert-und-zu-teuer/">Produkte sind zu kompliziert und zu teuer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin</strong> &#8211; Die staatlich geförderte private Altersvorsorge ist gescheitert. Dies zeigt sich beispielhaft an der Riester-Rente. Sie ist zu kompliziert, zu teuer und die Gelder werden falsch angelegt. Die Beitragszahlungen sind zu gering und die vereinnahmten Renditen bleiben weit hinter dem zurück, was die internationalen Finanzmärkte Anlegern zu bieten haben.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Die angebotenen Produkte leisten keinen wirklichen Beitrag zur Lösung des Altersvorsorgeproblems. Letztlich landen die Marktrenditen in den Taschen der Versicherungs- und Finanzwirtschaft&#8220;, sagt Prof. Stefan May, Leiter Vermögensverwaltung der quirin bank AG.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Versuch, die private Altersvorsorge durch staatliche Subventionen zu stärken, ist gescheitert. Dies gilt besonders für die Riester-Rente. Trotz der Vielzahl abgeschlossener Verträge spielt sie keine nennenswerte Rolle dabei, das Altersvorsorgeproblem zu lösen. Hierzu sind die geleisteten Beiträge sowie die erzielten Renditen einfach zu gering. &#8222;Das ganze Elend wird an drei Problemen deutlich: Die private Altersvorsorge ist zu kompliziert, zu teuer und die Kundengelder werden auch noch falsch angelegt&#8220;, analysiert Kapitalmarktforscher Stefan May das Dilemma.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Riester-Rente ist hierfür ein eklatantes Beispiel: Selbst Experten haben den Überblick über die Vielfalt und Details der Durchführungsvarianten verloren. &#8222;Es ist geradezu abenteuerlich, zu glauben, man könne mit solch monströs-komplizierten Angeboten breite Bevölkerungskreise &#8211; insbesondere junge Menschen &#8211; dazu bewegen, ausreichend für das Alter vorzusorgen&#8220;, so May in Berlin.</p>
<figure id="attachment_22266" aria-describedby="caption-attachment-22266" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-22266" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/szenariovermoegensentwicklung.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/quirin bank AG&quot;" width="620" height="401" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/szenariovermoegensentwicklung.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/szenariovermoegensentwicklung-150x97.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/szenariovermoegensentwicklung-300x194.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-22266" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/quirin bank AG&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Erschwerend komme der Kostenfaktor hinzu. Weil deutsche Anleger geradezu besessen seien von allem, was Sicherheit verspricht, habe die Versicherungswirtschaft das Thema Altersvorsorge zu ihrer Angelegenheit erklären können. &#8222;Die Kosten dieser Aneignung sind enorm&#8220;, sagt Professor May. Konservative Schätzungen gehen von 1,5 bis 2,5 % versicherungsbedingter Zusatzkosten pro Jahr aus.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Dazu kommen die Kosten des Portfoliomanagements. Nahezu alle privaten Vorsorgetöpfe sind entweder bei Versicherungen oder in sogenannten &#8222;aktiv&#8220; gemanagten Investmentfonds angelegt. Genau diese sind aber mit die teuersten. Kostensätze von 1,5 % bis 2 % pro Jahr sind durchaus nicht ungewöhnlich. Anlegern gehen dadurch Jahr für Jahr Beträge in Milliardenhöhe für die Altersvorsorge verloren&#8220;, so May.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbst wenn Sparer sich zu riskanteren und damit auch renditeträchtigeren Anlageformen wie Aktien durchringen, bleiben die effektiv erzielten Wertzuwächse schon allein wegen der Kosten weit hinter dem zurück, was die internationalen Finanzmärkte Anlegern eigentlich bieten (vgl. Grafik). Ursache hierfür seien u.a. teure Publikumsfonds, die Anlegern in aller Regel angeboten würden. Herbe Enttäuschungen sind daher vorprogrammiert, ist sich May sicher.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Effekt wird durch ungeeignete Anlagestrategien noch verstärkt. Die meisten Fonds werden dem übergeordneten Ziel nicht gerecht, ein auskömmliches Alterseinkommen zu sichern. &#8222;Alle drei Faktoren &#8211; Komplexität, Kosten und nicht funktionierende Anlagen &#8211; sabotieren die Bemühungen breiter Bevölkerungskreise, eine angemessene Altersversorgung sicherzustellen&#8220;, fasst Anlageexperte May das alarmierende Ergebnis zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;">siehe Grafik &#8222;Vermögensentwicklung eines Ansparplanes mit und ohne Kosten&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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