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		<title>DFSI Qualitätsrating: Die besten Privaten Krankenversicherer 2015</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/dfsi-qualitaetsrating-die-besten-privaten-krankenversicherer-2015/</link>
		
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2015 10:53:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Köln - "Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts" - dieser Satz des Philosophen Arthur Schopenhauer hat auch noch nach über 150 Jahren Gültigkeit. Doch anders als zu Schopenhauers Zeiten kann man sich heute zumindest dagegen absichern, dass eine Krankheit die eigenen Finanzen ruiniert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/dfsi-qualitaetsrating-die-besten-privaten-krankenversicherer-2015/">DFSI Qualitätsrating: Die besten Privaten Krankenversicherer 2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Köln</strong> &#8211; &#8222;Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts&#8220; &#8211; dieser Satz des Philosophen Arthur Schopenhauer hat auch noch nach über 150 Jahren Gültigkeit. Doch anders als zu Schopenhauers Zeiten kann man sich heute zumindest dagegen absichern, dass eine Krankheit die eigenen Finanzen ruiniert.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Privaten Krankenversicherung hat zudem jeder Versicherte die Möglichkeit, sich exakt den Schutz zusammenstellen, den er möchte. Und wer nicht in die PKV wechseln kann, hat mit privaten Zusatzversicherungen immerhin die Möglichkeit, in bestimmten Bereichen &#8211; etwa bei stationären Behandlungen im Krankenhaus oder in der Zahnmedizin &#8211; sein ganz persönliches Schutzniveau zu erhöhen.</p>
<p style="text-align: justify;">Um Verbrauchern und Versicherungsvermittlern beim Abschluss Privater Krankenversicherungen Hilfestellung zu geben, hat die DFSI Ratings GmbH, eine Ausgründung der DFSI Deutsches Service-Institut GmbH in Köln, aktuelle Qualitätsratings zu allen 28 in Deutschland aktiven Privaten Krankenvollversicherern erstellt. Dafür wurden die Versicherer in drei Teilbereichen auf Herz und Nieren geprüft: Substanzkraft der Unternehmen, Qualität der Produkte sowie Kundenservice.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Eine Private Krankenversicherung läuft meist Jahrzehnte. Da ist es wichtig, schon beim Abschluss zu schauen, wie es um die künftige Finanzkraft des Versicherers bestellt ist&#8220;, erläutert Sebastian Ewy, Senior Analyst der DFSI Ratings GmbH, die Wichtigkeit einer hohen Substanzkraft. &#8222;Die grundlegende Frage dahinter: Kann der Versicherer auch in 20, 30 oder 40 Jahren &#8211; ohne überdurchschnittliche Beitragssteigerungen &#8211; die eingegangenen Verpflichtungen erfüllen, wenn der Kunde im Alter höhere Gesundheitskosten verursacht?&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Dies wird für das DFSI-Qualitätsrating mit Hilfe von fünf Kennzahlen überprüft: Höhe der Schadensquote mit und ohne Altersdeckungsrückstellungen, der Höhe der Verwaltungs- und der Abschlusskosten. &#8222;Zudem schauen wir wie das Unternehmen mit den ihm anvertrauten Geldern am Kapitalmarkt wirtschaftet. Dazu betrachten wir die Nettoverzinsung der Kapitalanlagen&#8220;, erläutert Versicherungsexperte Ewy.</p>
<p style="text-align: justify;">Dr. Marco Metzler, Mitglied im Fachbeirat der DFSI Ratings GmbH, der das DFSI hinsichtlich Studienmethodik und -design berät, beobachtet dabei einen Trend: &#8222;Während wir bis vor kurzem kaum relevante Unterschiede in der Substanzkraft Privater Krankenversicherer verzeichnen konnten, gibt es heute auf Grund der aktuellen Niedrigzinsphase gravierende Unterschiede.&#8220; Da die Kapitalerträge inzwischen bis zu 30 Prozent der Beitragseinnahmen ausmachen, gewinnt die Nettoverzinsung einen immer größeren Einfluss auf die Beitragsstabilität. &#8222;Dabei spielt die Größe des Versicherers eine wichtige Rolle: Je größer der Anbieter, desto professioneller auch seine Kapitalanlagepolitik&#8220;, so Metzler weiter.</p>
<figure id="attachment_17294" aria-describedby="caption-attachment-17294" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/dfsi_pkv_rating.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-17294 size-full" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/dfsi_pkv_rating.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/DFSI Ratings GmbH&quot;" width="620" height="533" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/dfsi_pkv_rating.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/dfsi_pkv_rating-150x129.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/dfsi_pkv_rating-300x258.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17294" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/DFSI Ratings GmbH&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Auch die Entwicklung des Versichertenbestandes ist wichtig: &#8222;Es macht einen Unterschied, ob die Zahl der Versicherten wächst oder sich in Abwicklung befindet&#8220;, sagt Metzler. &#8222;Die kritische Größe liegt hier bei etwa einer Million Versicherten, darunter wird es schwierig, ausreichend profitabel zu wirtschaften.&#8220; Zur Ermittlung der Produktqualität greift DFSI Ratings GmbH auf Produkttests Privater Krankenversicherungstarife im Basis-, Standard- und Premium-Segment, Privater Kranken-Zusatzpolicen sowie Pflegeversicherungen zurück, die von der DFSI Deutsches Finanz-Service Institut GmbH durchgeführt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Servicequalität wird von der DFSI Ratings GmbH zum einen indirekt über die Beschwerdestatistik der BaFin gemessen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum anderen fließen hier Ergebnisse von Tests der DFSI Deutsches Finanz-Service Institut GmbH ein, bei denen die Leistungen der Versicherer rund um Vorsorge, Bonusprogramme und besonderer Unterstützung bei Krankheit &#8211; etwa durch Vermittlung spezialisierter Ärzte &#8211; ermittelt wurden. Zudem werden auch &#8211; sofern vorhanden &#8211; die Resultate externer Servicestudien mit in die Bewertung einbezogen. In das DFSI-Qualitätsrating fließt der Servicebereich mit 20 Prozent ein, Substanzkraft und Produktqualität mit je 40 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Ergebnisse: Insgesamt wurde acht der 28 getesteten Anbieter eine sehr gute Qualität bescheinigt. Am besten schnitt die Allianz Private Krankenversicherungs-Aktiengesellschaft mit der Gesamtnote 0,9 ab. Mit Note 1,2 folgte die AXA Krankenversicherung Aktiengesellschaft auf Platz zwei &#8211; knapp vor der Signal Krankenversicherung a.G. mit 1,3. Auch die Krankenversicherer Hanse Merkur, Arag, Süddeutsche, Deutscher Ring sowie R+V wurden mit sehr gut bewertet.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Dank unseres Qualitätsratings, das am Markt einzigartig ist, können Vermittler und Kunden bei der Auswahl eines Privaten Krankenversicherers sehr einfach Anbieter auswählen, die in allen drei Bereichen &#8211; Substanzkraft, Produktqualität und Service &#8211; durch sehr gute Qualität überzeugen&#8220;, erläutert DFSI-Senior Analyst Sebastian Ewy den Kundennutzen des DFSI-Qualitätsratings. Zudem weist er darauf hin, dass jeder aus der Gesetzlichen in die Private Krankenversicherung wechseln kann, dessen Einkommen regelmäßig über der Versicherungspflichtgrenze von derzeit 4575,00 Euro im Monat / 54.900,00 Euro im Jahr (2016: 4687,50 Euro /56.250,00 Euro) liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">DFSI Ratings GmbH ist eine unabhängige Agentur für Qualitätsratings im Versicherungssektor. DFSI Ratings GmbH bietet seit 2014 Qualitätsratings an, die aus Sicht von Privatkunden die Unternehmensqualität von Versicherern und Gesetzlichen Krankenkassen darstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei werden keine Bonitätsratings für Investoren und/oder Anleger erstellt. DFSI Ratings GmbH hat bei Versicherern und Gesetzlichen Krankenkassen mit über 100 Ratings die höchste Abdeckung veröffentlichter Qualitätsratings im deutschen Markt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<title>Private Krankenversicherung wird zum Januar 2015 teurer</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/private-krankenversicherung-wird-zum-januar-2015-erneut-teurer/</link>
		
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2014 09:06:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Rostock. Regelmäßig zum Jahreswechsel bekommen viele der insgesamt fast neun Millionen Privatversicherten Post über Beitragsanpassungen ihrer privaten Krankenversicherung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/private-krankenversicherung-wird-zum-januar-2015-erneut-teurer/">Private Krankenversicherung wird zum Januar 2015 teurer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Rostock. Regelmäßig zum Jahreswechsel bekommen viele der insgesamt fast neun Millionen Privatversicherten Post über Beitragsanpassungen ihrer privaten Krankenversicherung (PKV). Die &#8222;Hochskonjunktur&#8220; der Beitragsanpassungen hat gerade erst begonnen. Erhöhungen sind bislang vor allem für Neukunden, vereinzelt auch für Bestandskunden bekannt. Der Zeitrahmen, wann Anpassungen in Kraft treten, zieht sich von Januar bis Mai 2015. Das 1A Verbraucherportal hat unter http://www.1a.net/versicherung/krankenversicherung/beitragserhoehung Ursachen und Hintergründe zu steigenden Beiträgen und Handlungsoptionen sowie eine umfassende Infografik und ein Video zusammengestellt.</p>
<p style="text-align: justify">Bisher 18 Versicherungen mit Beitragserhöhungen bekannt</p>
<p style="text-align: justify">Zum klassischen Zeitpunkt am 1. Januar haben für 2015 bereits 18 Gesellschaften höhere Beiträge in einigen Tarifen angekündigt, allerdings überwiegend für Neukunden. Das betrifft Tarife des Münchener Verein, Deutschen Ring, der Central, Arag, uniVersa, Signal, Barmenia, Allianz, Nürnberger, Continentale, Inter, LKH, LVM und Württembergische. Geplant, aber formal noch ungenehmigt sind Beitragsanpassungen der Axa, Gothaer, R+V und der Halleschen. In anderen Tarifen sind zudem Beitragssenkungen zu erwarten sowie teilweise stabile Beiträge bis Dezember 2015. Insgesamt bewegen sich die Beitragsanpassungen für Neukunden durchschnittlich im niedrigen einstelligen Prozentbereich, wobei es jedoch Ausreißer sowohl nach oben als auch nach unten von knapp +/-30 Prozent gibt. Die HanseMerkur ist bislang das einzige Unternehmen, das Beiträge ausschließlich nach unten korrigiert (neben zahlreichen Beitragsgarantien).</p>
<p style="text-align: justify">Optionen für Bestandskunden</p>
<p style="text-align: justify">Bestandskunden müssen &#8211; Stand Ende November 2014 &#8211; bei der Continentalen, der Barmenia, der Axa, der Süddeutschen und der Allianz mit steigenden Beiträgen rechnen. Allerdings sind auch hier nur bestimmte Tarife und Altersgruppen betroffen. Beitragssenkungen und -garantien gibt es ebenfalls. Offen ist allerdings, wie stark die Preisanpassungen ausfallen werden. Erfahrungsgemäß werden noch bis Mitte Dezember weitere private Krankenversicherungen Beitragsanpassungen bekannt geben. Erwartet wird dies bei Neukunden der Bayerischen Beamtenkrankenkasse, der Mecklenburgischen, der Provinzial und der UKV. Damit würden dann gut die Hälfte aller privaten Krankenversicherungen zum Januar Beitragsanpassungen durchführen. Eine weitere Welle der Beitragsanpassungen folgt dann voraussichtlich ab März 2015.</p>
<p style="text-align: justify">Die meisten Kunden haben bei der Beitragserhöhung aufgrund des Sonderkündigungsrechts den Impuls, einen neuen Versicherer zu suchen. Doch gerade langjährig Versicherte und Ältere sollten zuerst einen anderen Schritt prüfen, wie Albert Gottelt, Chefredakteur des 1A Verbraucherportal, ausführt: &#8222;Der interne Tarifwechsel bei der eigenen Versicherung ist am besten geeignet, Beiträge ohne Leitungseinbußen zu senken und bereits erworbene Rechte wie Gesundheitszustand und Alterungsrückstellungen beizubehalten.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify">PKV-Anbieter verteilen Beitragsanpassungen über längeren Zeitraum</p>
<p style="text-align: justify">Albert Gottelt weiter: &#8222;Während noch bis vor ein paar Jahren überwiegend zum 1. Januar die Anpassungen erfolgten und dementsprechend die große Wechselwelle im Oktober und November davor stattfand, hat sich diese Situation seit rund zwei bis drei Jahren etwas verändert. Wir beobachten, dass die privaten Krankenversicherungen die Beitragserhöhungen immer häufiger über mehrere Monate verteilen, meist von Januar bis April/Mai.&#8220; Einige Tarife und Berufsgruppen erhalten die Beitragsanpassungen eher als andere und somit zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Das entzerrt die Wechselaktivität seitens der Kunden und erreicht in der öffentlichen Wahrnehmung nicht die Aufmerksamkeit wie ein Zeitpunkt für alle Versicherten. Dies dürfte Kalkül seitens der Versicherungen sein, denn der Fokus auf einen Zeitpunkt hatte in der Vergangenheit oft zu Kritik an immer weiter steigenden Beiträgen, negativer Berichterstattung und schließlich zu unzufriedenen Kunden und weniger Neuzugängen geführt.</p>
<p style="text-align: justify">Andererseits sind die privaten Krankenversicherungen in den letzten zwei Jahren, seit Einführung der Unisex-Tarife Ende 2012, mit geringeren Beitragssteigerungen ausgekommen. Ein wichtiger Grund ist, dass die neuen Tarife von Beginn an vergleichsweise hochpreisig kalkuliert, aber auch mit Leistungsverbesserungen ausgestattet wurden. Eine weitere begrüßenswerte Entwicklung laut Gottelt: &#8222;Extrem günstige Tarife, die mit abgespeckten Leistungen zuerst neue Kunden locken sollten, dann aber verstärkt von Preissteigerungen betroffen waren, haben viele Versicherungen aus ihrem Portfolio gestrichen.&#8220;</p>
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		<title>Studie: Krankenzusatzversicherung 2014</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/studie-krankenzusatzversicherung-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2014 09:47:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg. Eine Kur? Abgelehnt. Behandlungen beim Heilpraktiker? Gehören nicht zum Leistungskatalog. Eine Brille? Ihr persönliches Pech. Die eingeschränkten Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen können für Frust sorgen. Dem Patienten bleibt oft nur die Möglichkeit, mit einer privaten Krankenzusatzversicherung weitere Risiken abzudecken. Doch ein Vergleich fällt schwer. Abgesehen von der Prämienhöhe ist natürlich der Leistungsumfang der einzelnen &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/studie-krankenzusatzversicherung-2014/">Studie: Krankenzusatzversicherung 2014</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Hamburg. Eine Kur? Abgelehnt. Behandlungen beim Heilpraktiker? Gehören nicht zum Leistungskatalog. Eine Brille? Ihr persönliches Pech. Die eingeschränkten Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen können für Frust sorgen. Dem Patienten bleibt oft nur die Möglichkeit, mit einer privaten Krankenzusatzversicherung weitere Risiken abzudecken. Doch ein Vergleich fällt schwer. Abgesehen von der Prämienhöhe ist natürlich der Leistungsumfang der einzelnen Tarife von großer Bedeutung. Und auch der Service der Versicherer darf nicht außer Acht gelassen werden. Um eine Entscheidungshilfe zu liefern, hat das Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv den Service und die Produkte von 19 privaten Krankenversicherern getestet.</p>
<p style="text-align: justify">Der Service der Branche fiel insgesamt befriedigend aus und blieb damit auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Defizite offenbarten die Versicherer vor allem bei der E-Mail-Bearbeitung. Mehr als ein Viertel der Anfragen wurde überhaupt nicht beantwortet. Von den eingegangenen Antworten ging zudem jede zweite nicht vollständig auf das Anliegen des Kunden ein.</p>
<p style="text-align: justify">In den E-Mails verwiesen einige Versicherer lediglich auf die Telefonhotline. Ein schlechter Rat, wie der Test zeigte: So waren die Wartezeiten hier teils sehr lang &#8211; im Schnitt mussten die Kunden fast eine Minute in der Warteschleife ausharren. 14 Prozent der telefonischen Kontaktversuche mussten sogar erfolglos abgebrochen werden, da auch nach sieben Minuten noch kein Berater verfügbar war. Diese Serviceschwächen konnten die Unternehmen allerdings mit insgesamt guten Internetauftritten kompensieren.</p>
<p style="text-align: justify">Bei den Versicherungsprodukten selbst offenbarten sich erhebliche Unterschiede zwischen den Anbietern. Die Bewertungen variierten in allen geprüften Produktsegmenten (Stationäre Zusatzversicherung, Zahnersatzversicherung sowie Zahnersatz + Zahnbehandlung) zwischen sehr gut und ausreichend. Das entscheidende Peis-Leistungs-Verhältnis stimmte nicht immer, wobei aber auch Produkte positiv überraschten, wie Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität, betont: &#8222;Es gab Versicherungen mit sehr guten Leistungen zu moderaten Preisen.&#8220; Marktforschungsexperte Hamer rät zudem: &#8222;Neben den monatlichen Prämien sollten Kunden bei der Tarifwahl auch die langfristige Beitragsentwicklung bedenken. Bei Produkten ohne Alterungsrückstellung erhöhen sich die Monatsprämien mit steigendem Alter.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify">Mehr dazu: n-tv Ratgeber &#8211; Test, Donnerstag, 13.11.2014, um 18:35 Uhr.</p>
<p style="text-align: justify">Testsieger wurden Barmenia, R+V sowie Ergo Direkt. Im Bereich Stationäre Zusatzversicherung hatte Barmenia die Nase vorn und erzielte in der Produktanalyse mit dem Tarif S+ das Qualitätsurteil &#8222;sehr gut&#8220;. Zudem überzeugte der Internetauftritt mit dem besten Ergebnis aller getesteten Unternehmen. Im Bereich Zahnersatz setzte sich R+V mit dem Produkt Zahn Premium (Z1U) durch, wobei insbesondere der große Leistungsumfang überzeugte. Beim Service erbrachte das Unternehmen vor allem im Bereich der E-Mail-Bearbeitung eine vergleichsweise positive Leistung. Den Bereich Zahnersatz + Zahnbehandlung entschied Ergo Direkt (Produkt: ZBB, ZAB) für sich. Die Versicherung erzielte eine sehr gute Bewertung und überzeugte mit einem soliden Leistungsumfang und der zweitgünstigsten monatlichen Prämie. Darüber hinaus war der Service nicht nur insgesamt, sondern auch in allen Untersuchungsbereichen (Telefon, E-Mail und Internet) gut.</p>
<p style="text-align: justify">Das Deutsche Institut für Service-Qualität untersuchte 19 private Krankenversicherer, die bundesweit für alle Berufsgruppen geöffnet waren und über 250.000 Versicherte im Bereich Krankenzusatz vorweisen konnten. Die Servicequalität wurde anhand von jeweils zehn verdeckten Telefon- und E-Mail-Tests ermittelt. Zudem flossen pro Unternehmen je zehn Nutzerbetrachtungen sowie eine Inhaltsanalyse des Internetauftritts in die Bewertung ein. Insgesamt gingen 589 Servicekontakte in die Untersuchung ein. Darüber hinaus erfolgte in Kooperation mit der Ratingagentur Franke und Bornberg eine Analyse von drei verschiedenen Produkten aus dem Bereich Krankenzusatzversicherungen. Geprüft wurden die Produkte &#8222;Stationäre Zusatzversicherung&#8220;, &#8222;Zahnersatzversicherung&#8220; sowie &#8222;Zahnersatz + Zahnbehandlung&#8220;. Kernfrage der Produktanalyse war die Attraktivität der angebotenen Produkte hinsichtlich Leistung und Beitragshöhe.</p>
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