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	<title>Rechnung</title>
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		<title>Steuerentlastung für besonders schadstoffarme Personenkraftwagen der Euro-6-Emissionsklasse</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/steuerentlastung-fuer-besonders-schadstoffarme-personenkraftwagen-der-euro-6-emissionsklasse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2017 08:24:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Zweiten Verkehr­steueränderungsgesetzes soll den Bedenken der EU-Kommission hinsichtlich der Einführung der Infrastrukturabgabe für die Kraftfahrzeugsteuer Rechnung getragen werden. Hierzu wird die ökologische Lenkungswirkung der Steuerentlastungsbetrag für besonders schadstoffarme Personenkraftwagen der Euro-6-Emissionsklasse verstärkt. Das Kraftfahrzeugsteuergesetz sieht damit für diese Fahrzeuge insgesamt eine Entlastung vor:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/steuerentlastung-fuer-besonders-schadstoffarme-personenkraftwagen-der-euro-6-emissionsklasse/">Steuerentlastung für besonders schadstoffarme Personenkraftwagen der Euro-6-Emissionsklasse</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Zweiten Verkehr­steueränderungsgesetzes soll den Bedenken der EU-Kommission hinsichtlich der Einführung der Infrastrukturabgabe für die Kraftfahrzeugsteuer Rechnung getragen werden. Hierzu wird die ökologische Lenkungswirkung der Steuerentlastungsbetrag für besonders schadstoffarme Personenkraftwagen der Euro-6-Emissionsklasse verstärkt. Das Kraftfahrzeugsteuergesetz sieht damit für diese Fahrzeuge insgesamt eine Entlastung vor, die über der Infrastrukturabgabe liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Bereits im Jahr 2015 waren die gesetzlichen Voraussetzungen geschaffen worden, um mit der Einführung einer Infrastrukturabgabe den Übergang von einer vorwiegend steuerfinanzierten zur überwiegend nutzerfinanzierten Infrastruktur im Bereich der Bundesfernstraßen zu gewährleisten. Parallel dazu wurden mit dem Zweiten Verkehrsteueränderungsgesetz im Jahr 2015 entsprechende Steuer­ent­lastungsbeträge bei der Kraftfahrzeugsteuer eingeführt.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Gesetzentwurf werden die Steuerentlastungsbeträge je angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum für Personenkraftwagen der Euro-6-Emissions­klasse von bisher 2 Euro auf 2,32 Euro bei Fremdzündungsmotoren und von bisher 5 Euro auf 5,32 Euro bei Selbstzündungsmotoren erhöht. Zur weiteren Verstärkung dieser ökologischen Komponente beträgt die Steuerentlastung je angefangene 100 Kubikzentimeter Hubraum für die Dauer von zwei Jahren ab dem Beginn der Abgabenerhebung nach dem Infrastrukturabgabengesetz für Fahrzeuge mit Fremdzündungsmotoren 2,45 Euro und mit Selbstzündungsmotoren 5,45 Euro.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Einführung der weltweit harmonisierten Testprozedur zur Ermittlung der Abgasemissionen leichter Kraftfahrzeuge (WLTP)</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Entwurf eines Sechsten Gesetzes zur Änderung des Kraftfahrzeug­steuer­gesetzes wird geregelt, dass für die Kraftfahrzeugsteuer ab 1. September 2018 die im Rahmen eines neuen Testverfahrens ermittelten realitätsnäheren CO2-Werte anzuwenden sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Die verpflichtende Einführung einer weltweit harmonisierten Testprozedur zur Ermittlung der Abgasemissionen leichter Kraftfahrzeuge (WLTP) ist in der EU für Neufahrzeuge schrittweise vorgesehen. Sie beginnt mit der Verabschiedung der hierzu erforderlichen Rechtsakte im Frühjahr 2017. Ab dem 1. September 2018 werden die neuen CO2-Werte für die Erstzulassung von Pkw verbindlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Um Rechts- und Planungssicherheit zu schaffen sowie die Gleichmäßigkeit der Besteuerung sicherzustellen, wird in Deutschland als Stichtag zur Anwendung der nach WLTP ermittelten CO2-Werte für die Besteuerung von Neufahrzeugen ebenfalls der 1. September 2018 festgelegt. Ohne die Stichtagsregelung käme es zu einem für Verbraucher intransparenten gleitenden Übergang im Zeitraum bis August 2018, sobald das geänderte Unionsrecht in Kraft tritt und Hersteller sukzessive auf das neue Verfahren umstellen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Bundesministerium der Finanzen</em></p>
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		<title>Gothaer stärkt Fondsgeschäft</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/gothaer-staerkt-fondsgeschaeft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 09:21:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Köln – Die Gothaer stärkt das Geschäft mit Publikumsfonds und stellt sich daher in diesem Bereich neu auf. Hintergrund ist, dass in der Vorsorge-, Vermögens- und Ruhestandsplanung fondsgebundene Lösungen mit neuen Garantieformen immer stärker in den Fokus der Kundenberatung treten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/gothaer-staerkt-fondsgeschaeft/">Gothaer stärkt Fondsgeschäft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Köln</strong> – Die Gothaer stärkt das Geschäft mit Publikumsfonds und stellt sich daher in diesem Bereich neu auf. Hintergrund ist, dass in der Vorsorge-, Vermögens- und Ruhestandsplanung fondsgebundene Lösungen mit neuen Garantieformen immer stärker in den Fokus der Kundenberatung treten.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Rahmen der Neuausrichtung wurde die Fondsvertriebstochter des Konzerns, die Gothaer Invest und Finanzservice GmbH (GIF), zum 1. Januar 2017 in die Ressortverantwortung von Michael Kurtenbach, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Lebensversicherung AG, überführt. Ziel ist eine bessere Integration des Publikumsfondsgeschäfts in die Konzernstrukturen und -prozesse sowie die Realisierung von Synergien. &#8222;Aus Sicht der Kunden erfüllen Fondslösungen und Altersvorsorgeprodukte sehr ähnliche Ziele, sie werden vor allem zur Vorsorge-, Vermögens- und Ruhestandsplanung genutzt. Zudem baut die Gothaer Leben seit Jahren das Geschäft mit fondsgebundenen Altersvorsorgeprodukten aus und macht mittlerweile 37 Prozent ihres Neugeschäfts in diesem Bereich. Vor diesem Hintergrund ist es nur konsequent, beide Geschäftsbereiche stärker miteinander zu verbinden&#8220;, erläutert Kurtenbach. Aktuell beläuft sich das Fondsvolumen in fondsgebundenen Produkten auf rund zwei Milliarden Euro.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ausbau des Gothaer Fonds Managementteams</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Um der zunehmenden Bedeutung der Gothaer eigenen Publikumsfonds Rechnung zu tragen, wird zugleich das Managementteam der Gothaer Fonds bei der Gothaer Asset Management AG (GoAM) personell verstärkt, insbesondere im Bereich Research und Risikomanagement.<br />
Die GIF bleibt unter ihrem Geschäftsführer Rainer Kenner weiterhin hundertprozentige Tochter der Gothaer Finanzholding, lediglich die Ressortzuordnung wechselt von Finanzvorstand Harald Epple zu Kurtenbach. &#8222;Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Neuausrichtung des Publikumsfondsgeschäfts unseren Marktzugang noch verbessern und vor allem eine ganzheitliche Beratung unserer Kunden sicherstellen&#8220;, sind sich die Gothaer Vorstände Epple und Kurtenbach einig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Gothaer Comfort Fonds</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die vermögensverwaltenden Gothaer Comfort Fonds wurden 2008 aufgelegt und verzeichnen kontinuierliche Mittelzuflüsse. Mit dem Angebot von drei verschiedenen Risikoprofilen berücksichtigt die GoAM die unterschiedlichen Präferenzen der Anleger. Der rund 140 Millionen schwere flexible Mischfonds Gothaer Comfort Balance, der eine ausgewogene Anlagestrategie verfolgt, hat seit Auflegung eine Rendite von 35,94 Prozent erzielt. Der Gothaer Comfort Dynamik, der langfristig überdurchschnittliche Ertragschancen bietet und etwa 97 Millionen Euro umfasst, hat im gleichen Zeitraum eine Rendite von 33,84 Prozent erreicht. Die defensive Mischfonds-Variante für wachstumsorientierte Anleger Gothaer Comfort Ertrag umfasst 147 Millionen Euro, die Rendite seit Auflegung liegt bei 25,09 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Ergänzt wird das Fonds-Portfolio der Gothaer durch den Rentenfonds Gothaer Euro-Rent, der seit Auflegung im Jahr 1980 im Durchschnitt eine jährliche Rendite von 5,24 Prozent (Stand 31.12.2016) erzielen konnte, sowie den Gothaer-Global und den Geldmarktfonds Gothaer Euro-Cash Typ-A. Insgesamt beträgt das Volumen in den Gothaer eigenen Fonds rund 500 Mio. Euro.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Gothaer Finanzholding AG</em></p>
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		<title>Zahlungsmoral 2017 leicht schwächer – Trotz Konjunktur-Rekorden mehr als 78.000 Verbraucherinsolvenzen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zahlungsmoral-2017-leicht-schwaecher-trotz-konjunktur-rekorden-mehr-als-78-000-verbraucherinsolvenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2017 08:37:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin – Die Zahlungsmoral fällt zum Jahreswechsel nur knapp unter ihren Rekordstand vom Sommer 2016. Jetzt melden 65 Prozent der Inkassounternehmen, dass Rechnungen genauso gut wie noch vor sechs Monaten beglichen werden. 21 Prozent stellen sogar eine Steigerung fest. Grund ist die gute Konjunktur.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zahlungsmoral-2017-leicht-schwaecher-trotz-konjunktur-rekorden-mehr-als-78-000-verbraucherinsolvenzen/">Zahlungsmoral 2017 leicht schwächer – Trotz Konjunktur-Rekorden mehr als 78.000 Verbraucherinsolvenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin</strong> – Die Zahlungsmoral fällt zum Jahreswechsel nur knapp unter ihren Rekordstand vom Sommer 2016. Jetzt melden 65 Prozent der Inkassounternehmen, dass Rechnungen genauso gut wie noch vor sechs Monaten beglichen werden. 21 Prozent stellen sogar eine Steigerung fest. Grund ist die gute Konjunktur. Allerdings hatten noch im Sommer 90 Prozent der befragten Mitglieder des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Un­ternehmen e.V. (BDIU) eine gleichbleibende bis bessere Rechnungstreue gemeldet.</p>
<figure id="attachment_23693" aria-describedby="caption-attachment-23693" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23693" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581.jpg" alt="" width="620" height="415" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581-300x201.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581-110x75.jpg 110w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23693" class="wp-caption-text">Quelle: Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Bei den Firmenpleiten verlangsamt sich der Positivtrend. 2016 wurden rund 22.000 Unternehmen zahlungsunfähig – minus fünf Prozent und der siebte jährliche Rückgang in Folge. 2017 rechnet die Branche aber nur noch mit einer moderaten Verringerung auf 21.500 Fälle. Schon in den letzten zwölf Monaten waren die Gläubigerschäden durch Insolvenzen um fast zwei Drittel gestiegen. Der Grund: Es traf mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen. 27 Prozent der Inkassofirmen erwarten zudem, dass die Zahlungsmoral schon in den nächsten Monaten schlechter wird.</p>
<p style="text-align: justify;">BDIU-Präsidentin Kirsten Pedd: „Wir wissen nicht, wie lange die Puste beim Aufschwung noch hält – drängende Fragen, die sich stellen, sind unter anderem: Wie hart wird der Brexit und kann unsere Wirtschaft die Folgen eines solchen Bebens abfedern? Welche Auswirkungen auf die Konkurrenzfähigkeit unserer exportorientierten Unternehmen wird die Präsidentschaft von Donald Trump haben? Sollte es tatsächlich auf mehr Protektionismus und Einschränkungen für den freien Handel hinauslaufen, wären das denkbar schlechte Vorzeichen für ein weiteres Wachstum.“</p>
<p style="text-align: justify;">76 Prozent der BDIU-Unternehmen melden, dass ein momentaner Liquiditätsengpass der Grund ist, warum Firmen ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Vor einem Jahr lag dieser Wert nur bei 62 Prozent. 41 Prozent berichten von einer schlechten Auftragslage bei gewerblichen Schuldnern (2016: 29 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify;">Aktuell leidet vor allem der Onlinehandel unter Zahlungsmuffeln. 48 Prozent der Inkassounternehmen melden das. Weitere Branchen mit schlecht zahlenden Kunden sind das Handwerk (eine Erfahrung von 39 Prozent der Inkassounternehmen), die Dienstleistungsbranche allgemein (36) sowie Fitnessstudios (34 Prozent). Deutlich verbessert hat sich die Zahlungsmoral bei Energieversorgern. Noch vor einem Jahr meldeten fast die Hälfte (47 Prozent) der Inkassounternehmen, dass diese Branche Probleme mit der Rechnungstreue der Kunden hat. Jetzt sind es nur noch 35 Prozent. Nur 42 Prozent der Inkassounternehmen berichten, dass Arbeitslosigkeit der Grund ist, warum private Verbraucher Zahlungen nicht leisten. 2009, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, lag dieser Wert noch bei 83 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Dagegen ein bedenklicher Trend: 54 Prozent beobachten, dass private Schuldner Forderungen vorsätzlich nicht zahlen. Pedd: „Mancher Kunde denkt: Mir wird schon nichts passieren. Das ist purer Egoismus, für den der Gläubiger die Zeche zahlen muss.“</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen den Trend entwickelt sich auch die Zahlungsmoral der öffentlichen Hand. 89 Prozent berichten, dass diese unverändert schlecht ist. Pedd: „Die Steuereinnahmen sprudeln, und dennoch müssen Handwerker und Baufirmen, die Aufträge etwa für Städte und Gemeinden ausführen, um jeden Cent ihrer Rechnungen bangen. Das ist paradox. Die öffentliche Hand ist ein wichtiger Auftraggeber, und sie hat eine Vorbildfunktion. Diese sollte sie auch beim Zahlungsverhalten ausüben.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kaum Rückgang bei Verbraucherinsolvenzen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht ganz so deutlich wie bei den Unternehmen fällt der Rückgang bei den Verbraucherinsolvenzen aus. Deren Zahl sank 2016 um nur zwei Prozent auf 78.200. Dem steht die Zahl von 6,8 Millionen verschuldeten Verbrauchern gegenüber. Diese war nach Angaben von Creditreform zuletzt sogar noch gestiegen. „Es scheint, als gäbe es hier einen Sockel an harter Überschuldung, der sich auch durch eine optimal laufende Konjunktur nicht abbauen lässt“, erklärt Marion Kremer, Vizepräsidentin des BDIU. Für 2017 erwartet die Branche, wenn überhaupt, nur einen moderaten Rückgang der Privatpleiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Umfrage bestätigt: Hauptgrund, warum private Schuldner Rechnungen nicht bezahlen, ist Überschuldung. 80 Prozent der Inkassounternehmen machen diese Erfahrung. 64 Prozent beobachten ein unkontrolliertes Konsumverhalten als Nichtzahlgrund. Kremer: „Das betrifft vor allem jüngere Schuldner.“ Die BDIU-Vizepräsidentin glaubt, dass eine bessere finanzielle Bildung von Schülern und Verbrauchern präventiv helfen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weizsäcker Stiftung hilft Überschuldeten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig sei aber auch die Unterstützung durch Institutionen wie zum Beispiel die Marianne von Weizsäcker Stiftung. Die Organisation wurde bereits vor gut 25 Jahren von der Ehefrau des damaligen Bundespräsidenten ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, ehemals suchtkranke Menschen bei der beruflichen und sozialen Integration zu unterstützen. Betroffene, um die sich die Stiftung kümmert, haben im Schnitt Schulden in Höhe von rund 10.000 Euro. Bis heute hat sie über 5.000 Personen einen wirtschaftlichen Neuanfang ermöglicht.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir verhandeln mit den Gläubigern unserer Klienten und versuchen dabei zunächst, die Höhe der Forderungen zu reduzieren, abgestimmt auf die maximale Leistungsfähigkeit der Betroffenen“, erklärt Rita Hornung, Geschäftsführerin der Stiftung. „Für diese Vergleichssumme stellt die Stiftung entsprechende Darlehen zur Verfügung, sodass die Betroffenen nur noch eine Rate auf überschaubare Zeit an nur einen einzigen Gläubiger – also die Weizsäcker Stiftung – zahlen müssen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Auch für Gläubiger sind solche Entschuldungen sinnvoll, sagt Hornung – obwohl diese dabei auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten müssen. BDIU-Vizepräsidentin Marion Kremer stimmt zu: „Außergerichtliche Lösungen sind vergleichsweise unbürokratisch und vor allem lassen sie sich in einem zeitlich überschaubaren Rahmen realisieren – ein Insolvenzverfahren dagegen dauert bis zu sechs Jahre.“</p>
<p style="text-align: justify;">Immerhin bis zu 42 Prozent der Forderungssummen könnten laut Schätzwerten aus der Inkasso-Umfrage realisiert werden, wenn sich Gläubiger und Schuldner auf tragfähige außergerichtliche Lösungen einigen. Bei gerichtlichen Verfahren liegt die Maximalquote mit 9 Prozent erheblich niedriger. Ein Grund: Im gerichtlichen Verfahren müssen aus der zur Verfügung stehenden Masse zunächst die Kosten des Verfahrens gedeckt werden, also für das Gericht sowie für den Treuhänder beziehungsweise Insolvenzverwalter. Im Durchschnitt betragen diese rund 2.000 Euro. „Zur Deckung der Gläubigerforderungen bleibt dann meist kein Geld mehr übrig“, so Kremer.</p>
<p style="text-align: justify;">Weizsäcker Stiftung und BDIU loben dabei die Arbeit der Stephan-Kommission. „Die Kommission ist ein Pilotprojekt“, erklärt Rita Hornung, „das dazu beitragen soll, auf beiden Seiten das Verständnis für die Situation des jeweiligen Gegenübers zu stärken.“ Gemeinsam erörtern Vertreter von Gläubigern und Schuldnerberatern Wege für bessere außergerichtliche Einigungen. „Dabei auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, ist nicht immer einfach, und die Lösung muss auch nicht zwangsläufig in der Mitte liegen. Aber die Erfahrung zeigt, dass außergerichtliche Einigungen mit verbindlichen Verpflichtungen für beide Seiten die besten Ergebnisse bringen.“</p>
<p style="text-align: justify;">BDIU-Präsidentin Kirsten Pedd: „Die Überschuldung der privaten Haushalte ist ein Hemmnis für die Wirtschaftskraft in diesem Land. Wir – Wirtschaft, Verbraucher und die Politik – müssen gemeinsam mehr dafür tun, dass diese Überschuldung abgebaut wird. Die Schuldner von heute können die guten Kunden von morgen werden.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zahlungsmoral-2017-leicht-schwaecher-trotz-konjunktur-rekorden-mehr-als-78-000-verbraucherinsolvenzen/">Zahlungsmoral 2017 leicht schwächer – Trotz Konjunktur-Rekorden mehr als 78.000 Verbraucherinsolvenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>forsa-Studie: Kreditnehmer handeln unbedacht bei Kreditsuche</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/forsa-studie-kreditnehmer-handeln-unbedacht-bei-kreditsuche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2017 09:03:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin – Die Weihnachtszeit war teuer und nun treffen die Jahresrechnungen ein. Ein sprunghafter Anstieg der Kreditanfragen im Januar und Februar ist die Folge. Bei der Suche nach dem passenden Angebot handeln viele Deutsche unbedacht und täuschen sich selbst. Das ergab eine forsa-Studie im Auftrag des Kreditvergleichsportals smava.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/forsa-studie-kreditnehmer-handeln-unbedacht-bei-kreditsuche/">forsa-Studie: Kreditnehmer handeln unbedacht bei Kreditsuche</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin</strong> – Die Weihnachtszeit war teuer und nun treffen die Jahresrechnungen ein. Ein sprunghafter Anstieg der Kreditanfragen im Januar und Februar ist die Folge. Bei der Suche nach dem passenden Angebot handeln viele Deutsche unbedacht und täuschen sich selbst. Das ergab eine forsa-Studie im Auftrag des Kreditvergleichsportals smava.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zwei Drittel glauben, ohne Konditionenvergleich das günstigste Angebot gefunden zu haben</strong></p>
<p style="text-align: justify;">63 Prozent der Befragten gaben an, sich vor der Aufnahme ihres zuletzt beanspruchten Ratenkredits umfassend informiert zu haben. Der Vergleich von Kreditangeboten zählte für sie offenbar nicht dazu: Zwei Drittel verzichteten nach eigener Aussage darauf. Nur jeweils ein Drittel der Befragten entschied sich Filialbank- (33%) oder Online-Kreditangebote (34%) zu vergleichen. Die Mehrheit (69%) ist dennoch davon überzeugt, den für sie günstigsten Kredit auf dem Markt erhalten zu haben.</p>
<figure id="attachment_23687" aria-describedby="caption-attachment-23687" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-23687" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/Alexander-Artope.jpg" alt="" width="620" height="413" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/Alexander-Artope.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/Alexander-Artope-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/Alexander-Artope-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23687" class="wp-caption-text">Quelle: markengold PR GmbH</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">„In Zeiten, in denen sich Kreditangebote so leicht miteinander vergleichen lassen wie Produkt-, Flug- oder Reisepreise ist der Verzicht auf einen Kreditvergleich kaum nachvollziehbar. Es ist gut denkbar, dass viele der Kreditnehmer von den aktuell sehr niedrigen Zinsen geblendet werden und vermuten, dass es ohnehin nicht günstiger geht. Doch das ist in der Regel ein teurer Trugschluss“, sagt Alexander Artopé, Kreditexperte und Geschäftsführer von smava. „Denn je nach Anbieter, Kredit-Verwendungszweck, Kreditsumme, Laufzeit und Bonität des Antragstellers können die Konditionen sehr stark variieren. Während die Nutzung von Preissuchmaschinen im Bereich Shopping, Reisen und Versicherungen inzwischen zum Alltag gehört, sehen wir im Bereich Kredite noch große Aufklärungsnotwendigkeit.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Offline-Kreditnehmer täuschen sich stärker als Online-Kreditnehmer</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Laut der Studie neigen Konsumenten, die ihren Kredit in einer Filial-Bank aufnehmen, stärker zur Selbsttäuschung. 6 von 10 Personen (59%) in dieser Gruppe gaben an, sich umfassend vor der Kreditaufnahme informiert zu haben. Kreditangebote verglichen haben hingegen im Schnitt nur 26 Prozent. Deutlich anders sieht das Informationsverhalten von Verbrauchern aus, die ihren Kredit online abgeschlossen haben. 9 von 10 Befragten (86%) dieser Gruppe haben sich nach eigener Aussage umfassend vor der Kreditaufnahme informiert. Dazu haben 8 von 10 (78%) Konditionen von Online-Banken und 5 von 10 (47%) von Filial-Banken verglichen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: markengold PR GmbH</em></p>
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		<title>Kreditkarten &#8211; Welche ist für mich die richtige?</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Jan 2013 09:51:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Auch bei einer Kreditkarte gilt mittlerweile, wer die Wahl hat, hat die Qual. Und Über 1000 verschiedene Kreditkartenangebote auf dem deutschen Markt machen die Entscheidung für eine Kreditkarte nicht einfacher. Credit-Card, Debit-Card oder Charge-Card - bei allen Modellen handelt es sich um Kreditkarten, nur die Art in der der offene Betrag auf dem Kartenkonto ausgeglichen wird, ist unterschiedlich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/kreditkarten-welche-ist-fuer-mich-die-richtige/">Kreditkarten &#8211; Welche ist für mich die richtige?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch bei einer Kreditkarte gilt mittlerweile, wer die Wahl hat, hat die Qual. Und Über 1000 verschiedene Kreditkartenangebote auf dem deutschen Markt machen die Entscheidung für eine Kreditkarte nicht einfacher. Credit-Card, Debit-Card oder Charge-Card &#8211; bei allen Modellen handelt es sich um Kreditkarten, nur die Art in der der offene Betrag auf dem Kartenkonto ausgeglichen wird, ist unterschiedlich.</p>
<p>Die klassische Credit-Card?</p>
<p>Bei der Credit-Card, der &#8222;echten&#8220; oder auch klassischen Kreditkarte, erhält der Karteninhaber eine monatliche Abrechnung ¸ber sämtliche von ihm getätigten Einkäufe. Diese Rechnung kann dann sofort oder auch in monatlichen Raten abgezahlt werden. Unabhängig davon ob die sofortige Tilgung oder die Ratenzahlung gewählt wird, kann die Kreditkarte jederzeit bis zum vereinbarten Verfügungsrahmen belastet werden. Bei der Debit-Card handelt es sich eigentlich um die Giro- bzw. Maestro-Card. Hier wird bei Zahlung mit der Karte sofort das Konto des Karteninhabers belastet. Eine Sonderform der Kreditkarte ist wohl die Prepaid-Kreditkarte, da Verfügungen nur auf Guthabenbasis möglich sind. Diese Karten werden aufgrund ihres Guthabenprinzips auch an Minderjährige oder an Personen, die als nicht kreditwürdig eingestuft wurden, ausgegeben. Bei der Charge-Card handelt es sich um das in Deutschland güngigste Kreditkartenmodell. Hier erhält der Karteninhaber, wie auch bei der klassischen Kreditkarte, für den Zeitraum zwischen Zahlung mit der Karte und der Fälligkeit der Kreditkartenrechnung einen Kredit mit kurzer Laufzeit. Der kann mit der Einzahlung eines Guthaben, ähnlich der Prepaid-Card erhöht werden.</p>
<p>Achtung bei den Konditionen und Zusatzleistungen</p>
<p>Ist erst einmal die Wahl für einen Kartentyp getroffen, sollten die unterschiedlichen Gebühren und Zusatzleistungen genau unter die Lupe genommen werden. Versicherungen die mit der Karte einher gehen, Vergünstigungen für Reisen oder Mietwagen, diverse Bonusprogramme für Business oder Hobby mögen interessant sein, aber sind sie für sie auch sinnvoll? Z.B. bei Tankrabatten, stellt sich sofort die Frage, welche Tankstelle muss ich anfahren? Tanke ich überhaupt soviel, dass sich das für mich lohnt? Solche Fragen sollten eigentlich bei jeder Zusatzleistung gestellt werden. Ein besonderes Augenmerk sollte auf die Gebühren fallen. Oftmals erlassen Kreditinstitute ihren Kunden die Gebühren für die Kreditkarte im ersten Jahr. Aber wie teuer ist die Kartengebühr im zweiten Jahr? Bei anderen Banken erhalten Sie die Kreditkarte nur in Verbindung mit einem Girokonto. Und dann noch die Frage: Wie hoch sind die Soll- und Habenzinsen für Belastungen und Guthaben auf der Kreditkarte? Fragen die sie bei Ihrer Entscheidung für eine Kreditkarte auf jeden Fall berücksichtigen sollten. Viele <a title="Stiftung Warentest" href="http://www.test.de/Kreditkarten-Die-Besten-fuer-Sie-1778423-2778423/" target="_blank">Tipps und Hinweise</a> und Vergleiche findet jeder im Internet.</p>
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