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	<title>Onlinehandel</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Onlinehandel</title>
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		<title>5 Technologie- und Steuertipps für international tätige E-Commerce-Händler</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/5-technologie-und-steuertipps-fuer-international-taetige-e-commerce-haendler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2017 07:48:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Onlinehandel boomt. Allein im vergangenen Jahr konnten über das Internet Gewinne in Höhe von 1,9 Billionen US-Dollar eingefahren werden. Mehr als 1 Milliarde Menschen rund um den Globus haben im Jahr 2016 Waren und Dienstleistungen via Internet eingekauft. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/5-technologie-und-steuertipps-fuer-international-taetige-e-commerce-haendler/">5 Technologie- und Steuertipps für international tätige E-Commerce-Händler</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Der Onlinehandel boomt. Allein im vergangenen Jahr konnten über das Internet Gewinne in Höhe von 1,9 Billionen US-Dollar eingefahren werden. Mehr als 1 Milliarde Menschen rund um den Globus haben im Jahr 2016 Waren und Dienstleistungen via Internet eingekauft. Und der elektronische Handel wächst ungebremst weiter. Umfragen zufolge erwartet die Hälfte aller Händler für 2017 ein Umsatzwachstum von bis zu 20 Prozent; jeder Fünfte geht sogar davon aus, dass sich der Umsatz verdoppelt. Was müssen Händler beachten, wenn sie Geschäftsaktivitäten im Internet starten wollen? Welche technische Lösung ist am besten geeignet? Und welchen steuerlichen Herausforderungen sehen sich E-Commerce-Anbieter gegenüber? – 5 Tipps für international tätige E-Commerce-Händler.</p>
<figure id="attachment_31493" aria-describedby="caption-attachment-31493" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-31493" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/07/Fotolia_148158855_M-Urheber-Seamartini-Graphics.jpg" alt="" width="620" height="441" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/07/Fotolia_148158855_M-Urheber-Seamartini-Graphics.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/07/Fotolia_148158855_M-Urheber-Seamartini-Graphics-150x107.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/07/Fotolia_148158855_M-Urheber-Seamartini-Graphics-300x213.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-31493" class="wp-caption-text">Quelle: Hotwire PR für Avalara</figcaption></figure>
<h2>1. Internet-Handel: Bestimmen Sie Ihre Ziele!</h2>
<p style="text-align: justify;">Entscheidend für den Geschäftserfolg im Internet ist die strategische Ausrichtung. Welche Ziele verfolgen Sie? Wie setzt sich das Portfolio aus Produkten und Dienstleistungen zusammen? Welche Zielgruppen wollen Sie ansprechen? Je genauer all diese Aspekte definiert sind, desto einfacher kann bestimmt werden, was dafür gebraucht wird. Mit anderen Worten: Die Wahl der Technologie ist abhängig von den Geschäftszielen.</p>
<h2>2. Die strategische Ausrichtung entscheidet über die Wahl der Technologie</h2>
<p style="text-align: justify;">Shop-Lösung oder E-Commerce-Plattform? – Welche Softwarelösung ist die richtige? Zur strategischen Ausrichtung des Geschäftsmodells gehört heute auch die Einbindung einer ganzheitlichen digitalen Strategie. Die Entscheidung für oder gegen eine entsprechende technologische Plattform sollte folgendes berücksichtigen: Die Lösung muss skalierbar sein. Das heißt, auch wenn Sie zu Beginn klein anfangen, muss die Technologie so gewählt werden, dass sie flexibel erweiterbar und kompatibel ist. Sie sollte modular aufgebaut und systemübergreifend ausgelegt sein sowie alle Unternehmensprozesse berücksichtigen.</p>
<h2>3. Den Kunden im Blick: Erlebniseinkauf ist Trumpf</h2>
<p style="text-align: justify;">Der Online-Handel ist den Kinderschuhen längst entwachsen. Die Kunden sind gut informiert und anspruchsvoll. Die Erwartungshaltung ist hoch, die Frustrationstoleranz niedrig. Sie erwarten ein rundum-sorglos-Paket von ihrem Online-Händler, den sie über unterschiedliche Endgeräte besuchen: Viele Online-Kunden starten eine Transaktion zum Beispiel über den PC zu Hause und beenden sie mit ihrem Smartphone von unterwegs. Wichtig ist dabei das ungetrübte Einkaufsvergnügen, ganz gleich ob online, im Shop in der Einkaufspassage oder via Social Media.</p>
<h2>4. Schnell, sicher, bequem – wie das Einkaufsvergnügen zum Kundenbindungsinstrument wird</h2>
<p style="text-align: justify;">Zum reibungslosen Erlebniseinkauf gehört neben den vielfältigen Zugangsmöglichkeiten in erster Linie die Benutzerfreundlichkeit: ansprechendes Design, einfache Benutzerführung und hohe Performance sind ein Muss. Lange Ladezeiten hingegen können die Kundenzufriedenheit stark beeinträchtigen. Ebenso entscheidend ist die schnelle Kaufabwicklung: Wichtige Informationen über das Produkt sowie der Preis müssen auf einen Blick erkennbar sein. Freie Auswahl bei den Zahlungsmöglichkeiten versteht sich von selbst, ob Kreditkarte, Paypal, Kauf auf Rechnung oder SEPA-Lastschrift, alles muss möglich sein. Auch zusätzliche Serviceleistungen wie Coupons, Geschenkgutscheine und Rabatt-Codes gehören heutzutage zum virtuellen Shoppingangebot. Und ganz wichtig: Es muss gewährleistet sein, dass der Verbraucher die Ware risikofrei bestellen, testen und auf Wunsch kostenfrei wieder zurücksenden kann.</p>
<h2>5. Grenzüberschreitender Handel – vielfältige Abgabenpflicht</h2>
<p style="text-align: justify;">Beim Aufbau des E-Commerce-Geschäfts wird das Thema Steuerpflicht gern übersehen. Dabei ist es wichtig, von Beginn an die Abgaben im Blick zu behalten. Die fehlerhafte Übermittlung von Steuereinnahmen beim länderübergreifenden Online-Handel kann ins Auge gehen und den Geschäftserfolg nachhaltig beeinträchtigen. Deshalb ist es ratsam, gleich zu Beginn eine entsprechende Steuersoftware-Lösung in die E-Commerce-Plattform mit einzubinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Avalara bietet wachsenden E-Commerce-Unternehmen eine cloudbasierte, automatisierte Lösung an, die mit dem Business mitwächst, die Höhe der Abgaben jederzeit im Blick hat und die Umsetzung der komplexen steuerlichen Verpflichtungen gegenüber lokalen, nationalen und weiteren Steuerbehörden beschleunigt.</p>
<p><em>Quelle: Hotwire PR für Avalara</em></p>
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		<title>Zahlungsmoral 2017 leicht schwächer – Trotz Konjunktur-Rekorden mehr als 78.000 Verbraucherinsolvenzen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zahlungsmoral-2017-leicht-schwaecher-trotz-konjunktur-rekorden-mehr-als-78-000-verbraucherinsolvenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2017 08:37:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin – Die Zahlungsmoral fällt zum Jahreswechsel nur knapp unter ihren Rekordstand vom Sommer 2016. Jetzt melden 65 Prozent der Inkassounternehmen, dass Rechnungen genauso gut wie noch vor sechs Monaten beglichen werden. 21 Prozent stellen sogar eine Steigerung fest. Grund ist die gute Konjunktur.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zahlungsmoral-2017-leicht-schwaecher-trotz-konjunktur-rekorden-mehr-als-78-000-verbraucherinsolvenzen/">Zahlungsmoral 2017 leicht schwächer – Trotz Konjunktur-Rekorden mehr als 78.000 Verbraucherinsolvenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin</strong> – Die Zahlungsmoral fällt zum Jahreswechsel nur knapp unter ihren Rekordstand vom Sommer 2016. Jetzt melden 65 Prozent der Inkassounternehmen, dass Rechnungen genauso gut wie noch vor sechs Monaten beglichen werden. 21 Prozent stellen sogar eine Steigerung fest. Grund ist die gute Konjunktur. Allerdings hatten noch im Sommer 90 Prozent der befragten Mitglieder des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Un­ternehmen e.V. (BDIU) eine gleichbleibende bis bessere Rechnungstreue gemeldet.</p>
<figure id="attachment_23693" aria-describedby="caption-attachment-23693" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-23693" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581.jpg" alt="" width="620" height="415" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581-300x201.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581-110x75.jpg 110w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23693" class="wp-caption-text">Quelle: Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Bei den Firmenpleiten verlangsamt sich der Positivtrend. 2016 wurden rund 22.000 Unternehmen zahlungsunfähig – minus fünf Prozent und der siebte jährliche Rückgang in Folge. 2017 rechnet die Branche aber nur noch mit einer moderaten Verringerung auf 21.500 Fälle. Schon in den letzten zwölf Monaten waren die Gläubigerschäden durch Insolvenzen um fast zwei Drittel gestiegen. Der Grund: Es traf mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen. 27 Prozent der Inkassofirmen erwarten zudem, dass die Zahlungsmoral schon in den nächsten Monaten schlechter wird.</p>
<p style="text-align: justify;">BDIU-Präsidentin Kirsten Pedd: „Wir wissen nicht, wie lange die Puste beim Aufschwung noch hält – drängende Fragen, die sich stellen, sind unter anderem: Wie hart wird der Brexit und kann unsere Wirtschaft die Folgen eines solchen Bebens abfedern? Welche Auswirkungen auf die Konkurrenzfähigkeit unserer exportorientierten Unternehmen wird die Präsidentschaft von Donald Trump haben? Sollte es tatsächlich auf mehr Protektionismus und Einschränkungen für den freien Handel hinauslaufen, wären das denkbar schlechte Vorzeichen für ein weiteres Wachstum.“</p>
<p style="text-align: justify;">76 Prozent der BDIU-Unternehmen melden, dass ein momentaner Liquiditätsengpass der Grund ist, warum Firmen ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Vor einem Jahr lag dieser Wert nur bei 62 Prozent. 41 Prozent berichten von einer schlechten Auftragslage bei gewerblichen Schuldnern (2016: 29 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify;">Aktuell leidet vor allem der Onlinehandel unter Zahlungsmuffeln. 48 Prozent der Inkassounternehmen melden das. Weitere Branchen mit schlecht zahlenden Kunden sind das Handwerk (eine Erfahrung von 39 Prozent der Inkassounternehmen), die Dienstleistungsbranche allgemein (36) sowie Fitnessstudios (34 Prozent). Deutlich verbessert hat sich die Zahlungsmoral bei Energieversorgern. Noch vor einem Jahr meldeten fast die Hälfte (47 Prozent) der Inkassounternehmen, dass diese Branche Probleme mit der Rechnungstreue der Kunden hat. Jetzt sind es nur noch 35 Prozent. Nur 42 Prozent der Inkassounternehmen berichten, dass Arbeitslosigkeit der Grund ist, warum private Verbraucher Zahlungen nicht leisten. 2009, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, lag dieser Wert noch bei 83 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Dagegen ein bedenklicher Trend: 54 Prozent beobachten, dass private Schuldner Forderungen vorsätzlich nicht zahlen. Pedd: „Mancher Kunde denkt: Mir wird schon nichts passieren. Das ist purer Egoismus, für den der Gläubiger die Zeche zahlen muss.“</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen den Trend entwickelt sich auch die Zahlungsmoral der öffentlichen Hand. 89 Prozent berichten, dass diese unverändert schlecht ist. Pedd: „Die Steuereinnahmen sprudeln, und dennoch müssen Handwerker und Baufirmen, die Aufträge etwa für Städte und Gemeinden ausführen, um jeden Cent ihrer Rechnungen bangen. Das ist paradox. Die öffentliche Hand ist ein wichtiger Auftraggeber, und sie hat eine Vorbildfunktion. Diese sollte sie auch beim Zahlungsverhalten ausüben.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kaum Rückgang bei Verbraucherinsolvenzen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht ganz so deutlich wie bei den Unternehmen fällt der Rückgang bei den Verbraucherinsolvenzen aus. Deren Zahl sank 2016 um nur zwei Prozent auf 78.200. Dem steht die Zahl von 6,8 Millionen verschuldeten Verbrauchern gegenüber. Diese war nach Angaben von Creditreform zuletzt sogar noch gestiegen. „Es scheint, als gäbe es hier einen Sockel an harter Überschuldung, der sich auch durch eine optimal laufende Konjunktur nicht abbauen lässt“, erklärt Marion Kremer, Vizepräsidentin des BDIU. Für 2017 erwartet die Branche, wenn überhaupt, nur einen moderaten Rückgang der Privatpleiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Umfrage bestätigt: Hauptgrund, warum private Schuldner Rechnungen nicht bezahlen, ist Überschuldung. 80 Prozent der Inkassounternehmen machen diese Erfahrung. 64 Prozent beobachten ein unkontrolliertes Konsumverhalten als Nichtzahlgrund. Kremer: „Das betrifft vor allem jüngere Schuldner.“ Die BDIU-Vizepräsidentin glaubt, dass eine bessere finanzielle Bildung von Schülern und Verbrauchern präventiv helfen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weizsäcker Stiftung hilft Überschuldeten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig sei aber auch die Unterstützung durch Institutionen wie zum Beispiel die Marianne von Weizsäcker Stiftung. Die Organisation wurde bereits vor gut 25 Jahren von der Ehefrau des damaligen Bundespräsidenten ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, ehemals suchtkranke Menschen bei der beruflichen und sozialen Integration zu unterstützen. Betroffene, um die sich die Stiftung kümmert, haben im Schnitt Schulden in Höhe von rund 10.000 Euro. Bis heute hat sie über 5.000 Personen einen wirtschaftlichen Neuanfang ermöglicht.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir verhandeln mit den Gläubigern unserer Klienten und versuchen dabei zunächst, die Höhe der Forderungen zu reduzieren, abgestimmt auf die maximale Leistungsfähigkeit der Betroffenen“, erklärt Rita Hornung, Geschäftsführerin der Stiftung. „Für diese Vergleichssumme stellt die Stiftung entsprechende Darlehen zur Verfügung, sodass die Betroffenen nur noch eine Rate auf überschaubare Zeit an nur einen einzigen Gläubiger – also die Weizsäcker Stiftung – zahlen müssen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Auch für Gläubiger sind solche Entschuldungen sinnvoll, sagt Hornung – obwohl diese dabei auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten müssen. BDIU-Vizepräsidentin Marion Kremer stimmt zu: „Außergerichtliche Lösungen sind vergleichsweise unbürokratisch und vor allem lassen sie sich in einem zeitlich überschaubaren Rahmen realisieren – ein Insolvenzverfahren dagegen dauert bis zu sechs Jahre.“</p>
<p style="text-align: justify;">Immerhin bis zu 42 Prozent der Forderungssummen könnten laut Schätzwerten aus der Inkasso-Umfrage realisiert werden, wenn sich Gläubiger und Schuldner auf tragfähige außergerichtliche Lösungen einigen. Bei gerichtlichen Verfahren liegt die Maximalquote mit 9 Prozent erheblich niedriger. Ein Grund: Im gerichtlichen Verfahren müssen aus der zur Verfügung stehenden Masse zunächst die Kosten des Verfahrens gedeckt werden, also für das Gericht sowie für den Treuhänder beziehungsweise Insolvenzverwalter. Im Durchschnitt betragen diese rund 2.000 Euro. „Zur Deckung der Gläubigerforderungen bleibt dann meist kein Geld mehr übrig“, so Kremer.</p>
<p style="text-align: justify;">Weizsäcker Stiftung und BDIU loben dabei die Arbeit der Stephan-Kommission. „Die Kommission ist ein Pilotprojekt“, erklärt Rita Hornung, „das dazu beitragen soll, auf beiden Seiten das Verständnis für die Situation des jeweiligen Gegenübers zu stärken.“ Gemeinsam erörtern Vertreter von Gläubigern und Schuldnerberatern Wege für bessere außergerichtliche Einigungen. „Dabei auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, ist nicht immer einfach, und die Lösung muss auch nicht zwangsläufig in der Mitte liegen. Aber die Erfahrung zeigt, dass außergerichtliche Einigungen mit verbindlichen Verpflichtungen für beide Seiten die besten Ergebnisse bringen.“</p>
<p style="text-align: justify;">BDIU-Präsidentin Kirsten Pedd: „Die Überschuldung der privaten Haushalte ist ein Hemmnis für die Wirtschaftskraft in diesem Land. Wir – Wirtschaft, Verbraucher und die Politik – müssen gemeinsam mehr dafür tun, dass diese Überschuldung abgebaut wird. Die Schuldner von heute können die guten Kunden von morgen werden.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen?</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/weihnachtsgeschenke-im-internet-kaufen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Dec 2014 12:12:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[e-commerce-Magazin im Oktober 2014]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stuttgart. An den mit Beilagen prall gefüllten Tageszeitungen und Magazinen merkt es wirklich jeder: Weihnachten steht vor der Tür! Und damit kehrt sie traditionell wieder, die Frage: Was soll ich schenken?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/weihnachtsgeschenke-im-internet-kaufen/">Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Stuttgart. An den mit Beilagen prall gefüllten Tageszeitungen und Magazinen merkt es wirklich jeder: Weihnachten steht vor der Tür! Und damit kehrt sie traditionell wieder, die Frage: Was soll ich schenken?</p>
<p style="text-align: justify">Geschäfte, Supermärkte und Warenhäuser umwerben uns seit Wochen mit verlockenden Angeboten und Rabatten. Aber weniger als jeder Vierte will in diesem Jahr in Geschäften und auf Märkten auf Geschenkeschau gehen. Denn zum Leidwesen der Geschäfte vor Ort boomt der Onlinehandel. Die große Mehrheit der deutschen Internet-Nutzer (87 Prozent) planen in diesem Jahr online ihre Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Diese Zahlen veröffentlichte das e-commerce-Magazin im Oktober 2014.</p>
<figure id="attachment_7727" aria-describedby="caption-attachment-7727" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-7727" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/12/1qikpk2.jpeg" alt="Bildunterschrift: Internetkriminalität." width="620" height="522" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/12/1qikpk2.jpeg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/12/1qikpk2-150x126.jpeg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/12/1qikpk2-300x253.jpeg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-7727" class="wp-caption-text">Bildunterschrift: Internetkriminalität.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Transparenz auf einen Klick</p>
<p style="text-align: justify">Online bestellen ist ja auch bequem. Gemütlich im Warmen sitzen und im Netz nach schönen Sachen fischen, so sehen besinnliche Adventstage für viele aus. Zudem kann man unabhängig von Tageszeit und Wochentag alles direkt nach Hause liefern lassen &#8211; inklusive Rücksendeschein bei Nichtgefallen. Viele schätzen die unschlagbar schnelle Transparenz im Netz. Der User kann bequem Preise, Konditionen und Händler vergleichen. Er findet Tests, Erfahrungsberichte, Empfehlungen, Bewertungen. Also alles gut, oder?</p>
<p style="text-align: justify">Vorsicht vor Cyber-Attacken: Daten schützen &#8211; sichere Passwörter</p>
<p style="text-align: justify">Nicht ganz. Denn Kriminelle nutzen genau diese Transparenz aus. Sie schöpfen Daten ab und schlagen daraus Profit. Zugangsdaten aller Art sind begehrtes Diebesgut. Datendiebe erbeuten Profildaten, Passwörter und knacken Bankkonten. Sie nutzen aus, dass User beim Suchen, Surfen und Kaufen viel über sich selbst verraten &#8211; und häufig vertrauensselig agieren. Die Diebe selbst agieren anonym, über Ländergrenzen hinweg und sammeln die Daten, die jeder beim Einkaufen im Netz hinterlässt &#8211; und machen damit viel Geld. &#8222;Das Tatmittel Internet gewinnt an Bedeutung&#8220;, warnt deshalb auch das Bundeskriminalamt in seinem Lagebericht für das Jahr 2013.</p>
<p style="text-align: justify">Doch besser offline Einkaufen?</p>
<p style="text-align: justify">Heißt das nun: Besser Finger weg von Online-Käufen? Diese Frage kann jeder nur für sich selbst beantworten. Doch ganz sicher ist: Wer online shoppt sollte sich der Risiken bewusst sein und für seine Sicherheit sorgen. Grundsätzlich sollte Ihre Sicherheitssoftware immer auf dem neusten Stand sein und Updates immer und sofort aufgespielt werden. Die unten stehenden fünf Tipps bieten das Minimum an Sicherheit.</p>
<p style="text-align: justify">Und was ist im Schadenfall? Kunden der SV haben in der Top-Deckung der Hausratversicherung Internetrisiken mit bis zu 1.000 Euro abgesichert. Damit bietet sie nicht nur für die Einkäufe zu Weihnachten sondern an allen anderen 364 Tagen im Jahr einen modernen Schutz. Den allerbesten Schutz jedoch kann keine Versicherung ersetzen.</p>
<p style="text-align: justify">Dieser besteht aus einem gesunden Misstrauen und dem vorsichtigen Umgang mit den eigenen Daten.</p>
<p style="text-align: justify">So shoppen Sie sicher im Netz:</p>
<p style="text-align: justify">1. Ihr Computer braucht Schutz: Sorgen Sie für eine gute Sicherheitsausstattung Ihres Computers. Ein Anti-Viren-Programm und eine Firewall gehören dazu. Updates umgehend installieren.</p>
<p style="text-align: justify">2. Nur solide Programme sind willkommen! Software nur von soliden Anbietern installieren. Vorsicht bei kostenlosen Anbietern. Sie liefern häufig Schadprogramme mit.</p>
<p style="text-align: justify">3. Jetzt können Sie loslegen: Achten Sie auf die Seriosität des Shops. Die Nennung eines Impressums mit Anschrift des Geschäftsführers sowie klare Geschäftsbedingungen (AGB) sind ein Minimum. Lesen Sie zunächst die Beurteilungen über Ihren Händler und dessen Datenschutzerklärung.</p>
<p style="text-align: justify">4.) Wenn Sie Ihr Schnäppchen gefunden haben: Bei vielen Online-Shops müssen Sie sich mit einem Passwort registrieren. Verwenden Sie für jeden Online-Dienst (E-Mail, Online Shops, Online Banking, Foren, Soziale Netzwerke etc.) ein anderes, sicheres Passwort und ändern Sie diese regelmäßig. Hinweise zu sicheren Passwörtern finden Sie in unserer untenstehenden Linksammlung. Wer sich die Codes schwer merken kann, verwendet Passwort-Safes. Das sind PC-Programme, die Geheimzahlen sicher speichern.</p>
<p style="text-align: justify">5.) Wenn es ans Bezahlen geht: Bezahlen können Sie per Lastschrift, Kreditkarte oder Rechnung. Vorkasse per Überweisung ist zwar verbreitet, aber riskant. Achten Sie darauf, dass Konto- oder Kreditkartendaten über eine verschlüsselte Verbindung übertragen werden. Dies erkennen Sie an den Buchstaben &#8222;https&#8220; in der Adresse der Webseite und einem Schloss- oder Schlüssel-Symbol im Internet-Programm.</p>
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