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	<title>Kapitalmärkte</title>
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	<title>Kapitalmärkte</title>
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		<title>Bain-Studie zu M&#038;A-Transaktionen: Wenn Hurdle Rates unbeabsichtigt zum echten Hindernis werden</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/bain-studie-zu-ma-transaktionen-wenn-hurdle-rates-unbeabsichtigt-zum-echten-hindernis-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2016 08:18:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>München/Zürich - Das Jahr 2015 hat mit 5,05 Billionen US-Dollar einen neuen Rekord im weltweiten M&#038;A-Geschäft markiert. Im bisherigen Spitzenjahr 2007 summierten sich die Transaktionen auf 4,61 Billionen US-Dollar. Dennoch beteiligen sich die meisten Unternehmen trotz solider Bilanzen und günstiger Finanzierungsbedingungen nicht am M&#038;A-Geschehen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/bain-studie-zu-ma-transaktionen-wenn-hurdle-rates-unbeabsichtigt-zum-echten-hindernis-werden/">Bain-Studie zu M&#038;A-Transaktionen: Wenn Hurdle Rates unbeabsichtigt zum echten Hindernis werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>München/Zürich</strong> &#8211; Das Jahr 2015 hat mit 5,05 Billionen US-Dollar einen neuen Rekord im weltweiten M&amp;A-Geschäft markiert. Im bisherigen Spitzenjahr 2007 summierten sich die Transaktionen auf 4,61 Billionen US-Dollar. Dennoch beteiligen sich die meisten Unternehmen trotz solider Bilanzen und günstiger Finanzierungsbedingungen nicht am M&amp;A-Geschehen. Im vergangenen Jahr entfielen 38 Prozent des Transaktionsvolumens auf wenige große Übernahmen, sprich: Megadeals. Mit 69 Transaktionen, die insgesamt auf ein Volumen von über 10 Milliarden US-Dollar kamen, wurde auch hier ein Allzeithoch von 1,9 Billionen US-Dollar erreicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die abwartende Haltung vieler Unternehmen ist zu einem guten Teil auf hohe Bewertungen und unsichere Konjunkturaussichten zurückzuführen. Hinzu kommt nach Beobachtungen der internationalen Managementberatung Bain &amp; Company, die in der Studie &#8222;Rethinking M&amp;A valuation assumptions&#8220; zusammengefasst sind, ein weiterer Faktor: die hohen Hurdle Rates vieler Unternehmen von teils 10 Prozent und mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese internen Renditeerwartungen ergeben sich aus den gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten sowie intern festgelegten Risikopuffern und sind eine wichtige Messlatte bei der Entscheidung für oder gegen eine Akquisition. Bain-Partner und Corporate-Finance-Experte Dr. Wilhelm Schmundt sieht die abwartende Haltung vieler Unternehmen kritisch: &#8222;Einige strategisch besonders attraktive Übernahmekandidaten kommen nur in Zeiten hoher Bewertungen auf den Markt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer dann nicht handelt, muss oft zusehen, wie sich der Wettbewerb einen Vorsprung verschafft.&#8220; Und er fügt hinzu: &#8222;Die Liquiditätsschwemme an den Kapitalmärkten treibt nicht nur die Bewertungen, sondern erleichtert auch die Finanzierung von Übernahmen.&#8220; In Zeiten hoher Bewertungen lassen sich eigene Aktien besser als Akquisitionswährung einsetzen als in einer Baisse. Zudem verteilt sich so das implizite Bewertungsrisiko zwischen Käufer und Verkäufer.</p>
<figure id="attachment_22224" aria-describedby="caption-attachment-22224" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-22224" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/160418_Bain-PM_MuA-HurdleRates_Abb1_Final.jpg" alt="Quelle: Bain &amp; Company" width="620" height="374" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/160418_Bain-PM_MuA-HurdleRates_Abb1_Final.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/160418_Bain-PM_MuA-HurdleRates_Abb1_Final-150x90.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/160418_Bain-PM_MuA-HurdleRates_Abb1_Final-300x181.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-22224" class="wp-caption-text">Quelle: Bain &amp; Company</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bis zu 95 Prozent der freien Mittel fließen in Aktienrückkäufe und Dividenden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Statt für Zukäufe verwenden Unternehmen ihre freien Mittel vor allem für Dividendenausschüttungen und den Rückkauf von Anteilsscheinen. Das Verhältnis der Mittelverwendung für M&amp;A-Transaktionen zu Aktienrückkäufen und Dividendenzahlungen hat sich deutlich verschoben &#8211; von 80 zu 20 zur Jahrtausendwende auf zuletzt 30 zu 70 (Abbildung 1).</p>
<p style="text-align: justify;">In Einzelfällen geben US-Konzerne mittlerweile bis zu 95 Prozent ihrer freien Mittel für Aktienrückkäufe und Dividenden aus. Dabei zeigen Langfristanalysen, dass gerade der Rückkauf von Anteilsscheinen mittelfristig nur einen geringen Effekt auf die Aktienrendite der Unternehmen hat &#8211; die zentrale Kennzahl für den wirtschaftlichen Erfolg aus Sicht der Eigentümer (Abbildung 2). Nach einer Bain-Analyse von mehr als 1.600 Unternehmen schafften im M&amp;A-Geschäft aktive Firmen in der ersten Dekade dieses Jahrtausends eine durchschnittliche Aktienrendite von 4,8 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihre inaktiven Wettbewerber mussten sich mit 3,3 Prozent begnügen. Unternehmen erzielen umso bessere Ergebnisse, je häufiger sie Zukäufe tätigen und je mehr sie in strategisch sinnvolle Übernahmen investieren. Die kumulierte relative Transaktionshäufigkeit ist neben der Akquisitionshäufigkeit ein entscheidender Erfolgsfaktor. Besonders deutlich ist der Unterschied in der traditionell von Skalenvorteilen geprägten Industrie. Dort erwirtschaften Unternehmen, die zumindest eine Übernahme pro Jahr machten und Zukäufe mit einem Gesamtwert von mehr als 75 Prozent ihrer Marktkapitalisierung tätigten, eine Aktienrendite von 9,9 Prozent. Bei inaktiven Wettbewerbern belief sich diese auf gerade mal 1,0 Prozent.</p>
<figure id="attachment_22227" aria-describedby="caption-attachment-22227" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-22227" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/160418_Bain-PM_MuA-HurdleRates_Abb2_Final.jpg" alt="Quelle: Bain &amp; Company" width="620" height="379" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/160418_Bain-PM_MuA-HurdleRates_Abb2_Final.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/160418_Bain-PM_MuA-HurdleRates_Abb2_Final-150x92.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/160418_Bain-PM_MuA-HurdleRates_Abb2_Final-300x183.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-22227" class="wp-caption-text">Quelle: Bain &amp; Company</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Doppelte Risikovorsorge bei vielen Unternehmen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Vor diesem Hintergrund mahnt Dr. Martin Holzapfel, Bain-Partner und Leiter der M&amp;A-Praxisgruppe, die Unternehmen zum Umdenken: &#8222;Den perfekten Zeitpunkt für strategisch wichtige Akquisitionen gibt es nicht. Gerade im zyklischen Industriegeschäft lässt sich dieser meist erst im Nachhinein erkennen.&#8220; Viel wichtiger ist eine präzise Bewertung interessanter Übernahmekandidaten.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Dies sind gut geführte Firmen mit sehr spezifischen Synergien&#8220;, erklärt Holzapfel. &#8222;Und die kennen ihren Wert.&#8220; Zu hohe Hurdle Rates auf bereits vorsichtig kalkulierte Business- und Synergiepläne können unbeabsichtigt zu einer doppelten Risikovorsorge führen. Im Ergebnis verhindern sie anorganisches Wachstum. Doch nur mit M&amp;As lassen sich in vielen Fällen die Renditeerwartungen der Eigentümer erfüllen. Holzapfels Fazit: &#8222;Akquisitionen sind ein integraler Bestandteil jeder Wachstumsstrategie. Es wäre fatal, wenn unangemessen hohe Hurdle Rates deren Umsetzung verhindern würden.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Bain &amp; Company</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Ausgabe des „Global Private Equity Report“ von Bain</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/neue-ausgabe-des-global-private-equity-report-von-bain/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2016 12:23:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Global Private Equity Report]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalmärkte]]></category>
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		<category><![CDATA[Weltkonjunktur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>München/Zürich - Die globale Private-Equity-Branche (PE) konnte 2015 den Turbulenzen an den Kapitalmärkten, der abflauenden Weltkonjunktur und dem härteren Wettbewerb im Niedrigzinsumfeld trotzen. Mit 527 Milliarden US-Dollar warb sie wie in den beiden Jahren zuvor mehr als eine halbe Billion US-Dollar frisches Kapital ein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/neue-ausgabe-des-global-private-equity-report-von-bain/">Neue Ausgabe des „Global Private Equity Report“ von Bain</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>München/Zürich</strong> &#8211; Die globale Private-Equity-Branche (PE) konnte 2015 den Turbulenzen an den Kapitalmärkten, der abflauenden Weltkonjunktur und dem härteren Wettbewerb im Niedrigzinsumfeld trotzen. Mit 527 Milliarden US-Dollar warb sie wie in den beiden Jahren zuvor mehr als eine halbe Billion US-Dollar frisches Kapital ein. Im Durchschnitt gelang den PE-Anbietern so schnell wie noch nie in den vergangenen zehn Jahren die Schließung neuer Fonds. Trotz Eurokrise und Wachstumsschwäche konnten in diesem Umfeld auch europäische Buy-out-Fonds 15 Prozent mehr Kapital als im Vorjahr einsammeln.</p>
<figure id="attachment_151108" aria-describedby="caption-attachment-151108" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-151108" src="https://www.mittelstand-nachrichten.de/wp-content/uploads/2016/03/Bain-Report-618x388.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Bain &amp; Company&quot;" width="618" height="388" /><figcaption id="caption-attachment-151108" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Bain &amp; Company&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Zugleich stiegen die Investitionen in neue Beteiligungen 2015 weltweit noch einmal um 12 Prozent auf 282 Milliarden US-Dollar. Die Zahl der Beteiligungen ging allerdings um 14 Prozent zurück. Neben der größeren Anzahl von Milliardendeals lässt sich diese Entwicklung vor allem auf die weiter gestiegenen Bewertungen zurückführen. In den USA wurde bei Buy-outs mit einem durchschnittlichen Multiple von 10,1 auf das EBITDA so viel gezahlt wie noch nie und auch in Europa lag dieser Wert nahe dem historischen Höchststand. Bei vielen Transaktionen mussten sich PE-Fonds gegen Strategen durchsetzen, die angesichts niedriger Zinsen und starker Bilanzen ihre M&amp;A-Aktivitäten forcierten.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch die Erfolge im Fundraising wuchs die Summe des nicht investierten Kapitals der PE-Fonds (&#8222;Dry Powder&#8220;) dennoch um knapp 10 Prozent auf 1,3 Billionen US-Dollar an (Abb. 1). &#8222;Die PE-Fonds stehen unter einem enormen Anlagedruck&#8220;, erklärt Rolf-Magnus Weddigen, Leiter der PE-Praxisgruppe von Bain &amp; Company im deutschsprachigen Raum. &#8222;Doch der Wettbewerb ist hart und die hohen Bewertungen erfordern eine sehr sorgfältige Auswahl.&#8220; Vielen Fonds dürfte es schwerfallen, auch künftig die Renditeerwartungen ihrer Investoren zu erfüllen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Erfolgreiche Beteiligungsverkäufe</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Aktuell profitieren die PE-Fonds und ihre Investoren von einem äußerst günstigen Umfeld für Beteiligungsverkäufe. Weltweit erzielte die PE-Branche 2015 bei 1.166 Transaktionen Verkaufserlöse in Höhe von insgesamt 422 Milliarden US-Dollar und blieb damit lediglich 34 Milliarden US-Dollar hinter dem Rekordjahr 2014 zurück. Während in den USA das Geschäft mit strategischen Käufern anzog, kam es in Europa vermehrt zu Secondaries. Die Erfolge bei Beteiligungsverkäufen trugen maßgeblich dazu bei, dass die Branche im fünften Jahr in Folge mehr Kapital an ihre Investoren ausschütten konnte, als sie abgerufen hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Dessen ungeachtet verdichten sich die Anzeichen, dass die Branche nach einigen goldenen Jahren zur Normalität zurückkehren wird. So dürften in den kommenden fünf Jahren aufgrund der rückläufigen Zahl neuer Investments die Beteiligungsverkäufe sinken. Dadurch werden auch die Ausschüttungen an institutionelle Investoren zurückgehen. Diese wiederum werden sich in Zukunft noch stärker auf Fonds mit klarem Profil und überdurchschnittlichen Renditen konzentrieren. PE-Fonds benötigen somit eine schlagkräftige Strategie in einem wohldefinierten &#8222;Sweet Spot&#8220; und ein Geschäftsmodell, das auf messbaren Erfolg in der Entwicklung des Portfolios ausgerichtet ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Portfolio sturmfest machen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Unabhängig von der Ausrichtung mahnt Bain-Experte Weddigen: &#8222;Die PE-Fonds sollten sich im momentan noch sonnigen Umfeld auf einen konjunkturellen Gegenwind vorbereiten und ihr Portfolio sturmfest machen. Kommt es zu einer deutlichen globalen Abschwächung, ist es zu spät, um zu reagieren.&#8220; Gerade Beteiligungen, deren Kauf zu den derzeit sehr hohen Bewertungen erfolgt, könnten Opfer einer volatilen Wirtschaftsentwicklung werden und deutliche Spuren in der Renditebilanz der Fonds hinterlassen. Zusätzliche Risiken bergen die sich anbahnende Zinswende und der sich abzeichnende Stimmungsumschwung auf den Finanzierungsmärkten. &#8222;Allerdings werden die besten Fonds auch diese Herausforderungen meistern und weiterhin attraktive Renditen erwirtschaften&#8220;, ist Weddigen überzeugt. &#8222;Wichtig ist, das Potenzial der Beteiligungen zu erkennen und konsequent zu heben. Nur das schafft nachhaltige und wiederholbare Erfolgsmodelle.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Quelle: ots</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutsche Bank Kapitalmarktausblick 2015</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/deutsche-bank-kapitalmarktausblick-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2014 12:51:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[US-Wirtschaft auf Kurs]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ie Deutsche Bank rechnet mit einer allmählichen Erholung der Weltwirtschaft. Für das Jahr 2015 sehen die Experten das Weltwirtschaftswachstum bei 3,6 Prozent, wie die Bank in ihrem Kapitalmarktausblick 2015 heute in Frankfurt bekannt gab.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/deutsche-bank-kapitalmarktausblick-2015/">Deutsche Bank Kapitalmarktausblick 2015</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Die Deutsche Bank rechnet mit einer allmählichen Erholung der Weltwirtschaft. Für das Jahr 2015 sehen die Experten das Weltwirtschaftswachstum bei 3,6 Prozent, wie die Bank in ihrem Kapitalmarktausblick 2015 heute in Frankfurt bekannt gab. Nach Ansicht von Stefan Schneider, Chef-Volkswirt der Deutschen Bank für Deutschland, ist dies vor allem der rasch wachsenden Wirtschaft in den USA zu verdanken. Europa sieht Schneider dagegen zurückfallen: &#8222;Der Reformstau in einigen Ländern und fehlende Investitionen erlauben in Europa im kommenden Jahr nur ein Wachstum von 0,8 Prozent, trotz einer Ausweitung der expansiven Geldpolitik durch die EZB. Im Bereich der Fiskal- und Reformpolitik dürften die Spannungen wieder zunehmen, wenn keine nachhaltigen strukturellen Fortschritte gemacht werden.&#8220; Auch für Deutschland geht die Deutsche Bank von 0,8 Prozent Wachstum im kommenden Jahr aus.</p>
<figure id="attachment_7182" aria-describedby="caption-attachment-7182" style="width: 150px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/11/deutschebankkapitalmarktausblick2015_prognosenimueberblick.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7182 size-thumbnail" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/11/deutschebankkapitalmarktausblick2015_prognosenimueberblick-150x105.jpg" alt="Quelle: &quot;obs/Deutsche Bank AG&quot;." width="150" height="105" /></a><figcaption id="caption-attachment-7182" class="wp-caption-text">Quelle: &#8222;obs/Deutsche Bank AG&#8220;.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Von der erwarteten weltwirtschaftlichen Erholung und stabilen Unternehmensgewinnen werden nach Ansicht der Bank amerikanische Aktien sowie Werte aus asiatischen Schwellenländern profitieren. Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für die 28 Millionen Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, ist überzeugt davon, dass auch die Börsenwerte von DAX-Unternehmen 2015 steigen. Stephan: &#8222;Ende 2015 sehen wir den DAX bei 11.500 Punkten. Grund dafür ist neben dem Wachstum der Weltwirtschaft der weiter sinkende Kurs des Euro gegenüber dem Dollar.&#8220; Vereinzelt bieten nach Ansicht der Bank deshalb auch Aktien aus Europa noch Potenzial. Im Laufe der kommenden Jahre erwartet die Bank eine weitere Aufwertung des Dollars Richtung Parität zum Euro.</p>
<p style="text-align: justify">Im Umfeld weiter niedriger Zinsen sind nach Meinung der Deutschen Bank Aktien für eine erfolgreiche und langfristige Geldanlage interessant. Ohne Risiko ist nach Meinung der Experten auf absehbare Zeit kaum positive Rendite zu erzielen. Die Bank rät zu einer nach Anlageklassen, Regionen und Währungsräumen verteilten Strategie. Dazu gehören auch erstklassige Büro- und Einzelhandelsimmobilien, die global weiter vom positiven weltwirtschaftlichen Umfeld profitieren sollten. Gold ist dagegen nach Ansicht der Bank als Anlage 2015 wenig interessant.<br />
Volkswirtschaft:</p>
<p style="text-align: justify">Aus Sicht der Deutschen Bank entwickeln sich im Jahr 2015 die Wachstumsdynamik, Geldpolitik und Aktienmärkte der USA, Europas und Asiens zunächst weiter auseinander. Dennoch hält die Bank die globale Konjunkturerholung für intakt, auch wenn die wichtigsten Regionen der Weltwirtschaft seit Monaten gemischte Daten lieferten. Die Experten rechnen damit, dass die EZB im Frühjahr auch Staatsanleihen in ihr Wertpapierankaufprogramm aufnehmen wird. In der Folge sollte sich die wirtschaftspolitische Debatte in Europa auf die Fiskal- und Reformpolitik verlagern und für zunehmende Volatilität an den Märkten sorgen. Dank der sehr robusten Entwicklung der US-Wirtschaft wird die Weltwirtschaft nach Meinung der Bank im kommenden Jahr aber stärker wachsen als in der Vorperiode, allerdings bleibt das Wachstumstempo noch hinter dem langfristigen Durchschnitt zurück. &#8222;Ich rechne für 2015 mit einem Weltwirtschaftswachstum von 3,6 Prozent&#8220;, sagte Stefan Schneider, Chef-Volkswirt der Deutschen Bank für Deutschland, bei der Vorstellung des Kapitalmarktausblicks 2015 in Frankfurt.</p>
<p style="text-align: justify">US-Wirtschaft auf Kurs</p>
<p style="text-align: justify">Nach Ansicht von Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für die 28 Millionen Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, sind die Wirtschaftsdaten aus den USA sehr ermutigend. Stephan: &#8222;Der US-Aufschwung trägt sich selbst. Das ist ein gutes Zeichen für die Weltkonjunktur.&#8220; Stephan erwartet für das kommende Jahr ein Wachstum in den USA von 3,5 Prozent. Ein Grund dafür ist die Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt. Bis Ende 2015 sollte die Arbeitslosenquote Richtung 5 Prozent sinken. Weiteren Schmierstoff für die US-Wirtschaft bietet das günstige heimische Schieferöl. Darüber hinaus haben die Firmen ihre Hausaufgaben gemacht: &#8222;Die Gewinne der Konzerne sind kräftig gestiegen und wachsen robust&#8220;, so Stephan. Nach Meinung der Deutschen Bank ist das entscheidend für weiteres Kurspotenzial an den Börsen. &#8222;Ich setze weiter auf die USA&#8220;, bekräftigt Stephan.</p>
<p style="text-align: justify">China: &#8222;Erwachsener Drache&#8220;</p>
<p style="text-align: justify">China verändert sich von einer Investitions- und exportorientierten Nation in eine Konsum- und Binnenwirtschaft. Die strukturellen Reformen greifen und das neue China öffnet sich. Nach Meinung der Deutschen Bank tut mehr Liberalisierung dem Land gut. Voraussichtlich wird sich das Wachstum Chinas 2015 etwas verlangsamen, allerdings auf hohem Niveau. &#8222;Ich erwarte ein stabiles, gesundes Wachstum von 7 Prozent&#8220;, sagt Stephan. Hauptgrund für die Wachstumsverlangsamung ist nach Ansicht von Stephan eine Wirtschaftspolitik, die nicht mehr ausschließlich auf Expansion zielt, sondern zunehmend auf Nachhaltigkeit.</p>
<p style="text-align: justify">Europa hinkt auch 2015 hinterher</p>
<p style="text-align: justify">Ein anderes Bild zeichnet die Deutsche Bank für Europa. Hier stocken dringend nötige Reformen, Investitionen bleiben hinter den Ankündigungen zurück und das Wachstum ist viel zu schwach. &#8222;Europa droht im Wettbewerb weiter Boden zu verlieren &#8211; nicht nur gegenüber den USA, sondern auch gegenüber Asien&#8220;, sagt Chef-Volkswirt Schneider. Es wird immer noch zu sehr auf die Fiskal- und Geldpolitik zur Überwindung der Probleme gesetzt. Der langfristige Wachstumstrend kann nach Meinung von Schneider aber nur durch weitreichende strukturelle Reformen verbessert werden. Erwartungen, dass die EZB die Konjunktur in Europa anschieben kann, dürften enttäuscht werden: &#8222;Falls Reformen besonders in Frankreich und Italien weiterhin im Schneckentempo erfolgen, erwarte ich für 2015 lediglich ein Wachstum von 0,8 Prozent&#8220;, so Schneider. Mehr als 0,8 Prozent dürfte auch die deutsche Wirtschaft im Jahr 2015 nicht zulegen. Nach Ansicht von Schneider belasten neben den geopolitischen Krisen auch die Auswirkungen von Mindestlohn und Rentenpaket im Jahresverlauf das Wirtschaftswachstum.</p>
<p style="text-align: justify">Kapitalmärkte:</p>
<p style="text-align: justify">Im Kreuzfeuer der Notenbanken</p>
<p style="text-align: justify">Für die Strategen der Deutschen Bank wird 2015 geldpolitisch das Jahr der zwei Wege: Während US-Notenbank und Bank of England bereits im Sommer ihre Leitzinsen anheben dürften, könnten in Japan und der Eurozone die unkonventionellen Maßnahmen der Geldpolitik ausgeweitet werden. &#8222;Ich rechne damit, dass die US-Notenbank sehr behutsam vorgehen und die Leitzinsen nur dann anheben wird, wenn sie keine nachhaltige Schwächung der Wirtschaft fürchten muss&#8220;, sagt Anlagestratege Stephan.</p>
<p style="text-align: justify">Bereits seit Mitte 2014 wertet der US-Dollar deutlich gegenüber den wichtigen Währungen weltweit auf. &#8222;2014 war nur der Anfang. Die Aufwertung des Dollars sollte sich weiter fortsetzen&#8220;, sagt Stephan. Ein Grund ist der zunehmende Kapitalfluss in US-Renten und -Aktien aus den Niedrigzinsregionen Europa und Japan. Ende 2015 könnte der Greenback bei 1,15 US-Dollar je Euro stehen. Mittelfristig hält die Deutsche Bank sogar eine Parität zwischen Euro und US-Dollar für möglich.</p>
<p style="text-align: justify">Zwar sind nach Ansicht von Stephan Aktien aus den USA keine Schnäppchen mehr, aber sie gehören weiter ins Portfolio, vor allem wegen ihrer vergleichsweise schwankungsarmen Entwicklung, die aus sehr soliden Wachstumsaussichten und den stabilen Firmengewinnen resultiert. Auch die asiatischen Schwellenländer werden 2015 wieder zu den wachstumsstarken Regionen zählen. Darüber hinaus sieht die Deutsche Bank auch DAX-Werte vom sinkenden Eurokurs und steigenden Weltwirtschaftswachstum profitieren.</p>
<p style="text-align: justify">Anlageklassen:</p>
<p style="text-align: justify">Renten: Derzeit wenige Chancen vor der Haustür</p>
<p style="text-align: justify">Im Jahr 2014 haben Anleihen positiv überrascht. Stephan rechnet nicht mit einer Wiederholung im kommenden Jahr. Auch wenn die Renditen der 10-jährigen Bunds leicht ansteigen, blieben sie insgesamt niedrig. Auf der Suche nach höher verzinslichen Renditen am Anleihemarkt sollten Anleger daher ihren Horizont erweitern: &#8222;Chancen am Rentenmarkt sollte man nicht vor der eigenen Haustür suchen&#8220;, erklärt Stephan. Einen Ausweg aus dem Niedrigzinsdilemma liegt etwa in Unternehmensanleihen guter Bonität aus den USA. Für risikofreudigere Anleger sind jedoch Schwellenländeranleihen in lokaler Währung mit rund 6,5 Prozent Zins deutlich interessanter.</p>
<p style="text-align: justify">Aktien: Unverzichtbar aber schwankungsanfällig</p>
<p style="text-align: justify">&#8222;Für eine erfolgreiche Geldanlage sind Aktien unverzichtbar&#8220;, betont Stephan. Anleger sollten sich von der aktuellen Berg- und Talfahrt an den Börsen nicht verunsichern lassen, auch wenn die Schwankungsbreite im Jahr 2015 wahrscheinlich noch zunehmen werde. Trotz aller Widrigkeiten laufe es bei vielen Unternehmen sehr ordentlich. Während die Gewinne amerikanischer und deutscher Unternehmen Rekordwerte erreichen, liegen vor allem europäische Aktien im Vergleich noch unter Gewinntrend. Stephan: &#8222;Europa besitzt 2015 durchaus Überraschungspotenzial &#8211; allerdings nach oben und nach unten. Daher bleiben US-Aktien für mich erste Wahl.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify">Europa: Aussichtsreiche Zykliker</p>
<p style="text-align: justify">In Europa sollten sich konjunktursensible Aktien besser entwickeln als defensive Titel, glaubt die Deutsche Bank. Solche zyklischen Aktientitel gewinnen durch das anziehende Wachstum der Weltwirtschaft, einem schwächeren Euro sowie positiven Gewinnerwartungen. Zudem besteht im historischen Vergleich noch Gewinnpotenzial. Die Experten empfehlen europäische Aktien aus den Branchen Auto, Bau, Chemie, Medien und Finanzwerte. Dagegen raten sie von Versorgern und Pharmaunternehmen ab. Auch der DAX sollte aufgrund seiner konjunktursensiblen Ausrichtung von einer anziehenden Weltwirtschaft profitieren. Stephan rechnet mit einem hohen einstelligen Gewinnwachstum der deutschen Unternehmen und sieht den deutschen Leitindex zum Jahresende 2015 bei rund 11.500 Punkten. Regional ist auch der spanische IBEX 35 interessant. Hier haben Anleger Teil an den positiven Effekten der voranschreitenden Strukturreformen und dem Erstarken der exportorientierten Wirtschaft Spaniens.</p>
<p style="text-align: justify">USA: Stabil, mit Überraschungspotenzial</p>
<p style="text-align: justify">Amerika durchläuft derzeit die stärkste Wachstumsphase seit dem Jahr 2003. Mit neuen Kursrekorden untermauerte auch der US-Aktienmarkt in den vergangenen Wochen seine führende Position als Weltbörse. Nach Ansicht der Experten der Deutschen Bank ist der US-Markt zwar im Zyklus schon weiter fortgeschritten als Europa, jedoch bleibt er ein Kerninvestment für die Vermögensanlage. Insgesamt sollten sich amerikanische Aktien dank steigenden Konsums und starker Konjunktur stabil entwickeln &#8211; und können für positive Überraschungen sorgen. Die Anlageprofis prognostizieren für den S&amp;P 500 einen Indexstand von 2.150 Punkten. Eine Chance auf zusätzliche Performance birgt die von der Deutschen Bank erwartete Aufwertung des US-Dollars. Chancenorientierte Anleger sollten ihren Fokus auf IT-Unternehmen, Pharma- und Finanzwerte legen.</p>
<p style="text-align: justify">Asset Allocation: Vielfalt ist Trumpf</p>
<p style="text-align: justify">Bei der Vermögensanlage gilt auch 2015: Nur wer bereit ist, ins Risiko zu gehen, könnte im andauernden Niedrigzinsumfeld positive Realrenditen erzielen. Angesichts der diversen geopolitischen Einflüsse ist es wichtig, Anlagen breit zu streuen und die Märkte im Jahr 2015 sehr genau im Blick zu behalten. So können Anleger flexibel und schnell auf Marktverschiebungen reagieren. &#8222;Es wird schwieriger, die wenigen Perlen zu finden&#8220;, erklärt Stephan. Daher empfiehlt er eine über Anlageklassen, Regionen und Währungsräume diversifizierte Anlagestrategie, die als Grundlage für ein nachhaltig erfolgsversprechendes Portfolio dient. Zum Jahresanfang hält Chef-Anlagestratege Stephan in einem ausgewogenen Wertpapierdepot einen Aktienanteil von mindestens 50 Prozent für sinnvoll. Die Allokation sollte zu jeweils einem Drittel aus USA, Europa sowie Asien bestehen, wobei die Deutsche Bank neben Japan die Schwellenländer China, Indien und Indonesien bevorzugt. Dazu empfiehlt Stephan auch die Beimischung von Anleihen. Dabei sei es wichtig, auf ein flexibles Rentenmanagement zu achten. Anleger sollten zudem auf Immobilien setzen und etwas Liquidität vorhalten.</p>
<p style="text-align: justify">Rohstoffe: Gold kein Krisengewinner</p>
<p style="text-align: justify">2014 war kein gutes Jahr an den Rohstoffmärkten. Nach Einschätzung der Deutschen Bank bleibt das Renditepotenzial von Rohstoffen auch im kommenden Jahr sehr begrenzt. &#8222;Wir rechnen 2015 mit Gegenwind über alle Rohstoffklassen hinweg&#8220;, sagt Stephan. &#8222;Die Preise werden wahrscheinlich noch weiter fallen.&#8220; Vor allem der starke US-Dollar wirkt sich nachteilig auf alle Rohstoffsegmente aus. So fiel etwa der Goldpreis im November auf ein Vierjahrestief &#8211; der Preisverfall droht sich fortzusetzen. Für 2015 sieht Stephan daher kaum Potenzial und prognostiziert ein Preisniveau von 1.150 US-Dollar: &#8222;Gold dürfte weiter an Attraktivität verlieren.&#8220; In der empfohlenen Asset Allokation der Deutschen Bank finden Rohstoffe aufgrund der insgesamt eher verhaltenen Aussichten derzeit keine Berücksichtigung.</p>
<p style="text-align: justify">Immobilien: Regional mit Potenzial</p>
<p style="text-align: justify">Vor dem Hintergrund regional unterschiedlicher Konjunkturaussichten für 2015 rechnet die Deutsche Bank auch mit uneinheitlichen Entwicklungen an den Immobilienmärkten. Eine interessante Anlagemöglichkeit stellen erstklassige Büroimmobilien und Einzelhandelsimmobilien dar, die weltweit weiter vom positiven weltwirtschaftlichen Umfeld profitieren sollten: &#8222;Über die nächsten fünf Jahre erwarte ich für Büroimmobilien in den großen Metropolen eine Gesamtrendite von 4,5 bis 6,5 Prozent&#8220;, so Stephan. Im Anlagefokus stehen dabei Objekte mit stabilen Erträgen aus langfristiger Vermietung in den USA, aber auch an ausgewählten Standorten in Europa und Asien. Für den Anlagestrategen lohnt sich in Deutschland ein Blick auf die zweite Reihe, den sogenannten B-Städten: &#8222;Ich rechne damit, dass sich in Deutschland der Renditeunterschied zwischen Top-Standorten und wachstumsstarken B-Städten weiter verringern wird&#8220;, sagt Stephan.</p>
<p style="text-align: justify">Quelle: ots</p>
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		<title>Erfolgsfaktoren der privaten Infrastrukturfinanzierung</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2014 07:53:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Frankfurt am Main. Das Thema der privaten Infrastrukturfinanzierung bewegt aktuell die Politik und Kapitalmärkte. Aus Sicht der Politik könnte es die Initialzündung für mehr Wachstum in Europa werden. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Frankfurt am Main. Das Thema der privaten Infrastrukturfinanzierung bewegt aktuell die Politik und Kapitalmärkte. Aus Sicht der Politik könnte es die Initialzündung für mehr Wachstum in Europa werden. Für potentielle Betreiber wäre es ein interessantes Geschäftsmodel. Für Versicherungen und Pensionsfonds eine Anlageklasse mit stabilen Erträgen bei langen Laufzeiten. Doch derzeit gibt es nur wenige Kooperationsmodelle.</p>
<figure id="attachment_5364" aria-describedby="caption-attachment-5364" style="width: 150px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-thumbnail wp-image-5364" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/10/TSi_Konferenz_19112014_Xing-150x150.jpg" alt="Quelle: True Sale International GmbH." width="150" height="150" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/10/TSi_Konferenz_19112014_Xing-150x150.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/10/TSi_Konferenz_19112014_Xing-300x300.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/10/TSi_Konferenz_19112014_Xing.jpg 620w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><figcaption id="caption-attachment-5364" class="wp-caption-text">Quelle: True Sale International GmbH.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Noch überwiegen die Fragen und Unsicherheiten. Die KfW und TSI wollen mit einer gemeinsamen Konferenz am 19. November 2014 in Frankfurt den offenen Fragen nachgehen, deren Beantwortung für eine breite und erfolgreiche Anwendung des Instruments der privaten Infrastrukturfinanzierung notwendig ist:</p>
<p style="text-align: justify">• Welche Bereiche werden mit dem Begriff &#8222;Infrastrukturfinanzierung&#8220; konkret abgedeckt?</p>
<p style="text-align: justify">• Was sind die bisherigen Finanzierungsstrukturen und Trends?</p>
<p style="text-align: justify">• Kommunale Entschuldungsbemühungen vs. Investitionsstau im Infrastrukturbereich; welche Lösungen sind denkbar?</p>
<p style="text-align: justify">• Wie hoch ist der zukünftige Finanzierungsbedarf und wie kann dieser Bedarf in der nächsten Dekade gedeckt werden?</p>
<p style="text-align: justify">• Welche Projektformen (Einzel-ÖPP, Betreibergesellschaften) werden Bedeutung erlangen?</p>
<p style="text-align: justify">• Welche Finanzierungsinstrumente werden zum Zuge kommen? Wie gestalten sich die regulatorischen Rahmenbedingungen für Banken und Kapitalmarkt-Akteure? Welche regulatorische und rechtlichen Unsicherheiten bestehen?</p>
<p style="text-align: justify">• Wo liegen die potentiellen neuen Finanzierungsquellen (Versicherungen, Pensionsfonds)?</p>
<p style="text-align: justify">• Was sind die notwendigen Rahmenbedingungen für erfolgreiche PPP-Projekte? Welche Bedeutung kommt einer Standardisierung von Projekt- und Transaktionsdokumentationen sowie Offenlegungsanforderungen zu? Welche Bedenken bestehen seitens der öffentlichen Hand?</p>
<p style="text-align: justify">• Welche Investoren kommen in Frage und wie gestaltet sich die Risikobeurteilung (Rolle der Ratingagenturen)?</p>
<p style="text-align: justify">• Wie können Akteure wie EIB, Förderbanken, EU-Kommission eingebunden werden?</p>
<p style="text-align: justify">Es werden für die Veranstaltung etwa hundertfünfzig Teilnehmer aus der gesamten Wertschöpfungskette der privaten Infrastrukturfinanzierung, von potentiellen öffentlichen Auftraggebern über Betreiber, Banken, Kanzleien, Ratingagenturen, Versicherungen, Pensionskassen sowie öffentliche Stellen und Politik erwartet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/erfolgsfaktoren-der-privaten-infrastrukturfinanzierung/">Erfolgsfaktoren der privaten Infrastrukturfinanzierung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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