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	<title>Inkassounternehmen</title>
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	<title>Inkassounternehmen</title>
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		<title>Zahlungsmoral 2017 leicht schwächer – Trotz Konjunktur-Rekorden mehr als 78.000 Verbraucherinsolvenzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2017 08:37:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin – Die Zahlungsmoral fällt zum Jahreswechsel nur knapp unter ihren Rekordstand vom Sommer 2016. Jetzt melden 65 Prozent der Inkassounternehmen, dass Rechnungen genauso gut wie noch vor sechs Monaten beglichen werden. 21 Prozent stellen sogar eine Steigerung fest. Grund ist die gute Konjunktur.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zahlungsmoral-2017-leicht-schwaecher-trotz-konjunktur-rekorden-mehr-als-78-000-verbraucherinsolvenzen/">Zahlungsmoral 2017 leicht schwächer – Trotz Konjunktur-Rekorden mehr als 78.000 Verbraucherinsolvenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin</strong> – Die Zahlungsmoral fällt zum Jahreswechsel nur knapp unter ihren Rekordstand vom Sommer 2016. Jetzt melden 65 Prozent der Inkassounternehmen, dass Rechnungen genauso gut wie noch vor sechs Monaten beglichen werden. 21 Prozent stellen sogar eine Steigerung fest. Grund ist die gute Konjunktur. Allerdings hatten noch im Sommer 90 Prozent der befragten Mitglieder des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Un­ternehmen e.V. (BDIU) eine gleichbleibende bis bessere Rechnungstreue gemeldet.</p>
<figure id="attachment_23693" aria-describedby="caption-attachment-23693" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23693" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581.jpg" alt="" width="620" height="415" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581-300x201.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581-110x75.jpg 110w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23693" class="wp-caption-text">Quelle: Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Bei den Firmenpleiten verlangsamt sich der Positivtrend. 2016 wurden rund 22.000 Unternehmen zahlungsunfähig – minus fünf Prozent und der siebte jährliche Rückgang in Folge. 2017 rechnet die Branche aber nur noch mit einer moderaten Verringerung auf 21.500 Fälle. Schon in den letzten zwölf Monaten waren die Gläubigerschäden durch Insolvenzen um fast zwei Drittel gestiegen. Der Grund: Es traf mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen. 27 Prozent der Inkassofirmen erwarten zudem, dass die Zahlungsmoral schon in den nächsten Monaten schlechter wird.</p>
<p style="text-align: justify;">BDIU-Präsidentin Kirsten Pedd: „Wir wissen nicht, wie lange die Puste beim Aufschwung noch hält – drängende Fragen, die sich stellen, sind unter anderem: Wie hart wird der Brexit und kann unsere Wirtschaft die Folgen eines solchen Bebens abfedern? Welche Auswirkungen auf die Konkurrenzfähigkeit unserer exportorientierten Unternehmen wird die Präsidentschaft von Donald Trump haben? Sollte es tatsächlich auf mehr Protektionismus und Einschränkungen für den freien Handel hinauslaufen, wären das denkbar schlechte Vorzeichen für ein weiteres Wachstum.“</p>
<p style="text-align: justify;">76 Prozent der BDIU-Unternehmen melden, dass ein momentaner Liquiditätsengpass der Grund ist, warum Firmen ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Vor einem Jahr lag dieser Wert nur bei 62 Prozent. 41 Prozent berichten von einer schlechten Auftragslage bei gewerblichen Schuldnern (2016: 29 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify;">Aktuell leidet vor allem der Onlinehandel unter Zahlungsmuffeln. 48 Prozent der Inkassounternehmen melden das. Weitere Branchen mit schlecht zahlenden Kunden sind das Handwerk (eine Erfahrung von 39 Prozent der Inkassounternehmen), die Dienstleistungsbranche allgemein (36) sowie Fitnessstudios (34 Prozent). Deutlich verbessert hat sich die Zahlungsmoral bei Energieversorgern. Noch vor einem Jahr meldeten fast die Hälfte (47 Prozent) der Inkassounternehmen, dass diese Branche Probleme mit der Rechnungstreue der Kunden hat. Jetzt sind es nur noch 35 Prozent. Nur 42 Prozent der Inkassounternehmen berichten, dass Arbeitslosigkeit der Grund ist, warum private Verbraucher Zahlungen nicht leisten. 2009, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, lag dieser Wert noch bei 83 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Dagegen ein bedenklicher Trend: 54 Prozent beobachten, dass private Schuldner Forderungen vorsätzlich nicht zahlen. Pedd: „Mancher Kunde denkt: Mir wird schon nichts passieren. Das ist purer Egoismus, für den der Gläubiger die Zeche zahlen muss.“</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen den Trend entwickelt sich auch die Zahlungsmoral der öffentlichen Hand. 89 Prozent berichten, dass diese unverändert schlecht ist. Pedd: „Die Steuereinnahmen sprudeln, und dennoch müssen Handwerker und Baufirmen, die Aufträge etwa für Städte und Gemeinden ausführen, um jeden Cent ihrer Rechnungen bangen. Das ist paradox. Die öffentliche Hand ist ein wichtiger Auftraggeber, und sie hat eine Vorbildfunktion. Diese sollte sie auch beim Zahlungsverhalten ausüben.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kaum Rückgang bei Verbraucherinsolvenzen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht ganz so deutlich wie bei den Unternehmen fällt der Rückgang bei den Verbraucherinsolvenzen aus. Deren Zahl sank 2016 um nur zwei Prozent auf 78.200. Dem steht die Zahl von 6,8 Millionen verschuldeten Verbrauchern gegenüber. Diese war nach Angaben von Creditreform zuletzt sogar noch gestiegen. „Es scheint, als gäbe es hier einen Sockel an harter Überschuldung, der sich auch durch eine optimal laufende Konjunktur nicht abbauen lässt“, erklärt Marion Kremer, Vizepräsidentin des BDIU. Für 2017 erwartet die Branche, wenn überhaupt, nur einen moderaten Rückgang der Privatpleiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Umfrage bestätigt: Hauptgrund, warum private Schuldner Rechnungen nicht bezahlen, ist Überschuldung. 80 Prozent der Inkassounternehmen machen diese Erfahrung. 64 Prozent beobachten ein unkontrolliertes Konsumverhalten als Nichtzahlgrund. Kremer: „Das betrifft vor allem jüngere Schuldner.“ Die BDIU-Vizepräsidentin glaubt, dass eine bessere finanzielle Bildung von Schülern und Verbrauchern präventiv helfen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weizsäcker Stiftung hilft Überschuldeten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig sei aber auch die Unterstützung durch Institutionen wie zum Beispiel die Marianne von Weizsäcker Stiftung. Die Organisation wurde bereits vor gut 25 Jahren von der Ehefrau des damaligen Bundespräsidenten ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, ehemals suchtkranke Menschen bei der beruflichen und sozialen Integration zu unterstützen. Betroffene, um die sich die Stiftung kümmert, haben im Schnitt Schulden in Höhe von rund 10.000 Euro. Bis heute hat sie über 5.000 Personen einen wirtschaftlichen Neuanfang ermöglicht.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir verhandeln mit den Gläubigern unserer Klienten und versuchen dabei zunächst, die Höhe der Forderungen zu reduzieren, abgestimmt auf die maximale Leistungsfähigkeit der Betroffenen“, erklärt Rita Hornung, Geschäftsführerin der Stiftung. „Für diese Vergleichssumme stellt die Stiftung entsprechende Darlehen zur Verfügung, sodass die Betroffenen nur noch eine Rate auf überschaubare Zeit an nur einen einzigen Gläubiger – also die Weizsäcker Stiftung – zahlen müssen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Auch für Gläubiger sind solche Entschuldungen sinnvoll, sagt Hornung – obwohl diese dabei auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten müssen. BDIU-Vizepräsidentin Marion Kremer stimmt zu: „Außergerichtliche Lösungen sind vergleichsweise unbürokratisch und vor allem lassen sie sich in einem zeitlich überschaubaren Rahmen realisieren – ein Insolvenzverfahren dagegen dauert bis zu sechs Jahre.“</p>
<p style="text-align: justify;">Immerhin bis zu 42 Prozent der Forderungssummen könnten laut Schätzwerten aus der Inkasso-Umfrage realisiert werden, wenn sich Gläubiger und Schuldner auf tragfähige außergerichtliche Lösungen einigen. Bei gerichtlichen Verfahren liegt die Maximalquote mit 9 Prozent erheblich niedriger. Ein Grund: Im gerichtlichen Verfahren müssen aus der zur Verfügung stehenden Masse zunächst die Kosten des Verfahrens gedeckt werden, also für das Gericht sowie für den Treuhänder beziehungsweise Insolvenzverwalter. Im Durchschnitt betragen diese rund 2.000 Euro. „Zur Deckung der Gläubigerforderungen bleibt dann meist kein Geld mehr übrig“, so Kremer.</p>
<p style="text-align: justify;">Weizsäcker Stiftung und BDIU loben dabei die Arbeit der Stephan-Kommission. „Die Kommission ist ein Pilotprojekt“, erklärt Rita Hornung, „das dazu beitragen soll, auf beiden Seiten das Verständnis für die Situation des jeweiligen Gegenübers zu stärken.“ Gemeinsam erörtern Vertreter von Gläubigern und Schuldnerberatern Wege für bessere außergerichtliche Einigungen. „Dabei auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, ist nicht immer einfach, und die Lösung muss auch nicht zwangsläufig in der Mitte liegen. Aber die Erfahrung zeigt, dass außergerichtliche Einigungen mit verbindlichen Verpflichtungen für beide Seiten die besten Ergebnisse bringen.“</p>
<p style="text-align: justify;">BDIU-Präsidentin Kirsten Pedd: „Die Überschuldung der privaten Haushalte ist ein Hemmnis für die Wirtschaftskraft in diesem Land. Wir – Wirtschaft, Verbraucher und die Politik – müssen gemeinsam mehr dafür tun, dass diese Überschuldung abgebaut wird. Die Schuldner von heute können die guten Kunden von morgen werden.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.</em></p>
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		<title>Vorsicht Betrug: Falsche Mails und SMS angeblicher Inkassounternehmen im Umlauf</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/vorsicht-betrug-falsche-mails-und-sms-angeblicher-inkassounternehmen-im-umlauf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2017 08:38:04 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin – Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), Berlin, warnt aktuell vor neuen Fällen sogenannten Fake-Inkassos. Zuletzt hatten einige Verbraucher in ganz Deutschland Zahlungsaufforderungen per SMS erhalten. Das Problem: Die dahinter stehenden Forderungen waren frei erfunden. Und auch die angeblichen Inkassounternehmen gibt es in Wirklichkeit gar nicht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin</strong> – Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU), Berlin, warnt aktuell vor neuen Fällen sogenannten Fake-Inkassos. Zuletzt hatten einige Verbraucher in ganz Deutschland Zahlungsaufforderungen per SMS erhalten. Das Problem: Die dahinter stehenden Forderungen waren frei erfunden. Und auch die angeblichen Inkassounternehmen gibt es in Wirklichkeit gar nicht.</p>
<figure id="attachment_23639" aria-describedby="caption-attachment-23639" style="width: 618px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-23639" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/Fake-Inkasso-Betroffenheit.jpg" alt="" width="618" height="597" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/Fake-Inkasso-Betroffenheit.jpg 618w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/Fake-Inkasso-Betroffenheit-150x145.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/Fake-Inkasso-Betroffenheit-300x290.jpg 300w" sizes="(max-width: 618px) 100vw, 618px" /><figcaption id="caption-attachment-23639" class="wp-caption-text">Quelle: BDIU</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">„Fake-Inkasso ist ein großes Problem sowohl für die betroffenen Verbraucher als auch für die seriösen Inkassounternehmen, deren guter Ruf in Mitleidenschaft gezogen wird“, sagt Kirsten Pedd, Präsidentin des BDIU. Sehr häufig benutzen Betrüger die Logos oder fälschen sogar E-Mail-Adressen bestehender Unternehmen, um ihren falschen Forderungen Nachdruck zu verleihen. „Das ist eine neue Form von Kriminalität“, klagt Pedd, „oft regelrecht organisiert. Uns sind Fälle bekannt, bei denen Banden aus dem Ausland Tausende Briefe an arglose Verbraucher in Deutschland geschickt haben.“ Wie viele der Empfänger gezahlt haben, ist zwar nicht bekannt. Aber vermutlich sind Beträge in Millionenhöhe auf die Konten der Betrüger geflossen.</p>
<p style="text-align: justify;">Pedd fordert ein besseres und koordinierteres Vorgehen der Behörden. „Die Ermittler müssen sich auch über die Grenzen hinweg in Europa untereinander abstimmen – um Verbraucher in Deutschland vor solchen Machenschaften zu schützen.“ Es müsse gewährleistet sein, dass Wirtschaft und Verbraucher weiterhin Vertrauen in die Rechtsdienstleistung haben könnten, so Pedd.</p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich rät Pedd, bei Erhalt von Inkasso-Mahnungen diese auf Plausibilität zu prüfen. „Seriöse Firmen sind verpflichtet, bereits im ersten Mahnschreiben genaue Angaben zur Forderung zu machen – zum Beispiel den Namen oder die Firma des Auftraggebers sowie den Grund für die Forderung zu nennen“, erklärt die BDIU-Präsidentin. Vorsicht sei demnach angebracht, wenn die Angaben im Briefkopf nicht mit dem Rest des Schreibens übereinstimmen. Auch wenn die Bankverbindung ins Ausland verweist – zu erkennen an den ersten beiden Buchstaben der IBAN –, sollten Verbraucher auf Nummer sicher gehen und im Zweifel den Dienstleister oder den Gläubiger um Aufklärung über die Forderung bitten. „Seriöse Firmen werden alles tun, um dem Zahlungspflichtigen den Anspruch des Gläubigers klar und deutlich darzulegen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Check im Rechtsdienstleistungsregister, einem Portal der deutschen Landesjustizverwaltungen, schafft zudem Sicherheit, ob das Unternehmen überhaupt Inkasso durchführen darf.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: BDIU</em></p>
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		<title>Zahlungsmoral überraschend weiter verbessert – aber Inkassounternehmen befürchten baldige Trendumkehr</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zahlungsmoral-ueberraschend-weiter-verbessert-aber-inkassounternehmen-befuerchten-baldige-trendumkehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jun 2016 06:11:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin – Die Zahlungsmoral in Deutschland befindet sich weiterhin auf einem Rekordhoch. 90 Prozent der Mitglieder des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) melden in einer Umfrage: Rechnungen werden jetzt genauso gut oder sogar noch besser bezahlt als vor einem halben Jahr. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zahlungsmoral-ueberraschend-weiter-verbessert-aber-inkassounternehmen-befuerchten-baldige-trendumkehr/">Zahlungsmoral überraschend weiter verbessert – aber Inkassounternehmen befürchten baldige Trendumkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin </strong>– Die Zahlungsmoral in Deutschland befindet sich weiterhin auf einem Rekordhoch. 90 Prozent der Mitglieder des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU) melden in einer Umfrage: Rechnungen werden jetzt genauso gut oder sogar noch besser bezahlt als vor einem halben Jahr. Die Unternehmensinsolvenzen gehen schon das siebte Jahr in Folge zurück. Bis Ende Dezember erwartet der BDIU nur noch 22.000 Fälle (2015: 23.123). Auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen sinkt auf voraussichtlich zwischen 75.000 bis 76.000 Verfahren (nach 80.347 in 2015).</p>
<p style="text-align: justify;">»Der Konjunkturmotor läuft prächtig und versorgt die Firmen mit Liquidität, nicht zuletzt dank der guten Binnennachfrage«, so BDIU-Präsidentin Kirsten Pedd am Mittwoch in Berlin. »Es könnte aber auch das verflixte siebte Jahr sein.« Durch den Brexit hätten sich die Aussichten verschlechtert. »Groß­bri­tannien ist einer unserer wichtigsten Handelspartner. Die Brexit-Folgen werden die Unternehmen zwar nicht sofort spüren. Aber wir befürchten, dass im kommenden Jahr die Zahl der Insolvenzen wieder ansteigt – und das wird auch die Zahlungsmoral wieder verschlechtern.«</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Zahlungsmoral: Kunden von Onlineshops nachlässig</strong><br />
Aktuell ist vor allem die B2B-Zahlungsmoral hervorragend. Sie hat sich noch einmal verbessert. Im B2C-Geschäft dagegen gibt es manche Probleme. 44 Prozent der BDIU-Mit­glieder berichten, dass On­lineshops Schwierigkeiten haben, ihr Geld von den Kunden zu bekommen. Weitere Gläubiger mit Problemen sind die Energiewirtschaft (laut 40 Prozent der Inkassounternehmen), die Dienstleistungsbranche allgemein (37 Prozent) sowie Vermieter (34 Prozent). Beim Handwerk (34 Prozent, minus 11 Prozentpunkte) und beim Baugewerbe (17 Prozent, minus 16) zahlen Kunden jetzt allerdings erheblich besser als noch im Sommer 2015.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Viele Zahlungsmuffel handeln mit Vorsatz</strong><br />
Hauptgrund, warum Verbraucher nicht bezahlen, ist Überschuldung. 78 Prozent der Inkassounternehmen berichten das. 72 Prozent nennen ein unkontrolliertes Konsumverhalten als ursächlich. Ein Jobverlust als Nichtzahlgrund landet nur noch an vierter Stelle – dafür beobachten jetzt mehr als die Hälfte (57 Pro­zent), dass private Schuldner absichtlich ihre Zahlungen nicht leisten. »Dafür gibt es ein einfaches Wort«, sagt BDIU-Vi­ze­prä­si­dentin Marion Kremer. »Ein solches Verhalten ist Betrug. Diese Schuldner spielen mit der wirtschaftlichen Existenz der Gläubigerfirmen sowie derer Mitarbeiter.«</p>
<p style="text-align: justify;">Problematisch ist nach Erfahrung der Inkassounternehmen auch, dass viele Privatschuldner über zu wenig Finanzwissen verfügen. »Vor allem junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren nehmen Zahlungsverpflichtungen gerne mal auf die leichte Schulter«, so Kremer. 53 Prozent melden in der Umfrage, dass junge Verbraucher Rechnungen schlechter bezahlen als über 25-Jäh­rige. »Oft sind es Konsumschulden, über die wir dann sprechen müssen.« Junge Schuldner stehen vor allem bei Onlinehändlern in der Kreide (87 Prozent der Umfrageteilnehmer melden das) sowie bei Telekommunikationsunternehmen (85 Prozent). Jeweils 60 Prozent nennen Fitnessstudios und Versandhändler. Bei Erwachsenen und älteren Schuldnern stehen Verbindlichkeiten gegenüber Banken- und Kreditinstituten an erster Stelle.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Öffentliche Hand zahlt noch schlechter</strong><br />
Scharfe Kritik üben die Forderungsmanager an der Rechnungstreue der öffentlichen Hand. Kein einziges Inkassounternehmen meldet, dass der öffentliche Sektor Rechnungen jetzt besser bezahlt als noch vor sechs Monaten. 15 Prozent beobachten sogar eine weitere Verschlechterung. »Ei­gent­lich ist das absurd«, so Marion Kremer. »Die Steuereinnahmen sprudeln, auch für Städte und Gemeinden.«</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings lastet auf vielen Kommunen, zum Beispiel in Ostdeutschland oder in Nordrhein-Westfalen, ein so gewaltiger Schuldenberg, dass sie, wären sie ein privater Betrieb, eine Insolvenz anmelden müssten. Gedankenspiele dazu gibt es bereits. Erst vergangene Woche hatte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) angeregt, über die Gangbarkeit von Konkursverfahren für Gebietskörperschaften in Deutschland nachzudenken. Die Inkassounternehmen halten einen solchen Schritt nicht für erforderlich. »Ein Insolvenzverfahren für Kommunen oder gar ganze Bundesländer kennen wir hierzulande nicht«, erklärt Marion Kremer, »und wir warnen davor, an den lokalen Haushalten ein Experiment mit ungewissen Folgen für die Bürgerinnen und Bürger durchzuführen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kämmerer sollten stattdessen alle ihre Einnahmepotenziale nutzen. Wir haben den Eindruck, dass in vielen Kommunen das Forderungsmanagement deutlich verbessert werden könnte. Aktuell hat die Stadt Essen drei Inkassounternehmen im Wege der Verwaltungshilfe beauftragt, sie beim Forderungsmanagement zu unterstützen. Solche Maßnahmen können dazu beitragen, die Krise der kommunalen Haushalte in der Bundesrepublik zu bewältigen.«</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Branche alarmiert: Betrugsversuche durch »Fake-Inkasso« nehmen zu</strong><br />
Der Inkassoverband erhält immer mehr Beschwerden wegen gefälschter Mahnschreiben. »Wir nennen das Fake-Inkasso«, so BDIU-Präsidentin Pedd. Die gefälschten Briefe sind von echten kaum noch zu unterscheiden. Bei einem aktuellen Fall hatten Betrüger die sehr professionell wirkende Webseite einer Fake-Firma erstellt, auf der sie sogar behaupteten, die Firma sei seit 1979 Mitglied im BDIU und würde sich »der strengen Kontrolle des Verbands unterwerfen«. »Wir haben sofort Strafanzeige erstattet«, erklärt Pedd, »genauso übrigens wie viele andere Geschädigte.« Zahlungen sollten auf ein Konto im Ausland erfolgen – erkennbar an den beiden ersten Buchstaben der IBAN-Kon­tonummer –, und einige Empfänger der Schreiben haben diese Scheinforderungen auch bezahlt. »Alleine bei diesem Fall sind mehrere Hunderttausend gefälschte Briefe verschickt worden. Es wurden Summen von bis zu 2.000 Euro verlangt«, berichtet Pedd. »Vermutlich ist ein Schaden in Millionenhöhe entstanden.«</p>
<p style="text-align: justify;">Schon bei jedem vierten Mitgliedsunternehmen des Inkassoverbands haben sich Verbraucher wegen eines Falls von »Fake-Inkasso« gemeldet. »Die Behörden müssen handeln«, so Pedd. »Das ist organisierte Kriminalität, die Verbraucher hierzulande betrifft – und den guten Ruf der Inkassowirtschaft schädigt.«</p>
<p style="text-align: justify;">»Die Einhaltung regelbasierten Inkassos ist für uns eine Verpflichtung und Selbstverständlichkeit. Dazu gehört auch, Forderungen für Verbraucher so transparent wie möglich darzulegen«, so Pedd weiter. Seit 2014 gelten neue Informationspflichten im Inkasso, die es Verbrauchern erleichtern, Betrugsversuche zu erkennen. Das zuständige Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) will die Einhaltung und die Wirksamkeit dieser Regeln bis Frühjahr kommenden Jahres evaluieren. »Wir bieten dazu dem BMJV ausdrücklich unsere Zusammenarbeit an«, so die BDIU-Präsidentin.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: BDIU II</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zahlungsmoral-ueberraschend-weiter-verbessert-aber-inkassounternehmen-befuerchten-baldige-trendumkehr/">Zahlungsmoral überraschend weiter verbessert – aber Inkassounternehmen befürchten baldige Trendumkehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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		<title>Inkassoverband fordert in Übereinstimmung mit den Verbraucherzentralen effektivere Inkasso-Aufsicht – BDIU: „Abzockern muss das Handwerk gelegt werden!&#8220;</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/inkassoverband-fordert-in-uebereinstimmung-mit-den-verbraucherzentralen-effektivere-inkasso-aufsicht-bdiu-abzockern-muss-das-handwerk-gelegt-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2015 14:50:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin – Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) begrüßt die heutige Forderung der Verbraucherzentrale Bayern nach einer besseren Aufsicht über Inkassounternehmen. „Nach wie vor ist die Aufsicht völlig unzureichend, personell absurd unterbesetzt und bundesweit zersplittert auf 61 unterschiedliche Zivilgerichte", kritisiert Kay Uwe Berg, Hauptgeschäftsführer des BDIU.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin</strong> – Der Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) begrüßt die heutige Forderung der Verbraucherzentrale Bayern nach einer besseren Aufsicht über Inkassounternehmen. „Nach wie vor ist die Aufsicht völlig unzureichend, personell absurd unterbesetzt und bundesweit zersplittert auf 61 unterschiedliche Zivilgerichte&#8220;, kritisiert Kay Uwe Berg, Hauptgeschäftsführer des BDIU.</p>
<p style="text-align: justify;">„Besser und ad hoc umsetzbar wäre eine Konzentration auf maximal eine Behörde pro Bundesland, die sich untereinander abstimmen und bei entsprechenden Verdachtsmomenten auch in den Unternehmen selbst kontrollieren können. Schwarze Schafe müssen damit rechnen, dass ihnen jemand in die Karten schaut, sonst haben sie Carte blanche für ihr Treiben. Hier hat die Politik bei der vor zwei Jahren erfolgten Inkassoregulierung eine große Chance zur Schaffung einer effizienten, gebündelten Inkasso-Aufsicht verpasst.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt zieht Berg allerdings ein positives Fazit der Inkassoregulierung. „Die neuen Darlegungs- und Informationspflichten aus dem Rechtsdienstleistungsgesetz haben sehr positiv gewirkt und für mehr Transparenz beim Inkasso gesorgt.&#8220; Berg findet es angesichts der fast 20 Millionen außergerichtlichen Mahnungen, die allein die Mitgliedsunternehmen des Inkassoverbands pro Jahr bearbeiten, beachtlich, dass in den letzten zwölf Monaten nur rund 500 Beschwerden beim BDIU eingegangenen sind. „Das zeigt, wie verantwortungsvoll und seriös unsere 560 Mitgliedsunternehmen ihre Tätigkeit wahrnehmen.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Inkassokosten sind klar geregelt: „Sie sind Teil des Verzugsschadens, den ein Schuldner dadurch verursacht, dass er eine Forderung nicht wie vereinbart bezahlt. Oberste Grenze dessen, was ein Schuldner zu erstatten hat, ist das, was auch ein Rechtsanwalt für eine vergleichbare Tätigkeit verlangen darf. Außerdem gilt immer die Pflicht zur Schadensminderung: Inkassounternehmen führen nur die Maßnahmen durch, die erforderlich sind, damit ihre Auftraggeber ihre berechtigten Forderungen beglichen erhalten&#8220;, so Berg.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch gibt es, auch aus Sicht des Branchenverbandes, weiterhin krasse Fälle unseriösen Inkassos. „Nach der Inkassoregulierung haben sich die dreistesten Abzocker offensichtlich ins Ausland zurückgezogen und agieren von dort aus.&#8220; Viele Verbraucher wenden sich an den BDIU, weil sie Inkassopost zum Beispiel aus Südosteuropa erhalten haben – teilweise auf gefälschten Briefköpfen seriöser deutscher Inkassounternehmen. Berg weiter: &#8222;Diese Betrüger schrecken nicht einmal zurück, den BDIU-Namen für ihre Machenschaften zu kapern. Hier läuft etwas ganz gewaltig schief. Ohne einen Austausch über Landesgrenzen hinweg wird die Inkasso-Aufsicht ein stumpfes Schwert bleiben.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: BDID</em></p>
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		<title>Umfragen bestätigen erneut: Bei unklaren Forderungen ist auch das beste Inkasso Unternehmen machtlos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 09:25:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor der Geltendmachung unterziehen seriöse Inkassounternehmen alle Forderungen einer grundsätzlichen Prüfung. Wenn sie Zweifel an der Schlüssigkeit der Forderungen haben, geben sie den Auftrag wieder zurück. Sodann suchen seriöse Inkassounternehmen den Interessenausgleich zwischen Gläubiger und Schuldner, indem sie  in aller Regel zunächst schriftlich an die Zahlungsverpflichtung erinnern.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Strittige Forderungen werden vorab geprüft</h1>
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<p>Vor der Geltendmachung unterziehen seriöse Inkassounternehmen alle Forderungen einer grundsätzlichen Prüfung. Wenn sie Zweifel an der Schlüssigkeit der Forderungen haben, geben sie den Auftrag wieder zurück. Sodann suchen seriöse Inkassounternehmen den Interessenausgleich zwischen Gläubiger und Schuldner, indem sie  in aller Regel zunächst schriftlich an die Zahlungsverpflichtung erinnern. Wenn ein Unternehmen berechtigte Einwände gegen die erhobene Forderung hat, sollte er diese dem Inkassounternehmen mitteilen. Seriöse Unternehmen werden darauf selbstverständlich reagieren. Aber auch und gerade bei einem finanziellen Engpass sollte der Verbraucher Kontakt mit dem Inkassounternehmen aufnehmen, um eine auch für ihn tragbare Zahlungsvereinbarung zu treffen. Den Kopf in den Sand stecken und nicht reagieren hilft niemandem. Denn: Berechtigte Forderungen müssen beglichen werden – der Gläubiger hat eine Leistung erbracht, für die ihm Geld zusteht. Ist die Forderung überfällig, muss der Schuldner dem Gläubiger auch den Verzugsschaden ersetzen. (Quelle: Interview mit Wolfgang Spitz, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.  &#8211;  BDIU -, Berlin.)</p>
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<h1>Auch Seriosität des Inkasso &#8211; Unternehmens genau prüfen</h1>
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<p>Immer wieder hört man von Versuchen, unberechtigte Gelder einzuziehen. Wie verhält man sich richtig? Am wichtigsten ist es, das Inkassounternehmen hinsichtlich seiner Seriosität zu beurteilen. Dazu führt Herr Spitz weiter aus: Verbraucher, die Post von einem Inkassounternehmen bekommen, sollten darauf achten, dass das Unternehmen registriert ist.</p>
<p>Die Inkassotätigkeit ist nämlich eine gesetzlich geregelte und registrierungspflichtige Rechtsdienstleistung. Unter www.rechtsdienstleistungsregister.de sind alle in Deutschland registrierten Inkassodienstleister aufgelistet. Außerdem können Verbraucher prüfen, ob das Unternehmen Mitglied im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen ist, denn der Verband überwacht die Berufsausübung seiner Mitglieder. Auf der Webseite sind Mitgliedsunternehmen des Verbandes aufgeführt. Diese Information ist übrigens auch für Kunden, sinnvoll, die ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich Inkasso beauftragen wollen.</p>
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<p>Mehr zum Thema hier : http://inkassoforderungen.de</p>
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<p>Die Registrierung als Inkassodienstleister ist übrigens an sehr strenge Auflagen verknüpft. Natürliche Personen müssen Sachkunde in den einschlägigen Rechtsgebieten nachweisen und über mindestens zwei Jahre Praxis in der Forderungseinziehung verfügen. Sie müssen strafrechtlich unbescholten sein und in wirtschaftlich geregelten Verhältnissen leben. Juristische Personen, also Inkassounternehmen, müssen mindestens eine natürliche Person benennen, auf die die eben genannten Voraussetzungen zutreffen. Die zwischen Auftraggeber und Inkassounternehmen vereinbarten Inkassokosten unterliegen der freien kaufmännischen Kalkulation. Die Höhe muss sich im Rahmen des Üblichen und Angemessenen halten und sich am Umfang des Inkassoauftrags orientieren.</p>
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<h1>Das geeignete Inkasso &#8211; Institut finden: Das Internet als Informationsquelle</h1>
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<p>Viele Inkassounternehmen bieten ihre Leistungen im Internet an. Dabei Lassen sich Spreu und Weizen relativ einfach trennen. Schon  der Blick auf die Struktur</p>
<p>des Inkasso &#8211; Unternehmens im Netz bringt  interessante Erkenntnisse. Wie ist der rechtliche  Rahmen für die Inkassotätigkeit geregelt? Wie ist der Datenschutz geregelt? Auch die Auseinandersetzung mit unseriösen Firmen und Geschäftspraktiken sollte auf der Webseite nicht zu kurz kommen. Je weniger das Unternehmen mit sich selbst beschäftigt ist, desto besser. Semantisch einwandfreie Struktur, Übersichtlichkeit und Verständlichkeit zeichnen einen solchen Internetauftritt und die Inkassofirma selbst aus.</p>
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