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	<title>Forderungen</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 11 Nov 2022 10:51:14 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Forderungen</title>
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		<title>Wärmepumpen sind auch für den Altbau sinnvoll</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annalena Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2022 10:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Energie & Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Altbau]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2020 kauften die Deutschen 120.000 Wärmepumpen für ihre Häuser, ein Zuwachs um 40 Prozent. Lange galt die Ökotechnik nur in Neubauten als rentabel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/waermepumpen-sind-auch-fuer-den-altbau-sinnvoll/">Wärmepumpen sind auch für den Altbau sinnvoll</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">2020 kauften die Deutschen 120.000 Wärmepumpen für ihre Häuser, ein Zuwachs um 40 Prozent. Lange galt die Ökotechnik nur in <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/steigende-baupreise-bremsen-neubau/" target="_blank" rel="noopener">Neubauten</a> als rentabel. Jetzt entdecken immer mehr Altbaubesitzer die klimafreundliche und sparsame Heiztechnik.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Gerät, das Wärme aus der Umgebung aufnimmt und in den Heizkreislauf einspeist – und zwar ohne CO2 auszustoßen! Eine Wärmepumpe kann ihre Energie aus dem Grundwasser, der Erde oder aus der Luft beziehen. Die Luftwärmepumpe ist meist die richtige Wahl für Eigentümer älterer Immobilien. Sie ist zwar nicht so effizient wie Erdwärme- und Wasserpumpen, aber günstiger, weil leichter zu installieren.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Luft, Wasser oder Erde?</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Voraussetzungen im Altbau: Gut gedämmt sollte er sein, damit die Energie nicht verpufft. Besonders effektiv funktioniert die Wärmepumpe in Zusammenarbeit mit einer Fußbodenheizung. In Altbauten können auch die häufig überdimensionierten Heizkörper reichen. „Für Hausbesitzer ist es gut investiertes Geld, einen Energieberater die konkreten Bedingungen vor Ort messen zu lassen“, erklärt Holm Breitkopf von der BHW Bausparkasse. Bis zu 80 Prozent des Expertenhonorars erstattet das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Kostenposition: Strom</h3>
<p style="text-align: justify;">Für Wärmepumpen gibt es spezielle <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/so-geht-energiewende-solargerate-fur-mietwohnungen/" target="_blank" rel="noopener">Stromtarife</a>. Nutzer können mit Kosten von rund 21 Cent je Kilowattstunde rechnen. Je eingesetzter Kilowattstunde kann die Wärmepumpe daraus drei bis fünf Kilowattstunden Energie für das Heizen und das Erwärmen von Trinkwasser produzieren. Für Besitzer von Photovoltaikanlagen ist es noch günstiger: Sie zahlen maximal zwölf Cent. „Kommt der Strom vom Dach oder vom Ökostrom-Versorger, drückt der Eigentümer seine CO2-Emissionen auf null“, betont der BHW Experte.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Großzügige Förderung</h3>
<p style="text-align: justify;">Für eine Luftwärmepumpe zahlen Einfamilienhaus-Besitzer rund 10.000 bis 14.000 Euro. Vor der Anschaffung lohnt sich der Gang zu einem Kreditinstitut oder einem Energieberater, um die Förderoptionen zu prüfen. Bis zu 45 Prozent der Kosten schießt der Staat zu, wenn Umsteiger ihre Ölheizung aus dem Keller verbannen. Für Gas-Oldtimer sind es 35 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Postbank</em></p>
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		<title>15 Prozent der Verbraucher zahlen mehr als 200 Euro für Schlüsseldienst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Apr 2018 08:38:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frankfurt am Main - Haustür zugefallen, Schlüssel drinnen liegengelassen? Diese Situation kennen viele. Die Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft hat in einer Umfrage die Erfahrungen und Kundenwünsche im Umgang mit Schlüsseldiensten erhoben. Danach haben 15 Prozent für eine Türnotöffnung zwischen 200 Euro und 1.000 Euro gezahlt. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Frankfurt am Main</strong> &#8211; Haustür zugefallen, Schlüssel drinnen liegengelassen? Diese Situation kennen viele. Die Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft hat in einer Umfrage die Erfahrungen und Kundenwünsche im Umgang mit einem Schlüsseldienst erhoben. Danach haben 15 Prozent für eine Türnotöffnung zwischen 200 Euro und 1.000 Euro gezahlt. Eine völlig überhöhte Rechnung von mehr als 1.000 Euro mussten 0,4 Prozent der Befragten begleichen. Verbraucherschutzverbände kritisieren jedoch Kosten über 200 Euro als „Abzocke“. Selbst am Wochenende und nachts verlangen seriöse Anbieter weniger als 200 Euro.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer einen Monteur beauftragt, befindet sich meistens in einer Notlage, das gaben 70 Prozent der Befragten an. Hier erinnerten sich die Teilnehmer der Umfrage, wie das Essen auf dem Herd kochte oder die Kerzen brannten und sie draußen standen. Genannt wurde auch: Die Tür fiel zu und es befand sich ein Baby oder pflegebedürftiges Familienmitglied in der Wohnung. Und mancher stand im Winter auch schon ohne Jacke vor seiner Wohnungstür. Aber auch Klassiker wie Joggen gewesen und mit dem Hund spazieren gegangen und dabei nicht an den Schlüssel gedacht, sind keine Seltenheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Problem, vor verschlossener Tür zu stehen, passiert oft: Jeder Vierte hat schon einmal einen Schlüsseldienst beauftragt. Aber in welchen Städten sperren sich Menschen am häufigsten aus? Hier hängt die Einwohnerzahl mit der Anzahl der Türöffnungen zusammen. Deshalb führt Berlin das Ranking klar an, dort finden 12,5 Prozent der Türöffnungen statt, gefolgt von München (6,6 Prozent) und Hamburg (5,1 Prozent). Auch in Dortmund, Frankfurt, Stuttgart, Köln und Düsseldorf wird oft ein Schlüsseldienst gerufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ist bei einem Schlüsseldienst am wichtigsten? Ganz oben stehen Zuverlässigkeit und konkreten Aussagen bei der Kontaktaufnahme zum Schlüsseldienst, zum Beispiel zu Preisen und Wartezeiten. Rund 89 Prozent der Befragten wünschen sich eine genaue Preisangabe schon bei der Beauftragung. Ebenfalls wichtige Verbraucheranliegen sind eine kurze Wartezeit (88 Prozent), ein seriöses Auftreten der Monteure (85,6 Prozent), ein günstiger Preis (82,7 Prozent) sowie die Verfügbarkeit ortsansässiger bzw. lokaler Anbieter (76,9 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify;">Wer einen Schlüsseldienst sucht, nutzt meistens ein Branchenbuch (29,3 Prozent), dicht gefolgt von Suchmaschinen (26,7 Prozent), die insbesondere von Jüngeren genutzt werden. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) holte sich Rat und Hilfe vom Nachbarn.</p>
<p style="text-align: justify;">72 Prozent der Befragten würden einen seriösen Schlüsseldienst zum Festpreis, wie in Gelbe Seiten anbieten, beauftragen, wenn er lokal verfügbar ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Stephan Theiß, Geschäftsführer Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft: „Die Umfrage zeigt klar: Mit unserem neuen Service ‚Seriöser Schlüsseldienst zum Festpreis‘, entsprechen wir den Bedürfnissen der Verbraucher in besonderem Maße. Er bietet ihnen schnelle und verlässliche Orientierung in ihrer Notsituation mit einem seriösen und zuverlässigen Service und einer Festpreisgarantie.“ Der Schlüsseldienst zum Festpreis ist bereits in 20 Städten, darunter Berlin, Hamburg und München, buchbar. Dieses Angebot bauen wir kontinuierlich aus.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft mbH</em></p>
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		<title>Mit der Mietpreisbremse tausende Euros sparen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/mit-der-mietpreisbremse-tausende-euros-sparen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Oct 2017 09:01:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Ersparnis]]></category>
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		<category><![CDATA[Mietpreisbremse]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin – Wie erfolgreich die Mietpreisbremse funktionieren kann, zeigen mehrere Fälle des Verbraucherportals wenigermiete.de, die das Berliner Start-up jüngst veröffentlichte. Die Mietersparnis reicht von 180 bis 390 Euro im Monat. Die Zahlen könnten andere Mieter ermutigen, ebenfalls die Preisbremse zu ziehen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin</strong> – Wie erfolgreich die Mietpreisbremse funktionieren kann, zeigen mehrere Fälle des Verbraucherportals wenigermiete.de, die das Berliner Start-up jüngst veröffentlichte. Die Mietersparnis reicht von 180 bis 390 Euro im Monat. Die Zahlen könnten andere Mieter ermutigen, ebenfalls die Preisbremse zu ziehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die höchste bisher erreichte Ersparnis lag nach Angaben von wenigermiete.de bei 392 Euro im Monat. Der Mieter aus Berlin zahlt dank erfolgreich umgesetzter Mietpreisbremse also rund 4.700 Euro weniger Miete im Jahr. Zwar habe der Vermieter die Monatsmiete zunächst um lediglich 11 Euro senken wollen und außerdem versucht, die Forderungen mithilfe eines eigenen Anwaltes abzuwehren. Letztlich konnte wenigermiete.de jedoch eine Einigung zugunsten des Mieters erzielen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie schnell die Mietpreisbremse aktiviert werden kann, zeigt ein weiterer Fall aus Berlin. Bereits nach fünf Wochen stand fest: Der betroffene Rentner muss künftig 273 Euro weniger Miete im Monat bezahlen. Auch hier versuchte der Vermieter nach Angaben von wenigermiete.de, Ausnahmen geltend zu machen und auf eine angebliche Modernisierung der Wohnung zu verweisen. Auf Nachhaken des Portals musste der Vermieter jedoch eingestehen: Die Miete war überhöht und wurde gesenkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass auch Mieter von großen Wohnungsanbietern betroffen sein können, zeigt der Fall eines Berliners, der eine Wohnung beim schwedischen Immobilieninvestor Akelius angemietet hat. In diesem Fall konnten die Anwälte von wenigermiete.de den Preis um rund 180 Euro im Monat senken, eine Ersparnis von mehr als 2.000 Euro im Jahr.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies sind keine Einzelfälle, sondern zeigen: Die Mietpreisbremse funktioniert. Die Mieter müssen allerdings selbst aktiv werden und sich gegen überteuerte Preise wehren. Hilfe bei der Durchsetzung bietet das Portal wenigermiete.de, auf dem Mieter mit wenigen Klicks gegen Wuchermieten vorgehen können.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Mietright GmbH</em></p>
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		<title>Wer früher spart, ist länger reich</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/wer-frueher-spart-ist-laenger-reich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2017 08:03:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[BausparkasseSchwäbischHall]]></category>
		<category><![CDATA[ermögenswirksameLeistungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Reserven]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungsbauprämie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das erste eigene Gehalt bedeutet neue finanzielle Freiheit. Doch gerade Berufseinsteiger sollten diese Freiheit von Anfang an nutzen, um sich eine finanzielle Reserve aufzubauen. Sebastian Flaith von der Bausparkasse Schwäbisch Hall gibt dazu hilfreiche Tipps und räumt mit gängigen Vorurteilen auf.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/wer-frueher-spart-ist-laenger-reich/">Wer früher spart, ist länger reich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Das erste eigene Gehalt bedeutet neue finanzielle Freiheit. Doch gerade Berufseinsteiger sollten diese Freiheit von Anfang an nutzen, um sich eine finanzielle Reserve aufzubauen. Sebastian Flaith von der Bausparkasse Schwäbisch Hall gibt dazu hilfreiche Tipps und räumt mit gängigen Vorurteilen auf.</p>
<h2 style="text-align: justify;">„Es gibt kaum noch Zinsen, da lohnt sich das Sparen doch nicht!“</h2>
<p style="text-align: justify;">Egal wie hoch oder niedrig Zinsen sind: schafft die Grundlage für größere Anschaffungen in der Zukunft. Gerade Berufsstarter profitieren dabei von attraktiven Förderungen. Entscheidend ist, sich anzugewöhnen, regelmäßig einen kleinen Teil des Gehalts zur Seite zu legen, ganz egal wie hoch dieser Betrag ist. „Wer es in der Ausbildung schafft, jährlich 512 Euro zur Seite zu legen, dem schenkt der Staat 45 Euro Wohnungsbauprämie. Das lohnt sich auf jeden Fall“, so Schwäbisch Hall-Experte Flaith.</p>
<h2 style="text-align: justify;">„Ich verdiene noch so wenig – ich kann doch auch später sparen!“</h2>
<p style="text-align: justify;">Besser nicht aufschieben. Schon ab fünf Euro pro Monat rückt nämlich die Riester-Förderung in Reichweite. Sie erhält, wer rentenversicherungspflichtig beschäftigt ist und vier Prozent seines Bruttoeinkommens spart. „So genügen bei Auszubildenden in der Regel bereits 60 Euro im Jahr, um die volle Riester-Zulage von derzeit 154 Euro zu erhalten“, sagt Sebastian Flaith. „Wer unter 25 Jahre ist, erhält zusätzlich einen einmaligen Bonus von 200 Euro vom Staat.“</p>
<h2 style="text-align: justify;">„Vermögenswirksame Leistungen &amp; Co. – das ist zu kompliziert!“</h2>
<p style="text-align: justify;">Nein, dahinter steht ein simples Prinzip: Viele Arbeitgeber zahlen Auszubildenden zusätzlich zum Lohn vermögenswirksame Leistungen. Die können monatlich immerhin zwischen sechs und 40 Euro betragen. Ob und in welcher Höhe gezahlt wird, richtet sich nach dem Tarifvertrag oder einer individuellen Vereinbarung. In jedem Fall gilt: Das Geld fließt nicht aufs Gehaltskonto, sondern in einen Sparvertrag, den der Berufseinsteiger abschließt. „Berufsstarter, die fast alle unterhalb der Einkommensgrenze von 17.900 Euro bleiben, erhalten zusätzlich die Arbeitnehmer-Sparzulage vom Staat, die sich auf bis zu 43 Euro pro Jahr beläuft“, ergänzt Flaith.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall AG</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zahlungsmoral 2017 leicht schwächer – Trotz Konjunktur-Rekorden mehr als 78.000 Verbraucherinsolvenzen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zahlungsmoral-2017-leicht-schwaecher-trotz-konjunktur-rekorden-mehr-als-78-000-verbraucherinsolvenzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2017 08:37:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin – Die Zahlungsmoral fällt zum Jahreswechsel nur knapp unter ihren Rekordstand vom Sommer 2016. Jetzt melden 65 Prozent der Inkassounternehmen, dass Rechnungen genauso gut wie noch vor sechs Monaten beglichen werden. 21 Prozent stellen sogar eine Steigerung fest. Grund ist die gute Konjunktur.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zahlungsmoral-2017-leicht-schwaecher-trotz-konjunktur-rekorden-mehr-als-78-000-verbraucherinsolvenzen/">Zahlungsmoral 2017 leicht schwächer – Trotz Konjunktur-Rekorden mehr als 78.000 Verbraucherinsolvenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin</strong> – Die Zahlungsmoral fällt zum Jahreswechsel nur knapp unter ihren Rekordstand vom Sommer 2016. Jetzt melden 65 Prozent der Inkassounternehmen, dass Rechnungen genauso gut wie noch vor sechs Monaten beglichen werden. 21 Prozent stellen sogar eine Steigerung fest. Grund ist die gute Konjunktur. Allerdings hatten noch im Sommer 90 Prozent der befragten Mitglieder des Bundesverbands Deutscher Inkasso-Un­ternehmen e.V. (BDIU) eine gleichbleibende bis bessere Rechnungstreue gemeldet.</p>
<figure id="attachment_23693" aria-describedby="caption-attachment-23693" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23693" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581.jpg" alt="" width="620" height="415" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581-300x201.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/01/DSC_0581-110x75.jpg 110w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23693" class="wp-caption-text">Quelle: Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Bei den Firmenpleiten verlangsamt sich der Positivtrend. 2016 wurden rund 22.000 Unternehmen zahlungsunfähig – minus fünf Prozent und der siebte jährliche Rückgang in Folge. 2017 rechnet die Branche aber nur noch mit einer moderaten Verringerung auf 21.500 Fälle. Schon in den letzten zwölf Monaten waren die Gläubigerschäden durch Insolvenzen um fast zwei Drittel gestiegen. Der Grund: Es traf mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen. 27 Prozent der Inkassofirmen erwarten zudem, dass die Zahlungsmoral schon in den nächsten Monaten schlechter wird.</p>
<p style="text-align: justify;">BDIU-Präsidentin Kirsten Pedd: „Wir wissen nicht, wie lange die Puste beim Aufschwung noch hält – drängende Fragen, die sich stellen, sind unter anderem: Wie hart wird der Brexit und kann unsere Wirtschaft die Folgen eines solchen Bebens abfedern? Welche Auswirkungen auf die Konkurrenzfähigkeit unserer exportorientierten Unternehmen wird die Präsidentschaft von Donald Trump haben? Sollte es tatsächlich auf mehr Protektionismus und Einschränkungen für den freien Handel hinauslaufen, wären das denkbar schlechte Vorzeichen für ein weiteres Wachstum.“</p>
<p style="text-align: justify;">76 Prozent der BDIU-Unternehmen melden, dass ein momentaner Liquiditätsengpass der Grund ist, warum Firmen ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Vor einem Jahr lag dieser Wert nur bei 62 Prozent. 41 Prozent berichten von einer schlechten Auftragslage bei gewerblichen Schuldnern (2016: 29 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify;">Aktuell leidet vor allem der Onlinehandel unter Zahlungsmuffeln. 48 Prozent der Inkassounternehmen melden das. Weitere Branchen mit schlecht zahlenden Kunden sind das Handwerk (eine Erfahrung von 39 Prozent der Inkassounternehmen), die Dienstleistungsbranche allgemein (36) sowie Fitnessstudios (34 Prozent). Deutlich verbessert hat sich die Zahlungsmoral bei Energieversorgern. Noch vor einem Jahr meldeten fast die Hälfte (47 Prozent) der Inkassounternehmen, dass diese Branche Probleme mit der Rechnungstreue der Kunden hat. Jetzt sind es nur noch 35 Prozent. Nur 42 Prozent der Inkassounternehmen berichten, dass Arbeitslosigkeit der Grund ist, warum private Verbraucher Zahlungen nicht leisten. 2009, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, lag dieser Wert noch bei 83 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Dagegen ein bedenklicher Trend: 54 Prozent beobachten, dass private Schuldner Forderungen vorsätzlich nicht zahlen. Pedd: „Mancher Kunde denkt: Mir wird schon nichts passieren. Das ist purer Egoismus, für den der Gläubiger die Zeche zahlen muss.“</p>
<p style="text-align: justify;">Gegen den Trend entwickelt sich auch die Zahlungsmoral der öffentlichen Hand. 89 Prozent berichten, dass diese unverändert schlecht ist. Pedd: „Die Steuereinnahmen sprudeln, und dennoch müssen Handwerker und Baufirmen, die Aufträge etwa für Städte und Gemeinden ausführen, um jeden Cent ihrer Rechnungen bangen. Das ist paradox. Die öffentliche Hand ist ein wichtiger Auftraggeber, und sie hat eine Vorbildfunktion. Diese sollte sie auch beim Zahlungsverhalten ausüben.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kaum Rückgang bei Verbraucherinsolvenzen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nicht ganz so deutlich wie bei den Unternehmen fällt der Rückgang bei den Verbraucherinsolvenzen aus. Deren Zahl sank 2016 um nur zwei Prozent auf 78.200. Dem steht die Zahl von 6,8 Millionen verschuldeten Verbrauchern gegenüber. Diese war nach Angaben von Creditreform zuletzt sogar noch gestiegen. „Es scheint, als gäbe es hier einen Sockel an harter Überschuldung, der sich auch durch eine optimal laufende Konjunktur nicht abbauen lässt“, erklärt Marion Kremer, Vizepräsidentin des BDIU. Für 2017 erwartet die Branche, wenn überhaupt, nur einen moderaten Rückgang der Privatpleiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Umfrage bestätigt: Hauptgrund, warum private Schuldner Rechnungen nicht bezahlen, ist Überschuldung. 80 Prozent der Inkassounternehmen machen diese Erfahrung. 64 Prozent beobachten ein unkontrolliertes Konsumverhalten als Nichtzahlgrund. Kremer: „Das betrifft vor allem jüngere Schuldner.“ Die BDIU-Vizepräsidentin glaubt, dass eine bessere finanzielle Bildung von Schülern und Verbrauchern präventiv helfen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Weizsäcker Stiftung hilft Überschuldeten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wichtig sei aber auch die Unterstützung durch Institutionen wie zum Beispiel die Marianne von Weizsäcker Stiftung. Die Organisation wurde bereits vor gut 25 Jahren von der Ehefrau des damaligen Bundespräsidenten ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, ehemals suchtkranke Menschen bei der beruflichen und sozialen Integration zu unterstützen. Betroffene, um die sich die Stiftung kümmert, haben im Schnitt Schulden in Höhe von rund 10.000 Euro. Bis heute hat sie über 5.000 Personen einen wirtschaftlichen Neuanfang ermöglicht.</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir verhandeln mit den Gläubigern unserer Klienten und versuchen dabei zunächst, die Höhe der Forderungen zu reduzieren, abgestimmt auf die maximale Leistungsfähigkeit der Betroffenen“, erklärt Rita Hornung, Geschäftsführerin der Stiftung. „Für diese Vergleichssumme stellt die Stiftung entsprechende Darlehen zur Verfügung, sodass die Betroffenen nur noch eine Rate auf überschaubare Zeit an nur einen einzigen Gläubiger – also die Weizsäcker Stiftung – zahlen müssen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Auch für Gläubiger sind solche Entschuldungen sinnvoll, sagt Hornung – obwohl diese dabei auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten müssen. BDIU-Vizepräsidentin Marion Kremer stimmt zu: „Außergerichtliche Lösungen sind vergleichsweise unbürokratisch und vor allem lassen sie sich in einem zeitlich überschaubaren Rahmen realisieren – ein Insolvenzverfahren dagegen dauert bis zu sechs Jahre.“</p>
<p style="text-align: justify;">Immerhin bis zu 42 Prozent der Forderungssummen könnten laut Schätzwerten aus der Inkasso-Umfrage realisiert werden, wenn sich Gläubiger und Schuldner auf tragfähige außergerichtliche Lösungen einigen. Bei gerichtlichen Verfahren liegt die Maximalquote mit 9 Prozent erheblich niedriger. Ein Grund: Im gerichtlichen Verfahren müssen aus der zur Verfügung stehenden Masse zunächst die Kosten des Verfahrens gedeckt werden, also für das Gericht sowie für den Treuhänder beziehungsweise Insolvenzverwalter. Im Durchschnitt betragen diese rund 2.000 Euro. „Zur Deckung der Gläubigerforderungen bleibt dann meist kein Geld mehr übrig“, so Kremer.</p>
<p style="text-align: justify;">Weizsäcker Stiftung und BDIU loben dabei die Arbeit der Stephan-Kommission. „Die Kommission ist ein Pilotprojekt“, erklärt Rita Hornung, „das dazu beitragen soll, auf beiden Seiten das Verständnis für die Situation des jeweiligen Gegenübers zu stärken.“ Gemeinsam erörtern Vertreter von Gläubigern und Schuldnerberatern Wege für bessere außergerichtliche Einigungen. „Dabei auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen, ist nicht immer einfach, und die Lösung muss auch nicht zwangsläufig in der Mitte liegen. Aber die Erfahrung zeigt, dass außergerichtliche Einigungen mit verbindlichen Verpflichtungen für beide Seiten die besten Ergebnisse bringen.“</p>
<p style="text-align: justify;">BDIU-Präsidentin Kirsten Pedd: „Die Überschuldung der privaten Haushalte ist ein Hemmnis für die Wirtschaftskraft in diesem Land. Wir – Wirtschaft, Verbraucher und die Politik – müssen gemeinsam mehr dafür tun, dass diese Überschuldung abgebaut wird. Die Schuldner von heute können die guten Kunden von morgen werden.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V.</em></p>
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		<title>EZB-Chef Draghi fordert Markt für notleidende Kredite</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/ezb-chef-draghi-fordert-markt-fuer-notleidende-kredite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2016 12:46:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Banken in ganz Europa haben mit notleidenden Forderungen in ihren Bilanzen zu kämpfen. Alleine in Italien beläuft sich der Wert auf mehr als 360 Milliarden Euro. Mario Draghi bestätigte im Rahmen der Zinssitzung am gestrigen Donnerstag, dass die zahlreichen Non-Performing-Loans (NPLs) der Finanzinstitute in Europa ein großes Problem darstellen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frankfurt am Main</strong> &#8211; Viele Banken in ganz Europa haben mit notleidenden Forderungen in ihren Bilanzen zu kämpfen. Alleine in Italien beläuft sich der Wert auf mehr als 360 Milliarden Euro. Mario Draghi bestätigte im Rahmen der Zinssitzung am gestrigen Donnerstag, dass die zahlreichen Non-Performing-Loans (NPLs) der Finanzinstitute in Europa ein großes Problem darstellen. Der Chef der Europäischen Zentralbank fordert daher die Etablierung eines funktionierenden Forderungsmarkts, über den notleidende Kredite verkauft werden können.</p>
<p>Ein solcher Markt existiert bereits: Das Frankfurter FinTech Debitos  ermöglicht den Handel mit notleidenden Krediten per Forderungsbörse. Seit Gründung des Unternehmens im Jahr 2010 wurden bereits NPLs im Wert von mehr 1,4 Milliarden Euro verkauft. &#8222;Wir sind der einzige Anbieter in Europa, der den Forderungsverkauf vollständig digital abwickelt &#8211; von der Investorenansprache bis zum Verkauf. Zu den etwa 1.400 Verkäufern auf unserer Online-Plattform zählen auch mehr als 20 deutsche Banken&#8220; so Timur Peters, Geschäftsführer der Debitos GmbH.</p>
<p>Neben ausgefallenen Forderungen werden über die Forderungsbörse Debitos auch besicherte und unbesicherte Kredite sowie Insolvenzquoten angeboten. Bei den zugelassenen Käufern handelt es sich um Fonds, Investmentbanken, Inkassounternehmen und Rechtsanwälte. Seit 2015 steht Debitos auch Gläubigern in anderen europäischen Ländern zur Verfügung: Die größte Nachfrage besteht bisher in Italien, Spanien und Großbritannien.<br />
<em>Quelle: ots</em></p>
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		<title>Steueranreize sollen Bau von Mietwohnungen ankurbeln</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/steueranreize-sollen-bau-von-mietwohnungen-ankurbeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2016 09:16:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Essen - Die Koalition will den Neubau von Mietwohnungen ankurbeln und setzt den Höchstbetrag für Steuervergünstigungen nach oben. Das Bundeskabinett hat daher am 03.02.2016 den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus gebilligt. Befürworter glauben, dass so die richtigen Anreize gesetzt werden. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Essen</strong> &#8211; Die Koalition will den Neubau von Mietwohnungen ankurbeln und setzt den Höchstbetrag für Steuervergünstigungen nach oben. Das Bundeskabinett hat daher am 03.02.2016 den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus gebilligt. Befürworter glauben, dass so die richtigen Anreize gesetzt werden. Dipl.-Finw. Bettina M. Rau-Franz, Steuerberaterin und Partnerin in der Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzlei Roland Franz &amp; Partner in Düsseldorf, Essen und Velbert rät aber dringend dazu, erst das Gesetz abzuwarten, den endgültigen Wortlaut zu prüfen und dann zu handeln.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Wohnungswirtschaft fordert es seit langem: Steuerliche Anreize für den Bau neuer Wohnungen. Ebenso lange hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble dies abgelehnt. Denn eine Steuerförderung kommt auch jenen zugute, die ohnehin gebaut hätten. Die Mitnahmeeffekte sind bei Steuerzuschüssen immer enorm, weshalb die Finanzminister von Bund und Ländern eigentlich jede finanzielle Förderung nur noch als Zuschuss geben wollen&#8220;, erklärt Steuerberaterin Bettina M. Rau-Franz.</p>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich: Angesichts drohenden Wohnungsmangels hofft Schäuble, dass ein Steueranreiz schneller zu Investitionen führt als ein Zuschuss, den man beantragen müsste, getreu dem Motto des SPD-Finanzexperten Joachim Poß, der schon vor Jahren sagte: „Bei den Deutschen ist der Steuerspartrieb stärker ausgeprägt als der Sexualtrieb.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">„Wir müssen jetzt die richtigen Anreize setzen und den Neubau von Wohnungen gezielt und zeitlich befristet steuerlich fördern&#8220;, sagte Finanzminister Wolfgang Schäuble nach dem Kabinettsbeschluss. Bauministerin Barbara Hendricks (SPD) fordert: „Wir brauchen jetzt mindestens 350,000 neue Wohnungen pro Jahr &#8211; nicht nur für Flüchtlinge, sondern für alle, die bezahlbaren Wohnraum benötigen und schon immer hier leben.&#8220; Chris Kühn von den Grünen kritisierte, mit der steuerlichen Sonderförderung verteile die Bundesregierung Geld an private Investoren, ohne dafür die Garantie für günstige Mieten zu bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft (GdW) stufte die „Sonder-Afa&#8220; als wirksamen Anreiz ein, mehr bezahlbare Wohnungen zu bauen. GdW-Präsident Axel Gedaschko begrüßte die erhöhte Kostenobergrenze. Besonders in den Metropolregionen lägen die Herstellungskosten in der Regel deutlich über 2.200,00 Euro je Quadratmeter.</p>
<p style="text-align: justify;">Daher der dringende Apell von Steuerberaterin Bettina M. Rau-Franz: „Erst handeln, wenn das Gesetz schwarz auf weiß vorliegt. Ihr Steuerberater hilft Ihnen dann gerne bei Ihrer steuerlichen Planung.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Roland Franz &amp; Partner/GBS</em></p>
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		<title>7 praktische Tipps gegen Forderungsausfall</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/7-praktische-tipps-gegen-forderungsausfall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2015 15:29:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen sinkt. Knapp 25% aller befragten Unternehmen klagen bereits über Forderungsausfälle. Das hat gravierende Folgen für kleine und mittelständische Unternehmen. Oft gehen Unternehmen in Vorleistung, zahlen Personalkosten und Sozialabgaben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen sinkt. Knapp 25% aller befragten Unternehmen klagen bereits über Forderungsausfälle. Das hat gravierende Folgen für kleine und mittelständische Unternehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Oft gehen Unternehmen in Vorleistung, zahlen Personalkosten und Sozialabgaben. Permanenter Zahlungsverzug oder gar Forderungsausfall können im schlimmsten Fall die Existenz bedrohen. Mit diesen 7 praktischen Tipps können Sie potenziellen Kunden schon vor Abschluss des Vertrags mit den passenden Hilfsmitteln auf den Zahn fühlen und die Risiken für Forderungsausfall deutlich minimieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1.Prüfung der Bonität und Unternehmensdaten</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zuverlässige Informationen sind wichtiger als persönliche Eindrücke Ihrer Kunden. Vor jedem Vertragsabschluss sollten Sie deshalb die Bonität Ihrer Kunden prüfen. Holen Sie sich Auskünfte im Online Bundesanzeiger, der zuständigen IHK, im Handelsregister oder der SCHUFA. Diese Angaben sind teilweise kostenlos oder gegen eine verhältnismäßig geringe Gebühr erhältlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Über den Bundesanzeiger können Sie bspw. völlig kostenfrei die Bilanzen Ihrer Kunden einsehen, vorausgesetzt Ihr Kunde ist publizitätspflichtig. Achten Sie dabei auf wichtige Kennzahlen, wie Eigen- und Fremdkapitalquote oder Anlagen- und Umlaufintensität. So bekommen Sie einen ersten Einblick über die finanzielle Gesundheit Ihres Kunden.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur Überprüfung von Daten über ein Unternehmen lohnt sich weiterhin ein kostenloser Blick ins Handelsregister. Dort ist zum Beispiel die Eröffnung eines möglichen Insolvenzverfahrens vermerkt, aber auch Informationen, wer das Unternehmen bei Geschäften rechtswirksam vertreten darf. Angaben zur Geschäftsführung finden sich zudem auf der Internetseite eines Unternehmens.</p>
<figure id="attachment_17696" aria-describedby="caption-attachment-17696" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-17696" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/7-tipps-forderungsausfall.jpg" alt="Quelle: Fotolia / Elbe Finanzgruppe GmbH" width="620" height="310" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/7-tipps-forderungsausfall.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/7-tipps-forderungsausfall-150x75.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/7-tipps-forderungsausfall-300x150.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-17696" class="wp-caption-text">Quelle: Fotolia / Elbe Finanzgruppe GmbH</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>2.Vertragswerk mit eindeutigen Inhalten</strong><br />
Halten Sie im Vertrag die genaue Bezeichnung der Leistungserbringung fest. Definieren Sie Leistungsvolumen, Spezifikation der Leistung sowie Gewährleistungsfristen – und nehmen Sie vor allem Zahlungsmodalitäten mit Zahlungsfristen und Zahlungsweisen auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3.Zeitnahe Rechnungsstellung und Kontrolle der Zahlungseingänge</strong><br />
Sie haben Ihre vereinbarte Leistung erbracht und die Abnahme ist erfolgt? Dann sollten Sie zeitnah Ihre Rechnung stellen. Achten Sie unbedingt auf eine genaue und vollständige Aufzählung der erbrachten Leistungen und berechnen Sie die vereinbarten Preise. Werfen Sie auch ein Auge auf eine korrekte Angabe der Zahlungsziele. Die Forderung muss prüffähig sein, denn jeder Fehler kann dazu genutzt werden, die Zahlung aufzuschieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Rechnungsstellung sollten Sie unbedingt die Zahlungseingänge zu den entsprechenden Zahlungszielen prüfen lassen. So stellen Sie zeitnah einen möglichen Zahlungsverzug fest und können entsprechend reagieren.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4.Durchführung eines konsequenten Mahnwesens</strong><br />
Nach der Kontrolle der Zahlungsstelle merken Sie, dass Ihr Kunde im Verzug ist, obwohl Sie ein klares Zahlungsziel vereinbart haben? In dieser Situation sollten Sie konsequent mahnen. Eine Mahnung ist rechtlich erforderlich, damit der Schuldner in Verzug kommt (§286 Abs. 1) und den Verzugsschaden ersetzen muss.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit dem 29.07.2014 ist ein verschärftes Gesetz zur Verbesserung des Gläubigerschutzes in Kraft getreten (§ 271a BGB). So können Sie bei Zahlungsverzug Verzugszinsen in Höhe von 9% sowie eine Verzugspauschale von 40€ veranschlagen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nutzen Sie diese Werkzeuge zur Bekämpfung von Zahlungsverzug jedoch weise und achten Sie darauf sachlich zu formulieren. Denn der Kunde ist immer noch König. Ein freundlicher Zahlungshinweis in der ersten Mahnung, ohne monetäre Folgen (Verzugszinsen, Mahnpauschale), bewirkt oft Wunder.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>5.Forderungen gerichtlich durchsetzen</strong><br />
Die Leistung ist erbracht, doch Ihr Kunde zahlt nicht und reagiert auch nicht auf Mahnbescheide? Nun ist es leider an der Zeit härtere Geschütze aufzufahren, beispielsweise mit einer Zwangsvollstreckung. Voraussetzung ist ein Vollstreckungstitel, den Sie im Gerichtsverfahren oder auch durch eine außergerichtliche Einigung erzielen können. Wenn Ihr Schuldner die Berechtigung der Forderung bestreitet, bleibt Ihnen noch der Weg des Klageverfahrens.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>6.Ausfallschutz durch Warenkreditversicherung</strong><br />
Ein sicherer Weg bei Forderungsausfall ist der vorherige Abschluss einer Warenkreditversicherung (Forderungsausfallversicherung). Wie der Name schon vermuten lässt, ist der Ausfall von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Gegenstand des Versicherungsschutzes. Ist ihr Kunde zahlungsunfähig oder zahlungsunwillig, greift die Versicherung und zahlt Ihnen die Forderungssumme abzgl. des Selbstbehalts und der Prüfgebühren. So können Sie mögliche Zahlungsausfälle dank WKV versichern und die Gefahr einer Existenzgefährdung mindern. Im Schadensfall erfolgt die Regulierung nach festgelegte Fristen und Mahnstufen, was mehrere Monate in Anspruch nehmen kann.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>7.Forderungsfinanzierung mit Factoring</strong><br />
Factoring ist die Finanzierung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Der Kunde verkauft fortlaufend seine Rechnungen an den Factor (Factoring-Unternehmen) und erhält dafür sofortige Liquidität. Zusätzlich sind die Rechnungen gegen Forderungsausfall versichert und das Unternehmen wird im Debitorenmanagement entlastet. Wird Ihr Schuldner (Debitor) zahlungsunfähig oder zahlungsunwillig, müssen Sie das bereits erhaltene Geld durch das Factoring Unternehmen nicht wieder zurückzahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die aus dem Forderungsverkauf resultierende Liquidität lässt sich zum Abbau von Verbindlichkeiten nutzen. Das führt zu einer höheren Eigenkapitalquote und kann dazu beitragen das Rating der Hausbank zu verbessern.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Über Elbe Finanzgruppe GmbH</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Elbe Finanzgruppe ist ein hersteller- und bankenunabhängiger Finanzdienstleister mit speziellem Fokus auf klein- und mittelständische Unternehmen. Als anerkannter Finanzdienstleister bietet die Elbe Finanzgruppe innovative Finanzierungsmöglichkeiten für Factoring, Leasing sowie Finetrading &#8211; Aus einer Hand.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zusammenarbeit mit deutschlandweiten Kunden ist durch ein besonderes Vertrauensverhältnis gekennzeichnet. Kunden haben durch die Kooperation einen leistungsstarken Partner an der Seite, mit einer gesicherten Refinanzierung und einem erfahrenen Team. Eine gute Erreichbarkeit und kurze Entscheidungswege sind für die Elbe Finanzgruppe selbstverständlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Elbe Finanzgruppe GmbH</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/7-praktische-tipps-gegen-forderungsausfall/">7 praktische Tipps gegen Forderungsausfall</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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