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	<title>Förderung</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Förderung</title>
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		<title>Staatliche Neubauförderung – so funktioniert sie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2022 08:35:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bauherren]]></category>
		<category><![CDATA[Fördergelder]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Neubauförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund um die Neubauförderung herrschte zuletzt viel Aufregung: Abrupter Förderstopp im Januar, ausgeschöpfte Fördertöpfe nur wenige Stunden nach der Neuauflage im April, drei Monate später schon die Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Gelder für den Neubau sind weiterhin stark nachgefragt – und nicht alle sind unbegrenzt verfügbar. Bauherren, die davon profitieren möchten, sollten daher so schnell wie möglich aktiv werden. Einen Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten gibt Thomas Billmann, Modernisierungsexperte bei Schwäbisch Hall.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Rund um die Neubauförderung herrschte zuletzt viel Aufregung: Abrupter Förderstopp im Januar, ausgeschöpfte Fördertöpfe nur wenige Stunden nach der Neuauflage im April, drei Monate später schon die Reform der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Gelder für den Neubau sind weiterhin stark nachgefragt – und nicht alle sind unbegrenzt verfügbar. Bauherren, die davon profitieren möchten, sollten daher so schnell wie möglich aktiv werden. Einen Überblick über die aktuellen Fördermöglichkeiten gibt Thomas Billmann, Modernisierungsexperte bei Schwäbisch Hall.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn die Schlagzeilen der vergangenen Monate anders klingen: Der Staat unterstützt Bauherren in spe auch derzeit mit attraktiven Fördergeldern. Für die Abwicklung und die Auszahlung ist jetzt die KfW-Bank zuständig. Seit April 2022 gibt es bei der KfW allerdings nur noch ein Förderprogramm für den energieeffizienten Neubau: die Effizienzhaus-Stufe 40 (EH40) in der Nachhaltigkeitsklasse. Weitere KfW40-Neubauprogramme und die KfW-Förderung 55 wurden im ersten Halbjahr gestrichen. Letztere, weil neue Wohngebäude dem EH55-Standard oft bereits entsprechen. Darum wird dieser Standard ab 2023 auch zum gesetzlichen Mindeststandard.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Voraussetzung für Neubauförderung: Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude</h3>
<p style="text-align: justify;">„Ein Effizienzhaus 40 muss sehr viel energieeffizienter sein als ein Referenzgebäude, das den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes entspricht. In Zahlen: Der Neubau darf nur 40 Prozent der Primärenergie verbrauchen und der bauliche Wärmeschutz muss um 45 Prozent besser sein“, erklärt Billmann.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/so-geht-erfolgreiches-sachwert-investment/" target="_blank" rel="noopener">Voraussetzung</a> für die Förderung ist eine Zertifizierung mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG). Das Siegel war seit Juli 2021 optionaler Bestandteil der BEG – jetzt ist es Pflicht. Im Gegensatz zum Energieausweis soll das Siegel nicht nur die Energieeffizienz, sondern die tatsächliche CO2-Ersparnis pro Quadratmeter Wohnfläche abbilden. „Die Zertifizierung durch eine akkreditierte Stelle ist an ein staatlich anerkanntes Bewertungssystem gekoppelt. Zu den Kriterien zählen die Baumaterialien, das Bauverfahren, die Lebenszykluskosten, der nachhaltige Einsatz von Ressourcen sowie die Energieerzeugung“, weiß der Experte. Ziel ist es, nicht mehr nur technische Aspekte, sondern die Nachhaltigkeit eines Bauvorhabens insgesamt – von der Planung über die Errichtung bis zur Nutzung – zu betrachten.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Neubauförderung: Höhe und Beantragung</h3>
<p style="text-align: justify;">Wer diese Bedingungen erfüllt, erhält die KfW-Förderung in Form eines <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/zinsniveau-konditionen-fur-baukredite-im-august-wieder-unter-3-prozent/" target="_blank" rel="noopener">Kredites</a> mit Tilgungszuschuss. Das maximale Kreditvolumen beträgt 120.000 Euro, der Tilgungszuschuss liegt bei 5 Prozent – also maximal 6.000 Euro. Den Tilgungszuschuss müssen Bauherren nicht zurückzahlen. Wichtig zu wissen: „Bei der Beantragung ist ein Energieberater Pflicht“, betont Billmann. „Der Energieeffizienz-Experte entwickelt das energetische Gesamtkonzept und bescheinigt, dass das Haus die technischen Mindestanforderungen nach EH40-Standard erfüllt und nach der Fertigstellung mit dem QNG-Siegel zertifiziert wird.“</p>
<h3 style="text-align: justify;">Alternative: Wohneigentumsprogramm (KfW 124)</h3>
<p style="text-align: justify;">Eine Alternative kann das KfW-Wohneigentumsprogramm 124 sein. Der Unterschied: Der EH40 NH-Standard muss nicht erfüllt werden. Der Haken: Es gibt dafür „nur“ einen Kredit bis 100.000 Euro ohne Tilgungszuschuss. „Neben der KfW-Förderung bieten die Landesförderbanken eigene Förderprogramme an. Auch bei Landkreisen und Kommunen gibt es Förderungen für energieeffizientes Bauen“, so Billmann. „Aber: Fördermittel können nur ein Baustein einer soliden Baufinanzierung sein. Die sicherste Grundlage bildet immer noch ausreichend Eigenkapital, das z. B. über einen Bausparvertrag angespart wird.“</p>
<h3 style="text-align: justify;">Blick in die Zukunft: Womit müssen Bauherren rechnen?</h3>
<p style="text-align: justify;">Ab 2023 soll das neue Programm „Klimafreundliches Bauen“ starten, das derzeit vom Bundesbau- und -wirtschaftsministerium entwickelt wird. Nachhaltigkeitsaspekte wie die CO2-Emissionen im Lebenszyklus von Gebäuden sollen darin wohl noch stärker berücksichtigt werden. Einen Schritt in diese Richtung hat die Bundesregierung mit der BEG-Reform im Juli bereits gemacht. Der Schwerpunkt der Förderung liegt seither verstärkt auf der energetischen Gebäudesanierung, denn der Hebel dort ist für die Klimabilanz des Gebäudesektors deutlich größer als beim Neubau. Außerdem soll die Effizienzhaus-Stufe 40 bis 2025 gesetzlich verpflichtend werden. „Es ist denkbar, dass es dann für diese Stufe keine KfW-Förderung mehr geben wird“, deutet der Experte an. Womit angehende Bauherren schon fest rechnen können, ist eine grundlegend neue Neubauförderung für das Jahr 2023.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall AG</em></p>
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		<title>Geschenk vom Staat: So kommen Familien ans Baukindergeld</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Annalena Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2018 09:41:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bausparkasse]]></category>
		<category><![CDATA[Familien]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Familien mit Kindern und Alleinerziehende, die Wohneigentum kaufen oder bauen, können rückwirkend zum 1. Januar 2018 vom Baukindergeld profitieren. Die Anspruchsberechtigten erhalten jährlich 1.200 Euro für jedes Kind. Die Voraussetzungen für die Förderung wurden jüngst festgelegt. Karsten Eiß von der Bausparkasse Schwäbisch Hall beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema. Wer hat Anspruch auf Baukindergeld? Grundvoraussetzung &#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Familien mit Kindern und Alleinerziehende, die Wohneigentum kaufen oder bauen, können rückwirkend zum 1. Januar 2018 vom Baukindergeld profitieren. Die Anspruchsberechtigten erhalten jährlich 1.200 Euro für jedes Kind. Die Voraussetzungen für die Förderung wurden jüngst festgelegt. Karsten Eiß von der Bausparkasse Schwäbisch Hall beantwortet die wichtigsten Fragen zum Thema.</p>
<figure id="attachment_61545" aria-describedby="caption-attachment-61545" style="width: 448px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-61545" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2018/09/2018-09-17-baukindergeld-bausparkasse-300x227.jpg" alt="" width="448" height="339" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2018/09/2018-09-17-baukindergeld-bausparkasse-300x227.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2018/09/2018-09-17-baukindergeld-bausparkasse-150x113.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2018/09/2018-09-17-baukindergeld-bausparkasse-660x499.jpg 660w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2018/09/2018-09-17-baukindergeld-bausparkasse.jpg 750w" sizes="(max-width: 448px) 100vw, 448px" /><figcaption id="caption-attachment-61545" class="wp-caption-text">Foto: Bausparkasse Schwäbisch Hall</figcaption></figure>
<h3 style="text-align: justify;">Wer hat Anspruch auf Baukindergeld?</h3>
<p style="text-align: justify;">Grundvoraussetzung für das Baukindergeld ist, dass die Familie erstmalig Wohneigentum erwirbt und tatsächlich in der geförderten Immobilie wohnt. Deshalb muss spätestens drei Monate nach dem Einzug eine Meldebestätigung vorgelegt werden. Anspruch auf die Förderung hat nur, wer im Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2020 baut oder kauft. „Für Bauherren wichtig: Maßgeblicher Stichtag ist der Tag, an dem die Baugenehmigung für das Bauvorhaben erteilt wurde. Beim Kauf einer Immobilie gilt der Tag des notariellen Kaufvertrags“, weiß Eiß.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Antrag können Familien und Alleinerziehende stellen, in deren Haushalt mindestens ein Kind gemeldet ist, das jünger als 18 Jahre ist und für das Anspruch auf Kindergeld besteht. Wird ein Kind innerhalb der Förderdauer volljährig, bleibt die Förderung erhalten, solange noch Anspruch auf Kindergeld besteht und das erworbene Wohneigentum zehn Jahre ununterbrochen selbst genutzt wird.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Wie hoch ist das Baukindergeld?</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Höhe der Förderung beträgt pro Kind und Jahr 1.200 Euro, bei einer Förderdauer von zehn Jahren also 12.000 Euro. Zusätzliches Schmankerl für alle Familien, die in Bayern wohnen: Der Freistaat erhöht die Förderung um jährlich 300 Euro je Kind. Zusätzlich können Familien dort die Bayerische Eigenheimzulage in Höhe von 10.000 Euro einmalig in Anspruch nehmen. „Die Bayerische Eigenheimzulage erhalten aber auch kinderlose Paare und Alleinstehende“, so Eiß.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Gelten Einkommensgrenzen?</h3>
<p style="text-align: justify;">Förderberechtigt sind ausschließlich Familien mit Kindern und Alleinerziehende, deren zu versteuerndes Jahreshaushaltseinkommen 75.000 Euro zuzüglich 15.000 Euro je Kind nicht übersteigt. Bei einer Familie mit zwei Kindern sind das zum Beispiel 105.000 Euro. Achtung: Das zu versteuernde Einkommen ist nicht gleich das Bruttoeinkommen. Es wird berechnet, indem vom Bruttoeinkommen alle Werbungskosten und Freibeträge abgezogen werden. Maßgeblich für den Anspruch ist der Durchschnitt der zu versteuernden Einkommen des zweiten und dritten Kalenderjahres vor Antragstellung. „Das bedeutet: Wer noch in diesem Jahr den Förderantrag stellen möchte, darf im Durchschnitt der Jahre 2015 und 2016 die Einkommens-grenzen nicht überschritten haben“, erläutert Eiß. Dies muss durch Einkom-menssteuerbescheide nachgewiesen werden.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Wo und wann kann das Baukindergeld beantragt werden?</h4>
<p style="text-align: justify;">Die Anträge können ab 18. September 2018 bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) online gestellt werden, die das Baukindergeld jährlich auszahlt. „Das Baukindergeld kann immer nur einer von mehreren Bausteinen einer Baufinanzierung sein. Wie Baukindergeld sinnvoll in die Finanzierung einer Immobilie eingebunden werden kann, weiß der Baufinanzierungsberater“, so Eiß.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall</em></p>
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		<title>Verbraucherschützer drängen auf schnelle Umsetzung der Hausbauförderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 09:56:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Gebäudemodernisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hausbauförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Modernisierer]]></category>
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		<category><![CDATA[Verbraucherschützer]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungskäufer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin - Wohnungskäufer und Modernisierer dürfen sich freuen. Die neue Bundesregierung will sie künftig stärker unterstützen. Konkret sollen bauwillige Familien und die energetische Modernisierung finanziell gefördert werden. Des Weiteren plant die Große Koalition, die Verbraucherrechte beim Bauträgergeschäft zu stärken. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Berlin</strong> &#8211; Wohnungskäufer und Modernisierer dürfen sich freuen. Die neue Bundesregierung will sie künftig stärker unterstützen. Konkret sollen bauwillige Familien und die energetische Modernisierung finanziell gefördert werden. Des Weiteren plant die Große Koalition, die Verbraucherrechte beim Bauträgergeschäft zu stärken. Verbraucherschützer begrüßen die getroffenen Koalitionsvereinbarungen, drängen jedoch zur Eile bei der Umsetzung: „Nach den langen Verhandlungen ist es wichtig, dass die neue Regierung die geplanten Maßnahmen schnell umsetzt. Die Verbraucher benötigen Planungssicherheit&#8220;, sagt Florian Becker, Geschäftsführer beim Bauherren-Schutzbund e.V (BSB). Viele Verbraucher warteten aktuell mit ihrer Bau- oder Kaufentscheidung auf die Einführung der Maßnahmenpakete.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit einem zehnjährigen Baukindergeld in Höhe von 1.200 Euro pro Jahr und Kind will die Große Koalition Familien bei der Finanzierung eines Hauses oder einer Eigentumswohnung unterstützen. Der frei werdende Mietraum würde im Gegenzug der Wohnungsknappheit entgegenwirken. Becker warnt jedoch: „Damit die Förderung ihr Ziel erreicht, darf das Geld nicht zu einem weiteren Anstieg von Grundstückspreisen und Baukosten führen.&#8220; Unklar sei zudem, wie und zu welchem Zeitpunkt das Fördergeld zu beantragen sein wird. Damit private Bauherren schnell von der Zulage profitieren können, müsse hier Klarheit geschaffen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Stärker gefördert werden soll künftig auch die energetische Gebäudemodernisierung. Dies ist dringend notwendig: „Bei der privaten Gebäudemodernisierung besteht seit Jahren Handlungsbedarf. Die Entscheidung der neuen Bundesregierung, Verbraucher hierbei besser zu unterstützten, ist ein wichtiger Schritt, um aufzuholen und den gesteckten Klimazielen näher zu kommen&#8220;, so Becker. Obwohl das Thema kaum warten könne, sei es im Koalitionsvertrag jedoch nur vage formuliert. Damit Bauherren bereits das laufende Jahr zur energetischen Modernisierung nutzen und nicht abwarten, müssen also schnell konkrete Förderungsbedingungen genannt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis heute können Wohnungskäufer keinen rechtssicheren Vertrag abschließen. Aus diesem Grund begrüßt der BSB ausdrücklich, dass seine langjährige Forderung, das Bauträgervertragsrecht grundlegend zu überarbeiten, in den Koalitionsvertrag aufgenommen wurde. Schutzlücken bestehen hier vor allem im Insolvenzfall des Bauträgers. Geht dieser Pleite, kommt der Verbraucher aktuell kaum aus seinem Vertrag. Becker blickt voraus: „Das Bauträgervertragsrecht ist äußerst komplex. Um die Schutzlücken in einem vertretbaren Zeitraum zu schließen, muss das zuständige Ministerium zügig unter Hinzuziehung aller am Bauträgergeschäft beteiligten Gruppen einen Gesetzesentwurf erarbeiten.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Bauherren-Schutzbund e.V.</em></p>
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		<item>
		<title>Verbesserte Rahmenbedingungen für die Altersvorsorge</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/versicherungen-vorsorge/altersvorsorge/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Feb 2018 13:13:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Rahmenbedingungen]]></category>
		<category><![CDATA[Riesterrente]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Altersvorsorge wird seit Jahresbeginn vom Staat stärker gefördert. Neben höheren Steuervorteilen gibt es verbesserte Regelungen bei der Riesterrente und einen neuen Altersvorsorgefreibetrag bei der Grundsicherung im Alter. Die Politik hat damit ein wichtiges Signal gesetzt, dass sich Altersvorsorge weiter lohnt, erklärt die uniVersa.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/versicherungen-vorsorge/altersvorsorge/">Verbesserte Rahmenbedingungen für die Altersvorsorge</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Altersvorsorge wird seit Jahresbeginn vom Staat stärker gefördert. Neben höheren Steuervorteilen gibt es verbesserte Regelungen bei der Riesterrente und einen neuen Altersvorsorgefreibetrag bei der Grundsicherung im Alter. Die Politik hat damit ein wichtiges Signal gesetzt, dass sich Altersvorsorge weiter lohnt, erklärt die uniVersa.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Höhere Förderung der Altersvorsorge</h2>
<p style="text-align: justify;">Arbeitnehmer können über die betriebliche Altersvorsorge jetzt bis zu acht Prozent (vorher vier) der Beitragsbemessungsgrenze zur Rentenversicherung steuerfrei fürs Alter sparen. Für das Jahr 2018 ergibt das umgerechnet bis zu 6.240 Euro. Die Hälfte davon kann sozialabgabenfrei gespart werden. Auch die Förderung der Rüruprente wurde ausgebaut. Für dieses Jahr können 86 Prozent (Vorjahr 84) der Beiträge bis zu einem Höchstbetrag von 23.712 Euro (Vorjahr: 23.362) pro Person steuerlich als Sonderausgaben geltend gemacht werden.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Verbesserte Regelungen bei Riester</h2>
<p style="text-align: justify;">Bei der Riesterrente wurde die jährliche Grundzulage von 154 auf 175 Euro erhöht. Diese wird auch für bestehende Riesterverträge gewährt, so die uniVersa. Ist der spätere Rentenanspruch sehr gering, kann er mit einer Einmalzahlung abgefunden werden. Dies ist bis zu einer monatlichen Rente von 30,45 Euro möglich. Die Abfindung wird seit 1. Januar nicht mehr voll, sondern nach der sogenannten „Fünftelregelung&#8220; ermäßigt besteuert. Damit wird nur ein Fünftel der Einmalzahlung zur Ermittlung des Steuersatzes herangezogen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Neuer Freibetrag bei Grundsicherung</h2>
<p style="text-align: justify;">Seit 1. Januar wird Einkommen aus zusätzlicher Altersvorsorge, beispielsweise Riester-, Rürup- oder Betriebsrente, bei der Berechnung der staatlichen Grundsicherung nicht mehr voll angerechnet. Künftig bleibt ein Grundfreibetrag von 100 Euro monatlich anrechnungsfrei. Falls die zusätzliche Altersvorsorge höher ist, werden 30 Prozent des übersteigenden Betrags bis zu einem Höchstbetrag von 208 Euro monatlich nicht angerechnet.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: uniVersa Krankenversicherung a.G.</em></p>
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		<item>
		<title>Wohn-Riester lohnt sich – ab 2018 noch mehr</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/wohn-riester-lohnt-sich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2017 10:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenheimrente]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsfaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Förderberechtigten]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[WohnRiester]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Ein Riester-Bausparvertrag bleibt erste Wahl für Sparer, die mittel- bis langfristig in die eigenen vier Wände ziehen wollen“, urteilt das Verbrauchermagazin Finanztest (Ausgabe 11/17). Ab kommendem Jahr lohnt sich die staatlich geförderte Eigenheimrente noch mehr: Statt 154 Euro beträgt die Grundzulage dann 175 Euro. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/wohn-riester-lohnt-sich/">Wohn-Riester lohnt sich – ab 2018 noch mehr</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">„Ein Riester-Bausparvertrag bleibt erste Wahl für Sparer, die mittel- bis langfristig in die eigenen vier Wände ziehen wollen“, urteilt das Verbrauchermagazin Finanztest (Ausgabe 11/17). Ab kommendem Jahr lohnt sich die staatlich geförderte Eigenheimrente noch mehr: Statt 154 Euro beträgt die Grundzulage dann 175 Euro. Die Erhöhung gilt sowohl für Sparer, die einen Vertrag neu abschließen als auch für solche, die bereits einen Vertrag besitzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Eigenheimrente boomt: Drei von vier neu abgeschlossenen Riester-Verträgen sind Wohn-Riester-Abschlüsse. „Wohn-Riester ist das einzige vom Staat geförderte Vorsorge-Instrument, das schon im aktiven Berufsleben genutzt werden kann“, nennt Karsten Eiß von der Bausparkasse Schwäbisch Hall den wesentlichen Erfolgsfaktor. Durch die Erhöhung wird Wohn-Riester künftig noch attraktiver: Die Grundzulage steigt ab 2018 von 154 Euro auf 175 Euro für Alleinstehende und bei Verheirateten mit zwei Verträgen von 308 Euro auf 350 Euro. Die Kinderzulage beträgt weiterhin 300 Euro, bzw. für Kinder, die vor 2008 geboren wurden 185 Euro. Jugendliche unter 25 Jahren erhalten einen einmaligen Berufseinsteigerbonus von 200 Euro. Zu den Zulagen können handfeste Steuervorteile hinzukommen. Einkommensgrenzen gelten für die Riester-Förderung keine.</p>
<figure id="attachment_31793" aria-describedby="caption-attachment-31793" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-31793" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-05_wohn-riester-lohnt-sich.jpg" alt="Wohn-Riester lohnt sich – ab 2018 noch mehr" width="620" height="401" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-05_wohn-riester-lohnt-sich.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-05_wohn-riester-lohnt-sich-150x97.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/12/2017-12-05_wohn-riester-lohnt-sich-300x194.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-31793" class="wp-caption-text">Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall AG</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Fast alle Bundesbürger sind förderberechtigt</h2>
<p style="text-align: justify;">Zu den Förderberechtigten zählen alle Pflichtmitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung sowie Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst. Auch Arbeitslose und Kindererziehende erhalten die Riester-Förderung. Selbstständige kommen in den Genuss der Förderung, wenn sie freiwillig gesetzlich versichert sind. Eine Sonderregelung gilt für Ehepaare: Ist nur ein Ehepartner förderberechtigt, erhält auch der andere die Riester-Förderung, wenn er selbst einen Riester-Vertrag abgeschlossen hat, vom Ehepartner nicht dauernd getrennt lebt und der förderberechtigte Ehepartner seinen Vertrag aktiv bespart.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die maximale Zulage zu erhalten, müssen vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Brutto-Vorjahreseinkommens (maximal 2.100 Euro inklusive Zulagen) auf einen zertifizierten Altersvorsorgevertrag angelegt werden. Förderberechtigte ohne beitragspflichtiges Vorjahreseinkommen müssen einen Mindestbeitrag von 60 Euro einzahlen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Nicht nur Kauf und Bau werden gefördert</h2>
<p style="text-align: justify;">Gefördert wird mit Wohn-Riester der Bau oder Kauf einer Immobilie und seit 2014 der Barriere-reduzierende Umbau. Zudem ist es in der Ansparphase jederzeit möglich, Mittel zu entnehmen und damit vorzeitig zu entschulden.</p>
<p style="text-align: justify;">„Bauherren oder Käufern kommen mit dem Wohn-Riester schneller in die eigenen vier Wände“, fasst Karsten Eiß zusammen. „Die Zulagen des Staates können sie direkt in die Tilgung stecken. Bauherren senken damit die Gesamtkosten ihrer Finanzierung schnell um mehrere Tausend Euro, sind also unterm Strich früher schuldenfrei.“</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Bausparkasse Schwäbisch Hall AG</em></p>
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		<title>Versicherungen für Bauherren</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/versicherungen-fuer-bauherren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Feb 2017 12:06:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg - Nach der Entscheidung für den Bau einer eigenen Immobilie, sollte die Planung für die Absicherung folgen. Sowohl für Schäden an der Baustelle, den Schutz des Gebäudes und auch für Risiken der neuen Eigentümer, gilt es eine angemessene Vorsorge zu treffen. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg </strong>&#8211;<strong> </strong>Nach der Entscheidung für den Bau einer eigenen Immobilie, sollte die Planung für die Absicherung folgen. Sowohl für Schäden an der Baustelle, den Schutz des Gebäudes und auch für Risiken der neuen Eigentümer, gilt es eine angemessene Vorsorge zu treffen. „Bauherren können auf eine Vielzahl an Versicherungen zurückgreifen und sollten die Gefahr hoher finanzieller Forderungen im Schadensfalle minimieren&#8220;, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de.</p>
<p style="text-align: justify;">Bauherren tragen die volle Verantwortung für die Baustelle und haften persönlich, auch wenn sie Verkehrssicherungspflichten meist an den Bauleiter delegieren. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung deckt Personenschäden ab, die trotz ordnungsgemäßer Absicherung der Baustelle auftreten können. Mit Kosten von rund einem Tausendstel der Baukosten bleibt der Aufwand überschaubar. Während der gesamten Bauphase schützt die Bauleistungsversicherung den Neubau vor unvorhersehbaren Schäden. Hierzu zählen Beeinträchtigungen durch höhere Gewalt, wie etwa Hochwasser oder Sturm. Aber auch Fälle wie unerwartete Eigenschaften des Baugrundes, Konstruktions- und Materialfehler und Fahrlässigkeit sind abgedeckt. Die Kosten für die Bauleistungsversicherung betragen ebenfalls circa ein Promille der Baukosten.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Fertigstellung des Baus löst die Wohngebäudeversicherung die Bauleistungsversicherung ab. Sie versichert die Immobilie bei Schäden durch Brand, Rohrbruch, Sturm oder Frost. Weitere Schäden, wie beispielsweise Hochwasser, können individuell mitversichert werden. Die Kosten unterscheiden sich je nach Risiko in der jeweiligen Region und beginnen bei etwa 200 Euro pro Jahr. „Bauhaftpflicht-, Gebäude- und Bauleistungsversicherung sind derzeit per Gesetz keine Pflichtversicherung. Jeder Bauherr sollte allerdings eine dieser drei Versicherungen haben&#8220;, rät Scharfenorth.</p>
<p style="text-align: justify;">Ergänzend können Bauherren zukunftsweisend eine Lebensversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen: „Insbesondere Immobilienbesitzer sollten dieses Risiko absichern, um nicht unverhofft in Zwangslagen zu geraten&#8220;, sagt Scharfenorth.</p>
<p style="text-align: justify;">Des Weiteren ist auch eine Absicherung des aufgenommenen Baufinanzierungsdarlehens möglich: So können Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und Darlehen auch im Fall der Fälle weiterhin bedient werden. Oft vergessen aber gesetzlich vorgeschrieben: Beschäftigen Bauherren selbst jemanden am Bau oder lassen sich helfen, müssen diese Personen bei der zuständigen Bau-Berufsgenossenschaft angemeldet werden. Es besteht dann Versicherungsschutz für die Folgen von Unfällen am Bau. Wie monatliche Raten aus Zins, Tilgung und Sondertilgung bei unterschiedlichen Finanzierungsbeträgen und Beleihungssätzen ausfallen, ermitteln Interessierte schnell und einfach mit dem Baufinanzierungsrechner von Baufi24.de.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Baufi24 GmbH</em></p>
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		<title>Abenteuer Hausbau: So gelingt der Weg ins Eigenheim 2017</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/abenteuer-hausbau-so-gelingt-der-weg-ins-eigenheim-2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2017 08:51:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lübeck - Ganz gleich ob Fertighaus, Architektenbungalow, „smarte“ oder konventionelle vier Wände – die Grundlage für ein sorgloses Leben im Eigenheim ist eine solide Planung. Das gilt für die Finanzierung ebenso wie für die Entscheidung über die Art des Hauses oder die Absicherung des Bauvorhabens. Dr. Klein, einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands, gibt sieben Tipps:</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Lübeck</strong> &#8211; Ganz gleich ob Fertighaus, Architektenbungalow, „smarte“ oder konventionelle vier Wände – die Grundlage für ein sorgloses Leben im Eigenheim ist eine solide Planung. Das gilt für die Finanzierung ebenso wie für die Entscheidung über die Art des Hauses oder die Absicherung des Bauvorhabens. Dr. Klein, einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands, gibt sieben Tipps für den Weg zum eigenen Haus und schaut schon heute auf die Trends von morgen.</p>
<figure id="attachment_23751" aria-describedby="caption-attachment-23751" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-23751" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/84c162361c2a3762_800x800ar.jpg" alt="" width="620" height="413" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/84c162361c2a3762_800x800ar.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/84c162361c2a3762_800x800ar-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/84c162361c2a3762_800x800ar-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23751" class="wp-caption-text">Quelle: Dr. Klein &amp; Co.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp 1: Vor dem Spatenstich kommt der Kassensturz – der Finanzierungsplan</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine umfassende Beratung durch Fachleute ist der erste Schritt, wenn ein Hausbau ansteht. Welches Eigenkapital habe ich zur Verfügung? Wie hoch ist die Kreditsumme? Welche Tilgung strebe ich an? Das sind nur einige Beispiele für Fragen, die zu klären sind. Dabei gilt es, auch finanzielle Engpässe einzukalkulieren, denn eine Finanzierung läuft in der Regel über mehrere Jahrzehnte und keiner weiß mit Sicherheit, wie sich die eigene Situation entwickeln wird. Empfehlenswert ist es, mindestens 20 Prozent der Komplettkosten aus Ersparnissen begleichen zu können. Zusätzliche drei bis fünf Monatsnettogehälter dienen als Reserve für unvorhergesehene Kosten.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Zinsen sind derzeit niedrig“, sagt Henning Ludwig, Spezialist für Baufinanzierung von Dr. Klein in Lübeck. „Die Bestandteile der Finanzierung sollten darauf und auf die persönliche Situation des Bauherrn angepasst sein. Ein wichtiger Einflussfaktor dabei ist die Tilgung. Sie wirkt sich direkt auf die Dauer der Rückzahlung aus: Wer niedriger tilgt, zahlt länger ab. Dr. Klein empfiehlt deshalb eine anfängliche Tilgung von mindestens zwei Prozent“, so Ludwig weiter. Dank der günstigen Zinssituation ist es möglich, eine recht niedrige Rate zurückzuzahlen und trotzdem in absehbarer Zeit schuldenfrei zu sein. Auf Nummer sicher geht, wer diese Tilgung mit einer langen Zinsbindung kombiniert. So können künftige Hausherren auf lange Frist von den niedrigen Zinsen profitieren. Diese Tendenz belegt der Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung: Die durchschnittliche Zinsbindung im Dezember 2016 betrug 13,8 Jahre. 2011 waren es noch zwei Jahre weniger.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp 2: Gut gefördert ist halb finanziert</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer sich für den Bau eines Hauses entscheidet, kann auf staatliche Unterstützung zählen. In Deutschland wird der Erwerb, der Bau und die Modernisierung privaten Wohnraums gefördert. Außerdem bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau – kurz KfW – diverse Förderprogramme für die eigenen vier Wände. Vor allem energieeffiziente Bauweisen werden stark subventioniert. Allerdings können sich die Angebote regional unterscheiden. Am besten informieren sich zukünftige Eigenheimbesitzer schon im Vorfeld. Neben der KfW subventionieren auch die Bundesländer den Wohnungsbau.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp 3: Das passende Haus finden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Je nach Budget haben Hausbauplaner die Wahl zwischen verschiedenen Varianten. Das Fertighaus beispielsweise erlebt gerade eine Renaissance. Es ist eine kosteneffiziente Form des Neubaus für Menschen, die wenig Zeit auf individuelle Extrawünsche in der Gestaltung verwenden wollen. Fertighäuser werden nach einem Baukastenprinzip zusammengestellt. Ein weiterer Vorteil: Der Einzug ist in der Regel schneller möglich als beim Bau eines Architekten- oder Massivhauses. Bauherren können sich zwischen einem Bausatzhaus, einem Ausbauhaus und einem schlüsselfertigen Eigenheim entscheiden. Die beiden ersten Varianten erfordern deutlich mehr handwerkliches Geschick, sind aber schon mit rund 50.000 Euro umsetzbar. Das schlüsselfertige Haus dagegen ist ab 150.000 Euro aufwärts zu bekommen. Massivhäuser und Architektenhäuser verlangen deutlich höhere Investitionen, dafür ist der Individualität kaum eine Grenze gesetzt. Mittlerweile können die eigenen vier Wände auch schon als „Smart Home“ konzipiert werden. Die mitdenkende Heizung, der Kühlschrank, der bemerkt, dass die Vorräte sich dem Ende neigen oder das Licht, das sich pünktlich zur Dämmerung einschaltet – all das ist schon jetzt möglich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp 4: Hausbau absichern</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Zeit eines Hausbaus ist für zukünftige Eigenheimbesitzer mehr als aufregend. Neben der Vorfreude auf die eigenen vier Wände schwingt auch immer ein wenig Sorge mit, ob denn alles nach Plan verläuft. Diese Furcht nehmen Versicherungen nicht komplett, aber sie tragen maßgeblich zur Entspannung bei. Schon vor Beginn der Bauarbeiten ist es ratsam, dass sich Bauherren über eine Bauherrenhaftpflichtversicherung oder eine Bauleistungsversicherung informieren. Auch spezielle Policen für eine Gebäudeversicherung bieten sich bei Bedarf an.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp 5: Aus eins mach zwei: cleverer Grundstückskauf</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In vielen Städten ist Bauland rar. Entsprechend hoch sind die Preise für Grundstücke. In München etwa kostet der Quadratmeter aktuell bis zu 1.200 Euro. In weiten Teilen Ostdeutschlands ist Bauland dagegen für wenige hundert Euro zu bekommen. Übrigens: Seit 2006 klettert die Grunderwerbsteuer in beinahe allen Bundesländern in die Höhe. Zuletzt hat Thüringen den Prozentsatz auf 6,5 erhöht. Die gute Nachricht: Wer ein Grundstück ohne Haus kauft, kann die Grunderwerbsteuer sparen. Das gelingt, wenn für den Grundstückskauf und das Haus zwei getrennte Verträge und Finanzierungen laufen. Ein Beispiel verdeutlicht das Sparpotenzial: Werden bei einem Grundstückspreis von 120.000 Euro und Hausbaukosten von 190.000 Euro getrennte Verträge geschlossen, sparen Bauherren bei einem Steuersatz von 3,5 Prozent 6.650 Euro an Grunderwerbsteuer, bei 6,5 Prozent ergibt sich ein Sparpotenzial von 12.350 Euro.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp 6: Alles andere als nebensächlich – an die Kaufnebenkosten denken</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Oft vergessen zukünftige Eigenheimbesitzer vor lauter Euphorie die Nebenkosten, die bei einem Neubau anfallen. Schon vor dem Bau kommt Einiges zusammen: Baugenehmigung, Bodenproben, Statiker und Vermessungskosten sind ein paar Beispiele. Für den Kauf schlagen Kosten für den Grundbucheintrag und den Notar kräftig zu Buche. Beim tatsächlichen Bau gilt es, auch an den Erdaushub, Rohbauarbeiten und Co. zu denken. „Ich empfehle meinen Kunden immer, eine Liste mit allen anfallenden Nebenkosten zu erstellen, um diese im Blick zu behalten. Denn insgesamt können sie zehn bis 15 Prozent des gesamten Preises ausmachen“, rät Henning Ludwig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp 7: Einen kühlen Kopf bewahren</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Lag der Zinssatz 2007 für einen Kredit mit zehn Jahren Zinsbindung noch bei rund vier Prozent, zahlt ein zukünftiger Eigenheimbesitzer bei gleichen Voraussetzungen aktuell lediglich Zinsen in Höhe von etwa einem Prozent. „Lassen Sie sich von den minimal steigenden Zinsen nicht unter Druck setzen“, rät Ludwig. „Experten sehen in naher Zukunft keine großen Sprünge und der Bau einer Immobilie ist eine langfristige Investition, die gut überdacht werden will. Wer besonnen in die Planung geht, schützt sich vor bösen Überraschungen“, so Ludwig weiter. Gleiches gelte auch für die Wahl der Bank. Es sei durchaus sinnvoll, sich mehrere Angebote einzuholen und einen Finanzdienstleister wie Dr. Klein in Anspruch zu nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Dr. Klein &amp; Co.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Telekom – verhindert die Nähe zum Staat den Breitbandausbau?</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/verschiedenes/telekom-verhindert-die-naehe-zum-staat-den-breitbandausbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 May 2016 13:46:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Breitbandausbau]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesnetzagentur]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Infrastruktur]]></category>
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		<category><![CDATA[FTTH]]></category>
		<category><![CDATA[Glasfaserkabel]]></category>
		<category><![CDATA[Staat]]></category>
		<category><![CDATA[Vectoring]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bund will „schnelles Internet“ für alle, nur der Weg dorthin ist noch nicht klar. Die Vernetzung von Telekom und Staat ermöglicht Wettbewerbsvorteile. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kritiker behaupten, die Vernetzung der Telekom und der Bundesregierung bevorteile das Telekommunikationsunternehmen und ist ein Grund für den langsamen Ausbau der Internetinfrastruktur. Nun muss die EU-Kommission entscheiden, ob die Telekom den Ausbau des Netzes mittels Vectoring vorantreiben darf. Das ruft allerdings einige Kritiker auf den Plan.</p>
<p style="text-align: justify;">Zuletzt stand die Telekom in den Schlagzeilen, da sie an der Übernahme des deutschen Wettanbieters Tipico interessiert war. Die Telekom ist bislang mit 64 Prozent an der Deutschen Sportwetten GmbH (DSW) beteiligt, ging aber bei den Verhandlungen mit Tipico leer aus. Die <a href="http://www.wettfreunde.net/sportwetten-news/investmentfirma-cvc-erwirbt-60-anteile-wettanbieter-tipico/" target="_blank">Investmentfirma CVC erwarb schließlich 60 Prozent</a> der Anteile des Wettanbieters.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun steht die Telekom erneut im Fokus der Medien und auch der Politik, da sie den Netzausbau nicht in dem Maße vorantreibt, den Experten für sinnvoll halten. Ein Grund hierfür sei die enge Verflechtung mit dem Staat, der 31,8% der Anteile an der Telekom hält.</p>
<figure id="attachment_22767" aria-describedby="caption-attachment-22767" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-22767" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/Telekom-Hotspot.jpg" alt="Die Telekom möchte einen möglichst kostengünstigen Breitbandausbau vorantreiben, was nicht für alle ausreicht. Bildquelle: 360b– 191167640 / Shutterstock.com" width="620" height="415" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/Telekom-Hotspot.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/Telekom-Hotspot-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/Telekom-Hotspot-300x201.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/Telekom-Hotspot-110x75.jpg 110w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-22767" class="wp-caption-text">Die Telekom möchte einen möglichst kostengünstigen Breitbandausbau vorantreiben, was nicht für alle ausreicht. Bildquelle: 360b– 191167640 / Shutterstock.com</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Erst nach einer vollständigen Privatisierung der Telekom und damit einhergehenden fairen Wettbewerbsbedingungen gelinge der notwendige Breitbandausbau. Im internationalen Vergleich der Internetgeschwindigkeit schneidet Deutschland mit Platz 22 eher mittelmäßig ab, so dass hier eindeutig noch Verbesserungspotential besteht:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeiten der Internetanschlüsse</strong></p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Südkorea 26,7 Mbit/s</li>
<li>Schweden 19,1 Mbit/s</li>
<li>Norwegen 18,8 Mbit/s</li>
<li>Japan 17,4 Mbit/s</li>
<li>Niederlande 17 Mbit/s</li>
<li>Hong Kong 16,8 Mbit/s</li>
<li>Schweiz 16,7 Mbit/s</li>
<li>Lettland 16,7 Mbit/s</li>
<li>Finnland 16,6 Mbit/s</li>
<li>Dänemark 16,1 Mbit/s<br />
: : :<br />
: : :<br />
: : :<br />
22. Deutschland 12,9</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: <a href="https://www.akamai.com/de/de/our-thinking/state-of-the-internet-report/index.jsp" target="_blank">akamai.com</a><br />
</em><br />
Der Präsident des <a href="http://www.diw.de/de/diw_01.c.100293.de/ueber_uns/ueber_uns.html" target="_blank">Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung</a>, Marcel Fratzscher, drückt sich zu dem Thema drastisch aus: „Wir haben in Deutschland ein riesiges Problem mit der digitalen Infrastruktur und eine der schlechtesten digitalen Infrastrukturen in ganz Europa. Das ist mittel- bis langfristig ein Wettbewerbsnachteil.“</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Technologien des Ausbaus</strong></p>
<ul>
<li style="text-align: justify;"><strong><span style="text-decoration: underline;">FTTH</span><br />
</strong></li>
<li style="text-align: justify;">Fibre to the home: Verlegung von Glasfaserkabeln bis zum Anschluss im Haus und am Router</li>
<li style="text-align: justify;">Geschwindigkeiten von ca. 200 Mbit/s erreichbar</li>
<li style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>FTTC</strong></span></li>
<li style="text-align: justify;">Fibre to the curb: Verlegung von Glasfaserkabeln bis zum nächsten Verteiler (Kabelverzweiger), danach Kupferleitung</li>
<li style="text-align: justify;">Etwa 50 Mbit/s erreichbar</li>
<li style="text-align: justify;"><strong>Vectoring</strong></li>
<li style="text-align: justify;"><strong>VDSL2-Vectoring:</strong> Durch den Ausgleich von elektromagnetischen Störungen zwischen den Leitungen kann eine Verdopplung der Bandbreite in <strong>Kupferkabeln</strong> erreicht werden</li>
<li style="text-align: justify;">50 – 100 Mbit/s erreichbar</li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><strong>Investition in Glasfaserkabel zu teuer für die Telekom</strong></p>
<figure id="attachment_22773" aria-describedby="caption-attachment-22773" style="width: 300px" class="wp-caption alignright"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/Breitbandausbau.jpg.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22773" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/Breitbandausbau.jpg-300x542.png" alt="Quelle: Telekom" width="300" height="542" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/Breitbandausbau.jpg-300x542.png 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/Breitbandausbau.jpg-83x150.png 83w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/Breitbandausbau.jpg-566x1024.png 566w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/Breitbandausbau.jpg.png 620w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-22773" class="wp-caption-text">Quelle: Telekom</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die Telekom widerstrebt dem flächendeckenden Ausbau der Glasfasertechnik. Zum einen sieht es die Telekom nicht als notwendig an, alle Haushalte mit derart schnellen Anschlüssen zu versehen, weil der Bedarf für Internetgeschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s momentan nicht bestünde.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum anderen ist die Kostenfrage zu klären. Laut Experten würden sich die Kosten für einen deutschlandweiten FTTH-Ausbau auf ungefähr 80 Milliarden Euro belaufen. Diese seien von der Telekom nicht zu stemmen und die Mitbewerber machen auch keine Anstalten, Kosten zu übernehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Daher sieht der Telekommunikationsriese auch das Vectoring als sinnvolle Alternative. Die gegebene Infrastruktur muss nicht neu errichtet werden, sondern kann quasi ein Update erfahren. Das ist zweifellos weniger aufwendig und gestaltet sich nicht derartig kostenintensiv wie der Ausbau des Glasfasernetzes. Darüber hinaus will die Telekom mit zukünftigen und besseren Vectoring-Verfahren das Optimum aus den Kupferkabeln ausschöpfen und Geschwindigkeiten jenseits von 100 Mbit/s erzielen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kritiker mit Vectoring nicht zufrieden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auf der anderen Seite sehen die Kritiker der Telekom in der geplanten Verbesserung des Netzes durch die Vectoring-Technologie nur eine Zwischenlösung. Dadurch würde die notwendige Verbesserung der „digitalen Infrastruktur“ nur aufgeschoben.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem die <a href="https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/160407_Vectoring.html" target="_blank">Bundesnetzagentur für das Vectoring-Verfahren grünes Licht</a> gegeben hat, ist es nun an <a href="https://ec.europa.eu/germany/news/breitband-eu-kommission-pr%C3%BCft-vectoring-pl%C3%A4ne-der-telekom_de" target="_blank">Brüssel, zu entscheiden</a>, ob das Verfahren umgesetzt werden darf. Allerdings haben nach der positiven Entscheidung der Bundesnetzagentur zahlreiche Verbände und Mitbewerber der Telekom bei der EU-Kommission Protest eingelegt. Neben dem Wegfall der wirtschaftlichen Grundlage für den Ausbau mit Glasfaserkabeln entstünde außerdem eine Re-Monopolisierung.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Angst liegt in der Tatsache begründet, dass die Telekom die Kontrolle über sämtliche, betroffene Leitungen benötigt, um das Vectoring anzuwenden. Dadurch können andere Betreiber keine eigene Technik an den genutzten Verteilern installieren und fürchten dadurch Wettbewerbsnachteile.</p>
<p style="text-align: justify;">Laut der Telekom betrifft dies aber nur einen kleinen Teil der 9,6 Millionen vermieteten Teilnehmeranschlussleitungen (TAL). Denn nur jene TAL, die bis zu einem Kabelverzweiger reichen, sind von der Einführung der Vectoring-Technik betroffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Für diese, laut Telekom etwa 140.000 Fälle, müsse eine Lösung gefunden werden. Diese Zahl betrifft allerdings nur die momentan an Mitbewerber vermieteten Anschlüsse. Zukünftige Verbindungen von Kupferkabeln, die von dem Vectoring-Verfahren profitieren, können voraussichtlich ebenfalls nicht von Konkurrenten genutzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Interessenkonflikte aufheben durch vollständige Privatisierung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Staat agiert im Falle der Telekom in einer Doppelfunktion. Zum einen ist er Gesetzgeber und zum anderen Teilhaber des Konzerns. So werden auch kritische Stimmen von Politikern wie dem Minister für ländlichen Raum und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg, Alexander Bonde, immer lauter.</p>
<p style="text-align: justify;">„Bisher ist Deutschland auch wegen der Sonderrolle der Deutschen Telekom eines der Schlusslichter beim Breitbandausbau in Europa.“ Die Förderbank KfW und der Staat halten mit ihren 31,8% Aktien im Wert von etwa 20 Mrd. Euro. Nach Veräußerung der Aktien könnte ein erheblicher Teil des Geldes in den Ausbau der Infrastruktur investiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Geld regiert den Breitbandausbau</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Und an Geld fehlt es nun mal beim Breitbandausbau. Die gesteckten Ziele der Bundesregierung unter der Leitung des zuständigen Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt sind nur mit erheblichen Investitionen zu erreichen: Bis 2018 soll jeder Bürger in Deutschland die Möglichkeit haben, mit einer Geschwindigkeit von 50 Mbit/s im Internet zu surfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im August 2015 hat der Bund rund 2,7 Mrd. Euro in die Hand genommen, um den Breitbandausbau in ländlichen Gebieten, in denen die privaten Unternehmen aus ökonomischen Gründen kaum aktiv werden, voranzutreiben. Vor allem schlecht versorgte Kommunen können von dem Bundesförderprogramm profitieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Monopolkommission, die <a href="http://www.n-tv.de/wirtschaft/Monopolkommission-Bund-sollte-verkaufen-article16517461.html" target="_blank">dem Bund geraten</a> hat, ihre Anteile an den ehemaligen Staatskonzernen Telekom und Post zu verkaufen, sieht in dem Bau und Betrieb passiver Netzinfrastrukturen durch kommunale Unternehmen keine Probleme, so dass hier der Ausbau unter staatlicher Mithilfe beflügelt werden kann.</p>
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		<title>Private Geldanlage: Welcher Papierkram wirklich wichtig ist</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jan 2013 13:33:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer Geld anlegt oder finanziell für das Alter vorsorgt, muss auch Formulare ausfüllen. Der Papierkram ist zwar lästig, aber wichtig - wer Fristen verpasst oder Anträge gar nicht erst ausfüllt, verzichtet auf bares Geld. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.finanzratgeber24.de/private-geldanlage-welcher-papierkram-wirklich-wichtig-ist-4655.html/deutsche-journalisten-dienste-bild-62630" rel="attachment wp-att-4662"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4662" alt="deutsche journalisten dienste Bild: 62630" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2013/01/43763pn_bild2_Foto_djd_Union_Investment.jpg" width="600" height="582" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2013/01/43763pn_bild2_Foto_djd_Union_Investment.jpg 600w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2013/01/43763pn_bild2_Foto_djd_Union_Investment-150x146.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2013/01/43763pn_bild2_Foto_djd_Union_Investment-300x291.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Wer Geld anlegt oder finanziell für das Alter vorsorgt, sollte einige wichtige Deadlines und Fristen beachten.</strong></em><br />
<em><strong>Foto: djd/Union Investment</strong></em></p>
<p>Wer Geld anlegt oder finanziell für das Alter vorsorgt, muss auch Formulare ausfüllen. Der Papierkram ist zwar lästig, aber wichtig &#8211; wer Fristen verpasst oder Anträge gar nicht erst ausfüllt, verzichtet auf bares Geld. Eine Übersicht der wichtigsten Formulare für Privatanleger:</p>
<p><strong>Freistellungsauftrag</strong></p>
<p>Der Freistellungsauftrag sichert den Sparer-Pauschbetrag in Höhe von 801 Euro, bei Verheirateten das Doppelte. Dieser Freibetrag bezieht sich auf Einnahmen aus der Geldanlage, wie etwa Zinsen, Erträge aus Aktienverkäufen, Dividenden oder Lebensversicherungen. Nur wenn der Auftrag der Bank vorliegt, wird bei den Einkünften keine Steuer abgezogen. Alle Einkünfte über der oben genannten Grenze werden pauschal mit 25 Prozent &#8211; plus Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer &#8211; besteuert und von der Bank direkt an das Finanzamt abgeführt. Geringverdiener mit Kapitaleinkünften über dem Sparer-Pauschbetrag können eine Nichtveranlagungsbescheinigung beim Finanzamt beantragen.</p>
<p><strong>Dauerzulagenantrag</strong></p>
<p>Ein weiteres wichtiges Formular ist der Dauerzulagenantrag für den Erhalt der staatlichen Förderung bei der Riester-Rente. Dieser Antrag muss nur einmal ausgefüllt werden und ist danach immer gültig. Wichtig ist allerdings, jedes Jahr die Höhe der Einzahlungen zu überprüfen. Darüber hinaus sollte dem Anbieter jede Änderung in der Lebenssituation gemeldet werden, beispielsweise die Geburt eines Kindes oder eine Heirat. Geschieht dies nicht, gehen möglicherweise Zulagen und Steuervorteile verloren.</p>
<p><strong>Anlage KAP</strong></p>
<p>Das Ausfüllen der Anlage KAP &#8211; für Einkünfte aus Kapitalvermögen &#8211; in der Steuererklärung lohnt sich vor allem dann, wenn Zinsen und Erträge des Kalenderjahrs den Sparer-Pauschbetrag übersteigen. Zudem muss diese Anlage ausgefüllt werden, wenn Kapitalerträge im Ausland oder Zinsen aus privaten Darlehen erzielt wurden. Wurde trotz Steuerpflicht keine Kirchensteuer abgezogen, ist die Anlage KAP auf jeden Fall auszufüllen.</p>
<p><a href="https://www.finanzratgeber24.de/private-geldanlage-welcher-papierkram-wirklich-wichtig-ist-4655.html/deutsche-journalisten-dienste-bild-62631" rel="attachment wp-att-4663"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-4663" alt="deutsche journalisten dienste Bild: 62631" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2013/01/43763pn_bild1_Foto_djd_Union_Investment.jpg" width="600" height="400" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2013/01/43763pn_bild1_Foto_djd_Union_Investment.jpg 600w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2013/01/43763pn_bild1_Foto_djd_Union_Investment-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2013/01/43763pn_bild1_Foto_djd_Union_Investment-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Es gibt Schöneres, als sich mit lästigem Papierkram beschäftigen zu müssen. Wer Fristen verpasst oder Anträge gar nicht erst ausfüllt, verzichtet allerdings auf bares Geld.</strong></em><br />
<em><strong>Foto: djd/Union Investment</strong></em></p>
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