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	<title>Dr. Norbert Sellin</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Dr. Norbert Sellin</title>
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		<title>Männer führen Firmen doppelt so oft in eine Insolvenz wie Frauen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/maenner-fuehren-firmen-doppelt-so-oft-in-eine-insolvenz-wie-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2016 09:47:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Norbert Sellin]]></category>
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		<category><![CDATA[Zehn-Jahresvergleich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg - Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland ist 2015 weiter gesunken. Insgesamt mussten im letzten Jahr 23.222 Unternehmen eine Insolvenz anmelden. Dies entspricht einem Rückgang um 5,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2014 (24.549)</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg</strong> &#8211; Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Deutschland ist 2015 weiter gesunken. Insgesamt mussten im letzten Jahr 23.222 Unternehmen eine Insolvenz anmelden. Dies entspricht einem Rückgang um 5,4 Prozent im Vergleich zum Jahr 2014 (24.549). &#8222;Es ist der sechste Rückgang bei den Firmeninsolvenzen in Folge und der niedrigste Stand seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999&#8220;, kommentiert Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin die aktuellen Zahlen. Im Zehn-Jahresvergleich ist die Zahl der Firmeninsolvenzen um 36,9 Prozent zurückgegangen. 2005 gab es in Deutschland noch 36.843 Firmenpleiten.</p>
<figure id="attachment_19604" aria-describedby="caption-attachment-19604" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/buergelfirmeninsolvenzen.jpg" rel="attachment wp-att-19604"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-19604" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/buergelfirmeninsolvenzen-300x348.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Bürgel Wirtschaftsinformationen&quot;" width="300" height="348" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/buergelfirmeninsolvenzen-300x348.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/buergelfirmeninsolvenzen-129x150.jpg 129w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/buergelfirmeninsolvenzen.jpg 620w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-19604" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Bürgel Wirtschaftsinformationen&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Die Unternehmen in Deutschland profitieren von den für sie günstigen Rahmenbedingungen&#8220;, so Dr. Sellin. Die Gründe für die rückläufigen Insolvenzzahlen sind weiterhin die stabile Binnenkonjunktur und günstige Finanzierungsbedingungen. Der private Konsum treibt die Konjunktur aufgrund eines hohen Beschäftigungsniveaus an. Da ein enger Zusammenhang zwischen der konjunkturellen Entwicklung und der Insolvenzhäufigkeit von Unternehmen besteht, ist der Hauptgrund für den erneuten Rückgang der Firmeninsolvenzen daher in dem guten konjunkturellen Umfeld zu sehen. &#8222;Für das Jahr 2016 gehen wir von einem Rückgang um 2 Prozent aus und rechnen mit 22.700 Firmeninsolvenzen&#8220;, prognostiziert Dr. Sellin.</p>
<p style="text-align: justify;">Erstmals hat die Wirtschaftsauskunftei Bürgel daher untersucht, ob mehr Männer oder Frauen an der Spitze von insolventen Unternehmen stehen. Das Ergebnis ist eindeutig: In mehr als doppelt so vielen Fällen stehen ein oder mehrere Männer an der Spitze eines insolventen Unternehmens. Laut Analyse melden 85 je 10.000 (0,85 Prozent) Unternehmen mit einem oder mehr männlichen Entscheidern (z.B. Geschäftsführer oder Inhaber) eine Insolvenz an &#8211; im Vergleich dazu sind es nur 42 je 10.000 Firmen (0,42 Prozent) mit einer oder mehreren Frauen in der Führungsetage. Auch gemischt geführte Unternehmen sind weniger von einer Zahlungsunfähigkeit betroffen (50 je 10.000 Unternehmen; 0,5 Prozent). Absolut gesehen gab es bei 18.676 (80,5 Prozent) der insolventen Unternehmen nur einen Entscheider an der Firmenspitze.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz des sechsten Rückganges in Folge gab es 2015 auch negative Entwicklungen. Firmeninsolvenzen führen weiterhin zu Schäden in Milliardenhöhe und haben daher eine hohe volkswirtschaftliche Relevanz. In der Summe beliefen sich die durch Insolvenzen verursachten Schäden 2015 auf circa 19,7 Milliarden Euro (2014: 26 Milliarden Euro). Ursache für den Rückgang sind die vergleichsweise geringen Großinsolvenzen im Jahr 2015. Zudem waren erneut über 220.000 Arbeitnehmer von der Insolvenz eines Unternehmens betroffen. Die größte Einzelinsolvenz im Jahr 2015 meldete mit knapp 3.500 Mitarbeitern Imtech an.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim Blick auf die einzelnen Bundesländer zeigen sich 2015 große regionale Unterschiede. Die meisten Firmenpleiten gab es &#8211; wie bereits im letzten Jahr &#8211; in Nordrhein-Westfalen. Bei den absoluten und relativen Zahlen ist das flächengrößte Bundesland führend in der Insolvenzstatistik. 7.326 bzw. 109 je 10.000 Unternehmen mussten 2015 in Nordrhein-Westfalen eine Insolvenz anmelden. In der relativen Betrachtung (Firmeninsolvenzen je 10.000 Unternehmen) ändert sich die Reihenfolge. Nach Nordrhein-Westfalen (109) hat Bremen mit 105 Pleiten je 10.000 Unternehmen die höchste Insolvenzdichte. Es folgen mit Berlin (95), Hamburg (93), Schleswig-Holstein (90), Saarland (89) und Sachsen-Anhalt (85) Bundesländer, die alle über dem Bundesdurchschnitt von 72 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen liegen. Die wenigsten Firmeninsolvenzen gab es 2015 in Baden-Württemberg (42 je 10.000 Firmen), gefolgt von Bayern (50), Thüringen und Brandenburg (je 52).</p>
<p style="text-align: justify;">In vier Bundesländern steigen die Fallzahlen entgegen dem Bundestrend an. Den deutlichsten Zuwachs verzeichnet Bayern mit vier Prozent mehr Insolvenzen. Aber auch in Berlin (plus 3,7 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (plus 2,7 Prozent) und in Baden-Württemberg (plus 1,5 Prozent) gab 2015 mehr Firmeninsolvenzen als im vergangenen Jahr. Den deutlichsten Rückgang meldete Brandenburg mit 15,9 Prozent weniger Insolvenzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) hat ihren negativen Trend fortgesetzt und den Anteil am Insolvenzgeschehen weiter erhöht. Die Insolvenzen stiegen um 4,6 Prozent auf 2.144 Fälle. Im relativen Vergleich führt die UG mittlerweile die Insolvenzstatistik an. Die Quote liegt bei 225 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinsichtlich der Insolvenzdichte in den Hauptbranchen zeigt sich, dass Logistikunternehmen stark von Insolvenzen betroffen sind. Hier liegt die Quote im Jahr 2015 bei 138 Insolvenzen je 10.000 Unternehmen. Es folgen das Baugewerbe (97) und der Handel (78). Geringe Werte liefern die Energiebranche (16) und das verarbeitende Gewerbe (45).</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Blick auf die Unternehmensgröße zeigt, dass im Jahr 2015 vor allem kleine Unternehmen eine Insolvenz anmelden mussten. Der Anteil der Firmen mit maximal 5 Mitarbeitern betrug 80,1 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<title>Zahlungsmoral der Unternehmen verbessert sich deutlich</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zahlungsmoral-der-unternehmen-verbessert-sich-deutlich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2015 10:22:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg - Die Zahlungsmoral der Unternehmen in Deutschland hat sich auf einem hohen Niveau weiter verbessert. Im September 2015 zahlten 14,9 Prozent der Firmen die Rechnungen verspätet oder gar nicht - dies entspricht dem besten Wert der letzten 12 Monate. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass 85,1 Prozent der Firmen die Rechnungen vereinbarungsgemäß begleichen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg</strong> &#8211; Die Zahlungsmoral der Unternehmen in Deutschland hat sich auf einem hohen Niveau weiter verbessert. Im September 2015 zahlten 14,9 Prozent der Firmen die Rechnungen verspätet oder gar nicht &#8211; dies entspricht dem besten Wert der letzten 12 Monate. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass 85,1 Prozent der Firmen die Rechnungen vereinbarungsgemäß begleichen. &#8222;Das Zahlungsverhalten der Unternehmen ist gut.</p>
<p style="text-align: justify;">Im September erreichte die Zahlungsmoral den besten Wert im Jahr 2015&#8243;, kommentiert Bürgel Geschäftsführer Dr. Norbert Sellin die aktuellen Zahlen. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie &#8222;Zahlungsmoral deutscher Unternehmen&#8220; der Wirtschaftsauskunftei Bürgel und der EOS Deutschland B2B. Die Auswertung analysiert zum fünften Mal das Zahlungsverhalten von knapp 470.000 Unternehmen in Deutschland.</p>
<figure id="attachment_17636" aria-describedby="caption-attachment-17636" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/03_anteil_firmen_spaet_oder_nicht_gezahlte_rechnungen_pro_bundesland_karte_300dpi.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-17636 size-medium" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/03_anteil_firmen_spaet_oder_nicht_gezahlte_rechnungen_pro_bundesland_karte_300dpi-300x348.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/BÜRGEL Wirtschaftsinformationen GmbH &amp; Co. KG&quot;" width="300" height="348" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/03_anteil_firmen_spaet_oder_nicht_gezahlte_rechnungen_pro_bundesland_karte_300dpi-300x348.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/03_anteil_firmen_spaet_oder_nicht_gezahlte_rechnungen_pro_bundesland_karte_300dpi-129x150.jpg 129w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/03_anteil_firmen_spaet_oder_nicht_gezahlte_rechnungen_pro_bundesland_karte_300dpi.jpg 620w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-17636" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/BÜRGEL Wirtschaftsinformationen GmbH &amp; Co. KG&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Annährend so gut war die Zahlungsmoral nur im November 2013. Damals zahlten 15,2 Prozent der Firmen die Rechnungen nicht oder verspätet&#8220;, so EOS Deutschland B2B Geschäftsführer Stephan Spieckermann.</p>
<p style="text-align: justify;">Grund für die verbesserte Zahlungsmoral ist die anhaltend gute Konjunktur in Deutschland. &#8222;Die Formel für ein gutes Zahlungsverhalten der Unternehmen ist eigentlich ganz einfach.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Firmen profitieren weiterhin von der guten Binnenkonjunktur, die vor allem durch den privaten Konsum und vorteilhafte Finanzierungsbedingungen gestützt wird. Die Kunden haben mehr Geld zur Verfügung und dies wirkt sich positiv auf die Unternehmen und deren Zahlungsmoral aus&#8220;, sagte Spieckermann.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Zahlungsverhalten der Unternehmen hängt sowohl von der Zahlungsfähigkeit als auch von der Zahlungsbereitschaft ab, die Rechnungen fristgerecht zu zahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Fähigkeit hängt wiederum von der Liquidität der Firmen ab. Die Bereitschaft ist im Zusammenhang mit dem Willen der Unternehmen zur Zahlung zu sehen. Bei der Analyse der Zahlungsmoral ist es zunächst ohne Interesse, welcher der beiden Faktoren das Verhalten &#8211; sprich das Zahlen oder nicht Zahlen der Rechnungen &#8211; beeinflusst.</p>
<p style="text-align: justify;">14,9 Prozent der Unternehmen zahlten im September die Rechnungen nicht oder verspätet. Dies entspricht dem besten Wert im Vergleich der letzten 12 Monate. Die schlechteste Zahlungsmoral wiesen die Firmen auf 12-Monatssicht im Oktober 2014 auf, als 17,6 Prozent der Unternehmen die Rechnungen nicht oder erst verspätet beglichen. Seit Juni 2015 hat sich die Zahlungsmoral der Firmen stetig verbessert.</p>
<p style="text-align: justify;">Das durchschnittliche Zahlungsziel liegt in Deutschland bei 26 Tagen. Unternehmen mit zu spät beglichenen Rechnungen zahlen im Durchschnitt knapp 21 Tage zu spät. Bezogen auf die Praxis bedeutet das, dass Unternehmen bei einem Zahlungsziel von 26 Tagen bei Nicht- oder Spätzahlern im Durchschnitt 47 Tage auf ihr Geld warten müssen. &#8222;In diesen Fällen müssen Unternehmen drei Wochen länger auf ihr Geld warten als einkalkuliert. Damit werden sie unfreiwillig zur Bank ihrer Kunden&#8220;, sagt Dr. Norbert Sellin.</p>
<p style="text-align: justify;">Laut Bürgel und EOS hat sich der Anteil der Firmen, die ihre Rechnungen nicht oder verspätet bezahlen im 12-monatigen Untersuchungszeitraum von Oktober 2014 bis September 2015 in allen Bundesländern verringert. Bundesweit ging der Anteil um 18,2 Prozent zurück. Nur in Hamburg sank der Anteil der Spät- oder Nichtzahler nicht zweistellig, verringerte sich jedoch um 8,9 Prozent. Am deutlichsten verbessert hat sich die Zahlungsmoral bei Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Im Vergleich zum Oktober 2014 sank die Anzahl der Firmen mit nicht oder zu spät gezahlten Rechnungen um 23,1 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Der prozentuale Anteil von Unternehmen, die ihre Rechnungen verspätet oder nicht bezahlen, variiert je nach Bundesland. Die höchste Nicht- bzw. Spätzahlerquote gab es im September 2015 im Saarland. Hier zahlten 19,2 Prozent der Firmen die Rechnungen verspätet oder gar nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls hohe Werte lieferten Berlin (Spät- oder Nichtzahlerquote von 18,0 Prozent), Bremen (17,2 Prozent), Hamburg und Nordrhein-Westfalen (16,4 Prozent) und Niedersachsen (16,1 Prozent). Die beste Zahlungsmoral haben Unternehmen in Sachsen. Hier liegt die Spät- bzw. Nichtzahlerquote bei 11,3 Prozent. Auch in Thüringen (11,5 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein (je 13,2 Prozent), Sachsen-Anhalt (13,3 Prozent), Brandenburg (13,7 Prozent) und Bayern (13,8 Prozent) ist die Zahlungsmoral der Firmen besser als im Bundesdurchschnitt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Unternehmen in Deutschland die Rechnungen zu spät bezahlen, dann zahlen sie im Durchschnitt 21,4 Tage zu spät. Den deutlichsten Zahlungsverzug haben Unternehmen in Berlin. In der Hauptstadt zahlen die Firmen im Schnitt mit 30,2 Tagen Verspätung. Mehr Überfälligkeitstage als im Bundesdurchschnitt leisten sich auch die Unternehmen in Brandenburg (24,6 Überfälligkeitstage), Bremen und Nordrhein-Westfalen (22,8) und Thüringen (21,9). Schneller kommen die Firmen in Schleswig-Holstein an ihr Geld. Unternehmen, die zu spät zahlen, tun dies im Schnitt 17,4 Tage zu spät. In Sachsen-Anhalt waren es 17,9 Tage, in Mecklenburg-Vorpommern 18,7 Tage, in Hessen 19,0 Tage und im Saarland 20,0 Tage.</p>
<p style="text-align: justify;">Unternehmen, die Geschäfte mit Firmen aus der Wasserversorgung, Logistik oder dem Bergbau machen, müssen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass ihre Rechnungen zu spät oder gar nicht bezahlt werden. Diese drei Branchen haben die höchste Nicht- oder Spätzahlerquote im September 2015. Bei den Wasserver- und Entsorgern zahlen 24,4 Prozent der Unternehmen nicht fristgerecht. In der Logistikbranche sind es 22,3 Prozent, im Bergbau 22,2 Prozent. Geringe Zahlungsschwierigkeiten gibt es im öffentlichen Sektor (Spät- bzw. Nichtzahlerquote liegt bei sechs Prozent) und in der Land- und Forstwirtschaft (6,5 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify;">In Bezug auf die Rechtsformen zeigt sich im September 2015 erneut, dass Kapitalgesellschaften die schlechteste Zahlungsmoral aufweisen. Knapp ein Drittel (32,3 Prozent) aller AGs und 24,9 Prozent aller GmbHs zahlen regelmäßig zu spät. &#8222;Große Unternehmen nutzen ihre Macht am Markt aus, zeigen ein liquiditätsschonendes Verhalten und zahlen ihre Rechnungen bewusst verspätet. Es ist häufig keine Frage der Zahlungsfähigkeit, sondern rein eine Frage der Zahlungswilligkeit&#8220;, so Dr. Norbert Sellin.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gründe für das nicht oder verspätete Bezahlen von Rechnungen sind vielfältig. Dazu gehören unter anderem momentane Liquiditätsengpässe, Zahlungsausfälle bei eigenen Kunden oder die drohende eigene Insolvenz sowie vorsätzliches Nichtbezahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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