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	<title>Compliance</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Compliance</title>
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		<title>Verschärftes BaFin-Enforcement: 7 von 10 Unternehmen sind unvorbereitet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2022 11:31:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Accounting Compliance 2022]]></category>
		<category><![CDATA[BaFin]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanzkontrollverfahren]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht]]></category>
		<category><![CDATA[Compliance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit dem 1. Januar 2022 ist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) allein verantwortlich für das deutsche Bilanzkontrollverfahren („Enforcement“) – und besitzt ein neues, umfangreiches Instrumentarium an Rechten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/verscharftes-bafin-enforcement-7-von-10-unternehmen-sind-unvorbereitet/">Verschärftes BaFin-Enforcement: 7 von 10 Unternehmen sind unvorbereitet</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Seit dem 1. Januar 2022 ist die <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/bundesanstalt-fuer-finanzdienstleistungsaufsicht-bafin-verweigert-akteneinsicht-video/" target="_blank" rel="noopener">Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)</a> allein verantwortlich für das deutsche Bilanzkontrollverfahren („Enforcement“) – und besitzt ein neues, umfangreiches Instrumentarium an Rechten. Damit soll sie das Enforcement schneller, effizienter und transparenter durchführen können. Inwiefern sind betroffene Unternehmen auf ein solches beschleunigtes Verfahren vorbereitet? Und wie steht es grundsätzlich um ihre Accounting Compliance, also die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und interner Richtlinien zur Rechnungslegung, und damit verbundene organisatorische und prozessuale Fragen?</p>
<p style="text-align: justify;">Das hat die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland in der Studie „Accounting Compliance 2022 &#8211; Wie gut sind Unternehmen aufgestellt und auf die Bilanzkontrolle der BaFin vorbereitet?“ untersucht. Für die Analyse hat PwC insgesamt 100 Unternehmen in Deutschland befragt und die Ergebnisse mit denen der Studie zur Accounting Compliance aus dem Jahr 2017 verglichen.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Mehrheit rechnet mit Enforcement-Verschärfung, ist aber unvorbereitet</h3>
<p style="text-align: justify;">Einige der Kernergebnisse lauten: Drei Viertel der befragten dem Enforcement unterliegenden Unternehmen rechnen mit einer Verschärfung der Bilanzkontrolle. Dennoch haben insgesamt 70 Prozent dieser befragten Unternehmen noch keine Maßnahmen ergriffen, um sich aktiv auf das neue Enforcement vorzubereiten. Etwa die Hälfte plante dies zum Zeitpunkt der Befragung nicht. Erst 22 Prozent sind hier bereits aktiv geworden. Rund sieben von zehn Befragten ohne Vorbereitung unterlassen diese, weil sie sich bereits gut aufgestellt fühlen. Etwa zwei Drittel zögern, weil sie noch nicht wissen, womit genau sie bei der Neuerung rechnen müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dr. Bernd Kliem, Partner für Enforcement Services bei PwC Deutschland, sagt: „Es ist riskant, sich nicht vorzubereiten. Denn auch wir rechnen mit schärferen und schnelleren Enforcement-Verfahren. Unternehmen sollten jetzt zumindest die eigene Accounting Compliance diesbezüglich nochmals genau prüfen – in einem laufenden Verfahren ist es dafür zu spät.“</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Prüfungsschwerpunkt wird die Dokumentation sein, wie die BaFin bereits angekündigt hat. Immerhin: Fast alle der bereits aktiv gewordenen Befragten fokussieren sich bei ihrer Vorbereitung genau auf diesen Schwerpunkt (94 Prozent). Hier sind spezielle Anforderungen der BaFin zu erwarten. Eine deutlich geringere Rolle spielen demgegenüber Veränderungen bei Prozessen (56 Prozent) und in der Organisation (44 Prozent).</p>
<h3 style="text-align: justify;">Weniger Centers of Excellence – trotz steigender Anforderungen</h3>
<p style="text-align: justify;">Ein weiteres Studienergebnis: Verfügten im Jahr 2017 noch 67 Prozent der befragten Unternehmen über „Centers of Excellence“ (CoEs) bzw. Bilanzierungsexpert:innen für komplexe Bilanzierungsfragen, sind es derzeit nur noch 58 Prozent – und dies, obwohl die Bilanzierungsstandards seit 2017 komplexer und zahlreicher geworden sind. Hinzugekommen sind etwa die Standards IFRS 15 (Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden) und IFRS 16 (Leasing).</p>
<p style="text-align: justify;">Genau wie 2017 greift aktuell die Mehrheit der Unternehmen verpflichtend vor allem dann auf unternehmensinterne CoEs zurück, wenn Unsicherheit über die Bilanzierung eines Sachverhalts besteht (jeweils 81 Prozent); ab einer bestimmten Größenordnung der Sachverhalte ziehen Unternehmen die CoEs deutlich häufiger hinzu (2022: 53 Prozent; 2017: 27 Prozent), bei neuen Sachverhalten hingegen etwas seltener (2022: 62 Prozent; 2017: 70 Prozent).</p>
<h3 style="text-align: justify;">Knapp vier von zehn Unternehmen binden externe Dienstleister ein</h3>
<p style="text-align: justify;">38 Prozent der befragten Unternehmen lagern Tätigkeiten im Jahr 2022 aus, 2017 waren es mit 35 Prozent fast ebenso viele. Ähnlich wie 2017 erhoffen sich Unternehmen vom Outsourcing eine höhere fachliche Qualität (2022: 80 Prozent; 2017: 78 Prozent). Sieben von zehn Unternehmen wollen dadurch die Mitarbeitenden im Rechnungswesen entlasten, das waren 2017 nur 35 Prozent. In diesem Zusammenhang können auch Managed Service Prozesse für Unternehmen interessant sein.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Nicht definierte Zuständigkeiten sind unnötiges Compliance-Risiko</h3>
<p style="text-align: justify;">Deutlich mehr Unternehmen als 2017 setzen das Konzernrechnungswesen bei komplexen Sachverhalten nach festgelegten Standards ein (2022: 62 Prozent; 2017: 44 Prozent). Allerdings hat 2022 nur jedes zweite Unternehmen (50 Prozent) die Sachverhalte für deren Einsatz definiert, 2017 waren es mit 62 Prozent deutlich mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Kompetenzbereiche zwischen Konzernrechnungswesen und den Tochtergesellschaften bei Schnittstellenthemen grenzen mehr Unternehmen als 2017 klar ab (2022: 52 Prozent; 2017: 43 Prozent). 44 Prozent der Befragten haben 2022 die Zuständigkeiten zwar nicht klar definiert, geben aber an, diese seien gut eingespielt (2017: 52 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify;">Robert Linder, Director für Enforcement Services, sieht dies kritisch: „Eingespielte, aber nicht definierte Prozesse sind ein vermeidbares <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/it-dienstleister-der-sparkassen-gruppe-finanz-informatik-setzt-auf-loesungen-von-beta-systems-zur-erfuellung-von-compliance-anforderungen-und-optimierung-des-rechenzentrumsbetriebs/" target="_blank" rel="noopener">Compliance</a>-Risiko. Unternehmen sollten mit den gestiegenen Anforderungen auch organisatorisch-prozessual Schritt halten. Standardisierte oder sogar automatisierte Schnittstellen helfen dabei ebenso wie Centers of Excellence und klar definierte Zuständigkeiten.“</p>
<h3 style="text-align: justify;">Qualifizierung der Mitarbeitenden rückt stärker in den Fokus</h3>
<p style="text-align: justify;">Auf die Qualifizierung ihrer Mitarbeitenden achten die Unternehmen derzeit deutlich stärker als 2017: 76 Prozent der Befragten geben an, feste Schulungen durchzuführen bzw. für Aktualisierungen von Fachwissen im Rechnungswesen zu sorgen (2017: 63 Prozent). Die meisten Unternehmen setzen dafür auf externe Kurse (85 Prozent) und Fachzeitschriften (82 Prozent). Fast ebenso viele waren es 2017 (85 bzw. 75 Prozent). Mehr als ein Drittel der Unternehmen nutzt aktuell ein definiertes Schulungskonzept, 2017 waren es nur 16 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft</em></p>
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		<title>Financial Crime erfordert neue IT-Lösungen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/financial-crime-erfordert-neue-it-loesungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2017 08:44:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftskriminalität]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Strafzahlungen, Reputationsschäden oder gar der Entzug von Banklizenzen. Der Verstoß gegen Compliance-Vorschriften kann für Banken massive Konsequenzen mit sich bringen. Seit Jahren gerät der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität und Terrorfinanzierung immer stärker in den Fokus internationaler Regierungen und Behörden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ob Strafzahlungen, Reputationsschäden oder gar der Entzug von Banklizenzen. Der Verstoß gegen Compliance-Vorschriften kann für Banken massive Konsequenzen mit sich bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit Jahren gerät der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität und Terrorfinanzierung immer stärker in den Fokus internationaler Regierungen und Behörden. So sehen sich Banken derzeit mit einer enormen Änderungsgeschwindigkeit in Sachen gesetzlicher Regulatorik konfrontiert. Deren jüngste Herausforderung ist die 4. Richtlinie zur Verhinderung der Nutzung des Finanzsystems zum Zwecke der Geldwäsche und der Terrorismus-Finanzierung (Anti-Money Laundering Directive – oder kurz AMLD4). Diese muss bis Mitte 2017 von allen Instituten umgesetzt werden. Eine weitere 5. Richtlinie, die sich besonders mit neuen alternativen Finanzwegen befassen soll, ist ebenfalls bereits in der Abstimmung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Erstüberprüfung potentieller Neukunden stand beim Kampf gegen Wirtschaftskriminelle lange im Vordergrund. Inzwischen stehen Geldinstitute vor der Herausforderung Prozesse und Verfahren zu finden, die eine umfassende Überwachung sämtlicher Aktivitäten im Rahmen des Customer Life Cycle gewährleisten. Die standardisierten und veralteten IT-Infrastrukturen vieler Banken sind oft nicht mehr imstande, den steigenden Anforderungen zu entsprechen. Neue Data Analytics-Verfahren und der Einsatz künstlicher Intelligenz sind mögliche Lösungsansätze, genauso wie das gezielte Outsourcing von Compliance-Maßnahmen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollten Sie sich für die Methoden zur Bekämpfung von Terrorfinanzierung und Financial Crime interessieren, vereinbare ich Ihnen gerne ein Hintergrundgespräch mit Andreas Peters, Partner bei der Bankenberatung Capco.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Westend Medien GmbH</em></p>
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		<title>COO-AGENDA 2020: Digitale Kundenerwartungen bisher kaum realisierbar</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/coo-agenda-2020-digitale-kundenerwartungen-bisher-kaum-realisierbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2016 12:54:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Chief Operating Officer]]></category>
		<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[COO-AGENDA 2020]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Münster - Der Tätigkeitsbereich eines Chief Operating Officer (COO) steht vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Regulatorik und Rentabilitätsdruck als eine der zentralen Positionen in der Bankorganisation vor großen Herausforderungen. Obgleich der Handlungsdruck von fast allen befragten COOs geteilt wird, liegt die Umsetzung konkreter Maßnahmen in vielen Feldern deutlich hinter dem eigenen Anspruch zurück. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/coo-agenda-2020-digitale-kundenerwartungen-bisher-kaum-realisierbar/">COO-AGENDA 2020: Digitale Kundenerwartungen bisher kaum realisierbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Münster</strong> &#8211; Der Tätigkeitsbereich eines Chief Operating Officer (COO) steht vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Regulatorik und Rentabilitätsdruck als eine der zentralen Positionen in der Bankorganisation vor großen Herausforderungen. Obgleich der Handlungsdruck von fast allen befragten COOs geteilt wird, liegt die Umsetzung konkreter Maßnahmen in vielen Feldern deutlich hinter dem eigenen Anspruch zurück. So sind aktuell weder die hohen digitalen Kundenerwartungen realisierbar, noch ist es den Instituten bisher gelungen, eine effektive und effiziente Compliance aufzubauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor dem Hintergrund weiterer Kosteneinsparungen setzt die Mehrzahl der befragten COOs zudem auf eine erhebliche Optimierung und Professionalisierung des Kostenmanagements. Außerdem gehen die COOs davon aus, dass sich sowohl die Anzahl wie auch die Umsetzungsgeschwindigkeit notwendiger Projekte in den nächsten Jahren signifikant erhöhen wird. Dies sind die zentralen Ergebnisse der jetzt veröffentlichten Studie &#8222;COO-Agenda 2020&#8220; von zeb.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Strategie- und Managementberatung, spezialisiert auf Unternehmen der Financial-Services-Industrie, hatte für die Untersuchung 50 Chief Operating Officer namhafter europäischer Banken befragt und daraus Trends sowie Handlungsbedarf im Banking abgeleitet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Digitale Kundenerwartungen sind aktuell kaum realisierbar</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Kunden werden digital verwöhnt &#8211; allerdings nicht von ihren Banken. Während in vielen Branchen umfassende SelfService-Angebote, Online-Abschlussfähigkeit von Produkten, Auftragstransparenz und Abwicklung in Echtzeit seit Jahren nichts Außergewöhnliches sind, haben zwar fast 90 % der befragten Institute deren Bedeutung für den Kunden erkannt, hinken aber bei der Realisierung deutlich hinterher.</p>
<p style="text-align: justify;">So bietet weniger als ein Viertel der Institute jederzeitige Transparenz über z. B. den Status eines Baufinanzierungsantrags und bei nur knapp über 40 % können Produkte inklusive Legitimierung online gekauft werden. Zur Erhöhung dieser Quoten fehlt nach den Ergebnissen der Studie die Basis: Ohne die Abschaffung von papierhaften Formularen sowie die Standardisierung und Automatisierung von Prozessen (noch geringere Umsetzungsstände von 15 bis 20 %) kann das Leistungsversprechen, das der Kunde am Front-End erhält, nicht oder nur zu hohen Kosten mit Hilfe manueller Workarounds eingelöst werden.</p>
<figure id="attachment_21703" aria-describedby="caption-attachment-21703" style="width: 280px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/03/160315_infografik_coo_studie_de_rz_ansicht.jpg" rel="attachment wp-att-21703"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-21703" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/03/160315_infografik_coo_studie_de_rz_ansicht-280x1024.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/zeb&quot;" width="280" height="1024" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/03/160315_infografik_coo_studie_de_rz_ansicht-280x1024.jpg 280w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/03/160315_infografik_coo_studie_de_rz_ansicht-41x150.jpg 41w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/03/160315_infografik_coo_studie_de_rz_ansicht-164x600.jpg 164w" sizes="(max-width: 280px) 100vw, 280px" /></a><figcaption id="caption-attachment-21703" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/zeb&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Digitalisierung &#8211; Win-win-Situation für Kunde und Bank ist möglich</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die für die Erneuerung ihrer technologischen Plattformen notwendigen Investitionen scheuen Banken bislang noch &#8211; auch wenn sie mittelfristig unumgänglich sind, um im Wettbewerb zu bestehen, Kunden zu gewinnen und diese zu binden. Doch nicht nur der Kunde gewinnt z. B. durch Online-Abschlussfähigkeit und Self-Service-Angebote. Die Übernahme von Teilen der Wertschöpfungskette durch den Kunden substituiert Aufgaben, die zuvor im Middle- oder Backoffice angesiedelt waren. In Verbindung mit einer deutlich erhöhten Standardisierungs- und Automatisierungsquote &#8211; auch hier wirkt die Digitalisierung von Daten als Katalysator &#8211; verändert sich das Aufgabenprofil in den Bearbeitungseinheiten der Banken.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn einfache Tätigkeiten künftig automatisch ablaufen oder durch den Kunden selbst vorgenommen werden, bleiben nur komplexe Prozesse, Spezialfälle und der 2nd-Level-Support von Kundenanfragen als Tätigkeitsfeld bestehen. In Summe wird die Bankenindustrie einen massiven Rückgang des Mitarbeiterbedarfs in diesen Bereichen zu verzeichnen haben. Die von zeb befragten COOs erwarten im Durchschnitt einen Rückgang der Mitarbeiterkapazitäten im Middle- und Backoffice um mehr als 20 %, davon ein Drittel sogar um mehr als 30 %. Über 75 % der Studienteilnehmer erwarten zudem steigende Qualifikationsanforderungen für die im Middle- und Backoffice verbleibenden Mitarbeiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor diesem Hintergrund überrascht der geringe Realisierungsgrad der &#8222;digitalen Bank&#8220; umso mehr, zumal auch die Studienteilnehmer von einer Win-win-Situation für Kunden und Banken ausgehen: Über 90 % erwarten eine Verbesserung des Kundenerlebnisses und ein ähnlich hoher Prozentsatz eine Verbesserung der Kostensituation.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Effektive und effiziente Compliance &#8211; noch ein weiter Weg zu gehen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Beim aktiven Management regulatorischer Anforderungen steht wenig überraschend die regelkonforme Umsetzung regulatorischer Vorgaben an erster Stelle. Mit nur geringfügigem Abstand, folgt eine effektive und effiziente Compliance sowohl in Projekten (Change) als auch im Regelbetrieb (Run) auf Platz zwei. Doch auch hier ist wieder eine deutliche Diskrepanz zwischen Anspruch und Umsetzungsrealität festzustellen: Immerhin noch knapp die Hälfte aller befragten Institute nimmt vor Umsetzung der regulatorischen Anforderung eine Bewertung des Impacts auf den Run-Betrieb vor und hinterfragt in Abhängigkeit dieser Ergebnisse grundsätzlich auch Facetten des eigenen Geschäftsmodells.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Outsourcing der Erfüllung von regulatorischen Anforderungen an einen Dritten erachtet gerade einmal ein Drittel der Teilnehmer als relevant, Tätigkeiten wirklich ausgelagert haben weniger als 10 %.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Verantwortung für das Management und die Umsetzung regulatorischer Anforderungen und damit auch für die Erreichung der oben genannten Ziele ist in Abhängigkeit der durchzuführenden Aktivitäten auf verschiedene Bereiche verteilt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dem Fehlen zentraler Verantwortlichkeiten wird keine große Bedeutung beigemessen. Der COO-Bereich weist aufgrund seiner starken Verantwortung für Budgetthemen &#8211; so auch beim Management regulatorischer Anforderungen &#8211; einen hohen Beteiligungsgrad auf. Federführend ist er bei der Durchführung von Impact-Analysen und beim Challengen der geplanten Aufwände für Projekte und den Regelbetrieb. Die Tatsache, dass auch hier andere Fachbereiche und die IT eingebunden sind, liegt an dem zunehmend bereichsübergreifenden Charakter regulatorischer Anforderungen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kostensenkung als Daueraufgabe &#8211; Nachhaltigkeit noch nicht zufriedenstellend gelöst</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Doch nicht nur durch Digitalisierung und die effizientere Umsetzung regulatorischer Anforderungen können weiter Kosten gesenkt werden. Die Teilnehmer der Studie sehen insbesondere Potenziale durch Verbesserung des Kapazitäts- und Providermanagements sowie die Optimierung der Aufbauorganisation (jeweils Zustimmungswerte von mehr als 70 %).</p>
<p style="text-align: justify;">Vergleichsweise weit abgeschlagen liegen Near-/Offshoring und Outsourcing mit unter 40 % Zustimmung. zeb erklärt diesen Wert damit, dass einfache Funktionen bereits größtenteils ausgelagert wurden und viele Institute vor dem Sourcing komplexerer Tätigkeiten eher zurückschrecken. Die effiziente Steuerung der unterschiedlichen Provider z. B. durch Zentralisierung des Providermanagements stellt Banken nun vor neue Herausforderungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Erfahrung von zeb haben in den letzten Jahren viele Banken erlebt, dass nach anfänglich deutlichen Effizienzsteigerungen durch Kostenoptimierungsprogramme diese in relativ kurzer Zeit wieder schwinden, bis sich die Kostenbasis teilweise deutlich über dem Ausgangsniveau einpendelt. Dies liegt unter anderem an einem nachlassenden Kostenbewusstsein. 75 % der Studienteilnehmer setzen daher auf eine Verbesserung ihres Kostenmanagements.</p>
<p style="text-align: justify;">Während die Kommunikation klarer Kostenziele sowie ein Prozess zur laufenden Kostensteuerung nahezu Standard sind, ist der Umsetzungsstand z. B. bei der Etablierung einer vollständigen Matrixstruktur aus Kostenstellen- und Kostenartenverantwortlichen noch vergleichsweise gering. Die hohe Wirksamkeit dieser und anderer Elemente des Kostenmanagementansatzes wird durch nahezu alle COOs bestätigt, die diese bereits implementiert haben.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wandel annehmen und gestalten &#8211; COO vom &#8222;Chief Operations Officer&#8220; zum &#8222;Chief Operating Officer&#8220;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die beschriebenen Herausforderungen sind aus einer Funktion als Kostenmanager bzw. Hüter der Effizienz, die der COO heute bereits unbestritten innehat, allein nicht zu bewältigen. Neben der Verantwortung für die End-to-EndProzessoptimierung muss er auch die Rolle als Treiber der Digitalisierung von Geschäftsprozessen wahrnehmen.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Der COO wird künftig auch für die Realisierung eines sich vom Wettbewerb differenzierenden Kundenerlebnisses mitverantwortlich sein&#8220; &#8211; mit dieser Aussage kann sich heute bereits eine große Mehrheit (80 %) der befragten COOs identifizieren. Dr. André Ehlerding, Director bei zeb und Autor der Studie, erläutert: &#8222;Der COO-Bereich entwickelt sich weg vom möglichst effizienten Umsetzen von Anforderungen der Geschäftsbereiche im eigenen Silo hin zur übergreifenden Koordination und aktiven Gestaltung des Wandels. Auf den COO bezogen bedeutet dies: weg vom &#8218;Chief Operations Officer&#8216; hin zum &#8218;Chief Operating Officer&#8216;.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wachsende Dynamik &#8211; Immer mehr und immer schneller</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Verstärkt wird der Druck auf den COO-Bereich durch ein Phänomen, das nicht nur die Bankenlandschaft betrifft. Über 90 % der befragten COOs gaben an, dass die Anzahl der Initiativen bzw. Projekte für die sie Verantwortung tragen, in den letzten drei Jahren gestiegen ist. 60 % der Befragten spürten sogar einen deutlichen Anstieg. Mehr als drei Viertel sind der Auffassung, dass die Anzahl in den kommenden drei Jahren sogar noch weiter steigen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Hinzu kommt die zunehmende Geschwindigkeit, mit der Initiativen umgesetzt werden müssen. Während etwa drei viertel der Studienteilnehmer angaben, dass die erforderliche Umsetzungsgeschwindigkeit in den letzten drei Jahren gestiegen ist, erwarten nahezu 80 % eine nochmalige Beschleunigung in der Zukunft. &#8222;Die Situation &#8211; &#8218;immer mehr und immer schneller&#8216; &#8211; stellt den COO-Bereich, wie auch die übrigen CxO-Bereiche vor enorme Herausforderungen&#8220;, so Michael Herkert, Partner bei zeb und Autor der Studie.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Zu bewältigen ist sie nur gemeinsam, d. h. ressort- bzw. siloübergreifend. Dem COO-Bereich kommt dabei als Gestalter des Operating Model eine zentrale Rolle bei Koordination und Umsetzung zu.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">COO-Agenda 2020: Eine aktive Umgestaltung des eigenen Bereichs muss sich genauso auf der Agenda jedes COOs wiederfinden wie andere durch die Megatrends Digitalisierung, Regulatorik und Rentabilitätsdruck ausgelöste Handlungsfelder.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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