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		<title>Abenteuer Hausbau: So gelingt der Weg ins Eigenheim 2017</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/abenteuer-hausbau-so-gelingt-der-weg-ins-eigenheim-2017/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2017 08:51:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Lübeck - Ganz gleich ob Fertighaus, Architektenbungalow, „smarte“ oder konventionelle vier Wände – die Grundlage für ein sorgloses Leben im Eigenheim ist eine solide Planung. Das gilt für die Finanzierung ebenso wie für die Entscheidung über die Art des Hauses oder die Absicherung des Bauvorhabens. Dr. Klein, einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands, gibt sieben Tipps:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/abenteuer-hausbau-so-gelingt-der-weg-ins-eigenheim-2017/">Abenteuer Hausbau: So gelingt der Weg ins Eigenheim 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Lübeck</strong> &#8211; Ganz gleich ob Fertighaus, Architektenbungalow, „smarte“ oder konventionelle vier Wände – die Grundlage für ein sorgloses Leben im Eigenheim ist eine solide Planung. Das gilt für die Finanzierung ebenso wie für die Entscheidung über die Art des Hauses oder die Absicherung des Bauvorhabens. Dr. Klein, einer der größten Finanzdienstleister Deutschlands, gibt sieben Tipps für den Weg zum eigenen Haus und schaut schon heute auf die Trends von morgen.</p>
<figure id="attachment_23751" aria-describedby="caption-attachment-23751" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23751" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/84c162361c2a3762_800x800ar.jpg" alt="" width="620" height="413" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/84c162361c2a3762_800x800ar.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/84c162361c2a3762_800x800ar-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/84c162361c2a3762_800x800ar-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23751" class="wp-caption-text">Quelle: Dr. Klein &amp; Co.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp 1: Vor dem Spatenstich kommt der Kassensturz – der Finanzierungsplan</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Eine umfassende Beratung durch Fachleute ist der erste Schritt, wenn ein Hausbau ansteht. Welches Eigenkapital habe ich zur Verfügung? Wie hoch ist die Kreditsumme? Welche Tilgung strebe ich an? Das sind nur einige Beispiele für Fragen, die zu klären sind. Dabei gilt es, auch finanzielle Engpässe einzukalkulieren, denn eine Finanzierung läuft in der Regel über mehrere Jahrzehnte und keiner weiß mit Sicherheit, wie sich die eigene Situation entwickeln wird. Empfehlenswert ist es, mindestens 20 Prozent der Komplettkosten aus Ersparnissen begleichen zu können. Zusätzliche drei bis fünf Monatsnettogehälter dienen als Reserve für unvorhergesehene Kosten.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Zinsen sind derzeit niedrig“, sagt Henning Ludwig, Spezialist für Baufinanzierung von Dr. Klein in Lübeck. „Die Bestandteile der Finanzierung sollten darauf und auf die persönliche Situation des Bauherrn angepasst sein. Ein wichtiger Einflussfaktor dabei ist die Tilgung. Sie wirkt sich direkt auf die Dauer der Rückzahlung aus: Wer niedriger tilgt, zahlt länger ab. Dr. Klein empfiehlt deshalb eine anfängliche Tilgung von mindestens zwei Prozent“, so Ludwig weiter. Dank der günstigen Zinssituation ist es möglich, eine recht niedrige Rate zurückzuzahlen und trotzdem in absehbarer Zeit schuldenfrei zu sein. Auf Nummer sicher geht, wer diese Tilgung mit einer langen Zinsbindung kombiniert. So können künftige Hausherren auf lange Frist von den niedrigen Zinsen profitieren. Diese Tendenz belegt der Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung: Die durchschnittliche Zinsbindung im Dezember 2016 betrug 13,8 Jahre. 2011 waren es noch zwei Jahre weniger.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp 2: Gut gefördert ist halb finanziert</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wer sich für den Bau eines Hauses entscheidet, kann auf staatliche Unterstützung zählen. In Deutschland wird der Erwerb, der Bau und die Modernisierung privaten Wohnraums gefördert. Außerdem bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau – kurz KfW – diverse Förderprogramme für die eigenen vier Wände. Vor allem energieeffiziente Bauweisen werden stark subventioniert. Allerdings können sich die Angebote regional unterscheiden. Am besten informieren sich zukünftige Eigenheimbesitzer schon im Vorfeld. Neben der KfW subventionieren auch die Bundesländer den Wohnungsbau.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp 3: Das passende Haus finden</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Je nach Budget haben Hausbauplaner die Wahl zwischen verschiedenen Varianten. Das Fertighaus beispielsweise erlebt gerade eine Renaissance. Es ist eine kosteneffiziente Form des Neubaus für Menschen, die wenig Zeit auf individuelle Extrawünsche in der Gestaltung verwenden wollen. Fertighäuser werden nach einem Baukastenprinzip zusammengestellt. Ein weiterer Vorteil: Der Einzug ist in der Regel schneller möglich als beim Bau eines Architekten- oder Massivhauses. Bauherren können sich zwischen einem Bausatzhaus, einem Ausbauhaus und einem schlüsselfertigen Eigenheim entscheiden. Die beiden ersten Varianten erfordern deutlich mehr handwerkliches Geschick, sind aber schon mit rund 50.000 Euro umsetzbar. Das schlüsselfertige Haus dagegen ist ab 150.000 Euro aufwärts zu bekommen. Massivhäuser und Architektenhäuser verlangen deutlich höhere Investitionen, dafür ist der Individualität kaum eine Grenze gesetzt. Mittlerweile können die eigenen vier Wände auch schon als „Smart Home“ konzipiert werden. Die mitdenkende Heizung, der Kühlschrank, der bemerkt, dass die Vorräte sich dem Ende neigen oder das Licht, das sich pünktlich zur Dämmerung einschaltet – all das ist schon jetzt möglich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp 4: Hausbau absichern</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Zeit eines Hausbaus ist für zukünftige Eigenheimbesitzer mehr als aufregend. Neben der Vorfreude auf die eigenen vier Wände schwingt auch immer ein wenig Sorge mit, ob denn alles nach Plan verläuft. Diese Furcht nehmen Versicherungen nicht komplett, aber sie tragen maßgeblich zur Entspannung bei. Schon vor Beginn der Bauarbeiten ist es ratsam, dass sich Bauherren über eine Bauherrenhaftpflichtversicherung oder eine Bauleistungsversicherung informieren. Auch spezielle Policen für eine Gebäudeversicherung bieten sich bei Bedarf an.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp 5: Aus eins mach zwei: cleverer Grundstückskauf</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In vielen Städten ist Bauland rar. Entsprechend hoch sind die Preise für Grundstücke. In München etwa kostet der Quadratmeter aktuell bis zu 1.200 Euro. In weiten Teilen Ostdeutschlands ist Bauland dagegen für wenige hundert Euro zu bekommen. Übrigens: Seit 2006 klettert die Grunderwerbsteuer in beinahe allen Bundesländern in die Höhe. Zuletzt hat Thüringen den Prozentsatz auf 6,5 erhöht. Die gute Nachricht: Wer ein Grundstück ohne Haus kauft, kann die Grunderwerbsteuer sparen. Das gelingt, wenn für den Grundstückskauf und das Haus zwei getrennte Verträge und Finanzierungen laufen. Ein Beispiel verdeutlicht das Sparpotenzial: Werden bei einem Grundstückspreis von 120.000 Euro und Hausbaukosten von 190.000 Euro getrennte Verträge geschlossen, sparen Bauherren bei einem Steuersatz von 3,5 Prozent 6.650 Euro an Grunderwerbsteuer, bei 6,5 Prozent ergibt sich ein Sparpotenzial von 12.350 Euro.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp 6: Alles andere als nebensächlich – an die Kaufnebenkosten denken</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Oft vergessen zukünftige Eigenheimbesitzer vor lauter Euphorie die Nebenkosten, die bei einem Neubau anfallen. Schon vor dem Bau kommt Einiges zusammen: Baugenehmigung, Bodenproben, Statiker und Vermessungskosten sind ein paar Beispiele. Für den Kauf schlagen Kosten für den Grundbucheintrag und den Notar kräftig zu Buche. Beim tatsächlichen Bau gilt es, auch an den Erdaushub, Rohbauarbeiten und Co. zu denken. „Ich empfehle meinen Kunden immer, eine Liste mit allen anfallenden Nebenkosten zu erstellen, um diese im Blick zu behalten. Denn insgesamt können sie zehn bis 15 Prozent des gesamten Preises ausmachen“, rät Henning Ludwig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Tipp 7: Einen kühlen Kopf bewahren</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Lag der Zinssatz 2007 für einen Kredit mit zehn Jahren Zinsbindung noch bei rund vier Prozent, zahlt ein zukünftiger Eigenheimbesitzer bei gleichen Voraussetzungen aktuell lediglich Zinsen in Höhe von etwa einem Prozent. „Lassen Sie sich von den minimal steigenden Zinsen nicht unter Druck setzen“, rät Ludwig. „Experten sehen in naher Zukunft keine großen Sprünge und der Bau einer Immobilie ist eine langfristige Investition, die gut überdacht werden will. Wer besonnen in die Planung geht, schützt sich vor bösen Überraschungen“, so Ludwig weiter. Gleiches gelte auch für die Wahl der Bank. Es sei durchaus sinnvoll, sich mehrere Angebote einzuholen und einen Finanzdienstleister wie Dr. Klein in Anspruch zu nehmen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Dr. Klein &amp; Co.</em></p>
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		<title>Gothaer stärkt Fondsgeschäft</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/gothaer-staerkt-fondsgeschaeft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 09:21:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Köln – Die Gothaer stärkt das Geschäft mit Publikumsfonds und stellt sich daher in diesem Bereich neu auf. Hintergrund ist, dass in der Vorsorge-, Vermögens- und Ruhestandsplanung fondsgebundene Lösungen mit neuen Garantieformen immer stärker in den Fokus der Kundenberatung treten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Köln</strong> – Die Gothaer stärkt das Geschäft mit Publikumsfonds und stellt sich daher in diesem Bereich neu auf. Hintergrund ist, dass in der Vorsorge-, Vermögens- und Ruhestandsplanung fondsgebundene Lösungen mit neuen Garantieformen immer stärker in den Fokus der Kundenberatung treten.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Rahmen der Neuausrichtung wurde die Fondsvertriebstochter des Konzerns, die Gothaer Invest und Finanzservice GmbH (GIF), zum 1. Januar 2017 in die Ressortverantwortung von Michael Kurtenbach, Vorstandsvorsitzender der Gothaer Lebensversicherung AG, überführt. Ziel ist eine bessere Integration des Publikumsfondsgeschäfts in die Konzernstrukturen und -prozesse sowie die Realisierung von Synergien. &#8222;Aus Sicht der Kunden erfüllen Fondslösungen und Altersvorsorgeprodukte sehr ähnliche Ziele, sie werden vor allem zur Vorsorge-, Vermögens- und Ruhestandsplanung genutzt. Zudem baut die Gothaer Leben seit Jahren das Geschäft mit fondsgebundenen Altersvorsorgeprodukten aus und macht mittlerweile 37 Prozent ihres Neugeschäfts in diesem Bereich. Vor diesem Hintergrund ist es nur konsequent, beide Geschäftsbereiche stärker miteinander zu verbinden&#8220;, erläutert Kurtenbach. Aktuell beläuft sich das Fondsvolumen in fondsgebundenen Produkten auf rund zwei Milliarden Euro.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ausbau des Gothaer Fonds Managementteams</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Um der zunehmenden Bedeutung der Gothaer eigenen Publikumsfonds Rechnung zu tragen, wird zugleich das Managementteam der Gothaer Fonds bei der Gothaer Asset Management AG (GoAM) personell verstärkt, insbesondere im Bereich Research und Risikomanagement.<br />
Die GIF bleibt unter ihrem Geschäftsführer Rainer Kenner weiterhin hundertprozentige Tochter der Gothaer Finanzholding, lediglich die Ressortzuordnung wechselt von Finanzvorstand Harald Epple zu Kurtenbach. &#8222;Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Neuausrichtung des Publikumsfondsgeschäfts unseren Marktzugang noch verbessern und vor allem eine ganzheitliche Beratung unserer Kunden sicherstellen&#8220;, sind sich die Gothaer Vorstände Epple und Kurtenbach einig.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Gothaer Comfort Fonds</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die vermögensverwaltenden Gothaer Comfort Fonds wurden 2008 aufgelegt und verzeichnen kontinuierliche Mittelzuflüsse. Mit dem Angebot von drei verschiedenen Risikoprofilen berücksichtigt die GoAM die unterschiedlichen Präferenzen der Anleger. Der rund 140 Millionen schwere flexible Mischfonds Gothaer Comfort Balance, der eine ausgewogene Anlagestrategie verfolgt, hat seit Auflegung eine Rendite von 35,94 Prozent erzielt. Der Gothaer Comfort Dynamik, der langfristig überdurchschnittliche Ertragschancen bietet und etwa 97 Millionen Euro umfasst, hat im gleichen Zeitraum eine Rendite von 33,84 Prozent erreicht. Die defensive Mischfonds-Variante für wachstumsorientierte Anleger Gothaer Comfort Ertrag umfasst 147 Millionen Euro, die Rendite seit Auflegung liegt bei 25,09 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Ergänzt wird das Fonds-Portfolio der Gothaer durch den Rentenfonds Gothaer Euro-Rent, der seit Auflegung im Jahr 1980 im Durchschnitt eine jährliche Rendite von 5,24 Prozent (Stand 31.12.2016) erzielen konnte, sowie den Gothaer-Global und den Geldmarktfonds Gothaer Euro-Cash Typ-A. Insgesamt beträgt das Volumen in den Gothaer eigenen Fonds rund 500 Mio. Euro.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Gothaer Finanzholding AG</em></p>
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		<title>Zwei Drittel der Deutschen kümmern sich zu wenig um ihre  Finanzen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zwei-drittel-der-deutschen-kuemmern-sich-zu-wenig-um-ihre-finanzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2016 11:31:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg - Die Deutschen beschäftigen sich ungern mit ihren Finanzen. 67 Prozent der Bundesbürger finden, die gesetzliche Rentenversicherung sollte ausreichend sein, so dass sie sich selbst nicht um eine Vorsorge kümmern müssen. Fast genauso viele (65 Prozent) wählen daher die einfachste, jedoch ertragloseste Anlagevariante.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/zwei-drittel-der-deutschen-kuemmern-sich-zu-wenig-um-ihre-finanzen/">Zwei Drittel der Deutschen kümmern sich zu wenig um ihre  Finanzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg</strong> &#8211; Die Deutschen beschäftigen sich ungern mit ihren Finanzen. 67 Prozent der Bundesbürger finden, die gesetzliche Rentenversicherung sollte ausreichend sein, so dass sie sich selbst nicht um eine Vorsorge kümmern müssen. Fast genauso viele (65 Prozent) wählen daher die einfachste, jedoch ertragloseste Anlagevariante und parken ihr Geld für wenig Zinsen auf einem Spar- oder Tagesgeldkonto. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von NFS Netfonds unter 1.000 Bundesbürgern ab 18 Jahren. Der Servicemonitor Finanzen zeigt jedoch noch weitere wichtige Kriterien.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Bei den meisten Deutschen liegt ein Großteils ihres Einkommens in festverzinsten Niedrigzinsprodukten. Damit versäumen sie letztlich, überhaupt Vermögen aufzubauen&#8220;, sagt Christian Hammer, Geschäftsführer von NFS Netfonds. Der Grund für die Defensive: 63 Prozent verstehen die meisten Finanzprodukte gar nicht und lassen folglich lieber die Finger davon. 68 Prozent halten sie gar für so kompliziert, dass sie nicht mehr ruhig schlafen könnten, wenn sie sie abschließen würden.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei einer persönlichen Anlageberatung ist eine verständliche Darstellung von Finanzentscheidungen daher auch das wichtigste Kriterium aus Sicht der Deutschen. 97 Prozent finden das wichtig, 72 Prozent sehr wichtig. Der Service, für den die Kunden am ehesten ein Zusatzhonorar zahlen würden, ist die laufende Überwachung des Wertpapierdepots. 28 Prozent ist es ein Extrahonorar wert, auf kritische Entwicklungen sowie aktuelle Chancen vom Finanzberater aufmerksam gemacht zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Im Rahmen der Finanzberatung wird der Kunde in diesen Fällen von seinem Berater kontaktiert, der gemeinsam mit ihm das Vorgehen bespricht. Ein anderes Modell ist die Vermögensverwaltung, bei der der Berater im Auftrag des Kunden gemäß abgestimmter Anlagestrategien und individuellen Risikoprofils das Portfolio laufend an aktuelle Entwicklung anpasst und die Transaktionen für den Kunden einsehbar transparent dokumentiert&#8220;, erklärt Anlageexperte Christian Hammer.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch obwohl die Deutschen Finanzprodukte alleine nicht durchschauen, schrecken viele vor einer unabhängigen Beratung zurück&#8220;, so Hammer. 75 Prozent der Bundesbürger fürchten versteckte Kosten. Folglich geben genauso viele an, dass ihnen Transparenz über jegliche Abschluss- und laufende Kosten sehr wichtig ist. 41 Prozent glauben, eine persönliche Finanzberatung sei nur etwas für Besserverdiener. &#8222;Eine persönliche Anlageberatung sollte so normal sein wie ein Zahnarztbesuch&#8220;, so Hammer.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Netfonds AG</em></p>
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		<title>Für gute Beratung würden deutsche Kunden extra bezahlen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/fuer-gute-beratung-wuerden-deutsche-kunden-extra-bezahlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2016 07:37:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Stuttgart - Was macht Kunden wirklich zufrieden? Das wollte die Managementberatung Porsche Consulting von den Deutschen wissen. Guter Service fängt schon weit vor dem Kauf an: 85 Prozent der Deutschen legen großen Wert auf persönliche Beratung, wenn sie größere Anschaffungen planen - zum Beispiel Möbel, Computer oder Elektrogeräte mit Preisen von über 500 Euro.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/fuer-gute-beratung-wuerden-deutsche-kunden-extra-bezahlen/">Für gute Beratung würden deutsche Kunden extra bezahlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Stuttgart</strong> &#8211; Was macht Kunden wirklich zufrieden? Das wollte die Managementberatung Porsche Consulting von den Deutschen wissen. Guter Service fängt schon weit vor dem Kauf an: 85 Prozent der Deutschen legen großen Wert auf persönliche Beratung, wenn sie größere Anschaffungen planen &#8211; zum Beispiel Möbel, Computer oder Elektrogeräte mit Preisen von über 500 Euro. Das ergab die aktuelle Umfrage, die Porsche Consulting vom Meinungsforschungsinstitut Forsa repräsentativ ausführen ließ.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber auch wie die Beratung verläuft, ist den Kunden wichtig: 74 Prozent wollen vor allem gezielte Antworten auf ihre konkreten Fragen. Und 58 Prozent können sich eher für den Kauf entscheiden, wenn ihnen angeboten wird, auch individuelle Sonderwünsche erfüllt zu bekommen. Dagegen können die meisten auf eine persönliche Empfehlung des Verkäufers à la &#8222;Besitze ich selbst auch&#8220; verzichten: Nur 36 Prozent legen Wert auf solche Hinweise.</p>
<p style="text-align: justify;">Und trotz der weitverbreiteten Jagd nach dem günstigsten Preis würden acht von zehn Kunden für eine wirklich gute Beratung sogar mehr Geld bezahlen. Bei einem Preis von 500 Euro würden die meisten 20 Euro oder sogar noch mehr allein für kundengerechte Informationen des Herstellers oder des Händlers akzeptieren. Das entspricht immerhin mindestens vier Prozent des Anschaffungspreises.</p>
<p style="text-align: justify;">Etwa jeder Zweite der 1.013 Befragten schätzt es, wenn er vor dem Kauf die Möglichkeit zum Test oder zur Probe erhält. &#8222;Das ist ein deutliches Votum für den Einzelhändler am Ort. Denn Online-Anbietern ist dieser Service schwer möglich&#8220;, sagt David Blecher, Leiter des Geschäftsbereichs Service Excellence bei Porsche Consulting.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Kauf können gute Anbieter weiter punkten und aus Neukunden Stammkunden werden lassen, wenn sie auch im Service richtig reagieren: 81 Prozent der Befragten im Alter ab 25 Jahren wünschen sich einen festen Ansprechpartner bei Garantiefällen. Viel unwichtiger ist dagegen eine Kundenkarte. Nur 28 Prozent schätzen solche Extras. Auch Informationen per E-Mail, zum Beispiel zu Sonderangeboten oder Neuheiten, interessieren nur 14 Prozent der Deutschen. Weit abgeschlagen ist inzwischen die Kontaktpflege per Telefon. Nur noch fünf von 100 Kunden freuen sich über Anrufe.</p>
<figure id="attachment_19187" aria-describedby="caption-attachment-19187" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-19187" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/porscheconsulting_umfrage_kundenzufriedenheit_grafiken.jpg" alt=" Quellenangabe: &quot;obs/Porsche Consulting GmbH&quot;" width="620" height="438" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/porscheconsulting_umfrage_kundenzufriedenheit_grafiken.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/porscheconsulting_umfrage_kundenzufriedenheit_grafiken-150x106.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/porscheconsulting_umfrage_kundenzufriedenheit_grafiken-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-19187" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Porsche Consulting GmbH&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Wer reklamieren oder sich nach dem Kauf beschweren möchte, verzeiht es nicht, wenn sich Hersteller oder Händler verstecken: 93 Prozent der Befragten beklagen schlechte Erreichbarkeit als größten Serviceschwachpunkt, dicht gefolgt von langem Warten auf eine Antwort (89 %), mangelnder Einsicht bei Problemen (88 %) und bürokratischer Abwicklung von Garantiefällen (78 %).</p>
<p style="text-align: justify;">Macht ein Hersteller oder Händler vor und nach dem Kauf alles richtig, hat er große Chancen, dass sein Kunde ihn weiterempfiehlt. Zu solcher Werbung sind die Deutschen besonders dann bereit, wenn die Qualität stimmt (85 %). Doch auch wenn einmal etwas schiefgeht, muss der Anbieter noch lange nicht seinen guten Ruf verlieren: Wer Verbraucherkritik annimmt und sich bei Beschwerden kulant zeigt, wird von 75 Prozent der Befragten trotz des Missgeschicks gern an Freunde oder Bekannte weiterempfohlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Drei Viertel der Deutschen honorieren darüber hinaus eine zuvorkommende Betreuung vom ersten Interesse bis zur wiederholten Anschaffung aus der gleichen Quelle. Dagegen würden nur zwei von zehn Kunden allein wegen der Bekanntheit einer Marke eine Weiterempfehlung wagen.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Die Ergebnisse unserer Umfrage offenbaren, dass Kunden vor allem Gleichgültigkeit nach dem Kauf bestrafen. Es gibt so viele Berührungspunkte, die Händler und Hersteller nutzen können, um Kunden langfristig an sich zu binden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das muss noch nicht einmal viel Geld kosten. Denn die beste Werbung ist, gut zuzuhören und den Kunden angemessen zu betreuen. Dann kann eine lange Beziehung entstehen, von der beide Seiten profitieren&#8220;, sagt Blecher, der Unternehmen beim langfristigen Kundenmanagement berät. Er empfiehlt den Herstellern und dem Handel, den Kontakt zum Kunden wie eine lange Reise mit vielen Stationen zu sehen: &#8222;Jede Station bietet die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten und aufeinander einzugehen. Das ist es, was Kunden wirklich schätzen.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Die Porsche Consulting GmbH, Bietigheim-Bissingen, ist eine Tochtergesellschaft des Sportwagenherstellers Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart. Sie wurde 1994 gegründet, begann damals mit vier Mitarbeitern und beschäftigt heute mehr als 370 Mitarbeiter. Das international agierende Unternehmen hat vier Auslandbüros in Mailand, São Paulo, Atlanta und Schanghai. Porsche Consulting zählt zu den führenden Beratungsgesellschaften in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Experten für operative Exzellenz beraten weltweit Konzerne und mittelständische Unternehmen aus der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie dem Maschinen- und Anlagenbau. Weitere Klienten kommen aus dem Dienstleistungssektor, der Konsumgüterindustrie und dem Handel sowie aus der Baubranche.</p>
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<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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