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	<title>A.T. Kearney</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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		<title>A.T. Kearney: Kein Ende des Umbaus bei deutschen Privatkundenbanken in Sicht</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/a-t-kearney-kein-ende-des-umbaus-bei-deutschen-privatkundenbanken-in-sicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2016 15:53:23 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Düsseldorf  - Aktuelles Ranking unter Europas Privatbankkunden zeigt einen leichten Aufschwung nach der Finanzkrise. Sorgen bereitet immer noch die Kostensituation: vor allem in Deutschland und Österreich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/a-t-kearney-kein-ende-des-umbaus-bei-deutschen-privatkundenbanken-in-sicht/">A.T. Kearney: Kein Ende des Umbaus bei deutschen Privatkundenbanken in Sicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Düsseldorf</strong>  &#8211; Aktuelles Ranking unter Europas Privatbankkunden zeigt einen leichten Aufschwung nach der Finanzkrise. Sorgen bereitet immer noch die Kostensituation: vor allem in Deutschland und Österreich.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Die Situation der europäischen Banken für Privatkunden entspannt sich langsam, wenngleich die meisten Institute, besonders die deutschen, ihre Ausgaben nicht in den Griff bekommen haben&#8220; fasst Andreas Pratz, Leiter des A.T. Kearney Beratungsbereiches Financial Services in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Ergebnisse des aktuellen &#8222;Retail Banking Radar&#8220; zusammen: Mit einem leichten Ertragswachstum, kombiniert mit rückläufiger Risikovorsorge, konnten europäische Institute insgesamt ihre Gewinne steigern, hätten es aber nicht geschafft, ihre Kosten zu reduzieren. Besonders dramatisch, so Pratz: Deutschlands Banken hätten vor Österreich die zweitschlechteste Cost-Income Ratio &#8211; diese Kennziffer bemisst das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag und gibt Auskunft über die Effizienz eines Instituts.</p>
<p style="text-align: justify;">Der seit 2007 jährlich erscheinende Retail Banking Radar der Mangementberatung untersucht die Performance europäischer Retailbanken und erlaubt damit einen umfassenden und einzigartigen Einblick in die Stärken und Schwächen der Privatkundenbanken und zeigt, wo sich deutsche Institute im europäischen Wettbewerb befinden. Für die aktuelle Studie wurden die Daten von fast 100 Privatkundenbanken und Bankengruppen in 22 europäischen Ländern hinsichtlich der Kriterien Ertrag pro Kunde und Mitarbeiter, Gewinn pro Kunde, Cost-Income-Ratio und Kreditrisikovorsorgequote untersucht. Zum ersten Mal wurden in der Studie auch Champions unter den europäischen Privatkundenbanken identifiziert: jene Institute, die sich besonders deutlich bei Kosten, Ertrag und Digitalisierung vom Wettbewerb absetzen.</p>
<figure id="attachment_22966" aria-describedby="caption-attachment-22966" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/andreaspratz.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-22966" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/andreaspratz-300x451.jpg" alt=" Quellenangabe: &quot;obs/A.T. Kearney&quot;" width="300" height="451" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/andreaspratz-300x451.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/andreaspratz-100x150.jpg 100w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/andreaspratz.jpg 620w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-22966" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/A.T. Kearney&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Das Privatkundensegment ist seit der Finanzkrise, so die diesjährigen Ergebnisse, weiterhin stark unter Druck, befindet sich nun aber nachweisbar auf dem Weg der Erholung. Zwar stagniert wegen der historisch niedrigen Zinsen der durchschnittliche jährliche Ertrag pro Kunde (666 Euro) &#8211; doch konnte dies durch weitere Senkungen der Risikovorsorge (um 32 Prozent) ausgeglichen werden, so dass ein deutliches Gewinnwachstum je Kunde zu verzeichnen ist (18 Prozent). Keine Verbesserung dagegen ist bei der Kostensituation zu vermerken, die sich sogar leicht verschlechtert (61 Prozent Cost-Income-Ratio).</p>
<p style="text-align: justify;">Die Studie zeigt starke Unterschiede zwischen den Regionen: Die skandinavischen Länder und die Schweiz verteidigen ihre Spitzenposition beim Ertrag pro Kunde &#8211; nicht nur dank ihrer stabilen Wirtschaft, sondern auch, weil sie die ausgeprägte digitale Affinität ihrer Kunden für sich zu nutzen wissen. Die südeuropäischen Banken haben kraft drastischer Kostenkürzungen, Abbau von Filialen und Digitalisierung von Geschäftsprozessen den Sprung zurück in die Gewinnzone geschafft. Die osteuropäischen Privatkundenbanken kämpfen dagegen weiterhin mit Risikovorsorge-Ausgaben auf hohem Niveau. In Westeuropa hat z. B. ein kleines Land wie die Niederlande, Deutschland und Frankreich überholt. Grund dafür ist die positive Ertragsentwicklung, deutlich gestiegener Ertrag je Mitarbeiter und verbesserter Cost-Income-Ratio. Österreich und Deutschland schneiden bei der Effizienz-Kennziffer Cost-Income-Ratio wiederum am schlechtesten ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ergebnis der deutschen Retailbanken ist durchaus gemischt: Während die Ertragsentwicklung leicht positiv ist und die Risiken im europäischen Vergleich am stärksten minimiert haben, konnten sie beim Thema Effizienz keinen Fortschritt erzielen &#8211; mit der Konsequenz sinkender Gewinne (-3 Prozent).</p>
<p style="text-align: justify;">Gleichzeitig sind zwei deutsche Direktbanken unter den Ertrags-Champions vertreten: Die ING-DiBa und die Deutsche Kreditbank konnten, wie auch die polnische mBank und die britische Nationwide, durchgängig im zweistelligen Bereich von 2010 bis 2015 wachsen. Diese Spitzenreiter haben sich in ihren Angeboten und Prozessen konsequent auf den Kundenbedarf konzentriert und sind Pioniere beim sogenannten &#8222;frictionless Banking&#8220;: Sie bieten nicht nur neue Services, sondern auch eklatant vereinfachte Abläufe z. B. für Kontoeröffnung oder Kreditantrag. Die ING in den Niederlanden oder die Commerzbank-Tochter mBank beweisen überdurchschnittliche Leistung bei der Digitalisierung. Keine deutsche Filialbank kann den Status Kosten-Champion für sich beanspruchen. Die italienische Intesa Sanpaolo, die schwedische Nordea und die spanische Bankia zeigen sich vorbildlich mit Kostenreduktion zwischen 11 und 43 Prozent gegenüber 2010, die durch Filialbereinigung und Vereinfachung der gesamten Organisation erreicht wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Die deutschen Banken drohen im europäischen Wettbewerb zurückzufallen&#8220;, kommentiert Pratz, Co-Autor und Initiator der Studienreihe, das Abschneiden heimischer Institute: Der Abstand bei Effizienz vergrößere sich weiter, während Champions bei Wachstum, Kosten und digitaler Transformation die Geschwindigkeit erhöhten. &#8222;Wenn die Deutschen den europäischen Anschluss nicht verpassen wollen, müssen sie ihre Cost-Income-Ratio um 10 Prozentpunkte verbessern &#8211; das entspricht pro Kunde ca. 50 Euro mehr Ertrag oder weniger Kosten.&#8220; Pratz schätzt, dass sich die Optimierung der Effizienz gleichermaßen aus Kostenreduktion wie auch aus Umsatzsteigerung schöpfen muss: &#8222;Neben Abbau der Filialen, Digitalisierung des Vertriebs und des Betriebs und Ausbau von frictionless banking werden die deutschen Institute auch ihre Preispolitik überdenken müssen: Gratiskonten sind ein Auslaufmodell.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<title>A.T. Kearney: 2016 wird Rekordjahr für Fusionen und Akquisitionen in der Chemieindustrie</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/a-t-kearney-2016-wird-rekordjahr-fuer-fusionen-und-akquisitionen-in-der-chemieindustrie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Mar 2016 17:13:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[A.T. Kearney]]></category>
		<category><![CDATA[A.T. Kearney-Studie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Düsseldorf - A.T. Kearney-Studie prognostiziert Neuordnung der weltweiten Chemie-Branche infolge von M&#038;A-Aktivitäten in bisher unbekanntem Ausmaße. Europas Chemieunternehmen geraten unter Zugzwang.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Düsseldorf</strong> &#8211; A.T. Kearney-Studie prognostiziert Neuordnung der weltweiten Chemie-Branche infolge von M&amp;A-Aktivitäten in bisher unbekanntem Ausmaße. Europas Chemieunternehmen geraten unter Zugzwang.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;In diesem Jahr wird die Konsolidierungswelle in der Chemieindustrie einen historischen Höhepunkt erleben&#8220;, sagt Dr. Joachim von Hoyningen-Huene, Partner bei A.T. Kearney und zuständig für M&amp;A in der Chemieindustrie.</p>
<p style="text-align: justify;">Er beruft sich auf die Ergebnisse der fünften Ausgabe des Chemicals Executive M&amp;A Reviews. &#8222;Die aktiven Gestalter der Konsolidierung sind Dow, Dupont und ChemChina. Europas Unternehmen geraten unter Zugzwang. Diese fundamentale Neuordnung der Wettbewerbslandschaft birgt aber auch Chancen für die heimische Chemieindustrie, ihrerseits Konsolidierungsmöglichkeiten zu nutzen oder von Marktchancen überproportional zu profitieren.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Für den fünften Chemicals Executive M&amp;A Review wurden die weltweiten Transaktionen in der Chemieindustrie von 2001 bis Ende 2015 untersucht und Führungskräfte von Chemiekonzernen und Investmentbanken zu ihren Einschätzungen für 2016 befragt.</p>
<figure id="attachment_21295" aria-describedby="caption-attachment-21295" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/03/dr_joachimvonhoyningen_huene_300dpi.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-21295 size-medium" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/03/dr_joachimvonhoyningen_huene_300dpi-300x445.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/A.T. Kearney&quot;" width="300" height="445" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/03/dr_joachimvonhoyningen_huene_300dpi-300x445.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/03/dr_joachimvonhoyningen_huene_300dpi-101x150.jpg 101w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/03/dr_joachimvonhoyningen_huene_300dpi.jpg 620w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-21295" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/A.T. Kearney&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">2015 ist der Wert der M&amp;A-Transaktionen in der Chemieindustrie bereits zum vierten Mal in Folge gestiegen, zuletzt um 30 Prozent auf 110 Mrd. Dollar, wie die Studie zeigt. Ausschlaggebend für den Anstieg sind Mega-Deals wie Mercks Übernahme von Sigma Aldrich &#8211; mit 17 Mrd. Dollar die größte Transaktion seit 2009 &#8211; oder ChemChinas Akquisition von Pirelli in Höhe von 9 Mrd. Dollar.</p>
<p style="text-align: justify;">Kommt die angekündigte Fusion von DowChemical und DuPont und ChemChinas-Übernahme von Syngenta, die zusammen einen Wert von 173 Mrd. Dollar haben, wird sich das Volumen des vergangenen Jahres in 2016 verdoppeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei wird der Zusammenschluss von DowChemical und DuPont die Chemieindustrie auf Jahre beschäftigen, schätzt A.T. Kearney. Aus der Verschmelzung entsteht zunächst das weltweit größte Chemieunternehmen und schließlich sollen drei selbständige Einheiten hervorgehen, die sich auf Agrochemie, Kunststoffe und Spezialchemie konzentrieren. Die Fusion folgt dem weltweiten Trend zur Fokussierung auf das Kerngeschäft.</p>
<p style="text-align: justify;">Entsprechend sieht A.T. Kearney fünf Haupttreiber für die starke Deal-Aktivität: zunehmende Optimierung des Geschäftsportfolios, der steigende Druck durch aktivistische Investoren, die begrenzte Renditeerwartung aus organischem Wachstum, sowie die niedrigen Rohstoff- und Ölpreise.</p>
<p style="text-align: justify;">Den größten Zuwachs an M&amp;A-Aktivitäten prognostiziert A.T. Kearney in Nordamerika: Vom niedrigen Ölpreis profitieren vor allem die dort ansässigen Spezialchemie-Unternehmen. Die amerikanische Schiefergas-Revolution hat zu einer Schwemme an billigem Rohstoff geführt, so dass US-amerikanische Chemieunternehmen erhebliche Wettbewerbsvorteile gegenüber westeuropäischen Firmen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch im Schwellenland China wird die Anzahl an Fusionen und Akquisitionen voraussichtlich deutlich wachsen: &#8222;Chinas Einfluss auf dem weltweiten M&amp;A-Markt wird 2016 weiter zunehmen&#8220;, kommentiert von Hoyningen-Huene die Rolle Chinas bei der weltweiten Konsolidierung: &#8222;Erst Pirelli, dann KraussMaffai und nun Syngenta &#8211; diese Transaktionsserie von ChemChina verdeutlicht, mit welcher Entschiedenheit chinesische Unternehmen ihre strategischen Ziele verfolgen.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Und sie werde weiter fortgesetzt. Die Marktteilnehmer aus Schwellenländern seien auf der Suche nach kritischem Know-how und Wachstumsmöglichkeiten außerhalb ihrer Heimatmärkte. &#8222;Unterbewertete Ziele in reifen Märkten wie in Europa sind attraktive Übernahmeziele&#8220;, fügt er hinzu.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die heimische Chemie-Industrie eröffnen die Mega-Deals auch Chancen. Wettbewerbsbehörden werden darauf bestehen, dass Unternehmensteile mit Milliarden-Umsätzen veräußert werden, um Marktdominanz in allen Märkten zu vermeiden.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Diese Unternehmensteile können dann weniger spektakulär, aber durchaus profitabel das Kerngeschäft europäischer Unternehmen verstärken,&#8220; gibt von Hoyningen-Huene zu bedenken. &#8222;Ferner absorbiert die Integration von Mega-Deals viel Aufmerksamkeit. Wer sich ausschließlich weiterhin auf seine Kunden konzentriert, kann auf dem hart umkämpften Markt Anteile von Wettbewerbern gewinnen, die mit Integrationen beschäftigt sind.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<item>
		<title>Deutsche Banken müssen die Realwirtschaft stärker unterstützen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/deutsche-banken-muessen-die-realwirtschaft-staerker-unterstuetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Oct 2015 08:51:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[A.T. Kearney]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenvertreter]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland 2064]]></category>
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		<category><![CDATA[Realwirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutschen Kreditinstitute stecken tief in der Krise. Während Industrie-Unternehmen Wachstumsraten bis zu sechs Prozent pro Jahr erzielen, stagnieren die Geschäfte der Banken. Gleichzeitig erwarten Firmenkunden und Privatanleger eine stärkere Förderung durch die Finanzbranche.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/deutsche-banken-muessen-die-realwirtschaft-staerker-unterstuetzen/">Deutsche Banken müssen die Realwirtschaft stärker unterstützen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Düsseldorf &#8211; Neue Publikation der Reihe &#8222;Deutschland 2064 &#8211; Die Welt unserer Kinder&#8220; mit Beiträgen führender Bankenvertreter</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die deutschen Kreditinstitute stecken tief in der Krise. Während Industrie-Unternehmen Wachstumsraten bis zu sechs Prozent pro Jahr erzielen, stagnieren die Geschäfte der Banken. Gleichzeitig erwarten Firmenkunden und Privatanleger eine stärkere Förderung durch die Finanzbranche. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie &#8222;Wer wird unsere Zukunft finanzieren?&#8220; von A.T. Kearney. &#8222;Die Banken müssen zum Beispiel ihr internationales Geschäft ausweiten, damit sie wieder wachsen können&#8220;, sagt Andreas Pratz, Partner bei A.T. Kearney und Leiter der Financial Institutions Group für Deutschland, Österreich und die Schweiz.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Publikation ist Teil der Initiative &#8222;Deutschland 2064 &#8211; Die Welt unserer Kinder&#8220;, die A.T. Kearney im vergangenen Jahr gestartet hat. Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Unternehmensberatung in Deutschland untersuchen führende Experten, welche politischen, sozialen und ökonomischen Entwicklungen in den kommenden 50 Jahren zu erwarten sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Beiträge für die Studie zum Finanzsystem im Jahr 2064 lieferten Andreas Dombret, Mitglied im Vorstand der Deutschen Bundesbank, Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB), Valentin Stalf, CEO und Co-Founder von Number 26, Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender der Union Investment Gruppe, und Jan Rinnert, Vorsitzender der Geschäftsführung von Heraeus.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Ergebnis der Erhebung: Bei der Globalisierung liegen die Banken weit hinter der Industrie zurück. Die deutschen Großunternehmen und viele Mittelständler erzielten längst 40 bis 70 Prozent ihrer Umsätze im Ausland. Die Kreditinstitute machten ihre Geschäfte jedoch im Mittel nur zu rund einem Viertel jenseits der deutschen Grenzen. &#8222;Der Bedarf für eine begleitende Unterstützung bei der Globalisierung ist eindeutig da&#8220;, stellt Finanzexperte Achim Kaucic von A.T. Kearney fest.</p>
<p style="text-align: justify;">Infolge der globalen Finanzkrise werden die Banken heute wesentlich schärfer reguliert als zuvor. Daher wanderten riskante Geschäfte vielfach zu Schattenbanken wie Geldmarktfonds und Hedgefonds ab, so das Fazit der Studie. &#8222;Vom Schattenbankensystem können systemische Risiken ausgehen, die das gesamte Finanzsystem gefährden&#8220;, warnt Pratz. Diese Institute müssten daher global reguliert und überwacht werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Banken verlören für die Realwirtschaft immer mehr an Bedeutung, so die Unternehmensberater. Noch im Jahr 2000 finanzierten die deutschen Unternehmen ihre Investitionen zu rund 97 Prozent mit langfristigen Bankkrediten; Anleihen machten damals nur drei Prozent aus. Bis 2013 sei der Anteil von Unternehmensanleihen an der langfristigen Finanzierung jedoch auf 37 Prozent gestiegen. In absehbarer Zukunft könne dieser Anteil auf rund 50 Prozent ansteigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Zudem hat die Studie ergeben: Auch in der Digitalisierung besteht Nachholbedarf. &#8222;Weltweit geben Finanzdienstleister rund 485 Milliarden US-Dollar größtenteils für das upgraden alter IT-Systeme aus, anstatt in die Entwicklung neuer Produkte, Geschäftsmodelle und die Digitalisierung zu investieren,&#8220; so Kaucic. &#8222;Gleichzeitig gibt es neue Spieler im Markt, die durch viel Geld &#8211; von branchenfremden Unternehmen sowie durch Venture Capital oder Finanzinvestoren &#8211; mit mehr als 24 Milliarden US-Dollar unterstützt werden.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Auch Sparer und Privatkunden benötigen der Studie zufolge mehr Unterstützung durch die Banken. Millionen Bürgern drohe Altersarmut, wenn Staat und Finanzwirtschaft keine neuen Lösungen für die Altersvorsorge schafften. Große Teile des Finanzvermögens seien zinsarm angelegt.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Die Banken sollten Privatanlegern ein stärkeres Engagement in der Wirtschaft und damit an deren Wachstum schmackhaft machen&#8220;, empfiehlt Pratz. Als Alternative verweist der Finanzexperte auf das Beispiel Norwegen, das einen staatlichen Pensionsfonds aufgebaut hat. &#8222;Mit der Kompetenz der Finanzwirtschaft und der Fürsorgetradition des Staates könnte hier ein Erfolgsmodell für Deutschland geschaffen werden.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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