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	<title>3D-Druck</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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		<title>3D-Druck: Weltweiter Umsatz wächst bis 2018 auf über zwölf Milliarden US-Dollar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Nov 2015 11:33:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>München / Zürich - Der 3D-Druck hat die Experimentierphase verlassen und wird zum boomenden Geschäft. Im kommenden Jahr werden die Umsätze weltweit um rund 30 Prozent auf mehr als sieben Milliarden US-Dollar steigen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/3d-druck-weltweiter-umsatz-waechst-bis-2018-auf-ueber-zwoelf-milliarden-us-dollar/">3D-Druck: Weltweiter Umsatz wächst bis 2018 auf über zwölf Milliarden US-Dollar</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_17987" aria-describedby="caption-attachment-17987" style="width: 276px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/bain_3d_druck_infografikl.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-17987" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/bain_3d_druck_infografikl-276x1024.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Bain &amp; Company&quot;" width="276" height="1024" /></a><figcaption id="caption-attachment-17987" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Bain &amp; Company&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>München / Zürich</strong> &#8211; Der 3D-Druck hat die Experimentierphase verlassen und wird zum boomenden Geschäft. Im kommenden Jahr werden die Umsätze weltweit um rund 30 Prozent auf mehr als sieben Milliarden US-Dollar steigen. Bis 2018 wird ein Anstieg der Erlöse um weitere gut 30 Prozent erwartet &#8211; auf dann 12,5 Milliarden US-Dollar. Das zeigt die aktuelle Studie &#8222;Five questions to shape a winning 3D printing strategy&#8220; der internationalen Managementberatung Bain &amp; Company.</p>
<p style="text-align: justify;">Am 3D-Druck scheint kein Vorbeikommen mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die revolutionäre Technologie jedoch bestmöglich einzusetzen, müssen sich Unternehmen mit fünf strategischen Fragen befassen:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Wie groß ist der tatsächliche Bedarf?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Bandbreite des Einsatzes von 3D-Druck ist enorm. Manche Unternehmen bauen mittels dieser Technologie Prototypen für sehr spezielle Komponenten. Der Sportwagenhersteller Ferrari etwa nutzt den 3D-Druck für die Herstellung besonderer Modellteile oder für Komponententests in Windkanälen und Montagekomponenten für Formel-1-Rennwagen. Andere Firmen bauen die Technologie dagegen in die gesamte Wertschöpfungskette ein &#8211; vom Design bis hin zum After Sales.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu zählt Flugzeughersteller Airbus. &#8222;Je detaillierter Unternehmen von Anfang an planen, in welchem Umfang sie 3D-Druck einsetzen wollen, desto klarer sind die daraus folgenden strategischen Schritte&#8220;, betont Michael Schertler, Partner und Industrieexperte bei Bain &amp; Company. Die Studie zeigt, dass Firmen mit großen Ambitionen beim 3D-Druck tendenziell kleine Produktionsvolumina und anspruchsvolle Time-to-Market-Anforderungen haben, ihre Produkte sehr komplex und die Ansprüche der Kunden hoch sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Wie sieht der ideale Integrationsprozess aus?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt drei Wege für Industrieunternehmen, den 3D-Druck zu implementieren. Bei einigen der von Bain untersuchten Beispiele fällt der Startschuss bereits in der Konstruktionsphase.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies führt zwar zunächst zu längeren Entwicklungszeiten, ermöglicht aber gleichzeitig einen strukturierten und zuverlässigen Prozess des Voneinander-Lernens. Die zum General Electric-Konzern gehörende Avio Aero hat Ende 2013 ihr erstes 3D-Druckwerk eröffnet. Vorangegangen waren etliche Jahre der Forschung.</p>
<p style="text-align: justify;">Andere Unternehmen haben die 3D-Drucktechnologie direkt in ihre Produktion integriert &#8211; hier mit den Schwerpunkten Fertigung und Mitarbeiterqualifizierung. MBDA, Hersteller von Lenkflugkörpersystemen, gehört dazu.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Vorgehen beschleunigt den Einsatz des 3D-Drucks in der Produktion und involviert von Anfang an unterschiedliche Abteilungen. Allerdings bleibt die Verwendung der Technologie suboptimal, da sie durch die Zwänge der traditionellen Fertigungsprozesse limitiert ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Schließlich gibt es Unternehmen wie BMW, Ducati und Logitech, die den 3D-Druck zur Fertigung von Prototypen einführen. &#8222;Hier hat sich die Technologie als überlegen bei Kosten und Schnelligkeit erwiesen&#8220;, so Produktionsexperte Schertler. Der Bau von Prototypen mittels 3D-Drucktechnik ist häufig eine gute Ausgangsbasis für die Ausweitung der Produktion auf die Endkunden oder für das Produkt-Redesign.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3. Welche Umsetzungsgeschwindigkeit ist richtig?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Für einige Firmen kann es sinnvoll sein, Schritt für Schritt Erfahrungen mit 3D-Druck zu sammeln und daraus zu lernen. Dieses Vorgehen dauert zwar länger, erfolgt aber angepasst an den Betriebsrhythmus und minimiert somit Störungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine schnellere Implementierung bietet sich für Unternehmen an, die konkrete Möglichkeiten für den Einsatz von 3D-Druck identifiziert haben und die Installation von Fertigungskapazitäten oder Patent- und Lizenzverfahren beschleunigen wollen. In diesen Fällen empfehlen sich vorübergehende Partnerschaften mit Anlagenherstellern und Service-Providern oder auch gezielte Neueinstellungen von 3D-Druckspezialisten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4. Wie stark soll 3D-Drucktechnologie integriert werden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Industrieunternehmen mit langjähriger Erfahrung im 3D-Druck integrieren diese Aktivitäten in die Wertschöpfungskette, um so Wettbewerbsvorteile zum Beispiel bei der Materialentwicklung zu erzielen. Das erfordert jedoch hohe Investitionen und die Veränderung eingespielter Prozesse.</p>
<p style="text-align: justify;">Gleichzeitig müssen auf jeder Wertschöpfungsstufe Qualitäts- und dementsprechende Kontrollmechanismen etabliert werden, um nachsteuern zu können. Grundsätzlich gilt, dass je tiefer die Integration von 3D-Druck in den traditionellen Fertigungsprozess geht, desto höher sind Risiko und Initialisierungskosten und desto länger dauert die Implementierung.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie auch immer sich ein Unternehmen entscheidet: 3D-Druck wirkt sich in jedem Fall auf die Lieferkette aus, da die Technologie Entscheidungen beeinflusst, ob Produkte zugekauft oder selbst hergestellt werden. &#8222;Deshalb müssen die Folgen für die wichtigsten Lieferanten gut geprüft werden&#8220;, sagt Schertler.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>5. Wie verändert sich die Organisationsstruktur?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Integration von 3D-Drucktechnologie führt zu Veränderungen in der Unternehmensorganisation. Wie weit diese reichen, hängt davon ab, an welcher Stelle in der Wertschöpfungskette 3D-Druck eingesetzt wird und wie tief die Integration geht. Möglich ist, dass Verantwortlichkeiten wechseln, aber sich auch ganze Abteilungen vergrößern oder verkleinern.</p>
<p style="text-align: justify;">Typischerweise verschiebt die Einführung der 3D-Drucktechnologie den Schwerpunkt &#8211; weg vom Betrieb der Produktionsanlage und dem Supply Chain Management hin zu Engineering und Produktionsplanung. 3D-Druck ist eine kapitalintensive Technologie, die Kapazitäten im Betrieb der Produktionsanlage, im Rohstoffmanagement und in der Nachbearbeitung freisetzt. Gleichzeitig ist mehr Augenmerk auf Maschinenauslastung und -leistung zu legen.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Unternehmen, die eine 3D-Druckstrategie entlang der skizzierten Fragen haben und ihre Organisationsstrukturen sowie Fähigkeiten rechtzeitig anpassen, werden jahrelang einen echten Wettbewerbsvorsprung haben&#8220;, erklärt Bain-Experte Schertler.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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