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	<title>Rentenbank</title>
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	<title>Rentenbank</title>
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		<title>Nachfrage nach Rentenbank-Förderkrediten nahezu auf Rekordniveau</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/nachfrage-nach-rentenbank-foerderkrediten-nahezu-auf-rekordniveau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2017 08:41:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Frankfurt am Main - Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main berichtet von einer anhaltend starken Nachfrage nach ihren Förderdarlehen. Das gesamte Neugeschäft mit Programmkrediten erreichte 2016 mit 7,7 Mrd. Euro fast wieder das Rekordniveau des Vorjahres (7,8 Mrd. Euro). Dabei legte die Finanzierung von Windkraftanlagen im ländlichen Raum besonders stark zu.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Frankfurt am Main</strong> &#8211; Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main berichtet von einer anhaltend starken Nachfrage nach ihren Förderdarlehen. Das gesamte Neugeschäft mit Programmkrediten erreichte 2016 mit 7,7 Mrd. Euro fast wieder das Rekordniveau des Vorjahres (7,8 Mrd. Euro). Dabei legte die Finanzierung von Windkraftanlagen im ländlichen Raum besonders stark zu. Die angespannte wirtschaftliche Lage vieler landwirtschaftlicher Betriebe dämpfte hingegen das Neugeschäft in der Fördersparte &#8222;Landwirtschaft&#8220;.</p>
<figure id="attachment_23727" aria-describedby="caption-attachment-23727" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23727" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/rentenbank_schriftzug.jpg" alt="" width="620" height="506" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/rentenbank_schriftzug.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/rentenbank_schriftzug-150x122.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/02/rentenbank_schriftzug-300x245.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-23727" class="wp-caption-text">Quelle: &#8222;obs/Landwirtschaftliche Rentenbank&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Unsere zinsgünstigen Programmkredite decken ein außerordentlich breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten ab. 2016 waren wir Wachstumsmotor und Krisenhelfer zugleich: Während wir den Boom erneuerbarer Energien auf dem Land mit unseren Programmkrediten unterstützen konnten, war es in der Landwirtschaft vor allem in der ersten Jahreshälfte unser Liquiditätssicherungsprogramm, das vielen Betrieben half, die Preiskrisen und ihre wirtschaftlichen Folgen zu überstehen&#8220;, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Darlehen für erneuerbare Energien und für die Agrar- und Ernährungswirtschaft deutlich stärker gefragt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Neugeschäft in der Fördersparte &#8222;Erneuerbare Energien&#8220; zog 2016 kräftig um rund 27 % auf 1,9 Mrd. Euro (2015: 1,5 Mrd. Euro) an. Dabei erhöhte sich die Nachfrage nach Finanzierungen für Windkraftanlagen besonders deutlich um rund 37 % auf 1,5 Mrd. Euro.</p>
<p style="text-align: justify;">In ihrer Fördersparte &#8222;Agrar- und Ernährungswirtschaft&#8220; verzeichnete die Förderbank 2016 ebenfalls ein hohes Wachstum. Das Neugeschäft stieg um ein Fünftel auf 954,4 Mio. Euro (793,5 Mio. Euro), da der Finanzierungsbedarf für Gebäude und Betriebsmittel erheblich zunahm.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Preiskrise dämpft Kreditnachfrage in der Landwirtschaft</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Neugeschäft in der Fördersparte &#8222;Landwirtschaft&#8220; war dagegen rückläufig. Mit 2,4 Mrd. Euro lag es um fast 25 % unter dem Vorjahreswert (3,2 Mrd. Euro). Ursache hierfür war die angespannte wirtschaftliche Situation vieler landwirtschaftlicher Betriebe, die unter niedrigen Preisen für Milch, Fleisch und andere Agrarprodukte zu leiden hatten. Allerdings entspannte sich die Situation in der zweiten Jahreshälfte zusehends, so dass auch die Nachfrage nach Liquiditätssicherungsdarlehen der Rentenbank von 345,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 108,0 Mio. Euro zurückging.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Förderdividende gestiegen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zur Verbilligung ihrer Programmkredite setzte die Förderbank des Bundes für die Agrarwirtschaft und die ländliche Entwicklung 66,4 Mio. Euro ein. Hinzu kamen 3,0 Mio. Euro Zuschüsse zum Programm &#8222;Forschung für Innovationen in der Agrarwirtschaft&#8220;. Einschließlich des zur Ausschüttung vorgesehenen Bilanzgewinns in Höhe von 14,8 Mio. Euro, den die Rentenbank ebenfalls vollständig für Förderzwecke verwendet, summierten sich die bereitgestellten Erträge (&#8222;Förderdividende&#8220;) auf 84,2 Mio. Euro (82,9 Mio. Euro).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Emissionsgeschäft: EMTN-Programm wichtigstes Refinanzierungsinstrument</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Geschäftsjahr 2016 nahm die Rentenbank an den nationalen und internationalen Finanzmärkten 12,7 Mrd. Euro (13,0 Mrd. Euro) an mittel- und langfristigen Kapitalmarktmitteln auf und erreichte damit fast den Rekordwert des Vorjahres. Der Anteil ausländischer Investoren lag bei 82 % (93 %). Bei Geschäftsbanken platzierte die Förderbank 47 % (46 %) ihres Emissionsvolumens und weitere 32 % (35 %) bei Zentralbanken. Wichtigstes mittel- und langfristiges Refinanzierungsinstrument blieb das Euro-Medium-Term-Note-Programm (EMTN-Programm). Mit 9,0 Mrd. Euro (7,3 Mrd. Euro) lag sein Anteil bei über 70 % am gesamten Emissionsvolumen. Daneben platzierte die Bank zwei Globalanleihen in US-Dollar im Gegenwert von insgesamt 2,8 Mrd. Euro (3,0 Mrd. Euro).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Betriebsergebnis gestiegen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das vorläufige Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung (HGB) stieg gegenüber dem Vorjahr um 9 % auf 254,4 Mio. Euro (233,5 Mio. Euro). Der Vorjahreswert wurde um den Einmaleffekt einer erfolgswirksamen Sonderausschüttung der Tochtergesellschaft LRB in Höhe von 49,8 Mio. Euro bereinigt. Nach Risikovorsorge und Bewertung sowie der vorgesehenen Rücklagendotierung rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2016 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 59,0 Mio. Euro (57,0 Mio. Euro).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bilanzsumme gestiegen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach ersten Berechnungen betrug die Bilanzsumme (HGB) am Jahresultimo 2016 86,3 Mrd. Euro (83,9 Mrd. Euro). Die Forderungen an Kreditinstitute stiegen auf 57,8 Mrd. Euro (55,7 Mrd. Euro). Dagegen ging der Wertpapierbestand auf 17,8 Mrd. Euro (18,3 Mrd. Euro) zurück. Auf der Passivseite der Bilanz stiegen die verbrieften Verbindlichkeiten auf 70,0 Mrd. Euro (67,3 Mrd. Euro). Die Eigenmittel erhöhten sich auf 4,9 Mrd. Euro (4,7 Mrd. Euro).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kapitalquoten erhöht</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Kapitalquoten auf Basis der EU-Bankenverordnung (CRR) haben sich 2016 im Jahresvergleich weiter erhöht. Die harte Kernkapitalquote betrug 23,2 % (20,2 %) und die Gesamtkapitalquote 25,7 % (23,2 %).</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<item>
		<title>Ländliche Räume oft stärker als ihr Ruf: Rentenbank veröffentlicht &#8222;Agrar Spezial&#8220; zur ländlichen Entwicklung in Deutschland</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/laendliche-raeume-oft-staerker-als-ihr-ruf-rentenbank-veroeffentlicht-agrar-spezial-zur-laendlichen-entwicklung-in-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2016 07:58:20 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Frankfurt am Main - Etwa 90 % der Fläche Deutschlands sind ländlich geprägt. Dabei unterscheiden sich die Regionen erheblich: Das Spektrum reicht von überaus prosperierenden Wirtschaftsräumen über eher agrarisch geprägte Gebiete mit hohem Freizeitwert bis hin zu ökonomisch sehr schwachen Regionen, die unter Bevölkerungsrückgang und Überalterung leiden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/laendliche-raeume-oft-staerker-als-ihr-ruf-rentenbank-veroeffentlicht-agrar-spezial-zur-laendlichen-entwicklung-in-deutschland/">Ländliche Räume oft stärker als ihr Ruf: Rentenbank veröffentlicht &#8222;Agrar Spezial&#8220; zur ländlichen Entwicklung in Deutschland</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Frankfurt am Main</strong> &#8211; Etwa 90 % der Fläche Deutschlands sind ländlich geprägt. Dabei unterscheiden sich die Regionen erheblich: Das Spektrum reicht von überaus prosperierenden Wirtschaftsräumen über eher agrarisch geprägte Gebiete mit hohem Freizeitwert bis hin zu ökonomisch sehr schwachen Regionen, die unter Bevölkerungsrückgang und Überalterung leiden.</p>
<p style="text-align: justify;">In ihrer jährlich erscheinenden Publikation &#8222;Agrar Spezial&#8220; zeichnet die Landwirtschaftliche Rentenbank 2016 ein differenziertes Bild der ländlichen Räume in Deutschland &#8211; und benennt Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Vielfalt ländlicher Räume ergeben. Dafür analysierte das Research-Team der Förderbank vor allem den Arbeitsmarkt, die Daseinsvorsorge und den Ausbau von Breitbandinternet auf dem Land.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Deutlich wird vor allem, dass die ländlichen Räume oft unterschätzt werden. Klischees von schrumpfenden und überalterten Landstrichen treffen auf die allermeisten Regionen gar nicht zu. Und selbst dort, wo es große Herausforderungen gibt, gibt es auch große Chancen. Als Förderbank für die Agrarwirtschaft und die ländliche Entwicklung wollen wir dazu beitragen, dass diese Chancen erkannt und auch genutzt werden&#8220;, sagte Vorstandssprecher Horst Reinhardt bei der Bilanzpressekonferenz der Rentenbank. So biete beispielsweise die Digitalisierung die Möglichkeit, die Infrastruktur auch in dünn besiedelten Regionen effizienter zu nutzen und größere Distanzen einfacher zu überwinden &#8211; sofern der Breitbandausbau, für den sich auch die Rentenbank engagiert, erfolgreich vorangetrieben werde.</p>
<figure id="attachment_22407" aria-describedby="caption-attachment-22407" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-22407" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/agrarspezial.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Landwirtschaftliche Rentenbank&quot;" width="620" height="431" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/agrarspezial.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/agrarspezial-150x104.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/agrarspezial-300x209.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/agrarspezial-110x75.jpg 110w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-22407" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Landwirtschaftliche Rentenbank&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Wir sollten uns davor hüten, ungünstige Entwicklungen einfach nur linear in die Zukunft fortzuschreiben&#8220;, mahnte Reinhardt auch mit Blick auf Medien und Öffentlichkeit. Denn mit dieser einfachen Denkweise erzeuge man nicht selten eine sich selbst erfüllende Prophezeiung, die positive Ansätze im Keim ersticke und das so wichtige bürgerschaftliche Engagement lähme. &#8222;Es gibt unzählige Beispiele für Regionen, denen noch vor Jahren eine ungünstige Entwicklung vorausgesagt wurde, die es aber dennoch geschafft haben, mit Engagement und Kreativität ganz neue Entwicklungen anzustoßen&#8220;, so Reinhardt weiter.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Regionen und die Herausforderungen sehr verschieden seien, gebe es für die Förderung des ländlichen Raums aber kein Patentrezept. Ein wichtiger Indikator für erfolgversprechende Entwicklungen sei allerdings das Engagement der Bürger vor Ort. &#8222;Wo sich die Menschen selbst für ihre Region engagieren, ist die Chance hoch, dass eine gezielte Unterstützung dieses Engagements nicht im Sande verläuft, sondern positive Entwicklungen verstärkt.&#8220; Eine effiziente Förderung könne dazu beitragen, die hohe Lebensqualität auf dem Land zu erhalten und die wirtschaftliche und demografische Entwicklung positiv zu beeinflussen. &#8222;Die Förderung des ländlichen Raums ist eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe, weil der ländliche Raum in unserer arbeitsteiligen Wirtschaft und Gesellschaft wichtige Funktionen gerade auch für die Ballungsräume erfüllt und auch weiterhin erfüllen können muss&#8220;, so Reinhardt abschließend.</p>
<p style="text-align: justify;">Das &#8222;Agrar Spezial&#8220; zum Thema &#8222;Ländliche Entwicklung erfolgreich gestalten&#8220; ist Teil des Geschäftsberichts 2015 der Rentenbank. Dieser kann unter www.rentenbank.de heruntergeladen oder kostenlos bestellt werden. Dort ist auch das &#8222;Agrar Spezial&#8220; als PDF verfügbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<item>
		<title>Geschäftsjahr 2015: Förderkredite der Rentenbank auf Rekordniveau</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/geschaeftsjahr-2015-foerderkredite-der-rentenbank-auf-rekordniveau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Apr 2016 12:33:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Frankfurt am Main - Der Vorstand der Landwirtschaftlichen Rentenbank in Frankfurt am Main zeigte sich anlässlich der Bilanzpressekonferenz der Förderbank für die Agrarwirtschaft mit dem Jahresabschluss 2015 zufrieden. "Mit Programmkrediten über 7,8 Mrd. Euro haben wir beim Neugeschäft einen Förderrekord erreicht. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/geschaeftsjahr-2015-foerderkredite-der-rentenbank-auf-rekordniveau/">Geschäftsjahr 2015: Förderkredite der Rentenbank auf Rekordniveau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Frankfurt am Main</strong> &#8211; Der Vorstand der Landwirtschaftlichen Rentenbank in Frankfurt am Main zeigte sich anlässlich der Bilanzpressekonferenz der Förderbank für die Agrarwirtschaft mit dem Jahresabschluss 2015 zufrieden. &#8222;Mit Programmkrediten über 7,8 Mrd. Euro haben wir beim Neugeschäft einen Förderrekord erreicht. Der Anstieg geht auch auf unser Liquiditätssicherungsprogramm für Betriebe in Schwierigkeiten zurück. Das zeigt, wie groß der Bedarf an Förderkrediten gerade in der jetzigen Situation angespannter Agrarmärkte ist&#8220;, so Horst Reinhardt, Vorstandssprecher der Rentenbank.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch im laufenden Jahr 2016 zeichnet sich eine Fortsetzung der erfolgreichen Geschäftstätigkeit ab. Im ersten Quartal lag das Neugeschäft bei Programmkrediten mit 1,5 Mrd. Euro nur leicht (-1,2 %) unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Im Emissionsgeschäft konnte die Rentenbank mit 5,4 Mrd. Euro in den ersten drei Monaten schon fast die Hälfte ihres geplanten Mittelbedarfs für 2016 decken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Programmkredite 2015: Darlehen zur Liquiditätssicherung stark nachgefragt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Förderkreditvergabe der Rentenbank 2015 spiegelte die gespaltene wirtschaftliche Lage in der deutschen Agrarwirtschaft wider. Neben den stark nachgefragten Programmkrediten für Investitionszwecke stieg auch der Bedarf an Liquiditätssicherungsdarlehen in der Landwirtschaft. Dafür stellte die Rentenbank 345,2 Mio. Euro (2014: 4,9 Mio. Euro) bereit. Als Folge erhöhte sich die Kreditnachfrage in der Fördersparte &#8222;Landwirtschaft&#8220;. Das Neugeschäft in den Fördersparten &#8222;Ländliche Entwicklung&#8220; sowie &#8222;Agrar- und Ernährungswirtschaft&#8220; stieg ebenfalls an. Rückläufig waren dagegen die Darlehenszusagen in der Fördersparte &#8222;Erneuerbare Energien&#8220;. Mit insgesamt 7,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 6,9 Mrd. Euro) übertraf die Rentenbank beim Neugeschäft mit ihren zinsgünstigen Programmkrediten das Vorjahresniveau um 13,8 %.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Fördersparte &#8222;Landwirtschaft&#8220; finanziert die Rentenbank schwerpunktmäßig klassische landwirtschaftliche Investitionen. Dafür sagte die Bank insgesamt 3,2 Mrd. Euro (2,7 Mrd. Euro) zu. Davon entfielen 1,4 Mrd. Euro (1,1 Mrd. Euro) auf Programmkredite zu besonders günstigen Konditionen, die u. a. von Junglandwirten in Anspruch genommen werden können. Für Gebäude, insbesondere Stallbauten, stellte die Bank 1,1 Mrd. Euro (1,3 Mrd. Euro) bereit, für Flächenkäufe 772,7 Mio. Euro (625,1 Mio. Euro) und für Maschineninvestitionen 630,0 Mio. Euro (634,6 Mio. Euro).</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus fördert die Rentenbank auch die ländliche Entwicklung, hauptsächlich durch die Finanzierung von kommunalen Infrastrukturmaßnahmen. Insgesamt sagte die Bank dafür 2,3 Mrd. Euro (1,6 Mrd. Euro) über ihre Programme &#8222;Räumliche Strukturmaßnahmen&#8220;, &#8222;Leben auf dem Land&#8220; und im Rahmen von Globalrefinanzierungsvereinbarungen mit den Förderbanken der Bundesländer zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Förderfinanzierungen der Rentenbank für Investitionen in erneuerbare Energien sanken auf 1,5 Mrd. Euro (2,0 Mrd. Euro). Dies war eine Folge der Änderungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2014. Schwerpunkt in dieser Sparte blieb die Finanzierung von Windkraftanlagen &#8211; trotz eines Rückgangs auf 1,1 Mrd. Euro (1,4 Mrd. Euro). Darin sind Zusagen in Höhe von 0,5 Mrd. Euro (0,8 Mrd. Euro) für &#8222;Bürger- und Bauernwindparks&#8220; enthalten.</p>
<figure id="attachment_22371" aria-describedby="caption-attachment-22371" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-22371" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/vorstandrentenbank.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Landwirtschaftliche Rentenbank/Bernd Euring&quot;" width="620" height="413" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/vorstandrentenbank.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/vorstandrentenbank-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/vorstandrentenbank-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-22371" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Landwirtschaftliche Rentenbank/Bernd Euring&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Emissionsgeschäft 2015: Banken unverändert wichtigste Investorengruppe</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank im Berichtsjahr mittel- und langfristige Kapitalmarktmittel in Höhe von 13,0 Mrd. Euro (10,9 Mrd. Euro) an den in- und ausländischen Kapitalmärkten auf. 46 % (48 %) des Mittelaufkommens entfielen auf Banken, weil für sie Emissionen der Rentenbank wegen ihrer bankaufsichtsrechtlichen Nullgewichtung besonders attraktiv sind. Daneben spielten Zentralbanken und andere offizielle Stellen erneut eine bedeutende Rolle bei der Refinanzierung der Bank. Ihr Anteil lag mit 35 % leicht über dem Vorjahreswert (31 %).</p>
<p style="text-align: justify;">Der US-Dollar blieb mit einem Anteil von 50 % (41 %) wichtigste Emissionswährung, während der Euro 22 % (27 %) zum Mittelaufkommen beitrug. Den dritten Rang nahm mit 17 % (14 %) erneut der Australische Dollar (AUD) ein. Die Rentenbank war im &#8222;Kangaroo&#8220;-Markt mit einem ausstehenden Volumen von 13,3 Mrd. AUD am Jahresende die drittgrößte ausländische Emittentin.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anteil der Programmkredite in der Bilanz weiter gestiegen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Bilanzsumme (HGB) stieg 2015 um 4,7 % auf 83,9 Mrd. Euro (80,1 Mrd. Euro). Da die Rentenbank ihre Kredite grundsätzlich wettbewerbsneutral über andere Banken vergibt, fallen auf der Aktivseite der Bilanz die Forderungen an Kreditinstitute mit 55,7 Mrd. Euro (51,5 Mrd. Euro) bzw. einem Anteil von 66,4 % (64,3 %) besonders stark ins Gewicht. Der Anteil der Programmkredite in der Bilanz nahm weiter zu, da das Neugeschäft die Fälligkeiten überstieg. Die Programmkredite valutierten am Jahresende 2015 mit 40,1 Mrd. Euro (36,9 Mrd. Euro).</p>
<p style="text-align: justify;">Das verbriefte Fördergeschäft, das in der Bilanz in der Position &#8222;Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere&#8220; enthalten ist, betrug 16,6 Mrd. Euro (19,0 Mrd. Euro). Der Wertpapierbestand lag am Jahresende 2015 insgesamt bei 18,3 Mrd. Euro (20,2 Mrd. Euro).</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Passivseite der Bilanz bilden die verbrieften Verbindlichkeiten mit 67,3 Mrd. Euro (65,8 Mrd. Euro) den größten Einzelposten. Darin sind Medium Term Notes in Höhe von 50,0 Mrd. Euro (47,3 Mrd. Euro) enthalten, 13,9 Mrd. Euro (12,7 Mrd. Euro) an Globalanleihen und 3,4 Mrd. Euro (5,7 Mrd. Euro) an Euro Commercial Papers.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Eigenmittel (HGB) wuchsen in der Bilanz 2015 auf 4,7 Mrd. Euro (4,3 Mrd. Euro). Davon entfielen 2,9 Mrd. Euro (2,6 Mrd. Euro) auf den Fonds für allgemeine Bankrisiken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Betriebsergebnis durch Einmaleffekt deutlich gestiegen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung (HGB) erreichte 2015 283,3 Mio. Euro (242,7 Mio. Euro) und lag damit, bedingt durch einen Einmaleffekt, deutlich über dem Vorjahresniveau. Der Anstieg resultierte aus einer konzerninternen Sonderausschüttung in Höhe von 49,8 Mio. Euro. Ohne diese Sonderausschüttung hätte das Betriebsergebnis mit 233,5 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahresniveau gelegen. Nach Risikovorsorge und Bewertung stieg der Jahresüberschuss auf 57,0 Mio. Euro (55,0 Mio. Euro). Den nach Dotierung der Rücklagen verbleibenden Bilanzgewinn von 14,3 Mio. Euro (13,8 Mio. Euro) verwendet die Rentenbank ebenfalls für Förderzwecke. Er wird je zur Hälfte dem Zweckvermögen und dem Förderungsfonds zugeführt.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Verbilligung ihrer Programmkredite setzte die Förderbank 2015 63,6 Mio. Euro (73,9 Mio. Euro) zu Lasten ihres Zinsergebnisses ein. Außerdem stellte die Bank 3,0 Mio. Euro (3,0 Mio. Euro) für Zuschüsse zum Programm &#8222;Forschung für Innovationen in der Agrarwirtschaft&#8220; zur Verfügung und erhöhte das Stiftungskapital der Edmund Rehwinkel-Stiftung um 2,0 Mio. Euro auf 17,0 Mio. Euro.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt summierten sich die für Förderzwecke bereitgestellten Erträge der Bank (Förderdividende) auf 82,9 Mio. Euro (90,7 Mio. Euro).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>IFRS-Abschluss: Operatives Ergebnis leicht gesunken</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das operative Ergebnis des Geschäftsjahres 2015 nach IFRS sank gegenüber dem Vorjahr leicht auf 238,2 Mio. Euro (243,9 Mio. Euro), da die Aufwendungen insgesamt stärker zunahmen als die Erträge: Die Verwaltungsaufwendungen stiegen um 5,7 Mio. Euro und die Aufwendungen für Risikovorsorge/Förderbeitrag um 3,3 Mio. Euro, während der Zinsüberschuss lediglich um 6,2 Mio. Euro anstieg.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Konzerngesamtergebnis lag am Jahresende mit 392,3 Mio. Euro (126,4 Mio. Euro) deutlich über dem Vorjahreswert. Neben dem operativen Ergebnis wird das Konzerngesamtergebnis im Wesentlichen durch positive Effekte aus der Bewertung von Finanzinstrumenten in Höhe von 148,4 Mio. Euro (2014: negative Bewertungseffekte 91,0 Mio. Euro) beeinflusst. Die Bewertungseffekte setzten sich aus dem Fair Value- und Hedge-Ergebnis und der Veränderung der Neubewertungsrücklage für Available for Sale-Instrumente zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Fair Value- und Hedge-Ergebnis ist insbesondere durch Bewertungsgewinne aus dem Anstieg der Credit-Spreads bei den eigenen Emissionen und durch positive Bewertungsrückflüsse aus in Vorjahren gebuchten Bewertungsverlusten um 204,9 Mio. Euro gestiegen (2014: um 183,5 Mio. Euro gesunken). Der Bestand der Neubewertungsrücklage für Available for Sale-Instrumente ist durch gestiegene Credit-Spreads für die im Bestand befindlichen Wertpapiere von 163,3 Mio. Euro auf 106,8 Mio. Euro um 56,5 Mio. Euro gefallen (2014: um 92,5 Mio. Euro gestiegen).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kapitalquoten verbessert</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Kapitalquoten der Bank haben sich auf Jahressicht verbessert. Ende 2015 lag die harte Kernkapitalquote bei 20,2 % (16,4 %) und die Gesamtkapitalquote bei 23,2 % (19,3 %).</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/geschaeftsjahr-2015-foerderkredite-der-rentenbank-auf-rekordniveau/">Geschäftsjahr 2015: Förderkredite der Rentenbank auf Rekordniveau</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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		<title>Rentenbank Geschäftsjahr 2015: Rekordnachfrage nach Förderdarlehen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/rentenbank-geschaeftsjahr-2015-rekordnachfrage-nach-foerderdarlehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Jan 2016 13:26:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Topthema]]></category>
		<category><![CDATA[Emissionsgeschäft]]></category>
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		<category><![CDATA[Rentenbank]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frankfurt am Main - Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main berichtet nach vorläufigen Zahlen von einer stark gestiegenen Nachfrage nach ihren Förderdarlehen. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage in der Agrarwirtschaft erhöhte sich das Neugeschäft mit zinsgünstigen Programmkrediten 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 % auf ein neues Rekordvolumen von 7,8 Mrd. Euro.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Frankfurt am Main</strong> &#8211; Die Landwirtschaftliche Rentenbank in Frankfurt am Main berichtet nach vorläufigen Zahlen von einer stark gestiegenen Nachfrage nach ihren Förderdarlehen. Trotz der angespannten wirtschaftlichen Lage in der Agrarwirtschaft erhöhte sich das Neugeschäft mit zinsgünstigen Programmkrediten 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 13,8 % auf ein neues Rekordvolumen von 7,8 Mrd. Euro.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings stieg auch der Bedarf an Darlehen zur Liquiditätssicherung landwirtschaftlicher Betriebe. Mit 345,2 Mio. Euro stellte die Bank dafür 2015 erstmals seit fünf Jahren wieder einen dreistelligen Millionenbetrag bereit. Das gesamte Förderneugeschäft, das auch allgemeine Förderkredite und das verbriefte Fördergeschäft umfasst, erhöhte sich um 20,6 % auf 13,6 Mrd. Euro. &#8222;Unser Neugeschäft spiegelt die gespaltene wirtschaftliche Lage in der Agrarwirtschaft wider.</p>
<p style="text-align: justify;">Einerseits gibt es viele wettbewerbsfähige Betriebe, die nach wie vor investieren. Andererseits zeigt die große Nachfrage nach Liquiditätshilfen, dass eine wachsende Zahl von Betrieben unter Druck steht. Ein Grund dafür sind die im vergangenen Jahr stark gefallenen Agrarpreise&#8220;, so Horst Reinhardt, Sprecher des Vorstands der Rentenbank.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur Verbilligung ihrer Programmkredite setzte die Förderbank für die Agrarwirtschaft im Jahr 2015 eigene Erträge in Höhe von 63,6 Mio. Euro ein. Hinzu kamen 3,0 Mio. Euro Zuschüsse zum Programm &#8222;Forschung für Innovationen in der Agrarwirtschaft&#8220; und eine Aufstockung des Stiftungskapitals der Edmund Rehwinkel-Stiftung um 2,0 Mio. Euro. Einschließlich des zur Ausschüttung vorgesehenen Bilanzgewinns in Höhe von 14,3 Mio. Euro, den die Rentenbank ebenfalls für Förderzwecke verwendet, summierten sich die für Förderzwecke bereitgestellten Erträge (Förderdividende) 2015 auf 82,9 Mio. Euro (2014: 90,7 Mio. Euro).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Finanzierungen für Flächenkäufe deutlich gestiegen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In der Fördersparte &#8222;Landwirtschaft&#8220; vergab die Rentenbank Kredite in Höhe von 3,2 Mrd. Euro, 16,5 % mehr als im Vorjahr. Zu dem Anstieg trugen insbesondere das um 23,6 % auf 0,8 Mrd. Euro gestiegene Neugeschäft bei Flächenkäufen sowie die Darlehen zur Liquiditätssicherung bei. Die Nachfrage nach Finanzierungen von Gebäuden, insbesondere von Milchvieh- und Schweineställen, ging dagegen um 11,8 % auf 1,1 Mrd. Euro zurück.</p>
<p style="text-align: justify;">Deutlich stärker nachgefragt als im Vorjahr waren die Kredite der Rentenbank auch in den Fördersparten &#8222;Ländliche Entwicklung&#8220; (+47,5 % auf 2,3 Mrd. Euro) sowie &#8222;Agrar- und Ernährungswirtschaft&#8220; (+45,7 % auf 0,8 Mrd. Euro). Rückläufig war hingegen die Darlehensnachfrage in der Sparte &#8222;Erneuerbare Energien&#8220;, in der das Neugeschäft um 24,6 % auf 1,5 Mrd. Euro zurückging. Grund dafür waren insbesondere die veränderten Rahmenbedingungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).</p>
<p style="text-align: justify;">Das Neugeschäft mit allgemeinen Förderkrediten stieg gegenüber dem Vorjahr um 59,4 % auf 3,2 Mrd. Euro. Die Neuabschlüsse im verbrieften Fördergeschäft wiesen einen Anstieg um 7,6 % auf 2,6 Mrd. Euro auf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Emissionsgeschäft: US-Dollar wichtigste Emissionswährung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Im Geschäftsjahr 2015 nahm die Rentenbank an den nationalen und internationalen Finanzmärkten 13,0 Mrd. Euro (10,9 Mrd. Euro) an mittel- und langfristigen Kapitalmarktmitteln auf und erreichte damit ebenfalls einen neuen Rekordwert. Der Anteil ausländischer Investoren lag bei 93 % (88 %). Bei Banken platzierte die Förderbank 46 % (48 %) ihres Emissionsvolumens und weitere 35 % (31 %) bei Zentralbanken.</p>
<p style="text-align: justify;">Wichtigstes mittel- und langfristiges Refinanzierungsinstrument ist traditionell das EMTN-Programm. Mit 7,3 Mrd. Euro (7,3 Mrd. Euro) lag sein Anteil bei etwas mehr als der Hälfte am gesamten Emissionsvolumen. Daneben platzierte die Bank zwei Globalanleihen in US-Dollar im Gegenwert von insgesamt 3,0 Mrd. Euro (1,7 Mrd. Euro). Die Bank nahm 78 % (73 %) des Emissionsvolumens in fremder Währung auf. Der US-Dollar war dabei die wichtigste Emissionswährung und lag mit einem Anteil von 50 % (41 %) vor dem Euro mit 22 % (27 %) und dem australischen Dollar mit 17 % (14 %).</p>
<figure id="attachment_20086" aria-describedby="caption-attachment-20086" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20086" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/rentenbank_schriftzug.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Landwirtschaftliche Rentenbank&quot;" width="620" height="465" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/rentenbank_schriftzug.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/rentenbank_schriftzug-150x113.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/01/rentenbank_schriftzug-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-20086" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Landwirtschaftliche Rentenbank&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Betriebsergebnis durch Einmaleffekt deutlich gestiegen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das vorläufige Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung (HGB) stieg deutlich gegenüber dem Vorjahr um 16,7 % und betrug 283,3 Mio. Euro (242,7 Mio. Euro). Der Anstieg war allerdings auf einen positiven Einmaleffekt in Höhe von 49,8 Mio. Euro zurückzuführen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser betraf eine Sonderausschüttung durch die Tochtergesellschaft LRB im Zuge der Neustrukturierung einer bestehenden Beteiligung. Bereinigt um diesen Einmaleffekt wäre das Betriebsergebnis mit 233,5 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 % gesunken. Nach Risikovorsorge und Bewertung sowie der vorgesehenen Rücklagendotierung rechnet der Vorstand mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 57,0 Mio. Euro (55,0 Mio. Euro) für das Geschäftsjahr 2015.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Bilanzsumme gestiegen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Nach ersten Berechnungen betrug die Bilanzsumme (HGB) am Jahresultimo 2015 83,9 Mrd. Euro (80,1 Mrd. Euro). Die Forderungen an Kreditinstitute stiegen auf 55,7 Mrd. Euro (51,5 Mrd. Euro). Dagegen ging der Wertpapierbestand auf 18,3 Mrd. Euro (20,2 Mrd. Euro) zurück. Auf der Passivseite der Bilanz stiegen die verbrieften Verbindlichkeiten um 1,5 Mrd. Euro auf 67,3 Mrd. Euro. Die Eigenmittel erhöhten sich auf 4,7 Mrd. Euro (4,3 Mrd. Euro).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kapitalquoten verbessert</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Kapitalquoten haben sich auf Jahressicht verbessert. Die harte Kernkapitalquote betrug 20,2 % (16,4 %) und die Gesamtkapitalquote 23,2 % (19,3 %).</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<title>Hohe Bodenpreise beschäftigen Medien, Politik und Agrarwirtschaft</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/hohe-bodenpreise-beschaeftigen-medien-politik-und-agrarwirtschaft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2015 12:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Presse-Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bodenmarkt]]></category>
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		<category><![CDATA[Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Geschäftsbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrundinformationen]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenbank]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die in den letzten Jahren enorm gestiegenen Preise auf dem Bodenmarkt belasten und verunsichern derzeit viele Landwirte. Sowohl Kauf- als auch Pachtpreise sind in manchen Regionen nahezu explodiert, und längst konkurrieren auch Interessenten außerhalb der Landwirtschaft um die wenigen verfügbaren Flächen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/hohe-bodenpreise-beschaeftigen-medien-politik-und-agrarwirtschaft/">Hohe Bodenpreise beschäftigen Medien, Politik und Agrarwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Frankfurt am Main &#8211; Rentenbank liefert umfangreiche Hintergrundinformationen zum Bodenmarkt im Geschäftsbericht 2014 &#8211;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die in den letzten Jahren enorm gestiegenen Preise auf dem Bodenmarkt belasten und verunsichern derzeit viele Landwirte. Sowohl Kauf- als auch Pachtpreise sind in manchen Regionen nahezu explodiert, und längst konkurrieren auch Interessenten außerhalb der Landwirtschaft um die wenigen verfügbaren Flächen. In der Fachpresse diskutieren Experten lebhaft darüber, ob bereits Anzeichen für eine Preisblase vorliegen. Auch die deutsche Politik ist auf den Plan gerufen und erörtert Maßnahmen, die der unter hohem Kostendruck stehenden Landwirtschaft einen besseren Zugang zu Flächen verschaffen sollen. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht die Landwirtschaftliche Rentenbank im &#8222;Agrar Spezial&#8220; ihres Geschäftsberichts 2014 einen Beitrag zu einem besonders aktuellen und agrarwirtschaftlich relevanten Thema: &#8222;Boden &#8211; begehrt, begrenzt, (un)bezahlbar&#8220;.</p>
<figure id="attachment_12406" aria-describedby="caption-attachment-12406" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12406" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/04/Goldbarren.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Landwirtschaftliche Rentenbank&quot;" width="620" height="438" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/04/Goldbarren.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/04/Goldbarren-150x106.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/04/Goldbarren-300x212.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12406" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Landwirtschaftliche Rentenbank&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Kaum ein anderer Produktionsfaktor ist bedeutsamer für die Entwicklung der Agrarwirtschaft&#8220;, erläuterte Vorstandssprecher Horst Reinhardt auf der Bilanzpressekonferenz der Förderbank für die Agrarwirtschaft in Frankfurt. Die Rentenbank wolle daher mit ihrer umfangreichen Ausarbeitung Hintergrundinformationen liefern, die ein fundiertes Verständnis der aktuellen Debatten ermöglichten und diese zum Nutzen der Agrarwirtschaft beförderten. Aus diesem Grund recherchierten die Agrarspezialisten der Bank ein breites Spektrum an Informationen, die vor allem die historischen, rechtlichen und ökonomischen Grundlagen des Bodenmarkts abbilden. Wie ist das aktuelle Preisniveau historisch und ökonomisch einzuordnen, und was verleiht dem Boden eigentlich seinen Wert? Welche Entwicklungen führten zur aktuellen Situation? Welche gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen nehmen Einfluss, und wie lösen andere Länder die Problematik? Und was bedeutet die aktuelle Situation für den einzelnen Landwirt, der einen dringend benötigten Wachstumsschritt gehen will, sich aber davor fürchtet, in eine Preisblase zu investieren?</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Es ist eine Binsenweisheit, dass man leider immer erst im Nachhinein sicher weiß, ob eine durch Spekulation getriebene Blase vorlag&#8220;, führte Reinhardt weiter aus. &#8222;Nach unseren Erkenntnissen gibt es allerdings ernst zu nehmende Argumente, die eher für eine marktorientierte Preisentwicklung sprechen.&#8220; Schließlich sei der Preisanstieg durch das niedrige Zinsniveau und die gestiegenen Grundrenten ökonomisch erklärbar. Der Anstieg der Bodenpreise entspreche den ebenfalls gestiegenen Ertragserwartungen der Landwirte. Letztlich müssten bei der Beurteilung der Preisentwicklung auch starke regionale Unterschiede berücksichtigt werden und natürlich die individuelle wirtschaftliche Situation der kaufwilligen Betriebe. &#8222;Unser Blick in die Historie zeigt: Bodenpreise kennen nicht nur eine Richtung&#8220;, riet Reinhardt am Schluss all jenen zur Vorsicht, die auf einen weiterhin so starken Anstieg der Preise spekulierten und dabei womöglich ihre finanziellen Möglichkeiten außer Acht ließen. Schließlich seien die Bodenpreise signifikant von den volatilen Agrarpreisen abhängig und könnten nicht zuletzt auch stark von politischen Einflüssen bestimmt werden, wie ein Blick über die Grenzen nach Frankreich und Dänemark zeige.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Agrar Spezial &#8222;Boden &#8211; begehrt, begrenzt, (un)bezahlbar&#8220; im Geschäftsbericht 2014 der Landwirtschaftlichen Rentenbank reflektiert aktuelle Diskussionen und Hintergründe zum Bodenmarkt in Deutschland. Es beleuchtet die historische Entwicklung der Bodenverteilung, angefangen bei den Bauernaufständen in Süddeutschland im 16. Jahrhundert, und erläutert insbesondere den starken Einfluss agrarkonjunktureller Schwankungen auf die Preise bereits im 19. Jahrhundert. Ein Blick auf die Bodenpreise in der jüngeren Vergangenheit zeigt, dass diese schon in den 1980er Jahre ein Rekordniveau erreichten, das bei inflationsbereinigter Betrachtung bis heute nicht wieder eingeholt wurde. Gründe hierfür waren damals die Einflüsse durch Ölkrisen, hohe Inflationsraten und eine weltweite Rezession. Anschließend fielen die Preise jedoch deutlich und begannen erst vor wenigen Jahren wieder zu steigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben den Einflüssen der konjunkturellen Schwankungen erklärt die ausführliche Rentenbank-Ausarbeitung alle wichtigen Faktoren, die den Bodenpreis bestimmen. Dazu zählen vor allem die Grundrente, die Bodenqualität und die theoretische Zahlungsbereitschaft für Ackerland auf Basis der &#8222;ewigen Rente&#8220;. Ein weiterer Teil des Agrar Spezials beschäftigt sich mit den Besonderheiten des Pachtmarkts und zeigt auf, dass die Preise in Deutschland im internationalen Vergleich keineswegs übermäßig hoch sind. Gleichwohl können lokale Nachfragesteigerungen z. B. durch Veredlungs- und Sonderkulturbetriebe bzw. Biogasanlagen einen großen Einfluss auf die Preisentwicklung haben und zu regionalen Spitzen führen.</p>
<p style="text-align: justify;">Überhaupt differieren die Bodenpreise und die Bodenmobilität regional sehr stark. Vor allem in Ostdeutschland sind besondere Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. Hier wird auch der Einfluss außerlandwirtschaftlicher Investoren als stark eingeschätzt. In anderen Regionen spielen diese nach Einschätzung der Landwirte jedoch kaum eine Rolle. Auch vor diesem Hintergrund werden aktuell politische Maßnahmen diskutiert, die vor allem dafür sorgen sollen, dass Landwirte ihren bereits gesetzlich verankerten Vorrang beim Flächenkauf besser durchsetzen können und dass der Anstieg von Kauf- und Pachtpreisen eingedämmt wird. Diese Punkte werden allerdings auch unter Landwirten kontrovers diskutiert, hieße mehr Einfluss des Staats doch für manchen auch Einschränkungen bei den Verkaufs- oder Besicherungsmöglichkeiten der eigenen Flächen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/hohe-bodenpreise-beschaeftigen-medien-politik-und-agrarwirtschaft/">Hohe Bodenpreise beschäftigen Medien, Politik und Agrarwirtschaft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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		<title>Programmkredite der Rentenbank nahe Rekordniveau des Vorjahres</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/programmkredite-der-rentenbank-nahe-rekordniveau-des-vorjahres/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Apr 2015 12:03:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Presse-Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[Agrarwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bilanzpressekonferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Förderbank]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt am Main]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaftliche Rentenbank]]></category>
		<category><![CDATA[Programmkredite]]></category>
		<category><![CDATA[Rekordniveau]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenbank]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzratgeber24.de/?p=12394</guid>

					<description><![CDATA[<p>Frankfurt am Main - Der Vorstand der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Frankfurt am Main, zeigte sich anlässlich der Bilanzpressekonferenz der Förderbank für die Agrarwirtschaft mit dem Jahresabschluss 2014 sehr zufrieden. "Im vergangenen Jahr erreichten wir mit 6,9 Mrd. Euro Neuzusagen bei unseren Programmkrediten fast den Förderrekord des Vorjahres", so Horst Reinhardt, Vorstandssprecher der Rentenbank.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/programmkredite-der-rentenbank-nahe-rekordniveau-des-vorjahres/">Programmkredite der Rentenbank nahe Rekordniveau des Vorjahres</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Frankfurt am Main</strong> &#8211; Der Vorstand der Landwirtschaftlichen Rentenbank, Frankfurt am Main, zeigte sich anlässlich der Bilanzpressekonferenz der Förderbank für die Agrarwirtschaft mit dem Jahresabschluss 2014 sehr zufrieden. &#8222;Im vergangenen Jahr erreichten wir mit 6,9 Mrd. Euro Neuzusagen bei unseren Programmkrediten fast den Förderrekord des Vorjahres&#8220;, so Horst Reinhardt, Vorstandssprecher der Rentenbank.</p>
<p style="text-align: justify;">Im ersten Quartal 2015 lag das Neugeschäft bei den Programmkrediten mit 1,5 Mrd. Euro um 5,1 % über dem entsprechenden Vorjahresniveau. Im Emissionsgeschäft konnte die Rentenbank mit 5,0 Mrd. Euro in den ersten drei Monaten schon fast die Hälfte ihres Mittelbedarfs für 2015 decken.</p>
<figure id="attachment_12397" aria-describedby="caption-attachment-12397" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12397" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/04/vorstandrentenbank.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Landwirtschaftliche Rentenbank&quot;" width="620" height="413" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/04/vorstandrentenbank.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/04/vorstandrentenbank-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/04/vorstandrentenbank-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-12397" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Landwirtschaftliche Rentenbank&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Programmkredite 2014: Windkraftfinanzierungen deutlich gestiegen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Entwicklung auf den Agrarmärkten führte 2014 trotz niedriger Zinsen zu einer rückläufigen Investitionstätigkeit in der Landwirtschaft. Als Folge sank die Nachfrage nach Programmkrediten der Rentenbank in den Fördersparten &#8222;Landwirtschaft&#8220; und &#8222;Ländliche Entwicklung&#8220;. Dagegen stiegen die Neuzusagen in der Sparte &#8222;Erneuerbare Energien&#8220;. Mit insgesamt 6,9 Mrd. Euro (Vorjahr: 7,2 Mrd. Euro) erreichte die Rentenbank beim Neugeschäft mit ihren zinsgünstigen Programmkrediten fast das Rekordniveau des Vorjahres.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Förderfinanzierungen der Rentenbank für Investitionen in erneuerbare Energien stiegen kräftig auf 2,0 Mrd. Euro (1,6 Mrd. Euro). Schwerpunkt in dieser Sparte war die Finanzierung von Windkraftanlagen mit einem Anstieg auf 1,4 Mrd. Euro (0,8 Mrd. Euro). Darin sind Zusagen in Höhe von 0,8 Mrd. Euro (0,3 Mrd. Euro) im Rahmen des Förderprogramms &#8222;Bürger- und Bauernwindparks&#8220; enthalten.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Fördersparte &#8222;Landwirtschaft&#8220; finanzierte die Rentenbank schwerpunktmäßig klassische landwirtschaftliche Investitionen. Insgesamt sagte die Bank 2014 dafür 2,7 Mrd. Euro (2,8 Mrd. Euro) zu. Davon entfielen 1,1 Mrd. Euro (1,2 Mrd. Euro) auf Programmkredite zu besonders günstigen Konditionen, die u. a. von Junglandwirten in Anspruch genommen werden können. Für Gebäude, insbesondere Stallbauten, stellte die Bank 1,3 Mrd. Euro (1,5 Mrd. Euro) bereit, für Maschineninvestitionen 634,6 Mio. Euro (577,0 Mio. Euro) und für Flächenkäufe 625,1 Mio. Euro (571,4 Mio. Euro).</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus fördert die Rentenbank auch die ländliche Entwicklung, hauptsächlich durch die Finanzierung von kommunalen Infrastrukturmaßnahmen. Insgesamt sagte die Bank dafür 1,6 Mrd. Euro (2,1 Mrd. Euro) über ihre Programme &#8222;Räumliche Strukturmaßnahmen&#8220;, &#8222;Leben auf dem Land&#8220; und im Rahmen von Globalrefinanzierungsvereinbarungen mit den Förderbanken der Bundesländer zu.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Emissionsgeschäft 2014: Banken erneut wichtigste Investorengruppe</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zur Refinanzierung ihres Fördergeschäfts nahm die Rentenbank im Berichtsjahr mittel- und langfristige Kapitalmarktmittel in Höhe von 10,9 Mrd. Euro (10,2 Mrd. Euro) an in- und ausländischen Kapitalmärkten auf. 48 % (46 %) des Mittelaufkommens entfielen auf Banken, für die die bankaufsichtsrechtliche Nullgewichtung der Rentenbank-Emissionen besonders wichtig ist. Daneben spielen Zentralbanken und andere offizielle Stellen eine bedeutende Rolle bei der Refinanzierung der Bank. Ihr Anteil erreichte mit 31 % nahezu den Vorjahreswert (33 %).</p>
<p style="text-align: justify;">Der US-Dollar löste mit einem Anteil von 41 % (28 %) den Euro als wichtigste Emissionswährung ab, der 27 % (34 %) zum Mittelaufkommen beitrug. Den dritten Rang nahm mit 14 % (24 %) erneut der Australische Dollar (AUD) ein. Die Rentenbank war im &#8222;Kangaroo&#8220;-Markt mit einem ausstehenden Volumen von 11,6 Mrd. AUD am Jahresende die drittgrößte ausländische Emittentin.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Anteil der Programmkredite in der Bilanz weiter gestiegen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Bilanzsumme (HGB) stieg 2014 um 2,3 % auf 80,1 Mrd. Euro (78,3 Mrd. Euro). Da die Rentenbank ihre Kredite grundsätzlich wettbewerbsneutral über andere Banken vergibt, fielen auf der Aktivseite der Bilanz die Forderungen an Kreditinstitute mit 51,5 Mrd. Euro (50,0 Mrd. Euro) bzw. einem Anteil von 64,3 % (63,9 %) besonders ins Gewicht. Der Anteil der Programmkredite in der Bilanz stieg weiter, da das Neugeschäft die Fälligkeiten überstieg. Sie valutierten am Jahresende 2014 mit 36,9 Mrd. Euro (33,8 Mrd. Euro).</p>
<p style="text-align: justify;">Das verbriefte Fördergeschäft, das in der Bilanz in der Position &#8222;Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere&#8220; enthalten ist, betrug 19,0 Mrd. Euro (19,2 Mrd. Euro). Der Wertpapierbestand lag am Jahresende 2014 bei 20,2 Mrd. Euro (20,3 Mrd. Euro).</p>
<p style="text-align: justify;">Auf der Passivseite der Bilanz bildeten die verbrieften Verbindlichkeiten mit 65,8 Mrd. Euro (61,4 Mrd. Euro) den größten Einzelposten. Darin waren Medium Term Notes in Höhe von 47,3 Mrd. Euro (46,4 Mrd. Euro) enthalten, 12,7 Mrd. Euro (11,0 Mrd. Euro) an Globalanleihen und 5,7 Mrd. Euro (4,0 Mrd. Euro) an Commercial Papers.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Eigenmittel (HGB) wuchsen in der Bilanz 2014 auf 4,3 Mrd. Euro (4,1 Mrd. Euro). Davon entfielen 2,6 Mrd. Euro (2,4 Mrd. Euro) auf den Fonds für allgemeine Bankrisiken.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Gewinnverwendung 2014: Bilanzgewinn für Förderzwecke</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge und Bewertung (HGB) erreichte 2014 242,7 Mio. Euro (248,7 Mio. Euro) und lag damit leicht unter dem Vorjahreswert. Dies war im Wesentlichen auf gestiegene Verwaltungsaufwendungen im Zuge höherer aufsichtsrechtlicher Anforderungen aber auch auf den leicht gesunkenen Zinsüberschuss zurückzuführen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Risikovorsorge und Bewertung stieg der Jahresüberschuss 2014 auf 55,0 Mio. Euro (53,0 Mio. Euro). Den nach Dotierung der Rücklagen verbleibenden Bilanzgewinn von 13,8 Mio. Euro (13,3 Mio. Euro) verwendet die Rentenbank ebenfalls für Förderzwecke. Er wird je zur Hälfte dem Zweckvermögen und dem Förderungsfonds zugeführt.</p>
<p style="text-align: justify;">Für die Verbilligung ihrer Programmkredite setzte die Förderbank 2014 73,9 Mio. Euro (77,0 Mio. Euro) zu Lasten ihres Zinsergebnisses ein. Außerdem stellte die Bank 3,0 Mio. Euro (3,0 Mio. Euro) für Zuschüsse zum Programm &#8222;Forschung für Innovationen in der Agrarwirtschaft&#8220; zur Verfügung.</p>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt summierten sich die für Förderzwecke bereitgestellten Erträge der Bank (Förderdividende) 2014 auf 90,7 Mio. Euro (96,3 Mio. Euro).</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>IFRS-Abschluss 2014: Operatives Ergebnis leicht gestiegen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das operative Ergebnis des Geschäftsjahres 2014 nach IFRS stieg gegenüber dem Vorjahr leicht um 2,1 % auf 243,9 Mio. Euro (238,8 Mio. Euro). Die geringeren Aufwendungen für den Förderbeitrag und die gesunkene Zuführung zur Portfoliowertberichtigung kompensierten dabei den geringeren Zinsüberschuss und die gestiegenen Verwaltungsaufwendungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Konzerngesamtergebnis lag am Jahresende 2014 mit 126,4 Mio. Euro (704,6 Mio. Euro) deutlich unter dem Vorjahr. Der Rückgang ist vor allem auf den Bewertungsverlust im Ergebnis aus Fair Value- und Hedge-Bewertung in Höhe von 183,5 Mio. Euro (2013: Bewertungsgewinn 221,2 Mio. Euro) sowie die im geringeren Ausmaß gestiegene Neubewertungsrücklage zurückzuführen. Die Bewertungsverluste ergaben sich insbesondere aus der Einengung der Credit-Spreads bei den eigenen Emissionen. &#8222;Das Gesamtergebnis ist weiterhin von volatilen Bewertungsergebnissen geprägt und daher wenig aussagekräftig&#8220;, erläuterte Hans Bernhardt, der im Vorstand den Bereich Finanzen verantwortet.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kapitalquoten auch nach CRR weit über den Anforderungen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Seit dem 1. Januar 2014 erfolgt die Berechnung der Kapitalquoten nach der Capital Requirements Regulation (CRR). Ein Vergleich zum Vorjahr ist daher nicht aussagekräftig. Mit 16,4 % bzw. 19,3 % lagen Ende 2014 sowohl die Kernkapitalquote als auch die Gesamtkapitalquote des Konzerns deutlich über den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen nach CRR von 5,5 % bzw. 8 %.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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