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	<title>Prozentpunkte</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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		<title>Schulden &#8211;  Das Leben auf Pump wird immer unbeliebter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Oct 2017 09:00:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hamburg – 78 Prozent der Deutschen haben schon einmal Schulden gemacht. Und sieben Prozent der Deutschen kennen das Gefühl, Schulden nicht zurückzahlen zu können. Die „EOS Schulden-Studie“ 2017 zeigt, dass die Deutschen beim Thema Schulden zurückhaltender werden. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/schulden-%e2%80%a8das-leben/">Schulden &#8211;  Das Leben auf Pump wird immer unbeliebter</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg</strong> – 78 Prozent der Deutschen haben schon einmal Schulden gemacht. Und sieben Prozent der Deutschen kennen das Gefühl, Schulden nicht zurückzahlen zu können. Die „EOS Schulden-Studie“ 2017 zeigt, dass die Deutschen beim Thema Schulden zurückhaltender werden. So sagen fast neun von zehn Deutschen (88 Prozent), dass sie ihre Schulden so gering wie möglich halten wollen – das sind sogar neun Prozentpunkte mehr als noch 2015. In den USA und Russland meinten dies aktuell 67 bzw. 76 Prozent der Befragten. „Erstaunlich ist doch, dass gerade in Deutschland trotz aktuell sehr guter Wirtschaftslage eine Stimmung gegen Verschuldung vorherrscht. Dabei sind einkommensstabile Zeiten und die derzeitige Zinslage weltweit die besten Voraussetzungen für größere Investitionen und die planmäßige Begleichung der Raten“, analysiert Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe. Diese Fakten sind grundlegende Ergebnisse der zweiten „EOS Schulden-Studie“ 2017. Im Auftrag des Finanzdienstleisters EOS führte das Meinungsforschungsinstitut forsa die repräsentative Online-Befragung durch.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Das emotionale „Schulden-Konto“</h2>
<p style="text-align: justify;">Schulden nicht zurückzahlen zu können, verursacht ein schlechtes Gefühl. Das empfinden neun von zehn Deutschen so (91 Prozent), aber nur je drei von vier US-Amerikanern und Russen (76 Prozent). Dieser Wert ist in Deutschland seit der ersten „EOS Schulden-Studie“ im Jahr 2015 sogar um sieben Prozentpunkte angestiegen. Nur noch vier Prozent der Deutschen – weniger als zwei Jahre zuvor – befürworten Schulden, wenn kein Geld da ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Allerdings würden sich nur drei Prozent der Deutschen für Urlaubsreisen verschulden. Für je 17 Prozent der Russen und US-Amerikaner hingegen ist das kein Problem.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Selbst- versus Fremdbild: „Ich bin pflichtbewusst, andere leichtsinnig!“</h2>
<p style="text-align: justify;">Wie stehen die Deutschen zu den eigenen Schulden – und zu denen der Anderen? Drei von vier Personen (73 Prozent) gehen davon aus, dass in der heutigen Zeit viele Menschen Schulden haben. Der Realitätsabgleich zeigt, dass derzeit etwa die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) Schulden zurückzahlt. Wer schon einmal Rückzahlungsprobleme hatte, gab als Hauptgrund meist einen Arbeitsplatzverlust an (29 Prozent) oder die eigene finanzielle Überschätzung (24 Prozent, in Russland 44 Prozent, in den USA 24 Prozent). Befragt nach der allgemeinen Lage in der Gesellschaft glauben allerdings neun von zehn Deutschen (89 Prozent), dass Überschätzung der Grund für Zahlungsschwierigkeiten ist (in Russland 54 Prozent und in den USA 48 Prozent). Rund zwei Drittel der Deutschen (63 Prozent) sagen von sich selbst, Schulden nur in absoluten Notsituationen zu machen (in Russland 75 Prozent und in den USA 40 Prozent). „Die Deutschen haben nur selten Rückzahlungsprobleme, unterstellen jedoch den Mitbürgern, dass diese leichtsinnig sind und sehr häufig Schulden machen“, kommentiert Prof. Manfred Güllner von forsa. „Dabei sollte man besser auch seinen Mitbürgern zutrauen, dass sie in Finanzfragen im Großen und Ganzen gewissenhaft handeln.“</p>
<h2 style="text-align: justify;">Der Deutsche träumt vom Eigenheim – und kauft ein Auto</h2>
<p style="text-align: justify;">Nach eigener Einschätzung würden die Deutschen am ehesten für den Kauf von Wohneigentum (82 Prozent) Schulden machen. Erst auf Platz drei folgt der Kauf eines Autos oder Motorrads mit 56 Prozent. In Wirklichkeit haben jedoch 60 Prozent der Deutschen aktuell oder in der Vergangenheit Schulden für ein Auto oder Motorrad abgezahlt – für Immobilien dagegen nur etwa jeder Zweite (45 Prozent). Sieht man von Immobilienkrediten ab, so zahlt jeder dritte Deutsche (33 Prozent) derzeit Schulden zurück. Davon bedienen 55 Prozent nur eine Finanzierung, 30 Prozent zwei und 14 Prozent drei oder mehr Finanzierungen. „Die Studie bestätigt unsere Erfahrung, dass Menschen größtenteils in ihren finanziellen Belangen verantwortungsvoll handeln. Wir gehen grundsätzlich davon aus, dass die große Mehrheit der Konsumenten ihre Rechnungen pünktlich bezahlen möchte, aber durch kurz- oder langfristige Probleme teilweise einfach nicht kann“, resümiert Klaus Engberding, Vorsitzender der Geschäftsführung der EOS Gruppe.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: EOS Gruppe</em></p>
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		<title>Atempause für Deutschlands Banken: Ertrag und Profitabilität im Firmenkundengeschäft legen im ersten Halbjahr 2015 zu</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/atempause-fuer-deutschlands-banken-ertrag-und-profitabilitaet-im-firmenkundengeschaeft-legen-im-ersten-halbjahr-2015-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2015 11:34:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
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		<category><![CDATA[Prozentpunkte]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>München - Die Situation im traditionell renditestarken Firmenkundengeschäft der deutschen Banken hat sich im ersten Halbjahr 2015 zumindest vorübergehend entspannt. Der Bain-Corporate-Banking-Index ist in den beiden Dimensionen Ertrag und Profitabilität im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2014 gestiegen und liegt nun wieder auf dem Niveau der ersten sechs Monate des Vorjahrs.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>München</strong> &#8211; Die Situation im traditionell renditestarken Firmenkundengeschäft der deutschen Banken hat sich im ersten Halbjahr 2015 zumindest vorübergehend entspannt. Der Bain-Corporate-Banking-Index ist in den beiden Dimensionen Ertrag und Profitabilität im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2014 gestiegen und liegt nun wieder auf dem Niveau der ersten sechs Monate des Vorjahrs.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Banken profitierten von höheren Provisionserträgen &#8211; angesichts der Talfahrt des Euros fragten Firmenkunden unter anderem vermehrt Währungsderivate nach. Darüber hinaus wurde beim Kreditvolumen mit 1,006 Billionen Euro erstmals seit dem ersten Halbjahr 2013 die Billionengrenze geknackt. Viele Unternehmen optimieren angesichts der weiterhin niedrigen Zinsen ihre Finanzstrukturen.</p>
<figure id="attachment_18776" aria-describedby="caption-attachment-18776" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-18776" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/12/151204_bain_pm_corporatebankingindex_hj1_15_abb1_final.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Bain &amp; Company&quot;" width="620" height="421" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/12/151204_bain_pm_corporatebankingindex_hj1_15_abb1_final.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/12/151204_bain_pm_corporatebankingindex_hj1_15_abb1_final-150x102.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/12/151204_bain_pm_corporatebankingindex_hj1_15_abb1_final-300x204.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/12/151204_bain_pm_corporatebankingindex_hj1_15_abb1_final-110x75.jpg 110w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-18776" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Bain &amp; Company&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kreditmarge nahe historischen Tiefstständen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Trotz steigender Kreditnachfrage gelang es den Banken aber nicht, die Marge im Kreditgeschäft zu stabilisieren. Im Gegenteil: Sie sank noch einmal auf nunmehr 1,4 Prozent. Damit liegt sie lediglich 0,1 Prozentpunkte über den historischen Tiefstständen der Jahre 2007/2008. Der Rückgang ist nicht nur auf die niedrigen Leitzinsen der Europäischen Zentralbank zurückzuführen. &#8222;Im Corporate-Banking herrscht Verdrängungswettbewerb&#8220;, erklärt Dr. Jan-Alexander Huber, Partner bei Bain &amp; Company. &#8222;Viele Institute senken ihre Kreditmargen, um Kunden zu gewinnen.&#8220; Dieses Verhalten aber schwächt die Ertragsbasis für die kommenden Jahre, insbesondere wenn die gewünschten Zusatzerträge aus Cross-Selling ausbleiben. Einschneidende Sparmaßnahmen werden dadurch unausweichlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Im ersten Halbjahr 2015 nahmen die Verwaltungskosten erneut zu. Sie befinden sich nun mehr als 20 Prozentpunkte über dem Niveau bei Ausbruch der globalen Finanzkrise. Auch die Cost-Income-Ratio nähert sich mit 42 Prozent früheren Höchstständen. Als Kostentreiber erweist sich die verschärfte Regulierung. Um den Ansprüchen der nationalen und supranationalen Kontrolleure zu genügen, benötigen die Finanzinstitute tendenziell nicht nur mehr Personal. Erforderlich sind auch höhere Aufwendungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die dennoch steigende Profitabilität im ersten Halbjahr 2015 verdanken die Banken in erster Linie ihrer unverändert moderaten Kreditrisikovorsorge. Sie lag zum dritten Mal in Folge unter oder nahe dem historischen Durchschnittswert und spiegelt die positiven Konjunkturerwartungen der Banken wider. &#8222;Doch schon ein Abflauen der Konjunktur wird die Profitabilität im Firmenkundengeschäft erneut unter Druck setzen&#8220;, warnt Corporate-Banking-Experte Huber. &#8222;Die Banken müssen ihr Firmenkundengeschäft krisenfest machen.&#8220; Die entscheidenden Hebel dafür sind neben Kostensenkungen eine bessere Ausschöpfung des bestehenden Ertragspotenzials. Speziell der Mittelstand hat hier noch erheblichen Nachholbedarf.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Leichte Verbesserung der Eigenkapitalrendite</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ein entschlossenes Vorgehen dient auch der Stabilisierung der Eigenkapitalrendite. Diese verbesserte sich im ersten Halbjahr 2015 leicht auf 17 Prozent vor Steuern. Allerdings konnten die Banken noch vor wenigen Jahren im Firmenkundengeschäft Vorsteuer-Renditen von 20 Prozent und mehr erwirtschaften (Abb. 2).</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ertragsstark das Corporate-Banking dennoch ist, macht ein Vergleich mit der kürzlich veröffentlichten Bain-Studie &#8222;Deutschlands Banken 2015: Die 25-Milliarden-Ergebnislücke&#8220; deutlich. Im Durchschnitt erzielen die hiesigen Finanzinstitute derzeit eine Eigenkapitalrendite von 2,1 Prozent nach Steuern, die besten 20 Prozent schaffen 4,9 Prozent. Bain-Experte Huber betont: &#8222;Ohne Corporate-Banking sähe die Gesamtertragslage vieler Banken in Deutschland erheblich schlechter aus. Die Institute müssen daher alles daran setzen, ihre Paradedisziplin Firmenkundengeschäft zu stärken und auf die Herausforderungen der kommenden Jahre vorzubereiten.&#8220; Dazu zählen neben dem verschärften Wettbewerb vor allem die fortschreitende Digitalisierung sowie der anhaltende regulatorische Druck.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Der Bain-Corporate-Banking-Index auf einen Blick</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der halbjährlich erhobene Bain-Corporate-Banking-Index basiert auf veröffentlichten Daten führender deutscher Banken. Das Panel deckt rund die Hälfte der Bilanzsumme der 100 größten in Deutschland tätigen Banken ab und konzentriert sich auf Finanzinstitute mit einem Schwerpunkt im Corporate-Banking und einer entsprechenden Segmentberichterstattung. Bei der erstmaligen Erstellung erfasste Bain für die Jahre 2007 bis 2012 zahlreiche Rohdaten jeder einzelnen Bank, darunter die Erträge (Zins- und Provisionsüberschuss), die Kostenstruktur (Verwaltungsaufwand), die Kreditrisikovorsorge, die Profitabilität (Ergebnis vor Steuern), das Eigenkapital und das Kreditvolumen. Die Wahl des Ausgangsjahrs 2007 ermöglicht Vergleiche zwischen dem letzten Jahr vor Ausbruch der globalen Finanzkrise und der aktuellen Situation.</p>
<p style="text-align: justify;">Sämtliche Rohdaten untersuchten die Bain-Experten auf Einmaleffekte, die sich beispielsweise aus Übernahmen oder Änderungen im Reporting ergeben, und bereinigten die Datenreihen entsprechend. Danach erfolgte eine Aggregation der Daten pro Bank, bevor sie mit einem Gewicht von maximal 20 Prozent in den Gesamtindex einflossen. Diese Limitierung des Einflusses einzelner Banken stellt sicher, dass Sonderentwicklungen großer Finanzinstitute nicht die Darstellung des Index im Zeitverlauf verzerren. Vor Veröffentlichung wurden die Daten Robustheitschecks anhand vorhandener Studien und weitergehenden Analysen von Bain unterzogen und zum Teil um weitere Datenpunkte ergänzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Bain veröffentlicht den Corporate-Banking-Index in zwei Ausprägungen: den Bain-Corporate-Banking-Ertragsindex (CBE) und den Bain-Corporate-Banking-Profitabilitätsindex (CBP). Beide geben im Zeitverlauf einen hervorragenden Überblick über die Geschäftsentwicklung im Corporate-Banking und lassen sich als Benchmark für jedes einzelne Finanzinstitut nutzen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<title>Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) Mai: Standardrate für Baufinanzierungen steigt erstmals wieder an</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/dr-klein-trendindikator-baufinanzierung-dtb-mai-standardrate-fuer-baufinanzierungen-steigt-erstmals-wieder-an/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jun 2015 08:57:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Baufinanzierungszinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Darlehenshöhe]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Klein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lübeck - Die durchschnittliche DTB-Standardrate erhöht sich zum Vormonat um 21 Euro. Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher Dr. Klein &#038; Co. AG, berichtet über aktuelle Trends in der Baufinanzierung anhand der Ergebnisse des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB).</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Lübeck</strong> &#8211; Die durchschnittliche DTB-Standardrate erhöht sich zum Vormonat um 21 Euro</p>
<p style="text-align: justify;">Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher Dr. Klein &amp; Co. AG, berichtet über aktuelle Trends in der Baufinanzierung anhand der Ergebnisse des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB).</p>
<p style="text-align: justify;">Der Anstieg der Zinsen für Staatsanleihen des Bundes hat sich auf die Entwicklung der Baufinanzierungszinsen ausgewirkt und diese steigen lassen. Entsprechend ist auch die durchschnittliche Standardrate der DTB-Erhebung erstmals seit fast zwei Jahren wieder teurer geworden: Sie steigt im Mai von 439 auf 460 Euro. Trotz des leichten Anstiegs bleibt die Teuerung von Baudarlehen im Vergleich moderat. Ein Jahr zuvor, im Mai 2014, mussten Kreditnehmer des gleichen Baudarlehens über 150.000 Euro mit 2% Tilgung und 80 Prozent Beleihung sowie einer zehnjährigen Sollzinsbindung 119 Euro mehr für die monatliche Kreditrate zahlen. Somit sind die Finanzierungsbedingungen für Immobilienerwerber und Anschlussfinanzierer noch immer historisch günstig.</p>
<figure id="attachment_13674" aria-describedby="caption-attachment-13674" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/dtb_mai_2015.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-13674" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/dtb_mai_2015-300x376.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Dr. Klein &amp; Co. AG&quot;" width="300" height="376" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/dtb_mai_2015-300x376.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/dtb_mai_2015-120x150.jpg 120w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/06/dtb_mai_2015.jpg 450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13674" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Dr. Klein &amp; Co. AG&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Auch der durchschnittliche Tilgungssatz erhöht sich im Mai, zieht vom gleichbleibenden Wert der letzten drei Monaten um 0,08 Prozentpunkte auf 2,81 Prozent an. Er erreicht damit einen neuen Höchstwert seit Beginn der Auswertung des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung (DTB) im Jahre 2009. &#8222;Kreditnehmer nutzen das niedrige Zinsumfeld weiterhin für höhere Tilgungen, um ihr Baudarlehen innerhalb kürzerer Zeit abzuzahlen. Das ist auch gut so&#8220;, erklärt Stephan Gawarecki, Vorstandssprecher der Dr. Klein &amp; Co. AG. &#8222;Gerade in Niedrigzinsphasen ist es wichtig, mit einem höheren Prozentsatz zu tilgen, da die Kombination aus niedrigen Zinsen und niedriger Tilgung die Darlehenslaufzeit unnötig verlängert.&#8220; Es bleibt abzuwarten, ob sich Immobilienerwerber im Falle von nachhaltig steigenden Baufinanzierungszinsen auch weiterhin für einen höheren Tilgungssatz entscheiden werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die durchschnittliche Darlehenshöhe sinkt von ihrem Höchstwert aus dem Vormonat um 9.000 Euro auf 171.000 Euro und fällt damit wieder auf den Wert von Dezember 2014 zurück. Im Vergleich zum Vorjahreswert ist die Darlehnshöhe um 4.000 Euro gestiegen. Die durchschnittliche Sollzinsbindung verkürzt sich um sieben Monate und erreicht mit 13 Jahren und sieben Monaten wieder den Wert vom Februar dieses Jahres. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt ein deutlicher Anstieg um zwei Jahre und drei Monate.</p>
<p style="text-align: justify;">Der durchschnittliche Beleihungsauslauf reduziert sich im Mai um 1,12 Prozentpunkte auf 77,54 Prozent. Entsprechend brachten Darlehnsnehmer im Mai mit 22,46 Prozent 1,12 Prozentpunkte mehr Eigenkapital in Ihre Immobilienfinanzierung ein. &#8222;Die Entscheidung, mehr Eigenkapital in die Immobilienfinanzierung zu investieren, ist sehr sinnvoll. Je mehr Eigenkapital in die Baufinanzierung fließt, desto besser die Zinskondition und desto geringer der Betrag, der für Zins und Tilgung aufgebracht werden muss. Ein Eigenkapitalanteil von 20 Prozent sollte möglichst nicht unterschritten werden&#8220;, rät Gawarecki.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Anteil an Annuitätendarlehen sinkt nach leichten Anstiegen in den letzten Monaten deutlich von 75,58 auf 71,56 Prozent. Forward-Finanzierungen hingegen nehmen innerhalb des letzten Monats um fast vier Prozentpunkte zu (3,93) und steigen auf 14,99 Prozent. Im Vorjahr betrug der Forward-Anteil 11,37 Prozent. &#8222;Offenbar sichern sich vor dem Hintergrund der aktuellen Zinsschwankungen Eigenheimbesitzer zunehmend vor dem Ablauf ihres bestehenden Darlehens die noch historisch niedrigen Konditionen für ihre Anschlussfinanzierung durch ein Forward-Darlehen&#8220;, so Gawarecki. Der Anteil an KfW-Darlehen verringerte sich minimal um 0,06 Prozentpunkte auf 9,50 Prozent. Darlehen mit variablem Zinssatz stagnieren auf sehr niedrigem Niveau. Im Vorjahreszeitraum war ihr Anteil mit 2,69 Prozent mehr als dreimal so hoch wie aktuell mit 0,85 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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