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	<title>Mainz</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Mainz</title>
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		<title>Mainz 2022: Verweildauer von Immobilien am Markt halbiert sich</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/mainz-2022-verweildauer-von-immobilien-am-markt-halbiert-sich/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2022 10:21:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den jüngst erschienenen Marktberichten für Wohnimmobilien in Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen analysieren die VON POLL IMMOBILIEN Experten nicht nur die Entwicklung beider Wirtschaftsstandorte, sondern geben zusätzlich einen interessanten Einblick in die Premium- und Trendlagen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/mainz-2022-verweildauer-von-immobilien-am-markt-halbiert-sich/">Mainz 2022: Verweildauer von Immobilien am Markt halbiert sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die rheinlandpfälzische Landeshauptstadt Mainz ist nicht nur durch den Dom, die Mainzer Sommerlichter oder die malerische Altstadt vielen ein Begriff – sie gilt zudem als wichtiger Bildungs- und Wirtschaftsstandort. Auch der angrenzende Landkreis Mainz-Bingen gehört zu einer der wirtschaftlich stärksten Regionen Deutschlands. Zudem punkten beide Regionen durch ihre ideale Lage im Rhein-Main-Gebiet, was sich auch positiv auf den <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/rekordinvestitionen-im-deutschen-immobilienmarkt/" target="_blank" rel="noopener">Immobilienmarkt</a> auswirkt. Immobilien verweilen nicht lange auf dem Markt, die tatsächliche Preisentwicklung[1] für den Zeitraum 2012 bis 2021 zeigt einen deutlichen Aufwärtstrend. In den jüngst erschienenen Marktberichten für Wohnimmobilien in Mainz und im Landkreis Mainz-Bingen analysieren die VON POLL IMMOBILIEN Experten nicht nur die Entwicklung beider Wirtschaftsstandorte, sondern geben zusätzlich einen interessanten Einblick in die Premium- und Trendlagen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Sowohl Mainz als auch der Landkreis Mainz-Bingen überzeugen durch ihre attraktive Lage im Rhein-Main-Gebiet, gepaart mit einer guten Infrastruktur und vielen Naherholungsmöglichkeiten. Das Interesse an Wohnraum in diesen begehrten Regionen wird auch in Zukunft nicht abreißen. Diese Entwicklung wirkte sich nicht nur auf die Immobilienpreise, sondern auch zunehmend auf eine sinkende Vermarktungsdauer aus“, sagt Daniel Ritter, geschäftsführender Gesellschafter bei VON POLL IMMOBILIEN.</p>
<p style="text-align: justify;">Der starke Abwärtstrend bei der Verweildauer[2] von Wohnimmobilien in Mainz und Mainz-Bingen lässt sich nicht leugnen: Insgesamt hat sich die durchschnittliche Vermarktungsdauer von Wohnimmobilien in Mainz sowohl im Haus- als auch im Wohnungssegment um mehr als die Hälfte verkürzt. Während Ein- und Zweifamilienhäuser im vierten Quartal 2018 noch rund 113 Tage auf dem Markt verweilten, waren es im vierten Quartal 2021 nur noch circa 53 Tage. Eine ähnliche Entwicklung war bei der Anzahl der angebotenen Häuser[2] zu beobachten, diese erreichte im vierten Quartal 2021 ebenfalls ihren bisher niedrigsten Stand mit 98 Angeboten. Die Vermarktungsdauer für Eigentumswohnungen betrug im zweiten Quartal 2019 noch 128 Tage, sank jedoch im vierten Quartal 2021 auf rund 48 Tage. Der Bestand an angebotenen Wohnungen war ebenfalls im vierten Quartal 2021 am geringsten – hier standen 304 Objekte zum Verkauf.</p>
<p style="text-align: justify;">Im angrenzenden Landkreis Mainz-Bingen verweilten Wohnimmobilien im Jahr 2019 am längsten auf dem Markt. Bei Häusern waren es im dritten Quartal 2019 rund 93 Tage, bei Wohnungen im vierten Quartal 2019 im Schnitt 149 Tage. Der bisher niedrigste Wert bei der Vermarktungsdauer wurde in beiden Segmenten im Jahr 2021 erreicht. Während Ein- und Zweifamilienhäuser im ersten Quartal 2021 für rund 58 Tage angeboten wurden, standen Eigentumswohnungen im vierten Quartal 2021 im Schnitt 51 Tage zum Verkauf. Auch die Angebotszahlen nahmen im beobachteten Zeitraum deutlich ab. Am geringsten war der Bestand an angebotenen Häusern im dritten Quartal 2021 – hier standen 261 Objekte zum Verkauf. Dagegen wurde der bisher niedrigste Bestand im Wohnungssegment mit 168 angebotenen Objekten im zweiten Quartal 2021 registriert.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Kaufpreise für Wohnimmobilien steigen kontinuierlich</h3>
<p style="text-align: justify;">Im Jahr 2021 wurden 363 Ein- und Zweifamilienhäuser in Mainz veräußert, womit die Anzahl an Verkäufen um 8,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Der durchschnittlich gezahlte Kaufpreis stieg dagegen um 16,6 Prozent gegenüber 2020 auf einen neuen Höchstwert von 628.430 Euro. Gegenüber 2012 ist damit sogar eine Steigerung von 83 Prozent zu beobachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Wohnungssegment wurden 2021 insgesamt 1.207 Objekte veräußert, das entspricht einem Anstieg von 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der durchschnittliche Kaufpreis für eine Eigentumswohnung kletterte um 10,7 Prozent auf 326.961 Euro. Auch bei den Quadratmeterpreisen ist seit 2012 ein kontinuierlicher Aufwärtstrend zu beobachten. Die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Bestandswohnungen verzeichnen mit derzeit 4.136 Euro einen deutlichen Anstieg von 115,5 Prozent gegenüber 2012, bei Eigentumswohnungen im Neubau sind es mit 6.175 €/m² sogar 117,1 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">„Während das Transaktionsvolumen bei Ein- und Zweifamilienhäusern aufgrund der Angebotsverknappung sowohl in Mainz als auch im Landkreis Mainz-Bingen leicht rückläufig ist, beobachten wir bei Eigentumswohnungen in beiden Regionen einen Anstieg. Aufgrund der guten Infrastruktur und der ansässigen Universität sind Mietwohnungen in und um Mainz weiterhin äußerst begehrt“, weiß Kim Ricci-Schlaak, Geschäftsstellenleiterin der VON POLL IMMOBILIEN Shops in Mainz, Ingelheim/Bingen und Wiesbaden. Und sie führt weiter aus: „Eigentumswohnungen in diesen Regionen eignen sich daher nicht nur für die Selbstnutzung, sondern auch als nachhaltiges Investment für Kapitalanleger.“</p>
<p style="text-align: justify;">Im Haussegment gab es 2021 im Kreis Mainz-Bingen insgesamt 753 Transaktionen, das entspricht 6,2 Prozent weniger als noch 2020. Für ein Ein- oder Zweifamilienhaus im beschaulichen Landkreis zahlten Käufer im Jahr 2021 im Schnitt 426.428 Euro. Damit ergibt sich für das Marktsegment der Ein- und Zweifamilienhäuser ein Preisanstieg von 18,2 Prozent gegenüber 2020, im Vergleich zu 2012 kletterten die Preise sogar um 108,3 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Transaktionszahl im Wohnungssegment stieg um 20,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 926. Für eine Eigentumswohnung im Landkreis Mainz-Bingen müssen Interessenten mit circa 306.803 Euro rechnen – 15 Prozent mehr als 2020. Eine ähnliche Entwicklung ist bei den Quadratmeterpreisen für Wohnungen festzustellen. Aktuell liegt eine Neubauwohnung bei 4.809 €/m² – satte 94,4 Prozent mehr als noch 2012. Im gleichen Zeitraum kletterten die Preise für Bestandswohnungen sogar um 121,5 Prozent, was 2021 zu einem Durchschnittspreis von 3.322 €/m² führte.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Aktuelle Premium- und Trendlagen</h3>
<p style="text-align: justify;">Zu den begehrtesten Lagen für <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/eigentumswohnungen/" target="_blank" rel="noopener">Eigentumswohnungen</a> zählt unter anderem die Mainzer Altstadt entlang des Rheins. Hier finden Interessenten neben hochwertigen Neubauwohnungen im Zoll- oder Winterhafen auch Altbauten mit hohen Decken und verzierten Außenfassaden zwischen den Häfen. Die Kaufpreise für eine Neubauwohnung rangieren zwischen 6.250 €/m² und 8.500 €/m², für eine Altbauwohnung am Rhein zahlen Käufer dagegen bis zu 9.500 €/m². Auch entlang des Rosengartens lassen sich Premiumobjekte finden. Anwohner schätzen die kurzen Wege zum Volkspark, zur Rheinpromenade und in die Altstadt. „Das Villenviertel Gonsenheim ist wegen seiner Nähe zum Gonsenheimer Wald und seiner guten Infrastruktur durch die Breite Straße mit vielen Geschäften und Restaurants äußerst begehrt. Eine hochwertig ausgestattete Villa kostet hier bis zu 3,3 Millionen Euro. Durchschnittlich müssen Käufer zwischen 1,8 Millionen Euro und 2,1 Millionen Euro einkalkulieren“, sagt Immobilienexperte Daniel Ritter.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu den gefragtesten Vierteln zählt nach wie vor die Mainzer Neustadt. Der bunte und lebendige Stadtteil findet nicht nur bei Studenten, sondern auch bei Alteingesessenen und Familien Anklang. Neben den zahlreichen Cafés und Restaurants lockt auch die Nähe zum Hauptbahnhof, zur Innenstadt und zum Rhein viele Interessenten in die Gegend. Eine Altbauwohnung kostet in der Mainzer Neustadt mittlerweile bis zu 10.000 €/m², dagegen rangieren die Quadratmeterpreise für eine Wohnung im Zollhafen zwischen 6.250 Euro und 9.900 Euro.</p>
<p style="text-align: justify;">Die besten Wohnlagen im Landkreis Mainz-Bingen sind im Süden und Westen Bingens sowie im Nordwesten und Westen Ingelheims zu finden. Die Ein- und Zweifamilienhaussiedlungen auf großzügig geschnittenen Grundstücken mit Garten bieten Familien mit Kindern ausreichend Platz, während Best-Ager die Ruhe am Rand der beiden Mittelzentren schätzen. Die ideale Kombination aus den nahegelegenen Versorgungs- und Erholungsmöglichkeiten macht diese Gegenden besonders attraktiv. Für ein Ein- oder Zweifamilienhaus in exklusiver Lage und mit moderner Ausstattung müssen Kaufinteressenten mit 700.000 Euro bis 2,1 Millionen Euro rechnen.</p>
<p style="text-align: justify;">„In der Nähe von Mainz haben die Regionen Budenheim, Ingelheim oder Bingen großes Zukunftspotenzial. Der ländliche Charme Rheinhessens gepaart mit direkten Anbindungen an die Landeshauptstadt und das Rhein-Main-Gebiet sorgen für steigende Beliebtheit bei Interessenten“, berichtet Kim Ricci-Schlaak. Und weiter: „Ein- oder Zweifamilienhäuser, die in diesen Regionen direkt am Wasser gelegen sind, erzielen zwischen 620.000 Euro und 730.000 Euro.“ Für eine Eigentumswohnung in den zentralen Lagen von Ingelheim und Bingen zahlen Käufer zwischen 3.100 €/m² und 4.500 €/m². Exklusive Objekte – oft mit direktem Rheinblick – erzielen sogar Quadratmeterpreise von bis zu 6.000 Euro. Wer auf der Suche nach etwas erschwinglicheren Objekten ist, wird in den Regionen Wolfsheim, Bacharach und Oppenheim fündig. Hier stehen Ein- und Zweifamilienhäuser ab 300.000 Euro zum Verkauf.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: von Poll Immobilien GmbH</em></p>
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		<title>Im Würgegriff der Banken</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/im-wuergegriff-der-banken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2016 07:27:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Banken]]></category>
		<category><![CDATA[Familiendrama]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftskrimi]]></category>
		<category><![CDATA[Würgegriff]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mainz - In einer Mischung aus Familiendrama und Wirtschaftskrimi fiktionalisiert der ZDF-Fernsehfilm der Woche "Der Bankraub" - am Montag, 9. Mai 2016, 20.15 Uhr - die Finanzkrise von 2008. Martin Rauhaus schrieb das Drehbuch, Regie führte Urs Egger. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Mainz</strong> &#8211; In einer Mischung aus Familiendrama und Wirtschaftskrimi fiktionalisiert der ZDF-Fernsehfilm der Woche &#8222;Der Bankraub&#8220; &#8211; am Montag, 9. Mai 2016, 20.15 Uhr &#8211; die Finanzkrise von 2008. Martin Rauhaus schrieb das Drehbuch, Regie führte Urs Egger. Es spielen neben anderen Franz Dinda, Joachim Król, Ulrike Kriener, Bernadette Heerwagen, Justus von Dohnányi, Hanns Zischler und Herbert Knaup.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor einer Firmenzentrale fährt ein Arbeiter (Joachim Król) mit seinem Auto in voller Absicht auf einen Chefbanker (Justus von Dohnányi) zu. In Rückblenden wird erzählt, wie der Fahrer des Wagens seine Ersparnisse verlor. Sein Sohn (Franz Dinda) macht als Banker Karriere in New York und opfert dafür auch seine ihn aufrichtig liebende Freundin und Kollegin (Bernadette von Heerwagen). Selbst als seine Mutter (Ulrike Kriener) sich einer Herzoperation unterziehen muss, kommt er nicht nach Hause. Nach einem schmerzhaften Zerwürfnis muss sich der Sohn entscheiden: Steht er an der Seite der neuen Banker-Freunde oder wird er sich besinnen und seinen Vater vor Gericht verteidigen?</p>
<figure id="attachment_22536" aria-describedby="caption-attachment-22536" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-22536" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/60880_0_1_ots-1.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/ZDF/ZDF/ Hardy Spitz&quot;" width="620" height="413" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/60880_0_1_ots-1.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/60880_0_1_ots-1-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/05/60880_0_1_ots-1-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-22536" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/ZDF/ZDF/ Hardy Spitz&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Im Anschluss sendet das ZDF ab 21.40 Uhr &#8222;Der Bankraub &#8211; Die Dokumentation&#8220;. Der Film von Frank Gensthaler und Hannes Vogel rekonstruiert an einzelnen Schicksalen, wie es zu der Krise kommen konnte, und stellt dabei Parallelen zu den fiktiven Personen aus dem Spielfilm her. Die Autoren treffen deutsche Kleinanleger, die viel Geld durch die Finanzkrise verloren haben und sich bis heute um Gerechtigkeit und einen Ausgleich bemühen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sie sprechen mit einem ehemaligen leitenden Angestellten der Investmentbank Lehman-Brothers, deren Zusammenbruch im Jahr 2008 in der Finanzwelt Schockwellen auslöste. Und sie begegnen Politikern, die sich bis heute dem Vorwurf ausgesetzt sehen, dem waghalsigen Treiben auf den Finanzmärkten tatenlos zugesehen zu haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Außerdem gehen sie der Frage nach, welche Lehren Politik und Wirtschaft aus dem Finanz-Crash 2008 gezogen haben und ob Anleger heute besser vor unseriösen Finanzprodukten geschützt sind.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/im-wuergegriff-der-banken/">Im Würgegriff der Banken</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sparkassen in der Krise: &#8222;ZDFzoom&#8220; über schwindendes Kundenvertrauen und andere Schwierigkeiten</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/sparkassen-in-der-krise-zdfzoom-ueber-schwindendes-kundenvertrauen-und-andere-schwierigkeiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2016 13:20:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen]]></category>
		<category><![CDATA[Kundenvertrauen]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Niedrigzinsphase]]></category>
		<category><![CDATA[Sparkassen]]></category>
		<category><![CDATA[ZDFzoom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mainz - Schwere Zeiten für Sparkassen: Angestellte fürchten um ihre Jobs, Filialen sollen geschlossen werden. Stecken die Sparkassen in der Krise? "ZDFzoom" geht dieser Frage am Mittwoch, 10. Februar 2016, 22.45 Uhr, nach: "Sparkassen in der Krise - Wenn Kunden das Vertrauen verlieren?"</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/sparkassen-in-der-krise-zdfzoom-ueber-schwindendes-kundenvertrauen-und-andere-schwierigkeiten/">Sparkassen in der Krise: &#8222;ZDFzoom&#8220; über schwindendes Kundenvertrauen und andere Schwierigkeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Mainz</strong> &#8211; Schwere Zeiten für Sparkassen: Angestellte fürchten um ihre Jobs, Filialen sollen geschlossen werden. Stecken die Sparkassen in der Krise? &#8222;ZDFzoom&#8220; geht dieser Frage am Mittwoch, 10. Februar 2016, 22.45 Uhr, nach: &#8222;Sparkassen in der Krise &#8211; Wenn Kunden das Vertrauen verlieren?&#8220;</p>
<figure id="attachment_20391" aria-describedby="caption-attachment-20391" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-20391" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/48660_0_4_ots.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/ZDF/ZDF / Corporate Design&quot;" width="620" height="437" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/48660_0_4_ots.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/48660_0_4_ots-150x106.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/02/48660_0_4_ots-300x211.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-20391" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/ZDF/ZDF / Corporate Design&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Jahrzehntelang verdienten Sparkassen kräftig daran, das Geld der Sparer mit höheren Zinsen an Unternehmen und Privatleute zu verleihen. Nun klagen Sparkassen: Die Niedrigzinsphase und die Konkurrenz der Online-Banken machten ihr Geschäftsmodell kaputt. &#8222;ZDFzoom&#8220;-Autor Detlef Schwarzer geht der Frage nach, ob die Sparkassen noch ihrem gesetzlichen Auftrag nachkommen. Denn Sparkassen müssen dem Gemeinwohl dienen und der Bevölkerung in allen Regionen sichere Geldgeschäfte ermöglichen &#8211; so steht es in den Sparkassengesetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sparkassen sind öffentlich-rechtliche Kreditinstitute mit eingebauter politischer Kontrolle, einzigartig im Bankenwesen. Sie wurden vor mehr als 200 Jahren gegründet, um der Massenarmut entgegenzuwirken und den ärmeren Schichten das Ansparen von sicherem Kapital zu ermöglichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sparkassen werden kontrolliert von Verwaltungsräten, in denen auch Politiker sitzen. Doch was taugt diese Kontrolle? Es gebe Vorstandsgehälter bei Sparkassen, die dreimal so hoch seien wie das der Bundeskanzlerin, sagt Bankenprofessor Ralf Jasny im Interview. In der Vergangenheit häuften sich zudem Fälle von Amtsmissbrauch. Stattdessen wird lieber an der Kostenstruktur geschraubt, etwa durch Erhöhung der Girokonto-Gebühren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die &#8222;ZDFzoom&#8220;-Doku beleuchtet die Frage, ob es die gute alte Sparkasse, die nur für ihre Kunden da ist, wirklich noch gibt.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Coface: Risiken nehmen 2016 weltweit zu</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/coface-risiken-nehmen-2016-weltweit-zu/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2016 14:56:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Coface]]></category>
		<category><![CDATA[Coface-Experten]]></category>
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		<category><![CDATA[Länderrisikenfinden]]></category>
		<category><![CDATA[Länderrisikobewertung]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Paris/Mainz - Der internationale Kreditversicherer Coface hat im Rahmen der jährlichen Country Risk Conference in Paris die Aussichten für 2016 vorgestellt. Zwar rechnen die Coface-Experten mit einem leicht höheren Wachstum der Weltwirtschaft von 2,7 Prozent (nach 2,5 Prozent in 2015), insgesamt steigen die Risiken aber weltweit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/coface-risiken-nehmen-2016-weltweit-zu/">Coface: Risiken nehmen 2016 weltweit zu</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Paris/Mainz</strong> &#8211; Der internationale Kreditversicherer Coface hat im Rahmen der jährlichen Country Risk Conference in Paris die Aussichten für 2016 vorgestellt. Zwar rechnen die Coface-Experten mit einem leicht höheren Wachstum der Weltwirtschaft von 2,7 Prozent (nach 2,5 Prozent in 2015), insgesamt steigen die Risiken aber weltweit.</p>
<p style="text-align: justify;">Das führte zu einigen Abwertungen innerhalb der Coface Länderrisikobewertung. So wird Brasilien innerhalb eines Jahres bereits zum zweiten Mal abgestuft und erreicht nur noch C. Grund: die politische Krise und ein daher erwarteter weiterer wirtschaftlicher Abschwung. Kanada verliert aufgrund der großen Abhängigkeit vom Ölpreis seine Spitzenbewertung und rutscht auf A2. Südafrika wird von A4 auf B abgewertet.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Industrieländern machen vor allem die Schwankungen an den Finanzmärkten, die Abkühlung des chinesischen Wachstums und in Förderländern wie Kanada der niedrige Ölpreis zu schaffen. Gemeinsam mit der allgemeinen Eintrübung des Geschäftsklimas weltweit aufgrund zunehmender politischer Risiken, darunter die US-Wahlen, einem möglichen &#8222;Brexit&#8220;, Unsicherheiten im Nahen Osten und allgemeiner Terrorgefahr, sind die Wachstumsaussichten mäßig.</p>
<p style="text-align: justify;">Coface erwartet in den Industrieländern ein moderates Wachstum um etwa 2 Prozent. Im Kreis der Industrieländer zählt insbesondere Japan (A1 unter Beobachtung auf eine Abwertung gesetzt) mit seiner starken Abhängigkeit vom chinesischen Markt (18 Prozent der japanischen Exporte gehen nach China) zu den potentiellen Opfern des Konjunkturrückgangs in China. Die japanischen Wachstumsaussichten steigen nicht über 0,9 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;">In den Schwellenländern ist besonders der hohe Grad an Unternehmensverschuldungen riskant. Laut den Wirtschaftsexperten der Coface gehören chinesische Firmen zu den am höchsten verschuldeten Unternehmen. Ihre Verschuldung entspricht mehr als 160% des Bruttoinlandsprodukts und liegt 60 Punkte über den Zahlen von 2008. Hinter China liegen die Türkei (+30 Punkte), Brasilien (+17 Punkte) und Malaysia (+11 Punkte). Die Wachstumsraten der Schwellenländer haben sich innerhalb von 5 Jahren halbiert. Coface erwartet 3,9 Prozent Wachstum für 2016.</p>
<p style="text-align: justify;">Ausführliche Informationen zu den Märkten, ihre Bewertungen sowie eine Weltkarte der Länderrisikenfinden Sie auf www.coface.de</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<title>Größter Versicherer der Welt will seine Investments aus der Kohleindustrie abziehen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/groesster-versicherer-der-welt-will-seine-investments-aus-der-kohleindustrie-abziehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2015 09:25:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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		<category><![CDATA[Versicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Die Allianz Versicherung]]></category>
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		<category><![CDATA[Frontal 21]]></category>
		<category><![CDATA[fünf größten Finanzinvestoren]]></category>
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		<category><![CDATA[Investments aus der Kohleindustrie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mainz - Die Allianz, der größte Versicherer der Welt und einer der fünf größten Finanzinvestoren, will nicht mehr in Kohle investieren. Im Exklusiv-Interview mit dem ZDF-Magazin "Frontal 21" am Dienstag, 24. November 2015, 21.00 Uhr, erklärt Andreas Gruber, Chefinvestor der Allianz: "Die Allianz steigt aus der Kohle aus.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Mainz</strong> &#8211; Die Allianz, der größte Versicherer der Welt und einer der fünf größten Finanzinvestoren, will nicht mehr in Kohle investieren. Im Exklusiv-Interview mit dem ZDF-Magazin &#8222;Frontal 21&#8220; am Dienstag, 24. November 2015, 21.00 Uhr, erklärt Andreas Gruber, Chefinvestor der Allianz: &#8222;Die Allianz steigt aus der Kohle aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir werden nicht mehr in Bergbau -und Energieunternehmen investieren, die mehr als 30 Prozent ihres Umsatzes beziehungsweise ihrer Energieerzeugung aus Kohle generieren. Der Abbau wird über die nächsten sechs Monate per Aktien erfolgen, bei festverzinslichen Anlagen werden wir keine Verkäufe tätigen, aber wir werden unsere bestehenden Investments auslaufen lassen.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Branchen-Kenner schätzen, dass es beim Kohle-Ausstieg um ein Gesamtvolumen von etwa vier Milliarden Euro geht. Das Geld ist beispielsweise in Kohleminen und -kraftwerke investiert. &#8222;Wir wollen damit die Verhandlungen auf dem Klimagipfel in Paris im Dezember unterstützen, aber auch ein Zeichen setzen an unsere Branche und an die Kapitalmärkte&#8220;, so Gruber. Der Versicherungskonzern ist überzeugt, klimaschädliche Investments rechneten sich in Zukunft nicht mehr.</p>
<figure id="attachment_18395" aria-describedby="caption-attachment-18395" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-18395" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/55565_0_25_o.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/ZDF/ZDF/Svea Pietschmann&quot;" width="620" height="413" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/55565_0_25_o.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/55565_0_25_o-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/11/55565_0_25_o-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-18395" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/ZDF/ZDF/Svea Pietschmann&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Mit dem Vertrauensverlust in die Kohleindustrie kündigt Gruber gegenüber &#8222;Frontal 21&#8220; gleichzeitig an, Geldanlagen in Windenergie massiv auszubauen. &#8222;Wir haben bis heute etwa zwei Milliarden Euro in Windenergie investiert, und wir haben vor, diesen Betrag über die nächsten Jahre zu verdoppeln. Hier erwarten wir eine Rendite von fünf bis sechs Prozent für unsere Kunden&#8220;, so Gruber. Die Allianz verwaltet 2000 Milliarden Euro. Das Geld stammt insbesondere aus Rücklagen für Altersvorsorgen.</p>
<p style="text-align: justify;">Andere deutsche Finanzinstitute investierten dagegen weiter im Milliardenumfang in die Kohle, kritisiert Kathrin Petz von der Umweltorganisation Urgewald. &#8222;Allein die Deutsche Bank hat in den letzten fünf Jahren mit zehn Milliarden die internationale Kohleindustrie finanziert und heizt damit aktiv den Klimawandel an.&#8220; Erst Anfang des Jahres habe die Deutsche Bank, so Petz, eine Kapitalerhöhung für Coal India durchgeführt, den größten Kohleminen-Betreiber Indiens.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus einer neuen Studie, die Urgewald an diesem Dienstag veröffentlichen wird, geht hervor, dass die Deutsche Bank in den vergangenen fünf Jahren allein 3,3 Milliarden Euro in die Braunkohle investiert hat. Bis Redaktionsschluss hat sich die Deutsche Bank dazu nicht geäußert.</p>
<p style="text-align: justify;">Unterdessen ergab eine neue Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag von &#8222;Frontal 21&#8220;, dass 64 Prozent der Deutschen eine klimafreundliche Anlage ihres Geldes wichtig ist.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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		<title>Falsche Lohnabrechnungen und verschimmelte Unterkünfte</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/falsche-lohnabrechnungen-und-verschimmelte-unterkuenfte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Oct 2015 12:33:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsverhältnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Fleischindustrie]]></category>
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		<category><![CDATA[Mainz]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverpflichtung]]></category>
		<category><![CDATA[Subunternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[verschimmelte Unterkünfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mainz - Trotz der Selbstverpflichtung der Fleischindustrie, die Arbeitsverhältnisse der osteuropäischen Arbeiter zu verbessern, gibt es erneut schwere Vorwürfe gegen Subunternehmer in der Branche. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/falsche-lohnabrechnungen-und-verschimmelte-unterkuenfte/">Falsche Lohnabrechnungen und verschimmelte Unterkünfte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Mainz</strong> &#8211; Trotz der Selbstverpflichtung der Fleischindustrie, die Arbeitsverhältnisse der osteuropäischen Arbeiter zu verbessern, gibt es erneut schwere Vorwürfe gegen Subunternehmer in der Branche. Arbeiter eines Subunternehmers des Fleischproduzenten Danish Crown sagen im Interview mit &#8222;Report Mainz&#8220;, dass ihnen ihr letzter Lohn nicht überwiesen wurde und sie gezwungen waren, aus Rumänien anzureisen, um den ihn zustehenden Lohn zu bekommen. Außerdem wären Urlaubstage und die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall nicht korrekt berechnet worden. Darüber hinaus hätten sie den Transport zur Arbeit bar bezahlen müssen, er sei zusätzlich noch einmal vom Lohn abgezogen worden. Die inzwischen korrigierten Abrechnungen, die &#8222;Report Mainz&#8220; vorliegen, beweisen: Es handelt sich jeweils um mehrere Hundert Euro.</p>
<figure id="attachment_16504" aria-describedby="caption-attachment-16504" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-16504" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/reportmainzlogo-300x105.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/SWR - Das Erste&quot;" width="300" height="105" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/reportmainzlogo-300x105.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/reportmainzlogo-150x52.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/10/reportmainzlogo.jpg 432w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-16504" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/SWR &#8211; Das Erste&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Die Arbeiter haben für eine Firma von Ingolf Röschmann gearbeitet. Röschmann ist kein Unbekannter. Er wurde bestraft wegen illegaler Beschäftigung von Rumänen. &#8222;Report Mainz&#8220; deckte 2005 auf, dass polnische Arbeiter bei ihm mit gefälschten Staatsbürgerschaftsurkunden ausgestattet wurden. Ingolf Röschmann hat nicht auf die Fragen von &#8222;Report Mainz&#8220; geantwortet.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch an der Wohnsituation vieler Arbeiter hat sich trotz der Beteuerungen der Fleischwirtschaft offenbar wenig geändert. &#8222;Report Mainz&#8220; dokumentiert eine Unterkunft in Quakenbrück, in der der Keller im Wasser steht und die Küche verschimmelt ist. Abrechnungen der Arbeiter, die dort leben, zeigen, dass sie für einen Schlafplatz in der Unterkunft 220 Euro im Monat bezahlen müssen. Daniela Reim, Mitarbeiterin der Beratungsstelle für mobile Beschäftigung der niedersächsischen Landesregierung berichtet gegenüber &#8222;Report Mainz&#8220;: &#8222;Ich habe teilweise 30 Fälle pro Tag der Bedarf ist sehr hoch, ich schaffe das fast gar nicht mehr mit den ganzen Fällen. Ich muss schon gucken, welcher Fall Priorität hat.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Der niedersächsische Wirtschaftsminister, Olaf Lies (SPD) sagt über die Ergebnisse der &#8222;Report Mainz&#8220;-Recherche: &#8222;Es ist grauenvoll und widerlich. Ich finde das ist eine Schande für unser Land, dass wir Menschen hier her holen, die hier arbeiten, schon kaum ihr Geld bekommen und dann unter solchen Bedingungen hier leben und wohnen müssen. Das geht überhaupt nicht.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei hatte sich auch Danish Crown, ebenso wie andere Branchengrößen, im Juli vergangenen Jahres zu einem &#8222;Verhaltenskodex der Fleischwirtschaft&#8220; verpflichtet, um bestimmte soziale Standards für Mitarbeiter zu gewähren und auch dafür zu sorgen, dass diese Standards ebenfalls bei Mitarbeitern eingehalten werden, die bei Subunternehmern beschäftigt sind. Darin verpflichten sich die Unternehmen unter anderem, dass die Vermietung der Arbeiterwohnungen zu einem &#8222;angemessenen Mietzins&#8220; zu erfolgen habe.</p>
<p style="text-align: justify;">Konfrontiert mit den Recherchen von &#8222;Report Mainz&#8220; erklärt ein Unternehmenssprecher von Danish Crown wörtlich: &#8222;Bisher haben wir niemals ganz klare Fakten gesehen, aber was ich heute gesehen habe, sind ganz schwere Fälle. Es kann auch ganz schwere Probleme für unseren Subunternehmer geben. Aber nun müssen wir alles überprüfen.&#8220; Das Unternehmen kündigte an, Ingolf Röschmann zur Rede zu stellen: &#8222;Es geht überhaupt nicht, wenn hier die Regeln der deutschen Sozialversicherung nicht eingehalten werden.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Die Recherchen von &#8222;Report Mainz&#8220; stellen auch die Selbstverpflichtungserklärung der Fleischindustrie beim sogenannten Fleischgipfel im September mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) in Frage. Hier hatten sich mehrere Großunternehmen, darunter Danish Crown, darauf verpflichtet, bis 2016 sicherzustellen, dass sämtliche Arbeiter in einem in Deutschland gemeldeten sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis befinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Dass dies allein die osteuropäischen Arbeiter nicht vor Ausbeutung schützt, zeigen die Recherchen von &#8222;Report Mainz&#8220;. Denn schon heute haben etliche Subunternehmer die Arbeiter in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD) fordert deshalb, dass die Fleischunternehmer weitgehend auf Subunternehmer verzichten und die Arbeiter direkt im Unternehmen anstellen. Sein Ziel ist, &#8222;dass mindestens 80 Prozent in dieser Branche fest in dem Betrieb angestellt sind, in dem sie arbeiten&#8220;.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch Bernard Südbeck, Leiter der Staatsanwaltschaft Osnabrück, der in der Vergangenheit zahlreiche Verfahren gegen Subunternehmer geführt hat, fordert einen Verzicht auf Subunternehmer in der Branche: &#8222;Solange man in der Fleischwirtschaft weiter Subunternehmer beschäftigt, wird es auch zu kriminellen Machenschaften kommen, wir sind einfach an einem Punkt, wo so viel Möglichkeiten bestehen Schwarzgeld zu generieren. Mit Selbstverpflichtungserklärungen kommt man da nicht weiter.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
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