<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Immobilienkauf</title>
	<atom:link href="https://www.finanzratgeber24.de/themen/immobilienkauf/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.finanzratgeber24.de/themen/immobilienkauf/</link>
	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 13 Apr 2023 11:47:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2023/03/cropped-favicon-32x32.png</url>
	<title>Immobilienkauf</title>
	<link>https://www.finanzratgeber24.de/themen/immobilienkauf/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Hypothekendarlehen: Vor- und Nachteile</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/hypothekendarlehen-vor-und-nachteile/</link>
					<comments>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/hypothekendarlehen-vor-und-nachteile/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2023 11:47:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Darlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Hauskauf]]></category>
		<category><![CDATA[Hypothekendarlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Kredit]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnungskauf]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzratgeber24.de/?p=66317</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei einem Hypothekendarlehen leiht der Kreditnehmer Geld vom Kreditgeber und verpfändet das Eigentum als Sicherheit für den Kredit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/hypothekendarlehen-vor-und-nachteile/">Hypothekendarlehen: Vor- und Nachteile</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Hypothekendarlehen sind eine Form der Finanzierung, die es Eigentümern ermöglicht, ein <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/versteckte-kostenfallen-beim-hausbau-in-den-nebenkosten/">Haus</a> oder eine Wohnung zu kaufen. Bei einem Hypothekendarlehen leiht der Kreditnehmer Geld vom Kreditgeber und verpfändet das Eigentum als Sicherheit für den Kredit. Wenn die Konditionen des Darlehens erfüllt werden, ist es möglich, dass der Kreditnehmer das Darlehen zurückzahlt und die Hypothek ablöst. Es gibt viele verschiedene Arten von Hypothekendarlehen, aber es gibt auch Vor- und Nachteile bei der Auswahl eines bestimmten Typs.</p>
<h2 style="text-align: left;">Vorteile von Hypothekendarlehen</h2>
<p style="text-align: justify;">Hypothekendarlehen sind eine beliebte Finanzierungsoption für Immobilienkäufer. Sie bieten eine Reihe von Vorteilen, die es lohnenswert machen, sie in Betracht zu ziehen.</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Niedrigere Zinsen: Hypothekendarlehen haben oft niedrigere Zinssätze als andere Arten von Darlehen. Dies liegt daran, dass das Darlehen durch die Immobilie selbst gesichert ist. Die Bank hat ein Sicherheitsnetz, falls der Kreditnehmer das Darlehen nicht zurückzahlen kann.</li>
<li style="text-align: justify;">Längere Laufzeit: Diese Darlehen haben in der Regel längere Laufzeiten als andere Arten von Darlehen. Dies bedeutet, dass die monatlichen Zahlungen niedriger ausfallen können und somit das Budget des Kreditnehmers entlastet wird.</li>
<li style="text-align: justify;">Steuerliche Vorteile: In vielen Ländern können Kreditnehmer die Zinsen auf Hypothekendarlehen von ihren Steuern absetzen. Dies kann dazu beitragen, die monatlichen Zahlungen zu senken und somit das Budget des Kreditnehmers zu entlasten.</li>
<li style="text-align: justify;">Flexibilität bei der Rückzahlung: Hypothekendarlehen bieten oft Flexibilität bei der Rückzahlung. Kreditnehmer können zusätzliche Zahlungen leisten oder ihr Darlehen vorzeitig zurückzahlen, ohne Strafgebühren zu zahlen.</li>
<li style="text-align: justify;">Wertsteigerung der Immobilie: Eine Immobilie kann im Laufe der Zeit an Wert gewinnen, was dazu beitragen kann, das <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/eigenkapital-baufinanzierungen/" target="_blank" rel="noopener">Eigenkapital</a> des Kreditnehmers zu erhöhen. Dies kann dazu führen, dass der Kreditnehmer in Zukunft bessere Konditionen für weitere Finanzierungen erhält.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Insgesamt bieten Hypothekendarlehen eine Reihe von Vorteilen, die es lohnenswert machen, sie als Finanzierungsoption in Betracht zu ziehen. Es ist jedoch wichtig, die Risiken und Nachteile sorgfältig abzuwägen, bevor man sich für ein diese Darlehensart entscheidet.</p>
<h2 style="text-align: left;">Nachteile von Hypothekendarlehen</h2>
<p style="text-align: justify;">Obwohl Hypothekendarlehen viele Vorteile bieten, gibt es auch einige Nachteile, die man berücksichtigen sollte. Hier sind einige der wichtigsten Nachteile:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Hohe Kosten: Hypothekendarlehen können sehr teuer sein, insbesondere wenn man hohe Zinsen zahlen muss. Außerdem fallen oft zusätzliche Gebühren an, wie z.B. Bearbeitungsgebühren oder Schätzkosten.</li>
<li style="text-align: justify;">Risiko des Verlustes der Immobilie: Wenn man ein Hypothekendarlehen aufnimmt, wird die Immobilie als Sicherheit verwendet. Wenn man die Raten nicht mehr bezahlen kann, besteht das Risiko, dass die Bank die Immobilie zwangsversteigert und man sie verliert.</li>
<li style="text-align: justify;">Begrenzte Flexibilität: Einmal abgeschlossen, ist ein Hypothekendarlehen in der Regel schwer zu ändern oder zu kündigen. Man kann zwar versuchen, es vorzeitig zurückzuzahlen oder umzuschulden, aber das ist oft mit hohen Kosten verbunden.</li>
<li style="text-align: justify;">Längere Laufzeit: Die meisten Hypothekendarlehen haben eine Laufzeit von 10 bis 30 Jahren. Das bedeutet, dass man über einen längeren Zeitraum hinweg monatliche Raten zahlen muss und sich möglicherweise für lange Zeit an eine bestimmte Immobilie bindet.</li>
<li style="text-align: justify;">Zinsrisiko: Wenn man ein variables Hypothekendarlehen aufnimmt, besteht das Risiko steigender Zinsen und höherer monatlicher Raten. Auch bei einem festen Zinssatz kann es passieren, dass man später bessere Angebote verpasst.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Trotz dieser Nachteile sind Hypothekendarlehen für viele Menschen eine gute Möglichkeit, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Es ist jedoch wichtig, sich im Vorfeld gut zu informieren und alle Vor- und Nachteile abzuwägen, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können.</p>
<h2 style="text-align: left;">Wie kann man die Risiken eines Hypothekendarlehens minimieren?</h2>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie sich für ein Hypothekendarlehen entscheiden, sollten Sie sich bewusst sein, dass es auch Risiken mit sich bringt. Hier sind einige Tipps, wie Sie diese Risiken minimieren können:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Sorgfältige Planung: Bevor Sie ein Hypothekendarlehen aufnehmen, sollten Sie Ihre Finanzen sorgfältig planen und sicherstellen, dass Sie in der Lage sind, die monatlichen Raten zu bezahlen.</li>
<li style="text-align: justify;">Vergleichen Sie Angebote: Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Kreditgeber und wählen Sie das Darlehen aus, das am besten zu Ihren Bedürfnissen passt.</li>
<li style="text-align: justify;">Vermeiden Sie versteckte Kosten: Lesen Sie alle Vertragsbedingungen sorgfältig durch und achten Sie auf versteckte Kosten wie Bearbeitungsgebühren oder Vorfälligkeitsentschädigungen.</li>
<li style="text-align: justify;">Tilgen Sie das Darlehen schnellstmöglich: Je schneller Sie das Darlehen zurückzahlen, desto weniger Zinsen müssen Sie insgesamt bezahlen.</li>
<li style="text-align: justify;">Absicherung durch Versicherungen: Eine Risikolebensversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung kann helfen, Ihre Familie abzusichern und Zahlungsprobleme bei unvorhergesehenen Ereignissen zu vermeiden.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Ein Hypothekendarlehen kann eine gute Möglichkeit sein, um ein Haus zu kaufen oder eine Immobilie zu finanzieren. Indem man jedoch die oben genannten Tipps befolgt, kann man die Risiken minimieren und den Prozess stressfreier gestalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/hypothekendarlehen-vor-und-nachteile/">Hypothekendarlehen: Vor- und Nachteile</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/hypothekendarlehen-vor-und-nachteile/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steigerung der Immobilienpreise entschleunigt sich</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/steigerung-der-immobilienpreise-entschleunigt-sich/</link>
					<comments>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/steigerung-der-immobilienpreise-entschleunigt-sich/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2022 12:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Baufinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Beleihung]]></category>
		<category><![CDATA[Darlehen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienpreise]]></category>
		<category><![CDATA[Preisabflachung]]></category>
		<category><![CDATA[Preisanstieg]]></category>
		<category><![CDATA[Tilgung]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzratgeber24.de/?p=65519</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nachdem die Immobilienpreise in Deutschland im ersten Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahresquartal mit einem Plus von rund 14 Prozent überproportional gestiegen waren, beobachtete Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen Interhyp nun einen Abflachen des Preisanstiegs. In der Betrachtung des gesamten Halbjahres gegenüber dem Vorjahreshalbjahr sind die Preise zwar noch um rund 11 Prozent gestiegen. Im zweiten Quartal liegt der Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal aber nur bei 7,6 Prozent – ​​und gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres ist sogar ein kleinerer Preisrückgang von knapp einem Prozent zu zeichnen. „Die im ersten Halbjahr stark gestiegenen Bauzinsen haben auf die Leistbarkeit gedrückt“, sagt Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. Der Zinsanstieg habe zunächst zu einer stärkeren Nachfrage nach Immobilien geführt. „Viele wollten sich ihr Kaufvorhaben noch zu günstigen Zinsen sichern. Aber mit den steigenden Zinsen haben mehr Menschen neu kalkuliert, sind bei der Immobilie Kompromisse eingegangen oder haben vom Immobilienkauf vorerst Abstand genommen“, so Utecht. Dies hat im zweiten Quartal zu Preiskorrekturen und -stagnationen geführt. In drei sechs von betrachteten Großstädten wird der Preisrückgang sogar im Vergleich zum Vorjahresquartal registriert, und zwar in München, Köln und Leipzig. Grundsätzlich werden stabile Finanzierungen ausgewiesen, sogar ein Trend hin zu mehr Sicherheit, mit mehr Eigenkapital und erwarteten Zinsbindungen. Momentan werden für Käuferinnen und Käufer neue Chancen gesehen, denn im Juli haben die Zinsen um mehr als einen halben Prozentpunkt nachgelassen. Jörg Utecht: „Das momentane Zwischentief beim Zins und die zunehmende Verhandlungsbereitschaft von Verkäufern und Maklern bietet jetzt wieder mehr Spielraum für die Finanzierung eines Kaufs.“</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/steigerung-der-immobilienpreise-entschleunigt-sich/">Steigerung der Immobilienpreise entschleunigt sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Nachdem die Immobilienpreise in Deutschland im ersten Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahresquartal mit einem Plus von rund 14 Prozent überproportional gestiegen waren, beobachtete der Vermittler für private <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/sicher-finanzieren-5-schritte-zur-gelungenen-baufinanzierung/" target="_blank" rel="noopener">Baufinanzierungen</a> Interhyp nun einen Abflachen des Preisanstiegs. </span><span style="vertical-align: inherit;">In der Betrachtung des gesamten Halbjahres gegenüber dem Vorjahreshalbjahr sind die Preise zwar noch um rund 11 Prozent gestiegen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Im zweiten Quartal liegt der Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal aber nur bei 7,6 Prozent – ​​und gegenüber dem ersten Quartal dieses Jahres ist sogar ein kleinerer Preisrückgang von knapp einem Prozent zu zeichnen. </span><span style="vertical-align: inherit;">„Die im ersten Halbjahr stark gestiegenen Bauzinsen haben auf die Leistbarkeit gedrückt“, sagt Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. </span><span style="vertical-align: inherit;">Der Zinsanstieg habe zunächst zu einer stärkeren Nachfrage nach Immobilien geführt. </span><span style="vertical-align: inherit;">„Viele wollten sich ihr Kaufvorhaben noch zu günstigen Zinsen sichern. </span><span style="vertical-align: inherit;">Aber mit den steigenden Zinsen haben mehr Menschen neu kalkuliert, sind bei der Immobilie Kompromisse eingegangen oder haben vom Immobilienkauf vorerst Abstand genommen“, so Utecht. </span><span style="vertical-align: inherit;">Dies hat im zweiten Quartal zu Preiskorrekturen und -stagnationen geführt. </span><span style="vertical-align: inherit;">In drei sechs von betrachteten Großstädten wird der Preisrückgang sogar im Vergleich zum Vorjahresquartal registriert, und zwar in München, Köln und Leipzig. </span><span style="vertical-align: inherit;">Grundsätzlich werden stabile Finanzierungen ausgewiesen, sogar ein Trend hin zu mehr Sicherheit, mit mehr Eigenkapital und erwarteten Zinsbindungen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Momentan werden für Käuferinnen und Käufer neue Chancen gesehen, </span><span style="vertical-align: inherit;">denn im Juli haben die Zinsen um mehr als einen halben Prozentpunkt nachgelassen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Jörg Utecht: „Das momentane Zwischentief beim Zins und die zunehmende Verhandlungsbereitschaft von Verkäufern und Maklern bietet jetzt wieder mehr Spielraum für die Finanzierung eines Kaufs.“</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Die durchschnittlichen Immobilienpreise für eine zentrale Immobilie zum Bau oder Kauf inklusive Nebenkosten liegen im ersten Halbjahr 2022 bei rund 538.000 Euro und damit rund 11 Prozent über dem Vorjahreshalbjahr, als die Durchschnittskosten für den Immobilienerwerb noch bei 485.000 Euro liegen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Dere Blick auf das Halbjahr zeigt aber, dass vor allem im ersten Quartal ein starker Anstieg stattgefunden hat (plus rund 14 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2021 mit genauer 473.000 Euro) und der Anstieg im zweiten Quartal deutlich kleiner ausfällt (plus 7,6 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal 2021 mit 497.000 Euro). </span><span style="vertical-align: inherit;">Im Vergleich des zweiten mit dem ersten Quartal 2022 wird sogar eine Preisstagnation bzw. ein kleiner Rückgang von knapp einem Prozent gesehen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Denn im ersten Quartal lag der Durchschnittspreis bei 540.000 Euro, </span><span style="vertical-align: inherit;">im zweiten bei 535.000 Euro. </span><span style="vertical-align: inherit;">Jörg Utecht: „Im Vergleich mit den Vorjahreszeiträumen sehen wir im gesamtdeutschen Durchschnitt immer noch Preiszuwächse. </span><span style="vertical-align: inherit;">Doch die aktuellen Preiskorrekturen lassen vermuten, dass der Preisanstieg im Jahresverlauf im Vergleich zum Vorjahr weiter abflachen wird und wir am Ende des Jahres einen geringeren Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr sehen werden als 2021 und 2020“. </span><span style="vertical-align: inherit;">In den beiden vergangenen Jahren waren die durchschnittlichen Immobilienpreise jeweils um rund zehn Prozent gestiegen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Seit 2012 haben die Preise um fast 85 Prozent zugenommen. </span><span style="vertical-align: inherit;">dass der Preisanstieg im Jahresverlauf im Vergleich zum Vorjahr weiter abflachen wird und wir am Ende des Jahres einen geringeren Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr sehen werden als 2021 und 2020“. </span><span style="vertical-align: inherit;">In den beiden vergangenen Jahren waren die durchschnittlichen Preise für den Immobilienerwerb jeweils um rund zehn Prozent gestiegen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Seit 2012 haben die Preise um fast 85 Prozent zugenommen. </span><span style="vertical-align: inherit;">dass der Preisanstieg im Jahresverlauf im Vergleich zum Vorjahr weiter abflachen wird und wir am Ende des Jahres einen geringeren Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr sehen werden als 2021 und 2020“. </span><span style="vertical-align: inherit;">In den beiden vergangenen Jahren waren die durchschnittlichen Preise für den Immobilienerwerb jeweils um rund zehn Prozent gestiegen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Seit 2012 haben die Preise um fast 85 Prozent zugenommen.</span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Immobilienpreise in Großstädten korrigiert – insbesondere in München, Köln und Leipzig</span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Es sechs wurden Großstädte genauer betrachtet. </span><span style="vertical-align: inherit;">Im Vergleich des ersten Halbjahres 2022 mit dem ersten Halbjahr 2021 ist in allen Großstädten zwar auch noch ein deutliches Plus der Immobilienpreise zu zeichnen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Betrachtet man allerdings nur das zweite Quartal 2022, so sind gegenüber dem Quartal 2022 in allen ersten Städten außer in Frankfurt Preisrückgänge zu verzeichnen und auch dort liegt das Plus nur bei 0,3 Prozent. </span><span style="vertical-align: inherit;">Der größte Rückgang ist in Leipzig zu verzeichnen mit 7,2 Prozent. </span><span style="vertical-align: inherit;">Im Vergleich zum zweiten Quartal 2021 sind in drei Städten Preisrückgänge zu zeichnen: in München, Köln und Leipzig. </span><span style="vertical-align: inherit;">In München um 2,4 Prozent auf 894.000 Euro, in Köln sogar um 7,9 Prozent auf 568.000 Euro und in Leipzig immerhin noch um 1,1 Prozent auf 350.000 Euro. </span><span style="vertical-align: inherit;">In Berlin,</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">„In vielen Großstädten sehen wir im zweiten Quartal Preiskorrekturen im Vergleich zum Beginn des Jahres – sogar im Vergleich mit dem Vorjahresquartal sehen wir Einzelne Rückgänge. </span><span style="vertical-align: inherit;">Allerdings haben gerade in den Ballungszentren die <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/steigende-immobilienpreise-und-die-folgen-fuer-erben/" target="_blank" rel="noopener">Preise</a> in den vergangenen Jahren auch stark zugenommen, sodass eine Abnahme der Dynamik zu erwarten war“, so Utecht. </span><span style="vertical-align: inherit;">Der Experte aufgestellt stirbt positiv: „Zum Teil haben die Preise astronomische Höhen erreicht. </span><span style="vertical-align: inherit;">Für Käuferinnen und Käufer ist es wünschenswert, wenn wieder mehr Balance zwischen Angebot und Nachfrage in den Markt einzieht.“ Ein Hinweis, dass der Anstieg der Immobilienpreise weiter abflachen könnte, sei auch, dass der Anteil der Kapitalanleger abgenommen hat – von 26 Prozent im Ersten Halbjahr 2021 auf 25 Prozent im ersten Halbjahr 2022.</span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Mehr Balance im Markt und Zwischentief beim Zins bieten Chancen</span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Es wird beobachtet, dass Verkäuferinnen und Verkäufer wieder verhandlungsbereiter werden. </span><span style="vertical-align: inherit;">„Wir raten, die Chance zu nutzen und wieder über die Preise zu sprechen, hier gibt es zunehmend Spielraum und mehr Angebote“, sagt Utecht. </span><span style="vertical-align: inherit;">Das sei auch mit Blick auf die gestiegenen Finanzierungskosten sinnvoll. </span><span style="vertical-align: inherit;">Jörg Utecht: „Seit Jahresbeginn haben sich die Zinsen für zehnjährige Darlehen in etwa verdreifacht. </span><span style="vertical-align: inherit;">Das geht bei ansonsten gleichen Konstellationen je nach Darlehenshöhe mit Mehrkosten von 500 bis 600 Euro im Monat einher, das sind also etwa 6.000 bis 8.000 Euro im Jahr.“ Günstig für Käuferinnen und Käufer sei aber das momentane Zwischentief beim Zins. </span><span style="vertical-align: inherit;">Vom bisherigen Höchststand von 3,4 Prozent für zehnjährige Darlehen sind die Konditionen wieder auf unter 3 Prozent gefallen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Bis Jahresende wird nur ein leichter Anstieg auf etwa 3, </span><span style="vertical-align: inherit;">5 bis 4 Prozent erwartet. </span><span style="vertical-align: inherit;">„Die wieder gesunkenen Zinsen machen den Kauf wieder leistbarer. </span><span style="vertical-align: inherit;">Das Zwischentief und die voraussichtlich auch in naher Zukunft nicht mehr so ​​stark steigenden Zinsen bieten Chancen: Wer ein Objekt hat oder auf der Immobiliensuche gefunden ist, sollte die Finanzierung jetzt durchkalkulieren. </span><span style="vertical-align: inherit;">In vielen Fällen ist der Kauf weiterhin gut darstellbar“, so Utecht. </span><span style="vertical-align: inherit;">Sinnvoll sei es, die Finanzierung vor der Immobiliensuche zu klären. </span><span style="vertical-align: inherit;">Käuferinnen und Käufer erhalten mit einer Bestätigung über die mögliche Finanzierungssumme, einem ausdrücklichen Finanzierungszertifikat, leichter den Zuschlag. </span><span style="vertical-align: inherit;">Zu sehr sollten sich Interessentinnen und Interessenten aber nicht vom Marktgeschehen abhängig machen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Jörg Utecht: „Wichtiger als ein Zehntelprozent Unterschied beim Zins ist, dass Finanzierung und Immobilie zum Leben pass. </span><span style="vertical-align: inherit;">Drei Viertel unserer Kundinnen und Kunden kaufen die Immobilie, um sie meist gemeinsam mit Angehörigen viele Jahre lang zu bewohnen, zum Teil über Generationen hinweg. </span><span style="vertical-align: inherit;">Wenn sie die Finanzierung zukunftssicher gestalten, wann immer sie sich auch von Zinserhöhungen oder Preiskorrekturen nicht beunruhigen lassen.“ Dass die Immobilienpreise stark einbrechen werden, wird angesichts der Prognose von eher moderaten weiteren Zinssteigerungen nicht erwartet.</span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Kreditnehmer setzen auf noch mehr Sicherheit aufgrund der Immobilienpreise</span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Darlehensnehmerinnen und Darlehensnehmer achten zum aktuellen Zeitpunkt noch mehr als in bestimmten Jahren darauf, die Finanzierung dauerhaft abzusichern. </span><span style="vertical-align: inherit;">Im ersten Halbjahr 2021 lag die durchschnittliche Zinsbindung bei 13,2 Jahren und jetzt, im ersten Halbjahr 2022 ist sie auf 14,1 Jahre gestiegen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Utecht: „Vor zehn Jahren lag die Zinsbindung noch bei weniger als 12 Jahren. </span><span style="vertical-align: inherit;">Heute liegt sie bei über 14 Jahren. </span><span style="vertical-align: inherit;">Das zeigt, dass Menschen in Zukunft eher von steigenden Zinsen ausgehen und sich die derzeitigen Niveaus lange sichern möchten.“</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Schon seit 2020 wird betrachtet, dass die Beleihung – also der Anteil der Darlehenssumme am Kaufpreis – im Durchschnitt abnimmt. </span><span style="vertical-align: inherit;">In den Jahren vor 2020 hatte die Beleihung, auch bedingt durch die sinkenden Zinsen, kontinuierlich zugenommen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Der Trend zum geringeren Verschuldungsgrad hat sich 2022 noch verstärkt. </span><span style="vertical-align: inherit;">Im Durchschnitt haben die Menschen deutlich mehr Eigenkapital in die Finanzierung ihres <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/immobilie-aus-dem-bestand-oder-neu-gebaut-preisaufschlage-fur-kaufer/" target="_blank" rel="noopener">Kaufs</a> oder Baus gesteckt: Im ersten Halbjahr 2022 waren es 159.000 Euro gegenüber 129.000 Euro im ersten Halbjahr 2021 – also 30.000 Euro mehr. </span><span style="vertical-align: inherit;">Die Beleihung hat im Durchschnitt pro Finanzierung von 81 Prozent im ersten Halbjahr 2021 auf 78 Prozent im ersten Halbjahr 2022 abgenommen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Die Menschen bringen aktuell auch im Durchschnitt mehr als 20 Prozent Eigenkapital am Immobilienpreis plus Nebenkosten in die Finanzierung ein. </span><span style="vertical-align: inherit;">Die durchschnittliche Darlehenssumme ist von 356.000 Euro auf 379.000 Euro gestiegen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Jörg Utecht: „Grundsätzlich sind die Finanzierungen mit mehr Eigenkapital zukunftssicherer gestaltet. </span><span style="vertical-align: inherit;">Denn so ist bei Ablaufen der Zinsbindungsfrist in vielleicht zehn oder fünfzehn Jahren eine niedrigere Restschuld vorhanden. </span><span style="vertical-align: inherit;">Wenn dann die Marktzinsen deutlich höher sind und vielleicht der Wert des Hauses nicht in dem Maße gestiegen ist wie gedacht, lässt sich die Finanzierung dennoch in aller Regel gut weiterführen.“ Die Menschen nutzen angesichts der Inflation lieber Eigenkapital, als die gestiegenen Finanzierungskosten zu zahlen, zumal Sparanlagen bisher wenig Zinserträge bringen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Damit reduzieren sich auch die monatlichen Raten. </span><span style="vertical-align: inherit;">Hohes Summen Eigenkapital kann aber nicht jeder in die Finanzierung einbringen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Jörg Utecht: </span><span style="vertical-align: inherit;">„Wenn immer höhere Summen Eigenkapital nötig werden, zementieren wir gesellschaftliche Ungleichheit. </span><span style="vertical-align: inherit;">Denn dann schaffen es Menschen durch Arbeit allein oft nicht, die Finanzierung zu stemmen. </span><span style="vertical-align: inherit;">Wir wissen, dass viele auf ein Erbe oder die Hilfe der Familie zurückgreifen.“ Sinnvoll wäre es daher, mit gezielten Fördermitteln zu unterstützen und die hohen Kaufnebenkosten zu reduzieren. </span><span style="vertical-align: inherit;">Utecht: „Die hohen Kaufnebenkosten in Deutschland sind eine Hürde für den Wohneigentumserwerb der breiten Bevölkerung.“</span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Tilgung leicht gesunken</span></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Um die Finanzierung leistbarer zu machen aufgrund der Immobilienpreise, wählen die Menschen beim Bau oder Kauf heute eine leicht niedrigere Tilgung als im vergangenen Jahr – die Tilgung ist von 3,1 Prozent im ersten Halbjahr 2021 auf 2,8 Prozent im ersten Halbjahr 2022 gesunken. </span><span style="vertical-align: inherit;">Bei einer niedrigeren Tilgung ist ein Darlehen bei demselben Zins später abbezahlt. </span><span style="vertical-align: inherit;">Allerdings macht sich bei höheren Zinsen der Zinseszinseffekt bemerkbar, der Zinsanteil an der Rate sinkt etwas schneller und der Tilgungsanteil steigt über die Laufzeit etwas schneller an. </span><span style="vertical-align: inherit;">Das zeigt folgendes Rechenbeispiel. </span><span style="vertical-align: inherit;">Ein Darlehen über 300.000 Euro, das 2021 mit einem Zins von einem Prozent und einer Tilgung von 3,1 Prozent abgeschlossen wurde, weist nach der Zinsbindungsdauer von zehn Jahren eine Restschuld von rund 202.000 Euro aus. </span><span style="vertical-align: inherit;">Ein Darlehen in gleicher Höhe,</span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><em><span style="vertical-align: inherit;"><span style="vertical-align: inherit;">Quelle: Interhyp AG</span></span></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/steigerung-der-immobilienpreise-entschleunigt-sich/">Steigerung der Immobilienpreise entschleunigt sich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/baufinanzierung/steigerung-der-immobilienpreise-entschleunigt-sich/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Häuser unterm Hammer &#8211; Worauf Käufer bei Zwangsversteigerungen achten müssen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/haeuser-unterm-hammer-worauf-kaeufer-bei-zwangsversteigerungen-achten-muessen/</link>
					<comments>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/haeuser-unterm-hammer-worauf-kaeufer-bei-zwangsversteigerungen-achten-muessen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Aug 2017 08:20:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Bestandsimmobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Hypothekenzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Kapital]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangsversteigerungen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzratgeber24.de/?p=31575</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hamburg - Zukünftige Eigentümer haben immer die Wahl: Entweder sie bauen ein Haus oder erwerben eine Bestandsimmobilie. Ist die Entscheidung zugunsten des Kaufs gefallen und die Interessenten sind Schnäppchenjäger, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Zwangsversteigerungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/haeuser-unterm-hammer-worauf-kaeufer-bei-zwangsversteigerungen-achten-muessen/">Häuser unterm Hammer &#8211; Worauf Käufer bei Zwangsversteigerungen achten müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hamburg</strong> &#8211; Zukünftige Eigentümer haben immer die Wahl: Entweder sie bauen ein Haus oder erwerben eine Bestandsimmobilie. Ist die Entscheidung zugunsten des Kaufs gefallen und die Interessenten sind Schnäppchenjäger, lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Zwangsversteigerungen. „Wird ein Objekt zwangsversteigert, liegen die Preise manchmal zehn bis 30 Prozent unter dem Verkehrswert. So können gut informierte Käufer auch in Toplagen eine günstige Immobilie erwerben&#8220;, erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.de (https://www.baufi24.de/). Häuser und Wohnungen werden meist dann versteigert, wenn sich Geschiedene oder Erben nicht auf die weitere Verwendung einigen können oder Eigentümer nicht mehr dazu in der Lage sind, Kreditraten zu bedienen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Unterschiede zum herkömmlichen Immobilienkauf</h2>
<p style="text-align: justify;">Jeder Hauskauf sollte wohlüberlegt sein, deshalb ist eine genaue Information vor der Auktion entscheidend. Denn bei Zwangsversteigerungen besteht kein rechtlicher Anspruch auf eine Objektbesichtigung und die Immobilie wird unter Umständen vor dem Kauf nicht selbst in Augenschein genommen wird. „In der Versteigerungsakte finden Kaufinteressenten einen Grundbuchauszug und das Gutachten, welches das Objekt beschreibt und auf den Verkehrswert sowie etwaige Mängel schließen lässt. Diese ist auch deshalb so entscheidend, da es bei Immobilien aus Zwangsversteigerungen keinen Rücktritt vom Kauf wegen Baumängeln gibt&#8220;, so Scharfenorth weiter. Kommt es doch zum Besichtigungstermin, sollten Interessenten im besten Fall Experten wie Architekten, Bauberater oder Ingenieure mitbringen. Ist eine Besichtigung von innen nicht möglich, bleibt noch die Prüfung des Objektes von außen. Dazu sollten Kaufinteressenten die Immobilie zu verschiedenen Tageszeiten aufsuchen, um mögliche Lärmstörungen beispielsweise durch Verkehr oder nahegelegene Fabriken einschätzen zu können.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Drei, zwei, eins&#8230;meins?</h2>
<p style="text-align: justify;">Interessierte sollten sich aber nicht nur ausführlich über die Immobilie informieren, sondern auf jeden Fall auch das eigene Kapital genaustens kennen. Die Finanzierung erfolgt letztlich immer auf Basis des tatsächlichen Kaufpreises und wird nicht nach dem teils wesentlich günstigeren Verkehrswert berechnet. Einige Finanzinstitute vergeben Darlehen erst nach erfolgreichem Zuschlag, andere schon vorher. Hier ist es wichtig zu wissen, ob im Falle eines Widerrufs Kosten entstehen können. „Entscheidend für Interessierte ist es, sich während der Auktion nicht mitreißen zu lassen und mehr zu bieten, als an Kapital vorhanden ist. Denn Käufer müssen nicht nur den Kaufpreis aufbringen, sondern auch die Grunderwerbssteuer, Zuschlaggebühren vom Gericht und den Grundbucheintrag. Deshalb sollten sie bis zu fünf Prozent des Kaufpreises für solche Kosten zurücklegen&#8220;, rät Scharfenorth. Wie die Finanzierung der Traumimmobilie aussehen kann, erfahren Interessierte anhand der tagesaktuellen Hypothekenzinsen unter https://www.baufi24.de/tagesaktuelle-hypothekenzinsen/ auf Baufi24.de.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Baufi24 GmbH</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/haeuser-unterm-hammer-worauf-kaeufer-bei-zwangsversteigerungen-achten-muessen/">Häuser unterm Hammer &#8211; Worauf Käufer bei Zwangsversteigerungen achten müssen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/haeuser-unterm-hammer-worauf-kaeufer-bei-zwangsversteigerungen-achten-muessen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steuern sparen beim Immobilienkauf: kleine Tipps mit großer Wirkung</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/steuern-sparen-beim-immobilienkauf-kleine-tipps-mit-grosser-wirkung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2017 09:01:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Grundstückskauf]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>
		<category><![CDATA[Steuervorteil]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzratgeber24.de/?p=24064</guid>

					<description><![CDATA[<p>Lübeck - Der Bau oder Kauf des Eigenheims ist einer der größten Meilensteine im Leben vieler Menschen – und einer der teuersten. Einen Teil der Kosten steuerlich geltend zu machen, ist daher ein verlockender Gedanke. Ganz so einfach funktioniert das seit Abschaffung der Eigenheimzulage allerdings nicht mehr. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/steuern-sparen-beim-immobilienkauf-kleine-tipps-mit-grosser-wirkung/">Steuern sparen beim Immobilienkauf: kleine Tipps mit großer Wirkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Lübeck</strong> &#8211; Der Bau oder Kauf des Eigenheims ist einer der größten Meilensteine im Leben vieler Menschen – und einer der teuersten. Einen Teil der Kosten steuerlich geltend zu machen, ist daher ein verlockender Gedanke. Ganz so einfach funktioniert das seit Abschaffung der Eigenheimzulage allerdings nicht mehr. Bei privater Nutzung der Immobilie lässt sich der Hauskauf nun nicht länger steuerlich absetzen – und zwar weder der Kaufpreis der Immobilie und des Grundstücks noch die Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer oder Notarkosten. Dr. Klein erklärt, mit welchen Mitteln und Wegen angehende Immobilienbesitzer trotzdem Steuern sparen.</p>
<figure id="attachment_24065" aria-describedby="caption-attachment-24065" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-24065 size-full" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/05/a74b21f993a5b19b_800x800ar.jpg" alt="" width="620" height="413" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/05/a74b21f993a5b19b_800x800ar.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/05/a74b21f993a5b19b_800x800ar-150x100.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2017/05/a74b21f993a5b19b_800x800ar-300x200.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-24065" class="wp-caption-text">Bild: Shutterstock / Jack Frog</figcaption></figure>
<h2 style="text-align: justify;">Augen auf beim Grundstückskauf</h2>
<p style="text-align: justify;">Zwischen 3,5 und 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer werden beim Kauf einer Immobilie fällig. Die Höhe des Steuersatzes unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland, er bemisst sich jedoch immer nach dem gesamten Kaufpreis von Immobilie und Grundstück. In einigen Bundesländern hat sich dieser Steuersatz seit 2006 nahezu verdoppelt. Hier zu sparen scheint daher besonders reizvoll.</p>
<p style="text-align: justify;">Möglich ist das vor allem bei einem Neubau, doch auch beim Hauskauf gibt es Chancen: Nicht fest mit dem Gebäude verbundenes Inventar kann beim Kauf eines fertigen Eigenheims von der Besteuerung ausgeschlossen werden. Dazu zählen unter Umständen die Küche, Markisen, Schränke oder auch eine eingebaute Sauna. Steht auf dem jeweiligen Grundstück noch kein Haus, bietet sich dem Bauherren ein deutlich größerer Steuervorteil. Nimmt er Grundstückskauf und Bauauftrag getrennt voneinander vor, wird die Grunderwerbsteuer nur nach dem Grundstückspreis bemessen und der eigentliche Bau der Immobilie von der Besteuerung befreit.</p>
<p style="text-align: justify;">Hilfreiche Details kennt Henning Ludwig, Spezialist für Baufinanzierung bei Dr. Klein in Lübeck: „Damit das Finanzamt nicht nachträglich zur Kasse bittet, gibt es einiges zu beachten. Grundstück und Haus müssen nicht nur unabhängig voneinander erworben werden, der Verkäufer des Grundstücks und der Bauunternehmer dürfen auch nicht wirtschaftlich miteinander verflochten sein. Zudem sollte zwischen Grundstückskauf und Baubeginn eine Frist von mindestens sechs Monaten verstreichen.“</p>
<p style="text-align: justify;">Nach dem Bau können Kosten für handwerkliche Arbeiten übrigens steuerlich angerechnet werden. Für Maßnahmen wie die Instandsetzung, Erhaltung oder Wiederherstellung einer Immobilie zahlt der Fiskus dann bis zu 1.200 Euro im Jahr zurück.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Den Umzug steuerlich absetzen</h2>
<p style="text-align: justify;">Mit einem Hauskauf ist naturgemäß ein Umzug verbunden. Es lohnt sich, alle Belege aufzubewahren, die damit zusammenhängen. Viele Kosten und Gebühren lassen sich steuerlich absetzen. Bei einem Umzug aus beruflichen Gründen gelten die damit verbundenen Aufwände als Werbungskosten. Neben Transportkosten, Melde- und Ummeldegebühren erkennt das Finanzamt sogar vom Schulwechsel der Kinder verursachte Kosten (z. B. für Nachhilfeunterricht) an. Die Werbungskosten werden bei der Steuererklärung in Anlage N eingetragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Umzüge aus privaten Gründen zählen zu den sogenannten „haushaltsnahen Dienstleistungen“. Dazu gehören alle Beträge, die im Rahmen des Umzugs für Dienstleister wie Handwerker oder eine Umzugsfirma gezahlt wurden. Insgesamt sind als haushaltsnahe Dienstleistungen bis zu 20 Prozent der Lohnkosten und maximal 4.000 Euro pro Jahr absetzbar. Wichtig ist in jedem Fall, alle Posten anhand von Belegen und Rechnungen nachzuweisen.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Besonders attraktiv: Immobilienkauf als Kapitalanlage</h2>
<p style="text-align: justify;">„Erwirbt der Käufer das Haus zum Zweck der Vermietung, kann er anders als beim Eigenheim zahlreiche Ausgaben steuerlich geltend machen“, erklärt Dr. Klein Spezialist Ludwig. Das Finanzamt unterscheidet zwischen Anschaffungs- und Werbungskosten. Erstere sind alle Kosten rund um den Erwerb der Immobilie – also zum Beispiel Maklerkosten, Fahrt- und Telefonkosten oder der Kaufpreis selbst inklusive Grunderwerbsteuer. Zu den Werbungskosten zählen alle Auslagen, die der Erhaltung der Immobilie dienen. Dazu gehören unter anderem Renovierungsarbeiten, Einrichtung und Möblierung sowie die Grundsteuer.</p>
<p style="text-align: justify;">Einen Sonderfall stellt der Erwerb einer denkmalgeschützten Immobilie oder eines Hauses im Sanierungsgebiet dar. Die Steuervorteile für Kapitalanleger fallen hier noch deutlich höher aus als bei anderen Immobilien und sogar Eigenheimbesitzer können die Sanierungskosten steuerlich absetzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch hier hat Henning Ludwig einen Expertenrat: „Bei der Frage nach dem Für und Wider eines Immobilienerwerbs sollten steuerliche Vorteile nur eine Nebenrolle spielen. Ob das Objekt eine nachhaltig rentable Kapitalanlage wird, hängt vor allem von der Höhe des Kaufpreises, der zu erwartenden Miete und einer soliden Finanzierung ab.“ Bei der Frage, ob und in welcher Form sich ein Immobilienkauf lohnt, helfen die Spezialisten für Baufinanzierung von Dr. Klein.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Sicherheit geht vor</h2>
<p style="text-align: justify;">Diese Punkte stellen nur einen ersten Überblick zu Steuersparmöglichkeiten im Rahmen einer Baufinanzierung dar. Angehende Bauherren und Eigenheimbesitzer sollten im konkreten Fall jedoch immer einen Steuerberater konsultieren. Zum einen gibt er die nötige Rechtssicherheit, hinsichtlich der Absetzungsmöglichkeiten nichts falsch zu machen. Und zum anderen hat er dank seines Fachwissens das Potenzial, die in Frage kommenden Steuerersparnisse voll auszuschöpfen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: Dr. Klein Privatkunden AG</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/steuern-sparen-beim-immobilienkauf-kleine-tipps-mit-grosser-wirkung/">Steuern sparen beim Immobilienkauf: kleine Tipps mit großer Wirkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Postbank-Studie: Wo sich der Immobilienkauf richtig lohnt &#8211; der Städtevergleich</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/postbank-studie-wo-sich-der-immobilienkauf-richtig-lohnt-der-staedtevergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Apr 2016 06:39:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentumswohnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Mieten versus Kaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Postbank-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Städtevergleich]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzratgeber24.de/?p=21853</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bonn - In Mainz, Münster, Hannover, Rostock, Bremen, Braunschweig, Essen, Frankfurt am Main und Erfurt sind die Preise für Eigentumswohnungen im Verhältnis zum örtlichen Mietniveau besonders niedrig. Das ist ein Ergebnis der Postbank Studie "Wohnatlas 2016 - Leben in der Stadt", die die Wohnungsmärkte in den 36 bundes- und landesweit größten Städten unter die Lupe nimmt. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/postbank-studie-wo-sich-der-immobilienkauf-richtig-lohnt-der-staedtevergleich/">Postbank-Studie: Wo sich der Immobilienkauf richtig lohnt &#8211; der Städtevergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Bonn</strong> &#8211; In Mainz, Münster, Hannover, Rostock, Bremen, Braunschweig, Essen, Frankfurt am Main und Erfurt sind die Preise für Eigentumswohnungen im Verhältnis zum örtlichen Mietniveau besonders niedrig. Das ist ein Ergebnis der Postbank Studie &#8222;Wohnatlas 2016 &#8211; Leben in der Stadt&#8220;, die die Wohnungsmärkte in den 36 bundes- und landesweit größten Städten unter die Lupe nimmt. Die Analyse zeigt, wie sich die Kaufpreise in Relation zu den Mieten entwickeln und welche Schlüsse Kaufinteressierte daraus ziehen können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Mieten versus Kaufen: Der Städtevergleich</strong></p>
<p style="text-align: justify;">In den 36 untersuchten Städten sind die Immobilienpreise sehr unterschiedlich. So ist der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen in München fünfmal höher als in Gelsenkirchen. Die Preisdifferenzen hängen eng mit dem örtlichen Mietniveau zusammen. Die Postbank Studie zeigt, dass ein um einen Euro pro Quadratmeter höheres Mietniveau bei Eigentumswohnungen eine Kaufpreiserhöhung von durchschnittlich 313 Euro pro Quadratmeter zur Folge hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt jedoch Städte, die von dieser Systematik abweichen. Dazu gehören Mainz, Münster, Hannover, Rostock, Bremen, Braunschweig, Essen, Frankfurt am Main und Erfurt. Hier liegt der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen um zehn Prozent unter dem aufgrund der Mieten erwarteten Niveau. In diesen Städten ist ein Investment in Wohneigentum im Vergleich zu anderen Städten also noch attraktiv, denn die Mietpreise sind bereits relativ hoch, die Immobilienpreise dagegen noch moderat.</p>
<p style="text-align: justify;">In anderen Städten sind die Immobilienpreise im Vergleich zu den Mieten besonders hoch. Hier ist das Wohnen zur Miete für Durchschnittsverdiener oft die günstigere Option &#8211; wenn man Langfristaspekte wie Geldanlage und Wertsteigerung außer Acht lässt. Dies ist zum Beispiel in München, Dortmund, Duisburg, Gelsenkirchen, Potsdam, Bielefeld oder Chemnitz der Fall. In den übrigen 20 untersuchten Städten weisen Miet- und Kaufpreise ein ausgeglichenes Verhältnis auf.</p>
<figure id="attachment_21856" aria-describedby="caption-attachment-21856" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/postbankmietenvs_kaufen_infografik1-1.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-21856 size-medium" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/postbankmietenvs_kaufen_infografik1-1-300x352.jpg" alt="Quellenangabe: &quot;obs/Postbank&quot;" width="300" height="352" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/postbankmietenvs_kaufen_infografik1-1-300x352.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/postbankmietenvs_kaufen_infografik1-1-128x150.jpg 128w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/04/postbankmietenvs_kaufen_infografik1-1.jpg 620w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-21856" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Postbank&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;"><strong>Langfristiger Blick bei der Kauf-Entscheidung</strong></p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Eine Kaufentscheidung sollte aber nicht nur vom Verhältnis zwischen Miet- und Kaufpreisen abhängig gemacht werden. Eine Immobilie kann auch aus anderen Gründen ein sinnvolles Investment sein &#8211; zum Beispiel zur Alterssicherung&#8220;, sagt Dieter Pfeiffenberger, Bereichsvorstand Immobilienfinanzierung bei der Postbank. &#8222;Ebenso gilt es, die Lage und die eigenen Lebensumstände zu berücksichtigen sowie die zu erwartende Preisentwicklung. Sprechen viele dieser Faktoren für einen Kauf, ist die Investition in Wohneigentum auch in Großstädten sinnvoll, in denen die Immobilienpreise im Vergleich zu den Mietpreisen eher hoch sind.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Die zukünftige Preisentwicklung wurde für den Postbank Wohnatlas 2016 ebenfalls untersucht. Eine Analyse der Entwicklung von Miet- und Kaufpreisen im Zeitraum 2005 bis 2015 zeigt, welche Tendenz sich in den 36 untersuchten Städten abzeichnet. Das Ergebnis: Im Durchschnitt bewirkt eine Mietsteigerung um 1 Prozent einen Anstieg des Kaufpreises um 1,2 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wo die Kaufpreise schnell anziehen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch bei dieser Betrachtung gibt es Ausreißer nach oben und unten. In Deutschlands teuerster Stadt München geht die Kurve besonders steil nach oben &#8211; die Kaufpreise werden voraussichtlich deutlich schneller steigen als die Mieten. &#8222;Kaufinteressenten mit entsprechendem Budget sollten möglichst bald zugreifen&#8220;, so Postbank-Experte Pfeiffenberger. Diese Empfehlung gilt auch für Berlin, Bonn, Hamburg, Kiel, Nürnberg, Stuttgart und Wiesbaden. In diesen Städten liegen die Kaufpreise anders als in München noch auf normalem Niveau &#8211; in den nächsten Jahren kann aber von einer deutlichen Preis- und somit auch Wertsteigerung ausgegangen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Kaufinteressenten mit schmalerem Budget finden in Mainz, Münster und Rostock noch attraktive Kaufangebote, die sich auch als Geldanlage eignen. Denn in diesen Städten sind die Immobilienpreise im Vergleich zum Mietniveau momentan niedrig, werden aber voraussichtlich schnell steigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer in Hannover, Braunschweig, Bremen, Frankfurt am Main oder Erfurt in Wohneigentum investieren möchte, weil die Kaufpreise im Vergleich zu den Mieten gerade niedrig sind, hat noch Bedenkzeit. &#8222;Hier sind keine kurzfristigen Preissteigerungen zu erwarten&#8220;, so Dieter Pfeiffenberger von der Postbank.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hintergrundinformationen zur Postbank Studie &#8222;Wohnatlas 2016 &#8211; Leben in der Stadt&#8220;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Postbank Studie &#8222;Wohnatlas 2016 &#8211; Leben in der Stadt&#8220; wurde unter der Leitung von Michael Bräuninger, Professor an der Helmut Schmidt Universität und Experte für Economic Trends Research, durchgeführt. Analysiert wurden die 30 größten deutschen Städte und sechs Städte, die jeweils die größten ihres Bundeslandes sind, aber nicht zu den Top 30 gehören. Im Fokus der beschriebenen Analyse steht die Entwicklung der Miet- und Kaufpreise für Eigentumswohnungen (pro m²).</p>
<p style="text-align: justify;">
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/postbank-studie-wo-sich-der-immobilienkauf-richtig-lohnt-der-staedtevergleich/">Postbank-Studie: Wo sich der Immobilienkauf richtig lohnt &#8211; der Städtevergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mehrheit der Deutschen hält Immobilienkauf für machbar</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/mehrheit-der-deutschen-haelt-immobilienkauf-fuer-machbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2015 11:34:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienpreise]]></category>
		<category><![CDATA[TNS Infratest]]></category>
		<category><![CDATA[Wohneigentum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzratgeber24.de/?p=14172</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hannover - Trotz gestiegener Immobilienpreise bleiben die Deutschen optimistisch: 60 Prozent der Bevölkerung halten es derzeit für möglich, Wohneigentum zu erwerben. Unter den Bausparern glauben sogar vier von fünf Personen, auch beim heutigen Preisniveau den Schritt in die eigenen vier Wände schaffen zu können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/mehrheit-der-deutschen-haelt-immobilienkauf-fuer-machbar/">Mehrheit der Deutschen hält Immobilienkauf für machbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Hannover</strong> &#8211; Trotz gestiegener Immobilienpreise bleiben die Deutschen optimistisch: 60 Prozent der Bevölkerung halten es derzeit für möglich, Wohneigentum zu erwerben. Unter den Bausparern glauben sogar vier von fünf Personen, auch beim heutigen Preisniveau den Schritt in die eigenen vier Wände schaffen zu können.</p>
<p style="text-align: justify;">Das zeigt der Trendindikator 2015 von TNS Infratest, eine Untersuchung unter anderem im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS). Für die Studie wurden 2.000 Personen ab 14 Jahren befragt.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Die Bauzinsen sind noch immer ausgesprochen günstig und gleichen die höheren Preise für Häuser und Wohnungen aus. Der monatliche Aufwand für die Finanzierung ist heute meist kaum höher als die Miete für eine vergleichbare Immobilie&#8220;, erklärt Dr. Rüdiger Kamp, Vorstandsvorsitzender der LBS Nord.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor allem in der jungen Generation, auch das belegt die Untersuchung, ist die Bereitschaft zum Immobilienerwerb sehr hoch. Jeder Dritte der unter 30-Jährigen plant in den nächsten zehn Jahren den Kauf oder Bau der eigenen vier Wände.</p>
<p style="text-align: justify;">Wohneigentum wird besonders für die Absicherung im Alter geschätzt. So sehen laut TNS Infratest rund 80 Prozent der Befragten in der eigenen Immobilie eine sichere Altersvorsorge. Dieser Wert hat gegenüber der letztjährigen Umfrage noch um fünf Prozentpunkte zugelegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Knapp zwei Drittel der Bevölkerung halten Wohneigentum sogar für die beste Möglichkeit, für den Ruhestand vorzusorgen. &#8222;Und das zu Recht&#8220;, betont Dr. Kamp. &#8222;Im Rentenalter wirkt das mietfreie Wohnen in den abbezahlten eigenen vier Wänden wie eine Zusatzrente.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Wer mit einer eigenen Immobilie eine sichere Altersvorsorge aufbauen möchte, sollte dazu auch Wohn-Riester nutzen, empfiehlt der LBS-Chef. Die staatliche Förderung, für die keine Einkommensgrenzen gelten, gibt es für den Bau, Kauf oder die Entschuldung einer selbst genutzten Immobilie. Seit 2014 werden zudem alters- und behindertengerechte Modernisierungen gefördert.</p>
<p style="text-align: justify;">&#8222;Durch Zulagen und häufig auch Steuervorteile können Wohn-Riester-Kunden ihre Darlehen schneller tilgen und dadurch Zinsen und viel Geld sparen. Eine Finanzierung kann damit um mehrere zehntausend Euro günstiger ausfallen&#8220;, so Dr. Kamp.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/mehrheit-der-deutschen-haelt-immobilienkauf-fuer-machbar/">Mehrheit der Deutschen hält Immobilienkauf für machbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wo sich der Immobilienkauf langfristig auszahlt</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/wo-sich-der-immobilienkauf-langfristig-auszahlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2015 13:45:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Bonn]]></category>
		<category><![CDATA[Haus- oder Wohnungsbesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilieneigentümer]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienfinanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Postbank-Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Wertentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftschancen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzratgeber24.de/?p=14034</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bonn - Wer in Deutschland den Traum von den eigenen vier Wänden realisiert, darf sich freuen. Denn in der Regel zahlt sich ein Immobilienkauf langfristig fast überall aus. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Postbank-Studie. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/wo-sich-der-immobilienkauf-langfristig-auszahlt/">Wo sich der Immobilienkauf langfristig auszahlt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Bonn</strong> &#8211; Wer in Deutschland den Traum von den eigenen vier Wänden realisiert, darf sich freuen. Denn in der Regel zahlt sich ein Immobilienkauf langfristig fast überall aus. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Postbank-Studie. In etwa der Hälfte der 402 deutschen Kreise und Städte können Haus- oder Wohnungsbesitzer davon ausgehen, die eigene Immobilie später mit Gewinn verkaufen zu können. In einem weiteren Viertel finden Immobilieneigentümer gute Bedingungen für eine stabile Wertentwicklung.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Vergleich der Städte mit den besten Zukunftschancen für Immobilien hat Hamburg die Nase vorn &#8211; dicht gefolgt von München. &#8222;Hamburg hat in den letzten Jahren immer weiter an Attraktivität gewonnen&#8220;, erläutert Dieter Pfeiffenberger, Bereichsvorstand der Postbank und zuständig für die Immobilienfinanzierung. Hinter den zwei Metropolen folgen Oldenburg, Stuttgart, Bonn und Ingolstadt. Berlin belegt dagegen nur den 26. Platz</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Städte mit dem größten Wertsteigerungspotenzial:</strong></p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Hamburg</li>
<li style="text-align: justify;">München</li>
<li style="text-align: justify;">Oldenburg</li>
<li style="text-align: justify;">Stuttgart</li>
<li style="text-align: justify;">Bonn</li>
<li style="text-align: justify;">Ingolstadt</li>
<li style="text-align: justify;">Ludwigshafen</li>
<li style="text-align: justify;">Regensburg</li>
<li style="text-align: justify;">Köln</li>
<li style="text-align: justify;">Heilbronn</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"><strong>Strukturstarker Süden im Landkreisvergleich vorn</strong></p>
<figure id="attachment_14037" aria-describedby="caption-attachment-14037" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/07/postbank_studie.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-14037" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/07/postbank_studie-300x296.jpg" alt=" Quellenangabe: &quot;obs/Postbank&quot;" width="300" height="296" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/07/postbank_studie-300x296.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/07/postbank_studie-150x148.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2015/07/postbank_studie.jpg 620w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption id="caption-attachment-14037" class="wp-caption-text">Quellenangabe: &#8222;obs/Postbank&#8220;</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Den Landkreisvergleich führt das Bundesland Bayern souverän an. Gleich neun bayerische Kreise schaffen es im Ranking der besten Wertsteigerungsprognosen in die Top Ten. Ganz oben steht der Landkreis München, der die Landeshauptstadt im Norden, Osten und Süden umschließt. Käufer von Eigentumswohnungen und Häusern haben hier sehr gute Chancen, dass ihre Immobilie bis 2030 erheblich an Wert gewinnt. &#8222;Deshalb kann sich der Kauf eines Eigenheims also selbst im vergleichsweise teuren Landkreis München rechnen&#8220;, sagt Dieter Pfeiffenberger.</p>
<p style="text-align: justify;">Ähnliche gute Rahmenbedingungen für Wohnimmobilien finden Käufer vor allem in den bayerischen Landkreisen Ebersberg, Freising und Erding. Erst auf Platz zehn der Regionen mit besonders werthaltigen Immobilien rangiert mit Breisgau-Hochschwarzwald ein Kreis in Baden-Württemberg. Nach fünf weiteren bayerischen Landkreisen folgt auf Platz 16 Vechta in Niedersachsen. Alle Top-Landkreise haben eins gemeinsam: Die Bevölkerungsprognose ist deutlich positiv. Das lässt einen stabilen beziehungsweise steigenden Bedarf an Wohnimmobilien erwarten. Natürlich fließen auch weitere Faktoren, wie die Zahl der Studenten und die langfristige Wohlstandsentwicklung in die Werthaltigkeitsprognose ein.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Landkreis-Top-Ten:</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Regionen mit dem größten Wertsteigerungspotenzial</strong></p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">Landkreis München (Bayern)</li>
<li style="text-align: justify;">Landkreis Ebersberg (Bayern)</li>
<li style="text-align: justify;">Landkreis Freising (Bayern)</li>
<li style="text-align: justify;">Landkreis Erding (Bayern)</li>
<li style="text-align: justify;">Landkreis Landsberg am Lech (Bayern)</li>
<li style="text-align: justify;">Landkreis Dachau (Bayern)</li>
<li style="text-align: justify;">Landkreis Starnberg (Bayern)</li>
<li style="text-align: justify;">Landkreis Fürstenfeldbruck (Bayern)</li>
<li style="text-align: justify;">Landkreis Rosenheim (Bayern)</li>
<li style="text-align: justify;">Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (Baden-Württemberg)</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"><strong>Lukrative Immobilienstandorte im Westen und Norden Deutschlands</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Auch wer im Westen und Norden Immobilien mit Wertsteigerungschancen sucht, wird in aller Regel fündig. Das zeigt die Auswertung der Postbank-Studie. Dank einer positiven Bevölkerungsentwicklung glänzen einige ländliche Regionen mit besonders interessanten Entwicklungsperspektiven: Dazu gehören Cloppenburg, Lüneburg und Harburg in Niedersachsen, Trier in Rheinland-Pfalz, Segeberg in Schleswig-Holstein sowie Havelland und Barnim in Brandenburg.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>In Ostdeutschland sollten Käufer genau hinsehen</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Deutlich angespannter ist die Situation dagegen in den neuen Bundesländern. Zwar gibt es durchaus Städte wie Jena oder Weimar, in denen Käufer viele werthaltige Immobilien finden. Aber in Teilen Brandenburgs, Sachsen-Anhalts, Thüringens und Mecklenburg-Vorpommerns sind die Bevölkerungszahlen deutlich rückläufig. Damit wächst die Gefahr, dass Immobilien künftig an Wert verlieren. &#8222;Wer an Wohneigentum in diesen Regionen interessiert ist, sollte seine Kaufpläne aber nicht verwerfen&#8220;, so Dieter Pfeiffenberger. &#8222;Wichtig ist, die lokalen Gegebenheiten wie etwa die Lage genau auf Werthaltigkeit zu prüfen und gegebenenfalls einen Experten zu Rate ziehen. Dann gibt es auch hier die Chance, Häuser oder Wohnungen mit Potenzial zu entdecken.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>70-Quadratmeter-Wohnungen sind heiß begehrt</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Einen maßgeblichen Einfluss auf die Werthaltigkeitsprognose hat die Entwicklung der Wohnflächennachfrage. Diese lässt sich für einzelne Immobilientypen ausweisen, was interessante Trends offenbart. So wird die Nachfrage nach Wohnungen mit einer Durchschnittsgröße von rund 70 Quadratmetern in vielen Teilen Deutschlands konstant steigen. &#8222;Grund ist vor allem der Trend zu mehr Singlewohnungen und kleineren Haushalten&#8220;, sagt Pfeiffenberger. In diesem Immobiliensegment liegen gleich zwei niedersächsische Landkreise an der Spitze: Auf die Grafschaft Bentheim folgt der Landkreis Emsland.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei den 110-Quadratmeter-Wohnungen profitieren vor allem Bayern und die Region Weser-Ems von einer wachsenden Nachfrage. Anders in Teilen Ostdeutschlands oder im Ruhrgebiet und dem Saarland: Hier stagniert die Entwicklung oder ist sogar rückläufig.</p>
<p style="text-align: justify;">Für große Einfamilienhäuser mit rund 195 Quadratmetern Wohnfläche bedeutet der Trend zu kleiner werdenden Haushalten in vielen Teilen Deutschlands eine deutlich sinkende Nachfrage. Dazu gehören zum Beispiel das Ruhrgebiet, der Bayerischen Wald und das Saarland. In Landkreisen, die an Metropolen wie München oder Berlin grenzen, wächst allerdings auch in diesem Immobiliensegment die Nachfrage deutlich.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Hintergrundinformationen zur Postbank-Studie &#8222;Wohneigentum 2015&#8220;</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos hat für die Postbank die künftige Wertentwicklung von Privatimmobilien in den 402 deutschen Kreisen prognostiziert und in einem &#8222;Werthaltigkeits-Index Prognose 2030&#8220; abgebildet. Der Index basiert auf makro- und sozioökonomischen Indikatoren zur Bevölkerungsentwicklung, Altersstruktur, Haushaltsentwicklung, Bruttowertschöpfung und Wohnflächennachfrage in den jeweiligen Regionen.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/wo-sich-der-immobilienkauf-langfristig-auszahlt/">Wo sich der Immobilienkauf langfristig auszahlt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nordrhein-Westfalen erhöht die Grunderwerbsteuer</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/nordrhein-westfalen-erhoeht-die-grunderwerbsteuer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2014 12:00:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Highlights]]></category>
		<category><![CDATA[Presse-Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Erhöhung der Grunderwerbsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Grunderwerbsteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienerwerb im Saarland]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkauf]]></category>
		<category><![CDATA[niedrigen Zinsniveaus]]></category>
		<category><![CDATA[Nordrhein-Westfalen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzratgeber24.de/?p=7304</guid>

					<description><![CDATA[<p>Trotz des weiterhin niedrigen Zinsniveaus verteuert sich der Immobilienerwerb im Saarland und in NRW demnächst noch einmal. In beiden Bundesländern wird die Grunderwerbsteuer zum 1.1.2015 auf 6,5 Prozent angehoben. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/nordrhein-westfalen-erhoeht-die-grunderwerbsteuer/">Nordrhein-Westfalen erhöht die Grunderwerbsteuer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Trotz des weiterhin niedrigen Zinsniveaus verteuert sich der Immobilienerwerb im Saarland und in NRW demnächst noch einmal. In beiden Bundesländern wird die Grunderwerbsteuer zum 1.1.2015 auf 6,5 Prozent angehoben. In NRW entspricht dies einer Erhöhung um 30 Prozent. Laut der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) wird diese Erhöhung vor allem zu Lasten junger Familien und Normalverdiener gehen.</p>
<p style="text-align: justify">Erst im Frühsommer hat Qualitypool darauf hingewiesen, dass neue Anhebungen bei der Grunderwerbsteuer zukünftigen Häuslebauern die Entscheidung zum Immobilienerwerb erschweren. Fast 36 Millionen Deutsche leben derzeit zur Miete. Der Wunsch, ein Heim für sich und die Familie zu schaffen, liegt da nicht fern. Ein großer Teil der Mieter träumt von den eigenen vier Wänden. Durch die anhaltend günstigen Zinskonditionen planen auch immer mehr junge Familien und Niedrigverdiener, in ihr eigenes Zuhause zu investieren. Doch der Traum droht durch wachsende Nebenkosten, wie etwa den Anstieg der Grunderwerbsteuer, zu platzen.</p>
<figure id="attachment_7307" aria-describedby="caption-attachment-7307" style="width: 150px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/12/quality_pool_grunderwerbssteuer_11_2014.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7307 size-thumbnail" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/12/quality_pool_grunderwerbssteuer_11_2014-150x150.jpg" alt="Quelle: &quot;obs/Qualitypool GmbH&quot;." width="150" height="150" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/12/quality_pool_grunderwerbssteuer_11_2014-150x150.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/12/quality_pool_grunderwerbssteuer_11_2014-300x300.jpg 300w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/12/quality_pool_grunderwerbssteuer_11_2014.jpg 620w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7307" class="wp-caption-text">Quelle: &#8222;obs/Qualitypool GmbH&#8220;.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">NRW beschließt kurzfristig die Erhöhung auf 6,5 Prozent</p>
<p style="text-align: justify">Mehrere Bundesländer haben in den letzten Monaten die Erhöhung der Grunderwerbsteuer durchgesetzt. Umso intensiver wurden jene gelobt, die es nicht taten. Doch nun hat am 28. Oktober 2014 auch Nordrhein-Westfalen die Erhöhung beschlossen &#8211; und das schon zum 1. Januar 2015. Das mit rund 17,6 Millionen Einwohnern bevölkerungsreichste Bundesland hebt die Grunderwerbssteuer gleich um 1,5 Prozentpunkte von 5,0 auf 6,5 Prozent an. Ab Januar müssen Eigenheimerwerber tiefer in die Taschen greifen und zahlen dann 30 Prozent mehr auf den Kauf ihres Grundstückes, Hauses oder der Wohnung. Im Saarland lag der Wert bereits bei 5,5 Prozent.</p>
<p style="text-align: justify">NRW und das Saarland teilen sich ab Januar mit dem bisherigen Spitzenreiter Schleswig-Holstein Platz eins in der wenig ruhmvollen Rangliste. Konkret bedeutet dies: Beim Kauf einer Immobilie mit einem Wert von 150.000 Euro und einem Steuersatz von 6,5 Prozent zahlen, Häuslebauer in NRW ab Januar 2015 9.750 Euro Grunderwerbsteuer. Aktuell sind hierfür nur 7.500 Euro fällig. Bei einer Differenz von 2.250 Euro lohnt es sich, der Erhöhung zuvor zu kommen und den Immobilienkauf noch vor dem Jahreswechsel abzuwickeln.</p>
<p style="text-align: justify">Immobilienkauf noch in 2014 realisieren</p>
<p style="text-align: justify">Die Grunderwerbsteuer wird einmalig nach dem notariell beglaubigten Abschluss des Immobilien- oder Grundstückkaufs für das Grundstück und mit ihm fest verbundene Bestandteile fällig. Wird also ein Haus inklusive Grundstück oder eine Wohnung gekauft, fällt die Steuer sogar auf den gesamten Kaufpreis an. Kauft der Interessent hingegen zunächst ein unbebautes Grundstück, um dort ein Eigenheim zu erreichten, fallen die 6,5 Prozent nur auf den Grundstückspreis an. Die Steuer muss an das jeweils zuständige Finanzamt gezahlt werden. Erst nachdem das Finanzamt dem Grundbuchamt die Bestätigung des Zahlungseingangs in einer Unbedenklichkeitsbescheinigung erteilt, wird der Immobilienerwerber zum Immobilienbesitzer und rechtmäßig ins Grundbuch eingetragen. Oftmals kümmert sich der beauftragte Notar um diese Prozedur. Um noch vom alten Steuersatz zu profitieren, lohnt es sich also, den Kaufprozess noch in 2014 abzuschließen, vorausgesetzt, das passende Objekt ist bereits gefunden. Generell sollte die Suche nach der geeigneten Immobilie nicht überhastet angegangen werden.</p>
<p style="text-align: justify">Grunderwerbsteuer durch mobile Einbauten sparen</p>
<p style="text-align: justify">Wird ein bereits teilweise oder komplett eingerichtetes Objekt, also eine Bestandsimmobilie, übernommen, kann der Käufer mobile Einbauten geltend machen und deren Wert vom Kaufpreis abziehen. Unter die Kategorie &#8222;mobile Einbauten&#8220; fallen: Kamine, Markisen, Einbaumöbel wie Küchen oder Schränke und Saunen. Durch die Minderung des Kaufpreises verringert sich auch die Grunderwerbssteuer. Mehr als 15 Prozent des Gesamtkaufpreises wird vom Finanzamt jedoch nicht als Minderung akzeptiert.</p>
<p style="text-align: justify">Quelle: ots</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/nordrhein-westfalen-erhoeht-die-grunderwerbsteuer/">Nordrhein-Westfalen erhöht die Grunderwerbsteuer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Haus aus Zwangsversteigerung: Schnäppchen mit Risiko?</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/haus-aus-zwangsversteigerung-schnaeppchen-mit-risiko/</link>
					<comments>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/haus-aus-zwangsversteigerung-schnaeppchen-mit-risiko/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Despina Tagkalidou]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2014 08:00:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilie]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Risiko]]></category>
		<category><![CDATA[Schnäppchen]]></category>
		<category><![CDATA[Zwangssteigerung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzratgeber24.de/?p=5148</guid>

					<description><![CDATA[<p>Angesichts einer zunehmenden Anzahl von Versteigerungen und dem generellen Interesse am Immobilienerwerb scheint der Kauf eines Hauses im Rahmen einer Zwangsversteigerung aus finanzieller Sicht sehr interessant zu sein. Die Zinsen für Darlehen sind aktuell niedriger wie je zuvor. Das bedeutet allerdings, dass gleichzeitig das Interesse kaufwilliger Personen steigt. Das Resultat sind steigende Preise auf dem &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/haus-aus-zwangsversteigerung-schnaeppchen-mit-risiko/">Haus aus Zwangsversteigerung: Schnäppchen mit Risiko?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts einer zunehmenden Anzahl von Versteigerungen und dem generellen Interesse am Immobilienerwerb scheint der Kauf eines Hauses im Rahmen einer Zwangsversteigerung aus finanzieller Sicht sehr interessant zu sein.</p>
<p>Die Zinsen für Darlehen sind aktuell niedriger wie je zuvor. Das bedeutet allerdings, dass gleichzeitig das Interesse kaufwilliger Personen steigt. Das Resultat sind steigende Preise auf dem Immobilienmarkt. Viele, die sich ein Eigenheim unter diesen Bedingungen nicht leisten können, schauen sich nach Alternativen um.</p>
<p>Es ist fast schon ironisch, wie das Pech anderer das eigene Glück sein kann: Nicht selten führt Arbeitslosigkeit, Privatinsolvenz oder Scheidung dazu, dass die Raten für das Darlehen nicht mehr bezahlbar sind. Dann beantragt die Bank meistens das Verfahren zur Zwangsvollstreckung. Haussuchende können bei einer solchen Versteigerung mit etwas Glück ein Schnäppchen machen. Hier lauern allerdings gewisse Risiken, sollte man sich für ein Haus aus einer Zwangsversteigerung interessieren:</p>
<figure id="attachment_5151" aria-describedby="caption-attachment-5151" style="width: 640px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-5151" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/10/Haus_aus_einer_Zwangsversteigerung_70bafccef0-640x427.jpg" alt="Quelle: djd/Schüco" width="640" height="427" /><figcaption id="caption-attachment-5151" class="wp-caption-text">Quelle: djd/Schüco</figcaption></figure>
<p><strong>Haus aus Zwangsversteigerung: In 5 Schritten zum Eigenheim</strong></p>
<p><strong>1. Vorbereitung</strong></p>
<p>Wer ein gewünschtes Objekt gefunden hat, sollte sich vor dem besagten Versteigerungstermin ordentlich vorbereiten. Gerade diejenigen, die noch nie an einer solchen Versteigerung teilgenommen haben, sollten sich mit dem Ablauf vertraut machen. Dazu kann man gegebenenfalls im Vorfeld an einigen Zwangsversteigerungen teilnehmen.</p>
<p>Bevor die Versteigerung beginnt, sollten Interessenten alle zur Verfügung stehenden Informationen über das gewünschte Objekt sammeln. Beim zuständigen Amtsgericht liegt die Akte der Immobilie vor. Darin enthalten ist ein Grundbuchauszug, welche Informationen über die Größe, Lage und Nutzungsart der Immobilie enthält. Diese wirken sich natürlich direkt auf den Wert des Objekts aus: Besitzen die Eltern des Besitzers etwa ein lebenslanges Wohnrecht, mindert das den Wert des Gebäudes. Ebenfalls in der Akte enthalten ist ein Gutachten eines Sachverständigen. Dieses informiert über eventuelle Mängel, notwendige Reparaturen sowie den allgemeinen baulichen Zustand.</p>
<p><strong>2. Besichtigung</strong></p>
<p>Nach der Informationssammlung steht eine Besichtigung an. Diese ist aus dem Grund so wichtig, weil es bei einer Zwangsversteigerung kein Recht auf Rücktritt oder jegliche Garantie gibt, wie es bei Maklerkäufen üblich ist. Bei der Außenbesichtigung sollten sich Interessierte einen Überblick über die Fassade, das Dach sowie den Zustand des Grundstücks machen. Natürlich ist der äußerliche Aspekt keine Garantie dafür, dass das Innenleben genauso gut ist. Deshalb ist es ratsam, bei der Besichtigung einen Bausachverständigen zurate zu ziehen. Er kann den Zustand besser einschätzen und verborgene Mängel aufdecken. Eine Besichtigung im Inneren ist in den seltensten Fällen möglich, da die Besitzer einer Besichtigung oftmals widersprechen.</p>
<p><strong>3. Beginn der Zwangsversteigerung eines Hauses</strong></p>
<p>Zu Beginn der Versteigerung gibt der Rechtspfleger zunächst den Inhalt des Grundbuchs wieder, nennt die Gläubiger und ihre Ansprüche sowie den Verkehrswert der Immobilie. Er weist auch auf eventuelle Besonderheiten wie Denkmalschutz oder Baulasten hin. Nachdem die wichtigen Einzelheiten geklärt sind, wird ein Mindestgebot festgelegt, welches natürlich nicht unterschritten werden kann.</p>
<p><strong>4. Bieterstunde</strong></p>
<p>Nach der Bekanntgabe aller Informationen können die Anwesenden ihre Gebote abgeben. Diese müssen einen aktuellen Personalausweis mit sich führen. Häufig wird bereits zu diesem Zeitpunkt die Sicherheitsleistung gefordert. Diese beträgt meist zehn Prozent und muss beim Gericht als Scheck oder Bankbürgerschaft hinterlegt werden, Bargeld wird seit 2007 nicht mehr akzeptiert. Die Bieterstunde ist auf 30 Minuten festgesetzt. Hebt der Rechtspfleger den Hammer, wird zwar das Ende der Bieterzeit angezeigt, ein Gebot ist aber weiterhin möglich. Die Immobilie geht zu dem Zeitpunkt über, zudem der neue Eigentümer verkündet wurde. Nun gehen automatisch alle Pflichten und Rechte der Immobilie an den neuen Eigentümer über.</p>
<p><strong>5. Finanzierung des Hauses</strong></p>
<p>Käufer einer zwangsversteigerten Immobilie haben sechs Wochen Zeit, die Finanzierung der Immobilie zu sichern. Dann ist der Kaufpreis inklusive vier Prozent Zinsen an das Gericht zu überweisen. Im Anschluss erfolgt der Eintrag ins Grundbuch.</p>
<p>Wichtig: Bei der Finanzierung von zwangsversteigerten Objekten ist eine Vollfinanzierung in der Regel nicht möglich. Deshalb ist es oft schwierig, im Vorfeld eine Finanzierung abzuschließen, da der Kaufpreis noch nicht feststeht. Interessenten sollten ihr Budget nicht überschätzen, damit das Baudarlehen nicht plötzlich zur Schuldenfalle wird.</p>
<p><strong>Das Risiko einer Zwangsversteigerung</strong></p>
<p>Wie aus der Überschrift ersichtlich wird, gibt es bei zwangsversteigerten Immobilien ein nicht zu vernachlässigendes Risiko:</p>
<ul>
<li>Ein Gutachten durch einen Sachverständigen kann erfolgen, wenn es Interessierte wünschen, jedoch gibt es hier keine Gewährleistung bei Falschangaben oder Mängeln. Man kauft somit buchstäblich die „Katze im Sack“. Bietinteressenten können allerdings Folgendes tun:</li>
<li>mit einem Verwalter oder Nachbarn sprechen und Informationen erfragen</li>
<li>beim Bauamt nach ausstehenden Erschließungskosten fragen</li>
<li>einen Termin mit den Gläubigern vereinbaren</li>
</ul>
<p>Dennoch gibt es eine gute Nachricht: Der Erwerber zahlt nämlich nur die anfallenden Gerichtskosten zur Umschreibung der Immobilie sowie die obligatorische Grunderwerbsteuer.</p>
<p>Es fallen dagegen keine Notar- oder Maklerkosten an. Problematisch ist es allerdings, wenn die ehemaligen Besitzer noch im Haus wohnen. Möchten diese nicht freiwillig ausziehen, benötigt man im schlimmsten Fall einen Gerichtsbeschluss zur Räumung. Das kann durchaus eine fünfstellige Summe kosten und ist immer eine menschliche Tragödie.</p>
<p>Wohnten in der Immobilie dagegen Mieter, müssen die neuen Besitzer warten, bis deren Mietvertrag abläuft. Eine Zwangsräumung ist bis dahin nicht möglich.</p>
<p>Quelle: djd</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/haus-aus-zwangsversteigerung-schnaeppchen-mit-risiko/">Haus aus Zwangsversteigerung: Schnäppchen mit Risiko?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/haus-aus-zwangsversteigerung-schnaeppchen-mit-risiko/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tagesgeld in der Eurokrise?</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/tagesgeld-in-der-eurokrise/</link>
					<comments>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/tagesgeld-in-der-eurokrise/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Jul 2012 09:15:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Bankenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesschatzbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswertpapiere]]></category>
		<category><![CDATA[Dividenden]]></category>
		<category><![CDATA[Edelmetalle]]></category>
		<category><![CDATA[Eurokrise]]></category>
		<category><![CDATA[Festgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Festgeldzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Geldanlagen]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Hypotheken]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilienkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Indexfond]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Investmentfonds]]></category>
		<category><![CDATA[kapitalbildenden Lebensversicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstauktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Pfandbriefe]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Rettungsfond]]></category>
		<category><![CDATA[Silber]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsanleihen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensanleihen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.finanzratgeber24.de/?p=3534</guid>

					<description><![CDATA[<p>Täglich erscheinen neue Schreckensnachrichten über potenzielle Staatsbankrotte und Rezessionsszenarien in den Medien: Die derzeitige Eurokrise führt wie bereits die Bankenkrise im Jahr 2008 zu Turbulenzen an den Finanzmärkten, die vor allem auch private Anleger verunsichert. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/tagesgeld-in-der-eurokrise/">Tagesgeld in der Eurokrise?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Täglich erscheinen neue Schreckensnachrichten über potenzielle Staatsbankrotte und Rezessionsszenarien in den Medien: Die derzeitige Eurokrise führt wie bereits die Bankenkrise im Jahr 2008 zu Turbulenzen an den Finanzmärkten, die vor allem auch private Anleger verunsichert. Vielfach besteht die Angst, dass Geldanlagen nicht sicher sind, sodass zahlreiche <a title="Sparer flüchten in sichere Geldanlagen" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/krisengewinner-sparer-fluechten-in-sichere-geldanlagen-a-583272.html">Sparer zu öffentlichen Geldinstituten wechseln</a>, die als besonders sicher gelten.</p>
<h2>Die Euro-Krise</h2>
<p>Wie bereits bei der Lehman-Pleite im Jahr 2008 herrscht derzeit eine große Verunsicherung unter Anlegern. Viele Sparer haben Angst, dass ihre Geldanlagen durch eine Inflation an Wert verlieren könnten. Doch Experten raten jedoch vor allem zu einem: Ruhe bewahren. Der Finanztest-Chef Hermann-Josef Tenhagen sieht den <a title="Finanztest-Chef Tenhagen im Gespräch mit dem SWR" href="http://www.swr.de/contra/-/id=7612/nid=7612/did=6383666/q2tsx4/index.html">Euro selbst nicht in Gefahr</a> und prognostiziert im Falle eines Wertverlustes lediglich steigende Lebenshaltungskosten sowie verteuerte Reisepreise in Nicht-EU-Länder, sieht jedoch keinen Anlass zur Veränderung der persönlichen Anlagestrategie.</p>
<h2>Welche Geldanlagen sind auch in Krisenzeiten sicher?</h2>
<p>Zunächst ist zu differenzieren, ob einmalig eine Geldsumme angelegt wird, oder monatliche Einlagen getätigt werden. Darüber hinaus unterscheiden sich Geldanlagen und die Investition in Sachwerte wie beispielsweise den Kauf von Immobilien.</p>
<p><strong>Immobilienkauf</strong></p>
<p>Eine Immobilie stellt grundsätzlich eine stabile Geldanlage dar, wenn bei der Auswahl des Objekts einige Kriterien beachtet werden. Entscheidend ist vor allem die langfristige Attraktivität der Immobilie &#8211; ein Haus in der Provinz, für das sich keine Mieter finden lassen, erscheint wenig sinnvoll. Dies spürten nach der Wiedervereinigung bereits zahlreiche Investoren, die in den ostdeutschen Bundesländer Objekte erwarben und so hohe Verluste hinnehmen mussten, da die erwartete Nachfrage ausblieb. Bietet sich also ein attraktives Objekt an, so ist der immobilienkauf eine gute Wahl, eine breite Streuung des Kapitals in geldwerte Anlagen stellt jedoch eine adäquate Alternative dar.</p>
<p><strong>Festgeld</strong></p>
<p>Der Sparer legt sein Geld für einen festgelegten Zeitraum an, in dem er auf jegliche Zugriffsmöglichkeiten auf das Kapital verzichtet. Je länger dieser Zeitraum ist, desto attraktiver sind die Zinssätze, die hierfür gewährt werden. In der aktuellen Niedrigzinsphase lohnt sich die Festanlage jedoch kaum, da die für den gesamten Zeitraum festgelegten Zinssätze mit 1,8 bis 4 Prozent kaum über den derzeitigen Inflationsraten von ca. zwei Prozent liegen. Dementsprechend sollten die Anlagezeiträume nicht zu lang sein oder das Geld auf flexibleren Konten deponiert werden, um es nach einem Anstieg der Zinsen längerfristig in Festgeld zu investieren.</p>
<p>Positiv gestaltet sich jedoch das geringe Risiko des Festgeldes: Die Anlage unterliegt wie auch das Tagesgeld der Einlagensicherung der Bundesrepublik, sodass es im Falle einer Bankeninsolvenz bis mindestens 100.000 Euro zu 100 Prozent abgesichert ist.</p>
<p><strong>Staatsanleihen</strong></p>
<p><a title="Bundesanleihen sind sichere Geldanlagen" href="http://www.stern.de/wirtschaft/geld/bundeswertpapiere-bundesanleihen-bieten-sicherheit-703231.html">Bundesanleihen</a> verhalten sich ähnlich wie Sparbriefe der Banken und werden in unterschiedlichen Formen herausgegeben:</p>
<ul>
<li>Bundeswertpapiere</li>
<li>Bundesschatzbriefe: Diese können nach Ablauf eines Jahres jederzeit bis zu einer Höhe von 5.000 Euro monatlich ohne Kursrisiko zurückgegeben werden; der Zinssatz steigt jedoch an, je länger die Schatzbriefe gehalten werden.</li>
<li>Bundesobligationen haben über eine Laufzeit von fünf Jahren einen vereinbarten Festzins. Will man die Obligationen vorher veräußern, müssen diese über die Börse ggf. mit Kursverlusten verkauft werden.</li>
</ul>
<p>Bundesanleihen gelten grundsätzlich als sicher, da der Bund als Schuldner mit den Steuereinnahmen der Bürger für die Rückzahlung der Summe haftet. So lange die Bundesrepublik keine Insolvenz erklärt, besteht also kein Risiko. Mit <a title="Anleihen mit Inflationsschutz im Test" href="http://www.test.de/Geldanlagen-im-Risikotest-Was-sicher-ist-1783826-1783243/">inflationsindexierten Bundesanleihen</a> gibt es außerdem eine Option mit Inflationsschutz. Aufgrund des geringen Risikos erzielen die Anleihen jedoch auch kaum Renditen.</p>
<p>Staatsanleihen anderer EU-Länder hingegen sind aufgrund der zunehmenden Zahlungsschwierigkeiten vieler Staaten keine sichere Anlage. Möchte man dennoch nicht auf Anleihen im Portfolio verzichten, lässt sich das Risiko durch den Kauf über einen Indexfonds mindern. Gleiches gilt für den Erwerb von Unternehmensanleihen, die zum einen nur von Unternehmen mit einem guten Rating, zum anderen nur als Bestandteil von Fonds erworben werden sollten.</p>
<p><strong>Aktienkauf</strong></p>
<p>Aktien versprechen höhere Renditen als beispielsweise Festgeld oder Bundesanleihen, sind dabei aber zugleich mit einem höheren Risiko behaftet. Der Anleger hat die Möglichkeit, von Kurssteigerungen eines Unternehmens zu profitieren und darüber hinaus eine Dividendenzahlung, d. h. eine wirtschaftliche Beteiligung der Aktionäre am Erfolg der Firma, zu erhalten.</p>
<p>Die Investition in Aktien erfordert jedoch nicht nur eine intensive, regelmäßige Beobachtung des Finanzmarktes, sondern stellt darüber hinaus keine flexible Geldanlage dar: Sind die Kurse eines Unternehmens gesunken, müssen die Anteile ggf. mit einem hohen Verlust verkauft werden, wenn der Anleger dringend Kapital benötigt. Darüber hinaus herrscht aufgrund der Eurokrise derzeit eine nervöse Stimmung an den Märkten, sodass die Kurse mitunter unberechenbaren Schwankungen unterliegen, die für Laien nicht immer vorhersehbar sind.</p>
<p>Allerdings verfügen einige Unternehmenüber eine so gewaltige Marktmacht, dass sie jede Inflation überstehen können und auch nach einer etwaigen Veränderung des Euro-Systems Dividenden ausschütten werden. Neben Nahrungsmittel- und Energiekonzernen gelten auch Unternehmen aus der Chemie und der Medizintechnik als langfristig krisenresistent.</p>
<p><strong>Pfandbriefe</strong></p>
<p>Pfandbriefe sind festverzinsliche Wertpapiere, die als Schuldscheine an Banken vergeben werden und besonders gut abgesichert sind. Geschützt werden Pfandbriefe durch erstrangige Hypotheken oder die öffentliche Hand. Die Laufzeit beträgt bis zu zehn Jahre mit jährlicher Zinsgutschrift. Dabei ist ein Verkauf der Papiere vor Fälligkeit an der Börse zum aktuellen Kurs möglich, wodurch Kursverluste entstehen können.</p>
<p><strong>Investmentfonds</strong></p>
<p>Eine Gesellschaft kauft mit dem Geld vieler Anleger Aktien, verzinsliche Wertpapiere oder Immobilien, wobei das Geld nach dem Grundsatz der Risikostreuung investiert und breit gestreut wird. Allgemein gelten Investmentfonds deshalb als sichere Anlageform. Allerdings gibt es unterschiedliche Formen von Fonds, die sich durch geringe und hohe Risiken und Renditen auszeichnen. Das Geld ist jederzeit verfügbar, die Rendite höher als beim Sparbuch, aber momentan weniger attraktiv als beim Tagesgeld.</p>
<p>Anteile des Anlegers gelten als Sondervermögen der Kapitalanlage-Gesellschaft, sodass das Vermögen des einzelnen Kunden auch im Falle einer Bankeninsolvenz vor dem Zugriff Dritter geschützt ist. Investmentfonds gelten deshalb als konkurssicher, unterliegen jedoch großen Wertschwankungen, da sie nicht vor einem Einbruch der Aktienkurse geschützt sind.</p>
<p>Im Falle von kapitalbildenden Lebensversicherungen zur Rentenvorsorge besteht aktuell kein allzu großer Grund zur Sorge, da die Anteile der Gesellschaften an Staatsanleihen nur geringe Anteile im Portfolio der Fonds betragen &#8211; mit Ausnahme von Spanien liegt der Anteil in der Regel unter einem Prozent und hat damit keine Auswirkungen auf die Ausschüttungen und Renditen.</p>
<p><strong>Edelmetalle</strong></p>
<p>Die Attraktivität von Edelmetallen ist nicht erst seit der Finanzkrise 2008 ungebrochen &#8211; Gold hat seinen Wert seitdem verdoppelt und auch Silber konnte starke Zuwächse verzeichnen. Wenngleich gerade Gold eine gewisse Wertstabilität nachgesagt wird, so unterliegen auch Edelmetalle den täglichen Kursschwankungen des Börsenhandels. Dementsprechend besteht für Anleger <a title="Gold ist keine risikofreie Geldanlage" href="http://www.test.de/Finanzkrise-Das-muessen-Sie-wissen-4253777-4272856/">auch hier ein Risiko</a> der Wertverluste und ungewisser Renditen, zumal der derzeit hohe Goldpreis auf eine Blase schließen lässt. Darüber hinaus besteht für Neuanleger ein derzeit sehr hoher Einstiegspreis für den Erwerb. Im Falle einer Inflation oder einem Totalzusammenbruch von Finanznärkten bietet das Edelmetall eine Möglichkeit, zumindest einen Teil des Wertes zu erhalten. Experten raten dementsprechend zu einem Goldanteil im Portfolio von ca. zehn Prozent.</p>
<p><strong>Kunst und Antiquitäten</strong></p>
<p>Der Kunst- und Antiquitätenmarkt stellt einen wertbeständigen Markt dar, da die Objekte nicht beliebig vervielfältigt werden können. Die Nachfrage nach Kunstgegenständen ist in den vergangenen Jahren um ein Vielfaches gestiegen, sodass immer wieder neue Rekordpreise auf Kunstauktionen erzielt werden. Darüber hinaus hat sich ein spekulativer Markt entwickelt, bei dem potenziell erfolgreiche Künstler in der Hoffnung eingekauft werden, dass sich mit steigendem Erfolg die Rendite bei einer Veräußerung der Werke erhöht.</p>
<p>Um Geldanlagen auf dem Kunst- und Antiquitätenmarkt zu tätigen, ist jedoch ein großes Maß an Fachwissen erforderlich, um Nachwuchskünstler einschätzen zu können &#8211; was jedoch auch dann spekulativ bleibt. Alternativ lassen sich bereits etablierte Künstler erwerben, wozu jedoch ein hoher Kapitalstock, nicht selten im sechs- oder siebenstelligen Bereich, erforderlich ist. Dementsprechend eignet sich diese Anlage nicht für den durchschnittlichen Anleger.</p>
<p><strong>Fremdwährungen</strong></p>
<p>Immer wieder werden Stimmen laut, die zu einer Anlage in Fremdwährungen wie etwas US-Dollar oder Schweizer Franken raten. Doch ist Spekulation auf Währungsgewinne nicht ohne Risiken und aufgrund der Umtauschgebühren zudem kostspielig. Die Anlage dient außerdem lediglich dem Werterhalt, da die Zinssätze in der Schweiz aufgrund der hohen Stabilität des Franken meist weit unter einem Prozent liegen.</p>
<p><strong>Sparbücher</strong></p>
<p>Sparbücher gelten als <a title="Sparbücher und Konten" href="http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/tid-22979/geldanlage-sicher-durch-die-schuldenkrise-sparbuch-und-konten_aid_646875.html">sicherste Anlage</a> überhaupt, werfen aktuell jedoch kaum Zinsen ab, sodass sie aktuelle Inflationsraten nicht ausgleichen und damit das Vermögen eher reduzieren. Mit maximalen Verfügungsrahmen und dreimonatigen Kündigungsfristen sind Sparbücher darüber hinaus nicht uneingeschränkt flexibel.</p>
<p><strong>Tagesgeld</strong></p>
<p>Neben dem Sparbuch stellt das Tagesgeld eine weitere unkomplizierte Form der kurzfristigen Geldanlage dar. Das Produkt vereint Flexibilität, Rendite und Sicherheit und ist zugleich eine der <a title="inflationssichere Anlagen" href="http://www.test.de/Finanzkrise-Das-muessen-Sie-wissen-4253777-4291470/">inflationssichersten Anlagen</a> derzeit.<br />
Mit Zinssätzen von aktuell 1,5 bis 2,5 Prozent liegt die Rendite weit über Sparbüchern (0,6-1,5 Prozent) und nur geringfügig unter dem Festgeld (1,8 bis 4 Prozent, abhängig von der Laufzeit), bietet dabei jedoch vollste Flexibilität. Der Zinssatz orientiert sich dabei am Zinssatz der EZB, sodass immer wieder geringfügige Anpassungen vorgenommen werden, bleibt jedoch kontinuierlich über den Sparbuchzinsen und unter den Festgeldzinsen. Dabei hat das Festgeld den Vorteil der täglichen Verfügbarkeit über das gesamte Kapital, d. h. keiner Kündigungsfristen und maximal monatlichem Verfügungsrahmen, wie sie beispielsweise bei Sparbüchern der Fall sind.</p>
<p>Mit dem Schutz durch den Einlagensicherungsfonds ist das Kapital auch bei einer Bankeninsolvenz sicher und wird mindestens bis zu einer Höhe von 100.000 Euro in vollem Umfang geschützt. Ist die Bank Mitglied in einem zusätzlichen Sicherungsfonds &#8211; was die meisten deutschen Banken und auch einige ausländische Institute mit Tochtergesellschaften in Deutschland sind &#8211; gelten zusätzliche Sicherungssummen teilweise in unbegrenzter Höhe. Geht jedoch <a title="Was eine Staatspleite bedeutet" href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/fonds/nachrichten/anlegen-in-der-krise-das-maerchen-von-der-sicheren-geldanlage/3646952.html">ein Staat bankrott</a>, sind auch hier die Einlagen nicht mehr abgesichert &#8211; ein Beispiel hierfür ist die isländische Kaupthing-Bank.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Finanzexperten <a title="Tagesgeld in der Eurokrise" href="http://www.tagesgeld.org/tagesgeld-eurokrise-experte-interview.html">gehen davon aus</a>, dass es unterschiedliche mögliche Szenarien zur Weiterentwicklung des Euro gibt:</p>
<ul>
<li>Die EU-Währungsunion bleibt bestehen</li>
<li>Es gibt eine Neuordnung des Währungssystems</li>
</ul>
<p>Im ersten Falle bleiben vorhandene Sicherungssysteme für Tages- und Festgeld sowie Sparbücher bestehen, sodass die Gelder der Anleger weiterhin sicher sind, sofern nicht der Staat insolvent geht und damit ein komplettes Sicherungssystem ausfällt. Hier kann jedoch eine Streuung des Vermögens auf verschiedene Banken Abhilfe schaffen.</p>
<p>Unterzieht sich das Währungssystem einer Neuordnung, z. B. durch den Austritt einiger Staaten aus der Eurozone, müssen Banken hohe Abschreibungen tätigen, die das Volumen des Rettungsfonds übersteigen. Sollten dabei einige Banken insolvent gehen, sind einige Kundengelder in Gefahr.</p>
<p>Die sichersten Geldanlagen für Geldwerte bleiben Tages- und Festgeldkonten bei Banken, die dem Einlagensicherungsfonds angehören, mit anderen Produkten lassen sich entweder Renditen unter der aktuellen Inflationsrate erzielen, oder mit dem Kauf geht ein größeres Risiko einher. Letztlich ist eine gesunde Mischung verschiedener Produkte <a title="Finanztest-Expertin im Interview" href="http://www.test.de/Finanzkrise-Das-muessen-Sie-wissen-4253777-4253805/">die beste Wahl</a>, wobei jeder Anleger die optimale Mischung auf die persönlichen Bedürfnisse zuschneiden muss.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/tagesgeld-in-der-eurokrise/">Tagesgeld in der Eurokrise?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.finanzratgeber24.de/banken-geldanlagetipps/tagesgeld-in-der-eurokrise/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
