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	<title>Geldpolitik</title>
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	<description>Verbrauchertipps zum Geldsparen.</description>
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	<title>Geldpolitik</title>
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		<title>Immobilienfinanzierung in einer Inflation: Prognose für eine mögliche Zinserhöhung 2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amei Schüttler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2022 10:07:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bauen & Wohnen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Zentralbank]]></category>
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		<category><![CDATA[Zinsentwicklung 2022]]></category>
		<category><![CDATA[Zinserhöhung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die VON POLL IMMOBILIEN Experten geben ihre Prognose für Immobilienfinanzierungen in einer Inflation ab und analysieren die Folgen einer möglichen Zinserhöhung in 2022.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/bauen-wohnen/immobilienfinanzierung-in-einer-inflation-prognose-fuer-eine-moegliche-zinserhoehung-2022/">Immobilienfinanzierung in einer Inflation: Prognose für eine mögliche Zinserhöhung 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die aktuellen Teuerungsraten sind historisch hoch und werden, wenn sie sich nicht wieder normalisieren, neue Herausforderungen mit sich bringen. Eine Normalisierung auf das in den letzten Jahren übliche Niveau von um die zwei Prozent wird von Experten allerdings derzeit als eher unwahrscheinlich angesehen. Diese Entwicklungen haben auch Auswirkungen auf den Immobilienmarkt. Es wird weiterhin von einer großen Nachfrage am <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/rekordinvestitionen-im-deutschen-immobilienmarkt/" target="_blank" rel="noopener">Immobilienmarkt</a> ausgegangen, da Investitionen in Immobilien sich stets als inflationssicher erwiesen haben. Die VON POLL IMMOBILIEN Experten geben ihre Prognose für Immobilienfinanzierungen in einer Inflation ab und analysieren die Folgen einer möglichen Zinserhöhung in 2022.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Steigende Inflationsraten weltweit</h2>
<p style="text-align: justify;">„Inflation ist ein Thema, welches uns noch länger begleiten wird“, sagt Daniel Ritter, geschäftsführender Gesellschafter bei VON POLL IMMOBILIEN. Und weiter: „Auslöser sind nicht zuletzt die anhaltenden <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/verbraucherschutz-bei-medikamenten-spielt-luftfracht-eine-wichtige-rolle/" target="_blank" rel="noopener">Lieferengpässe</a>, der Materialmangel sowie die steigenden Energie- und Kraftstoffpreise.“ In der Eurozone ist die Inflation im letzten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahresquartal stark gestiegen und lag bei circa fünf Prozent. Deutschland bewegte sich im Dezember im europäischen Vergleich mit circa 5,3 Prozent im Mittelfeld und damit nahe des Durchschnittsniveaus. Im Januar 2022 lag die Inflationsrate bei 4,9 Prozent. Damit sank die Inflationsrate zwar leicht, jedoch hatten Experten mit einem stärkeren Rückgang gerechnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Finanzexperten wie Dr. Lucie Lotzkat, geschäftsführende Gesellschafterin bei VON POLL FINANCE, gehen davon aus, dass der Trend zumindest vorläufig anhalten wird. Diese Entwicklung wird auch Auswirkungen auf die Märkte haben. Bei einer anhaltenden Inflation müssen die Kapitalmärkte reagieren, um sich selbst zu schützen – Zinserhöhungen sind schlussendlich die logische Folge.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Zinsentwicklung 2022</h2>
<p style="text-align: justify;">Noch betont die Europäische Zentralbank (EZB), dass eine Anhebung des Zinsniveaus für das Jahr 2022 eher unwahrscheinlich ist. Sollte die Inflation jedoch nicht signifikant zurückgehen und die Preisstabilität deutlich bedrohen, wäre eine Zinserhöhung der nächste logische Schritt. Wie deutlich diese dann aber ausfällt, bleibt abzuwarten.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Blick auf die USA und die dort für die Geldpolitik zuständige US-Notenbank Fed könnte hier erste Indikationen liefern: Diese hatte Ende letzten Jahres begonnen, die Anleihenkäufe zu verringern und damit den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik begonnen sowie den Weg für Zinserhöhungen geebnet. Wenn sich dieser Trend fortsetzt und sich die rekordhohen Inflationsraten länger halten als gedacht, verdichten sich die Anzeichen, dass die EZB bereits im Laufe dieses Jahres doch noch nachzieht.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Auswirkungen einer Zinserhöhung auf den Immobilienmarkt</h2>
<p style="text-align: justify;">„Zinserhöhungen werden ultimativ auch den Immobilienmarkt beeinflussen. Dieser wurde durch das niedrige Zinsniveau in den letzten Jahren geradezu beflügelt“, weiß Immobilienexperte Ritter. Und führt weiter aus: „Mögliche Zinserhöhungen führen jedoch nicht nur zu Aktieneinbrüchen und Umschichtungen der Kapitalanleger, auch Immobilienpreise könnten sich in einzelnen Teilbereichen seitwärts bewegen. Grundsätzlich wird aber die Immobilie als Kapitalanlage überdurchschnittlich interessant bleiben.“</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Kurse an der Börse fallen, wird umgeschichtet: Investoren hinterfragen dann ihre Anlagestrategie und schauen nach stabilen Assets mit wenig Risiko – hier spielen Immobilien weiterhin eine wichtige Rolle, da sie als krisensichere Kapitalanlage gelten. Generell hat sich gezeigt, dass die steigende Inflationsangst in der Bevölkerung eher für eine zusätzliche Nachfrage nach Immobilien sorgt.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch Immobilienfinanzexpertin Frau Dr. Lotzkat bestätigt erste Reaktionen seitens der Immobilienkunden zu eventuell anstehenden Zinserhöhungen. Hinsichtlich potenziell steigender Zinsen fragen Kunden tendenziell vermehrt nach einer guten Zinssicherheit, also insbesondere nach den Möglichkeiten einer langfristigen Zinsbindung. Daher führe die aktuelle Inflationsentwicklung zu einer weiterhin hohen Nachfrage – bei Anlegern wie Eigennutzern. So sorgen sich beispielsweise Käufer, die aktuell zur Miete wohnen, angesichts der Inflation mitunter vor zukünftig steigenden Mieten und sehen im Erwerb einer Immobilie nun erst recht die Möglichkeit, sich mit der gleichbleibenden Rate gegen zukünftige Erhöhungen der Mietkosten abzusichern.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Prognose für den Immobilienmarkt</h2>
<p style="text-align: justify;">In Hinblick auf den Immobilienmarkt 2022 schätzt Dr. Lotzkat, dass die steigenden Baukosten in Verbindung mit Rohstoff- und <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/fachkraeftemangel-erfordert-politisches-handeln-400-offene-stellen-anreize-fuer-auslaendische-ingenieure-verstaerken-rueckblick-auf-ein-erfolgreiches-jahr/" target="_blank" rel="noopener">Fachkräftemangel</a> bestimmend sein und damit auch einen weiteren Preisdruck auf Bestandsimmobilien ausüben werden. Aktuell ist zudem immer häufiger zu beobachten, dass die Werteinschätzungen der Banken, gerade in Ballungsräumen, konservativer sind als das Marktniveau.</p>
<p style="text-align: justify;">Grundsätzlich wird der Rückzug aus Aktien und anderen volatilen Anlagemöglichkeiten zu mehr Geld auf Giro- und Tagesgeldkonten führen, für die die Banken momentan aber Negativzinsen erheben. Daher werden Investoren und Kapitalanleger weiter investieren – vor allem in krisensichere Assetklassen wie Immobilien, Gold oder Anleihen. „Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Immobilien gehen wir davon aus, dass der Suchradius der Immobilienkäufer vermehrt über die nationalen Grenzen hinausgehen und sowohl Nachbarländer als auch Grenzregionen, wie beispielsweise Österreich, Schweiz, Niederlande und Norditalien beflügeln wird – auch im Hinblick auf anvisierte steuerliche Veränderungen in Deutschland“, prognostiziert Daniel Ritter.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: von Poll Immobilien GmbH</em></p>
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		<title>Investitionen in Sachwerte- Beliebte Anlageformen in Krisenzeiten</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/investitionen-in-sachwerte/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Annalena Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2018 09:44:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Immobilien]]></category>
		<category><![CDATA[Sachwerte]]></category>
		<category><![CDATA[Sammlerstücke]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Worein soll man in der Krise investieren? Welcher Wert ist beständig? Eine ganz klare Antwort: Sachwerte. Aber in welche davon sollte man investieren? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/finanzen/investitionen-in-sachwerte/">Investitionen in Sachwerte- Beliebte Anlageformen in Krisenzeiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele Deutsche fürchten sich derzeit vor einer Inflation – ausgelöst durch die Eurokrise und die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die zur Bekämpfung der Finanzkrise in den letzten Jahren die Märkte mit Geld überschwemmt. Dies führt in der Regel zur Steigung der Inflationsraten, weshalb viele Anleger ihr Geld vermehrt in Sachwerte investieren. „Im Gegensatz zu klassischen Geldanlagen wie Tages- oder Festgelder sind die meisten Sachwerte inflationsgeschützt und krisensicher. Lediglich ihre Zerstörung kann zu einem Totalverlust führen&#8220;, sagt Sandro Pawils, Vertriebsvorstand der WirtschaftsHaus AG. Bei dem Unternehmen weiß man um die Stärken von Sachwertinvestments, kennt aber auch ihre Schwächen.</p>
<h3>Gold – der Klassiker unter den Sachwerte</h3>
<p>In der Regel nimmt die Goldnachfrage in Phasen steigender Inflation zu, denn das Edelmetall steht nicht in unbegrenzter Menge zur Verfügung und behält deshalb wahrscheinlich immer einen gewissen Wert. Allerdings wird Gold an Börsen gehandelt und somit unterliegt der Kurs mitunter starken Schwankungen – die Volatilität bei Edelmetallen ist insgesamt höher als bei anderen Sachwerten. Zudem gibt es keine Zinsen und für Investoren fallen in der Regel zusätzliche Lagerungskosten an, da sie für das Gold einen sicheren Aufbewahrungsort benötigen.</p>
<h3>Rohstoffe – gute Zukunftschancen, hohes Risiko</h3>
<p>Auch Rohstoffe wie Zink, Kupfer und Öl zählen zu den Sachwerten, die Anleger in Form von Zertifikaten erwerben. Diese Investments sind in besonderem Maße von der Konjunktur abhängig. Infolge der steigenden Weltbevölkerung und zunehmenden Ressourcenknappheit rechnen Experten mit guten Entwicklungschancen dieser Anlageform. Gleichzeitig können die Preisschwankungen bei Rohstoffinvestments besonders stark ausfallen. Neben der Konjunktur wirken sich nämlich auch die Weltwirtschaft sowie die politischen Entwicklungen der einzelnen Staaten auf die Preise aus.</p>
<h3>Aktien – risikoreiches Investment</h3>
<p>Aktien als Anteile an Unternehmen gelten ebenfalls als Sachwertinvestments. Anleger werden durch den Kauf der Wertpapiere automatisch zum Miteigentümer und werden so auch am Gewinn beteiligt. Deshalb schützen Aktien nicht automatisch vor einer Inflation. Als inflationsresistent gelten vor allem Unternehmen, die eine marktführende Stellung innerhalb ihrer Branche einnehmen. Sie haben die Möglichkeit, gestiegene Preise an die Kunden weiterzugeben, ohne dass diese zum Mitbewerber abwandern. Auch Anteilsscheine von Unternehmen mit einem hohen Substanzwert, zum Beispiel durch große Maschinenbestände oder Immobilienbesitz, schützen häufig vor Inflationen. Steigt die Inflationsrate jedoch sehr stark und verringert sich die Kaufkraft deutlich, gilt dies nicht mehr. Insgesamt handelt es sich bei Aktien um ein risikoreiches Investment, da sie Schwankungen durch Zins- und Konjunkturveränderungen sowie politischen Ereignissen unterliegen.</p>
<h3>Sammlerstücke – kaum kalkulierbare Geldanlagen</h3>
<p>Auch in Sachwerte wie Gemälde, Schmuck oder Autos lässt sich investieren. Wer jedoch sein Geld in diese Sammlerstücke anlegen möchte, benötigt entsprechendes Fachwissen. Zudem spiegeln diese Investitionsmöglichkeiten keinen realen Wert wider, sondern nur einen Sammlerwert, der sich jederzeit ohne erkennbare Gründe ändern kann. Die Märkte für alte Gemälde, Oldtimer oder bekannte Schmuckstücke lassen sich kaum kalkulieren und ein wahrer Wert für Sammlerstücke ist schwer zu ermitteln. Die Nachfrage bestimmt in diesen Fällen den Preis, das eingesetzte Kapital ist also nicht sicher. Deshalb eignen sich Sammlerstücke nicht für eine echte Geldanlage, vor allem nicht in Krisenzeiten, denn hier lassen sich dann kaum die gewünschten Kurse erzielen.</p>
<h3>Immobilien – die Nr. 1 unter den Sachwerte</h3>
<p>Um sich bei einer Inflation vor Verlusten zu schützen, legen die meisten Menschen ihr Erspartes in Immobilien an. Bei erworbenen Häusern oder Wohnungen schützen sich Käufer vor Mieterhöhungen, die meist mit einer Inflation einhergehen. Aufgenommene Schulden lassen sich bei einer langfristigen Zinsbindung zudem real reduzieren. Bei Immobilien, die Anleger vermieten, besteht ein Inflationsschutz aber nur dann, wenn die steigenden Kosten durch eine Mieterhöhung gedeckt werden können. Hinzu kommen die Instandhaltungskosten und Verwaltungsarbeiten, die für Vermieter anfallen. Anders verhält es sich bei der Kapitalanlage Pflegeimmobilie. Bei dieser Investmentform handelt es sich um einzelne Wohneinheiten in Pflegeheimen, die nur einen geringen Wartungsaufwand haben, da die Betreiber die Instandhaltungsarbeiten übernehmen. Käufer dieser Anlagen zahlen feste Preise, aus denen sie dann eine Mietrendite von vier bis fünf Prozent erhalten. Die Mieten sind dabei vertraglich an die Inflation angepasst, sodass sie nicht im Wert fallen&#8220;, berichtet Sandro Pawils.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: WirtschaftsHaus AG</em></p>
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		<title>EZB-Entscheid: Lockere Geldpolitik hält Zinsen für Immobilienkredite niedrig</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/ezb-entscheid-lockere-geldpolitik-haelt-zinsen-fuer-immobilienkredite-niedrig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2016 11:01:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>München - Nachdem die Europäische Zentralbank bei ihrer heutigen Sitzung in Wien ihren geldpolitischen Kurs bestätigt hat, können sich Immobilienkäufer kurzfristig weiterhin über beste Finanzierungsbedingungen freuen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/ezb-entscheid-lockere-geldpolitik-haelt-zinsen-fuer-immobilienkredite-niedrig/">EZB-Entscheid: Lockere Geldpolitik hält Zinsen für Immobilienkredite niedrig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>München</strong> &#8211; Nachdem die Europäische Zentralbank bei ihrer heutigen Sitzung in Wien ihren geldpolitischen Kurs bestätigt hat, können sich Immobilienkäufer kurzfristig weiterhin über beste Finanzierungsbedingungen freuen. &#8222;Die Zinspolitik der Zentralbanken, deflationäre Tendenzen, die wirtschaftliche Stärke Deutschlands und moderate Konjunkturaussichten im Rest Europas führen zu niedrigen Renditen bei deutschen Staatsanleihen und zu günstigen Refinanzierungsbedingungen bei den Banken&#8220;, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG. Langfristig könnten Immobiliendarlehen jedoch etwas teurer werden. Das geht auch aus dem Interhyp-Bauzins-Trendbarometer hervor.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zinsen für Immobilienkredite mit zehnjähriger Zinsbindung liegen Anfang Juni vielfach bei unter 1,5 Prozent. Wie eine Auswertung von Interhyp, dem führenden Vermittler privater Baufinanzierungen zeigt, bewegen sich die Konditionen seit Wochen seitwärts. &#8222;Die Märkte reagieren weniger nervös auf Nachrichten als in den vergangenen Jahren. Und die aktuellen Arbeitsmarkt- und Konjunkturdaten nähren sogar die Hoffnungen auf einen leichten Wirtschaftsaufschwung&#8220;, sagt Goris. Gleichwohl versucht die Europäische Zentralbank weiterhin, die Inflation anzukurbeln, die weit von der Zielmarke von rund zwei Prozent entfernt liegt. Die Verbraucherpreise in Europa fielen im Mai im Jahresvergleich um 0,1 Prozent, wobei vor allem der niedrige Ölpreis die Teuerung hemmt.</p>
<figure id="attachment_22873" aria-describedby="caption-attachment-22873" style="width: 620px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-22873" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/40_zinsentwicklung_06_16.jpg" alt="Quelle: Interhyp AG" width="620" height="486" srcset="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/40_zinsentwicklung_06_16.jpg 620w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/40_zinsentwicklung_06_16-150x118.jpg 150w, https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2016/06/40_zinsentwicklung_06_16-300x235.jpg 300w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /><figcaption id="caption-attachment-22873" class="wp-caption-text">Quelle: Interhyp AG</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify;">Im April hatte die Inflationsrate minus 0,2 Prozent betragen. Wie das Interhyp-Bauzins-Trendbarometer zeigt, gehen 9 von 10 befragten Bank-Experten von gleichbleibenden Zinskonditionen in den nächsten vier Wochen aus.</p>
<p style="text-align: justify;">Langfristig steigt die Wahrscheinlichkeit für höhere Zinsen. Ausschlaggebend ist dabei zunächst die Ankündigung der amerikanischen Notenbank, den Leitzins anzuheben. Doch auch eine nachlassende Nachfrage nach deutschen Staatsanleihen könnte die Zinsen für Immobiliendarlehen leicht klettern lassen. Goris: &#8222;Die Renditeniveaus sind niedrig und werden grundsätzlich niedrig bleiben. Selbst wenn sich Baugeld in den nächsten Monaten etwas verteuern sollte &#8211; wirklich teuer wird es nicht.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">Immobilieninteressenten sollten laut Interhyp solide finanzieren: Ein ehrlicher Kassensturz zu Beginn ist dabei ebenso unerlässlich wie das Einbringen von Eigenkapital und eine möglichst hohe Tilgung, von mindestens zwei, besser jedoch drei und mehr Prozent. Informationen zur Zinsentwicklung beim Baugeld hat Interhyp unter http://www.interhyp.de/service/zinsen/ zusammengefasst.</p>
<p style="text-align: justify;">Die beigefügte Grafik kann unter Angabe der Quelle Interhyp AG oder www.interhyp.de redaktionell genutzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><em>Quelle: ots</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/ezb-entscheid-lockere-geldpolitik-haelt-zinsen-fuer-immobilienkredite-niedrig/">EZB-Entscheid: Lockere Geldpolitik hält Zinsen für Immobilienkredite niedrig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Immobilienkäufer profitieren im Sommer weiter von niedrigen Zinsen für Kredite</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/immobilienkaeufer-profitieren-im-sommer-weiter-von-niedrigen-zinsen-fuer-kredite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2015 13:45:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Banken & Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Zentralbank]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Geldpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsen für Kredite]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>München - Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihrer heutigen Sitzung den Leitzins unverändert bei 0,05 Prozent belassen und setzt ihre bisherige Geldpolitik fort. Immobilienkäufer müssen auch in den kommenden Wochen voraussichtlich nicht mit einer grundlegenden Zinswende rechnen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/immobilienkaeufer-profitieren-im-sommer-weiter-von-niedrigen-zinsen-fuer-kredite/">Immobilienkäufer profitieren im Sommer weiter von niedrigen Zinsen für Kredite</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>München</strong> &#8211; Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihrer heutigen Sitzung den Leitzins unverändert bei 0,05 Prozent belassen und setzt ihre bisherige Geldpolitik fort. Immobilienkäufer müssen auch in den kommenden Wochen voraussichtlich nicht mit einer grundlegenden Zinswende rechnen. Zuletzt hatten vor allem die Griechenlandkrise und Deflationsängste die Konditionen für zehnjährige Immobilienkredite unter der 2-Prozent-Marke gehalten, berichtet Interhyp, Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierungen.</p>
<p style="text-align: justify;">„Die expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank bleibt ein wichtiger Faktor für günstige Finanzierungsbedingungen. Zudem sorgt die anhaltende Unsicherheit dafür, dass sichere Anlagen gefragt bleiben. Entsprechend niedrig sind noch die Renditen von deutschen Staatsanleihen und Pfandbriefen. Das beschert den Banken günstige Refinanzierungsbedingungen&#8220;, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie eine Auswertung von mehr als 400 Banken, Versicherungen und Sparkassen zeigt, erhalten Immobilienkäufer mit sehr guter Bonität und ausreichend Eigenkapital aktuell Darlehen (zehnjährige Sollzinsbindung, 2 Prozent Anfangstilgung) bei Bestanbietern ab 1,65 Prozent. Im Durchschnitt werden laut Interhyp unter zwei Prozent fällig. Damit liegen die Konditionen im Juli 2015 trotz des Zinsanstiegs im Mai noch immer etwa 0,3 Prozentpunkte unter Vorjahresniveau und sogar drei Prozent unter dem Durchschnitt der letzten zwanzig Jahre.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu heutigen Zinssätzen können Immobilienkäufer laut Berechnungen von Interhyp mit einer Monatsrate von 1.000 Euro ein Darlehen mit zehnjähriger Zinsbindung über rund 300.000 Euro aufnehmen und mit einer zweiprozentigen Anfangstilgung bedienen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/immobilienkaeufer-profitieren-im-sommer-weiter-von-niedrigen-zinsen-fuer-kredite/">Immobilienkäufer profitieren im Sommer weiter von niedrigen Zinsen für Kredite</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Alles easy? Die lockere Geldpolitik der EZB im Spiegel der Zahlen</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/alles-easy-die-lockere-geldpolitik-der-ezb-im-spiegel-der-zahlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Alexandra Rüsche]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jun 2015 07:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Presse-Ticker]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Finanz- und Wirtschaftsmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Kreditvergabe]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel der Zahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um die darbenden Finanz- und Wirtschaftsmärkte in Europa aufzupäppeln, greift die Europäische Zentralbank (EZB) zum vermeintlichen Wundermittel "Quantitative Easing" (QE). Diese Geldschöpfung soll den Stoffwechsel des Systems animieren und die Selbstheilungskräfte in Gang setzen. Aber funktioniert die „Heilmethode" überhaupt?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/alles-easy-die-lockere-geldpolitik-der-ezb-im-spiegel-der-zahlen/">Alles easy? Die lockere Geldpolitik der EZB im Spiegel der Zahlen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.finanzratgeber24.de">Finanzratgeber24.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><strong>Warum das Wundermittel Quantitative Easing die Kreditvergabe nicht unbedingt ankurbelt – eine Analyse</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Um die darbenden Finanz- und Wirtschaftsmärkte in Europa aufzupäppeln, greift die Europäische Zentralbank (EZB) zum vermeintlichen Wundermittel &#8222;Quantitative Easing&#8220; (QE). Diese Geldschöpfung soll den Stoffwechsel des Systems animieren und die Selbstheilungskräfte in Gang setzen. Aber funktioniert die „Heilmethode&#8220; überhaupt?</p>
<p style="text-align: justify;">Das Fachportal Tagesgeldvergleich.net wirft deshalb einen Blick auf andere Notenbanken, die ihrem Wirtschaftsraum eine ähnliche Therapie verordnet haben – mit äußerst unterschiedlichen Ergebnissen. Im Fokus stehen die Entwicklungen in Großbritannien, Japan, der Schweiz und den USA.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Steigende Kreditvolumen? Nicht immer gewährleistet</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Zu jedem genannten Staat bietet das Fachportal eine kurze Detailanalyse der Auswirkungen des &#8222;Quantitative Easing&#8220; inklusive einer Betrachtung des Kreditvolumens im entsprechenden Zeitraum. Letzteres soll durch die lockere Geldpolitik eigentlich steigen. Erste Erkenntnis: Mitunter nahm das Kreditvolumen in Phasen des QE aber eher ab statt zu. Weshalb dies der Fall ist? Weil nicht alle Banken wie geplant agieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus hat „Quantitative Easing&#8220; noch weitere Nebenwirkungen und Effekte, die in der Analyse näher erläutert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Tagesgeldvergleich.net ist ein Projekt von Franke-Media.net.</p>
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		<title>Kapitalmarkt Kompakt: Anleger unter Stress</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2014 10:48:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Euro-Dollar-Kurs neigt weiter zur Schwäche. Die robuste US-Konjunktur schürt die Erwartungen auf eine Zinswende der Fed. Dagegen wird die EZB voraussichtlich ihre Geldpolitik noch expansiver gestalten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">&#8211; Der Euro-Dollar-Kurs neigt weiter zur Schwäche. Die robuste US-Konjunktur schürt die Erwartungen auf eine Zinswende der Fed. Dagegen wird die EZB voraussichtlich ihre Geldpolitik noch expansiver gestalten. Die divergente Geldpolitik sollte den Euro-Dollar-Kurs weiter belasten, selbst wenn bereits einiges davon im Wechselkurs berücksichtigt ist.</p>
<p style="text-align: justify">&#8211; Die historisch hohen Kursstände bei Renten sind vorerst noch gut unterstützt. Mit einem erweiterten Ankaufprogramm von Staatspapieren dürfte Mario Draghi den Lockerungskurs fortsetzen und von einer Zinssteuerung zu einer Lenkung der EZB-Bilanzsumme übergehen. Die EZB schafft mit ihrer aggressiven Geldpolitik ein Gegengewicht zur Zinswende in den USA.</p>
<p style="text-align: justify">&#8211; Der Ausflug des DAX über die 10.000-Punkte-Marke scheint erst einmal gestoppt. Schließlich spricht mit Ausnahme der lockeren Geldpolitik nicht viel für nachhaltig höhere Notierungen. Vielmehr überwiegen bei Aktien angesichts der schon wieder überhitzten Stimmung die Korrekturrisiken.</p>
<p style="text-align: justify">Devisen: US-Dollar marschiert weiter</p>
<p style="text-align: justify">Nichts Neues an der Euro-Dollar-Front. Der Abwärtstrend dieses Wechselkurses setzt sich fort, so kostete ein Euro im Tief weniger als 1,23 US-Dollar. Gleichwohl hat die Fallgeschwindigkeit in den letzten Wochen nachgelassen. Seit Jahresmitte hat die US-Währung gegenüber dem Euro gut 10 % gewonnen. Der Vergleich zu anderen Währungen jedoch unterstreicht, dass es sich mehr um eine Stärke des US-Dollar denn um eine Schwäche des Euro handelt. Viele andere Währungen verloren gegenüber dem Greenback fast genauso stark wie der Euro bzw. sogar noch mehr. Allen voran geriet der Japanische Yen unter Druck, aber auch Rohstoffwährungen ließen merklich Federn.</p>
<p style="text-align: justify">US-Dollar profitiert von starker Wirtschaft</p>
<p style="text-align: justify">Die Dollar-Aufwertung basiert auf der Stärke der US-Wirtschaft. Eine robuste Konjunkturdynamik stützt nicht immer zwangsläufig die eigene Währung, insbesondere im Fall der USA. Wenn dies hingegen mit einem Kurswechsel der Geldpolitik einhergeht, dann reagiert der Devisenmarkt aber eindeutiger. So hat die US-Notenbank ihr Anleihekaufprogramm mittlerweile nicht nur vollständig heruntergefahren, sondern auch für 2015 die Zinswende auf die Agenda gesetzt. Hinsichtlich eines konkreten Zeitpunkts für die erste Anhebung hat sich die Federal Reserve bislang nur sehr vage geäußert. An den Geldmärkten wird aktuell das dritte Quartal gehandelt. Die US-Wirtschaft wächst derzeit recht kräftig. Die Beschäftigung expandiert so stark wie seit vielen Jahren nicht mehr, die Arbeitslosenquote fällt. Die Stimmungsindikatoren deuten auf ein anhaltend hohes Wachstum. Das US-Bruttoinlandsprodukt könnte im kommenden Jahr um 3 % zulegen. Daher dürfte die Fed bereits im ersten Halbjahr 2015 den ersten Zinsschritt vollziehen. Der Zinsvorsprung des US-Dollar wird sich daher wohl noch zusätzlich ausweiten und die US-Währung entsprechend beflügeln.</p>
<p style="text-align: justify">Divergierende Geldpolitik gibt den Weg vor</p>
<p style="text-align: justify">In der Eurozone hat sich die konjunkturelle Lage stabilisiert. Gleichwohl gibt es noch erhebliche Unsicherheitsfaktoren. Die Inflation sank &#8211; auch angesichts des niedrigen Ölpreises &#8211; zuletzt weiter. Zwar gab die EZB keine klaren Signale hinsichtlich eines neuen Anleihekaufprogramms.</p>
<p style="text-align: justify">Dennoch wächst die Wahrscheinlichkeit, dass die Notenbank Anfang 2015 den Beschluss für Staatsanleihekäufe fasst, um die avisierte Ausweitung ihrer Bilanzsumme zu erreichen. Dies sollte zumindest in der Tendenz den Euro belasten. Die gegensätzliche Geldpolitik spricht dafür, dass der Euro-Dollar-Kurs bis ins Frühjahr 2015 unter 1,20 fällt. Da am Devisenmarkt mittlerweile schon einige Effekte eingepreist sind, sollte für das kommende Jahr keine durchgehende Abwärtsbewegung fortgeschrieben werden, zumal sich die Konjunktur in der Eurozone im Verlauf von 2015 etwas festigen sollte.</p>
<p style="text-align: justify">Gleiches gilt auch für den Japanischen Yen. Denn trotz der expansiven Geldpolitik in Japan ist zumindest kurzfristig das Abwertungspotenzial des Yen ausgereizt. Das Britische Pfund wird gegenüber dem Euro zunächst auf der Stelle treten, bevor es von britischen Zinserhöhungserwartungen 2015 einen Schub bekommt. Der Schweizer Franken schwächte sich ungeachtet des abgelehnten Referendums der &#8222;Goldinitiative&#8220; kaum ab.</p>
<p style="text-align: justify">Renten: EZB zieht alle Register</p>
<p style="text-align: justify">Kurz vor Jahresende zeichnet sich eine sehr gute Ertragsbilanz bei Renten ab: Sieben- bis zehnjährige Bundesanleihen weisen ein Plus von über 12 % auf. Fünf- bis siebenjährige Papiere legten im Jahresverlauf um rund 7 % und drei- bis fünfjährige Anleihen um über 3 % zu. Kurze Laufzeiten weisen hingegen einen Ertragszuwachs von weniger als 1 % auf.</p>
<p style="text-align: justify">Ein Grund für die gute Renten-Performance war die schleppende Konjunkturentwicklung in diesem Jahr. Mit einem leichten Quartalzuwachs entging Deutschland zuletzt nur knapp einer technischen Rezession. Frankreich verbesserte sich im dritten Quartal zwar aufgrund höherer Staatsausgaben, bleibt aber ebenso wie Italien in einer strukturell kritischen Verfassung. Dagegen zeigt sich Spanien nach den Reformen konjunkturell gefestigt. Zuletzt waren die Nachrichten nicht mehr so negativ:</p>
<p style="text-align: justify">So stieg der ifo-Index erstmals seit April wieder an. Des Weiteren konnte im November der EUKonjunkturindex den zweiten Monat in Folge ansteigen. Da gleichzeitig auch die Geldmenge M1 ihren Aufwärtstrend fortsetzte, besteht Hoffnung, dass die extreme EZB-Geldpolitik doch Wirkung entfaltet und zu einer Konjunkturverbesserung im Laufe des kommenden Jahres führt. Für Rückenwind dürften neben den niedrigen Energiepreisen auch ein schwächerer Euro-Außenwert sowie das von der EU geplante Konjunkturpaket sorgen.</p>
<p style="text-align: justify">Deflationssorgen halten an</p>
<p style="text-align: justify">Einen noch größeren Beitrag zum Kursanstieg bei Renten leistete der kräftige Teuerungsrückgang 2014. Im November ist die Teuerung im Euroraum leicht auf 0,3 % zurückgegangen. Die Kernrate verharrte hingegen nach erster Schätzung bei 0,7 %. Der markante Ölpreisrückgang schiebt den zyklischen Tiefpunkt bei den Verbraucherpreisen in das kommende Jahr. Damit dürften die Sorgen vor einer Deflation zunächst noch Bestand haben und den Befürwortern des erweiterten Ankaufprogramms Argumentationsmasse liefern. Erst im Jahresverlauf 2015 ist mit einem moderaten Teuerungsanstieg zu rechnen. In Deutschland wird der eingeführte Mindestlohn zu Kostensteigerungen beitragen.</p>
<p style="text-align: justify">Mario Draghi drängt auf Ankauf von Staatsanleihen</p>
<p style="text-align: justify">Die Zinssenkungskarten sind im ablaufenden Jahr alle ausgespielt worden und trugen entscheidend zum markanten Renditerückgang im Euroraum bei. Die EZB wird 2015 den Lockerungskurs vermutlich mit einem erweiterten Ankaufprogramm inklusive Euro-Staatsanleihen fortsetzen. Die EZB geht mit der angepeilten Ausweitung ihrer Bilanzsumme von einer Billion Euro praktisch von einer Zinssteuerung zu einer Liquiditätslenkung über. Die bisher ergriffenen Maßnahmen (Ankauf von Covered Bonds, ABS und TLTRO) erzielen vermutlich noch nicht einmal die Hälfte des erwünschten Volumens. Mit der Renditeabsicherung für die Euroländer erweitert die EZB ihren Einflussbereich und eröffnet neue Spielräume für fiskalpolitische Maßnahmen. Allerdings gibt es immer noch die alten Schulden- und Defizitgrenzen im Euroraum, die limitierend wirken. Insgesamt begibt sich die EZB, so sind die Erfahrungen mit dem Thema Negativzins, noch tiefer in schwieriges (politisches) Fahrwasser, was langfristig ihrer Reputation schaden könnte.</p>
<p style="text-align: justify">Aktien: Erholung stößt an Grenzen</p>
<p style="text-align: justify">Auf schwachem Fundament</p>
<p style="text-align: justify">2014 war bislang für Euroaktien ein durchwachsenes Jahr mit per Saldo unterdurchschnittlichen Kurszuwächsen und raschen Wechseln zwischen Risikoaversion und Risikofreude. Die ultralockere Geldpolitik, immer niedrigere Renditen bei den klassischen Anlagealternativen und das saisonale Muster haben Anleger in den vergangenen Wochen dazu veranlasst, bei Aktien wieder zuzugreifen.</p>
<p style="text-align: justify">Nach dem Einbruch im Oktober legten die international führenden Indizes eine beeindruckende Rally hin. Mit Erreichen der 10.000-Punkte-Marke hat der DAX nicht nur die zeitweilig sehr ausgeprägten Konjunkturängste ausgepreist, sondern schon wieder einiges an Vorschusslorbeeren mit Blick auf die Wachstums- und Gewinnperspektiven erhalten. Schließlich geht der jüngste Anstieg der Notierungen weit über das hinaus, was durch die Stabilisierung bei konjunkturellen Frühindikatoren wie dem ZEW-Index oder dem ifo-Geschäftsklima gerechtfertigt wäre.</p>
<p style="text-align: justify">So ist der Kursanstieg nicht etwa auf eine Verbesserung der Unternehmensgewinne zurückzuführen.</p>
<p style="text-align: justify">Schließlich wurden die Konsens-Schätzungen für die Nettoergebnisse der kommenden zwölf Monate mehrheitlich nach unten revidiert. Die Rally basiert vielmehr auf einer Bewertungsexpansion.</p>
<p style="text-align: justify">Damit haben deutsche und europäische Standardwerte wieder den oberen Rand des KGVBandes der vergangenen zehn Jahre erreicht. US-Titel sind sogar noch teurer. Die Luft wird somit extrem dünn. Jenseits des Ölpreisrückgangs und lockerer Geldpolitik sind global keine wirklichen Wachstumstreiber auszumachen. Angesichts der verhaltenen Dynamik der Weltwirtschaft sind insgesamt nur moderate Gewinnzuwächse zu erwarten. Dabei dürften die Nettoergebnisse der US-Unternehmen bei Abbau der zuletzt sehr hohen Margen geringer zulegen als die Umsätze. Bei EURO STOXX 50- und DAX-Unternehmen haben die Margen dagegen eher noch Luft nach oben, so dass die Nettoergebnisse etwas stärker steigen dürften als die Umsätze. Nach dem jüngsten deutlichen Anstieg der Notierungen ist das fundamentale Kurspotenzial allerdings bereits weitgehend ausgereizt.</p>
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		<title>Deutsche Bank Kapitalmarktausblick 2015</title>
		<link>https://www.finanzratgeber24.de/aktuell/aktuelle-presseticker/deutsche-bank-kapitalmarktausblick-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2014 12:51:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>ie Deutsche Bank rechnet mit einer allmählichen Erholung der Weltwirtschaft. Für das Jahr 2015 sehen die Experten das Weltwirtschaftswachstum bei 3,6 Prozent, wie die Bank in ihrem Kapitalmarktausblick 2015 heute in Frankfurt bekannt gab.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify">Die Deutsche Bank rechnet mit einer allmählichen Erholung der Weltwirtschaft. Für das Jahr 2015 sehen die Experten das Weltwirtschaftswachstum bei 3,6 Prozent, wie die Bank in ihrem Kapitalmarktausblick 2015 heute in Frankfurt bekannt gab. Nach Ansicht von Stefan Schneider, Chef-Volkswirt der Deutschen Bank für Deutschland, ist dies vor allem der rasch wachsenden Wirtschaft in den USA zu verdanken. Europa sieht Schneider dagegen zurückfallen: &#8222;Der Reformstau in einigen Ländern und fehlende Investitionen erlauben in Europa im kommenden Jahr nur ein Wachstum von 0,8 Prozent, trotz einer Ausweitung der expansiven Geldpolitik durch die EZB. Im Bereich der Fiskal- und Reformpolitik dürften die Spannungen wieder zunehmen, wenn keine nachhaltigen strukturellen Fortschritte gemacht werden.&#8220; Auch für Deutschland geht die Deutsche Bank von 0,8 Prozent Wachstum im kommenden Jahr aus.</p>
<figure id="attachment_7182" aria-describedby="caption-attachment-7182" style="width: 150px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/11/deutschebankkapitalmarktausblick2015_prognosenimueberblick.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-7182 size-thumbnail" src="https://www.finanzratgeber24.de/wp-content/uploads/2014/11/deutschebankkapitalmarktausblick2015_prognosenimueberblick-150x105.jpg" alt="Quelle: &quot;obs/Deutsche Bank AG&quot;." width="150" height="105" /></a><figcaption id="caption-attachment-7182" class="wp-caption-text">Quelle: &#8222;obs/Deutsche Bank AG&#8220;.</figcaption></figure>
<p style="text-align: justify">Von der erwarteten weltwirtschaftlichen Erholung und stabilen Unternehmensgewinnen werden nach Ansicht der Bank amerikanische Aktien sowie Werte aus asiatischen Schwellenländern profitieren. Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für die 28 Millionen Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, ist überzeugt davon, dass auch die Börsenwerte von DAX-Unternehmen 2015 steigen. Stephan: &#8222;Ende 2015 sehen wir den DAX bei 11.500 Punkten. Grund dafür ist neben dem Wachstum der Weltwirtschaft der weiter sinkende Kurs des Euro gegenüber dem Dollar.&#8220; Vereinzelt bieten nach Ansicht der Bank deshalb auch Aktien aus Europa noch Potenzial. Im Laufe der kommenden Jahre erwartet die Bank eine weitere Aufwertung des Dollars Richtung Parität zum Euro.</p>
<p style="text-align: justify">Im Umfeld weiter niedriger Zinsen sind nach Meinung der Deutschen Bank Aktien für eine erfolgreiche und langfristige Geldanlage interessant. Ohne Risiko ist nach Meinung der Experten auf absehbare Zeit kaum positive Rendite zu erzielen. Die Bank rät zu einer nach Anlageklassen, Regionen und Währungsräumen verteilten Strategie. Dazu gehören auch erstklassige Büro- und Einzelhandelsimmobilien, die global weiter vom positiven weltwirtschaftlichen Umfeld profitieren sollten. Gold ist dagegen nach Ansicht der Bank als Anlage 2015 wenig interessant.<br />
Volkswirtschaft:</p>
<p style="text-align: justify">Aus Sicht der Deutschen Bank entwickeln sich im Jahr 2015 die Wachstumsdynamik, Geldpolitik und Aktienmärkte der USA, Europas und Asiens zunächst weiter auseinander. Dennoch hält die Bank die globale Konjunkturerholung für intakt, auch wenn die wichtigsten Regionen der Weltwirtschaft seit Monaten gemischte Daten lieferten. Die Experten rechnen damit, dass die EZB im Frühjahr auch Staatsanleihen in ihr Wertpapierankaufprogramm aufnehmen wird. In der Folge sollte sich die wirtschaftspolitische Debatte in Europa auf die Fiskal- und Reformpolitik verlagern und für zunehmende Volatilität an den Märkten sorgen. Dank der sehr robusten Entwicklung der US-Wirtschaft wird die Weltwirtschaft nach Meinung der Bank im kommenden Jahr aber stärker wachsen als in der Vorperiode, allerdings bleibt das Wachstumstempo noch hinter dem langfristigen Durchschnitt zurück. &#8222;Ich rechne für 2015 mit einem Weltwirtschaftswachstum von 3,6 Prozent&#8220;, sagte Stefan Schneider, Chef-Volkswirt der Deutschen Bank für Deutschland, bei der Vorstellung des Kapitalmarktausblicks 2015 in Frankfurt.</p>
<p style="text-align: justify">US-Wirtschaft auf Kurs</p>
<p style="text-align: justify">Nach Ansicht von Dr. Ulrich Stephan, Chef-Anlagestratege für die 28 Millionen Privat- und Firmenkunden der Deutschen Bank, sind die Wirtschaftsdaten aus den USA sehr ermutigend. Stephan: &#8222;Der US-Aufschwung trägt sich selbst. Das ist ein gutes Zeichen für die Weltkonjunktur.&#8220; Stephan erwartet für das kommende Jahr ein Wachstum in den USA von 3,5 Prozent. Ein Grund dafür ist die Erholung auf dem US-Arbeitsmarkt. Bis Ende 2015 sollte die Arbeitslosenquote Richtung 5 Prozent sinken. Weiteren Schmierstoff für die US-Wirtschaft bietet das günstige heimische Schieferöl. Darüber hinaus haben die Firmen ihre Hausaufgaben gemacht: &#8222;Die Gewinne der Konzerne sind kräftig gestiegen und wachsen robust&#8220;, so Stephan. Nach Meinung der Deutschen Bank ist das entscheidend für weiteres Kurspotenzial an den Börsen. &#8222;Ich setze weiter auf die USA&#8220;, bekräftigt Stephan.</p>
<p style="text-align: justify">China: &#8222;Erwachsener Drache&#8220;</p>
<p style="text-align: justify">China verändert sich von einer Investitions- und exportorientierten Nation in eine Konsum- und Binnenwirtschaft. Die strukturellen Reformen greifen und das neue China öffnet sich. Nach Meinung der Deutschen Bank tut mehr Liberalisierung dem Land gut. Voraussichtlich wird sich das Wachstum Chinas 2015 etwas verlangsamen, allerdings auf hohem Niveau. &#8222;Ich erwarte ein stabiles, gesundes Wachstum von 7 Prozent&#8220;, sagt Stephan. Hauptgrund für die Wachstumsverlangsamung ist nach Ansicht von Stephan eine Wirtschaftspolitik, die nicht mehr ausschließlich auf Expansion zielt, sondern zunehmend auf Nachhaltigkeit.</p>
<p style="text-align: justify">Europa hinkt auch 2015 hinterher</p>
<p style="text-align: justify">Ein anderes Bild zeichnet die Deutsche Bank für Europa. Hier stocken dringend nötige Reformen, Investitionen bleiben hinter den Ankündigungen zurück und das Wachstum ist viel zu schwach. &#8222;Europa droht im Wettbewerb weiter Boden zu verlieren &#8211; nicht nur gegenüber den USA, sondern auch gegenüber Asien&#8220;, sagt Chef-Volkswirt Schneider. Es wird immer noch zu sehr auf die Fiskal- und Geldpolitik zur Überwindung der Probleme gesetzt. Der langfristige Wachstumstrend kann nach Meinung von Schneider aber nur durch weitreichende strukturelle Reformen verbessert werden. Erwartungen, dass die EZB die Konjunktur in Europa anschieben kann, dürften enttäuscht werden: &#8222;Falls Reformen besonders in Frankreich und Italien weiterhin im Schneckentempo erfolgen, erwarte ich für 2015 lediglich ein Wachstum von 0,8 Prozent&#8220;, so Schneider. Mehr als 0,8 Prozent dürfte auch die deutsche Wirtschaft im Jahr 2015 nicht zulegen. Nach Ansicht von Schneider belasten neben den geopolitischen Krisen auch die Auswirkungen von Mindestlohn und Rentenpaket im Jahresverlauf das Wirtschaftswachstum.</p>
<p style="text-align: justify">Kapitalmärkte:</p>
<p style="text-align: justify">Im Kreuzfeuer der Notenbanken</p>
<p style="text-align: justify">Für die Strategen der Deutschen Bank wird 2015 geldpolitisch das Jahr der zwei Wege: Während US-Notenbank und Bank of England bereits im Sommer ihre Leitzinsen anheben dürften, könnten in Japan und der Eurozone die unkonventionellen Maßnahmen der Geldpolitik ausgeweitet werden. &#8222;Ich rechne damit, dass die US-Notenbank sehr behutsam vorgehen und die Leitzinsen nur dann anheben wird, wenn sie keine nachhaltige Schwächung der Wirtschaft fürchten muss&#8220;, sagt Anlagestratege Stephan.</p>
<p style="text-align: justify">Bereits seit Mitte 2014 wertet der US-Dollar deutlich gegenüber den wichtigen Währungen weltweit auf. &#8222;2014 war nur der Anfang. Die Aufwertung des Dollars sollte sich weiter fortsetzen&#8220;, sagt Stephan. Ein Grund ist der zunehmende Kapitalfluss in US-Renten und -Aktien aus den Niedrigzinsregionen Europa und Japan. Ende 2015 könnte der Greenback bei 1,15 US-Dollar je Euro stehen. Mittelfristig hält die Deutsche Bank sogar eine Parität zwischen Euro und US-Dollar für möglich.</p>
<p style="text-align: justify">Zwar sind nach Ansicht von Stephan Aktien aus den USA keine Schnäppchen mehr, aber sie gehören weiter ins Portfolio, vor allem wegen ihrer vergleichsweise schwankungsarmen Entwicklung, die aus sehr soliden Wachstumsaussichten und den stabilen Firmengewinnen resultiert. Auch die asiatischen Schwellenländer werden 2015 wieder zu den wachstumsstarken Regionen zählen. Darüber hinaus sieht die Deutsche Bank auch DAX-Werte vom sinkenden Eurokurs und steigenden Weltwirtschaftswachstum profitieren.</p>
<p style="text-align: justify">Anlageklassen:</p>
<p style="text-align: justify">Renten: Derzeit wenige Chancen vor der Haustür</p>
<p style="text-align: justify">Im Jahr 2014 haben Anleihen positiv überrascht. Stephan rechnet nicht mit einer Wiederholung im kommenden Jahr. Auch wenn die Renditen der 10-jährigen Bunds leicht ansteigen, blieben sie insgesamt niedrig. Auf der Suche nach höher verzinslichen Renditen am Anleihemarkt sollten Anleger daher ihren Horizont erweitern: &#8222;Chancen am Rentenmarkt sollte man nicht vor der eigenen Haustür suchen&#8220;, erklärt Stephan. Einen Ausweg aus dem Niedrigzinsdilemma liegt etwa in Unternehmensanleihen guter Bonität aus den USA. Für risikofreudigere Anleger sind jedoch Schwellenländeranleihen in lokaler Währung mit rund 6,5 Prozent Zins deutlich interessanter.</p>
<p style="text-align: justify">Aktien: Unverzichtbar aber schwankungsanfällig</p>
<p style="text-align: justify">&#8222;Für eine erfolgreiche Geldanlage sind Aktien unverzichtbar&#8220;, betont Stephan. Anleger sollten sich von der aktuellen Berg- und Talfahrt an den Börsen nicht verunsichern lassen, auch wenn die Schwankungsbreite im Jahr 2015 wahrscheinlich noch zunehmen werde. Trotz aller Widrigkeiten laufe es bei vielen Unternehmen sehr ordentlich. Während die Gewinne amerikanischer und deutscher Unternehmen Rekordwerte erreichen, liegen vor allem europäische Aktien im Vergleich noch unter Gewinntrend. Stephan: &#8222;Europa besitzt 2015 durchaus Überraschungspotenzial &#8211; allerdings nach oben und nach unten. Daher bleiben US-Aktien für mich erste Wahl.&#8220;</p>
<p style="text-align: justify">Europa: Aussichtsreiche Zykliker</p>
<p style="text-align: justify">In Europa sollten sich konjunktursensible Aktien besser entwickeln als defensive Titel, glaubt die Deutsche Bank. Solche zyklischen Aktientitel gewinnen durch das anziehende Wachstum der Weltwirtschaft, einem schwächeren Euro sowie positiven Gewinnerwartungen. Zudem besteht im historischen Vergleich noch Gewinnpotenzial. Die Experten empfehlen europäische Aktien aus den Branchen Auto, Bau, Chemie, Medien und Finanzwerte. Dagegen raten sie von Versorgern und Pharmaunternehmen ab. Auch der DAX sollte aufgrund seiner konjunktursensiblen Ausrichtung von einer anziehenden Weltwirtschaft profitieren. Stephan rechnet mit einem hohen einstelligen Gewinnwachstum der deutschen Unternehmen und sieht den deutschen Leitindex zum Jahresende 2015 bei rund 11.500 Punkten. Regional ist auch der spanische IBEX 35 interessant. Hier haben Anleger Teil an den positiven Effekten der voranschreitenden Strukturreformen und dem Erstarken der exportorientierten Wirtschaft Spaniens.</p>
<p style="text-align: justify">USA: Stabil, mit Überraschungspotenzial</p>
<p style="text-align: justify">Amerika durchläuft derzeit die stärkste Wachstumsphase seit dem Jahr 2003. Mit neuen Kursrekorden untermauerte auch der US-Aktienmarkt in den vergangenen Wochen seine führende Position als Weltbörse. Nach Ansicht der Experten der Deutschen Bank ist der US-Markt zwar im Zyklus schon weiter fortgeschritten als Europa, jedoch bleibt er ein Kerninvestment für die Vermögensanlage. Insgesamt sollten sich amerikanische Aktien dank steigenden Konsums und starker Konjunktur stabil entwickeln &#8211; und können für positive Überraschungen sorgen. Die Anlageprofis prognostizieren für den S&amp;P 500 einen Indexstand von 2.150 Punkten. Eine Chance auf zusätzliche Performance birgt die von der Deutschen Bank erwartete Aufwertung des US-Dollars. Chancenorientierte Anleger sollten ihren Fokus auf IT-Unternehmen, Pharma- und Finanzwerte legen.</p>
<p style="text-align: justify">Asset Allocation: Vielfalt ist Trumpf</p>
<p style="text-align: justify">Bei der Vermögensanlage gilt auch 2015: Nur wer bereit ist, ins Risiko zu gehen, könnte im andauernden Niedrigzinsumfeld positive Realrenditen erzielen. Angesichts der diversen geopolitischen Einflüsse ist es wichtig, Anlagen breit zu streuen und die Märkte im Jahr 2015 sehr genau im Blick zu behalten. So können Anleger flexibel und schnell auf Marktverschiebungen reagieren. &#8222;Es wird schwieriger, die wenigen Perlen zu finden&#8220;, erklärt Stephan. Daher empfiehlt er eine über Anlageklassen, Regionen und Währungsräume diversifizierte Anlagestrategie, die als Grundlage für ein nachhaltig erfolgsversprechendes Portfolio dient. Zum Jahresanfang hält Chef-Anlagestratege Stephan in einem ausgewogenen Wertpapierdepot einen Aktienanteil von mindestens 50 Prozent für sinnvoll. Die Allokation sollte zu jeweils einem Drittel aus USA, Europa sowie Asien bestehen, wobei die Deutsche Bank neben Japan die Schwellenländer China, Indien und Indonesien bevorzugt. Dazu empfiehlt Stephan auch die Beimischung von Anleihen. Dabei sei es wichtig, auf ein flexibles Rentenmanagement zu achten. Anleger sollten zudem auf Immobilien setzen und etwas Liquidität vorhalten.</p>
<p style="text-align: justify">Rohstoffe: Gold kein Krisengewinner</p>
<p style="text-align: justify">2014 war kein gutes Jahr an den Rohstoffmärkten. Nach Einschätzung der Deutschen Bank bleibt das Renditepotenzial von Rohstoffen auch im kommenden Jahr sehr begrenzt. &#8222;Wir rechnen 2015 mit Gegenwind über alle Rohstoffklassen hinweg&#8220;, sagt Stephan. &#8222;Die Preise werden wahrscheinlich noch weiter fallen.&#8220; Vor allem der starke US-Dollar wirkt sich nachteilig auf alle Rohstoffsegmente aus. So fiel etwa der Goldpreis im November auf ein Vierjahrestief &#8211; der Preisverfall droht sich fortzusetzen. Für 2015 sieht Stephan daher kaum Potenzial und prognostiziert ein Preisniveau von 1.150 US-Dollar: &#8222;Gold dürfte weiter an Attraktivität verlieren.&#8220; In der empfohlenen Asset Allokation der Deutschen Bank finden Rohstoffe aufgrund der insgesamt eher verhaltenen Aussichten derzeit keine Berücksichtigung.</p>
<p style="text-align: justify">Immobilien: Regional mit Potenzial</p>
<p style="text-align: justify">Vor dem Hintergrund regional unterschiedlicher Konjunkturaussichten für 2015 rechnet die Deutsche Bank auch mit uneinheitlichen Entwicklungen an den Immobilienmärkten. Eine interessante Anlagemöglichkeit stellen erstklassige Büroimmobilien und Einzelhandelsimmobilien dar, die weltweit weiter vom positiven weltwirtschaftlichen Umfeld profitieren sollten: &#8222;Über die nächsten fünf Jahre erwarte ich für Büroimmobilien in den großen Metropolen eine Gesamtrendite von 4,5 bis 6,5 Prozent&#8220;, so Stephan. Im Anlagefokus stehen dabei Objekte mit stabilen Erträgen aus langfristiger Vermietung in den USA, aber auch an ausgewählten Standorten in Europa und Asien. Für den Anlagestrategen lohnt sich in Deutschland ein Blick auf die zweite Reihe, den sogenannten B-Städten: &#8222;Ich rechne damit, dass sich in Deutschland der Renditeunterschied zwischen Top-Standorten und wachstumsstarken B-Städten weiter verringern wird&#8220;, sagt Stephan.</p>
<p style="text-align: justify">Quelle: ots</p>
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